• Hilfsgüter der öffentlichen Hand für Katastrophenhilfe unbürokratisch
    Vereinzelt haben solche oben beschriebene Geräte es dennoch in die Unglücksgebiete geschafft und dort teilweise direkt zu Menscherettungen beigetragen. während diese Möglichkeit bei öffentlichen Verwaltungen als "verwaltungstechnisch nicht machbar" unbeachtet blieben.
    7 von 100 Unterschriften
    Gestartet von werner schatten
  • Echtes Bürgergeld statt Bürger-Hartz!
    **Durch die Inflation ist die seit Jahren ohnehin schon prekäre Lage der Menschen in Hartz IV untragbar geworden.** Viele müssen sich mindestens eine Mahlzeit am Tag vom Mund absparen und aus Kostengründen auch auf das Kochen verzichten. Der Regelsatz beträgt derzeit 449 € für Erwachsene, davon sind rund 5 € am Tag für Essen vorgesehen und nur 38 € im Monat für Strom. Hartz IV schafft seit seiner Einführung 2005 eine Drohkulisse. Niemand möchte in Hartz IV "abrutschen" und damit an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Es ist viel zu wenig: Menschen und Familien stürzen in extreme Existenznot bis hin zu Obdachlosigkeit und Stromsperren. **Rund 2 Mio. Kinder und Jugendliche leben in Haushalten, die auf Hartz IV angewiesen sind.** Auch sie sind akut von Armut betroffen und werden von klein an ausgegrenzt. Es mangelt ihnen an Zugang zu Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe. Das ist aus vielen Gründen problematisch: **Schlecht bezahlte Jobs und ausbeuterische Arbeitsbedingungen werden hingenommen, um nicht in Hartz IV zu landen und sich in einem System der Schikane selbst die grundlegendsten Bedürfnisse wie Heizung und gesunde Ernährung nicht mehr leisten zu können.** Zudem werden schlechte Löhne durch die Hintertür subventioniert: Viele Menschen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, müssen mit Hartz IV "aufstocken" (rund 1 Mio. in 2020). **Das bisherige System wertet Erwerbslosigkeit als individuelles Verschulden anstatt als strukturelles Problem.** Es wird übersehen, dass es schlicht Situationen gibt, in denen Personen aus verschiedenen Gründen (vorübergehend) nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Das hängt auch damit zusammen, dass 2005 die Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe einfach zusammen getan wurden und viele Menschen Hartz IV bekommen, die dem Arbeitsmarkt in Wahrheit gar nicht zur Verfügung stehen. Das “Bürgergeld” der Bundesregierung darf nicht nur eine Image-Kampagne sein. **Die Ampel-Koalition muss eine echte Reform der Grundsicherung beschließen, die Menschen ein Leben mit Perspektive und in Würde ermöglicht: Ein ECHTES Bürgergeld!**
    1.304 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Sanktionsfrei e.V. Picture
  • Hitzealarm: Berlin abkühlen für Klima und Gesundheit!
    **Zwischen 2018 und 2020 hat es in Berlin und Brandenburg bereits rund 1.400 Hitze-Tote gegeben.** Schon jetzt sind Hitzewellen die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Seit Beginn dieses Jahrhunderts wurden 140.000 Todesfälle im Zusammenhang mit 83 Hitzewellen verzeichnet. Die ungebremste Klimaerhitzung bedeutet auch, dass die Temperaturen weiter ansteigen und mehr Extremwetter auf uns zukommen. **Es braucht deshalb dringend konkrete und entschlossene Maßnahmen, Berlin abzukühlen und damit für die Gesundheit der Berliner und Berlinerinnen zu sorgen.** Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden. Jetzt Berlin abkühlen für Klima und Gesundheit!
    1.630 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Annemarie Botzki
  • Lindners Vertragsbruch: Ausverkauf öffentlichen Eigentums stoppen!
    Um für alle gute, gesunde, regionale und bezahlbare Lebensmittel produzieren zu können, darf Boden kein Spekulationsobjekt sein. Lindners Blockade bezieht sich auf die Flächen der Bodenverwertungs und -verwaltungs Gmbh (BVVG). Diese ist eine Nachfolgegesellschaft der Treuhand, die das ehemalige Staatseigentum der DDR verwaltet und zu Höchstpreisen verkauft. Dabei geht es jetzt noch um 91.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen in den neuen Bundesländern. Die BVVG untersteht dem Bundesfinanzministerium. Deshalb ist nun Lindner gefragt, seine Verweigerungshaltung zu beenden. Denn Boden ist "unvermehrbar und unverzichtbar" (2), unser aller Lebensgrundlage und kein Anlageobjekt. PS: Die AbL MItteldeutschland hat den "Kriterienkatalog für gemeinwohlorientierte Verpachtung" erarbeitet. Dieses wunderbare Instrument für fortschrittliche Bodenverteilung und weitere Informationen findet ihr hier: https://www.abl-mitteldeutschland.de/mitmachen/gemeinwohlkampagne Quellen: (1) Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 2.4, 2019 (2) BVerwG, Urteil vom 12.01.1967, Beschluss, 1BvR 169/63
    97.019 von 100.000 Unterschriften
    Gestartet von Dorothee Sterz & Gesine Langlotz für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
  • Deutschland hat ein Polizeiproblem - Wir fordern unabhängige Ermittlungsstellen!
    Rechtsextreme Chatgruppen, Terrornetzwerke, Polizeigewalt [4], Drogendelikte und etliche unaufgeklärte Todesfälle [5] in Zusammenhang mit der Polizei – wir, die Gruppe Copservation, haben bereits hunderte dieser Fälle dokumentiert und nahezu täglich kommen neue hinzu. [6] Dabei können wir nur öffentlich bekannte Fälle erfassen. Wissenschafler:innen gehen aber davon aus, dass das Dunkelfeld allein bei Körperverletzungen fünf mal so groß ist, wie das Hellfeld. [7] Weiterhin führt nur ein Bruchteil der bekannt gewordenen Fälle zu einer Verurteilung der Täter:innen. Warum ist das so? [8] **Das Ansehen der Beamt:innen in der Justiz, schwierige Beweislagen und Polizist:innen, die in der Praxis selten gegen die eigenen Kolleg:innen aussagen (Korpsgeist), spielen dabei eine Rolle.** Zudem werden im Fall einer Anzeige oft Gegenanzeigen seitens der Polizei gestellt. Staatsanwaltschaften, die sonst eng mit der Polizei zusammenarbeiten, stehen in der Verantwortung, im Verdachtsfall gegen diese Polizeikräfte zu ermitteln. Auch hierbei sind sie auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei selbst angewiesen. Diese institutionelle Nähe der ermittelnden Personen kann zu Befangenheit führen! Bei der Polizei angesiedelte Beschwerdestellen zeigen kaum Wirkung. **So gingen bei der Beschwerdestelle in Hamburg innerhalb eines Jahres 1249 Beschwerden gegen Polizeibeamt:innen ein, von denen nur in fünf Fällen Ermittlungen eingeleitet wurden.** Drei davon wurden eingestellt, ohne dass es zu einer Anklage kam. [9] Zu oft machen Polizist:innen die Erfahrung, unangreifbar zu sein. Fast nie erleben die Betroffenen Aufklärung oder Gerechtigkeit. Die Folgen: Polizist:innen werden seltener angezeigt und die Dunkelziffer steigt weiter. [10] Politiker:innen sehen aufgrund der geringen Anzahl verurteilter Polizist:innen kein Problem innerhalb der Sicherheitsbehörde und somit auch keine Notwendigkeit genauer hinzuschauen, die Strukturen der Polizei zu hinterfragen oder zu verändern. Diesen Kreislauf wollen wir mit unserer Petition durchbrechen! ##Unsere Forderungen: Wir fordern Nancy Faeser deshalb auf, so schnell es geht eine unabhängige Beschwerdestelle für Polizeivergehen einzurichten. **In anderen Ländern ist diese Idee bereits erfolgreich umgesetzt** und sollte hier als Vorbild dienen: In Dänemark gibt es eine unabhängige Beschwerdestelle, die frühzeitig die Ermittlungen gegen Beamt:innen komplett übernimmt. Sie ist nicht nur personell und finanziell gut ausgestattet, sondern ermittelt völlig unabhängig mit staatsanwaltschaftsähnlichen Befugnissen. Anders als in Deutschland wird diese Praxis dort sogar von Vorgesetzten und polizeilichen Gewerkschaftsvertreter:innen befürwortet. [11] Initiativen für Betroffene von polizeilichem Fehlverhalten müssen in den Gesetzgebungsprozess mit aufgenommen werden. Ihre jahrelangen Erfahrungen sind essentiell bei der erfolgreichen Gestaltung einer solchen Stelle. Gleichzeitig muss die Kennzeichnungspflicht für Polizist:innen umgesetzt werden, um mögliche Täter:innen zu identifizieren. ##Wie können die Forderungen umgesetzt werden? Die Ampel-Koalition plant in Ihrem Koalitionsvertrag einen unabhängigen Polizeibeauftragten für die Polizeien des Bundes. **Doch das reicht nicht:** Auch die Polizeien der Bundesländer, die ohnehin für den Großteil der Polizeiarbeit in Deutschland verantwortlich sind, benötigen ebenfalls dringend eine effektive Aufklärung ihrer Vergehen und somit jeweils eigene unabhängige Beschwerdestellen. Diesen Moment müssen wir nutzen, denn bisher ist von einer Umsetzung nichts spürbar. Wir wollen klarmachen, dass diese Pläne erweitert werden müssen und nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen. Diese Zeit haben die Betroffenen nicht, denn es kommen täglich neue hinzu. Eine Umfrage ergab außerdem, dass sich zwei Drittel der befragten Bevölkerung für eine unabhängige Beschwerdestelle aussprechen. [12] Daher unsere Bitte: Fordern sie Aufklärung für die Betroffenen und ein Ende des Polizeiproblems. ##Unterschreiben und verbreiten Sie jetzt gleich die Petition! ------------------------- Quellen: [1] https://www.youtube.com/watch?v=3w2qHK1AlKU [2] https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/csd-polizeigewalt-im-rechtsausschuss-100.html [3] https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-04/polizeigewalt-deutschland-un-systemversagen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F [4] https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/unveroeffentlichte-studie--12-000-verdachtsfaelle-unrechtmaessig.html [5]https://doku.deathincustody.info/ [6] www.copservation.de [7] https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-09/polizeigewalt-studie-ruhr-universitaet-bochum-betroffene-koerperverletzung-polizei [8] https://correctiv.org/aktuelles/justiz-polizei/2015/08/20/polizisten-nur-selten-vor-gericht/ [9] https://taz.de/Beschwerdestelle-der-Polizei-in-Hamburg/!5843337/ [10] https://www.fr.de/frankfurt/polizeigewalt-frankfurt-anzeige-polizei-video-twitter-schlaege-90025717.html [11] https://www.youtube.com/watch?v=3w2qHK1AlKU [12] https://taz.de/Unabhaengige-Kontrolle-der-Polizei/!5721848/
    301 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Copservation .de Picture
  • Nutztierbestände verringern - Ernährungskrise abwenden
    **Die aktuelle Massentierhaltung hat verheerende Umwelt- und Klimafolgen.** Daher drängen Umweltverbände seit Jahren darauf, die Menge der gehaltenen Nutztiere zu verringern - insbesondere jetzt, angesichts der sich abzeichnenden weltweiten Ernährungskrise. Natürlich sind auch die Appelle an Verbraucher\*innen richtig und wichtig, den individuellen Fleischkonsum zu verringern. Und erfreulicherweise hat der Vegetarismus tatsächlich zu einem Rückgang des inländischen Fleischkonsums geführt. **Dennoch ist die Menge des inländisch produzierten Fleisches nur leicht gesunken.** Es wird stattdessen mehr exportiert. **Rein ökonomisch gesehen, ist eine Reduktion der Nutztierbestände die günstigste Variante, um dem Hunger von Millionen Menschen vorzubeugen.** Expert\*innen schätzen, dass der Einbruch der ukrainischen Getreide- und Ölsaatenexporte durch eine Verringerung des Getreideverbrauchs in der EU zur Fütterung der Viehbestände um etwa ein Drittel ausgeglichen werden könnte. Das Bundesverfassungsgericht hat in jüngster Vergangenheit das Recht auf eine intakte Umwelt bekräftigt. Ein Recht darauf an unbegrenzter Tiermast zu verdienen, gibt es hingegen nicht. **Wir brauchen jetzt Beschränkungen von Nutztierbeständen und einen verbindlichen Plan für ihre schrittweise Reduktion.** ##Erstunterzeichner\*innen: (wird laufend ergänzt) Dota Kehr, Musikerin Luisa Neubauer, Klimaaktivistin Marc-Uwe Kling, Kabarettist und Autor Maja Göpel, Politökonomin und Nachhaltigkeitsexpertin Alin Coen, Sängerin Max Prosa, Musiker Sarah Lesch, Musikerin Jaqueline Mellein, Co-Gründerin DELTA FRAUEN Eduard Erne, Filmregisseur Paula Pröbrock, Tänzerin Fridays for Future Berlin **Quellen:** - https://www.mdr.de/wissen/ukraine-krieg-steigende-lebensmittelpreise-welthunger100.html - https://www.zeit.de/green/2022-03/gas-russland-landwirtschaft-duenger-bauern/seite-2 - https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/soja - https://www.pik-potsdam.de/en/news/latest-news/food-crisis-due-to-ukraine-war-calls-for-action-less-meat-less-waste-and-greening-eu-agricultural-policy - https://bvlk.de/news/wie-viel-fleisch-exportiert-und-importiert-deutschland.html
    6.538 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Klimaaktivist*innen und Kulturschaffenden
  • Sicherung und Weiterentwicklung partizipativer Lehrpraxis an Hochschulen
    **Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (2009) hat die Bundesrepublik Deutschland das Recht auf inklusive Bildung anerkannt.** Dieses Recht wird aber an Hochschulen bisher kaum umgesetzt. Sie sind weiterhin exklusive Orte für nur wenige, privilegierte Menschen. Neben Forschung und Lehre besteht ihre Aufgabe jedoch auch darin, Impulsgeber:in für eine inklusive Gesellschaftsentwicklung zu sein. **Hierfür muss die Hochschule ihr zentrales Problem der Ausgrenzung überwinden und soziale Verantwortung übernehmen** [1]. **Im Sinne der sozialen Öffnung [2] leistet das QuaBIS-Projekt an der Universität Leipzig dazu einen bedeutsamen Beitrag.** Hier werden seit Mai 2019 fünf Menschen zu Bildungs- und Inklusionsreferent:innen qualifiziert, die bisher von Erwerbsarbeit ausgeschlossen und in Werkstätten für behinderte Menschen tätig waren [3]. Heute liegen ihre Aufgaben darin, Hochschule eigenverantwortlich mitzugestalten. **Dabei bringen sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Transfer mit ein, insbesondere zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für die Vielfalt menschlichen Lebens** [4]. Zudem ermöglicht ihre Perspektive es, die Professionalisierung von Studierenden zu prägen und positiv weiter zu entwickeln. Vor allem bei der Ausbildung angehender Pädagog:innen sollte von ungeteilter Inklusion ausgegangen werden, damit diese später den Transformationsprozess im Bildungssektor stärken können. **Denn erst wenn man die Exklusionen versteht, kann Inklusion gedacht und auf dieser Basis angebahnt und realisiert werden** [5]. Dafür muss die von allen Akteur:innen als positiv wahrgenommene partizipative Lehre, Forschung sowie ihr Transfer über die Hochschule hinaus verstetigt werden. Uta Lorenz-Bevilacqua & Steffen Martick Mit der Unterstützung von Referat für Lehramt (Student_innenRat Universität Leipzig) FSR Erziehungswissenschaften (Universität Leipzig) Quellen [1] https://www.georg-feuser.com/wp-content/uploads/2019/04/Feuser-Universität-eine-Sonderschule-BuFaTagung-2013-Uni-München-12-2013.pdf [2] https://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_213.pdf [3] http://www.quabis.info/download/Vorstellung_QuaBIS1_NL.pdf [4] https://www.qfi-oz.de/index.php/inklusion/article/view/43/72 [5] https://www.georg-feuser.com/wp-content/uploads/2019/06/Feuser-Aus-Bildung-für-eine-inklusionskompetente-Pädagogik-Wien-31-03-2017.pdf
    1.734 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Uta Lorenz-Bevilacqua
  • Schließt die VW-Produktionsstätte in Xinjiang/Ostturkestan
    Die Arbeit von VW in Urumqi ist nicht transparent. Nach Informationen der ,,Süddeutsche Zeitung" arbeitet SAIC Volkswagen in Xinjiang/Ostturkestan mit der bewaffneten Volkspolizei zusammen. Dabei sollen neue Werksmitarbeiter in "patriotischer Erziehung" unterrichtet und militärisch trainiert werden. Volkswagen ist seit 2013 in Urumqi. **Seitdem hat die Unterdrückung und Verfolgung der Uiguren von Jahr zu Jahr zugenommen.** So sehr, dass man jetzt sogar von einem Völkermord redet. Diese Entwicklung steht im krassen Kontrast zu den Aussagen von VW-Chef Herbert Diess, die Präsenz der SAIC Volkswagen würde dazu führen, „dass sich die Situation für die Menschen verbessert“. Ganz im Gegenteil: die chinesische Regierung fühlt sich durch solche Aussagen in ihrer brutalen Vorgehensweise gegen die Uiguren eher bestätigt.  Aufgrund der massiven Meschenrechtsverletzungen durch die chinesische Regierung gegen die Uiguren, die auch durch die Xinjiang Police Files enthüllt wurden, muss Volkswagen das Werk in dieser Region schließen!  Ansonsten macht VW sich für die Zwangsterilisierung, Zwangsarbeit und  Internierung von Millionen Menschen mitschuldig.
    1.248 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Uigurische Gemeinde in Europa e.V. (Yawropa Sherqiy Türkistan Birliki) Picture
  • Absichtserklärung: Wir werden Lützerath und das Klima schützen!
    Im Herbst 2022 steht die Landesregierung von NRW vor einer Entscheidung: **Darf der Kohlekonzern RWE das rheinländische Dorf Lützerath für die Erweiterung einer Kohlegrube dem Erdboden gleich machen oder meint sie es ernst mit dem Klimaschutz?** Mit dieser Erklärung verkünden wir, die Unterzeichnenden, unsere Absicht vor Ort zu sein und uns der Zerstörung in den Weg zu stellen, sollte die Landesregierung Lützerath räumen und abreißen wollen. Die Fakten sind klar. **Wenn nicht jetzt sofort umgelenkt wird, sind alle Bemühungen, die 1,5°C-Grenze noch einzuhalten und damit die Auswirkungen der Klimakatastrophe einzudämmen, zum Scheitern verurteilt.** Seit Jahrzehnten fordern Wissenschaftler\*innen, Betroffene und Aktivist\*innen, unverzüglich Kohle, Öl und Gas im Boden zu lassen. Wir müssen unser Wirtschaftssystem umbauen, um das Überleben von Millionen Menschen und eine gerechte Gesellschaft zu ermöglichen. Die Klimaerhitzung führt zu immer mehr und heftigeren Extremwettern – derzeit unter anderem eine dramatische Hitzewelle in Indien, eine verheerende Dürre im Osten Kenias und über 40 Grad erhöhte Durchschnittstemperaturen in der Antarktis. Aufgrund der rasanten Klimaerhitzung befinden wir uns in einem sechsten Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten. **Die Klimaaktivistin Vanessa Nakate aus Uganda erinnert daran, dass die aktuelle Klimaerhitzung um 1,2 Grad "die Hölle“ für viele Menschen und Gemeinschaften im Globalen Süden ist.** Diese Gemeinschaften haben am wenigsten zur Klimakrise beigetragen und kämpfen zugleich schon am längsten gegen die globale Ungerechtigkeit, die sie hervorgebracht hat. Wir stellen uns an ihre Seite. Deutschlands Verantwortung in Lützerath ist offensichtlich. Das Rheinische Kohlerevier ist Europas größte CO2-Schleuder. RWE plant, zwischen Aachen, Köln und Düsseldorf mehrere hundert Millionen Tonnen abzubauen und zu verbrennen. Mit dem 1,5°C-Limit sind diese Mengen nicht vereinbar. **Unter Lützerath ist die Kohleschicht besonders groß, weshalb der Erhalt des Dorfes zu einer besonders großen Einsparung von CO2 führt.** Keine andere Maßnahme kann so schnell und so einfach CO2 einsparen. Diese Chance müssen wir nutzen. **Die Regierung in Nordrhein-Westfalen hätte die Möglichkeit, den Erkenntnissen der Wissenschaft, den Forderungen von Klimawandel-Betroffenen und den Bedürfnissen zukünftiger Generationen zu entsprechen** und ihren Worten endlich Taten folgen zu lassen. Stattdessen versuchen CDU und GRÜNE, Lützerath als nettes, aber letztlich belangloses 'Symbol' kleinzureden, um ihren Koalitionsfrieden aufzubauen und den Kohlekonzern RWE nicht zu verärgern. **Ihr Kalkül ist, dass wir schon nicht so viele und nicht so entschlossen sein werden.** Sie spekulieren darauf, dass eine Räumung Lützeraths rasch vorbei ist und schnell in Vergessenheit gerät. **Damit begehen sie einen großen Fehler.** Seit vielen Jahren protestieren Anwohnende und Umsiedlungsbetroffene, Klimaaktive, Landwirt\*innen, Großeltern, Geistliche, Kulturschaffende und Prominente mit vielen Tausend Menschen dafür, dass alle Dörfer bleiben. **Durch dieses Engagement konnten bereits einige Dörfer im Rheinland erhalten bleiben – und wir sind fest entschlossen, auch Lützerath zu retten.** Vor vier Jahren haben zehntausende Menschen in Baumhäusern, vor Gericht und auf der Straße den Erhalt des Hambacher Waldes erstritten. **Gemeinsam haben wir dafür gesorgt, dass 1,1 Milliarden Tonnen Kohle im Boden bleiben.** Noch während der dreiwöchigen Räumung – dem widerrechtlichen und größten Polizeieinsatz in der Geschichte Nordrhein-Westfalens – behauptete der RWE-Chef, dass der Erhalt des Waldes eine ‚Illusion‘ sei. Unsere massenhaften Proteste, die solidarische Vielfalt unserer Aktionsformen und unsere Entschlossenheit haben diese ‚Illusion‘ Wirklichkeit werden lassen. **Wir haben klargemacht, dass nicht der Erhalt unserer Lebensgrundlagen, sondern die fossile, profitorientierte Gesellschaftsordnung die eigentliche Illusion ist.** Diese Erfahrung nehmen wir mit nach Lützerath und teilen sie mit allen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen: Eine andere Welt ist möglich! Die Zeit des Wartens ist vorbei. Die Zeit der leeren Worte ist vorbei. **Die Zeit des Handelns ist gekommen.**
    8.577 von 9.000 Unterschriften
    Gestartet von X-Tausend für Lützerath Picture
  • Suizidprävention für Kinder und Jugendliche - jetzt!
    - Es gibt mehr Suizidtote als Verkehrstote in Deutschland/Jahr. - Suizidalität bei Kindern/Jugendlichen steigt aktuell an. - Suizidprävention hilft nachweislich. (AWMF Leitlinien, Depression) - Unsere Kinder/Jugendlichen brauchen unsere Hilfe. Alle sind betroffen, wenn Kinder sich suizidieren. - Geschützte Suizidpräventionsangebote in den Schulen können Suizide verhindern. **Deshalb brauchen wir staatlich geförderte Angebote in den Schulen für alle unsere Kinder.** --- Diese Petition wird offiziell unterstützt durch den Verein **Freunde fürs Leben e.V.** Der Verein klärt seit 2001 Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen seelische Gesundheit, Depression und Suizid (Selbstmord) auf. https://www.frnd.de/ --- Quelle Bild: https://www.frnd.de/
    3.539 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Eva Maxion
  • Elten ohne Schule? NEIN! Für den Verbund!
    Elten ohne Grundschule? Für uns keine Option! Ohne Schulverbund mit Hüthum läuft die Schule aus und gibt es dieses Jahr keine 1. Klasse!
    797 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Friederike Metzemaekers
  • Keine neuen Erdgasbohrungen unter dem niedersächsischen Wattenmeer
    Warum dieser Weg falsch ist: - Die Gasförderung aus dem Wattenmeer durch ONE-Dyas könnte frühestens Ende 2024 beginnen. Laut Bundeswirtschaftsminister Habeck wird die deutsche Energiesicherheit durch den schnellen Ausbau von LNG Terminals und den Import von Flüssiggas vom Weltmarkt realisiert werden. Er erwartet für 2024 eine Unabhängigkeit von russischen Gasimporten für Deutschland. Das Projekt kann für die Lösung der momentanen Erdgaskrise also keinen Beitrag mehr leisten. - Die jährliche Gasmenge, die 2024 von ONE-Dyas an Deutschland geliefert werden könnte, würde nach den Schätzungen des Unternehmens bei weniger als 1 % des deutschen Gesamtbedarfs liegen. Die erwarteten Fördermengen können daher keinen signifikanten Beitrag zur Unabhängigkeit von russischen Gasimporten liefern. So erschreckend und verstörend die Geschehnisse um den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auch sind, umso klarer ist dieser Tage zu erkennen, dass nur ein schneller Ausstieg aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine friedliche Zukunft in Europa ermöglichen, Arbeitsplätze sichern und ein voraneilen der Klimakatastrophe auf der Welt verhindern kann. In immer kürzeren Abständen und größerer Eindringlichkeit fordern die Experten der globalen Organisationen wie des Weltklimarates (IPPC) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), dass wir schnellstmöglich mit der Verbrennung von fossilen Energieträgern aufhören müssen, um die schlimmsten Konsequenzen durch den Klimawandel noch begrenzen zu können. Eine Studie der Energy Watch Group [1] kommt zu dem Schluss, dass die globalen Treibhausgasemissionen ihren Höhepunkt deutlich vor 2025 erreicht haben und dann schnell abnehmen müssen, um innerhalb des 1.5-Grad-Emissionsbudgets bleiben zu können. Wird die Trendwende erst später vollzogen, bedeutet das, dass man nach 2030 de facto gar kein CO2-Budget mehr zur Verfügung haben wird. • Neue Gasvorkommen im Wattenmeer zu erschließen und für die nächsten Jahrzehnte dort Gas zu fördern ist ein fataler Fehler! Eine Umweltverträglichkeitsstudie auf der niederländischen Seite zum Projekt von ONE-Dyas hat bereits ergeben, dass es trotz geplanter erheblicher Einleitung von großen Mengen prioritärer Giftstoffe wie Benzol nicht zu einer signifikanten Gefährdung der Schutzgüter in den Natura 2000-Gebieten kommen wird. Genau diese Art von Prüfung und Genehmigungspraxis hat uns in die heutige Situation mit massivem Artensterben und globaler Klimakrise gebracht! Deshalb Herr Althusmann: Stoppen Sie die Gasförderpläne im Wattenmeer Quellen: [1] Thure Traber & Hans-Josef Fell, Erdgas leistet keinen Beitrag zum Klimaschutz: Der Umstieg von Kohle und Erdöl auf Erdgas beschleunigt den Klimawandel durch alarmierende Methanemissionen, Energy Watch Group, Erdgasstudie, September 2019, http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Erdgasstudie_2019.pdf, Zugriff am 23.05.2022
    5.500 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland e.V. Picture