• Verantwortungsbewusste Rückkehr zur Präsenzlehre. Studierenden eine Perspektive geben
    Das soziale Miteinander löst sich im Onlinestudienalltag immer weiter auf. Der Geist universitärer Bildung, der Austausch mit anderen Studierenden auch über den eigenen fachgebundenen Horizont hinaus, geht verloren. Das Studieren im reinen dauerhaften Onlinemodus schadet nicht nur dem wissenschaftlichen Bildungsbestreben der Universität. Insbesondere ist zu beobachten: Isolation, Einsamkeit, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit sind psychosoziale Folgen, die besonders Studienanfänger treffen als auch Studierende, deren sozialer Lebensmittelpunkt der universitäre Raum war. Die damit verbundenen Unwägbarkeiten sind nach einem Jahr durchgängigem Ausnahmezustand insbesondere mit fehlender Perspektive auf Besserung eine sehr große Belastung. Dies auszublenden und im Sinne von „man kann auch so in Kontakt bleiben“ wegzuwischen, ist ein unverantwortlicher Umgang mit Studierenden an der Belastungsgrenze. Mit Blick auf den Gesundheitsschutz gilt es ein kluges Risikomanagement zu leisten. Das betrifft sowohl das Infektionsgeschehen als auch die Kollateralschäden durch ergriffene Maßnahmen. Hier gilt es eine Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zu wahren. Das Infektionsrisiko und das damit verbundene Erkrankungsrisiko auszublenden, wäre grob fahrlässig. Andere akut vorliegende Belastungen der betroffenen Personen zu ignorieren, wäre aber ebenso unverantwortlich. Diese Pole miteinander und gegeneinander abzuwägen, ist nicht leicht. Entscheidungstragenden Personen gebührt Respekt und Anerkennung für schwer zu treffende Abwägungen. Ebenso müssen aber auch Kritik und Alternativen ihren Raum haben. Eine Universität ist logistisch anders zu bewerten als Schulen oder Kitas. Das wirkt sich auf die Planung von Hygienekonzepten und damit auf Öffnungsmöglichkeiten aus. Schwierig ist einerseits eine recht große Zahl an Einzelpersonen. Günstig ist dagegen die Verteilung auf mehrere an sich selbst großräumige Standorte. Eine Priorisierung in der Reihenfolge von Teilöffnungen kann hilfreich sein und ist nachvollziehbar zu gestalten. So kann Komplexität in der Planung reduziert werden. Gerade Sommermonate bieten gute Öffnungsmöglichkeiten zu Teilpräsenzlehre unter Beachtung von Standardhygieneregeln. Die Universität ist eine Institution mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung. Sie ist ein Raum des sozialen Lebens und eine in die Gesellschaft integrierende Instanz. Ein unbegrenzter Dauerlockdown ist kein Risikomanagement, sondern Realitätsverweigerung. Harte Maßnahmen können nur temporär begrenzt durchgehalten werden. Das Virus wird nicht einfach verschwinden. Es braucht ein langfristige Strategie, um ein Leben trotz Virus zu gestalten.
    30 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Joshua Beck
  • Klaus Kinskis Ehrung auf dem Boulevard am Potsdamer Platz entfernen lassen
    Seit dem bekannten Missbrauch seiner Tochter Pola Kinski und weiteren Minderjährigen, stand es schon 2013 zur Debatte seine Ehrung entfernen zu lassen. Dies wurde nicht bewilligt, doch das muss sich ändern! Hier kann nicht einfach Kunst von Künstler getrennt werden, oder eine kleine Bemerkung auf der Ehrung zu seinen Taten stehen. Das sollte kein Platz sein einen Kinderschänder zu ehren. Auch wenn er gute Schauspielkünste vorgewiesen hat ist er dennoch kein Mensch der die deutsche Filmkultur mehr mit definieren sollte. Abgesehen davon, dass er ein Buch veröffentlichte, welches er „ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ nannte in dem er mit seinen Misshandlungen prahlt, hat er öffentlich das Statement gemacht, dass er es verrückt fände, dass man hier in Deutschland verhaftet wird, wenn man Geschlechtsverkehr mit einer 12-Jährigen hat und dann mit anderen Ländern verglichen in denen Zwangsverheiratungen für junge Mädchen an der Tagesordnung stehen. Unterstützt uns in unserem Anliegen, indem ihr die Petition unterschreibt um Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken und eine Entfernung der Ehrung zu fordern!
    33 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Veränderung Jetzt
  • Aufarbeitung, Hilfe und Entschädigung für die Opfer sexueller Gewalt in der Kirche!
    Nur wer die Verbrechen und Versäumnisse der Vergangenheit aufarbeitet, tut das notwendige, um Kinder heute besser zu schützen. Wie diese umfassende Aufarbeitung der zumeist verjähren Verbrechen an Kindern und Jugendlichen im Kontext der katholischen Kirche aber auch anderer Kirchen und Institutionen sichergestellt werden kann, wie den tausenden Opfern Hilfe zugänglich gemacht wird und die Entschädigung für das institutionelle Versagen der Amtsträger in der Kirche erfolgt, ist jedoch bis heute nicht geklärt. Eine Wahrheits- und Gerechtigkeitskommission auf gesetzlicher Basis wäre ein Weg, den andere Staaten, bereits gegangen sind. Nach der Aufdeckung des sog. Missbrauchsskandals 2010 hat die Politik einen Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch eingerichtet, doch sich danach an die Seitenlinie begeben. Trotz der Einrichtung der Stelle eines Missbrauchsbeauftragten, einer untergesetzlichen Aufarbeitungskommission seit 2016 sowie einer wissenschaftlichen Untersuchung (MHG-Studie 2018) sind so bis heute die Verantwortlichkeiten für die tausenden von Missbrauchsverbrechen an Kindern und Jugendlichen nicht wirklich geklärt. Für Aktenzugang, Zeugenvernehmung, Veröffentlichung von Ergebnissen usw. gibt es keine gesetzliche Grundlage, was oft zu Konflikten etwa um den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte von Beschuldigten in solchen Aufarbeitungsprojekten führt. Vor allem aber warten die Opfer seit nunmehr zehn Jahren auf eine angemessene Entschädigung nicht nur für die an ihnen begangenen Missbrauchsverbrechen, sondern für die systematische Verdunkelung dieser Taten und den Schutz der Täter. Kinder wurden oft fahrlässig in Gefahr gebracht, weil Täter nur versetzt wurden. Mit der Bewältigung der Folgen des erlittenen sexuellen Missbrauchs wurden die Opfer allein gelassen, weil die Verbrechen von den Vorgesetzten der Täter nicht aufgedeckt, sondern vielmehr vertuscht und verheimlicht wurden. Damit wurde den Opfern vielfach der Weg zu Hilfe und therapeutischer Bearbeitung ihrer Traumata erschwert. Mit symbolischen Anerkennungszahlungen wie sie die Kirche immer wieder anbietet, ist vielen Betroffenen nicht geholfen. Eine angemessene Entschädigung sollte sich an den von einer unabhängigen Arbeitsgruppe unter Mitwirkung von Expertinnen und Experten, darunter auch Betroffene, im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erarbeiteten Empfehlungen vom September 2019 orientieren. Es darf dabei keine erneute traumatisierende Belastung der Opfer geben und auch keine Demütigung durch einseitig verordnete symbolische Beträge. Das Parlament sollte sich an die Seite der Betroffenen stellen und als „ehrlicher Makler“ einen Ausgleich suchen. Die Betroffenen haben ein Recht auf Aufklärung und auf Entschädigung. Sie brauchen auch in Zukunft Hilfe, Beratung und Unterstützung. Ein „Opfergenesungswerk“, das dauerhaft einen Beitrag für die Gesundung der Opfer leistet, könnte beispielgebend für den Umgang auch mit anderen Opfergruppen in unserer Gesellschaft werden. http://www.eckiger-tisch.de/ https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/ http://www.betroffeneninitiative-hildesheim.de/ http://www.selbsthilfe-missbrauch-muenster.de/ https://www.selbsthilfe-rhede.de/ http://initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de/ https://missbit.de/ https://www.albertinum-gerolstein.de/ https://www.betroffeneninitiative-sueddeutschland.de/ http://do-bo-berlin.de/
    10.839 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Eckiger Tisch e.V. Picture
  • Schluss mit dem Corona-Klausuren-Chaos an der RWTH!
    --- English version below --- Studierende sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Die Kontaktbeschränkungen schwächen das für den Studienerfolg so wichtige soziale Netz, die Studienfinanzierung steht häufig auf Grund der Schließung der Gastronomie und weiteren Bereichen auf der Kippe und der Ausgleich zum harten Studientag fehlt. In Anbetracht dessen ist es essentiell, dass die Hochschulen größte Anstrengungen unternehmen, um zumindest die Rahmenbedingungen des Studiums zu verbessern. Während einige Hochschulen, beispielsweise die FH Aachen und die KatHo hier schon im Sommersemester gute Arbeit geleistet haben, schafft es die RWTH auch im Wintersemester nicht, ihrem elitären Anspruch gerecht zu werden. Um den Studierenden Planungssicherheit zu geben, ist es wichtig, dass Klausuren langfristig geplant werden. Dazu gehört es, dass Präsenzklausuren langfristig abgesagt werden. Die Möglichkeit einer kurzfristigen Absage wirkt für viele Studierende sehr demotivierend, denn wer möchte schon für eine Klausur lernen, die eventuell abgesagt wird? Darüber hinaus bedeutet eine kurzfristige Absage, dass die Klausur auf einen Termin Monate später verschoben wird und dann erneut gelernt werden muss. Die dafür benötigte Zeit fehlt dann häufig an anderer Stelle, zum Beispiel in einem Job, der die Studienfinanzierung sicherstellt. Idealerweise sollten sogar alle Klausuren online angeboten werden, da nur so eine wirkliche Planbarkeit sichergestellt werden kann und da auch nur so Studierende, die aufgrund von Reisebeschränkungen in ihrem Heimatland festsitzen, an Klausuren teilnehmen können. Für Online-Klausuren müssen darüber hinaus spezielle Rahmenbedingungen gelten. Vor allem die von der RWTH geplante Online-Klausuren mit umfassender Überwachung durch eine Webcam halten wir für sehr problematisch. Zum Einen stellt dies einen großen Eingriff in die Privatsphäre dar, insbesondere in großen Klausuren bekommt eine unübersichtliche Zahl an unbekannten Menschen einen Einblick in das eigene Zimmer. Zum Anderen werden Studierende von Prüfungen ausgeschlossen, die keine ausreichende Infrastruktur, z.B. eine Webcam und einen schnellen Internetanschluss, besitzen. Um auch Studierenden mit schlechter Infrastruktur die Teilnahme an Prüfungen zu ermöglichen, muss die RWTH Prüfungsplätze in der Universität sowie auf formlosen Antrag Laptops anbieten. Auch bei der Planung der kommenden Semester muss die RWTH mit anderen Hochschulen gleichziehen. Es ist für die Studierenden sehr wichtig, schon im Voraus zu wissen, ob die kommenden Semester wieder digital stattfinden werden, da das Online-Semester für viele Studierende ein großes Hindernis für den Studienerfolg darstellt. Planungssicherheit würde den Studierenden ermöglichen, ihre Zeit mit anderen Projekten effizienter und sinnvoll zu nutzen. Auch ist diese Information für die Wahl des Wohnorts notwendig. Schlussendlich muss sich die RWTH auch mit anderen Prüfungsformaten beschäftigen. Module, in denen Abgaben gemacht und bewertet werden, sollten Studierenden auch bei Ausfall der Klausur als bestanden werten lassen können, da eine Überprüfung der Kenntnisse der Lerninhalte ja schon während dem Semester vorgenommen wurde. Gegebenenfalls ließe sich dieses Format auch auf weitere Veranstaltungen übertragen. Hier ist es höchste Zeit, dass die RWTH sich diesem Thema annimmt. Uns Studierenden ist der Erfolg im Studium sehr wichtig. Genau deshalb ist es an der Zeit, das Corona-Klausuren-Chaos an der RWTH endlich zu beenden! --- English version --- Students are particularly affected by the corona pandemic. The contact restrictions weaken the social network that is so important for academic success, the financing of studies is often on the line due to the closure of gastronomy and other areas, and the balance to the hard everyday study life is missing. Considering this, the universities must make every effort to at least improve the general conditions for studying. While some universities, for example, the FH Aachen and the KatHo, have already done a good job in this regard during the last summer semester, the RWTH is still not able to live up to its elitist claim in the current winter semester. To give students some security for planning, examinations must be planned for the long term. This includes that in-person exams are canceled in the long term. The possibility of a cancellation at short notice has a very demotivating effect on many students, because who wants to study for an exam that might be canceled? Furthermore, a cancellation at short notice means that the exam is postponed to a date months later and then has to be studied again. The time needed for this is then often lacking elsewhere, for example in a job that ensures the financing of studies. Ideally, all exams should even be offered online, as this is the only way to ensure that students can plan ahead and also the only way that students who are stuck in their home countries due to travel restrictions can take part in exams. Furthermore, special conditions must apply to online exams. In particular, we consider the online exams using extensive monitoring by a webcam to be very problematic. On one hand, this represents a major invasion of privacy, especially in large exams where a large number of unknown people get a glimpse into one's private space. On the other hand, students who do not have sufficient infrastructure, e.g. a webcam and a fast Internet connection, are excluded from exams. To enable students with poor infrastructure to take part in exams, RWTH must offer exam places at the university as well as notebooks upon informal request. ... continuation in comments
    1.905 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Samuel Krämer
  • Gleiche Chancen für alle Schüler*innen in Baden-Württemberg
    Es beginnt wieder die Zeit der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen. Hierbei können Altklausuren eine entscheidende Rolle spielen, da sie einen realistischen Eindruck vermitteln, wie eine Prüfung abläuft und was es zu beachten gibt. Daher greifen viele Schüler*innen zu teuren Vorbereitungsbüchern, welche die alten Aufgaben mit Lösungen veröffentlichen. So ein Buch kostet oftmals 15€, was bei mehreren Prüfungen sehr schnell teuer wird. [1] Die Verlage, welche die Prüfungen veröffentlichen, bereichern sich an der Leistung von Lehrer*innen, welche die Aufgaben erarbeiten müssen. Wir alle finanzieren die Erstellung der Aufgaben durch unsere Steuermittel und müssen dann bezahlen, um damit zu lernen. Das kann nicht richtig sein! Ein Verlag hatte die Idee, dass Kultusministerien Schullizenzen kaufen könnten. So sollte Schüler*innen geholfen werden, welche sich die Bücher nicht leisten können. Anstatt ein zweites mal Geld in diese Aufgaben zu stecken, sollten die Ministerien ihre eigenen Aufgaben einfach selbst veröffentlichen. Damit wäre am besten geholfen. [2] Das deutsche Bildungssystem kommt im OECD-Vergleich nicht gut weg. Die Chancen auf gute Bildung sind stark abhängig vom Einkommen der Eltern. Das kann gerade mit Blick auf diese Situation gut beobachtet werden. Wer nicht viel Geld hat, kann sich keine realistische Prüfungsvorbereitung leisten und schneidet somit schlechter ab. Solange die Altklausuren jedoch kaum einsehbar sind, ist es nur schwer möglich diese Ungerechtigkeiten abzubauen. Bildung darf aber niemals eine Frage der finanziellen Situation sein. Daher müssen alle zentralen Altklausuren leicht zugänglich veröffentlicht werden. [3] Gemäß dem Motto “öffentliches Geld, öffentliches Gut” müssen die Prüfungsaufgaben endlich kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. In diesem System werden zugunsten der Profite von einzelnen Verlagen Schüler*innen absichtlich fallen gelassen und ihnen der Zugang zu vielen Berufen und Chancen im Leben verwehrt. Das kann so nicht bleiben. Frau Eisenmann darf sich nicht zum Spielball von Kapital und Konzernen machen, sondern sollte, als Bildungsministerin, Politik für Schüler*innen machen. Dazu gehört es, Bildungschancen für alle zu schaffen und die Altklausuren endlich leicht zugänglich zu veröffentlichen. Einige Bundesländer, wie Niedersachsen [4] und Bremen [5], sind schon deutlich weiter. Sie stellen die Altklausuren im Netz kostenlos zur Verfügung. Und auch andere Länder machen sich Gedanken. Schleswig-Holstein zeigt Ambitionen, die Aufgaben zu veröffentlichen, und Thüringen und Brandenburg arbeiten an der rechtlichen Umsetzung. Das alles zeigt, dass es Möglichkeiten zur Veröffentlichung gibt, und dass Frau Eisenmann endlich den Anstoß dazu geben muss. Gerade ein großes Bundesland wie Baden-Württemberg darf bei einem so wichtigen Thema wie der Bildung kein Schlusslicht sein und muss mit gutem Beispiel vorangehen. Quellen: [1]: https://www.stark-verlag.de/schueler/schuelerprodukte/abiturprufung-baden-wurttemberg-mathematik-m-cd-rom [2]: https://netzpolitik.org/2021/fragdenstaat-und-wikimedia-deutschland-fordern-veroeffentlichung-von-abschlusspruefungen/ [3]: https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/12727.pdf [4]: https://www.iqb.hu-berlin.de/abitur/ [5]: https://bildung.bremen.de/pruefungsunterlagen-226880
    83 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Fabian Wilmes
  • Skateranlage für Köln Sülz
    Die Kinder und Jugendliche gehen diesem Hobby momentan auf dem Kinderheimgelände in Sülz nach. Die Lärmbelästigung und auch falsche Orte, wo die Kinder fahren, z.b. die Tiefgaragen, führen zu Konflikten vornehmlich zwischen Jung und Alt. Ein Bürger vom Kinderheimgelände hat bereits bei der Bezirksverwaltung Lindenthal eine Eingabe gemacht, das wir hier in Sülz gerne eine Skaterbahn für unsere Kinder hätten. Deshalb hier jetzt der Aufruf zu einer Unterschriftensammlung. In Höhenberg sind bei so einem Anliegen im Jahr 2019 , 900 Unterschriften zusammengekommen. Ich will mehr!!! Was mir aber wichtiger ist, ist die Beteiligung von Kindern und damit meine ich Kinder jeglichen Alters. Ich habe in Ehrenfeld schon 3-Jährigen auf Pumptracks mit ihrem Laufrad gesehen. Ich möchte alle Kinder bitten ein Dina 4 Blatt zu nehmen und aufzuschreiben oder aufzumalen, wenn sie hier in Sülz eine Skaterbahn haben wollen. Wichtig ist dabei, das dann jemand leserlich Name und Anschrift auf dem Blatt schreibt. Und die Kinder irgendwie unterschreiben. Eventuell mit Fingerabdruck oder vielleicht habt ihr noch andere Ideen. Mir wäre es wichtig, das wirklich Köln Sülz darauf steht. Damit Kinder wissen, was ich meine hier ein Video von der Salatschüssel KÖLN. https://youtu.be/ddVsletHnIU Ich würde die Petitionsunterschriften, dann sammeln. Also werft sie dann bitte kontaktfrei in unseren Briefkasten in der Nürburgstraße 6 bei Tzotschew. Teilen. Teilen. Teilen! Bitte nutzt ihr auch alle Eure Kanäle: Twitter, Instagram, Verteiler der Schulen, in Absprache mit den Direktoren, Kirchengemeinden, und was Euch sonst noch einfällt. Danke ! Schönes Wochenende zusammen !
    1.476 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Simone Tzotschew
  • Medizinstudierende fordern Freiversuch für das M1 (Physikum) für das Frühjahr 2021
    **Das Physikum gilt unter Mediziner*innen als die schwerste Prüfung im Studium** und berechtigt bei Bestehen den Vorklinker*innen zum Eintritt in den klinischen Teil des Studiums. Diese Prüfung findet nach Abschluss des 4. Semesters in Form von zwei Multiple-Choice-Klausuren mit insgesamt 320 Fragen zu allen vorklinischen Fächern (Anatomie, Physiologie, Biochemie, Psychologie/Soziologie, Histologie, Biologie, Chemie und Physik) und einer mündlichen Prüfung am Präparat in Anatomie, sowie in Physiologie und Biochemie statt. Dafür ist ein enormer monatelangen Lernaufwand nötig. Nicht selten sitzt man 10-12 Stunden am Tag während der Lernphasen in der Bibliothek oder am Schreibtisch, bespricht komplizierte biochemische Synthese- und Abbauwege bei Treffen mit der Lerngruppe oder studiert Präparate von Körperspendern im Präpariersaal. **All dies ist jedoch seit November nicht mehr möglich.** Bibliotheken haben entweder geschlossen, oder sind nur in kleinen Zeitfenstern für eine handverlesene Anzahl Studierender zugänglich. Die Präpariersäle sind ebenfalls seit November geschlossen, somit ist eine gezielte Vorbereitung am Präparat unmöglich. Gleichzeitig können Eltern ihre Kinder während des Lockdowns nicht mehr in Kitas bringen und müssen sich somit um die Kinder kümmern, anstatt die Zeit für das Lernen nutzen zu können. Die Kontaktbeschränkungen verbieten es zudem sich in Lerngruppen zu treffen, sodass jeder Student in seiner Vorbereitung auf sich allein gestellt ist. **Wir Medizinstudierende nehmen die Coronasituation sehr ernst und sehen uns auch in einer Vorbildfunktion.** Natürlich ist es somit auch nicht verwunderlich, dass sich viele bereit erklärt haben in Krankenhäusern und Kliniken auf Station oder in Gesundheitsämtern bei der Bewältigung der Situation zu helfen. All diese Fakten machen es uns schwer, eine gute Prüfungsvorbereitung zu gewährleisten. Für das Bestehen der Prüfung stehen uns nur 3 Versuche zur Verfügung und im Falle des dreimaligen Scheiterns wird einem die Studienberechtigung im Fach Medizin in Deutschland entzogen. Es ist nur logisch, dass der Druck auf uns derzeit enorm ist, und das ohne die Möglichkeit auf einen Ausgleich in dieser lebenseinschränkenden Phase . Kurzum: **unsere Situation ist nicht mit der vorangegangen Physikumsprüfungen vergleichbar!** Wir möchten gehört werden und verlangen nicht, die Prüfung einfacher zu gestalten, denn auch wir wollen unsere gute Qualität beweisen, um bald den Patienten als gute Mediziner*innen zur Seite stehen zu können. Das einzige **was wir fordern, ist, dass uns in dieser schweren Situation der Druck genommen wird, bei nicht-Bestehen einen Prüfungsversuch zu verlieren** und das ist gerade in dieser besonderen Situation faire Lösung für alle und nicht zu viel verlangt!
    6.898 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Malte Gerhardt
  • Forderung nach Online-Klausuren an der TU Kl in Zeiten der Pandemie
    - Es besteht eine sehr hohe Infektionsgefahr, da Student*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen Inzidenzwerten und zudem mit öffentlichen Verkehrsmittel für die Klausuren anreisen müssen, was viele Student*innen als eine Verletzung des Grundrechts auf ihre körperliche Unversehrtheit ansehen ! - Außerdem besteht eine drastische Abnahme des Konzentrationsvermögens und der Denkleistung durch starke Ablenkung aufgrund von Feuchtigkeit unter der Maske, beschlagene Brillen usw. was wir als unzumutbaren Zustand um Leistung abzurufen ansehen. - Die Chancengleichheit wird nicht gewahrt, Student*innen mit Vorerkrankungen oder aus Risikogebieten sind durch Präsenzklausuren an der Teilnahme gehindert. - Präsenzklausuren stehen im Widerspruch zu Online-Lehre und weiteren Corona-Maßnahmen wie Home-Office Pflicht, Homeschooling/E-Learning/Online Lehre, starken Kontaktbeschränkungen, eingeschränktem Bewegungsraum aufgrund hoher Inzidenzwerte in manchen Gebieten. - Wieso werden beispielsweise Seminare mit max. 30 Teilnehmern nur online angeboten, Klausuren mit über 100 Teilnehmern sollen aber im Präsenzformat stattfinden? - Das Gewährleisten der Abstandsregeln bei der An- und Abreise zu den Prüfungen, sowie bei dem Aufenthalt auf dem Campus kurz vor Beginn der Klausur ist teilweise unmöglich - Gefährdung von Familienmitgliedern, die Risikopatient*innen sind, da ein Attest nur für betroffene Stundet*innen akzeptiert wird. - Die Möglichkeit von Klausuren im Online-Format anzubieten, wird in Prüfungsordnungen sogar explizit erwähnt, beispielsweise für integrative Sozialwissenschaften §14 (7) - Durch die Notwendigkeit E-Klausuren in einem Format anzubieten, wo das vorhandene Wissen angewandt werden muss, statt einer reinen Wissensabfrage (sog. Bulimielernen), wird nachhaltiges Lernen gefördert und Betrug während der E-Klausur wäre gänzlich erfolglos, wenn der Inhalt nicht tatsächlich auch erfasst wurde.
    365 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Mel Mitscherli
  • Schützt auch Erzieher*innen vor Corona
    Sehr geehrter Herr Bouffier, sehr geehrter Herr Klose, wir, die Berufsgruppe der Erzieher\*innen, halten seit Beginn der Pandemie die Stellung. Wir geben alles, um die Betreuung der Kinder und somit die Berufstätigkeit der Eltern zu sichern. Wir tun dies unter für uns besonders erschwerten und riskanten Umständen! Wie Ihnen bekannt ist, fehlten in den meisten Einrichtungen schon vor der Pandemie etliche Fachkräfte. Trotzdem leisten wir unsere Arbeit bestmöglich!! Die hohe psychische Belastung, die mit dem Wissen einhergeht, sich am eigenen Arbeitsplatz ohne adäquaten Schutz aufgrund der Unverhältnismäßigkeit des Tragens von Mund-Nasen-Masken bei der Arbeit mit Kleinkindern mit dem Coronavirus zu infizieren und somit möglicherweise auch die eigenen Familienangehörigen in Gefahr zu bringen, macht die Situation noch schwieriger. Viele von uns haben deswegen ihre Kontakte auf das allergrößte Minimum verringert! **Die Berufsgruppe der Erzieher\*innen wird seit Beginn der Pandemie sowohl durch die Berichterstattung der Medien, als auch durch die Maßnahmen der hessischen Landespolitik immer wieder vergessen.** Die Weitergabe von Corona unter Kindern und Fachpersonal wird heruntergespielt oder teilweise geleugnet!! Dabei hat das RKI bereits gemeldet, dass die Infektionszahlen unter pädagogischen Fachkräften die höchsten sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen!!! Uns wundert das nicht, sind wir doch permanent mit allen gerade umgehenden Infektionskrankheiten belastet. Seit Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes unter Pandemiebedingungen im Juli letzten Jahres leben wir ständig unter diesem Druck. Die Entwicklung der Infektionszahlen in ganz Deutschland beobachten wir mit größter Besorgnis, besonders im Hinblick auf die Mutationen. Auch deshalb ist die Aussage, dass die Kitas geöffnet bleiben und nur mit der BITTE an die Eltern versehen wird, ihre Kinder in einer anderen Form zu betreuen als in Kitas, ein Schlag ins Gesicht für alle in Kindertageseinrichtungen Beschäftigte in Hessen. **Das Abgeben der Verantwortung in der Frage, wo Kinder betreut werden an die Eltern ist ein komplettes Versagen der Politik und lässt einen ganzen Berufsstand im Regen stehen.** (Übrigens ist es auch ein im Regen stehen lassen der Eltern!!! Viele Arbeitgeber weisen berufstätige Eltern darauf hin, dass die Kitas ja geöffnet seien und somit die Eltern keine Ansprüche stellen könnten!!!) Diese BITTE an die Eltern hat vielerorts nur geringe Effekte auf die Zahl der Kinder, die weiterhin die Kitas besuchen. Dieses Handeln ist Respektlosigkeit vor der Berufsgruppe der Erzieher*innen und dem täglichen Risiko, das wir für die Gesellschaft tragen. Wir fordern, dass Sie, Herr Bouffier und Herr Klose hier auch Verantwortung den pädagogischen Fachkräften gegenüber übernehmen! Durch die momentane Teststrategie (nur testen bei Symptomen und erst Kinder/Personal unter Quarantäne stellen, wenn ENDLICH nach Tagen das positive Testergebnis einer K1 in der Kita ankommt. In dieser Zeit hatte der Virus schöne Möglichkeiten, weiter zu wandern!) wird ständig die Möglichkeit von unerkannten Dunkelziffern hingenommen von der Politik. Wir Erzieher*innen erleben ein großes Gefühl von Machtlosigkeit und Missachtung unserer Gesundheit. Auch fällt es schwer, die notwendigen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich nachzuvollziehen, wenn wir zeitgleich in unseren Einrichtungen schutzlos und gedankenlos zigfachen Kontakten ausgesetzt sind. Diese Doppelmoral, wonach Einschränkungen nur im Privaten gelten, in der Arbeitsstätte aber darauf gepfiffen werden kann, macht uns besonders wütend! **Unter den derzeitigen Maßnahmen müssen auch in den Kindertageseinrichtungen die Kontakte stark reduziert werden!** Zumal der gemeinsame Beschluss der Bundesländer mit der Kanzlerin die SCHLIESSUNG DER KITAS mit beinhaltet!! Durch welche Maßnahmen werden WIR geschützt? An welcher Stelle können WIR über den Schutz unserer Gesundheit entscheiden, um uns dem steigenden Risiko zu entziehen? **Wir fordern Sie hiermit auf, ENDLICH auch den Schutz unserer Gesundheit in Ihre Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung mit einzubeziehen!!!**
    27.735 von 30.000 Unterschriften
    Gestartet von Michaela Gringmuth-Endraß
  • Rettet unseren kleinen Urwald in Witten Annen!
    Das seit Jahren bestehende Wäldchen -ein kleiner Urwald- wird nicht mehr existieren. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet. Früher war dort sogar ein kleiner See/Teich zufinden. Um dieses Gebiet nutzen zu können, müsste es aufwendig trocken gelegt werden. Heute bietet es einen Rückzugsort für viele Insekten, Kleintiere und Vögel wie zum Beispiel Dompfaffen, Spechte und Eichelhäher. Zudem ist es in einer Zeit in der die ganze Welt über Klimaschutz redet mehr als fraglich ein solches Projekt umzusetzen und eine Vielzahl von Bäumen zu roden. Witten Annen hat andere Brachflächen, warum müssen alte Bäume weichen? Fast der gesamte Verkehr zur Schule wird dann in Zukunft über die Westfeldstraße laufen. Um den Bahnhof herum herrscht sowieso schon Chaos, wenn die Schranken unten sind. Dies wird durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in Richtung Bildungszentrum noch verstärkt. In Annen sind Volkshochschule, Quabed und Bücherei bereits als Bildungseinrichtungen angesiedelt. Ein wirklicher Bedarf für das Bildungsquartier ist für uns nicht erkennbar. Zudem sollen die Klassenräume nicht nur von den Schulkindern, sondern auch von anderen Gruppen genutzt werden. Bei dieser Mehrfachnutzung muss man damit rechnen, dass Dinge verloren gehen, zerstört werden und es zu Uneinigkeiten kommt. Zurzeit liegt die Baedekerschule in einem ruhigen Wohngebiet. Dieser geschützte Raum bietet auch an Nachmittagen vielen Kindern die Möglichkeit die Spiel- und Bewegungsangebote auf dem Schulhof zu nutzen. Demgegenüber soll das geplante Bildungsquartier von verschiedensten generationsübergreifenden Gruppen genutzt werden. Mit deiner Unterschrift könntest du dazu beitragen, dass eine Schule (nach Sanierung und Erweiterung) und ein kleines Stück Natur in Witten Annen erhalten bleibt!
    2.121 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Leona Bergmann
  • Präsenz-Prüfungen trotz Lockdown an der Hochschule in Worms
    Worms knackt 200er-Inzidenz ! Wie kann es sein, dass die gesamte Wirtschaft runtergefahren wird, die Kontaktbeschränkungen auf ein Minimum reduziert werden und wir trotzdem wie geplant die Klausuren schreiben müssen? Wieso schaffen es so viele andere Unis auf ihre Studenten zu zugehen und Alternativen anzubieten? Wieso wird so wenig berücksichtigt wie schwer die Lage für uns als Studenten ist? Die Bibliotheken haben zu, man kann keine Lerngruppen bilden, teilweise fallen die Tutorien aus und die Onlinevorlesungen sind nicht ansatzweise vergleichbar mit den Präsenzvorlesungen. Wir sind nur noch zu Hause mit der Familie auf engstem Raum was die Lernsituation immens erschwert. Wieso werden solche Punkte nicht berücksichtigt? Wir haben keine andere Wahl und müssen zu den Klausuren um nicht noch ein weiteres Semester zu verlieren. Zudem kommen viele Studenten aus Risikogebieten aus ganz Deutschland angereist. Wenn jetzt hunderte von Studenten sich deshalb in Bussen und Bahnen quetschen sollen, um dann in einem vollbesetzten Saal schreiben zu müssen. Wieso kann man denn nicht schon früher Alternativen planen? Natürlich ist es schwer, natürlich heißt das viel organisatorische Arbeit und man kann es nie jedem Recht machen. Aber es gäbe so viel Möglichkeiten und die Hochschule Worms geht keinen Schritt auf uns zu!
    1.420 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Naomi Schwind
  • Für sichere Schulen - Sichere und gerechte Bildung auch während der Corona-Pandemie!
    Schule bedeutet für uns, Schüler:innen, gerade vor allem zwei Dinge: Unsicherheit und Chaos. Erst blieben die Schulen trotz steigender Ansteckungsgefahr mit nur wenigen Vorkehrungen immer weiter offen. Dann wurde Hals über Kopf auf Onlineunterricht umgestellt und wie es weiter gehen soll ist unklar. Für uns zeigt diese Konzeptlosigkeit: Die Gesundheit von uns Schüler:innen ist für die Landesregierung nicht die oberste Priorität. Wir sind der Meinung, wenn entschlossen gehandelt und auch Geld in die Hand genommen werden würde, wäre sowohl sicherer Präsenzunterricht als auch besserer Onlineunterricht möglich. Niemand kann uns erzählen, dass für die oben genannten Maßnahmen nicht genügend Geld da sei. Immerhin wurden gerade erst 1,2 Billionen Euro für die Wirtschaftsrettung bereitgestellt, davon 9 Milliarden allein für die Lufthansa und 3 Milliarden für die Autoindustrie. Und auch für die Bundeswehr waren 50 Milliarden da. Es scheint, dass die Dividende von Aktionär:innen und militärische Vorhaben wichtiger sind als unsere Gesundheit und Bildung. Damit sich das ändert haben sich in Freiburg und Umgebung Schüler:innen unter dem Namen „Für sichere Schulen 79“ (79 wie die Postleitzahl von Freiburg) organisiert und diese Forderungen erarbeitet. Wir würden uns über eine Unterschrift freuen und auch über einen Besuch auf unserer Instagramseite: https://www.instagram.com/fuersichereschulen79/
    1.658 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Wendelin Wahn Picture