• Luftfilter in alle Klassenzimmer
    Mit steigender Impfquote werden die Hygieneschutz-Maßnahmen zurückgefahren werden und unter den nichtgeimpften Bevölkerungsgruppen werden die Infektionszahlen stark ansteigen. Ohne geeignete Präventionsmaßnahmen, z. B. Ausstattung der Klassenzimmer mit Luftfiltern, wird es im Herbst wieder nur die Wahl zwischen Pest (= hohes Infektionsrisiko) oder Cholera (=Schulschließungen) geben. Das muss verhindert werden! Wenn das Infektionsrisiko in den Schulen wieder zu groß wird, müssen die Schulen unter Inkaufnahme aller negativen Folgen wieder geschlossen werden. Nach knapp 1 1/2 Jahren Pandemie müssten die negativen Folgen allseits bekannt sein: mehr Gewalt- und Mißbrauchsdelikte gegen Kinder, mehr mediensüchtige Kinder und weiter auseinanderklaffende Bildungschancen. Das haben unsere Kinder nicht verdient!
    3.165 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Tanja Fröhlig
  • Schule nach der Pandemie - fair für alle!
    Von Kindern und Jugendlichen wurde ein gewaltiger Solidarakt gefordert - über lange Zeiträume mussten sie sich selbst motivieren und strukturieren. Sie wurden von der Erfüllung grundlegender Bedürfnisse und entwicklungsrelevanter Möglichkeiten abgeschnitten. Gerade Kinder in der Pubertät waren hiervon am meisten betroffen. Die Krise musste kollektiv bewältigt werden, in einem enormen Kraftakt von Kindern, Eltern und auch LehrerInnen - die Folgen daraus können jetzt nicht einfach individualisiert werden. Es darf nicht sein, dass Kinder von weniger gebildeten oder weniger wohlhabenden Eltern oder diejenigen, die aus Überlastung heraus mit emotionalen oder psychischen Störungen zu kämpfen haben, jetzt einfach zusehen müssen, wie sie alleine klarkommen, mit schlechten Noten und Wiederholungsjahren umgehen müssen. Einfach übergehen zum Normalbetrieb, reine Konzentration auf Leistung - das geht nicht! Dabei werden emotionale und soziale Bedürfnisse und Nachholbedarf völlig übergangen - aber unsere Kinder sollen Menschen und Persönlichkeiten werden und nicht nur leisten! Unterricht in den Ferien oder an Samstagen ist keine Lösung - die Zeit der Pandemie war weder Ferien noch Freizeit, sondern Maximalleistung unter Extrembedingungen!
    84 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Raisa Kunstleben
  • Unsere Spielplätze brauchen Schatten!
    Dieser Sommer ist der dritte, sehr heiße Sommer in Folge und zeigt es ganz deutlich: Viele Kinderspielplätze liegen in der prallen Sonne, vor allem die meist besuchten Spielplätze. Manchmal sind geringe, aber nicht ausreichende Schattenflächen vorhanden. Kleine Kinder sind besonders gefährdet, denn auch Kleidung und Sonnencreme bieten nicht genügend Schutz. Die Stadtverwaltung sollte noch heute prüfen, wie es um den Schatten auf öffentlichen Spielplätzen bestellt ist und wie man Kinder dort besser vor der Sonne schützen kann. Gerade sonnige Sandflächen, auf denen insbesondere die Kleinsten gerne spielen, heizen sich auf und der heiße Sand kann ebenso, wie glühende Metallrutschen, zu Verbrennungen führen. Ob Sonnensegel oder Pergola, wie auch immer für Schatten gesorgt wird, wir sind für jede Möglichkeit offen, die wartungsarm und ohne große Folgekosten sind. Die Gesundheit der Lichtensteiner Kinder muss uns das wert sein. Neben den Kindern würden auch die Erwachsenen von Schattenflächen beim Spielplatzbesuch profitieren, was die Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadt steigern würde. Aufgrund des Klimawandels und der damit verbundenen zunehmenden Hitze im Sommer, sollte der Sonnenschutz bereits zukünftig bei der Planung und beim Umbau von Spielplätzen als ein wesentliches Ausgestaltungkriterium aufgenommen werden. Besonders betroffen ist der Spielplatz im Grillparzerweg und der neue Spielplatz hinter dem Hallenbad.
    36 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Katalin Nagy-Nador
  • #Schattenfamilien fordern #BildungAberSicher
    Wir haben Angst: Angst um die Gesundheit und das Leben unserer Kinder, von denen viele lebenszeitverkürzend erkrankt sind und eines besonderen Schutzes bedürfen. Angst um unsere Gesundheit und unser Leben, ständige Sorge zu erkranken und für unsere Kinder nicht da sein zu können. In der Debatte über Infektionsschutzmaßnahmen und Lockerungsforderungen finden unsere Bedürfnisse kaum Berücksichtigung. Wir werden politisch, gesellschaftlich und medial nicht wahrgenommen. Wir leben in einer Grauzone, im Schatten der Debatte, wir sind #Schattenfamilien und wir haben besondere Probleme. Während Erwachsene mit Vorerkrankungen zunehmend geimpft werden, steht die Zulassung eines Impfstoffes für Kinder und Jugendliche noch aus. Uns #Schattenfamilien ist aber die Bildung unserer Kinder genauso wichtig wie anderen Familien, die soziale Isolation ist auch für unsere Kinder eine starke Belastung. Doch schon eine Befreiung von der Präsenzpflicht an Schulen ist häufig nur nach langen Auseinandersetzungen mit den Schulleitungen möglich. Selbst nach einer Aufhebung der Präsenzpflicht stehen wir vor weiteren Problemen. In vielen Bundesländern haben Testverweigerer einen Anspruch auf Distanzunterricht. Unsere Kinder aber nicht: Sie erhalten lediglich Aufgabenzettel oder gar nur Lehrplaninhalte. Durch die Pandemie haben unsere Kinder ihr Anrecht auf Teilhabe an Bildung anscheinend verloren. Die alleinerziehenden oder einkommensschwachen Familien unter uns stehen täglich vor der schwierigen Entscheidung, entweder zusammen mit dem Kind zu Hause zu bleiben, um es vor einer Infektion zu schützen, oder aber weiter der Erwerbstätigkeit nachzugehen, um den Job nicht zu verlieren und die Familie ernähren zu können. Hort- und Kindergartengebühren müssen häufig weiter bezahlt werden, obwohl das Kind diesen Platz nicht in Anspruch nehmen kann. Alle drei Monate fallen Gebühren für die erforderlichen Atteste zur Präsenzbefreiung an. Für manche Haushalte ist das viel Geld. Mitunter sind teure Fahrten in andere Bundesländer erforderlich, da sich seit dem vergangenen Sommer Kinderärzte zunehmend weigern, Atteste auszustellen. Gleichzeitig sehen wir uns dem Vorwurf ausgesetzt, wir würden unseren Kindern die Bildung verwehren wollen, etwa durch Schulleiter, die, obwohl fachfremd, unsere Atteste anzweifeln. Es muss Schluss sein damit, dass unseren Kindern die Teilhabe an sicherer Bildung verwehrt wird. Es muss Schluss sein, dass unsere Bedürfnisse als #Schattenfamilien von der Politik ignoriert werden. Erstunterstützer*innen: #BildungAberSicher Initiative für mehr Infektionsschutz an Schulen und Kitas https://twitter.com/BildungSicher Marcus Mittermeier Schauspieler Dr. Jana Schroeder Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie, Infektologin Sigrid Beer MdL B90/Die Grünen im LT NRW, Bildungspolitikerin Dr. Christian Kröner Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Allgemeinmedizin Karoline Preisler Volljuristin, Politikerin Dr. med. Cornelia Werner Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Nina Schötzau Kinderärztin Andreas Wagner Mitglied des Bundestages, Heilerziehungspfleger Prof. Dr. Michael Meier Professur für angewandte Chemie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Jochen Ott Landtagsabgeordneter für Köln, stellv. Fraktionsvorsitzender und schulpolitischer Sprecher der SPD Fraktion NRW Eberhard Schlie Kinder- und Jugendpsychologe Irina Götz Fachärztin für innere Medizin Marc Hanefeld Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt, Facharzt für Anästhesie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement Dipl.-Päd. Cornelia Beeking Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Jasmina Kuhnke Autorin, Journalistin Dr. Peter Neumann Schriftsteller Dr. med. Sebastian Goß Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin Dr. theol. Philipp Kurowski Pastor der ev.-luth. Kirchengemeinde Großsolt-Kleinsolt Prof. Dr. Johanna Sprondel Professorin für Kommunikationswissenschaften Tommy Krappweis Autor, Regisseur, Produzent Marcus Richter Journalist & Moderator Dr. Nicolas Wöhrl Physiker, Podcaster Derya Türk-Nachbaur SPD Bundestagskandidatin für WK 286 Michael Knödler Stellvertretender Landesvorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg, Regionalrat Dr. Felix Lorang Facharzt für innere Medizin und Kardiologie, Notfallmedizin, klinische Akut- und Notfallmedizin Dr. phil. Hilmar Preuß Freier Wissenschaftler, Autor Wolfgang M. Schmitt Podcaster und YouTuber Susanne Mierau Diplom- Pädagogin, Autorin Katharina König-Preuss MdL DieLinke Thüringen Dr. Christian Siemering Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Henning Höppe Professor für Festkörperchemie und Materialwissenschaften Dr. Ing. James Daniell Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology, KIT Georg Kurz Bundessprecher Grüne Jugend Mario Sixtus Filmemacher und Autor Anke Domscheit-Berg Bundestagsabgeordnete, Die Linke Sandro Witt Gewerkschafter Sebastian Roloff Rechtsanwalt, Bundestagskandidat München-Süd Ricardo Lange Intensivkrankenpfleger Prof. Pierfrancesco La Mura, Ph.D Professor für Wirtschafts- und Informationswissenschaften Raul Krauthausen Aktivist für Inklusive und Barrierefreiheit Lara Herter Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg Annamária Fábián Wissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern, eins von ihnen mit körperlicher Behinderung Dr. Zoë Hyde, MPH, PhD Epidemiologist, University of Western Australia Natascha Strobl Politikwissenschaftlerin, Autorin, Analytikerin, Publizistin Volksverpetzer - Blog gegen Fake News und Desinformation https://twitter.com/Volksverpetzer StadtschülerInnenrat Frankfurt am Main https://twitter.com/ssrfrankfurt UnionWatch https://twitter.com/watch_union ZIVD e.V. https://twitter.com/ZIVD_eV
    2.772 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Sabine Reißig Picture
  • Inklusive Spielplätze in Berlin: Hindernisse abschaffen, Zugang für alle Kinder!
    Obwohl die Gesellschaft zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit sehr sensibilisiert ist und es mehrere Gesetze, Normen und Richtlinien dafür gibt, bleiben Kinder mit Behinderung in Berlin leider weiter diskriminiert, solange das Design für alle bei allen Spielplätzen nicht eingesetzt wird. Spielplätze spielen eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung und Sozialisierung von Kindern. Warum werden denn Kinder mit Behinderung davon ausgeschlossen? Haben sie kein Recht auf den Genuss der Freizeit wie alle anderen Kinder? Ist es so schwierig, einen Hashaltposten der Berliner Senatsverwaltung dafür zuzuweisen? Wie viel kostet die Freude von Kindern mit Behinderung?
    37 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Julia Lopez Sobrino
  • Eine Wiese für Generationen - Bäume statt Beton
    Die Klimakrise erfordert hier und jetzt umsichtiges Handeln. Althergebrachte kommunalpolitische und verwaltungstechnische Verfahrensweisen müssen auf Klimaschutz-Tauglichkeit überprüft, neu gedacht und in Generationen übergreifendes, verantwortbares Handeln geführt werden. In unserem Fall brächte die Bebauung der Kirchwiesen in Bommern mehr Nach- als Vorteile – nicht nur den Klimaschutz, sondern unmittelbar auch die soziale Gemeinschaft betreffend. Das Umweltbundesamt stellt fest, dass mit der Versiegelung durch Bebauung das Risiko von Oberflächen-Überschwemmungen bei Starkregen steigt. Gleichzeitig ist ein Absinken des Grundwasserspiegels festzustellen, was auf die Gefahr einer zukünftigen Trinkwasserunterversorgung verweist. Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten, es kommt zur Überhitzung in den Städten und auf dicht besiedelten Geländen. Pflanzen dagegen verdunsten Wasser und bringen Kühlung und Frischluft. (Mehr Infos: https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/flaechensparen-boeden-landschaften-erhalten#flachenverbrauch-in-deutschland-und-strategien-zum-flachensparen) Daher sollten so viele natürliche Freiflächen (Wiesen und Acker) wie möglich erhalten bleiben. Die Wiesen an der Ev. Kirche Witten-Bommern könnten ein Vorbild dafür werden, dass eine Entscheidung für den Klimaschutz Generationen von Menschen, Tieren und Pflanzen einen nachhaltig gesunden Lebensraum und respektvolles Miteinander sichern. Wenn es insbesondere gelänge, im Rahmen eines gemeinsamen Projektes, wie z. B. eines Bürgerwaldes oder einer Streuobstwiese, bewusst Begegnung und Gemeinschaft zu erzeugen. AUS DIESEN GRÜNDEN FORDERN WIR DEN ERHALT DER WIESEN: Die Wiesen mit ihren umlaufenden und querenden Hecken - sind Lebens-, Spiel-, Kommunikations- und Erholungsraum für junge und alte Menschen aus dem Einzugsgebiet. - sind Nahrungshabitat und Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten wie z. B. Raub-, Groß- und Singvögel, Amphibien, Fledermäuse, Insekten, Rehe, Füchse u. a. - bieten Raum für mehr Biodiversität und Artenvielfalt. - sind Teil des wasserführenden Kranenberges und damit überlebenswichtig für tief wurzelnde Bäume und Sträucher und für die künftige, regionale Trinkwasserversorgung. - sind notwendige Regenwasser-Versickerungsflächen, die der weiteren Senkung des Grundwasserspiegels vorbeugen und Witten einen drohenden Wassermangel ersparen. - sind Teil des Kaltluftgebietes Wacholder-, Bockkamp- und Rauendahlstraße zur Belüftung von Bommern und der Wittener Innenstadt (Witten geht in Hitzesommern die Luft aus, denn die gesetzlichen Vorgaben für Grenzwerte bei Kohlendioxid und Stickoxiden werden überstiegen) . - haben das Potenzial für die Anlage eines Bürgerwaldes oder einer Streuobstwiese mit Lehrpfad, Bienenstand, Natur- und Kulturvermittlung oder gar einer Solarfläche für erneuerbare Energien, die Pflanzenwachstum unter den Panels ermöglicht. WIR FORDERN DEN STOP DER BAUPLANUNG, DENN: - Die enge Rigeikenstraße ist ein verkehrstechnisches Nadelöhr (Pflegedienste, Krankentransporte, Taxen und Seniorenheimbesucher*innen finden heute schon keine Parkplätze; die Zufahrt für Lieferdienste, Post, Müllabfuhr etc. ist problematisch; Feuerwehrzufahrten werden zugeparkt etc.) - Von der vermehrten Luft- und Lärmemission sowie der erhöhten Unfallgefahr werden Senior*innen des Rigeikenhofes, Kinder des Kindergartens 'Kleine Freunde' ganz besonders betroffen sein. - Ein Spiel- und Bewegungsraum für Kinder aber auch Erholungsraum für Erwachsene aus der Umgebung ginge verloren. - Vor allem während der Bauzeit könnte es zu Fundament-Erschütterungen der denkmalwerten Kirche (aber natürlich auch der anderen Gebäude, z. B. des Kindergartens) durch schwere Transporter kommen, da die Straßenführung direkt am Eingangsportal der Kirche und am Eingang des Kindergartens geplant ist. - Die bei Regen anschwellenden Wasseradern im Berg sind für die Anrainer*innen am Brinkhof problematisch. Zusätzliche Oberflächenüberschwemmungen bei Starkregen drohen, entsprechenden Überflutungs-Sachschäden nach sich zu ziehen. - Eine Drainierung des Hanges zur Vorbeugung dieser Gefahr wäre unverhältnismäßig kostspielig und ihr Nutzen zweifelhaft, da die Drainage bei der Bebauung des Brinkhofes als nicht ausreichend erachtetet werden muss. Der Schaden an der Natur wäre ausserdem um ein Vielfaches größer als bei einer normalen Abflusstechnologie auf geeigneterem Gelände. - Die unverhältnismäßigen Mehrkosten zuzüglich der hiesigen Baulandpreise würden zu so hohen Hauskaufpreisen führen, dass von sozialem Wohnungsbau an diesem Standort keine Rede sein könnte und wieder einmal nur gut betuchte Bürger*innen und oder Investor*innen profitieren würden. ALTERNATIVEN SIND MÖGLICH Gehen Sie in den Dialog mit der Kirchengemeinde, um Ihrem Klimaschutz-Auftrag für diesen speziellen Ort in die Wege zu leiten: Sprechen Sie über einen Bürgerwald, Solarflächen an diesem Ort oder vermitteln Sie das Streuobstwiesenprojekt mit Kulturangeboten, das Anrainer*innen erstellt haben!
    603 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Linda Opgen-Rhein
  • Sichere Räume für freies Spiel - Stärkt die freie Kinder- & Jugendarbeit in der Coronazeit!
    Die Corona-Pandemie betrifft einen extrem langen Zeitraum in der persönlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Um psychisch gesund und stabil zu bleiben, brauchen sie auch in dieser Zeit soziale Kontakte und Raum zum selbstbestimmten Handeln. All dies fehlt. Jugendzentren sind weitgehend geschlossen, die Angebote von Jugendverbänden, Initiativen, Kirchen oder Sportvereinen können nicht stattfinden, jede*r bleibt für sich. Die vielfältigen gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen all dieser Einschränkungen werden nicht nur vermehrt von Kinderärzt*innen und Kinderpsychotherapeut*innen beschrieben, sondern sind mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen (3). Kinder brauchen (Frei)Raum zum Spielen. Hier finden sie Situationen, die ihren Einfallsreichtum, ihre Aktivität und ganz unterschiedliche Verhaltens- und Lösungsmöglichkeiten erfordern. Hier erwerben sie soziale Kompetenzen und Handlungskompetenzen, die auch wichtiger Schlüssel für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung sind. Eine solche Bildung geht weit über reines Faktenwissen hinaus. Nach Einschätzung der UNESCO wird Bildung für nachhaltige Entwicklung vor allem auch durch ein koordiniertes Zusammenwirken vielfältiger Lernkontexte unterstützt (‎4). Neben der Schule sind hier besonders die außerschulischen Anlaufstellen, die Jugendzentren, die Kultur- und Sporteinrichtungen Orte, die komplexes, nachhaltiges Lernen fördern. Es ist wichtig, Kindern und Jugendlichen kurzfristig wieder alle vorhandenen Möglichkeiten zu Spiel und sozialen Begegnungen zu ermöglichen. Dazu gehört auch, die außerschulischen Bildungsorte und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in verantwortbarer Weise zu öffnen. Unterstützt unsere Petition, damit die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei den aktuellen politischen Entscheidungen nicht mehr übersehen werden! Weiterführende Links & Quellen: (1) Link zum offenen Brief: https://t1p.de/freiesSpiel (2) Homepage Abenteuer Lernen e.V., Bonn: https://www.abenteuerlernen.org/index.php (3) Ravens-Sieberer, U., Kaman, A., Otto, C. et al. (2021). Seelische Gesundheit und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen in der ersten Welle der COVID-19-Pandemie – Ergebnisse der COPSY-Studie, Bundesgesundheitsbl. https://doi.org/10.1007/s00103-021-03291-3 (4) UNESCO (2020). Education for sustainable development: a roadmap, online: https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000374802.locale=en
    588 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Erika Luck-Haller, Abenteuer Lernen e.V. Picture
  • Gebührenfreie Kita in Baden-Württemberg
    Kinder sind die Zukunft von uns allen, daher sollte es nicht an der Betreuung aus finanzieller Sicht scheitern. Für viele Familien ist eine Krippenplatz fast nicht zu bezahlen, was sich auf das wohl des Kindes auf lange Sicht im eigenen Haushalt auswirkt.
    647 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Kevin Kautz
  • Skatepark für Kinder in Düsseldorf Vennhausen
    Stuntscooter liegen voll im Trend und werden inzwischen schon ab fünf Jahren und z.T. jünger gefahren. Der große Skatepark in Eller schreckt kleinere Kinder eher ab, weil hier oftmals sehr gute Fahrer unterwegs sind und zuviel Raum einnehmen. Gleiches gilt für Erkrath. Auch sind die Wege für angehende Schulkinder zu den größeren Skateparks eher zu weit und die Parks zu schwierig.
    26 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Roland W.
  • Corona-Schutzmaßnahmen: Arbeitgeber in die Pflicht nehmen
    Bevor weitere Einschränkungen in den Bereichen Bildung, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur ergriffen werden, müssen auch die Bereiche Büros, Verwaltungen, Produktion, Handwerk usw. stärker verpflichtet werden. In diesen Bereichen gibt es bereits etliche Hygienekonzepte z.B. der Innungen und auch Empfehlungen wie das Ermöglichen von Homeoffice und das Testen der Angestellten bei Präsenz. Leider wird das oft nicht kontrolliert oder nur unverbindlich empfohlen. Eine Haftung würde den wirtschaftlichen Druck aufbauen, dass Unternehmen das tun, was Politik und Gesellschaft ohnehin von ihnen erwartet. Zur Eindämmung der Pandemie ist es nötig, möglichst viele Kontakte einzuschränken und bei den verbleibenden Kontakten die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu verringern. Um die wirtschaftlichen Folgen so gering wie möglich zu halten, hat man sich dabei auf rein private Kontakte, Kontakte im Bildungssektor und Kontakte mit Privatpersonen (also Endkunden) konzentriert. Dies machte aus wirtschaftlicher Perspektive Sinn, da hier viele Kontakte vermieden werden konnten und dafür verhältnismäßig wenig Wirtschaftsleistung eingeschränkt werden musste. Daher wurden die Einschränkungen in den Bereichen Bildung, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur immer weiter verschärft und die anderen Bereiche wie Büros, Verwaltungen, Produktion, Handwerk usw. nur zurückhaltend mit einbezogen. Dabei ist es bei allen Präventionsmaßnahmen so, dass je mehr in einem Bereich schon gemacht wurde, desto schlechter fällt der Effekt im Verhältnis zum Aufwand aus. So können z.B. durch die Schließung eines Geschäfts nur noch 20 % der Infektionen vermieden werden, wenn durch die Maskenpflicht und die Begrenzung der Kunden pro Ladenfläche bereits 80% der Infektionen vermieden wurden. Der wirtschaftliche Schaden ist aber erheblich. Andererseits kann durch die konsequentere Umsetzung der Hygienekonzepte in einem Betrieb, in dem bisher nur wenig Infektionsschutz passiert ist, sicher noch ein großer Teil der Infektionen vermieden werden, ohne derart hohe Kosten zu verursachen. Empfehlungen gibt es ja schon, aber wir empfehlen doch auch einem Restaurant nicht, geschlossen zu bleiben, sondern verpflichten es dazu. Gerade weil viele Unternehmen in einer angespannten Lage sind und nur das tun, was sie müssen, weil sie sonst einen Wettbewerbsnachteil hätten, reichen Selbstverpflichtungen und Empfehlungen nicht mehr aus.
    22.009 von 25.000 Unterschriften
    Gestartet von Urs Brettel
  • Aktion Infektionsschutz an Schulen
    Seit einem Jahr wechseln sich verschiedenste Corona Maßnahmen ab. Das ist nicht nur zermürbend für Wirtschaft und Kultur, sondern hat auch dazu geführt, dass wir das Virus immer noch nicht unter Kontrolle haben. Zur Zeit steigen die Inzidenzen sogar weiter. Mittlerweile steht fest: Auch Schulen tragen zum Infektionsgeschehen bei. Unter den teilweise wahllos scheinenden Maßnahmen leiden auch Schüler*innen. Beispielsweise war bei den zwei Wochen Wechselunterricht vor Ostern in Bayern bereits absehbar, dass dieser in erneuten Schließungen enden müsste. Während viele Gelder in große Unternehmen fließen, fehlt es den Schulen immernoch an Mitteln um besseren Infektionsschutz umzusetzen. Doch gerade das wäre ein wichtiges Puzzleteil in der Eindämmung von Corona und damit irgendwann auch der Rückkehr zur Normalität. Zu 1: Während einige Schüler*innen gut mit dem digitalen Unterricht zurechtkommen, haben andere damit Probleme. Man könnte sie durch den Präsenzunterricht besser erreichen. Angesichts dessen sollten freistehende Räumlichkeiten für eine sinnvolle und sichere Nutzung umgestaltet werden, von der Lernende bei Bedarf profitieren. Umgekehrt sollte Schüler*innen mit Talent zum selbst strukturierten Lernen der Besuch vom Präsenzunterricht freigestellt sein, wenn dieser unter gegebenen Umständen stattfindet. Zu 2: Morgens im ÖPNV ist ausreichender Abstand in der Regel nicht möglich. Schüler*innen stehen eng an eng mit Schüler*innen anderer Schulen und Jahrgänge und Pendler*innen. Zur Verbesserung dieser Problematik bedarf es einem gestaffelten Unterrichtsbeginn in den verschiedenen Jahrgangsstufen. Zu 3: Der aktuelle Hygieneplan ist wenig verbindlich, noch dazu unzureichend und teilweise schwer umzusetzen. Auch gab es in den letzten Monaten keine ausreichenden Reformen des Hygienekonzeptes. Eine höhere Verbindlichkeit des gegebenen Rahmenhygieneplans ist daher dringend notwendig. Zu 4: Oft wirkt es als wissen unsere Lehrkräfte nicht über so viel mehr Bescheid als in der Presse steht. Die Informationen, die sie bekommen, werden sofort als Elternbrief weitergeleitet. Der Austausch zwischen Schulen und Kultusministerium bleibt also mehr als verbesserungsfähig. Zu 5: Die GEW hat einen 5-Punkte-Plan zum Infektionsschutz an Schulen ausgearbeitet. Wir stellen uns hinter diesen und fordern dessen vollständige Umsetzung. Dabei vor allem die Einhaltung der Abstandsregelung, Raumlüftungen mit gegebenenfalls Anlagen und Transparenz im Umgang mit dem Infektionsgeschehen an Schulen. (--> https://www.gew.de/corona/forderungen/)
    1.339 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktion Infektionsschutz an Schulen
  • Verantwortungsbewusste Rückkehr zur Präsenzlehre. Studierenden eine Perspektive geben
    Das soziale Miteinander löst sich im Onlinestudienalltag immer weiter auf. Der Geist universitärer Bildung, der Austausch mit anderen Studierenden auch über den eigenen fachgebundenen Horizont hinaus, geht verloren. Das Studieren im reinen dauerhaften Onlinemodus schadet nicht nur dem wissenschaftlichen Bildungsbestreben der Universität. Insbesondere ist zu beobachten: Isolation, Einsamkeit, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit sind psychosoziale Folgen, die besonders Studienanfänger treffen als auch Studierende, deren sozialer Lebensmittelpunkt der universitäre Raum war. Die damit verbundenen Unwägbarkeiten sind nach einem Jahr durchgängigem Ausnahmezustand insbesondere mit fehlender Perspektive auf Besserung eine sehr große Belastung. Dies auszublenden und im Sinne von „man kann auch so in Kontakt bleiben“ wegzuwischen, ist ein unverantwortlicher Umgang mit Studierenden an der Belastungsgrenze. Mit Blick auf den Gesundheitsschutz gilt es ein kluges Risikomanagement zu leisten. Das betrifft sowohl das Infektionsgeschehen als auch die Kollateralschäden durch ergriffene Maßnahmen. Hier gilt es eine Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zu wahren. Das Infektionsrisiko und das damit verbundene Erkrankungsrisiko auszublenden, wäre grob fahrlässig. Andere akut vorliegende Belastungen der betroffenen Personen zu ignorieren, wäre aber ebenso unverantwortlich. Diese Pole miteinander und gegeneinander abzuwägen, ist nicht leicht. Entscheidungstragenden Personen gebührt Respekt und Anerkennung für schwer zu treffende Abwägungen. Ebenso müssen aber auch Kritik und Alternativen ihren Raum haben. Eine Universität ist logistisch anders zu bewerten als Schulen oder Kitas. Das wirkt sich auf die Planung von Hygienekonzepten und damit auf Öffnungsmöglichkeiten aus. Schwierig ist einerseits eine recht große Zahl an Einzelpersonen. Günstig ist dagegen die Verteilung auf mehrere an sich selbst großräumige Standorte. Eine Priorisierung in der Reihenfolge von Teilöffnungen kann hilfreich sein und ist nachvollziehbar zu gestalten. So kann Komplexität in der Planung reduziert werden. Gerade Sommermonate bieten gute Öffnungsmöglichkeiten zu Teilpräsenzlehre unter Beachtung von Standardhygieneregeln. Die Universität ist eine Institution mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung. Sie ist ein Raum des sozialen Lebens und eine in die Gesellschaft integrierende Instanz. Ein unbegrenzter Dauerlockdown ist kein Risikomanagement, sondern Realitätsverweigerung. Harte Maßnahmen können nur temporär begrenzt durchgehalten werden. Das Virus wird nicht einfach verschwinden. Es braucht ein langfristige Strategie, um ein Leben trotz Virus zu gestalten.
    72 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Joshua Beck