• Untersagung privater Silvesterfeuerwerke in Berlin und ganz Deutschland
    Wichtig, weil die Gefahr der Klimaerwärmung und die zunehmende Umweltverschmutzung offensichtlich und jeden Tag spürbar sind. Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß das und wir müssen einhalten, wo es nur geht, mit sinnloser Umweltverschmutzung. Die Lebensgrundlagen aller Menschen sind sehr gefährtet.
    65 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Friedrich Vieth
  • Bildungsland NRW - Abitur 2021 nur für Überflieger?
    Die Lockdown-Phase für die Schulen in NRW dauerte fast drei Monate. In dieser Zeit ist es zu drastischen Beeinträchtigungen für die Schüler*innen gekommen, da Unterricht in der bisherigen Form nicht mehr möglich war, digitale Unterrichtsformen erst gefunden werden mussten und individuelle Förderung bzw. Feedback selten oder unmöglich war. Dementsprechend sind große Defizite entstanden und der Wissensstand der Schüler*innen, die nächstes Jahr Abitur machen wollen, ist sehr unterschiedlich. Darüber hinaus haben sich soziale Unterschiede wie die Möglichkeit der Unterstützung seitens der Eltern oder die digitale Ausstattung des Haushalts viel stärker als in Normalzeiten auf den Lernerfolg ausgewirkt. Somit ist auch keine Chancengleichheit mehr gegeben. Nichtsdestotrotz hält das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes Nordrhein-Westfalen am Zentralabitur und an unveränderten Lerninhalten für die Fächer fest. Dazu heißt es im Schreiben "Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahresstart 2020/2021" des MSB vom 23. Juni: "... Die Abiturprüfungen werden daher auch 2021 mit zentral gestellten Aufgaben durchgeführt, die sich auf die gesamte zweijährige Qualifikationsphase beziehen. Dazu werden fachspezifische Maßnahmen zur Gestaltung der Prüfungsaufgaben und zu einer erweiterten Aufgabenauswahl ergriffen. ... Die Abiturprüfungen 2021 werden daher um neun Unterrichtstage nach den Osterferien 2021 verschoben und beginnen erst am Freitag, dem 23. April 2021. Trotz dieser Verschiebung finden die Klausuren in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik unverändert an den langfristig bundesweit festgelegten Terminen statt, so dass auch in Nordrhein-Westfalen eine Teilnahme an den Abituraufgaben des in diesen Fächern etablierten Aufgabenpools erhalten bleibt. …“ Diese Maßnahmen sind eine Farce: Eine zusätzliche Vorbereitungszeit von gerade mal neun Tagen steht in überhaupt keinem Verhältnis zur Länge der Lockdown-Phase. Ein Festhalten an der Gesamtheit der Unterrichtsinhalte kann durch eine nicht näher erläuterte erweiterte Aufgabenauswahl nicht kompensiert werden – zumal unklar ist, worauf sich die Schüler*innen inhaltlich überhaupt einstellen müssen. Im Zweifelsfall muss also weiterhin der gesamte Stoff vorbereitet werden. Ein Unding! Anders Bayern, Niedersachsen und Sachsen: Hier wurden die Inhalte für die Abiturprüfungen bereits reduziert. Die Schüler*innen der Q2 dürfen nicht die Leidtragenden des coronabedingten Unterrichtsausfalls sein!
    194 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Indra Ghosh Picture
  • Die intersektionale Gesundheitsarbeit von Holla e.V. muss staatlich finanziert werden!
    Holla e.V. ist das Zentrum für intersektionale Gesundheit in Köln. Intersektionalität beschreibt das Zusammenwirken unterschiedlicher Machtstrukturen, wie Sexismus, Klassismus und Rassismus. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit Intersektionalität und Gesundheit im Kontext Rassismus. Wir bieten Beratungen, Coachings, Workshops, Fortbildungen und Projekte im Bereich intersektionale Gesundheit mit der Zielgruppe Frauen, Mädchen, Trans-, Inter- und nichtbinäre Erwachsene und Jugendliche mit Intersektionalitätserfahrung. Für unsere Arbeit wurden wir bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, etwa dem Juliane Bartel Medienpreis, dem Kölner Ehrenamtspreis, dem Beginenpreis sowie 2019 dem internationalen „With and For Girls Award“. Trotz der immer steigenden Notwendigkeit und Auszeichnungen durch zahlreiche Preise gibt es bisher keine dauerhafte Förderung. Auf unsere Forderungen in Form eines offenen Briefs (s.u.) vom Mai 2020 an die Stadt Köln und die Oberbürgermeisterin Reker erhielten wir bisher keine Reaktionen. Die Arbeit von Holla muss endlich stabil durch die Stadt Köln anerkannt und finanziert werden. Über 40% der Kölner*innen werden durch Rassismus und Intersektionalität diskriminiert, hier steht die Stadt in der Pflicht. Unsere Arbeit ist unverzichtbar für ein gleichberechtigtes Leben in dieser Gesellschaft. Wir können und werden diese Arbeit mit anhaltenden Geldsorgen nicht weiter durchführen. Es ist Zeit für eine gesamtgesellschaftliche Verantwortungsübernahme für das Leben marginalisierter Menschen. Die Förderung von Holla wäre ein Anfang.   Köln braucht Holla.   Website: holla-ev.de Offener Brief: https://holla-ev.de/was/positionierungen/offene-briefe/ Facebook: holla.ev Instagram: holla_ev Links zu Studien und Literatur AlSabah, S. (2020): Intersektionale Pädagogik in der Praxis. In: Junge*Junge. Das magazin der lag jungenarbeit nrw, Ausgabe Januar, 20-23. https://lagjungenarbeit.de/files/lag_files/veroeffentlichungen/Broschueren/JungeJunge_01_2020_.pdf Carter, R. T., Kirkinis, K., & Johnson, V. E. (2020). Relationships between trauma symptoms and race-based traumatic stress. Traumatology, 26(1), 11–18. https://doi.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Ftrm0000217 Kilomba, G. (2004). „Dont You Call Me Neger!“-Das „N-Wort”, Trauma und Rassismus. TheBlackBook. Deutschlands Häutungen. Frankfurt/M: IKO-Verlag, 173-182. Kilomba, G. (2009). Das N-Wort. Dossier Afrikanische Diaspora in Deutschland. Online verfügbar: http://www. bpb. de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59448/das-n-wort Kirkinis, K., Pieterse, A. L., Martin, C., Agiliga, A., & Brownell, A. (2018). Racism, racial discrimination, and trauma: A systematic review of the social science literature. Ethnicity & health, 1-21. https://www.researchgate.net/publication/327344336_Racism_racial_discrimination_and_trauma_a_systematic_review_of_the_social_science_literature Prassad, N. (2009): Gewalt und Rassismus als Risikofaktoren für die Gesundheit von Migrantinnen, In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.). Migration & Gesundheit. Dossier, 7-13. http://kultur-gesundheit.de/projekt/publikationen_vortraege/dokumente_weitere/dossier_migration_und_gesundheit.pdf Sequiera, F. D. (2015): Gefangen in der Gesellschaft – Alltagsrassismus in Deutschland: Rassismuskritisches Denken und Handeln. Marburg: Tectum Wissenschaftsverlag. file:///C:/Users/admin/Downloads/Tectum_Leseprobe_Sequeira_Alltagsrassismus.pdf Velho, A. (2011): Un/Tiefen der Macht: Auswirkungen von Rassismuserfahrungen auf die Gesundheit, das Befinden und die Subjektivität. Ansätze für eine reflexive Berufspraxis. In: Landeshauptstadt München Direktorium (Hrsg.). Alltagsrassismus und rassistische Diskriminierung. Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit, 12-39. https://www.elina-marmer.com/wp-content/uploads/2014/02/fachtagung_alltagsrassismus.pdf
    1.307 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Holla e.v.
  • Schulden streichen, Leben retten
    Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Globalen Süden sind verheerend: bis zu 500 Millionen Menschen drohen in Armut abzurutschen, allein in Westafrika sind bis zu 50 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Und: Das Virus trifft in vielen Ländern auf ein nicht vorhandenes oder marodes Gesundheitssystem. Während bei uns (im Globalen Norden) milliardenschwere Rettungspakete geschnürt werden, geben viele Länder oftmals mehr Geld für die Tilgung von Schulden aus als für das eigene Gesundheitswesen. In Ghana ist es sogar elf Mal so viel! Daher brauchen diese Länder jetzt unsere Unterstützung: Wir müssen Länder des Globalen Südens von ihrer Schuldenlast befreien. So können sie in Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Sicherung investieren und später die kostenlose Bereitstellung des so wichtigen Impfstoffs gegen Covid-19 für alle Menschen ermöglichen, sobald dieser verfügbar ist. Weltweit rufen wir die Staats- und Regierungschefs sowie Finanzminister*innen dazu auf, die zahlreichen Länder des globalen Südens von Schuldenrückzahlungen zu befreien. In Deutschland richten sich die Forderungen an Finanzminister Olaf Scholz. Die entscheidende Weichenstellung für einen Schuldenerlass im globalen Süden ist Mitte Oktober, wenn sich die G20-Finanzminister*innen treffen und die Jahrestagung von IWF und Weltbank stattfindet. Hier muss Olaf Scholz Farbe bekennen. Um ihm klar zu machen, was hunderttausende Menschen weltweit erwarten, planen wir, die Stimmen aus unserer Aktion im Vorfeld dieser wichtigen Konferenzen persönlich zu übergeben.
    1.180 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Oxfam Deutschland e.V.
  • Infektionsschutz auch für die KiTa-Beschäftigten
    Nach Meinung des Landes Niedersachsens hat die Öffnung der KiTas wohl Vorrang vor dem Infektionsschutz der KiTa-Beschäftigten! Auch das Kultusministerium geht davon aus, dass Kinder am Covid 19-Virus erkranken können, ohne Symptome zu zeigen und damit Überträger des Corona-Virus Sars-CoV 2 sein können. Daraus folgt, dass eine Ausweitung der Notgruppen von bisher höchstens 14 Kinder auf die Regelgruppenstärke von 25 Kindern das Infektionsrisiko beträchtlich ansteigen lässt. „Wenn doppelt so viele Kinder da sind, verdoppelt sich auch das Infektionsrisiko!“ haben z.B. alle Kita-Träger in Göttingen übereinstimmend erklärt. Doch es kommt noch schlimmer. Herr Tonne empfiehlt, bei Personalmangel einfach fachfremde Kräfte einzustellen, die lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen. Dies wird zu einer erheblichen Mehrbelastung der Fachkräfte führen. Während in den Schulen gilt, dass die Lehrkräfte dafür sorgen müssen, das die Schüler in ihrer Halbklassengruppe ihre Plätze mit den Mindestabständen nicht verlassen dürfen, räumt das Kultusministerium ein, dass für den KiTa-Bereich ein erhöhtes Risiko durch die „erforderliche Nähe-Situationen zwischen Fachkraft und Kind (z.B. in Pflege- und/oder Trost-Situationen) zum Abbau von Ängsten“ besteht. Besonders verwerflich finden es die Kita-Beschäftigten, dass sogar trotz der weiter bestehenden Infektionsgefahr neue Kinder in die Gruppen aufgenommen werden sollen und Eltern stundenweise mit in die Gruppe kommen. Mit den Neuaufnahmen von Kindern sollte besser noch gewartet werden. Auch viele Eltern sagen uns immer wieder, dass ein überhastetes "Hochfahren" der KiTa-Gruppen nicht auf Kosten der Sicherheit von Kindern und Beschäftigten gehen dürfe. Bitte unterstützen Sie die Petition, um mehr Sicherheit für die KiTa-Beschäftigten zu erreichen. https://www.youtube.com/watch?v=1bDwPP3AMQ4 http://kg-nds.de/ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/was-die-kitaoeffnungen-fuer-risikogruppen-bedeuten/ http://kg-nds.de/wp-content/uploads/2020/06/Rahmenhygieneplan-Kitas-15-06-20-4.pdf
    6.144 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Werner Massow
  • Die Klassen müssen im neuen Schuljahr verkleinert werden
    Drei Monate Corona haben gezeigt, dass vielen Kindern mit dem Hybridunterrichtsmodell nicht geholfen ist – Homeschooling ist keine Alternative zum Präsenzunterricht. Gerade Grundschulkindern, Kindern mit Förderbedarf oder Kindern, denen es zu Hause nicht gut geht, muss der Präsenzunterricht verlässlich ermöglicht werden. Die schulische Wissensvermittlung kann teilweise gut über die voranschreitenden, digitalen Lösungen statt finden, aber Schule ist so viel mehr! Schule ist Begegnung, Beziehung, Leben – mit Mitschülern, mit Lehrern, mit Gleichgesinnten. Dieser Aspekt von Schule setzt aber Präsenz voraus. Die Kultusministerien der Länder streben zwar mehrheitlich eine Rückkehr zum Normalbetrieb nach den Sommerferien an, aber immer mit dem Zusatz „Solange es das Infektionsgeschehen zulässt“. Mit der jetzigen räumlichen und personellen Ausstattung sind die Schulen aber schlecht gerüstet, falls das Infektionsgeschehen ungünstig verläuft. Vorab die Frage: Wann könnte das Infektionsgeschehen ungünstig verlaufen? Wenn sich eine größere Menschenmenge länger in geschlossenen Räumen ohne Luftzirkulation aufhält, sei laut Virologen die Ansteckungsgefahr am höchsten – das ist genau die Situation, die mit dem Normalbetrieb der Schulen im Herbst/Winter zu erwarten ist, wenn man in der altbewährten Gruppengröße bleibt. Wie kann der so wichtige Präsenzunterricht unabhängiger gemacht werden vom Infektionsgeschehen? Es gibt eine Lösung für einen stabilen, verlässlichen Präsenzunterricht, die bisher wenig öffentlich diskutiert und eingefordert wurde: Kleinere Gruppen. Neben den anderen Maßnahmen (Digitalisierung der Schulen, Hygienekonzepte, etc.) sehen wir kleine, feste Gruppen als zentralen Lösungsansatz, Schüler, Schulen und Eltern verlässlich zu entlasten. Kleine Gruppen benötigen mehr Raum (z.B. mobile Klassenzimmer oder neue angemietete Räume) und mehr pädagogisches Personal (z.B. durch Umschulungen oder durch Umverteilung von Fachunterricht). Darum müssen sich die Zuständigen in den Bundesländern jetzt kümmern, damit alles Notwendige nach den Sommerferien zur Verfügung steht. Der Präsenzunterricht wird durch kleine Gruppengrößen unabhängiger vom Infektionsgeschehen. Denn auch nach den Sommerferien gilt: Je größer die Klassen sind, desto höher ist auch das Risiko, bei einem Coronafall wieder ganze Schulen schließen und viele Schüler in die Quarantäne schicken zu müssen. Nur durch kleinere Gruppen können: 1. Schulen sich vom Infektionsgeschehen unabhängiger machen. 2. Schulen verlässlichen, schülergerechten Präsenzunterricht anbieten. 3. Kinder wieder in eine stabile Lernsituation kommen. 4. Familien dauerhaft entlastet werden. Und zum Abschluss noch eine Sache: Wir werden oft gefragt, warum wir etwas fordern, an dem sich seit vielen Jahren Verbände, Initiativen und Bildungsexperten die Zähne ausbeißen. Der Lehrermangel sei doch schon seit Jahren Thema. Es sei ein theoretischer Ansatz, mehr Personal und Raum für Schulen zu fordern. Auch die prämierten Projekte des bundesweiten Hackathons #wirfuerschule haben wieder gezeigt, dass viel an digitalen Lösungen gearbeitet, aber wenig an Lösungen für Präsenzunterricht gedacht wird. Das finden wir falsch. Wir glauben, dass wir als Elternschaft viel stärker den Präsenzunterricht einfordern müssen, damit er auch statt findet wird – trotz und mit Corona, in einem sicheren Umfeld mit verlässlicher Struktur für Schüler, Lehrer, Eltern.
    179 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Maike Tiedemann
  • Echte Nothilfen für Studierende jetzt!
    Die Zahl der BAföG Empfänger*innen ist auf einem Rekordtief: Im vergangenen Studienjahr war nur noch jede*r fünfte Studierende BAfög berechtigt [1]. Zwei Drittel der Studierenden in Deutschland arbeiten deshalb neben dem Studium, in Cafés, im Theater, in Restaurants oder im Kino. In der Coronakrise sind ihnen über Nacht die Einkünfte weggebrochen. So ging es auch mir. Ich studiere Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Vor der Pandemie habe ich in der Küche eines Pizzalieferdienstes gejobbt, doch das geht jetzt nicht mehr. Und auch die zusätzlichen Aufträge als Erlebnispädagoge und Fotograf auf Hochzeiten fallen diesen Sommer weg. Ich habe viel Hoffnung in die Nothilfen der Bundesregierung gesteckt, doch 500 Euro reichen hinten und vorne nicht. Ein Rechenbeispiel: Für die Miete bezahle ich jeden Monat 460 Euro, dazu kommen die Kosten für Versicherungen, der Studienbeitrag, Kosten für meinen Handyvertrag und Rundfunkgebühren. Insgesamt komme ich damit schon auf Ausgaben von insgesamt 689 Euro. Dabei sind Kosten für Lebensmittel, Mobilität, Studienmaterial oder Kulturangebote nicht berücksichtigt. Meine Ersparnisse sind aufgebraucht. Damit ich weiter studieren kann, müssen die Nothilfen jetzt schnell auf das Existenzminimum von 784 Euro angehoben werden und unbürokratisch bewilligt werden. [1] “Nicht mal jeder fünfte Student bekommt Bafög”, Handelsblatt, 02. August 2019 Foto cc by Sari Montag, "Geld I", flickr.de
    2.480 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Jan Schlottau
  • SCHLAU Duisburg retten
    Die dahinterstehende Idee von SCHLAU Duisburg ist es, dass Vorurteile und Klischees durch die direkte Begegnung wirkungsvoll hinterfragen und abgebaut werden können. Wir möchten die Jugendlichen mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* ins Gespräch bringen: „Damit nicht mehr über uns geredet wird, sondern mit uns!“ Denn noch immer zeigen Studien in trauriger Regelmäßigkeit, dass Homo- und Transphobie feste Bestandteile in Klassenräumen, Freizeiteinrichtungen und auf Schulhöfen sind. Manchmal entsteht so ein Klima gegenseitiger Feindseligkeit, unter dem nicht nur homo- und bisexuelle sowie transgeschlechtliche Jugendliche leiden, sondern das alle betrifft. SCHLAU-Workshops thematisieren diese Diskriminierungsmechanismen, geben authentische Einblicke in gleichgeschlechtliche Lebensweisen und vermitteln Akzeptanz gegenüber der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe. SCHLAU Duisburg leistet damit ein grundlegenden Beitrag zu nachhaltiger Antidiskriminierung, effektiver Gewaltprävention und demokratischer Menschenrechtsbildung. Denn unsere Vision ist eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung, Homophobie und Transphobie.
    409 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Kai Diel Picture
  • Notbetreuung für alle Kinder in Baden-Württemberg
    Die bisherigen Regelungem orientieren sich überwiegend an Fragen der Präsenzpflicht am Arbeitsplatz. Sie lassen die individuelle Situation der Eltern und Kinder außer Acht. Für fast jede Familie gibt es gute Gründe für eine schnellstmögliche “Notbetreuung“ der Kinder: Vorschulkinder, die im Übergang zur Schule begleitet wrden sollten. Kinder, die sehr beengt wohnen. Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist. Kinder, deren Eltern den aktuellen Anforderungen psychisch oder physisch nicht gewachsen sind. Kinder, deren Eltern (trotz Homeoffice) sehr viel arbeiten müssen. Kinder, deren Eltern im häuslichen Umfeld keinen strukturierten Alltag aufrechterhalten können. Kinder, deren einzige gesunde Mahlzeit durch die fehlende Betreuung entfallen ist. Kinder, deren Eltern sich noch um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Kinder, deren Eltern übermüdet sind, da sie nun Nachts arbeiten, um tagsüber für die Kinder dazusein. Kinder von Alleinerziehenden, die sich ohne Pause und Entlastung durch den Alltag kämpfen. Hinzu kommen noch zahlreiche weitere individuelle Gründe. Der wahrscheinlich wichtigste Grund ist jedoch, dass die Kinder selbst unter dem plötzlichen Verlust ihres gewohnten Umfeldes und ihrer Freunde leiden.
    106 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Sarah Schirling
  • Biergärten auf - Schulen zu? Das ist Schmu! Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe
    Der Schutz der Gesundheit von Kindern kann sich nicht auf Maßnahmen zum Schutz vor einer Virusinfektion beschränken. Kinder brauchen Bewegung, frische Luft, Anregung und Schutz vor übermäßigem Gebrauch digitaler Medien. Wissenschaftliche Studien zeigen nicht nur, dass Kinder kaum gefährdet sind, an Covid-19 schwer zu erkranken. Es gibt auch viele seriöse Hinweise, zuletzt zusammengefasst im Deutschen Ärzteblatt, dass sie weniger infektiös sind als Erwachsene. Das heißt, sie stecken andere Personen seltener an, auch wenn sie selbst infiziert sind. Das gilt sogar innerhalb des Haushalts. Doch während Erwachsene sich längst wieder frei bewegen dürfen, haben manche KInder laut Plan noch genau zwei Tage Schule bis zu den Sommerferien. Digitale Schule kann das gemeinsame Lernen vor Ort nicht ersetzen! Kinder haben ein Recht auf Bildung durch qualifizierte Lehrer*innen, sie brauchen die Motivation durch echte Ansprechpartner und den Austausch und Spaß mit Gleichaltrigen. Erstunterzeichner*innen: Dr. Silke Mettlin (Frauenärztin, bekommt täglich in ihrer Praxis mit, wie sehr Mütter und Kinder unter dem Wegfall von Schule und Kita leiden und belastet sind), Sandra Reuse (hat sich früh wissenschaftsjournalistisch mit der Infektiosität von Kindern im Zusammenhang mit Covid-19 befasst), Udo Kriegsmann (Erzieher, Umwelt-Pädagoge, Netzwerk freier Schülerläden), Carl Waßmuth (Mitbegründer von Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB), Bauingenieur und Autor, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac), Beatrice Durst (Ergotherapeutin und Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde) weitere Informationen: www.lernen-aus-corona.de
    2.818 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Sandra Reuse
  • Soziale Arbeit ist unverzichtbar - Ausreichende Finanzierung und gute Arbeitsbedingungen!
    \#wirsindunverzichtbar Die Maßnahmen gegen die Pandemie verstärken die soziale Isolation von Menschen, führen zu Verunsicherung, verschärfen bestehende und schaffen neue Problemlagen. Diese treffen vor allem Frauen, Kinder, Ältere und Menschen, die unter den Bedingungen von Behinderung, Flucht oder Wohnungslosigkeit leben. In dieser schwierigen Situation brauchen sie verlässliche Beratung, Unterstützung und Begleitung. In Krisen sind sie auf professionelle und schnelle Hilfe angewiesen. Dadurch steigen die Anforderungen an die Soziale Arbeit. Hilfsangebote müssen aufgrund von Betriebsschließungen und Kontaktverboten konzeptionell und methodisch weiterentwickelt werden. Das bedeutet mehr, nicht weniger Arbeit. Ein Drittel der Beschäftigten in der Sozialen Arbeit arbeitet bei öffentlichen, zwei Drittel bei freien oder privaten Trägern. Das oft unter prekären Bedingungen: Fachkräftemangel, zum Teil schlechte Bezahlung und schwierige, äußerst belastende Arbeitsbedingungen prägten schon vor der Corona-Pandemie den Arbeitsalltag. Um ihre so wichtige Aufgabe erfüllen zu können, brauchen die Einrichtungen eine auskömmliche Finanzierung. Die Beschäftigten brauchen gute Arbeitsbedingungen, ausreichend Personal, eine angemessene Bezahlung und sichere Arbeitsverhältnisse. Jetzt und in Zukunft.
    46.826 von 50.000 Unterschriften
    Gestartet von ver.di Die Gewerkschaft für die Soziale Arbeit Picture
  • Freie Freitage für die Zukunft
    Mit und nach CoViD19 ist die Welt mit anderen Augen anzuschauen und eine freiheitlich-demokratisch organisierte Zivilisation resilient neu aufzustellen. Um die Klimakrise anzugehen, sind die Emissionen aus fossil befeuerten Anlagen schnellstmöglich gegen 0 zu verringern. Um dies sozialverträglich zu gestalten, den nötigen wirtschaftlichen Umbau herbeizuführen und zugleich die individuelle und gesellschaftliche Freiheit, Erholung und Gesundheit noch zu mehren sind freie Freitage in den verschiedensten Daseinsdimensionen förderlich. • Die meisten Großemittenten werden donnerstagsabends bis montagmorgens heruntergefahren und damit wird sofort eine drastische Verringerung der Treibhausgasemissionen erzielt entsprechend dem Pariser Abkommen. • Reboundeffekte von Emissionsminderungsmaßnahmen sind wirksam zu unterbinden, denn die Klimaveränderungen sind bereits für Millionen Menschen direkt lebensbedrohlich und letztlich sind alle existenziell davon betroffen, insbesondere auch die Wirtschaft. • An den verlängerten Wochenenden ist der Energiebedarf im Sommerhalbjahr weitgehend durch emissionsfreie bzw. klimaneutrale nichtfossile Energieträger zu decken, die zu fördern sind, damit sie bald das ganze Jahr über vorwiegend zur Bedarfsdeckung beitragen. • Nachweislich führt die 4-Tage-Arbeitswoche zu höherer Energie- und Kosteneffizienz und zu höherer Arbeitsproduktivität, insbesondere nachdem in der Corona-Krise die Digitalisierung und Roboterisierung erhebliche Impulse bekommen haben und der Personaleinsatz vor Ort weiter abnimmt. Die 4-Tage-Arbeitswoche kann daher bei weitgehend gleich bleibendem Einkommensbestand (Kaufkraft) und weitgehendem Wegfallen von Kurzarbeit eingeführt werden. In einigen Branchenbereichen führen nötige Umschichtungen zu breiterer Arbeitszeitverteilung und damit auch zu mehr Jobs. Freischaffende und Selbstständige bekommen einen definitiven freien Wochentag, weil der wöchentliche Lockdown an Freien Freitagen allen zugleich Ruhe, Erholung und eine echte Pause verschafft, auch der Natur. • Dienstpläne von Noteinsatzkräften, Polizei und Pflegediensten sind so umzugestalten, dass auch für sie eine 4-Tage-Arbeitswoche eingehalten wird, obwohl auch an den Freien Freitagen Dienst zu tun ist bzw. Dienstbereitschaft besteht. • Bildungspläne und Stundenpläne der Schulen und Universitäten können so umgestaltet werden, dass die Freitage unterrichtsfrei sind und freitags v.a. das Lernen für die Zukunft im offenen gesellschaftlichen Raum und die Anwendungspraxis in den Haushalten im Vordergrund steht, öffentliche Dienststellen und deren Personal sind gehalten, dies ehrenamtlich und klimaschutzförderlich im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
    222 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Thilo Schäfer