• Gleiche Chancen für alle Schüler*innen in Baden-Württemberg
    In der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen können Altklausuren eine entscheidende Rolle spielen, da sie einen realistischen Eindruck vermitteln, wie eine Prüfung abläuft und was es zu beachten gibt. Daher greifen viele Schüler*innen zu teuren Vorbereitungsbüchern, welche die alten Aufgaben mit Lösungen veröffentlichen. So ein Buch kostet oftmals 15€, was bei mehreren Prüfungen sehr schnell teuer wird. [1] Die Verlage, welche die Prüfungen veröffentlichen, bereichern sich an der Leistung von Lehrer*innen, welche die Aufgaben erarbeiten müssen. Wir alle finanzieren die Erstellung der Aufgaben durch unsere Steuermittel und müssen dann bezahlen, um damit zu lernen. Das kann nicht richtig sein! Ein Verlag hatte die Idee, dass Kultusministerien Schullizenzen kaufen könnten. So sollte Schüler*innen geholfen werden, welche sich die Bücher nicht leisten können. Anstatt ein zweites mal Geld in diese Aufgaben zu stecken, sollten die Ministerien ihre eigenen Aufgaben einfach selbst veröffentlichen. Damit wäre am besten geholfen. [2] Das deutsche Bildungssystem kommt im OECD-Vergleich nicht gut weg. Die Chancen auf gute Bildung sind stark abhängig vom Einkommen der Eltern. Das kann gerade mit Blick auf diese Situation gut beobachtet werden. Wer nicht viel Geld hat, kann sich keine realistische Prüfungsvorbereitung leisten und schneidet somit schlechter ab. Solange die Altklausuren jedoch kaum einsehbar sind, ist es nur schwer möglich diese Ungerechtigkeiten abzubauen. Bildung darf aber niemals eine Frage der finanziellen Situation sein. Daher müssen alle zentralen Altklausuren leicht zugänglich veröffentlicht werden. [3] Gemäß dem Motto “öffentliches Geld, öffentliches Gut” müssen die Prüfungsaufgaben endlich kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. In diesem System werden zugunsten der Profite von einzelnen Verlagen Schüler*innen absichtlich fallen gelassen und ihnen der Zugang zu vielen Berufen und Chancen im Leben verwehrt. Das kann so nicht bleiben. Frau Schopper darf sich nicht zum Spielball von Kapital und Konzernen machen, sondern sollte, als Kultusministerin, Politik für Schüler*innen machen. Dazu gehört es, Bildungschancen für alle zu schaffen und die Altklausuren endlich leicht zugänglich zu veröffentlichen. Einige Bundesländer, wie Niedersachsen [4] und Bremen [5], sind schon deutlich weiter. Sie stellen die Altklausuren im Netz kostenlos zur Verfügung. Und auch andere Länder machen sich Gedanken. Schleswig-Holstein zeigt Ambitionen, die Aufgaben zu veröffentlichen, und Thüringen und Brandenburg arbeiten an der rechtlichen Umsetzung. Das alles zeigt, dass es Möglichkeiten zur Veröffentlichung gibt, und dass Frau Schopper endlich den Anstoß dazu geben muss. Gerade ein großes Bundesland wie Baden-Württemberg darf bei einem so wichtigen Thema wie der Bildung kein Schlusslicht sein und muss mit gutem Beispiel vorangehen. Quellen: [1]: https://www.amazon.de/STARK-Abiturpr%C3%BCfung-BaW%C3%BC-2021-Leistungsfach/dp/3849044912 [2]: https://netzpolitik.org/2021/fragdenstaat-und-wikimedia-deutschland-fordern-veroeffentlichung-von-abschlusspruefungen/ [3]: https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/12727.pdf [4]: https://www.iqb.hu-berlin.de/abitur/ [5]: https://bildung.bremen.de/pruefungsunterlagen-226880
    6.241 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Fabian Wilmes
  • Skateranlage für Köln Sülz
    Die Kinder und Jugendliche gehen diesem Hobby momentan auf dem Kinderheimgelände in Sülz nach. Die Lärmbelästigung und auch falsche Orte, wo die Kinder fahren, z.b. die Tiefgaragen, führen zu Konflikten vornehmlich zwischen Jung und Alt. Ein Bürger vom Kinderheimgelände hat bereits bei der Bezirksverwaltung Lindenthal eine Eingabe gemacht, das wir hier in Sülz gerne eine Skaterbahn für unsere Kinder hätten. Deshalb hier jetzt der Aufruf zu einer Unterschriftensammlung. In Höhenberg sind bei so einem Anliegen im Jahr 2019 , 900 Unterschriften zusammengekommen. Ich will mehr!!! Was mir aber wichtiger ist, ist die Beteiligung von Kindern und damit meine ich Kinder jeglichen Alters. Ich habe in Ehrenfeld schon 3-Jährigen auf Pumptracks mit ihrem Laufrad gesehen. Ich möchte alle Kinder bitten ein Dina 4 Blatt zu nehmen und aufzuschreiben oder aufzumalen, wenn sie hier in Sülz eine Skaterbahn haben wollen. Wichtig ist dabei, das dann jemand leserlich Name und Anschrift auf dem Blatt schreibt. Und die Kinder irgendwie unterschreiben. Eventuell mit Fingerabdruck oder vielleicht habt ihr noch andere Ideen. Mir wäre es wichtig, das wirklich Köln Sülz darauf steht. Damit Kinder wissen, was ich meine hier ein Video von der Salatschüssel KÖLN. https://youtu.be/ddVsletHnIU Ich würde die Petitionsunterschriften, dann sammeln. Also werft sie dann bitte kontaktfrei in unseren Briefkasten in der Nürburgstraße 6 bei Tzotschew. Teilen. Teilen. Teilen! Bitte nutzt ihr auch alle Eure Kanäle: Twitter, Instagram, Verteiler der Schulen, in Absprache mit den Direktoren, Kirchengemeinden, und was Euch sonst noch einfällt. Danke ! Schönes Wochenende zusammen !
    1.850 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Simone Tzotschew
  • Medizinstudierende fordern Freiversuch für das M1 (Physikum) für das Frühjahr 2021
    **Das Physikum gilt unter Mediziner*innen als die schwerste Prüfung im Studium** und berechtigt bei Bestehen den Vorklinker*innen zum Eintritt in den klinischen Teil des Studiums. Diese Prüfung findet nach Abschluss des 4. Semesters in Form von zwei Multiple-Choice-Klausuren mit insgesamt 320 Fragen zu allen vorklinischen Fächern (Anatomie, Physiologie, Biochemie, Psychologie/Soziologie, Histologie, Biologie, Chemie und Physik) und einer mündlichen Prüfung am Präparat in Anatomie, sowie in Physiologie und Biochemie statt. Dafür ist ein enormer monatelangen Lernaufwand nötig. Nicht selten sitzt man 10-12 Stunden am Tag während der Lernphasen in der Bibliothek oder am Schreibtisch, bespricht komplizierte biochemische Synthese- und Abbauwege bei Treffen mit der Lerngruppe oder studiert Präparate von Körperspendern im Präpariersaal. **All dies ist jedoch seit November nicht mehr möglich.** Bibliotheken haben entweder geschlossen, oder sind nur in kleinen Zeitfenstern für eine handverlesene Anzahl Studierender zugänglich. Die Präpariersäle sind ebenfalls seit November geschlossen, somit ist eine gezielte Vorbereitung am Präparat unmöglich. Gleichzeitig können Eltern ihre Kinder während des Lockdowns nicht mehr in Kitas bringen und müssen sich somit um die Kinder kümmern, anstatt die Zeit für das Lernen nutzen zu können. Die Kontaktbeschränkungen verbieten es zudem sich in Lerngruppen zu treffen, sodass jeder Student in seiner Vorbereitung auf sich allein gestellt ist. **Wir Medizinstudierende nehmen die Coronasituation sehr ernst und sehen uns auch in einer Vorbildfunktion.** Natürlich ist es somit auch nicht verwunderlich, dass sich viele bereit erklärt haben in Krankenhäusern und Kliniken auf Station oder in Gesundheitsämtern bei der Bewältigung der Situation zu helfen. All diese Fakten machen es uns schwer, eine gute Prüfungsvorbereitung zu gewährleisten. Für das Bestehen der Prüfung stehen uns nur 3 Versuche zur Verfügung und im Falle des dreimaligen Scheiterns wird einem die Studienberechtigung im Fach Medizin in Deutschland entzogen. Es ist nur logisch, dass der Druck auf uns derzeit enorm ist, und das ohne die Möglichkeit auf einen Ausgleich in dieser lebenseinschränkenden Phase . Kurzum: **unsere Situation ist nicht mit der vorangegangen Physikumsprüfungen vergleichbar!** Wir möchten gehört werden und verlangen nicht, die Prüfung einfacher zu gestalten, denn auch wir wollen unsere gute Qualität beweisen, um bald den Patienten als gute Mediziner*innen zur Seite stehen zu können. Das einzige **was wir fordern, ist, dass uns in dieser schweren Situation der Druck genommen wird, bei nicht-Bestehen einen Prüfungsversuch zu verlieren** und das ist gerade in dieser besonderen Situation faire Lösung für alle und nicht zu viel verlangt!
    7.208 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Malte Gerhardt
  • Forderung nach Online-Klausuren an der TU Kl in Zeiten der Pandemie
    - Es besteht eine sehr hohe Infektionsgefahr, da Student*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen Inzidenzwerten und zudem mit öffentlichen Verkehrsmittel für die Klausuren anreisen müssen, was viele Student*innen als eine Verletzung des Grundrechts auf ihre körperliche Unversehrtheit ansehen ! - Außerdem besteht eine drastische Abnahme des Konzentrationsvermögens und der Denkleistung durch starke Ablenkung aufgrund von Feuchtigkeit unter der Maske, beschlagene Brillen usw. was wir als unzumutbaren Zustand um Leistung abzurufen ansehen. - Die Chancengleichheit wird nicht gewahrt, Student*innen mit Vorerkrankungen oder aus Risikogebieten sind durch Präsenzklausuren an der Teilnahme gehindert. - Präsenzklausuren stehen im Widerspruch zu Online-Lehre und weiteren Corona-Maßnahmen wie Home-Office Pflicht, Homeschooling/E-Learning/Online Lehre, starken Kontaktbeschränkungen, eingeschränktem Bewegungsraum aufgrund hoher Inzidenzwerte in manchen Gebieten. - Wieso werden beispielsweise Seminare mit max. 30 Teilnehmern nur online angeboten, Klausuren mit über 100 Teilnehmern sollen aber im Präsenzformat stattfinden? - Das Gewährleisten der Abstandsregeln bei der An- und Abreise zu den Prüfungen, sowie bei dem Aufenthalt auf dem Campus kurz vor Beginn der Klausur ist teilweise unmöglich - Gefährdung von Familienmitgliedern, die Risikopatient*innen sind, da ein Attest nur für betroffene Stundet*innen akzeptiert wird. - Die Möglichkeit von Klausuren im Online-Format anzubieten, wird in Prüfungsordnungen sogar explizit erwähnt, beispielsweise für integrative Sozialwissenschaften §14 (7) - Durch die Notwendigkeit E-Klausuren in einem Format anzubieten, wo das vorhandene Wissen angewandt werden muss, statt einer reinen Wissensabfrage (sog. Bulimielernen), wird nachhaltiges Lernen gefördert und Betrug während der E-Klausur wäre gänzlich erfolglos, wenn der Inhalt nicht tatsächlich auch erfasst wurde.
    379 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Mel Mitscherli
  • Schützt auch Erzieher*innen vor Corona
    Sehr geehrter Herr Bouffier, sehr geehrter Herr Klose, wir, die Berufsgruppe der Erzieher\*innen, halten seit Beginn der Pandemie die Stellung. Wir geben alles, um die Betreuung der Kinder und somit die Berufstätigkeit der Eltern zu sichern. Wir tun dies unter für uns besonders erschwerten und riskanten Umständen! Wie Ihnen bekannt ist, fehlten in den meisten Einrichtungen schon vor der Pandemie etliche Fachkräfte. Trotzdem leisten wir unsere Arbeit bestmöglich!! Die hohe psychische Belastung, die mit dem Wissen einhergeht, sich am eigenen Arbeitsplatz ohne adäquaten Schutz aufgrund der Unverhältnismäßigkeit des Tragens von Mund-Nasen-Masken bei der Arbeit mit Kleinkindern mit dem Coronavirus zu infizieren und somit möglicherweise auch die eigenen Familienangehörigen in Gefahr zu bringen, macht die Situation noch schwieriger. Viele von uns haben deswegen ihre Kontakte auf das allergrößte Minimum verringert! **Die Berufsgruppe der Erzieher\*innen wird seit Beginn der Pandemie sowohl durch die Berichterstattung der Medien, als auch durch die Maßnahmen der hessischen Landespolitik immer wieder vergessen.** Die Weitergabe von Corona unter Kindern und Fachpersonal wird heruntergespielt oder teilweise geleugnet!! Dabei hat das RKI bereits gemeldet, dass die Infektionszahlen unter pädagogischen Fachkräften die höchsten sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen!!! Uns wundert das nicht, sind wir doch permanent mit allen gerade umgehenden Infektionskrankheiten belastet. Seit Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes unter Pandemiebedingungen im Juli letzten Jahres leben wir ständig unter diesem Druck. Die Entwicklung der Infektionszahlen in ganz Deutschland beobachten wir mit größter Besorgnis, besonders im Hinblick auf die Mutationen. Auch deshalb ist die Aussage, dass die Kitas geöffnet bleiben und nur mit der BITTE an die Eltern versehen wird, ihre Kinder in einer anderen Form zu betreuen als in Kitas, ein Schlag ins Gesicht für alle in Kindertageseinrichtungen Beschäftigte in Hessen. **Das Abgeben der Verantwortung in der Frage, wo Kinder betreut werden an die Eltern ist ein komplettes Versagen der Politik und lässt einen ganzen Berufsstand im Regen stehen.** (Übrigens ist es auch ein im Regen stehen lassen der Eltern!!! Viele Arbeitgeber weisen berufstätige Eltern darauf hin, dass die Kitas ja geöffnet seien und somit die Eltern keine Ansprüche stellen könnten!!!) Diese BITTE an die Eltern hat vielerorts nur geringe Effekte auf die Zahl der Kinder, die weiterhin die Kitas besuchen. Dieses Handeln ist Respektlosigkeit vor der Berufsgruppe der Erzieher*innen und dem täglichen Risiko, das wir für die Gesellschaft tragen. Wir fordern, dass Sie, Herr Bouffier und Herr Klose hier auch Verantwortung den pädagogischen Fachkräften gegenüber übernehmen! Durch die momentane Teststrategie (nur testen bei Symptomen und erst Kinder/Personal unter Quarantäne stellen, wenn ENDLICH nach Tagen das positive Testergebnis einer K1 in der Kita ankommt. In dieser Zeit hatte der Virus schöne Möglichkeiten, weiter zu wandern!) wird ständig die Möglichkeit von unerkannten Dunkelziffern hingenommen von der Politik. Wir Erzieher*innen erleben ein großes Gefühl von Machtlosigkeit und Missachtung unserer Gesundheit. Auch fällt es schwer, die notwendigen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich nachzuvollziehen, wenn wir zeitgleich in unseren Einrichtungen schutzlos und gedankenlos zigfachen Kontakten ausgesetzt sind. Diese Doppelmoral, wonach Einschränkungen nur im Privaten gelten, in der Arbeitsstätte aber darauf gepfiffen werden kann, macht uns besonders wütend! **Unter den derzeitigen Maßnahmen müssen auch in den Kindertageseinrichtungen die Kontakte stark reduziert werden!** Zumal der gemeinsame Beschluss der Bundesländer mit der Kanzlerin die SCHLIESSUNG DER KITAS mit beinhaltet!! Durch welche Maßnahmen werden WIR geschützt? An welcher Stelle können WIR über den Schutz unserer Gesundheit entscheiden, um uns dem steigenden Risiko zu entziehen? **Wir fordern Sie hiermit auf, ENDLICH auch den Schutz unserer Gesundheit in Ihre Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung mit einzubeziehen!!!**
    28.042 von 30.000 Unterschriften
    Gestartet von Michaela Gringmuth-Endraß
  • Rettet unseren kleinen Urwald in Witten Annen!
    Das seit Jahren bestehende Wäldchen -ein kleiner Urwald- wird nicht mehr existieren. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet. Früher war dort sogar ein kleiner See/Teich zufinden. Um dieses Gebiet nutzen zu können, müsste es aufwendig trocken gelegt werden. Heute bietet es einen Rückzugsort für viele Insekten, Kleintiere und Vögel wie zum Beispiel Dompfaffen, Spechte und Eichelhäher. Zudem ist es in einer Zeit in der die ganze Welt über Klimaschutz redet mehr als fraglich ein solches Projekt umzusetzen und eine Vielzahl von Bäumen zu roden. Witten Annen hat andere Brachflächen, warum müssen alte Bäume weichen? Fast der gesamte Verkehr zur Schule wird dann in Zukunft über die Westfeldstraße laufen. Um den Bahnhof herum herrscht sowieso schon Chaos, wenn die Schranken unten sind. Dies wird durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in Richtung Bildungszentrum noch verstärkt. In Annen sind Volkshochschule, Quabed und Bücherei bereits als Bildungseinrichtungen angesiedelt. Ein wirklicher Bedarf für das Bildungsquartier ist für uns nicht erkennbar. Zudem sollen die Klassenräume nicht nur von den Schulkindern, sondern auch von anderen Gruppen genutzt werden. Bei dieser Mehrfachnutzung muss man damit rechnen, dass Dinge verloren gehen, zerstört werden und es zu Uneinigkeiten kommt. Zurzeit liegt die Baedekerschule in einem ruhigen Wohngebiet. Dieser geschützte Raum bietet auch an Nachmittagen vielen Kindern die Möglichkeit die Spiel- und Bewegungsangebote auf dem Schulhof zu nutzen. Demgegenüber soll das geplante Bildungsquartier von verschiedensten generationsübergreifenden Gruppen genutzt werden. Mit deiner Unterschrift könntest du dazu beitragen, dass eine Schule (nach Sanierung und Erweiterung) und ein kleines Stück Natur in Witten Annen erhalten bleibt!
    2.381 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Leona Bergmann
  • Präsenz-Prüfungen trotz Lockdown an der Hochschule in Worms
    Worms knackt 200er-Inzidenz ! Wie kann es sein, dass die gesamte Wirtschaft runtergefahren wird, die Kontaktbeschränkungen auf ein Minimum reduziert werden und wir trotzdem wie geplant die Klausuren schreiben müssen? Wieso schaffen es so viele andere Unis auf ihre Studenten zu zugehen und Alternativen anzubieten? Wieso wird so wenig berücksichtigt wie schwer die Lage für uns als Studenten ist? Die Bibliotheken haben zu, man kann keine Lerngruppen bilden, teilweise fallen die Tutorien aus und die Onlinevorlesungen sind nicht ansatzweise vergleichbar mit den Präsenzvorlesungen. Wir sind nur noch zu Hause mit der Familie auf engstem Raum was die Lernsituation immens erschwert. Wieso werden solche Punkte nicht berücksichtigt? Wir haben keine andere Wahl und müssen zu den Klausuren um nicht noch ein weiteres Semester zu verlieren. Zudem kommen viele Studenten aus Risikogebieten aus ganz Deutschland angereist. Wenn jetzt hunderte von Studenten sich deshalb in Bussen und Bahnen quetschen sollen, um dann in einem vollbesetzten Saal schreiben zu müssen. Wieso kann man denn nicht schon früher Alternativen planen? Natürlich ist es schwer, natürlich heißt das viel organisatorische Arbeit und man kann es nie jedem Recht machen. Aber es gäbe so viel Möglichkeiten und die Hochschule Worms geht keinen Schritt auf uns zu!
    1.430 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Naomi Schwind
  • Für sichere Schulen - Sichere und gerechte Bildung auch während der Corona-Pandemie!
    Schule bedeutet für uns, Schüler:innen, gerade vor allem zwei Dinge: Unsicherheit und Chaos. Erst blieben die Schulen trotz steigender Ansteckungsgefahr mit nur wenigen Vorkehrungen immer weiter offen. Dann wurde Hals über Kopf auf Onlineunterricht umgestellt und wie es weiter gehen soll ist unklar. Für uns zeigt diese Konzeptlosigkeit: Die Gesundheit von uns Schüler:innen ist für die Landesregierung nicht die oberste Priorität. Wir sind der Meinung, wenn entschlossen gehandelt und auch Geld in die Hand genommen werden würde, wäre sowohl sicherer Präsenzunterricht als auch besserer Onlineunterricht möglich. Niemand kann uns erzählen, dass für die oben genannten Maßnahmen nicht genügend Geld da sei. Immerhin wurden gerade erst 1,2 Billionen Euro für die Wirtschaftsrettung bereitgestellt, davon 9 Milliarden allein für die Lufthansa und 3 Milliarden für die Autoindustrie. Und auch für die Bundeswehr waren 50 Milliarden da. Es scheint, dass die Dividende von Aktionär:innen und militärische Vorhaben wichtiger sind als unsere Gesundheit und Bildung. Damit sich das ändert haben sich in Freiburg und Umgebung Schüler:innen unter dem Namen „Für sichere Schulen 79“ (79 wie die Postleitzahl von Freiburg) organisiert und diese Forderungen erarbeitet. Wir würden uns über eine Unterschrift freuen und auch über einen Besuch auf unserer Instagramseite: https://www.instagram.com/fuersichereschulen79/
    1.713 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Wendelin Wahn Picture
  • Professionalisierung von Distanzunterricht statt Kürzung der Sommerferien!
    Viele Eltern haben ihren Jahresurlaub für 2021 schon angemeldet und dabei auf die Sommerferien Ihrer Kinder gezählt. Wenn sich der schon beantragte Urlaub nicht mehr verschieben lässt, dann heißt das, dass es kaum oder gar keinen gemeinsamen Familienurlaub gibt – und das nach einem Jahr, der für viele Familien besonders belastend war. Der gemeinsame Sommerurlaub hat für den Zusammenhalt der Familien eine ähnlich wichtige Funktion hat wie Klassenfahrten für den Zusammenhalt von Klassen. Der Sommerurlaub kann nicht ersetzt werden durch Urlaub im Januar. Weder bekommen abhängig Beschäftigte auf die Schnelle einen Urlaub bewilligt, noch kann man im Januar 2021 verreisen. Es ist nicht sinnvoll, im Januar entfallenden Präsenzunterricht durch Ferienwochen in der heißesten Zeit des Jahres zu ersetzen. Es ist einseitig und verkürzend, wenn nur über entgangenen Stoff oder Bildungs-Nachholbedarf geredet wird. Was ist eigentlich mit den vielen Opfern, die wir alle seit dem letzten Frühjahr schon bringen mussten im Bereich sozialer Kontakte, kultureller Veranstaltungen oder dem Reisen? Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr sind in den meisten Schulen belastbare Konzepte mit einem funktionierendem Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht erarbeitet und erprobt worden. Wenn der Fernunterricht in manchen Schulen nicht gut klappt, dann sollten genau diese Schulen stärker in die Pflicht genommen und/oder stärker unterstützt werden; es sollten aber nicht ALLE Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte – sozusagen stellvertretend für einzelne schwarze Schafe oder eine lückenhafte Digitalisierung – bestraft werden.  Selbiges gilt für die Ausstattung der Schüler*innen aus benachteiligten Haushalten mit digitalen Endgeräten. Das, was auf diesem Gebiet bislang versäumt wurde, muss schleunigst nachgeholt werden, anstatt pauschal die Sommerferien zusammenzustreichen. Für den Fall, dass der Ausfall des Präsenzunterrichts bis Ende Januar tatsächlich nicht vermieden werden kann, kann es zur Not einen teilweisen Ausgleich durch ein bis zwei Ferienwochen geben, die in die Zeit von Anfang Februar bis Anfang April fallen, damit a) mindestens noch eine Woche Osterferien erhalten bleibt und b) nur solche Ferienwochen wegfallen, die in eine Zeit starker Reisebeschränkungen fallen.
    109 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Anselm Hahn
  • Schützt die Erzieher*innen vor Corona!
    Sehr geehrter Herr Bovenschulte, sehr geehrte Frau Bogedan, wir, die Berufsgruppe der Erzieher\*innen im Land Bremen, halten seit Beginn der Pandemie die Stellung. Wir geben alles um die Betreuung der Kinder und somit die Berufstätigkeit der Eltern zu sichern. Wir tun dies unter für uns besonders erschwerten Umständen. Wie Ihnen sicherlich bekannt ist fehlten in den meisten Einrichtungen schon vor der Pandemie etliche Fachkräfte. Aufgrund von notwendigen Schutzmaßnahmen für Kolleg\*innen mit Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, wie zum Beispiel „Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen“ (Rundschreiben des Senators für Finanzen Nr. 09/2020 vom 8. Mai 2020), wurden die Lücken in den Personaldecken vieler Einrichtungen noch größer. Wir nahmen auch diese Herausforderung an und hielten die Betreuung mit wenigen Einschränkungen auf dem Niveau von vor der Pandemie! Die hohe psychische Belastung, die mit dem Wissen einhergeht, sich am eigenen Arbeitsplatz ohne adäquaten Schutz aufgrund der Unverhältnismäßigkeit des Tragens von Mund-Nasen-Masken bei der Arbeit mit Kleinkindern mit dem Coronavirus zu infizieren und somit möglicherweise auch die eigenen Familienangehörigen in Gefahr zu bringen, macht die Situation nicht gerade erträglicher. **Die Berufsgruppe der Erzieher\*innen wird seit März sowohl durch die Berichterstattung der Medien als auch die Maßnahmen der Bremer Landespolitik leider immer wieder vergessen.** Seit Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes nach den Sommerferien steigen die Anforderungen von Politik und Trägern, sowie der Druck durch Eltern an Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen immer höher. Die Entwicklung der Infektionszahlen in ganz Deutschland beobachten wir mit größter Besorgnis. Auch deshalb sind die Beschlüsse der „Dreiundzwanzigsten Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ ein Schlag ins Gesicht für alle in Kindertageseinrichtungen Beschäftigte. **Das Abgeben der Verantwortung in der Frage, welche Kinder betreut werden an die Eltern ist ein komplettes Versagen der Politik und lässt einen ganzen Berufsstand im Regen stehen.** Der gut gemeinte Appell des Bürgermeisters hatte teilweise nur geringe Effekte. Wir empfinden dieses Handeln als Respektlosigkeit und meinen die Politik muss Verantwortung übernehmen! Dieses Nicht-Handeln, auch im Hinblick auf den Reaktionsstufenplan für Kindertageseinrichtungen, macht den beschlossenen Lockdown zu einer Farce, steigen doch seit Wochen die Infektionszahlen gerade in den Kindertageseinrichtungen an (bildung.bremen.de „Aktuelle Fallzahlen in Kitas und Schulen“). Die Statistiken weisen momentan zwar in den Schulen höhere Fallzahlen aus, hier wird aber auch zum Beispiel in Form von Reihentests weitaus häufiger getestet. Der Umgang der Senatorin für Bildung hiermit ist für uns erschreckend! **Erneut wurden Massentests für Schulen zum Ende der Weihnachtsferien zur Verfügung gestellt, wohingegen wir Erzieher\*innen weiterhin allenfalls anlassbezogen eine Testung beantragen konnten.** Diese Ungleichbehandlung durch die uns überstehende Behörde allein auf der Grundlage der bekannten Fälle ist neben des fehlenden Respekts auch ein verantwortungsloses Handeln im Hinblick auf das momentane gesamtgesellschaftliche Infektionsgeschehen und dem Wissen über eine hohe Zahl an Erkrankungen, die ohnehin nicht nachverfolgt werden können, Stichwort Dunkelziffer. Wir Erzieher\*innen erleben ein großes Gefühl von Machtlosigkeit. Auch fällt es schwer die sicherlich notwendigen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich nachzuvollziehen, wenn wir zeitgleich in unseren Einrichtungen schutzlos zigfachen Kontakten ausgesetzt sind. Diese Doppelmoral, wonach Einschränkungen nur im Privaten gelten, in der Arbeitsstätte aber darauf gepfiffen werden kann, macht uns besonders wütend! **Unter den derzeitigen Maßnahmen müssten auch in den Kindertageseinrichtungen die Kontakte stark reduziert werden!** Durch welche Maßnahmen werden wir geschützt? An welcher Stelle können wir über den Schutz unserer Gesundheit entscheiden um uns dem steigenden Risiko zu entziehen? Durch den Beschluss der MPK vom 05. Januar 2021 die Maßnahmen in Kitas nicht zu verändern, ist es noch einmal umso wichtiger für unseren Schutz zu kämpfen! **Die notwendige Betreuung in Kindertagesstätten kann nur mit weitreichenden Schutzmaßnahmen durch die Senatorin für Kinder und Bildung gewährleistet werden.** Wir fordern deshalb die genannten Maßnahmen zu unserem und damit dem Gesundheitsschutz der Gesamtgesellschaft.
    10.868 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Fay-Alyssa Kreib
  • Schluss mit dem Autobahnzubringer Achterdiek!
    18.12.2020 Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Die Sonne schien. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter - vorher und – nachher. Ich wohne offiziell in einer 30-iger Zone. Inoffiziell ist das seit 4 Jahren ein Autobahnzubringer. Die Politik hat aus einer „Quasi-Einbahnstraße“ faktisch einen Autobahnzubringer gemacht. Morgens kommt man mit dem Auto kaum vom Hof. Die Kolonne drängelt sich mit ca. 45 kmh durchs Wohngebiet. Und hat Vorfahrt. Jetzt nicht mehr nur morgens , sondern auch nach Feierabend. Das Fahrradfahren habe ich schon vor Jahren aufgegeben- Beschimpfungen, Nötigungen, von ständigem Gehupe gar nicht zu sprechen. Ich habe mit der Polizei telefoniert. Sie hatten keine Zeit. Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Die Sonne schien. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter - vorher und – nachher. Als Fußgänger ist es ein Spießrutenlauf. Nicht nur vor Schulbeginn und nach Schulschluss fahren die Menschen (verständlicherweise) auf dem Fußweg. Und haben Vorfahrt. Wenn man darauf hinweist, dass es ein Fußweg ist - erntet man bestenfalls ein verlegenes Lachen. Ich habe mit den Nachbarn gesprochen und erfuhr, dass die Arbeitsergebnisse einer ehemaligen „Bürgerinitiative Achterdiek“ mit Empfehlungen für erfolgreiche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen seit Jahren dem Beirat vorliegen. Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Die Sonne schien. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter - vorher und – nachher. Ich habe vor 3 drei Jahren mit dem Ortsamtsleiter Oberneuland telefoniert. Sinngemäß: „Wer neben den Flughafen zieht, muss sich über Flugzeuge nicht wundern. Es sei eine 30iger Zone, ich sollte doch auf der Straße parken.“ Nachdem ich wüst beschimpft und mein Auto (entschuldigen Sie bitte den Ausdruck) berotzt worden ist, parke ich wieder auf dem Hof. Die Dame vom Ortsamt Horn meinte vor 3 Jahren: „Es würde sich etwas ändern, es würde nur noch dauern.“ Das stimmt. Vor vier Wochen wurden die Schlaglöcher beseitigt. Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter- vorher und – nachher. .................................................. Liebe Mitbürger:innen vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, diesen Text zu lesen. Der obenstehende Bericht ist unsachlich und verschweigt viele Fakten, ist somit juristisch nicht valide. Der Bericht ist nur: persönlich und emotional. Und wahr. Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben vor Jahren soviel Lebenszeit , Kraft , Streitbarkeit und Fachwissen investiert, und so viel wirklich fundierte Entwürfe ausgearbeitet, um den Achterdiek sicherer und lebenswerter zu gestalten. Davor kann ich nur meinen Hut ziehen und muss gestehen: soviel Energie und Leidenschaft besitze ich nicht. Und dennoch bitte ich Sie- um Ihre Unterschrift. Egal, ob es hilft. Egal, wie oft Sie in dieser Sache unterschrieben haben. Egal, wie viele Unterschriften zusammen kommen. Egal, ob das dilettantisch ist. Ich bitte Sie, zu unterschreiben. Oder diesen Link zu teilen. Einfach nur, weil ich denke, das Schweigen der falsche Weg ist. Dieses Kind hat überlebt. Der Fahrradfahrer, der hier vor einiger Zeit starb, nicht. Ich kenne weder seinen Namen noch seinen Todestag. Keine Tafel erinnert an seinen Unfalltod. Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Hanna Hinze
    446 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Hanna HInze
  • Kürzungen an der Leibniz-Universität? Unsere Bildung in Gefahr!
    Die Lehrstellen, die an der Universität gestrichen werden sollen, befassen sich unter anderem verstärkt mit zukunftsrelevanten Themen, so etwa der Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei Bauvorhaben, der Klimaforschung und auch der Meteorologie, wobei das Institut für Meteorologie und auch die Klimaforschung eventuell komplett wegzufallen drohen, und das in einem Jahr, in dem sich der Klimawandel wieder bemerkbar gemacht hat. 22 Professorenstellen sollen jetzt langfristiger wegfallen bis 2030- eine klare Sparverordnung der Landesregierung, die anders als Bayern auf einen Sparkurs setzt und damit eine "Geringschätzung des Landes gegenüber exzellenter Forschung und Lehre darstelle" so heißt es in einer Erklärung des Senats der Universität. Und das nachdem die Landeshauptstadt gerade erst das Rennen um die Kulturhauptstadt verloren hat. Hinzukommt noch, dass die Pandemie ganz Deutschland und das Land Niedersachsen auch wirtschaftlich stark in die Knie gezwungen hat, und eine wirtschaftliche Erholung zu erreichen, während dabei aber stark an der Bildung gespart wird, scheint dabei eher auf das Gegenteil abzuzielen. Es demonstrierten bereits 500 Studenten der architektonischen Fakultät, die besonders hart betroffen sein wird, und das soll erst der Anfang sein! Lasst uns mehr in Bildung investieren und damit in unsere gemeinsame Zukunft! Quellen: Süddeutsche Zeitung vom 16.11. 2020 HAZ vom 04.12.2020 "500 Studenten bei Protest gegen Kürzung an Architekturfakultät." HAZ vom 21.12.2020 "Uni-Senat übt heftige Kritik an der Politik"
    1.420 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Ole Mextorf