• Wir sagen Die Jugendzentren Potse und Drugstore bleiben BASTA !
    46 Jahre selbstbestimmter/gestalteter/verwalteter Jugendkultur/arbeit sollen ihrer Räume beraubt werden. Das Drugstore (selbstorganisiert im SSB e.v. seit 1972) und die Potse bieten seit mehr als vier Jahrzehnten kulturelle Veranstaltungen von und für Jugendliche an. Dazu zählen regelmäßig stattfindende, kostenlose Konzerte und Discos, Kurse in der Druckerei und der Siebdruckwerkstatt des Jugendzentrums sowie die freie Nutzung der Ton- und Holzwerkstatt und des Fotolabors. Regelmäßig veranstaltet das Drugstore, Dia-Vorträge, Filmvorführungen, Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und Theateraufführungen. Weiterhin werden Übungsräume für Nachwuchsbands und eine Zweiradwerkstatt zur Verfügung gestellt. Des Weiteren gibt es regelmäßig Vokü/Küfas(Volksküche/Küche für Alle). Straßenkinder und TrebegängerInnen können kostenlos Wäsche waschen und sich duschen. Es gibt die Möglichkeiten kreativ und spielerisch tätig zu sein. Pädagogische Konzepte werden stetig den Ansprüchen angepasst. Im Drugstore und in der Potse können sich seit Jahrzehnten Jugendliche vorurteilsfrei unabhängig ihrer sexuellen Orientierung und Herkunft bewegen. Auch das Konzept „Arbeit statt Strafe“ wird dort seit Jahrzehnten praktiziert und erfolgreich umgesetzt. Ein Verlust dieser Möglichkeiten bedeutet für viele straffällig gewordenen Menschen den Verlust einer erfolgreichen Resozialisierung. Den Betrieb zu unterbrechen, wäre fatal, denn Jugendarbeit funktioniert über menschliche Bindungen. Häufig können Jugendzentren nach langer Unterbrechung ihre Arbeit so nicht mehr fortsetzen. Einerseits verlieren die Jugendlichen einen wichtigen Treffpunkt, zu dem sie nach einer Wiedereröffnung vielleicht nicht zurückkehren – als Jugendlicher kann sich das soziale Umfeld schnell ändern. Andererseits können bei längerer Pause auch die Kollektive auseinander brechen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass viele Jugendliche, die die Angebote nutzen aus der direkten Umgebung von Potse/Drugstore kommen. Ein Umzug würde bedeuten, dass viele der Jugendlichen den direkten Bezugspunkt in der näheren Umgebung verlieren würden. Dies Alles ist nur ein kleiner Teil - ein Ausschnitt der Gesamtsituation - der Gründe warum wir Euch bitten die Petition zu unterstützen und mit Eurer Unterschrift mitzutragen.
    4.992 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Karlsson von Bodden
  • WEHR DICH!
    Am 27.09.2018 erreichte mich ein Schreiben der Bundeswehr. In Postkartenformat, mit dem typischen Bundeswehr Muster, was man aus der Werbung kennt. Statt „Mach, was wirklich zählt!“ steht auf der Postkarte mein Nachname. Es ist übergriffig genug, von der Bundeswehr eine Karte zu bekommen, in der ich angeworben werde. Doch meinen Namen in die Bundeswehrwerbung zu retuschieren, ist eine Verletzung meiner Würde. Auf der Rückseite der Karte steht folgender Text: „Bereit für den Dienst? Du in Uniform? Bei der Bundeswehr? Warum eigentlich nicht? Im freiwilligen Wehrdienst oder als Soldat/-in auf Zeit findest du deine Stärken und entwickelst dich persönlich weiter. Wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt und welche überraschenden Möglichkeiten sich auch in Zivil bieten, dann informiere dich unter: (...)“ Abgesehen davon, dass der Text wie eine Parodie auf sich selbst wirkt, wird der Beruf eines/r Soldat/-in komplett verharmlost. Durch die ersten beiden Fragen „Bereit für den Dienst?“ und „Du in Uniform“ wird die Aufmerksamkeit auf das absolut Oberflächliche gelegt, nämlich der Arbeitskleidung eines/r Soldat/-in. Dass es beim Wehrdienst nicht um das Outfit geht, ist eigentlich jedem bewusst. Die vierte Frage wird sehr rhetorisch gestellt, jedoch gibt es auf die Frage „Warum eigentlich nicht?“ genügend Antworten. Beispielsweise, weil Gewalt nur Gegengewalt erzeugt, oder weil wir immer noch den geltenden Artikel 4, Absatz 3 in unserem Grundgesetz stehen haben, der besagt, dass niemand zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden kann. Unter er Internetadresse der Bundeswehr steht kleingedruckt ein Datenschutzhinweis. Gemäß § 58c des Soldatengesetzes darf die Bundeswehr anscheinend meine Adresse und meinen Namen für Werbezwecke nutzen. Aber was steht wirklich in diesem Gesetz? „Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr darf die Daten nur dazu verwenden, Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften zu versenden.“ (§ 58c SG) Doch jetzt frage ich mich, wo genau sind jetzt die Informationen über Tätigkeiten der Streitkräfte? Wo sind überhaupt die Informationen auf der Merchandise Karte? Das Einzige, mit dem sich herausgeredet werden kann, ist die Internetadresse der Bundeswehr, die unter dem obigen Text steht. Halbwegs guten Willens bin ich nun auf diese Internetseite gegangen und habe versucht endlich herauszufinden, was man denn nun macht, außer eine Uniform anzuziehen. Auf der besagten Internetseite gibt es wenig Text, dafür aber viele Videos von Bundeswehrmitgliedern. Niemand sagt direkt, was letztendlich sein Job ist, aber ich höre sehr oft die Begriffe „Zusammenhalt“, „Selbstbewusstsein“, „über meine Grenzen gehen“, „viel fürs Leben lernen“ und „abwechslungsreich“. Außerdem fielen mir folgende Sätze im geschriebenen Text auf: „Über den Freiwilligen Wehrdienst hinaus kannst du dich in der Mannschaftslaufbahn auch langjährig verpflichten. Dein monatliches Gehalt ist deutlich höher als das von Freiwillig Wehrdienstleistenden.“ und „Auch ohne Waffe für Frieden und Freiheit kämpfen?“ In Anbetracht dessen, dass der Text minimal gehalten ist, die Hälfte aus Fragen besteht und ein weiterer Teil aus Phrasen wie: „Und erfährst viel über dich selbst und deine Talente.“ oder „Hier gehst du an deine Grenzen und mit gutem Beispiel voran. Mach, was wirklich zählt.“, fällt auf, dass anstatt Informationen über den tatsächlichen Beruf eines/r Soldat/-in lieber über das Gehalt berichtet wird. Denn bekanntlich zählt bei einem Job auch nur die Bezahlung. Der Satz „Auch ohne Waffe für Frieden und Freiheit kämpfen?“ setzt voraus, dass der Kampf mit Waffe zwangsläufig ein Kampf für Frieden und Freiheit sein muss. Das ist sehr Undifferenziert und sehr pauschal. Denn was ist schon Frieden und Freiheit? Und ich halte es für sehr paradox, von Frieden zu sprechen und es gleichzeitig zu unterstützen, andere Menschen zu töten. Auch Freiheit ist ein wenig widersprüchlich, wenn die Freiheit schon bei individueller Kleidung aufhört. Alles in allem ist die Website sowie die Postkarte schnell durchschaubare Propaganda. Das Wort „Information“ ist im Bezug darauf komplett falsch und daher ist auch die Werbekarte nicht gesetzlich vertretbar. Mit meinem Namen in ihrer Werbung, hat die Bundeswehr alleine meine Freiheit eingeschränkt, gegen sie zu sein. Sie hat meinen Namen instrumentalisiert und mich somit unfreiwilligerweise zu einem Teil von ihr gemacht. Hilf mit, dem Verteidigungsministerium Druck zu machen, dass der Bundeswehr verboten wird Minderjährigen ihre Propaganda zuzuschicken.
    235 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Lilith K
  • Ausbildung vegetarisch/vegane*r Koch/Köchin - Jetzt!
    HINWEIS Der nachfolgende Text dient der Erläuterung und ist nicht Teil der unterzeichneten Forderung. Bitte nicht vergessen: Petition verbreiten - danke! :) SITUATION Was Köche und Köchinnen in der Ausbildung lernen, wenden sie im späteren Berufsleben an. Was gelernt werden muss, das wird in der Ausbildungordnung geregelt. In Kürze wird diese Ausbildungsordnung vom zuständigen Bundesinstitut neu formuliert - das erste Mal seit über 20 Jahren! Große Änderungen sind allerdings nicht geplant – die Ausbildung soll stark fleischlastig bleiben. Dabei werden die Gründe für einen Wandel immer drängender. Die vegetarische und vegane (v/v) Küche erfährt ein riesiges Interesse. Fleisch scheint mehr und mehr out zu sein – hoher Fleischkonsum ist nicht nur ungesund, auch der durch die Produktion maßgeblich mitverursachte Klimawandel wird bei uns immer spürbarer. Trotzdem bleibt die Höhe des Konsums seit Jahren stabil – wie passt das zusammen? Einer der Hauptgründe liegt in der Berufsausbildung von Köchen und Köchinnen. Jedes Jahr starten ca. 8.000 Azubis in diesen schönen Beruf. Doch obwohl immer mehr Menschen fleischfrei oder fleischreduziert essen wollen, ist die Ausbildung seit vielen Jahrzehnten quasi unverändert, nämlich traditionell, gutbürgerlich und vor allem stark auf die Zubereitung von Fisch und Fleisch fokussiert. Und das soll, wenn es nach den Verantwortlichen geht, auch so bleiben. DIE PLAYER Verantwortlich für die Ausbildungsordnung ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB, www.bibb.de). Das BIBB erarbeitet keine eigene Position, sondern beauftragt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG, www.ngg.net) und den Deutschen Hotel- & Gaststättenverband (DEHOGA, www.dehoga-bundesverband.de) mit der Ausformulierung der Ausbildungsordnung. Die Ausbildungsordnung wurde zuletzt 1998 geändert und wird nun, voraussichtlich Anfang 2019, neu formuliert. JETZT ist der ideale Zeitpunkt um Einfluss zu nehmen - über das Thema "Ausbildung" können wir einen sehr großer Effekt erzielen! DIE POSITIONEN Die NGG möchte sicherstellen, dass die Berufsausbildung so allgemein bleibt, dass kein Koch/Köchin Gefahr läuft, aufgrund einer zu speziellen Ausbildung keine Arbeit zu finden. Deswegen soll möglichst alles beim Alten bleiben, die Ausbildung soll weiter stark fleischlastig bleiben. Denn erstens wird ja viel Fleisch gegessen, und bei Bedarf können sich ja Köche/Köchinnen später spezialisieren. Der DEHOGA stimmt vielen Standpunkten der NGG grundsätzlich zu. Im Unterschied zur NGG kann sich der DEHOGA aber auch vorstellen, dass Azubis im letzten halben Jahr ihrer Ausbildung nach Wahl bestimmte Gebiete vertiefen wie z.B. Gemeinschaftsverpflegung, Diätküche, Catering oder auch v/v. Nach eigener Aussage kann sich der DEHOGA aber noch nicht einmal mit dieser Minimalforderung durchsetzen. Die Schaffung einer separaten v/v-Kochausbildung ist weder für NGG noch für DEHOGA ein Thema. PROBLEME & CHANCEN Mit der NGG und dem DEHOGA verhandeln zwei konservative Parteien – deren „Weiter-So-Mentalität“ ignoriert große Probleme und Chancen: - Immer mehr Menschen wollen gesünderes, nachhaltigeres, fleischreduziertes und fleischloses Essen. Dies ist keine Mode, sondern eine stabile Entwicklung. Die Kochausbildung vermittelt aber bislang kaum Kompetenzen im v/v-Bereich. - Enorme durch die Fleischproduktion erzeugte Umweltprobleme – nicht nur im Ausland, sondern auch bei uns. - Der Beruf Koch/Köchin hat große Nachwuchsprobleme. Die altmodische Ausbildung und das Lernen zum Teil nutzloser Inhalte tragen dazu bei, dass immer weniger junge Leute den Beruf auswählen. Eine Öffnung in Richtung v/v würde den Beruf stark modernisieren und auch eine ganz neue Zielgruppe für den Beruf ansprechen. HINTERGRÜNDE Welche Gründe sind für die stark gestiegene Nachfrage nach v/v-Produkten verantwortlich? Hier die wichtigsten: - Geld: v/v ist nicht nur lecker, sondern auch preiswert. - Gesundheit: Hoher Fleischkonsum ist ungesund und verantwortlich für viele Krankheiten. - Umwelt: Großflächige Abholzung von Regenwäldern, die Fleischproduktion ist der größte Produzent von klimaschädlichem Gas. - Ethik: Fleischproduktion findet regelmäßig unter für die Tiere äußerst schlechten Bedingungen statt - Armut: Schlechte Arbeitsbedingungen & Armut in der Fleischproduktion. - Gewalt: Kritiker der Fleischproduktion werden bedroht, verletzt und ermordet. Die NGO „Global Witness“ zählt für 2017 über 200 Morde an Umweltschützern und Journalisten im Zusammenhang mit der Produktion von Milchprodukten, Rindfleisch, Baumwolle, Palmöl, Soja und Rohrzucker. «Viele dieser Produkte landen in unseren Supermarktregalen in Europa und anderswo», so eine Aussage von Global Witness.
    19.501 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Biehler Picture
  • Gegen Rassenideologie im deutschen Buchhandel
    Aktuell dominieren rechte Hetze, Pegida/AfD-Demos und Stigmatisierungen das politische Bild. Mit Eurer Hilfe können wir die Buchhandel Deutschlands gesammelt und mit einer Stimme dazu auffordern, das absolut rechtsgesinnte Buch des Herrn Thilo Sarrazin aus den Läden zu verbannen. Leuten, die den Islam nicht kennen und vielleicht Angst davor haben, gibt dieses Buch ein völlig falsches Bild vom Islam und seinen Angehörigen. Aufklärung sieht anders aus. Lasst uns ein Zeichen gegen diese populistische und islamophobe Minderheit setzen und Sarrazins Buch boykottieren. Nur gemeinsam können wir die Buchhändler Deutschlands überzeugen, das Sarrazins wilde Theorien nicht in die Läden und die Köpfe gehören!! Teilt die Petition, wo Ihr nur könnt!
    5.959 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Gustav Teschner
  • Hallenbad Eversten muss bleiben!
    Im Sommer wird über die Neuausrichtung der Bäderstrategie der Stadt Oldenburg entschieden. Zur Option steht dabei, dass DAS HALLENBAD EVERSTEN ZUGUNSTEN EINES VITALBADES IM STADTNORDEN GESCHLOSSEN WIRD. Die Begründungen hierfür sind unter anderem die hohen Kosten einer erforderlichen Sanierung des Bades sowie die Erreichbarkeit anderer Bäder in einem Radius von drei Kilometern. Bei der Analyse einer Hamburger Agentur scheint die derzeitige NUTZUNG DER HALLENBÄDER DURCH DEN SCHULSPORT UND DURCH DIE SPORTVEREINE WENIG BERÜCKSICHTIGUNG gefunden zu haben. Dies wurde auch bei der letzten Sportausschusssitzung im Dezember deutlich, bei der Oldenburger Schwimmvereine bereits gegen eine Schließung protestierten. Aus Sicht der Schüler und Eltern des Gymnasium Eversten muss das Hallenbad Eversten erhalten bleiben, weil BEREITS JETZT NICHT AUSREICHEND SCHWIMMZEITEN FÜR OLDENBURGER SCHULEN VORHANDEN SIND: Zu diesem Ergebnis kommen die Sportfachgruppen der Oldenburger Gymnasien und Gesamtschulen, die eine detaillierte Bedarfsanalyse auf der Grundlage des im Lehrplan verankerten Schwimmunterrichtes erstellt haben. ANDERE SCHWIMMBÄDER NICHT ERREICHBAR SIND ODER SCHON JETZT AUSGELASTET SIND: Bei einer Schließung des Hallenbades Eversten müsste auf die anderen Schwimmbäder ausgewichen werden, die jedoch bereits jetzt ausgelastet sind und sich teilweise auch nur bedingt für einen lehrplankonformen Schwimmunterricht eignen. Zudem wäre beispielsweise ein neu errichtetes Vitalbad im Stadtnorden in einer angemessenen Zeit zwischen den Unterrichtsstunden mit dem Fahrrad und / oder Bus nicht erreichbar. 60 % DER KINDER KÖNNEN NICHT SICHER SCHWIMMEN: Die Schließung des Hallenbades Eversten würde zwangsläufig zu einer weiteren Reduzierung des Schwimmunterrichtes führen. Dies ist umso alarmierender, als dass aktuelle Zahlen des Landesschwimmverbandes zeigen, dass 60 % der niedersächsischen Kinder nach dem 4. Schuljahr nicht sicher schwimmen können. Die DLRG wies bereits im vergangenen Sommer daraufhin, dass die Zahl der Ertrunkenen von Jahr zu Jahr zunimmt und wiesen zudem auf die schlechte Selbsteinschätzung vermeintlicher Schwimmer hin. JEDE STIMME ZÄHLT: Die Oldenburger Gymnasien und Gesamtschulen haben eine Stellungnahme der Schule zur möglichen Schließung des Hallenbades Eversten auf den Weg gebracht. Aus Sicht des Schulelternrates ist es sinnvoll, diese Stellungnahme durch eine Unterschriftenaktion seitens der Schüler und Eltern zu unterstützen, um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen. Je mehr Stimmen sich daran beteiligen, desto größer wird der Druck bzw. der Rückhalt für die Politiker, die sich bereits jetzt für den Erhalt des Hallenbades ausgesprochen haben. Wir bitten Sie deshalb herzlich, sich an der Unterschriftenaktion zum Erhalt des Hallenschwimmbades Eversten zu beteiligen. SCHULELTERNRAT DES GYMNASIUM EVERSTEN P.S.: MACHEN SIE AUF UNSERE AKTION AUFMERKSAM! Jede Stimme zählt! Sie finden uns auch auf facebook und im Internet. Hier informieren wir Sie auch über den aktuellen Stand!
    4.381 von 5.000 Unterschriften
  • Frustfreier Schülerverkehr auf der Insel Usedom
    Wir mussten erleben, dass unsere Kinder bis zu 1:30 Stunden unterwegs waren, um im Anschluss der Schule nach Hause zu kommen. Es gibt Strecken auf denen 3x umgestiegen werden muss, teilweise mit langen Wartezeiten in denen keine Betreuung der Kinder stattfinden kann. Sobald die Temperaturen sinken warten unsere Kinder zudem in der Kälte unnötig auf Bus und Bahn. Wir können und wollen das nicht hinnehmen. Jedes unserer Kinder, auch die Kinder auf dem Land, haben das Recht auf eine zumutbare Schulbeförderung ( gemäß § 113 Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern).
    232 von 300 Unterschriften
  • Distanzunterricht für Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung
    Wöchentlich treffen deutschlandweit tausende angehende Erzieherinnen und Erzieher in Klassenräumen aufeinander und gehen tagsdarauf wieder in die Kita, den Hort, die Krippe oder die Schule arbeiten. Sie gefährden damit tausende Familien, Kinder Kolleginnen und Kollegen! Eine Infektion in solch einer Praktikantenklasse kann eine massive Kettenreaktion bewirken. Wir fordern daher Distanzunterricht/Onlineunterricht für die Auszubildenden!
    28 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Tim Steffens
  • Humane Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler/innen
    Deutschland hat eine der schlechtesten Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Europa. Um Fortschritte hevorzubringen und neue Erkenntnisse zu generieren braucht es Forscher und Forscherinnen, die sich auf ihre Arbeit fokussieren können und keine Angst haben müssen bald arbeitslos zu sein. Nach zwölf Jahren befristeten Verträgen sehen sich viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit dem Ende ihrer wissenschaftlichen Karriere konfrontiert. Befristete Verträge machen in der Wissenschaft nur unter bestimmten Bedingungen Sinn und sollten kein normales Modell sein, in dem Menschen verschlissen werden.
    13 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Celina-Marie Scheffer
  • Keine Buswendeschleife im Wohngebiet An den Eichen
    Hier spielen Kinder im unmittelbar angrenzenden Spielplatzbereich. Diese werden einer enormen Gefahr ausgesetzt durch den stark ansteigenden Verkehr großer ÖPVN Busse. Auch die Belastung der direkt aber auch indirekt betroffenen Anwohner steigt enorm.
    142 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Caroline Epheser
  • Keine Buswendeschleife im Wohngebiet An den Eichen
    Hier spielen Kinder im unmittelbar angrenzenden Spielplatzbereich. Diese werden einer enormen Gefahr ausgesetzt durch den stark ansteigenden Verkehr großer ÖPVN Busse. Auch die Belastung der direkt aber auch indirekt betroffenen Anwohner steigt enorm.
    142 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Caroline Epheser
  • Das schwächste Glied der Kette
    Gemäß Artikel 6 des Grundgesetztes stehen Ehe und Familien unter dem besonderen Schutz des Staates. In der Corona Krise kommt der Staat dem aus Artikel 6 des Grundgesetzes auferlegten Auftrag nicht länger nach. Im Gegenteil bürdet die Regierung dem schwächsten Glied in der Kette, den Familien mit Kindern unter 12 Jahren, die Hauptlast der Krise auf und verstößt damit massiv gegen Artikel 6 des Grundgesetzes. Den Eltern werden unmenschliche Anstrengung abverlangt, da diese zu den ohnehin schon enormen Herausforderungen im täglichen Leben mit Kindern nun 24 Stunden pro Tag die Kinderbetreuung sicherstellen müssen und zusätzliche die Vermittlung von Schulstoff– das sogenannte „Homeschooling“ übernehmen sollen. Ausgehend von 5,5 Mio. Kindern unter 12 Jahren leisten die Eltern, insbesondere Mütter (bei geschätzten 3. Mio. Haushalten und 6 zusätzlichen Betreuungsstunden täglich) derzeit pro Tag! geschätzte 18.000.000 zusätzliche Betreuungsstunden. Viele der Eltern erbringen dabei die vereinbarte Arbeitszeit aus Angst vor einer Kündigung, wegen betrieblicher Belange oder einfach nur aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus weiterhin regulär (z.B. aus dem Homeoffice) und schultern die Betreuung zusätzlich. Die eigenen Belange werden dabei regelmäßig bis zur totalen Erschöpfung zurückgestellt. Physische und psychische Schäden bei Eltern und Kindern durch die andauernde Extrembelastung sind wahrscheinlich und werden vom Staat billigend in Kauf genommen. Zuletzt wurden diverse Lockerungen von Corona bedingten Einschränkungen beschlossen. Diese beziehen sich ausschließlich auf die Interessenslage und Belange von Erwachsenen und Unternehmen. Die Interessen von Familien und Kindern werden nicht berücksichtigt. Beispielsweise Dänemark hat im Vergleich hierzu seine Lockerungsmaßnahmen primär auf die Belange von Kindern und Familien ausgerichtet. Die Maßnahmen zur Wiederaufnahme des Schulunterrichtes gehen an der primär betroffenen Zielgruppe vorbei. Die Schüler, für die der Präsenzunterricht in Kürze wieder beginnen soll, wären von Ihrem Entwicklungsstand -eine entsprechende digitale Infrastruktur vorausgesetzt- am Ehesten in der Lage, digitalen Unterricht zu erhalten. Dadurch könnte zugleich das Infektionsrisiko bei Schülern und Lehrern drastisch reduziert werden. Die Gruppe der Grundschüler, die am ehesten auf einen Präsenzunterricht angewiesen ist, soll z.T. noch monatelang vom schulischen Präsenzunterricht ausgeschlossen bleiben. Homeschooling stellt jedoch bei Grundschülern keinen angemessenen Ersatz für den Präsenzunterricht dar.
    27 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Marc Völker
  • Keine Abschlussprüfungen für das Jahr 2020
    1. Unsere Gesundheit! - Auch, wenn Schutzmaßnahmen getroffen werden, sitzen viele Prüflinge in einem Raum, nicht jeder verfügt über eine Schutzmaske, wir nutzen alle die gleichen Toiletten, gehen alle durch die gleiche Tür. Viele reisen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen sich Viren sammeln, durch die zahlreichen Berührungspunkte (Türen, Haltegriffe, schlechter Luftaustausch, etc.) entsteht eine Art Schneeballsystem. Am Ende trägt nicht nur Einer die Viren aus seinen Verkehrsmitteln in die Prüfung, sondern alle anderen Prüflingen ebenso. - Einige Prüflinge sind selber im Falle einer Infektion risikobehaftet und müssen sich diesem Risiko aussetzen, um einen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus steht mittlerweile fest, dass auch nicht-Risikogruppen an dem Virus sterben können. - Virologen konnten bereits beweisen, dass das Virus SARS-Covid 19, mehrere Tage auf Oberflächen überleben kann und dann immer noch infektiös ist. - Nicht alle Prüflinge sind Verantwortungsbewusst und halten sich an die Vorgaben der Regierung und bringen dadurch ein zusätzliches Risiko mit in den Prüfungsraum. 2. Die Gesundheit unserer Familien- und Haushaltsmitgliedern - Die wenigsten Prüflinge leben alleine. Viele leben in einem Haushalt mit Kindern und/oder Eltern und/oder Großeltern, wenn man nach den Prüfungen nach Hause kehrt, muss man damit rechnen, seine Familien-, und Haushaltsmitglieder in Gefahr zu bringen (eventuell sogar mit schweren bis tödlichen Folgen) - wer verantwortet das?? - Die psychische Belastung durch die Pandemie, die schwierige Prüfungsvorbereitung und der zusätzlichen familiären / gesellschaftlichen Last ist enorm. 3. Erschwerte Lernbedingungen - Abgesehen von der Tatsache, dass wir momentan weitaus mehr zu bewältigen haben, als die Prüfungen. Zum Beispiel die Unterstützung von Familie, Nachbarn und älteren Menschen, die auf Grund des hohen Risikos eingeschränkt sind. - Viele von uns haben Angst. Unsere Familien geraten in Existenznot und wir sind mit unseren „Prüfungsvorbereitungen“ mittendrin. Nichts ist wie zuvor. - Durch den Unterrichtsausfall fehlt uns eine präsente Prüfungsvorbereitung, die Medien sind häufig eingeschränkt und ein PC muss von allen Betroffenen des Haushalts genutzt werden. - Des Weiteren leiden auch unsere sozialen Kontakte, hier ist bereits ein Defizit entstanden, was unsere Nerven und unsere Psyche zusätzlich belastet. - Lerngruppen oder das Lernen in einer Bibliothek ist uns untersagt. Da momentan alle zuhause sind kann auch das Lernen im trauten Heim unmöglich werden. Zudem fehlt der direkte Austausch mit Lehrer*innen und/oder Dozent*innen. 4. Kinderbetreuung - Heutzutage ist es nichts außergewöhnliches mehr, als alleinerziehendes Elternteil ein/e Studium/Ausbildung/Umschulung zu absolvieren oder einen Schulabschluss nachzuholen, wie sollen Prüflinge die Betreuung ihrer Kinder zu dieser Zeit sicherstellen, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind und die Kinder nirgends anders hin dürfen? - Viele von uns leisten gerade Zuhause einen enormen Beitrag, der eine zusätzliche Belastung darstellt. Wir beschäftigen unsere Kinder, betreuen unsere hilfebedürftigen Angehörigen, gehen einkaufen, organisieren Dinge und unterstützen unser Umfeld. 5. Die Relevanz der Prüfungen - Ein häufiges Argument für die Durchsetzung der Prüfungen ist der vermeintliche Nachteil auf dem Arbeitsmarkt, sagen aber unsere Leistungen über den gesamten Ausbildungs-, Schul-, Umschulung- und Studienzeitraum, sowie unsere Bewertungen aus der Praxis nicht viel mehr über unser Können aus? Ist die Prüfungsnote einer Abschlussprüfung, für die man eben einmal gepaukt hat wirklich so relevant uns aussagekräftig, dass es alles andere in den Hintergrund stellt? Für uns nicht. (Und möchte man wirklich bei jemandem arbeiten, der kein Verständnis dafür hat, dass die Prüfungen in einer solchen Situation ausgesetzt werden?) - Auf Grund der erheblichen Lerneinschränkungen für die Prüfungen, ist abzusehen, dass die Abschlussprüfungen unter diesen Umständen ohnehin schlechter ausfallen, als sie es sonst tun würden, verbessert das unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirklich? 6. Gerechtigkeit - Es ist nicht abzustreiten, dass die Situation nicht gerecht enden kann, entweder ist es für jenigen die ungerecht, die ihre Prüfungen absolvieren mussten und müssen werden oder eben für die Prüflinge diesen Jahres, die unter extrem bis zur Unmöglichkeit erschwerten Bedingungen Lernen müssen. Hier sollten die Sicherstellung der Gesundheit und das hohe, vermeidbare Risiko mehr als ausreichend sein, um die Prüfungen dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. 7. Was wollen wir erreichen? - Wir möchten, dass die Prüfungen aus den oben genannten Gründen abgesagt werden. Stattdessen können Noten aus der Praxis und/oder aus den vorgegangen Zeugnissen als Richtwert dienen oder zu einer "Prüfungsnote" zusammengestellt werden. - Jeder Prüfling erhält einen Abschluss auf Basis der schulischen Leistungen. - Bei einer erwünschten Verbesserung der Note, kann eine mündliche Leistung erbracht werden (zum Beispiel per Online-Videocall). Aus dieser Vielzahl an Gründen bitten wir euch diese Petition zu unterschreiben um gemeinsam etwas zu erreichen - Zusammen schaffen wir das!
    57 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Nisa Demirci