• Spielplatz für die Oberhausener Kinder
    Im Schleidener Ortsteil Oberhausen leben circa 100 Kinder und Jugendliche, hinzu kommt der örtliche Kindergarten „Kindertraumland“ mit aktuell 25 Kindern. Das Außengelände des Kindergartens bietet nur begrenzte Spielmöglichkeiten, Ball spielen und rennen ist aufgrund der Lage kaum möglich. Ohne ausreichend Fläche zum Spielen und Bewegen ist ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen nicht möglich. Der einzige für die Kinder erreichbare Spielplatz ist seit Jahren von der Gemeinde vernachlässigt worden. Die Oberhausener Kinder wurden dahingehend nicht gut bedacht. Mangels anderer Möglichkeiten wurde der Spielplatz dennoch häufig genutzt. Seit der Flutkatastrophe ist dieser jetzt allerdings größtenteils unbenutzbar. Während die Spielplatzpflege- und unterhaltung in Gemünd, Schleiden und Dreiborn weiterhin vom städtischen Bauhof durchgeführt wird, werden u. a. die Oberhausener Kinder außen vorgelassen. Die Verantwortung der Gemeinde soll auf Elternorganisationen und Vereine abgewälzt werden. Damit sind wir nicht einverstanden. Die geplante Sanierung des Sportplatzes an der Olef, sowie dessen Erweiterung durch Spiel- und Sportgeräte ist absolut begrüßenswert und dringend von Nöten, da es sich dabei um ein Mehrgenerationen Projekt handelt und auch die Bedürfnisse älterer Kinder/ Jugendlicher abdeckt. Diese Maßnahme darf jedoch nicht als Vorwand dienen, den bestehenden Spielplatz aufzugeben, da andernfalls den Bedürfnissen der jüngeren Kinder/ Kleinkinder keinerlei Bedeutung zugemessen werden würde. Die beschlossene Alternative den Spielplatz im Einkaufsgebiet zwischen einer stark befahrenen Straße und Waldrand anzusiedeln, bietet keinesfalls eine Lösung. Der Standort ist für Kinder nicht gefahrlos zu erreichen und überschreitet die gesetzlichen Entfernungsanforderungen zum zugeordneten Wohnbereich um ein Vielfaches. Die Kinder müssten sogar auf die Fahrbahn ausweichen um den Spielplatz zu erreichen, da abschnittsweise nicht einmal ein Bürgersteig vorhanden ist. Bitte unterschreiben Sie für die Erhaltung unseres Spielplatzes!!
    317 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Eltern Oberhausen
  • Rettet das Mehrgenerationenhaus!!!
    Das Mehrgenerationenhaus soll abgerissen werden. Die Anlaufstelle für sozial schwache Menschen oder nachfolgende Generationen darf nicht im Stich gelassen werden! Kinder die nicht in der Schule lernen eine Bewerbung zu schreiben, lernen es dort und werden bei der Ausbildungssuche unterstützt. Eine solche Anlaufstelle für Integration und Zusammenhalt darf nicht aus der Weinheimer Weststadt verschwinden. Zur heutigen Zeit der flüchtenden Familien brauchen wir eine solche Anlaufstelle, denn Integration fängt bei sozialen Kontakten an. Das Mehrgenerationenhaus hat vielen Leuten den nötigen Rückhalt gegeben um etwas aus ihrem Leben zu machen, denn dort gibt es keine Vorurteile und es ist egal woher man kommt oder was man macht! Rettet das Mehrgenerationenhaus oder wie die Weinheimer sagen das JUZ!
    166 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Marcel Fieger
  • Keine Aufrüstung! Lehnen Sie das Sondervermögen und die Erhöhung des Militäretats ab!
    In seiner Regierungserklärung vom 27.02.2022 hat Bundeskanzler Olaf Scholz in Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine angekündigt der Bundeswehr ein Sondervermögen von 100 Mrd. Euro bereitzustellen und den Bundeswehretat auf Dauer auf über 2% des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Wir, als Eltern junger Kinder und Heranwachsender sind über diese Aufrüstungspläne schockiert und lehnen sie ab! Gegenwärtig zeigt sich eine überwältigende Mehrheit in Deutschland solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und möchte helfen. Das ist beeindruckend. Die beschlossene Aufrüstung jedoch hilft den Menschen in der Ukraine jetzt kein bisschen. Die geplante Aufrüstung schützt auch uns hier in der BRD nicht vor einem möglichen Krieg, weder jetzt noch in der Zukunft. Sowohl Russland als auch einige NATO-Staaten sind Atommächte, könnten also unsere ganze Welt zerstören - direkt durch Atomwaffen oder indirekt durch AKWs, die von Raketen getroffen werden. Militärische Stärke und eine sogenannte "abschreckungsfähige Aufrüstung" gaukeln Handlungsfähigkeit vor, wo sie nicht besteht: Kriegseinsätze in Europa mit einer hochgerüsteten Bundeswehr sind keine realpolitische Option, sondern Wahnsinn. Eine Perspektive auf mehr und dauerhaften Frieden besteht nur durch kontrollierte Abrüstung, internationale Zusammenarbeit und deeskalierende Diplomatie. Das Geld, das jetzt in Aufrüstung fließen soll, wird an anderer Stelle gekürzt werden, da die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse bestehen bleibt. Kinder, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Entwicklung massiv beeinträchtigt wurden, brauchen jetzt dringend nachholende Hilfen und bessere Betreuung. Es braucht also mehr Geld für Bildung und Erziehung. Stattdessen wird es Kürzungen geben. Das Geld wird uns außerdem fehlen für die dringend anstehende Klimawende – stattdessen wird die Aufrüstung Unmengen an CO2 produzieren und neue Kosten verursachen. Die Klimakrise duldet keinen Aufschub, wir können die Erde und die Zukunft unserer Kinder nicht einer kurzsichtigen Sicherheitspolitik opfern. Die Schnelligkeit und Plötzlichkeit, mit der die Maßnahmen durch die Bundesregierung verkündet wurden, schaden unserer Demokratie. Das Grundgesetz soll geändert und dort das Sondervermögen festgeschrieben werden. Der Bundeswehretat soll erhöht werden. Zu beiden Vorhaben fehlt eine gesellschaftliche Debatte völlig und scheint bisher nicht vorgesehen zu sein. Unsere Angst, unsere Empörung über den Angriffskrieg und unsere Solidarität dürfen nicht herhalten für aktionistische Maßnahmen, die unsere Gesellschaft nachhaltig zum Schlechten verändern können! Diese Petition ist eine Initiative der "Eltern gegen Krieg und Aufrüstung" aus Leipzig (https://elterngegenkriegundaufruestung.de).
    1.750 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Eltern gegen Krieg und Aufruestung
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches Espelkamp
    Die Radinfrastruktur in Espelkamp ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    62 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Andreas Sültrup
  • #PrienRücktritt
    Wie die heftigen Reaktionen in der Öffentlichkeit gezeigt haben, ziehen Priens zitierte Äußerungen, die sie bis heute hinsichtlich ihrer inhaltlichen Fehlerhaftigkeit nicht revidiert hat, verständlicherweise einen schweren Vertrauensverlust bei Eltern, Schüler:innen und Lehrkräften nach sich. Karin Prien ist damit in ihren politischen Ämtern nicht mehr tragbar und sollte umgehend zurücktreten. Ministerin Prien hatte zudem bereits am Vorabend, dem 10. Februar, in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ mehrere erwiesene Falschaussagen zu Corona und Kindern verbreitet (https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-10-februar-2022-100.html). So behauptete sie, dass eine Corona-Erkrankung für Kinder grundsätzlich ungefährlich sei, was in dieser Pauschalität eine Fehlinformation darstellt. Trotz geringerer Gefährlichkeit gibt es nachweislich seit Beginn der Pandemie hunderte Fälle von schweren Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen bis hin zu den von der Userin am 11. Februar erwähnten 65 Todesfällen. Besonders bei ungeimpften Kindern stellt das Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS) eine gefährliche Post-Covid-Erkrankung dar, die Karin Prien in der Sendung „Markus Lanz“ völlig außer Acht ließ. Auch unterstützte Prien den Moderator und Eva Hummers (Mitglied der STIKO) bei irreführenden Behauptungen, die den Nutzen von Kinderimpfungen in Zweifel zogen. Durch ihren „Lanz“-Auftritt hat sie so den landesweiten Bemühungen um eine Steigerung der Impfquote unter Kindern einen Bärendienst erwiesen - ein völlig unverantwortliches Verhalten als Kultusministerin und KMK-Präsidentin. Ferner unterstützte Karin Prien in der Sendung „Markus Lanz“ am 10.2. auch die Behauptung, dass LongCovid-Erkrankungen bei Kindern nicht nachweisbar seien, was erwiesenermaßen falsch ist. Hingegen gibt die von Studiogast Johanna Börgermann in der Sendung genannte, von Prien aber bezweifelte Zahl von etwa einem Prozent der Infektionsfälle optimistische Schätzungen zu LongCovid-Risiken für Kinder und Jugendliche aus neuen Studien wieder (vgl. hierzu die Angaben in zwei aktuellen Fachpublikationen: https://doi.org/10.1016/S2352-4642(22)00022-0; https://doi.org/10.1007/s00431-021-04345-z). Derartige die Gesundheitsgefahren von Corona für Kinder herunterspielende Äußerungen stehen in Zusammenhang mit Verlautbarungen von Ministerin Prien, mit denen sie während der Pandemie schon wiederholt den Sinn von Pandemieschutzmaßnahmen in Zweifel gezogen hat. Gegenwärtig plant Prien nun sogar - mitten in der Omikron-Welle - Lockerungen den bestehenden lückenhaften Schutzmaßnahmen, obgleich betroffene Schüler:innen mit einer von über 136.000 Menschen unterzeichneten Petition verbesserten Pandemieschutz eingefordert haben (vgl. den Offenen Brief "#WirWerdenLaut - Schule in der fünften Welle" unter https://www.wirwerdenlaut.org, den wir nachdrücklich unterstützen). Aufgrund Priens fragwürdiger Statements in den vorangegangenen Monaten, in denen sie u.a. auch die Wirksamkeit von Luftfiltern öffentlich in Zweifel gezogen hatte, war die KMK bereits am 9.12.2021 von der Initiative #ProtectTheKids in einer Pressemitteilung aufgefordert worden, die schleswig-holsteinische Kultusministerin besser nicht zur nächsten KMK-Präsidentin zu küren (https://luftfilterjetzt.de/presse/2021/12/09.html). Wir sehen nun diese Bedenken voll bestätigt. Als KMK-Präsidentin und vormalige KMK-Vizepräsidentin trägt Karin Prien dabei auch die Verantwortung für die Versäumnisse der KMK beim Pandemieschutz für Schulen und Kitas. Statt für die Einhaltung der RKI-Richtlinien und der S3-Leitlinien zu sorgen, wurden die Infektionsgefahren durch SARS-CoV-2 für Kinder und Jugendliche nicht zuletzt von Prien selbst immer wieder kleingeredet. Mit ihrem Rücktritt sollte Karin Prien jetzt die politische Verantwortung für das vollständige Scheitern der KMK in der Pandemie übernehmen. Gemeinsam veröffentlichen folgende Gruppen am 13.2.2022 diese Petition: AG Luftfilter Köln, kontakt@luftfilter-koeln.de Bundeseltern, http://bundeseltern.de Eltern in der Krise, https://www.elterninderkrise.de Initiative #KinderdurchseuchungStoppen, https://kinderdurchseuchungstoppen.de Initiative #ProtectTheKids, https://luftfilterjetzt.de/presse/ Initiative Risikohaushalte, https://twitter.com/risikohaushalte Initiative "Wir zählen!", https://wir-zaehlen.com Zero Covid Deutschland/Österreich/Schweiz, https://zero-covid.org
    8.754 von 9.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Hemler Picture
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches Sigmaringen
    Die Radinfrastruktur im Landkreis Sigmaringen ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    42 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Michael Gangotena Picture
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches Nottuln
    Die Radinfrastruktur in Nottuln ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    37 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Michael Zimmermann
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches Meßkirch
    Die Radinfrastruktur in Meßkirch ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. 2021 gab es in Meßkirch schon 2 Unfälle mit Kindern auf dem Weg von und zur Schule. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    32 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Michael Gangotena Picture
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches Eschborn
    Die Radinfrastruktur in Eschborn ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    30 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Carola Kronewirth
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches Hofheim am Taunus
    Die Radinfrastruktur in Hofheim am Taunus ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Deshalb erobern beim Kidical Mass Aktionswochenende am 18. & 19. September 2021 Zehntausende Radfahrende in über 120 Städten in ganz Deutschland die Straßen. Anlass ist die Bundestagswahl, die eine Woche später stattfindet. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    50 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Karin Birneder
  • Weihnachtsappell – Kältehilfe in Polen und Belarus jetzt!
    Hilfsorganisationen und Journalist*innen haben keinen Zugang zum Grenzgebiet. Aufgegriffene Geflüchtete werden nach Belarus zurückgeführt, ohne Möglichkeit eines Asylantrags. Solche „Pushbacks“ sind nach EU-Recht illegal. Die Unterbringung von Geflüchteten, teils in Militärlagern, ist menschenunwürdig. Ohne Hilfsorganisationen und Ehrenamtliche, die Geflüchtete mit warmer Kleidung und Essen versorgen, wäre die humanitäre Katastrophe viel größer. Es braucht den Zugang zu Kommunikation, Unterstützung durch NGOs, eine freie Berichterstattung der Presse und so schnell wie möglich einen „humanitären Korridor“. Niemand soll zu Weihnachten im Freien ohne Familie, Nahrung und Wärme sein. Familien gehören an Weihnachten zusammen!
    1.642 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Arbeitstelle "Eine Welt" Evangelischer Kirchenkreis Oderland-Spree
  • Keine Gänsejagd in der Stadt! #stattjagd_de
    - Gänse sind Lebewesen, die uns ähnlicher sind als wir denken. - Kanadagänse sind nicht invasiv, sondern artgeschützt - Gänsekot ist keine Gefahr für die Seen - Gänsekot ist nicht gefährlicher als Hunde-, Katzen- oder Menschenkot - Gänse sind auch Neusser Bürger und bereichern unser Stadtbild. Viele Eltern mit Kindern erfreuen sich jedes Frühjahr an den Familien. Freuen wir uns mit ihnen, während im Hintergrund die Kehrmaschine für Ordnung sorgt! Wildtiere haben keine Lobby - also sprechen wir für sie! Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz hat sich intensiv mit Gänsen beschäftigt und erhielt für seine Arbeit den Nobelpreis. Er fand heraus, wie ähnlich die Gänse den Menschen sind: sie leben in Familien und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie kennen Gefühle wie Liebe, Trauer und Eifersucht. Sie sind fürsorgliche Eltern, die ihre Kinder mindestens ein Jahr lang führen. Einmal das Ja-Wort geschnattert halten Gänse-Ehen ein ganzes Gänseleben lang! Gänse sind hoch soziale Tiere und Kommunikation spielt eine große Rolle in ihrem Leben. Mama Gans "spricht" schon mit ihren Kindern, wenn sie noch im Ei sind. Die Gössel - so heißen die Gänseküken in der Fachsprache - besprechen sich sogar untereinander. Schon kurz vor dem Schlüpfen kann man sie piepsen hören, denn als Nestflüchter müssen sie den Termin der Geburt gut absprechen: alle Vogelbabys müssen in kurzer Folge zur Welt kommen, damit sie gemeinsam das Nest verlassen und die Welt entdecken können. Gelegentlich zischen Gänse auch Menschen an. Das tun sie sogar dann, wenn sie nach Futter betteln. Manche Leute deuten dieses Verhalten falsch und fühlen sich persönlich angegriffen. Warum Gänse Menschen anzischen und dann aber sofort aus der Hand fressen ist mit wenigen Worten schwer zu erklären. Auf jeden Fall sind sie nicht aggressiv! Ein interessantes Phänomen ist die Bildung von sogenannten Kindergärten: Gänseeltern adoptieren hierbei die Kinder von anderen Gänsen. Man sieht dann ein Gänsepaar mit sehr vielen Kindern - das können 8, 12 oder über 20 Gössel sein! Gänse fressen in erster Linie Gräser, Kräuter und Wasserpflanzen. Sie haben keine Zähne und können ihre Nahrung nicht im Schnabel zerkleinern. Diese Funktion übernimmt ihr Muskelmagen mit Hilfe von kleinen Steinchen, die Sie ebenfalls mit dem Schnabel aufnehmen. Das gefressene Pflanzenmaterial wird mechanisch extrem verkleinert, zu einem kleinen Teil verdaut und zum größten Teil (80%) unverdaut als Kotstange wieder fallen gelassen. Mitgebrachter Löwenzahn wird von vielen Gänsen gerne angenommen und ist eine gesunde Alternative zu Toastbrot! Wenn man sich die Häufchen der Gänse genau ansieht, stellt man fest: es handelt sich um harmloses, klein gemahlenes Pflanzenmaterial. Gänsekot macht nicht krank und bringt (anders als beispielsweise von Anglern zum Anfüttern kiloweise eingekippte Tiernahrung) auch keinen See zum Kippen, auch wenn dies in der Presse häufig in reißerischer Art falsch dargestellt wird. Die weißen Stellen im Gänsekot sind übrigens Harnstoff, denn Gänse haben, wie alle Vögel, keine Blase und trennen nicht zwischen kleinem und großem Geschäft. Und schauen wir beispielhaft, was der Mensch hinterlässt: Zigarettenkippen brauchen ca. 5 Jahre bis sie verrottet sind, Kronkorken zerfallen durch Korrosion, brauchen dafür aber 80-200 Jahre bis sie "weg" sind, Plastikflaschen brauchen 500 Jahre, bis sie sich zersetzt haben und Scherben verrotten so gut wie nie, da sie aus Quarzsand sind und somit bis zu 1 Million Jahre halten. Einige Tiere, die nach 1492 (Entdeckung Amerikas) nach Europa kamen, werden als "Neozoen" bezeichnet. Wie viele andere Tiere gehört auch die Kanadagans zu unseren Neubürgern. Dieser Begriff wird gerne verwendet, um die Gans in ein schlechtes Licht zu stellen - aber das ist völliger Unsinn. Sie ist vielmehr eine Bereicherung der heimischen Flora und Fauna. Eine Bejagung hat noch nie den erhofften Erfolg gebracht und wird es auch in Zukunft nicht. Dies hätte man sich durchaus von Nachbarstädten wie z.B. Düsseldorf erklären lassen können.  Wie auch Studien aus Nordamerika belegen, trifft diese Art der Bejagung die stärksten Mitglieder einer Population bei Verschonung der Kranken und Schwachen und läuft damit der natürlichen Auslese zuwider. Die nicht nur von anderen Gemeinden sondern auch von internationalen Experten anerkannte einzig wirksame Art und Weise, eine Ausweitung der Population zu steuern, ist und bleibt die Ei-Entnahme, bzw. der Austausch derselben. Alternativ kann eine Umsiedlung vor Einsetzen der Brutzeit einen Teil der Population an einen neuen Standort binden. Eine "Überpopulation" kann nur sich nur ungestört entwickeln. Das bedeutet z.B. im Falle eines Naherholungsgebietes wie dem Jröne Meerke in Neuss, dass die Kanadagänse nur den Platz einnehmen, der auch verfügbar ist. Dies bevorzugt dort, wo es genug zu fressen gibt und sie niemand stört.  Die Tatsache, dass die Stadt die einzige Population von Schneegänsen in Europa(!) an eben diesem Jröne Meerke nicht mit dem ihr gesetzlich zustehenden Wildtierschutz bedacht hat, ist eine weitere Einladung für andere Gänsearten dort gewesen. Als Neusser Bürger und als Neusser #Federheim haben wir bereits eine Anfrage an den Stadtrat, hilfsweise an den Oberbürgermeister und das Grünflächenamt der Start Neuss gestellt, wann welche alternativen Maßnahmen ergriffen wurden, bzw. welche vor der Umsetzung der Bejagung noch geplant sind. Als gut vernetzter Tierschutzverein bot der NAREV.eu der Stadt Neuss bereits an, bei Stellung eines Jagdausübungsberechtigten durch die Stadt die benötigten Ressourcen für die Alternativmaßnahmen zu stellen und zu organisieren. Wildtiere haben keine Lobby - also sprechen Sie für sie!
    2.292 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Notpfote Animal Rescue e.V. Picture