• Überfälliges Tempolimit auf Autobahnen
    Der momentane, sich zuspitzende Zustand auf deutschen Autobahnen wird immer unerträglicher. Zahlreiche Studien belegen: Je schneller Autofahrer unterwegs sind, desto häufiger kracht es: Rasen schadet der Gesundheit! Schwere Unfälle und Aggressionen würden daher mit einer Begrenzung bis max. 130 kmh deutlich reduziert werden. Neben weniger Gefahrensituationen würde auch deutlich weniger Feinstaub und CO2 entstehen. Die klimaschädlichen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sind direkt verknüpft mit dem Kraftstoffverbrauch. Ab 120 km/h steigt der Energieverbrauch eines Fahrzeugs überproportional, denn der Luftwiderstand wächst extrem an, das Fahrzeug muss gegen eine immer dichtere Windwand ankämpfen. Konkret: die für die Überwindung des Luftwiderstands benötigte Antriebsleistung nimmt sogar mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit zu, weswegen die benötigte Motorleistung schon bei 130 km/h rund doppelt so hoch liegt wie bei 100 km/h. Daher auch der größere Schadstoffausstoß! Die Konzentration des Atemgifts Kohlenmonoxid steigt bis zu 24%, bei Stickoxiden gibt es ein Plus bis 16 und bei Ozon bis 11 Prozent. In einem Umkreis von fünf Kilometern rund um die Autobahnen verschlechtert sich die Luftqualität durch die höheren Geschwindigkeiten daher deutlich. Weitere Schadstoffe (über die man selten spricht und doch gesundheitsschädlich sind) wie Reifenabrieb + Bremsscheibenpartikel werden ebenso übermäßig freigesetzt. Würde auf deutschen Autobahnen ab morgen ein Tempolimit von z.B. 120 km/h gelten, blieben der Atmosphäre bis 2020 mehr als zwanzig Millionen Tonnen CO2 erspart, sagt der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Weitere Effekte: Durch gleichmäßigeres Fahren entstehen deutlich weniger Staus! Die Fahrzeiten werden sich für viele Autofahrer gar nicht wesentlich verlängern. Es sind weit weniger Schäden am Fahrbahnbelag zu erwarten, es sind werden weniger Baustellen nötig sein. Dies spart zum einen deutlich Geld, was z. B. für den Ausbau des ÖPNV eingesetzt werden könnte, aber reduziert wiederum Staus und schafft mehr Gelegenheit, gleichmäßig durchzufahren, was wiederum tatsächlich p. Fahrzeit einspart. DIie gute Nachricht für Autoliebhaber: es gäbe eutlich weniger Schäden bzw. Abnutzung am Auto. Dies spart Werkstattzeiten und Geld. Immer mehr zugelassene KFZs sind SUVs, die übermotorisiert und übergewichtig sind. Das wirkt sich natürlich beim Spritverbrauch aus. Warum muss ein Mittelklassewagen über 200 km/h fahren, wenn 130 km/h der ideale Kompromiss zwischen Überholfähigkeit, Energieverbrauch, Schadstoffausstoß, Sicherheit und Fahrkomfort sind? Warum wurde nicht längst schon die Notbremse gezogen? Die Übermacht der deutschen Autoindustrie scheint groß zu sein... Unsere europäischen Nachbarn machen es uns längst vor: runter vom Gas für alle. Vernunft und sämtliche Argumente sprechen dafür. Es funktioniert. Diese Maßnahme ist bei uns längst überfällig und wäre doch so einfach umzusetzen. Beachten Sie auch diesen links: https://www.energie-lexikon.info/tempolimit.html http://www.umweltbrief.de/neu/html/Tempolimit.html Bitte knicken Sie nicht vor der Autolobby ein. Der momentane Dieselskandal darf nicht dazu führen, dass andere wichtige Maßnahmen wie die oben genannte ausgeblendet und vernachlässigt werden. Nach aktuellen Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung dafür! Also: Tempo runter, Gesundheit und Sicherheit rauf!
    448 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Bruno Bischler
  • Lichtverschmutzung vermeiden, Energie sparen, die Nacht bewahren
    Zu viel künstliches Licht hat negative Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt: - Zugvögel werden irritiert Künstliches Licht irritiert Zugvögel, die vom Kurs abkommen. Viele kollidieren auch mit beleuchteten Gebäuden und sterben. - Insekten verenden an Laternen Insekten werden von hellen Laternen angezogen. Sie kreisen so lange um das Licht, bis sie vor Erschöpfung sterben. Jeder kennt Straßenlaternen voller toter Insekten. Diese Insekten fehlen dann in der Nahrungskette und beim Bestäuben von Pflanzen - auch der Nutzpflanzen des Menschen! - Nachtaktive Tiere werden irritiert Einige Vogelarten wurden schon dabei beobachtet, wie sie in beleuchteten Gebieten Stunden früher als gewöhnlich anfangen zu singen. Zu kurze Nachtruhe und zu lange Tage sind Stress und Anstrengung für die Tiere. Die langfristigen Auswirkungen werden noch erforscht. - Der Tag- Nacht-Rhythmus des Menschen wird gestört Schon seit Urzeiten regelt der Tag-Nacht Rhythmus der Erde (24-Stunden-Periode) zusammen mit den Jahreszeiten den Ablauf des Lebens auf der Erde. Alle Lebewesen orientieren sich in ihrem Tagesablauf daran. Einige nutzen den Tag als aktive Zeit (z.B. der Mensch), andere sind nachtaktiv. Die jeweils andere hälfte des Kalendertages nutzen alle Lebewesen als Ruhephase. - Für die Produktion des als "Schlafhormon" bekannten Hormons Melatonin ist Dunkelheit zwingend erforderlich. Doch Melatonin dient nicht nur dem Schlaf, es unterdrückt auch das Wachstum einiger Krebsarten. - Der Sternenhimmel wird nahezu unsichtbar Gelegentlich wird argumentiert, dies stelle nur für ein paar Astronomen ein Problem dar und Maßnahmen zur Begrenzung der Lichtverschmutzung seien daher nicht von allgemeinem Interesse. Das ist UNSINN! Die Aufhellung des Nachthimmels hat weitreichende ökologische Konsequenzen und selbst die Folgen für die Astronomie dürfen nicht unterschätzt werden: Die Betrachtung des Sternhimmels gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Früher war die Beschäftigung mit dem Sternhimmel notwendig zur Bestimmung der Zeit und zur Erstellung von Kalendern. Die Entdeckung neuer Länder und Kontinente wäre ohne Sternkunde nicht möglich gewesen. Die professionelle Astronomie stellt einen wichtigen Teil der physikalischen Grundlagenforschung dar, da am Himmel Beobachtungen von Vorgängen möglich sind, die wir im Labor nicht nachstellen können. Kommunikation, Navigation und unser Wissen vom Kosmos, dies alles wäre ohne die Astronomie nicht möglich! Die professionelle Astronomie hat sich schon heute mit Ihren Einrichtungen und Instrumenten in entlegenste Gebiete der Erde oder gar in den Weltraum zurückgezogen, was in den meisten Fällen mit einem erheblichem Mehr an Aufwand und Kosten verbunden ist. Der "Nachwuchs" ist dazu oft nicht in der Lage. - Energie wird verschwendet Licht, das ungenutzt in die Umgebung oder den Himmel strahlt, ist sinnlose Energieverschwendung! Dieses Licht erfüllt keinen Zweck und nutzt niemandem. Trotzdem wird zur Erzeugung dieses Lichts kostbare Energie verbraucht, welche zumeist noch aus fossilen Energiequellen stammt. Somit werden wertvolle Ressourcen verschwendet und unnötig viel CO2 ausgestoßen. - Klimawandel Durch die Freisetzung von CO2 und anderen "Klimagasen" bei der Energieerzeugung wird nachweislich der Klimawandel beschleunigt und der Meeresspiegel steigt. Weltweit werden Milliarden ausgegeben, um auf erneuerbare Energien umzusteigen und effizienter mit Energie umzugehen. Nur beim Licht wird munter weiter verschwendet, als wären die Ressourcen endlos. Schluss damit! - Geld wird verschwendet Licht, das ungenutzt in die Gegend oder den Himmel strahlt, erfüllt keinen Zweck, kostet aber Energie. Und Energie kostet Geld. Warum geben wir sowohl im privaten als auch im gewerblichen und öffentlichen Bereich Geld aus für etwas, dass wir gar nicht brauchen? Zu all diesen Themen gibt es Initiativen, Petitionen und Bewegungen, und das aus vielen guten Gründen. Das Thema Lichtverschmutzung bringt all diese Themen an einem Punkt zusammen. Mit einfachen, kostengünstigen Maßnahmen könnte in all den genannten Bereichen eine Verbesserung erreicht werden - ohne, dass es dadurch dunkel in der Stadt werden muss. Es geht nämlich nicht (wie oft missverstanden wird) darum, komplett auf Beleuchtung zu verzichten. Es geht darum, dass nur dort beleuchtet wird, wo es wirklich notwendig ist, nur so stark, wie es notwendig ist und nur dann, wenn es notwendig ist. Verbindliche Regelungen zu Art, Dauer und Stärke von künstlicher (Außen-)Beleuchtung hätte viele Vorteile und keine Nachteile - warum gibt es diese Regeln noch nicht, Frau Umweltministerin? Artikel zum Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung https://www.br.de/themen/wissen/lichtverschmutzung-lichtsmog-licht-nacht-himmel-milchstrasse-tier-led-hell-102.html Videos zum Thema: http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Reportage-mit-Lena-Verlust-der-Nacht-/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=246888&documentId=27288980 https://www.youtube.com/watch?v=NzH4iT27cKs https://reportage.wdr.de/lichtverschmutzung#12952 Karte der Lichtverschmutzung: https://www.lightpollutionmap.info Initiativen: http://lichtverschmutzung.de/ https://licht-aus-schweinfurt.de/
    2.880 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Michael Sessler
  • Kein neues Braunkohlekraftwerk in NRW
    RWE plant in Niederaußem ein neues großes Braunkohlekraftwerk zu bauen. Wegen der enorm hohen Investitionskosten von mindestens 1,5 Milliarden Euro, müsste das Kraftwerk Jahrzehnte laufen, ehe es in die Gewinnzone käme – wenn überhaupt. Jedes Jahr würde das Kraftwerk Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen und das Erreichen der Klimaschutzziele massiv erschweren. Auf der UN-Klimaschutzkonferenz in Paris wurde 2015 das Klimaschutzziel festgelegt, dass die globale Temperaturerhöhung möglichst unter 1,5°C gehalten werden soll. Diesem Ziel haben sich auch die Landes- und die Bundesregierung verpflichtet. Das heißt: Anstatt neue Kohlekraftwerke zu bauen, müssen wir Kohlekraftwerke abschalten! Aus dem Schornstein des geplanten Kraftwerkes würden außerdem große Mengen an Schadstoffen wie Feinstaub, Schwefeldioxid, Stickoxide sowie giftige Schwermetalle und Quecksilber ausgestoßen werden. Aus den Antragsunterlagen geht hervor, das die Nachbardörfer Rommerskirchen, Stommeln und Pulheim besonders stark von den Schadstoffen betroffen sein werden. Aber auch die Menschen in Köln, Düsseldorf und im Ruhrgebiet werden durch die Schadstoffe erheblich belastet. Nehmen Sie diese unnötige gesundheitliche Gefährdung nicht einfach so hin! Und obwohl die Erneuerbaren Energien deutschlandweit immer weiter ausgebaut werden, rauchen die Schlote der Kohlekraftwerke weiter. Daher exportieren wir jedes Jahr mehr Strom ins Ausland und unserer Stromnetze sind an der Belastungsgrenze. Schon jetzt müssen Windenergieanlagen abgeregelt werden, weil der Braunkohlestrom die Leitungen verstopft. Gehen Sie RWE nicht auf den Leim, wenn sie BoAplus mit einem Wirkungsgrad von 45 Prozent als fortschrittlich anpreisen. Im Vergleich zu modernen Gaskraftwerken, die heute Gesamtnutzungsgrade von 85 Prozent erreichen, sind Braunkohlekraftwerke extrem ineffizient. Herr Ministerpräsident Laschet, Herr Energieminister Pinkwart und Frau Regierungspräsidentin Walsken: Wir fordern Sie auf, den Bau des neuen Kohlekraftwerks zu unterbinden und sich für einen Braunkohleausstieg bis spätestens 2025 einzusetzen! Nicht nur die RWE-Mitarbeiter*innen brauchen eine zukunftsfähige Perspektive, auch die Hunderttausende von Braunkohle-Betroffenen. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie klare Rahmenbedingungen schaffen und sich für einen echten und sozialverträglichen Strukturwandel im Rheinischen Revier einsetzen. Mit freundlichen Grüßen Tim Petzoldt PS: RWE selbst sagt, dass neue Braunkohlekraftwerke unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Warum will RWE dennoch eine Genehmigung für den Bau von BoAplus erhalten? Zu befürchten ist, dass RWE später Schadensersatz verlangen möchte, wenn sie auf den Betrieb von BoAplus verzichten sollen. Damit darf RWE nicht durchkommen! Diese Petition wird unterstützt von: - attac Rhein-Sieg - Big BEN e. V. - Bürgerinitiative gegen BOA-Erweiterung in Niederaußem - Buirer für Buir - BUND-NRW https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlenkraftwerke/kraftwerksstandorte/boaplus-niederaussem/ - Fossil Free Deutschland / 350.org https://gofossilfree.org/de/rwe-divestment/ - Greenpeace Köln https://www.greenpeace-koeln.de/schluss-mit-boaplus/ - Leben ohne Braunkohle (aus Pulheim/Stommeln) - Tschö RheinEnergie - Urgewald https://urgewald.org/kampagne/kohle-divestment
    50.770 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Tim Petzoldt
  • Liebe Gewerkschaft, bitte Klimaschutz ernst nehmen
    Gewerkschaften haben die wichtige Aufgabe, Arbeitnehmer zu schützen. Eine andere Sache ist es allerdings, die Politik unter Druck zu setzen, damit Betriebe weitergeführt werden, die die Allgemeinheit stark schädigen, und dies nur, um für eine kleine Gruppe von Arbeitnehmern Arbeitsplätze zu erhalten. Das trifft auf Kohleabbau und -kraftwerke zu. Beide heizen massiv den Klimawandel an. Die Klimakatastrophen betreffen besonders Arbeiter und arme Menschen auf der ganzen Welt. Wissenschaftler warnen, dass wir nur wenige Jahre Zeit haben, um den CO2 Ausstoss massiv zu senken und unter den kritischen 1.5 Grad Erwärmung zu bleiben. Dafür müssen wir unsere Energieversorgung zügig umstellen. Trotzdem setzt die IG BCE vor allem die SPD unter Druck, die Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen. Damit gewichtet Sie die Arbeitsplätze von wenigen höher als die Sicherheit von Milliarden Menschen weltweit. Deutschland war Vorbild für die Welt, denn wir haben gezeigt, dass ein schneller Aufbau der Erneuerbaren möglich ist. Nun können wir auch beweisen, dass der Abbau von schädlichen Technologien sozialverträglich machbar ist. Die IG BCE könnte das Zünglein an der Waage sein, damit SPD und CDU den Klimaschutz auch in einer GroKo ernst nehmen. Wir fordern daher ein klares Bekenntnis zum schnellen Kohleausstieg. DANKE für eure Unterschrift rechts oben. Jede Unterschrift zählt !! Idealerweise schreibt jeder selber ein Mail an seinen BezirksleiterIn. Text und Adressen findet ihr unter NEUIGKEITEN unten.
    520 von 600 Unterschriften
    Gestartet von fossil-free Kohleausstieg
  • Kohleausstieg alleine genügt nicht
    Die schnelle Zunahme extremer Wetterereignisse bekräftigt die Dringlichkeit der Pariser Klimabeschlüsse zur Dekarbonisierung. 71 Prozent der Befragten sehen den Klimawandel als die größte Gefahr, die die Menschheit bedroht. http://www.sfv.de/artikel/groesste_sorge_der_deutschen.htm Die Folgen der Extremereignisse (z.B. Elbehochwasser, schwere Waldschäden und häufige Ausfälle im Bahnverkehr) belasten die Volkswirtschaft in zunehmenden Maße. Weitere Extremereignisse erhöhen die Zahl der Klimaflüchtlinge. Deutschland soll wieder eine Vorreiterrolle in den Energiewendetechniken einnehmen.
    2.141 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Wolf von Fabeck
  • Angela Merkel sollte sich in einem zweiten TV-Duell mit Martin Schulz den Fragen der Bürger stellen
    Die Bürger der BRD sollten klarer die Unterschiede der möglichen Kanzler/in für die nächste Legislaturperiode sehen. Im ersten TV-Duell war dies nicht möglich. Schließlich vertritt diese/r unser Land für die nächsten 4 Jahre. Diese Erkenntnis ist für die Bundestagswahl am 24.09.2017 wichtig.
    21 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Willi Schmidt
  • Feinstaubfilter-Pflicht für Holzverbrenner
    Jetzt geht es wieder los! Feinstaub ist überall ein Thema, die meisten Diesel-Fahrzeuge habe inzwischen einen Rußfilter, selbst Benziner werden jetzt nach und nach damit ausgerüstet. Bloß dort, wo wir den größten Teil unseres Lebens verbringen, nämlich zuhause, werden völlig ungefiltert Schadstoffe, u.a Ruß und Feinstaub, aber auch NOx etc., direkt in unserer Nachbarschaft in die Luft geblasen, die uns alle krank machen. Es gibt mitllerweile fast 12 Millionen Holz- bzw. Kohle-Öfen in Deutschland! Diese verursachen viel mehr schädliche Abgase als der gesamte Verkehr (Quelle Bundesumweltamt 2016), da fast alle ohne Feinstaubfilter befeuert werden. Im Winter ist der Gestank oft nicht mehr auszuhalten, an ein Lüften ist nicht zu denken. Jedes Jahr kommen weitere Holzverbrenner hinzu, dabei gibt es in Deutschland längst kein nachhaltiges Holz mehr, es wird aus dem Ausland importiert, dort schrumpfen dann die Wälder. Die vermeintlich guten Werte, die die Öfen auch ohne Filter angeblich erreichen, sind eine völlige Mogelpackung, vergleichbar mit den Messwerten bei Autos auf dem Prüfstand. Sogar noch schlimmer, denn: Diese Messungen sind ohne das Anfeuern, ohne das Nachlegen von Holz und ohne das Ausbrennen! Diese 3 Phasen erzeugen besonders viel Feinstaub, NOx, etc., es wird nur das Feuer in optimaler Flamme gemessen. Mit optimaler Schichtung und optimal trockenem Holz und optimaler Luftzufuhr. Aber selbst das darf man 3 Mal wiederholen und optimieren, der beste Wert wird dann genommen! Daher ist es quasi für den Privat-Verbrenner unmöglich, auch nur annährend auf diese Werte zu kommen. I.d.R. macht dieser viele Fehler (Luftzufuhr, Holz zu feucht, zu viel Holz, etc.), daher ist es nur logisch, dass die Abgase 10 bis 100, manchmal auch 1000 mal so hoch sind, wie beim Ofen angegeben. Und das gilt auch für moderne Öfen aus 2018!!! Daher wäre es am besten, wenn keine neue Kamine mehr dazukämen, nur noch absolut trockenes Holz verbrannt werden würde und die Abgase zwingend über einen Filter gereinigt würden.
    214 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Winkler
  • Für den zügigen Ausstieg aus der Kohle!
    Die letzten Wochen haben es uns wieder deutlich vor Augen geführt. Neue Hitzerekorde verbunden mit Waldbränden und Wasserknappheit in Europa. Hurrikans in nie dagewesener Stärke in der Karibik und den USA. Sintflutartige Regenfälle in Asien. Der Klimawandel ist in vollem Gange! Wir dürfen nicht länger beim "Business as usual" bleiben! Zum Wohle unserer Kinder und Enkel sowie den Verpflichtungen des Pariser Klimaschutzabkommens entsprechend, setzten wir uns gegen eine weitere schuldhafte Verzögerung der dringend gebotenen raschen Reduzierung der Treibhausgas-Emission in Deutschland ein. Die Bundesrepublik Deutschland wird ihre selbst gesteckten Klimaschutz-Ziele stand heute klar verfehlen. Das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 der Bundesregierung sieht eine CO2- Minderung von 40% vor(1). Ende 2016 war allerdings nur eine Minderung von 27,6 Prozent erreicht(2). Um die Lücke in den verbleibenden 2 Jahren zu schließen, ist ein geregelter, aber rascher Einstieg in den Kohleausstieg dringend notwendig. Neben dem Schutz des Klimas bedeutet ein Kohleausstieg aber auch einen notwendigen Schutz für unsere Gesundheit vor gefährlichen Emissionen u. a. von Quecksilber, Blei, Arsen und Feinstaub. Die neue Bundesregierung muss ihren internationalen Verpflichtungen, aber auch der Verantwortung gegenüber uns gerecht werden und wirksame Massnahmen für eine drastische Reduzierung der Emissionen klimazerstörender Treibhausgase und anderer Schadstoffe ergreifen. Eine erst jüngst von Energy Brainpool veröffentlichte Studie (3) hat erneut dargelegt, wie ein Ausstieg aus der Kohle bis zum Jahr 2030 Deutschlands Klimaziele erreichbar macht, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Das Ziel für einen Kohleausstieg bis zum Jahre 2030 muss bereits im Koalitionsvertrag der zukünftigen Koalition des 19. Deutschen Bundestages enthalten sein und daher unmittelbar nach der Bundestagswahl in die Verhandlungen eingebracht werden. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren! Geben wir unseren zukünftigen Bundestagsabgeordneten mit unseren Unterschriften ein starkes Mandat, sich hierfür einzusetzen! Quellen: 1) http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Aktionsprogramm_Klimaschutz/aktionsprogramm_klimaschutz_2020_broschuere_bf.pdf 2) https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/treibhausgas-emissionen 3) https://www.energybrainpool.com/fileadmin/download/Studien/Studie_2017-06-22_GP_Studie_Kohleausstieg_EnergyBrainpool.pdf
    1.550 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Jessenberger Picture
  • Kohlenstofffixierung ohne CCS und Nutzung von CO2 als Rohstoff durch Algen-und HTC -Technik
    Ein Klimawandel wird nur noch von Wenigen bestritten. Die oben beschriebenen Techniken eröffnen die Möglichkeit, dieses Problem erheblich zu reduzieren. Ich bin der Überzeugung, dass es sich in jeder Hinsicht rechnet , die Übergangszeit, weg von fossilen Brennstoffen, mit einer Integration der Algentechnik zu gestalten und die HTC -Technik zur Fixierung des Kohlenstoffs zu benutzen. Meiner Meinung nach wurde In Deutschland die Algentechnik bisher kaum beachtet und deren Potential absolut unterschätzt. Algenreaktoren können vielseitig Verwendung finden und für sehr viele Produkte und Produktlinien genutzt werden, so dass zumindest an dieser Stelle Fehlinvestitionen kaum zu befürchten sind. -----An eine sichere Lagerung durch CCS glaube ich nicht, da zahlreiche offene Fragen und Unwägbarkeiten weiterhin im Raum stehen. Da die CO2 Problematik in Zukunft voraussichtlich aber an Schärfe zunehmen wird und sich der Handlungsdruck erhöhen wird, gehe ich nicht davon aus, dass dieses Thema in Deutschland vom Tisch ist. Im Gegenteil.--- Vgl. dazu z.B. Octavius /Optimation of CO2 capture Technologie Allowing Verification and Implementation of Utility Scale- oder -Linde homepage. ----- Einen weiteren Grund für ein dringend notwendiges Alternativkonzept halte ich für genauso wichtig: Wir haben zwar noch ausreichend Sauerstoffreserven in der Atmosphäre und die meisten Menschen merken es natürlich nicht am eigenen Leibe, dass weite Meeresgebiete bereits unter Sauerstoffmangel leiden. Ich finde es trotzdem absolut kurzsichtig, den im CO2 enthaltenen Sauerstoff, der den größten Teil des Moleküls ausmacht, unter die Erde zu pressen, anstatt ihn zumindest teilweise der Biosphäre zurückzugeben. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Verpressung in Offshore-Gashydrat- Lagerstätten (vgl. SUGAR-Projekt). In der Tag-Nacht Bilanz wird von Pflanzen, besonders von Algen, mehr Sauerstoff produziert, als verbraucht. Der Kohlenstoff wird in den Pflanzen fixiert. Richtig dosiert wirkt CO2 als Dünger und kann somit auch als Rohstoff betrachtet werden. Zu meiner Person: Ich ( 69) bin ein Privatmann, der nicht im Auftrag einer Partei, einer Organisation oder eines Unternehmens handelt.
    99 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden
    Am 14.07.2017 berichteten einige Medien, dass der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen will. Die strahlende Flüssigkeit lagert bisher noch in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände. Mehr als 770.000 Tonnen sind es mittlerweile, teilte der Betreiber Tepco mit. Die Bevölkerung wird mit folgenden Aussagen "beruhigt": - Das Wasser enthalte nur noch radioaktives Tritium, - ein Ablassen sei in kleinen Mengen ungefährlich. Ursprünglich wollte Tepco eine Filteranlage für Tritium bauen lassen. Es gab Ausschreibungen für drei Pilotprojekte. Doch offenbar ist Tepco damit nicht vorangekommen - nun plant das Unternehmen das Ablassen des noch belasteten Wassers ins Meer, so eine offizielle Kommentierung. Für mich heißt das "übersetzt": Eine Filteranlage für Tritium ist dem verantwortlichen AKW-Betreiber Tepco wohl zu teuer. Hier haben wirtschaftliche Interessen eindeutig Vorrang vor der Umweltverseuchung und dem damit verbundenen Risiko, dass Radioaktivität über die Nahrungskette zum Menschen gelangt. Dies muss dringend vermieden werden. Vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung.
    344 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Preis
  • Überschüssigen Strom (aus Wind, Sonne) im Gasnetz speichern - Power-to-Gas-Technik
    Da die Erneuerbare Energie (EE) aus Wind und Sonne nicht gleichmäßig anfällt, kann der Strom oft nicht sofort verbraucht werden. Es müssen zusätzlich teure Hochspannungsnetze erstellt werden, um den Strom in andere Ballungsgebiete abzutransportieren. Diese neuen Netze verschandeln die Landschaft und sind teuer. Mit dem Strom, der nicht sofort verbraucht wird, kann dagegen aus Wasser per Elektrolyse Wasserstoff erzeugt und im vorhandenen Gasnetz verlustfrei und beliebig lange zwischengespeichert werden. Aus dem 'unendlich großen' Gasnetz wird weiterhin Wärme und Strom erzeugt - ganz wie der Verbrauch es erfordert. Grundlastwerke (Kohle, Atom) werden dadurch schneller ersetzt. Das Klima wird geschont. Die Power-to-Gas-Technik (PtG) ist dezentral und kann ab sofort in Teilschritten eingesetzt werden. Entstehende Kosten werden aus dem milliardenschweren Topf für EE-Abgaben genommen und weitere erhöhte Abgaben vermieden. Alle Komponenten der PtG-Technik sind bereits seit Jahren erforscht, Stand der Technik und können schnell zur Verfügung stehen. Es gibt bereits zahlreiche Demonstrationsvorhaben, die die Machbarkeit dieser Technik belegen. Das neue 'Kieler Küstenkraftwerk', das gerade gebaut wird, ist für Erdgas mit Wasserstoff-Zusatz als Kraftstoff prädestiniert. Ein zusätzlicher Elektrolyseur, der überschüssigen Strom in Wasserstoff verwandelt, würde die Anlage hervorragend verbessern. Den mündigen Verbraucher wird's freuen, da das Klima geschont und weitere höhere Abgaben vermieden werden. Weitere Informationen zu dieser Technik sind bei mir vorhanden.
    133 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Hartmut Lindenthal
  • Ressourceneffektiver Konsum - Cradle to Cradle
    Die Überlegung wie jegliche Verbrauchsgüter (z.B. Verpackungen, Abriebprodukte, Kleidung, Technik, Baumaterialien) nach ihrer Lebenszeit matieriell wiederverwendet werden können, ist notwendig, um zukünftigen Generationen eine größtmögliche Ressourcenbasis zu sichern. Ressourcen sind Grundlage für jegliche materielle Entwicklungsmöglichkeiten. C2C teilt daher in einen biologischen und einen technischen Kreislauf. Biologisch schadstofffrei abbaubar - technisch sortenrein zerlegbar, damit die einzelnen Materialien ohne Verunreinigungen in gleicher Qualität für neues zur Verfügung steht. Die hohe Produktqualität sichert Gesundheit für Mensch und Umwelt. Dies erfordert ein grundlegendes Umdenken in der Wertschätzung unserer global nutzbaren Ressourcen für alle folgenden Generationen. Einige Produkte gibt es bereits in C2C-Qualität, jedoch ist noch viel neues Design nötig. Eine Vorreiterrolle in der Umsetzung dieser Leitsätze sichert Arbeitplätze und Know-How für die kommenden Jahrzehnte. https://www.youtube.com/watch?v=g1tIGLy3PHw
    148 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Henning Hülswitt