• Überschüssigen Strom (aus Wind, Sonne) im Gasnetz speichern - Power-to-Gas-Technik
    Da die Erneuerbare Energie (EE) aus Wind und Sonne nicht gleichmäßig anfällt, kann der Strom oft nicht sofort verbraucht werden. Es müssen zusätzlich teure Hochspannungsnetze erstellt werden, um den Strom in andere Ballungsgebiete abzutransportieren. Diese neuen Netze verschandeln die Landschaft und sind teuer. Mit dem Strom, der nicht sofort verbraucht wird, kann dagegen aus Wasser per Elektrolyse Wasserstoff erzeugt und im vorhandenen Gasnetz verlustfrei und beliebig lange zwischengespeichert werden. Aus dem 'unendlich großen' Gasnetz wird weiterhin Wärme und Strom erzeugt - ganz wie der Verbrauch es erfordert. Grundlastwerke (Kohle, Atom) werden dadurch schneller ersetzt. Das Klima wird geschont. Die Power-to-Gas-Technik (PtG) ist dezentral und kann ab sofort in Teilschritten eingesetzt werden. Entstehende Kosten werden aus dem milliardenschweren Topf für EE-Abgaben genommen und weitere erhöhte Abgaben vermieden. Alle Komponenten der PtG-Technik sind bereits seit Jahren erforscht, Stand der Technik und können schnell zur Verfügung stehen. Es gibt bereits zahlreiche Demonstrationsvorhaben, die die Machbarkeit dieser Technik belegen. Das neue 'Kieler Küstenkraftwerk', das gerade gebaut wird, ist für Erdgas mit Wasserstoff-Zusatz als Kraftstoff prädestiniert. Ein zusätzlicher Elektrolyseur, der überschüssigen Strom in Wasserstoff verwandelt, würde die Anlage hervorragend verbessern. Den mündigen Verbraucher wird's freuen, da das Klima geschont und weitere höhere Abgaben vermieden werden. Weitere Informationen zu dieser Technik sind bei mir vorhanden.
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Hartmut Lindenthal
  • Ressourceneffektiver Konsum - Cradle to Cradle
    Die Überlegung wie jegliche Verbrauchsgüter (z.B. Verpackungen, Abriebprodukte, Kleidung, Technik, Baumaterialien) nach ihrer Lebenszeit matieriell wiederverwendet werden können, ist notwendig, um zukünftigen Generationen eine größtmögliche Ressourcenbasis zu sichern. Ressourcen sind Grundlage für jegliche materielle Entwicklungsmöglichkeiten. C2C teilt daher in einen biologischen und einen technischen Kreislauf. Biologisch schadstofffrei abbaubar - technisch sortenrein zerlegbar, damit die einzelnen Materialien ohne Verunreinigungen in gleicher Qualität für neues zur Verfügung steht. Die hohe Produktqualität sichert Gesundheit für Mensch und Umwelt. Dies erfordert ein grundlegendes Umdenken in der Wertschätzung unserer global nutzbaren Ressourcen für alle folgenden Generationen. Einige Produkte gibt es bereits in C2C-Qualität, jedoch ist noch viel neues Design nötig. Eine Vorreiterrolle in der Umsetzung dieser Leitsätze sichert Arbeitplätze und Know-How für die kommenden Jahrzehnte. https://www.youtube.com/watch?v=g1tIGLy3PHw
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Henning Hülswitt
  • Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich
    Da die Autobahnquerung aus zwei eigenständigen Brücken gebaut wird, die nacheinander errichtet werden, kann während die erste Brücke gebaut wird, die zweite Brücke so umgeplant werden, dass dort ein Gleis für die Stadtbahnzüge der KVB- Linie 12 verlegt werden kann. Da jetzt ein Brückenneubau ansteht, kann die Stadtbahn im Synergieeffekt mit diesem Neubau jetzt viel preiswerter geschaffen werden, als in späteren Jahrzehnten. Um den Haushalt nicht unnötig zu belasten ist es daher geboten den Stadtbahnbau mit dem Neubau der Autobahnbrücke zu kombinieren. Eine solche Chance, Geld zu sparen, wird es danach für 100 Jahre nicht mehr geben. Dabei kann diese Neubaustrecke auch als S- Bahn klassifiziert werden, die nach Karlsruher Vorbild mit Stadtbahnen betrieben wird, wenn das die Förderung durch Bund und Land erleichtert. Ebenso könnte ein Teil der Linie 12, der auf eigener Trasse verläuft zur S- Bahn deklariert werden um die Fahrleistung über Regionalisierungsgelder zu finanzieren. Wir stehen im Umwelt- und Klimaschutz vor der großen Aufgabe, den Naturverbrauch und die Abgaserzeugung drastisch zu reduzieren. Die aktuellen Pläne, die A 1 um weitere Spuren zu erweitern laufen diesem Ziel entgegen. Gleichzeitig ist die Aufnahmekapazität des ÖPNV zu Spitzenzeiten schon erschöpft. Und auch der RRX wird nicht reichen, zwischen Köln und Leverkusen den Verkehr aufzunehmen, der auf die Schiene verlagert werden könnte. Die Verlängerung der Stadtbahnlinie 12 nach Leverkusen (möglichst bis in den Bahnhof Opladen) würde eine bedeutende Lücke im ÖPNV schließen, vielen PKW- Nutzern erstmals den Umstieg auf den ÖPNV ermöglichen und weitere Kapazitäten für Pendler zwischen Köln und Leverkusen schaffen. Personen ohne Auto könne viele Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen besser erreichen. Fakt ist, wer mit dem ÖPNV zur Arbeit in den Industriebetrieben an der KVB- Linie 12 fahren will, muss im Vergleich zum PKW (ca. 2 km Luftlinie) einen Umweg von 20 km fahren und zwei mal umsteigen. Eine neue Stadtbahn von Leverkusen über den Rhein nach Köln würde Pendlern aus Düsseldorf, Wuppertal, Solingen, Hilden, Benrath, Monheim, Langenfeld, Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern. Eisenbahn-Züge sind zwar schneller in Köln, als eine Stadtbahn, aber zu den Haltestellen, die die Linie 12 in Nord-Süd-Richtung in Köln bedient, muss immer ein bis zwei mal umgestiegen werden. Auch die Wege zu vielen Anschlussfahrten sind von der Linie 12 zu anderen Stadtbahnlinien oft kürzer. Auf eigenem Gleis ist die Stadtbahn auf der A 1 Rheinbrücke nicht vom Stau betroffen und damit jedem Busverkehr überlegen. In Köln Merkenich können Buslinien in weitere Kölner Ortsteile und nach Dormagen die Stadtbahn sinnvoll ergänzen. Die Kölner nutzen die Linie 12 genau umgekehrt, wie künftig die Fahrgäste aus Richtung Leverkusen. Wenn die Kölner morgens aus der Stadt in den Norden zur Arbeit fahren, sind die Bahnen der Gegenrichtung kaum nachgefragt. Neue Fahrgäste aus Richtung Leverkusen würden dann diese freien Kapazitäten nutzen. Da jetzt die Autobahnbrücke neu gebaut wird, besteht die einmalige Chance die Rheinquerung fast geschenkt zu bekommen. Eine eigene Brücke nur für eine Stadtbahn zu bauen, wäre viel teurer. Und mehrspurige Straßenbrücken mit Stadtbahngleisen gibt es in Köln und Düsseldorf genug. Die Stadtbahnrheinquerung kann eingleisig erfolgen, damit die Brücke nur minimal verändert werden muss. Eingleisigkeit ist zwar immer ein Engpass, aber angesichts der kurzen Zeit, die eine Stadtbahn zur Rheinquerung benötigt, ist das hier vertretbar und wird so auch bei der neuen Stadtbahn in Heilbronn an einem Straßenengpass ähnlich praktiziert. Eine Stadtbahn wiegt weniger als ein LKW- oder PKW- Stau und dürfte für die Brücke kein Problem sein. Die Stadtbahn sorgt im RRX für eine bessere Auslastung und bietet dem RRX gleichzeitig eine sinnvolle Entlastung. Denn durch die Stadtbahn werden mehr Pendler aus Richtung Düsseldorf nach Leverkusen fahren. Die Stadtbahn wird aber von Leverkusen nach Köln Verkehr übernehmen, der ohne Stadtbahn den RRX nehmen würde. Diese Fahrgäste machen im RRX für andere Fahrgäste Platz, die dann komfortabler Reisen können. Durch Synergien von Stadtbahn und RRX, S- Bahn oder Regionalbahn kann viel mehr Verkehr auf den ÖPNV verlagert werden. Die neue Stadtbahn / S- Bahn bietet die Chance für künftige Ausweitungen. So könnte die Balkanstrecke als Stadtbahn nach Remscheid reaktiviert werden oder die Bahnstrecke nach Hilden befahren werden, evt. bis Ratingen oder Duisburg mit Umsteigebahnhof zur S8 und Regiobahn Wir rufen Politik, Fahrgastvertretungen, Verkehrsverbünde, Umwseltgruppen und Verkehrsbetriebe auf, für diese neue Gleisverbindung über den Rhein einzutreten und schnell nach Wegen zu suchen, wie diese verwirklicht werden kann. Ein einseitiger Ausbau der Autobahn ist nicht mehr zeitgemäß und ein Vorhaben, wie der Neubau einer Autobahn- Rheinquerung sollte heute auch dem ÖPNV dienen, damit vermeidbarer Verkehr von der Autobahn geholt werden kann. Ohne diese Stadtbahn wird es nicht gelingen, die A 1 sinnvoll zu entlasten.
    1.655 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Staratschek Felix Johannes Picture
  • Klimaticket NRW für Pendler in NRW
    Mehr Menschen auf den ÖPNV, neue Bürgerbewegung, für mehr Pendler, klimafreudlich, gegen den Stau, für freie Straßen für Handel und Lieferservice, Handwerker und Pflegedienste.
    932 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Herand Müller-Scholtes
  • Exportstopp für Brennelemente nach Tihange!
    Durch einen möglichen GAU im belgischen AKW Tihange ist ein großer Teil Deutschlands erheblich gefährdet. Dies gilt insbesondere für die Region Aachen, aber auch der Großraum Köln und das Ruhrgebiet sind in direkter Nachbarschaft und Windrichtung von Tihange. Ganze Landstriche in Deutschland könnten dauerhaft unbewohnbar werden. [1] Die Vielzahl der dokumentierten Störfälle lässt keinen Spielraum für weitere Experimente mit der Bevölkerung zu. Im Reaktordruckbehälter, in dem die Kernspaltung erfolgt, wurden mehr als 3.149 Risse identifiziert. [2] Neue Medienberichte haben jetzt dokumentiert: Ausgerechnet Deutschland sorgt durch die Versorgung mit Brennelementen für den Weiterbetrieb! [3] Zwar fordert die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Stilllegung des gefährlichen AKWs, dennoch genehmigt ein dem BMU unterstelltes Bundesamt die Transporte der Brennelemente. Die Bevölkerung in NRW ist massiv verunsichert durch die Ankündigung des NRW-Innenministers, Jod-Tabletten zu verteilen [4], durch neue Katastrophenschutz-Pläne und Frühwarnsysteme. Da der Betreiber des AKWs in Tihange offenbar keine Einsicht zeigt, muss nun die Politik in Deutschland ihre Verantwortung wahrnehmen. Der Hoch-Risiko-Reaktor darf aus Deutschland nicht auch noch in seinem Weiterbetrieb unterstützt werden, indem deutsche Brennelemente quer durch Deutschland dorthin transportiert werden. Ein juristisches Gutachten zeigt: Ein Verbot der Transporte ist möglich! [3] Das Atomgesetz ermöglicht der Bundesregierung einzugreifen, wenn die Sicherheit der Bürger/innen durch den Betrieb des Reaktors bedroht wird. Quellen: [1]: http://tihange-abschalten.eu/wp-content/uploads/2016/12/ISR_Report_Tihange_de_v2.2.1.pdf [2] http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/groessere-risse-aus-fuer-doel-3-und-tihange-2-1.1036002 [3] https://www.tagesschau.de/ausland/akw-belgien-101.html [4] http://www.focus.de/regional/aachen/atom-tihange-aachen-bereitet-verteilung-von-jodtabletten-vor_id_6621790.html
    94.370 von 100.000 Unterschriften
    Gestartet von Alfred Pohl
  • Schaffung eines Soziokulturellen Zentrums in der Alten Feuerwache in Duisburg-Hochfeld
    In der Stadt Duisburg fehlen Zentren, die kulturell, sozial oder politisch tätigen Vereinen, Gruppen und Initiativen Räumlichkeiten und technische Infrastruktur bieten, oder die ein zwangloses Treffen der Menschen ermöglichen. Die „alte Feuerwache“ in Duisburg Hochfeld stellt solche Räume in hervorragender Weise bereit, steht aber nahezu leer. Im Kulturentwicklungsplan hat die Stadt Duisburg selbst beschlossen, Soziokulturelle Zentren fördern zu wollen. Diese Unterstützung soll unter anderem durch die zur Verfügungstellung von leerstehenden Räumlichkeiten erfolgen. Die „alte Feuerwache“ in Hochfeld wurde vor Jahren genau zum Zwecke ein Soziokulturelles Zentrum zu werden umgebaut. Die vorhandenen Räumlichkeiten sind ideal. Weitere Informationen und Aktionen gibt es unter: https://www.facebook.com/altewac/?fref=ts https://feuerwache.hochfeld.org/
    607 von 800 Unterschriften
    Gestartet von christine brücker
  • SCHREI NACH WASSER - Drei Kohlekonzerne begehen Wortbruch.
    Die im August 2013 mit Duldung der Regierung Kolumbiens durchgeführte Zwangsumsiedlung des Dorfes Tamaquito führte zum dauerhaften Wassernotstand der Dorfbewohner. Die Menschen leben seit der Umsiedlung fernab vom Río Ranchería, dem einzigen Fluss der Region, in einer wasserarmen Gegend. Profiteure dieser Umsiedlung sind vor allem die Bergbaukonzerne aus der Schweiz, Großbritannien und Australien, denen der Kohletagebau Cerrejón im Departamento La Guajira gehört. Sie verwandeln die traditionelle Heimat der Wayúu in einen gewaltigen Tagebaukrater und überlassen die entwurzelten Menschen in einer unfruchtbaren Gegend ihrem Schicksal. Die verantwortlichen Konzerne sind Glencore plc (Schweiz), Bhp Billiton Group (Australien) und Anglo American plc (Großbritannien). Wasser ist die Grundlage des Lebens. Die Wayúu-Indígenas in Tamaquito haben vor ihrer Umsiedlung autark vom Fischfang, von der Jagd, von den Früchten des Waldes und vom Gemüse- und Feldbau gelebt. Am neuen, ca. 35 km entfernt liegenden Standort stellt sich die Situation der Dorfbewohner von Tamaquito seit ihrer Umsiedlung im Jahr 2013 folgendermaßen dar: Es fehlt das versprochene Trinkwasser. Es fehlt das versprochene Wasser zur Bewässerung der Felder und zur Versorgung der Tiere. Beides wurde den Dorfbewohnern vor ihrer Umsiedelung im Jahr 2013 verbindlich zugesagt. Die verantwortlichen Manager der drei beteiligten Konzerne haben diese Zusage in der Zwischenzeit mehrmals bekräftigt, ohne jedoch irgendetwas zu unternehmen [1]. Schon seit mehr als drei Jahren leben die Menschen am neuen Standort ohne ausreichende Wasserversorgung. Alle ihre Versuche, eine Ernte einzubringen, sind am Wassermangel gescheitert. Das wenige vorhandene Grundwasser ist stark mineralhaltig und hat keine Trinkwasserqualität. Insbesondere die Kinder leiden seit der Umsiedlung an Hautausschlägen, die auf das minderwertige Wasser zurückzuführen sind. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, die Regierung Kolumbiens und die drei Kohlekonzerne dazu zu bewegen, ihr Versprechen und ihre Verpflichtung gegenüber den Menschen von Tamaquito einzuhalten und die lebensnotwendige Wasserversorgung schnellstmöglich zu installieren! Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung und für die Verbreitung dieser Petition! Verfasser: Martin Acevedo, Ute Wolfangel +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ The forced resettlement of the village of Tamaquito, carried out in August 2013, with the allowance of the government of Colombia, led to a permanent imminent water crisis for the villagers. People live now in a desert area. Profiteers of this resettlement are principally all the mining companies from Switzerland, Great Britain and Australia, the shareholders of the Cerrejón coal mine in the department of La Guajira. They transform the traditional home of the Wayúu into a huge open pit crater, leaving the uprooted people in a to their fate barren area. The responsible companies are Glencore plc (Switzerland), Bhp Billiton Group (Australia) and Anglo American plc (United Kingdom). Water is the basis of life. The Wayúu-natives in Tamaquito have lived before their resettlement autonomously from fishing, hunting, fruits of the forest and from vegetables and field cultivation. At the new location, some 35 km away of the original village, the situation of the villagers of Tamaquito has changed since their resettlement in 2013 as follows: - The promised drinking water is missing. - The promised water for the cultivation of the fields and for the animals is missing. Both were bindingly promised to the villagers before their resettlement. The responsible managers of the three participating companies have in the meantime confirmed this commitment several times, but without doing anything [1]. For more than three years, people have been living in the new location without adequate water supply. All their efforts to get a harvest have failed because of the lack of water. The few existing groundwater is highly mineral-rich and has no drinking water quality. In particular, the children suffer since the resettlement from skin rash caused by low water quality. Help with your signature, to encourage the government of Colombia and the three coal companies to accomplish their promises and commitments to the people of Tamaquito and to install the necessary water supply as quickly as possible! Immediately!!! Thank you very much for your valuable support and for the distribution of this petition! Authors: Martin Acevedo, Ute Wolfangel ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ [1] http://alternative-rohstoffwoche.de/glencore-ceo-ivan-glasenberg-haelt-versprechen-gegenueber-kolumbianischen-gemeinschaften-nicht-ein/ Überreichung der Petition mit Unterschriften an Juan Manuel Santos, Präsident der Republik Kolumbien und Friedensnobelpreisträger 2016 Dokumentarfilm von Regisseur Jens Schanze: "La buena vida - Das gute Leben", Deutschland / Kolumbien, 2015 Webseite: http://www.dasguteleben-film.de/start/ Facebook: https://www.facebook.com/labuenavida.film/?fref=ts instagram https://www.instagram.com/labuenavidafilm/
    2.105 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von martin acevedo Picture
  • Abschaltung des belgischen AKWs Tihange
    Die Vielzahl der dokumentierten Störfälle in diesem AKW in der letzten Zeit lassen keinen Spielraum für weitere Experimente mit der Bevölkerung zu. Die Bevölkerung der Umgegend ist massiv verunsichert durch die Ankündigung der Verteilung von Jod-Tabletten und neuen Katastrophenschutz-Plänen und Warnsystemen. Da der Betreiber offenbar keine Einsicht zeigt, muß die Politik hier ihre Verantwortung wahrnehmen. Lokale Initiativen aus NRW haben bislang keine erkennbare Reaktion bewirkt, daher nun der Aufruf an das BMU.
    5.981 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Alfred Pohl
  • Keine neuen 380-KV-Hochspannungsleitungen über unsere Kinderzimmer!
    Die Auswirkungen von Höchstspannung auf den Menschen reichen von Leukämie bis Schlaflosigkeit. Insbesondere Kinder sind betroffen. Zurzeit dürfen Energieversorger Leitungen in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern bauen und die Bewohner haben keine Chance der gesundheitsschädlichen elektromagnetischen Strahlung zu entkommen. Die Immobilie wird wertlos und unverkäuflich. Mindestabstände zu Wohngebäuden würden schützen, sind aber im Moment nicht verpflichtend und somit WIRKUNGSLOS. Eine bei Unterschreitung der Mindestabstände gezahlte Entschädigung würde den Bewohnern zumindest die Möglichkeit geben umzuziehen.
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Janna Lemmermöhle
  • AKW Cattenom sofort abschalten!
    Das AKW befindet sich direkt an der Landesgrenze zu Deutschland. Das Kraftwerk hat andauernd Störfälle bei denen angeblich "nie Radioaktivität" austritt. Internationalen technischen Prüfungen hält es nicht Stand. Es ist eine große Gefahr für die Menschen der Region im Saarland. Es ist völlig unverständlich und menschlich nicht nachvollziehbar, dass dieses Kraftwerk weiter am Netz bleibt.
    255 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Pascal Diwo
  • Für eine sichere Landesbank: Schluss mit Risikogeschäften auf Klimakosten
    Weltweit spielen Banken eine zentrale Rolle bei der Klimazerstörung durch fossile Energien. Erst wenn Banken ein Projekt finanzieren, kann in Kolumbien nach Kohle gegraben, in Nigeria nach Öl gebohrt oder in Kanada nach Schiefergas gefrackt werden. Lange haben die Banken Gewinne aus diesem Geschäft abgeschöpft – ohne Rücksicht auf die Schäden für die Umwelt, das Klima oder die Bevölkerung [1]. Doch mittlerweile drohen ihnen hohe Verluste: Je ernsthafter die Politik weltweit gegen den Klimawandel vorgeht, umso schneller werden fossile Energien zum Auslaufmodel. Der größte Kohlekonzern der USA, Peabody, musste bereits Insolvenz anmelden, und auch die RWE, die statt auf die Energiewende auf Kohle gesetzt hatte, steht kurz vor der Pleite – mit massiven Folgen für Anleger und Kreditgeber [2]. Die europäische Zentralbank warnt in diesem Zusammenhang bereits vor der nächsten großen Wirtschaftskrise [3]. Auch die LBBW und ihre Kunden sind über Aktienfonds an großen Öl- und Kohlekonzernen wie RWE, Royal Dutch Shell oder Total beteiligt [4]. Zusätzlich unterstützt die Bank Kohle-, Öl- und Gasförderung mit Krediten, zuletzt mit über 250 Millionen Euro im Jahr 2015 [5]. Die LBBW, die während der Finanzkrise 2009 mit öffentlichen Geldern in Milliardenhöhe gerettet werden musste, ist damit anfällig für die nächste Krise – und befeuert aktiv die Zerstörung des Klimas. Im Herbst forderten deshalb mehrere NGOs den neuen Vorstandsvorsitzenden der LBBW, Rainer Neske, in einem Brief dazu auf, seine Strategie für den Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energien dazulegen.[6] Eine Antwort bleibt die Bank bisher schuldig. Doch wir können die LBBW von diesem Kurs abbringen. Die Bank bemüht sich seit einiger Zeit um Nachhaltigkeit und hat im Rüstungsbereich bereits Investitionen in Streumunition und Landminen ausgeschlossen [7]. Und auf Druck der regierenden Grünen verzichtete sie 2012 auf Spekulationen mit Nahrungsmitteln [8]. Da sich die Bank in öffentlicher Trägerschaft befindet (die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg halten über 40 Prozent der Anteile), ist sie empfänglich für Druck aus der Politik. Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Finanzministerin Edith Sitzmann sitzen selbst im Aufsichtsrat der LBBW und können sich dort direkt für den Ausstieg aus den fossilen Energien stark machen. Die grün-schwarze Landesregierung hat sich sogar in den Koalitionsvertrag geschrieben, die LBBW bei einem solchen Ausstieg zu unterstützen [9]. Damit diesen Worten auch Taten folgen, müssen wir die Grünen in die Pflicht nehmen. Mit einem öffentlichen Appell schaffen wir Aufmerksamkeit und fordern entschiedenes Handeln. Die Grünen in Baden-Württemberg müssen dafür sorgen, dass die LBBW ihre finanzielle und gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt und die Finanzierung von Kohle, Öl und Gas konsequent ausschließt. [1] Kirsten Bialdiga, „Blutkohle aus Kolumbien“, RP Online, 16. 01. 2016; „Menschenrechtsorganisationen klagen Shell wegen Umweltvergiftung an“, ZEIT Online, 03. 11. 2015. [2] Claus Hecking, „Kohle ist kaputt“, ZEIT Online, 16. 04. 2016; Sebastian Baltzer, „RWE vor dem Aus“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06. 07. 2016. [3] Michael Bauchmüller, „Absturzgefahr im Treibhaus“, Süddeutsche Zeitung, 12. 02. 2016. [4] Jürgen Lessat, „Her mit der Kohle“, Kontext, 15. 06. 2016. [5] LBBW Nachhaltigkeitsbericht 2015, S. 73. [6] Offener Brief an Rainer Neske, Vorstandsvorsitzender der LBBW, 1. November 2016. [7] Fair Finance Guide Deutschland, http://fairfinanceguide.de/ffg-d/banken/lbbw/ [8] „LBBW stellt Nahrungsmittelspekulationen ein“, ZEIT Online, 26. 06. 2012. [9] „Baden-Württemberg gestalten“, Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg und der CDU Baden-Württemberg, 2016, S. 15.
    9.012 von 10.000 Unterschriften
    Gestartet von Leonie Schurr Picture
  • Stromnetz in Bürgerhände bringen!
    Das Berliner Stromnetz ist das Rückgrat der Energiewende und der Daseinsvorsorge in unserer Stadt. Bei einem Volksentscheid im Herbst 2013 haben sich mehr als 600.000 Berliner/innen für den Rückkauf des Netzes vom Energiekonzern Vattenfall gestimmt - die große Mehrheit aller Wähler/innen, die am Volksentscheid teilgenommen haben. Doch der Berliner Senat hat den Bürgerwillen bislang ignoriert - und das Stromnetz gehört noch immer Vattenfall. Mit der Berlin-Wahl im Herbst 2016 haben wir die einmalige Chance, das Stromnetz doch noch in Bürgerhände zu bringen! Denn der Nutzungsvertrag mit Vattenfall ist ausgelaufen und der neue Senat entscheidet in einem Vergabeverfahren, wer zukünftig das Berliner Netz betreiben darf. Wir wollen mit unserer Kampagne Druck auf die neuen Regierungsparteien während der Koalitionsverhandlungen machen und die Unterschriften an den neuen Senat überreichen. Netz oder nie: Öffentliche Hand und Bürgergenossenschaften nehmen gemeinsam das Stromnetz in die eigenen Hände, damit die Millionengewinne in der Stadt bleiben und die Energiewende in Berlin endlich vorankommt!
    10.184 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Luise Neumann-Cosel, BürgerEnergie Berlin