• Stresstest für dubiosen Braunkohle-Käufer!
    Vattenfall, der staatliche schwedische Energieriese, will sich ein neues Image geben: grün und zukunftsgerichtet. Da passt alte, schmutzige Braunkohle nicht ins Bild. Daher will Vattenfall sein Braunkohle-Geschäft in der Lausitz verkaufen. Den Zuschlag hat nun ein dubioses und undurchschaubares tschechisch-zypriotisch-luxemburgisches Firmengeflecht rund um den Energiekonzern EPH bekommen [1]: ein zwielichtiger Konzern, die sich nicht für die ordentliche Beendigung des Braunkohle-Tagebaus interessiert, sondern nur für die Maximierung ihres Profits. Es ist zu befürchten, dass am Ende die Menschen in Brandenburg auf den Folgekosten für die Rekultivierung des riesigen Gebietes sitzen bleiben. WAS SIND DIE FOLGEKOSTEN? Durch den jahrzehntelangen Abbau von Kohle entstanden in der Lausitz riesige Tagebaue, einige davon viermal so groß wie der Berliner Bezirk Kreuzberg. Wenn die letzte Kohle abgebaggert ist, bleibt nur noch eine gigantische und tote Grube zurück. Rückgängig machen kann man das nicht, allerdings kann man die Region “rekultivieren”: die Lebensräume für Pflanzen,Tiere und vielleicht sogar Menschen wiederherstellen. Dabei geht es nicht nur um Bepflanzung einer völlig zerstörten Region, die allein schon eine riesige Herausforderung ist. Die Böden sind mit Chemikalien, Schwermetallen oder Öl belastet. Eine große Herausforderung besteht außerdem darin, den Grundwasserhaushalt einer Region wieder zu normalisieren: Für die Tagebaue wird der Grundwasserspiegel abgepumpt, damit in der Tiefe gebaggert werden kann. Durch diese sogenannte “Sümpfung” wird das Wassersystem zur Trinkwassergewinnung und der Grundwasserhaushalt für Jahrhunderte geschädigt. Außerdem verlieren Flüsse ihren Grundwasseranschluss oder verlagern ihre Quellen. Laut einer Studie von Greenpeace sind diese Sanierungskosten mit ungefähr 104.000 Euro pro Hektar Tagebau zu beziffern. Der Tagebau Welzow-Süd beispielsweise umfasst eine Fläche von 11.200 Hektar. Mit dieser Rechnung entsprächen also die Sanierungskosten alleine für diesen Tagebau schon mehr als eine Milliarde Euro. All das verursacht jahrzehntelang Kosten, man spricht auch von “Ewigkeitskosten”. WELCHE ZWEIFEL GIBT ES AN DER ZUVERLÄSSIGKEIT VON EPH? Die EPH-Gruppe hat eine intransparente Firmenstruktur: das luxemburgisch-tschechisch- zypriotische Firmengeflecht besteht aus mehr als 40 Tochterfirmen, einige davon Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen. Das macht sowohl Geschäftspraktiken als auch Geschäftsmodell undurchschaubar. Weder EPH noch der Finanzpartner PPF haben eine offizielle Unternehmenskommunikation zu Themen wie Korruption, Umwelt- und Nachhaltigkeit. PPF hat noch nichtmal einen Jahresbericht [2].   EPH hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sein Geschäftsmodell auf Gewinnmaximierung beruht: Als der Konzern die Mitteldeutsche Braunkohle AG (Mibrag) kaufte, zog er dieser erstmal Milliardenbeträge ab: Geld, das für die Rekultivierung der Region gedacht war. Das könnte auch in der Lausitz passieren: EPH macht Gewinn, verschiebt das Geld über zahlreiche Tochterfirmen in Schattenfinanzplätze - und am Ende bleibt die Region auf  den Milliardenkosten für die Aufräumarbeiten sitzen. WAS FORDERN WIR VON BRANDENBURG? Brandenburg muss EPH einem Stresstest unterziehen. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen muss die Finanzstruktur von EPH prüfen und ermitteln, ob das Unternehmen überhaupt genug Rückstellungen für die Rekultivierung der Region  hat und wie verhindert werden kann, dass sich das Unternehmen den Folgekosten entzieht. Ein Gutachter muss auch untersuchen, wie sich die Strompreise in Deutschland entwickeln, und Worst-Case-Szenarien erstellen. Ausgehend von diesem Szenario müsste auch ein Maßnahmekatalog für Brandenburg erstellt werden, wie es sich gegen Folgekosten absichern kann. [1] “Vattenfalls komische Compliance”, Unabhängige Berichte über die Energiewirtschaft in Ostdeutschland, Mittel- und Osteuropa, 03.05.2016 http://stefanschroeter.com/1209-vattenfalls-komische-compliance.html#.V0yWasf1jzJ [2] “Nice and clean? Does EPH meet Sweden’s and Vattenfall’s ethical standards?” Greenpeace, May 2016, https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/06/Nice-and-Clean-Final-report-Eng.pdf
    3.920 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Hannelore Wodtke
  • ÖPNV-Prämie für Bus- und Bahn-Abo bei Abmeldung des Autos
    Deutschland hat jahrzehntelangen Nachholbedarf an wirklich nachhaltiger und ressourcenschonender Mobilität durch einen leistungsstarken öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Im europäischen Vergleich ist Deutschland ist nahezu Schlusslicht bei Schieneninvestitionen. (Vergleiche: https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2015-023-pro-kopf-ranking-europa-vergleich-bei-schienen-investitionen/ ) Durch stärkere Nachfrage wächst der Anreiz für Bund, Länder und Kommunen, ausreichende Planungen und Investitionen zugunsten eines zeitgemäßen öffentlichen Personenverkehrs und der zugehörigen logistischen und technischen Entwicklungen anzugehen und langfristig sicherzustellen. Der derzeitige Fokus auf dem (E-) Auto verschlimmert die Probleme, statt sie zu lösen. Flächenfraß durch immer neue Umgehungsstraßen und Stellplätze, Stau, Zerschneidung der Städte und Dörfer durch Straßen, mangelnde Infrastruktur für Radfahrer und ÖPNV und hoher Rohstoffverbrauch in der Herstellung bleiben durch eine reine Umstellung aufs Elektroauto bestehen. Gute und barrierefreie ÖPNV-Anschlüsse und -Takte in Stadt und Land sind umweltfreundlicher, entlasten den Geldbeutel vieler Menschen von dem bisherigen Druck, ein Auto unterhalten zu müssen, und dienen der besseren Teilhabe auch minderjähriger und behinderter Menschen am Verkehr. Der Einsatz der staatlichen Finanzen muss ökologisch und sozial nachhaltig sein.
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    Gestartet von Frithjof Rittberger Picture
  • Totengräber der Berge stoppen!
    Fordern Sie jetzt von RWE und Deutsche Bank: Seien Sie nicht länger die Totengräber der Berge! Die Bilder von weggesprengten Bergspitzen sind schockierend. Für deutsche Energiekonzerne wird in den USA empfindliche Natur zerstört, um Steinkohle zu fördern. Der Name dieses Verfahrens: Mountaintop Removal (MTR). Der mit giftigen Chemikalien vermischte Schutt wird in die Täler gekippt, Wasserläufe mit Schwermetallen verseucht - und es gibt massive Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung. Finanziell beteiligt: RWE & Deutsche Bank! Mehr Informationen: Der Skandal in Bildern: http://urgewald.pageflow.io/mtr#41028 Film zu RWE: https://youtu.be/i1RcY5bCpOk
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    Gestartet von Kathrin Petz
  • AKW Fessenheim abschalten - sofort!
    Das AKW Fessenheim ist uralt. Jetzt wurde bekannt: Ein schwerer Störfall wurde vertuscht. Es darf keinen Super-GAU am Rhein geben. Fordern Sie die künftige BaWü-Regierung auf, sich für das Aus für Fessenheim stark zu machen! Aktuelle Situation Vor wenigen Tagen kam heraus, dass im April 2014 3000 Liter Wassser in die völlig ungesicherten Schaltschränke gelaufen sind und die elektrische Steuerung des Kraftwerks komplett lahmgelegt haben. Auch die elektrische Notabschaltung funktionierte nicht mehr. Nur durch eine Zugabe von Borcarbid konnte der Reaktor "blind" heruntergefahren werden. Ein so drastischer Eingriff sei bisher in keinem Reaktor in Westeuropa nötig gewesen, sagte der Nuklearsachverständige Manfred Mertins. Die französische Atomaufsicht ASN hat den Vorfall gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Bezug auf Ausmaß und Gefährdungspotential heruntergespielt. Die Stilllegung des AKW war längst geplant, wurde aber immer wieder verzögert. Teilweise wurde angekündigt, die Abschaltung bis Ende 2016 vorzunehmen, dann hieß es wieder 2018. Diese Verzögerung ist unverantwortlich. Hintergrund Das älteste und störanfällige französische Atomkraftwerk Fessenheim befindet sich etwa 25 Kilometer südwestlich von Freiburg. Dieses Gebiet im Oberrheingraben gehört zu den seismisch aktivsten Zonen in Europa und ist dicht besiedelt. Ein der Kühlung des AKW dienender Rheinkanal liegt ca. neun Meter über dem Niveau der beiden 1977 und 1978 in Betrieb genommenen Reaktoren. Ein nicht unwahrscheinlicher Dammbruch bei Hochwasser birgt die Gefahr der Überflutung, was den Ausfall des elektronischen Sicherheitssystems und schließlich eine Kernschmelze zur Folge haben könnte. Die Sicherheitsvorkehrungen des AKW Fessenheim sind laut Expertenaussagen, einer Studie des Öko-Instituts und gemäß den Ergebnissen des EU-Stresstestes völlig unzureichend. Es besteht das Risiko einer atomaren Katastrophe. Aber auch im sogenannten Normalbetrieb stellt das AKW Fessenheim eine untragbare Gefahr dar. Es verfügt nicht über Kühltürme, sondern leitet das verbrauchte Wasser radioaktiv verschmutzt und stark erwärmt wieder in den Rhein zurück. Die abgebrannten Brennstäbe werden im extrem schlecht geschützten, außen liegenden Abklingbecken gelagert. Für den täglich produzierten Atommüll gibt es bis heute keine Endlager-Lösung.
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    Gestartet von Sebastian Sladek
  • Keine neuen Atomkraftwerke in der EU!
    In der EU droht eine Wiederkehr der Atomkraft: Zahlreiche Staaten planen den Bau von AKW in den nächsten Jahren. Diese Vorhaben treffen offenbar bei Teilen der EU-Kommission auf Wohlwollen. Wie Medien in den vergangenen Wochen berichteten, hat die Kommission in einem Strategiepapier vorgeschlagen, die Rahmenbedingungen für AKW-Investitionen im Sinne der Atomlobby zu verbessern und die Kooperation von EU-Staaten im Atombereich zu stärken. Zudem soll die Entwicklung so genannter Mini-Reaktoren vorangetrieben werden. Wenn sich diese Pläne durchsetzen sollten, begibt sich Europa auf einen ebenso gefährlichen wie teuren Irrweg. Denn für alte wie für neue Reaktoren gilt: Die Risiken eines Atomunfalls sind nicht beherrschbar - auch nicht über Ländergrenzen hinweg. Zudem gibt es keine sichere Endlagerung von strahlendem Atommüll. Für die Kosten der Entsorgung sollen auch künftig die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gerade stehen. Hinzu kommt: Weil AKW-Projekte schon jetzt unwirtschaftlich sind, wollen einige Staaten ihren Bau und Betrieb mit hohen Milliardensummen subventionieren. Das aber verzerrt den Wettbewerb zu Lasten sauberer Erzeugungsarten. Weil die Energiemärkte der EU-Mitgliedsländer sich immer stärker vernetzen, kann diese Verzerrung zugunsten der Atomindustrie am Ende auch die ökologische Energiewende in Deutschland beschädigen. Studien zum AKW Hinkley Point C in Großbritannien oder zu Paks II in Ungarn zeigen außerdem: Aufgrund von Mehrbelastungen für das deutsche EEG-System würden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande jedes Jahr dreistellige Millionenbeträge zahlen, weil in anderen EU-Staaten hochsubventionierte Atomkraftwerke entstehen. Der Atomkurs einiger Mitgliedsstaaten droht die EU energiepolitisch zu spalten und kann die Energiewende beschädigen. Die Zeit drängt: Die Bundesregierung muss sich angesichts immer neuer Störfälle, Unregelmäßigkeiten und Terrorrisiken bei europäischen Atomkraftwerken endlich konsequent dafür einzusetzen, dass EU-Staaten um Deutschland herum ihren Atomkurs überdenken. Deutschland muss verhindern, dass die EU ein Regelwerk schafft, das die unwirtschaftliche und gefährliche Atomtechnologie begünstigt.Die Bundesregierung sollte das Thema deshalb auf die Agenda des Europäischen Rates setzen und die betreffenden Staaten vom Atomausstieg und erneuerbaren Alternativen überzeugen. Zudem schließen wir uns der politischen Forderung nach einem europäischen Atomgipfel an, auf dem die Staats- und Regierungschefs der EU auch über den geplanten Neubau von Atomkraftwerken und über erneuerbare Alternativen diskutieren. Handeln Sie jetzt! Zeigen Sie Flagge gegen den Bau neuer europäischer Atomkraftwerke - und für eine saubere und sichere Energiezukunft in der EU. Mehr zum Thema erfahren Sie unter www.no-point.de
    62.164 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Sönke Tangermann
  • ÄRZTE/INNEN AN IHRE ÄRZTEVERSORGUNG WESTF.-LIPPE: BEENDEN SIE INVESTITIONEN IN FOSSILE ENERGIEN!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen sind bisher der Divest/Reinvest Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.), Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS, Vorstandsmitglied) Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    253 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Ludwig Brügmann
  • ÄRZTE/INNEN AN IHRE ÄRZTEVERSORGUNG THÜRINGEN: BEENDEN SIE INVESTITIONEN IN FOSSILE ENERGIEN!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen sind bisher der Divest/Reinvest Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.) Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS, Vorstandsmitglied) Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    74 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Ludwig Brügmann
  • ÄRZTE/INNEN AN IHR VERSORGUNGSWERK SACHSEN-ANHALT: BEENDEN SIE INVESTITIONEN IN FOSSILE ENERGIEN!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen sind bisher der Divest/Reinvest Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.) Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS, Vorstandsmitglied) Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    75 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Ludwig Brügmann
  • ÄRZTE/INNEN AN IHRE ÄRZTEVERSORGUNG NIEDERSACHSEN: BEENDEN SIE INVESTITIONEN IN FOSSILE ENERGIEN!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen sind bisher der Divest/Reinvest Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.) Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS, Vorstandsmitglied) Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    277 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Ludwig Brügmann
  • Ärzte/innen an ihr Versorgungswerk Bremen: Beenden Sie Investitionen in Fossile Energien!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Deinvest-/Reinvestment beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungs-bedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen $ sind bisher der Deinvest-/Reinvest-Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at])gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.) Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS, Vorstandsmitglied) Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    104 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Ludwig Brügmann
  • Ärzte/innen an ihr Versorgungswerk Schleswig-Holstein: Investitionen in fossile Energien beenden!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen Dollar sind bisher der Divest/Reinvest-Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.), Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS), Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    150 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Dieter Lehmkuhl
  • Ärzte/innen an die Sächsische Ärzteversorgung: Beenden Sie Investitionen in fossile Energien !
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen Dollar sind bisher der Divest/Reinvest-Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.), Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS), Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    113 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Dieter Lehmkuhl