• Ärzte/innen an ihr Versorgungswerk Hamburg: Beenden Sie Investitionen in fossile Energien!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen Dollar sind bisher der Divest/Reinvest-Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.), Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS), Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    161 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Dieter Lehmkuhl
  • Ärzte/innen an ihr Versorgungswerk Brandenburg: Beenden Sie Investitionen in fossile Energien !
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen sind bisher der Divest/Reinvest-Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.), Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS), Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    104 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Dieter Lehmkuhl
  • Ärzte/innen an ihr Versorgungswerk Baden-Württemberg: Beenden Sie Investitionen in fossile Energien!
    Der Klimawandel ist „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit”(Margaret Chan, WHO) und „die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert”(Lancet Commission 2009). Alle wesentlichen internationalen Berichte zum Thema Klimawandel und Gesundheit (IPCC, Lancet, WHO) belegen: Der Zusammenhang zwischen fossilen Brennstoffen, Luftverschmutzung und Klimawandel ist eindeutig und die medizinischen und ökonomischen Auswirkungen sind schon jetzt inakzeptabel hoch. Klimaschutzmaßnahmen und der notwendige Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft sind hingegen mit großen Chancen für die Gesundheit verbunden (Lancet Commission 2015). Das Kohlenstoffbudget Wenn wir die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad C begrenzen wollen, müssen 60-80 % der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe im Boden bleiben. Sie werden als Folge einer aktiven Klimapolitik und veränderter Prioritäten großer Investoren einen Großteil ihres Wertes verlieren. Deinvestment als Ansatz für Klimaschutz Deinvestment, d.h. der gezielte Abzug von Investitionen in fossile Energieerzeugungsunternehmen und Reinvestition der frei werdenden Mittel in ethisch, sozial und ökologisch nachhaltige Anlagen, sendet ein deutliches Signal an Politik, Gesellschaft und Investoren, dass fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr haben und dass das Geschäftsmodell der Unternehmen, weiter unkontrolliert Kohle, Öl und Gas zu verfeuern und neue Reserven zu erschließen, sozial nicht mehr legitimiert werden kann. Divest/Reinvest beschleunigt den erforderlichen Umstieg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft und erschwert die Refinanzierungsbedingungen für fossilen Energiekonzerne. Über 500 Organisationen in 43 Ländern mit einem Anlagevermögen von 3.4 Billionen Dollar sind bisher der Divest/Reinvest-Forderung der internationalen Klimaschutzbewegung gefolgt und haben sich verpflichtet zu deinvestieren; darunter große Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, Stiftungen und Universitätsfonds. Auch zahlreiche internationale Ärzte- und Gesundheitsorganisationen, führende medizinische Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Gesundheitsexperten rufen Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitssektors dazu auf, Beteiligungen in fossile Energieunternehmen zu beenden und klimafreundlich umzuschichten. Dem Deutschen Ärztetag 2015 lag ein entsprechender Entschließungsantrag vor, der an die Bundesärztekammer verwiesen wurde. Der 113. Deutsche Ärztetag hatte bereits 2010 die ärztlichen Versorgungswerke aufgefordert, „Investitionen zur Absicherung des Deckungsstockes unter ethischen Gesichtspunkten vorzunehmen.“ Das Finanzargument für Deinvestment Vor dem Risiko eines Wertverlustes der Investitionen in fossile Energieunternehmen warnen inzwischen alle großen Finanzinstitute inklusive der Weltbank und der Bank of England. Angesehene Anlageberatungsfirmen stufen die potentiellen Verluste als erheblich ein. Die Versorgungswerke dürfen daher aus ihrer treuhänderischen Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern dieses Risiko nicht ignorieren. Nachhaltiges Investment und Rendite müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und andere nachhaltige Investments mittel- und langfristig meist besser abschneiden als herkömmliche. Initiatoren des Aufrufs: Dr. Brügmann (IPPNW, MEZIS), ludwig.bruegmann[at]gmx.de Prof. Dr. Wulf Dietrich (VdÄÄ, Vors.), Susanne Grabenhorst (IPPNW, Vors.) Dr. Dieter Lehmkuhl (DGSP, IPPNW, MEZIS), dieterlehmkuhl[at]gmx.net Dr. Eckhard Schreiber-Weber (MEZIS), Dr. Angela Spelsberg (Transparency Intern. Deutschl.) Dr. Winfried Zacher (Germanwatch, MEZIS), Winfried.Zacher[at]t-online.de Langfassung des Appells mit Quellenangaben: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_lang.pdf ErstunterzeichnerInnen und unterstützende Organisationen: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Erstunterzeichner.pdf Weiterführende Literatur: https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/02/Divest-Appell_Literatur.pdf
    534 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Dr. med. Dieter Lehmkuhl
  • Keine Braunkohle für Duisburg - Stoppen sie den Risiko-Deal der Steag
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Duisburg holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Duisburg holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würden den Klimawandel weiter anheizen. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft und Klimakiller. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Duisburg belasten würden. - Selbst die Gewerkschaft Verdi, die viele Kohle-Arbeiter vertritt, hält den Ausstieg aus der Kohle für unausweichlich. Wenn unsere Klimaziele umgesetzt werden, werden Kraftwerke und Tagebaue stillgelegt, lange bevor sich die Investition auszahlt. Die Steag und damit Duisburg bleiben auf den Kosten sitzen. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz – sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Duisburg nach? Auch Bürger/innen aus Dortmund und Dinslaken fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Sören Link und die Duisburger Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Duisburgs und NRWs zusehends aus dem Blick. Mehr Informationen zu den Risiken des Braunkohle-Geschäfts: Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Risiken des Braunkohle-Deals http://www.greenpeace.de/files/publications/vattenfall_risky_business_23092014.pdf Studie des Umwelt-Thinktanks E3G zu den Lausitzer Risiken http://www.e3g.org/library/vattenfall-report
    1.884 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Norbert Bömer
  • Keine Braunkohle für Dinslaken – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Dinslaken holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Dinslaken holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würde den Klimawandel weiter anheizen. Dinslaken hat - insbesondere mit dem CO2-freien Stadtteil Lohberg - ein Leuchtturmprojekt gestartet, welches Dinslaken als klimafreundliche Stadt darstellen soll. Diese Markenbotschaft gilt es nun zu verteidigen. Dinslaken darf sich nicht an einem Klimakiller beteiligen! Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima, Menschen und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Dinslaken belasten würden. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz, sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Dinslaken nach? Auch Bürger/innen aus Dortmund und Duisburg fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Dr. Heidinger und die Dinslakener Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Dinslakens und NRWs zusehends aus dem Blick. Darüber hinaus ist auch die Bereitstellung von Dienstleistungen, insbesondere der Geschäftsführung, eine direkte Beteiligung, die es ebenfalls zu verhindern gilt.
    678 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Daniel Luther
  • Keine Braunkohle für Dortmund – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Dortmund holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Dortmund holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würden den Klimawandel weiter anheizen. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft und Klimakiller. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Dortmund belasten würden. - Selbst die Gewerkschaft Verdi, die viele Kohle-Arbeiter vertritt, hält den Ausstieg aus der Kohle für unausweichlich. Wenn unsere Klimaziele umgesetzt werden, werden Kraftwerke und Tagebaue stillgelegt, lange bevor sich die Investition auszahlt. Die Steag und damit Dortmund bleiben auf den Kosten sitzen. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz – sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Dortmund nach? Auch Bürger/innen aus Duisburg und Dinslaken fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Sierau und die Dortmunder Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Dortmunds und NRWs zusehends aus dem Blick. Mehr Informationen zu den Risiken des Braunkohle-Geschäfts: - Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Risiken des Braunkohle-Deals - Studie des Umwelt-Thinktanks E3G zu den Lausitzer Risiken Adressaten des Appells: Oberbürgermeister: Ulrich Sierau (SPD) E-Mail: oberbuergermeister@dortmund.de Rat der Stadt: - SPD (36 Sitze), Fraktionsvorstand: Norbert Schilff, E-Mail: fraktion@spd-fraktion-dortmund.de - CDU (26 Sitze), Fraktionsvorstand: Ulrich Monegel, E-Mail: fraktion@cdu-dortmund.de - Grüne (15 Sitze), Fraktionsvorstand: Ingrid Reuter, E-Mail: fraktion@gruene-do.de - Die Linke (6 Sitze) & Piraten (2 Sitze), Fraktionsvorstand: Utz Kowalewski, E-Mail: Utz.Kowalewski@dielinke-dortmund.de bzw. fraktion@dielinke-dortmund.de - FDP (2 Sitze) & Bürgerliste (1 Sitz), Fraktionsvorstand: Lars Rettstadt, E-Mail: info@fdp-bl.de
    3.025 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Quittek
  • Klima retten! Ver.di`s "Pro-Kohle-Kurs" endlich beenden!
    Wir sind die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch aufhalten kann! Der Vorsitzende der Gewerkschaft Ver.di positioniert sich seit mehr als einem Jahr eindeutig gegen den Kohleausstieg. Damit verhindert er eine klimafreundliche Politik unserer Gewerkschaft. Seit Ostern 2015 bekämpft Frank Bsirske öffentlich die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Klimaabgabe für alte Kohlemeiler. Er setzt sich insbesondere für den Erhalt des Braunkohletagebaus ein. Als Reaktion unterstützen namhafte, oft gewerkschaftsnahe ProfessorInnen von Energie-, über Wirtschaftswissenschaft bis Sozialökonomie die Pläne von Sigmar Gabriel, ebenso 80 große und kleine Stadtwerke. Zahlreiche entsetzte Ver.di Mitglieder wenden sich persönlich an den „lieben Kollegen Frank“. Eine der Protestmails bringt es in einer Campact/WeAct Aktion des Kollegen Hendrik Huyskens auf immerhin gut 11.000 Unterschriften von Ver.di Mitgliedern. Aber Frank Bsirske darf gegen den Klimaschutz arbeiten. Er steht tatsächlich in Übereinstimmung mit der Ver.di Beschlusslage, nachzulesen in der Dokumentation der Beschlüsse vom Bundeskongress 2011. Dort, unter H 001, findet sich zwischen viel Positivem zum Klimaschutz auf S.448 Abs. 6 ein klares Bekenntnis zur Kohle und zwar unbefristet auf Jahrzehnte. Was bleibt Besonnenen, um diese Politik zu ändern? Die nächste Chance, diesen klimavergessenen Beschluss loszuwerden, war der Ver.di Bundeskongress im September 2015. Zeitlich reichte es gerade noch für einen Änderungsantrag (s.o.) direkt auf dem Bundeskongress. Den Delegierten lag mit dem Antrag L001 zum Thema Klima und Energie ein kohlefreundlicher Antrag vor. Die entscheidende Passage lautet (Zeile 134 – 142): „Fossile Energieträger werden für die Übergangszeit als Brennstoff benötigt, um die Versorgungssicherheit mit Strom herzustellen. Für die Umgestaltung hin zu einer CO2 armen Energieerzeugung werden, wie dargestellt, auch in den kommenden Jahrzehnten weiterhin flexibel einsetzbare Kraftwerke mit ihren hochqualifizierten Arbeitsplätzen benötigt, die möglichst hocheffizient Strom erzeugen können. Dazu gehören in der Bundesrepublik Deutschland die Braun- und Steinkohlekraftwerke, die zusammen zurzeit die Hälfte der Stromerzeugung ausmachen, wo immer möglich mit Kraft-Wärme-Kopplung.“ Wir meinen, ein Bekenntnis zur Kohle auf Jahrzehnte - also ohne Befristung -geht auch für eine Gewerkschaft im Jahre 2016 nicht mehr. Für das Festhalten an der Kohle gibt es in Deutschland keine Mehrheit mehr, schon gar nicht für Braun- und Steinkohlekraftwerke auf Jahrzehnte. Die Alternativen sind da und bieten – zukunftsfähige – Arbeitsplätze ohne die Lebensgrundlagen für uns alle zu gefährden. Damit sich bei Ver.di in Zukunft niemand mehr auf einen Pro-Kohle-Beschluss berufen kann, haben einige klimaaktive Ver.di Mitglieder aus Norddeutschland und der Lausitzer Braunkohle-Tagebau-Region um Cottbus den obigen Änderungsantrag formuliert. Er soll die Pro-Kohle-Passage ersetzen. Dass Jahr 2015 und der Klimagipfel in Paris haben auch weniger Klimaaktiven klar gemacht: Die Abstände zwischen den Jahrhundert Hitzerekorden werden auch bei uns in Deutschland immer kürzer, egal ob Extremhitze im Sommer oder Frühlingswärme im Winter. Heftige Stürme mit mehr als 140 km/h Windgeschwindigkeit wie Pfingsten 2014 in NRW mit der Bilanz von 6 Toten, 10.000 umgestürzten Bäumen 1.500 km blockierter Bahnstrecke etc. waren in Deutschland noch vergleichsweise harmlos. Regionen, in denen die Menschen viel weniger zur CO2 Belastung beitragen, treffen die zunehmenden Wetterextreme noch viel härter. Z.B. Syrien. Langsam sickert durch, was Verantwortliche längst wussten: Zu den Hauptgründen für den Bürgerkrieg zählt die Dürre, die von 2007 – 2010 im Nordosten des Landes herrschte, ca. 1,5 Mio. Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubte und sie in die bereits überfüllten Städte trieb. Aber die Liste der Länder, aus denen jeweils Hunderttausende vor Dürre oder Überschwemmung fliehen müssen und auf Nahrung von Hilfswerken angewiesen sind, ist viel länger und verlängert sich zunehmend schnell. Wie sagt doch Sharan Burrow, die Generalsekretärin des internationalen Gewerkschaftsbundes, also des Welt-DGB: „Auf einer toten Erde gibt es keine Jobs“. Kohlekraftwerke tragen besonders stark zum Klimawandel bei. Sie sind ersetzbar. Also handeln. Ohne dies kann Deutschland seine Verpflichtungen zum Klimaschutz nicht erfüllen. Zum Nachlesen: Klimaretter.info: verdi und Kohle: Klarheit gegen Kryptik, 29.10.2015 (Wie unser Änderungsangtrag doch noch auf die Tagesordnung kam)
    4.677 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Astrid Matthiae
  • Steuervorteil für Diesel kassieren! Ruß, Feinstaub, giftige Stickoxide zurückdrängen.
    Auf jedem Liter Benzin lastet eine Energiesteuer von 65,45 Cent/Liter. Bei Diesel sind es 47,04 Cent/Liter. Das sind gut 18 Cent weniger. Dabei ist Dieselkraftstoff mit seiner Ruß-, Feinstaub- und Stickoxidverursachung ein schlimmer Luftverpester und die steuerliche Vergünstigung ein Anreiz zur Umweltverschmutzung. Bei insgesamt gleichbleibendem Treibstoffverbrauch seit 1995 stieg der Verbrauch von Diesel um 30%*! Besonders in den Ballungszentren macht dies die Menschen krank. Durch die Steuervergünstigung entgehen dem Staatshaushalt bei den aktuellen Verbrauchszahlen jährlich 7 Mrd. € **. (Quellen: * Umweltbundesamt auf uba.de, ** Präsidentin des Umwelbundesamtes zitiert in Spiegel, Wirtschaftswoche, http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dieselautos-umweltbundesamt-fordert-verbannung-aus-staedten-a-1068343.html ).
    415 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Michael Keuntje
  • Berlin: Schützt unser Trinkwasser!
    Petition unterstützen, Trinkwasser schützen! Der steigende Sulfatgehalt in der Spree wird für Berlin zum Problem. Berlin gewinnt große Teile seines Trinkwassers aus dem sogenannten Uferfiltrat der Spree. Laut Trinkwasserverordnung darf dabei der geltende Grenzwert von 250 Milligramm Sulfat pro Liter nicht überschritten werden. Doch genau dies droht. Das unsichtbare Sulfat entstammt zu über 50 % aus den aktiven Braunkohle-Tagebauen von Vattenfall in der Lausitz (LMBV 2015). Die chemische Entfernung des Sulfates aus dem Wasser ist mit hohen Kosten verbunden. Laut Auskunft des Berliner Senates könnte es dadurch zu einer Erhöhung der Wasserpreise von bis zu 30 Prozent kommen. Darüber hinaus kann ein zu hoher Sulfatgehalt insbesondere bei Risikogruppen Durchfall und Erbrechen verursachen. Außerdem befördert Sulfat die Korrosion von Leitungen und Beton. Am 20. November treffen sich die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg zum Krisengipfel. Zum Schutze der Umwelt und Menschen müssen sie jetzt umgehend verpflichtende Maßnahmen vereinbaren und umsetzen. Des weiteren muss Vattenfall Verantwortung übernehmen und für entstehende Folgekosten aufkommen! Über uns: Das Bündnis Kohleausstieg Berlin setzt sich seit 2014 für einen geordneten und schnellstmöglichen Kohleausstieg in der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg ein. Wir sind ein Bündnis aus Vertreter*innen verschiedener klimapolitisch aktiven Organisationen und Einzelpersonen. Mehr Infos: http://www.kohleausstieg-berlin.de LMBV 2015: http://www.lmbv.de/tl_files/LMBV/Dokumente/Wassermanagement/Verockerung%20der%20Spree/Studien/LMBV_Sulfatbilanz_Spree_Anlage_2015.pdf
    5.158 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Kohleausstieg Berlin
  • Stoppt Braunkohle in Köln-Merkenich!
    Der Kölner Energieversorger RheinEnergie produziert im Heizkraftwerk Köln-Merkenich Strom, Dampf und Fernwärme. Dies kann wahlweise durch Verbrennung von Gas oder Braunkohle geschehen. In den letzten Jahren wird fast nur noch Braunkohle statt Gas verbrannt. Warum? Braunkohle ist billiger als Gas. Die Braunkohlegewinnung in den Tagebauen und die Braunkohleverbrennung in Merkenich führen zu erheblichen Gesundheitsschäden der Atemwege und des Kreislaufs durch Feinstaub, Stickoxide, Quecksilber und andere Schwermetalle. Legt man Studien zugrunde, verursacht allein Köln-Merkenich statistisch gesehen ca. 20 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. (*1) Die Braunkohleverbrennung verdoppelt auch die CO2- Emissionen gegenüber der Gasverbrennung und ruiniert durch Treibhausgase das Klima. Weltweit verlieren Millionen Menschen durch Klimawandel ihre Lebensgrundlage und werden zu Klimaflüchtlingen. (*2) RheinEnergie spart durch die Braunkohleverbrennung 10 - 15 Millionen €/Jahr (*3). Die Folgekosten, die durch Gesundheitsschäden und Klimawandel entstehen, betragen laut Umweltbundesamt ca. 32 Millionen €/Jahr (*4). Während die RheinEnergie den Profit durch Einsatz von Braunkohle steigert, trägt die Allgemeinheit das Gesundheitsrisiko und die hohen externen Kosten! Wir halten dies für ein zutiefst menschenverachtendes Vorgehen. Wir fordern von der RheinEnergie (vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Steinkamp): * Offenlegung der ausgestoßenen Schadstoffe getrennt nach Gas und Braunkohle * Offenlegung der direkten und externen Kosten * Abschalten des Braunkohleblocks! Wir fordern von der Kölner Politik: * Die Oberbürgermeisterin, Frau Reker, und die Mitglieder des Aufsichtsrates der RheinEnergie sollen das Prinzip „kein Profit auf Kosten der Allgemeinheit“ für die RheinEnergie festschreiben und die Abschaltung des Braunkohleblocks durchsetzen! (1) Heal Studie, 2013 (S. 23 f.); http://www.env-health.org/IMG/pdf/heal_coal_report_de.pdf The Lancet, 2007; http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2807%2961253-7/fulltext European Environmental Agency, Costs of air pollution from European industrial facilities 2008–2012; http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/daviz/industrial-facilities-causing-the-highest-damage#tab-daviz-tabular Greenpeace, 2013; https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-studie-tod-aus-dem-schlot-s01652.pdf (2) Klimaretter-info; http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/19585-qerst-die-duerre-dann-der-buergerkrieg (3) Dr. Steinkamp am 15.9.2015 auf einer Diskussionsveranstaltung der Partei die Linke. Diese Summe wurde nicht erläutert und die Forderung nach einer Offenlegung der direkten und externen Kosten noch nicht erfüllt. (4) Umweltbundesamt, 2013; http://tschoe-rheinenergie.de/pdf/hgp_umweltkosten.pdf Mehr Information unter: www.tschoe-rheinenergie.de
    3.182 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Peter Weissenfeld
  • Verkehrsplanung Garbsen Neue Mitte
    Für die Erreichbarkeit der neu zu planenden Garbsener Bäder (siehe gesonderte Online-Petition) ist die bestmögliche Integration in die öffentliche Verkehrsplanung überlebenswichtig, da der auch hier absehbare jährliche Zuschussbedarf der Bäder direkt abhängig ist von deren Besucherzahl: Je mehr Besucher, je höher der Kosten-Deckungsbeitrag durch Einnahmen aus Eintrittsgeldern, je niederer der jährliche Zuschussbedarf aus dem Stadtsäckel. Zweifelsohne ist die Besucherzahl der neuen städtischen Bäder auch direkt abhängig von deren Attraktivität für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen; hier muss deshalb, im Handwerkerjargon gesprochen, geklotzt und nicht gekleckert werden. Durch die Schaffung einer Zusammenführung verschiedener Verkehre nahe der Neuen Mitte werden zudem der Zugang zur öffentlichen Verwaltung mit Rathaus, Arbeitsagentur, Bibliothek, Ärzten, Kino und den Einkaufszentrum Nord-West gleichzeitig erschlossen. Hierbei sollte der vorläufig neue Endhaltepunkt der Stadtbahn Garbsen sich zusammen mit einem zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) für den öffentlichen Nahverkehr westlich an den Kreisel der Meyenfelder Straße angliedern. Die Stadtbahn könnte bei Bedarf später von hier in nördlicher Richtung fortgeführt werden. Die gerade erfolgte gesetzliche Öffnung des öffentlichen Bus-Personenfernverkehrs erfordert neue Haltepunkte für diese Verkehrsmittel, die in bisherigen Planungen mangels Erfordernis nicht vorkamen. Die jüngsten Erfahrungen hierzu haben bundesweit aufgezeigt, dass die privaten Busunternehmer vorzugsweise hierfür von den Städten vorgehaltene besondere Haltestellen nutzen. Eine Kombination mit öffentlichen Räumen zwecks Erledigung menschlicher Bedürfnisse wird ebenso allenthalben empfohlen. Zwecks Kostendeckung haben einige Städte gebührenpflichtige Schrankenzugänge zu diesen Fernbusbahnhöfen eingerichtet, um durch die Einnahmen, zum Beispiel 20,00Euro pro Bushalt, die Unterhaltskosten zu decken. Damit der zukünftige Campus nicht von der Stadt und ihren zentralen Einrichtungen bereits planerisch abgekoppelt wird und damit zur Exklave wird, was bei einer Busanbindung an den Stadtbahn-Halt Friedhof-Planetenring gegeben wäre, empfiehlt sich die Einrichtung einer Ringlinie Campus-Stadtbahn-Neue-Mitte mittels einem Campus-Trolley (Oberleitungsbus). Für die Studenten würden gleichzeitig auch die Sportstätten der neuen Garbsener Bäder bestens erreichbar sein. Ein Oberleitungsbus ist nicht schienengebunden sondern nutzt gegebene Fahrbahnen. Es muss für dessen Fahrtstrecke jedoch eine elektrische Oberleitung, wie bei der Stadtbahn, errichtet werden. Die Betriebskosten eines Verkehrsmittels werden maßgeblich auch von der Höhe seines Eigengewichts und von den Wartungskosten beeinflusst. Ein Oberleitungsbus ist hier wohl unschlagbar: Ein benötigt weder einen wartungsintensiven Dieselmotor noch benötigt er einen Tank mit Dieselkraftstoff noch benötigt er schwerste Batteriekomponenten, wie sie bei einem sogenannten Elektro-Hybridbus notwendig wären. All dies verringert die Betriebskosten. Zudem werden keinerlei CO2-Emissionen auf seiner Fahrtstrecke erzeugt! Die Finanzierung könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit mit bis zu 70 Prozent aus Mitteln des EU-EFRE-Förderprogramms finanziert werden, dessen Rahmenbedingungen vom Land Niedersachsen mit "Steigerung der Energieeffizienz und Einsparung von CO2-Emissionen" vorgegeben, diese Lösung maßgeschneidert erscheinen lassen. Ein Trolley-Busdepot mit Wartungsraum wäre daher auch direkt am Kreisel Meyenfelderstraße empfehlenswert. Die westlich der Garbsener Bäder von mir empfohlenen Parkplätze sowohl für private PKW als auch Bussen mit dem Ziel Neue Mitte sollen gleichzeitig als kostenfreie Park+Ride Parkplatz für Stadtbahn-Nutzer des neuen Stadtbahn-Endhaltepunkts dienen. Entsprechend großflächig ist der Parkraum planerisch dimensioniert.
    22 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Harald Knust
  • Habt Mut, packt an!
    Dieses Thema ist das wichtigste überhaupt, es geht schließlich darum, zu erhalten, wovon wir leben: das Ökosystem Erde. Wie es momentan aussieht, sind wir nicht gerade auf dem besten Wege dorthin. Den Punkt Klimaflucht habe ich deshalb gewählt, weil zur Zeit das Thema Flüchtlinge in Europa so brisant ist und wir uns alle vor Augen führen sollten, was es konkret heißt, wenn Menschen in ihrer Heimat aufgrund von Wetterextremen nicht mehr leben können - was es vor allem für die Klimaflüchtlinge selbst heißen würde. Gefährliche Fluchtwege, durch den Klimawandel nicht ungefährlicher, eine Festung im Norden, Hunger, Durst und Angst. Wir müssen all das verhindern, keinem soll durch unser Handeln die Lebensgrundlage entzogen werden. Wir sind die Verursacher und hier liegt die Macht, etwas zum Positiven zu verändern. In den Händen von Frau Merkel und ihren Kollegen. Deshalb muss sie Mut haben und anpacken!
    85 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Lucia Parbel