• Hitzealarm: Berlin abkühlen für Klima und Gesundheit!
    **Zwischen 2018 und 2020 hat es in Berlin und Brandenburg bereits rund 1.400 Hitze-Tote gegeben.** Schon jetzt sind Hitzewellen die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Seit Beginn dieses Jahrhunderts wurden 140.000 Todesfälle im Zusammenhang mit 83 Hitzewellen verzeichnet. Die ungebremste Klimaerhitzung bedeutet auch, dass die Temperaturen weiter ansteigen und mehr Extremwetter auf uns zukommen. **Es braucht deshalb dringend konkrete und entschlossene Maßnahmen, Berlin abzukühlen und damit für die Gesundheit der Berliner und Berlinerinnen zu sorgen.** Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden. Jetzt Berlin abkühlen für Klima und Gesundheit!
    1.563 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Annemarie Botzki
  • Suizidprävention für Kinder und Jugendliche - jetzt!
    - Es gibt mehr Suizidtote als Verkehrstote in Deutschland/Jahr. - Suizidalität bei Kindern/Jugendlichen steigt aktuell an. - Suizidprävention hilft nachweislich. (AWMF Leitlinien, Depression) - Unsere Kinder/Jugendlichen brauchen unsere Hilfe. Alle sind betroffen, wenn Kinder sich suizidieren. - Geschützte Suizidpräventionsangebote in den Schulen können Suizide verhindern. **Deshalb brauchen wir staatlich geförderte Angebote in den Schulen für alle unsere Kinder.** --- Diese Petition wird offiziell unterstützt durch den Verein **Freunde fürs Leben e.V.** Der Verein klärt seit 2001 Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen seelische Gesundheit, Depression und Suizid (Selbstmord) auf. https://www.frnd.de/ --- Quelle Bild: https://www.frnd.de/
    3.504 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Eva Maxion
  • Für den Erhalt des Südparks in Recklinghausen - kein Disc Golf im Erholungspark!
    In diesem Park wollen wir einander begegnen und uns jederzeit frei, ohne Angst und Gefahren bewegen, miteinander reden, spielen und überall ausruhen dürfen. Spielplätze, Liegewiesen, Bänke und ein Baumpfad laden zu allen Jahreszeiten die Menschen in den Südpark ein. Wenn Kinder sich alleine und frei im Ort bewegen können, ist Lebensraum für alle Menschen geschaffen in einer grünen, liebenswerten Stadt.
    127 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Bick
  • Unverpackt-Abteilung in unserem Edeka
    Die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland wächst jährlich und Plastikrückstände befinden sich mittlerweile sogar in unseren Lebensmitteln, in Luft und Wasser.
    928 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Majewski
  • Wegfall der MwSt. auf klimafreundliche Lebensmittel
    There's no Planet B! Wir können es uns nicht leisten, einfach unbeirrt wie gewohnt weiterzumachen, denn globale Erhitzung, Naturzerstörung, Biodiversitätsverlust, Bodendegradation und Extremwetterereignisse vernichten unsere Lebensgrundlagen und somit auch die Chancen der nachfolgenden Generationen, auf der Erde zu überleben. **Unser Plan sieht vor:** 1.) Lebensmittel, die weniger als 2 kg CO₂e* pro kg verursachen, wie z.B. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Getreide, sollten gänzlich von der MwSt. befreit werden. 2.) Der MwSt.-Satz für Lebensmittel, die mehr als 5 kg CO₂e* pro kg verursachen, wie z.B. Rindfleisch, Butter oder Käse, sollte hingegen auf 19% angehoben werden. 3.) Lebensmittel, deren CO₂e*-Fußabdruck zwischen 2 und 5 kg pro kg liegt, könnten mit dem reduzierten MwSt.-Satz von 7% belegt werden. Wir müssen schnell handeln, um das Fallen der Kippelemente zu verhindern, welches all unsere Anstrengungen vergebens machen würde. Viele Klima- und Umweltschutzmaßnahmen erfordern jedoch massive Investitionen, in Form von Zeit, Geld und Ressourcen, z.B. in den Ausbau erneuerbarer Energien oder emissionsfreier Mobilität. Die Agrar- und Ernährungswende ist hingegen die schnellste, unmittelbarste und kostengünstigste zur Verfügung stehende Klima- und Umweltschutzmaßnahme. Eine Änderung der MwSt.-Sätze auf verschiedene Lebensmittelgruppen stellt dabei eine unmittelbare und kostengünstige politische Maßnahme dar, um diesen notwendigen Prozess zu unterstützen. Dabei ist die Wahl unserer Lebensmittel ein wesentlicher Faktor. Insgesamt macht unsere Ernährung rund ein Drittel aller menschengemachten Treibhausgasemissionen aus und liegt damit auf Platz 2 nach dem fossilen Energiesektor und noch deutlich vor dem Mobilitätssektor. Es ist ein so wesentlicher Faktor, weil (fast) alle Menschen jeden Tag essen, wobei unterschiedliche Lebensmittel auch unterschiedlich hohe Treibhausgasemissionen verursachen. Durch die Wahl klimafreundlicherer Lebensmittel (Nachfrage) und einer daraus resultierenden Veränderung der Lebensmittelproduktion (Angebot), können die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen kurzfristig und signifikant reduziert werden. Wir fordern deshalb eine Neuausrichtung der MwSt.-Sätze auf verschiedene Lebensmittelgruppen, um so eine Lenkungswirkung zu erzielen, die die Bevölkerung ermutigt, mehr klimafreundliche und weniger klimaschädliche Lebensmittel zu konsumieren. Diese Lenkung würde darüber hinaus auch Landverbrauch (Naturzerstörung/Brandrodung) sowie Pestizideinsatz reduzieren - und so Artensterben, Wasserverbrauch & -verunreinigung, eutrophierende Emissionen und nicht zuletzt Gesundheitsrisiken verringern. Wir schlagen als Bemessungsgrundlage die, von der bislang umfangreichsten Metastudie** zu den Auswirkungen unserer Ernährung auf Klima und Umwelt ermittelten, CO2e-Fußabdrücke diverser Lebensmittel vor. (** 'Reducing food's environmental impacts through producers and consumers', Poore und Nemecek, 2018. https://josephpoore.com/Science%20360%206392%20987%20-%20Accepted%20Manuscript.pdf Die Daten sind auch auf https://ourworldindata.org/environmental-impacts-of-food einsehbar) Lebensmittelproduzenten von (meist verarbeiteten) Produkten, die nicht in der Metastudie aufgelistet sind, sind verpflichtet, den CO₂e-Fußabdruck ihres Produktes nachzuweisen, um von gesenkten MwSt.-Sätzen (7% / 0%) zu profitieren. Wird der Fußabdruck nicht nachgewiesen, so gilt im Zweifel der MwSt.-Satz von 19%. Finanzielle Auswirkungen auf die staatlichen Steuereinnahmen: Sofern bzw. solange die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin überwiegend gewohnte, klimaschädliche Lebensmittel konsumieren, wie z.B. Rindfleisch und andere Tierprodukte, wird die Anhebung der MwSt. auf diese Erzeugnisse, Mehreinnahmen für die Bundesregierung bedeuten, welche den Ausfall der MwSt. auf klimafreundliche Lebensmittel deutlich übersteigt. Diese Mehreinnahmen sollten darauf verwendet werden, finanzielle Anreize für Landwirtinnen und Landwirte zu schaffen, ihre Produktion von ggf. klimaschädlichen auf klimafreundliche Lebensmittel umzustellen bzw. ihre Agrarflächen zugunsten von CO₂-Senken (wie Baumpflanzungen oder Wiedervernässung von Mooren) freizugeben. Sobald die Lenkungswirkung eintritt - also immer mehr klimafreundliche und immer weniger klimaschädliche Lebensmittel nachgefragt werden - hat demnach bereits eine Transformation der landwirtschaftlichen Betriebe begonnen, um der Nachfrage gerecht zu werden. (* CO₂e = Treibhausgasemissionen inkl. der CO₂-Äquivalente anderer Treibhausgase wie Methan oder Lachgas)
    4.492 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Tim Werner / Vegans for Future Picture
  • Gerechtigkeit beim Corona-Bonus
    Der Entwurf des Pflegebonusgesetzes dagegen stellt einen Corona-Bonus ausschließlich für »Pflegefachkräfte in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen und Intensivpflegekräfte sowie …Pflegekräfte in der Vollzeitpflege … und Beschäftigte, die tagesstrukturierend, aktivierend, betreuend oder pflegend (tätig sind)«[1] in Aussicht. Damit erfasst der Gesetzentwurf aber nur einen Teil derjenigen, die bei ihrer täglichen Arbeit der Gefahr durch die Corona-Viren ausgesetzt waren und sind. **Viele, die unter dem gleichen Risiko ihre Arbeit leisten, werden schlicht ignoriert und damit von der Wertschätzung ihrer Arbeit ausgeschlossen.** Diese Ungerechtigkeit darf nicht Gesetz werden! So sind beispielsweise die Berufsverbände der Ergo- und Physiotherapeut:innen unisono entsetzt. Die Geschäftsführerin des BED nahm wie folgt Stellung: **»Wir sind sprachlos, wie die neue Ampel-Koalition, insbesondere Herr Lauterbach, aber auch das Ministerium, mit den Therapiefachberufen umgeht.«**[2] Der Vize-Geschäftsführer des VPT stellte fest: »...(sie) tragen dieselbe Schutzkleidung wie die Pflegekräfte gegen das Virus, je nach Therapieform ist ein intensiver Körperkontakt notwendig, bei dem man auch dem Atembereich nahekommt.«[3] Die Geschäftsführerin des Verbands ZVK zeigt sich »...enttäuscht, dass der Kreis der Bezugsberechtigten bei dieser Auszahlung derart eingeschränkt ist. Das entspricht nicht der Versorgungsrealität in den Krankenhäusern«.[4] Und Hannelore König, Vorsitzende des VmF, bringt es auf den Punkt: »Der Gesetzentwurf berücksichtigt die Leistungen von medizinischen Fachangestellten erneut nicht.«[5] Es ist gut und angebracht, dass die Arbeit der Pflegefachkräfte in Krankenhäusern und stationären Einrichtungen der Pflege für die besondere Arbeit, die sie während der Pandemie geleistet haben und immer noch leisten, mit einem steuerfreien Bonus anerkannt wird. Aber mit welcher Begründung sollen alle übrigen medizinischen Fachkräfte von dieser Wertschätzung ausgeschlossen werden? **Für die Ausrüstung der Bundeswehr sind 100 Milliarden zusätzlich möglich – da darf es an ein paar zusätzlichen Milliarden für die mindestens genauso wichtigen Mitarbeiter:innen der Gesundheitsberufe nicht fehlen!** In diesem Sinne fordern wir den Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach auf, den vorliegenden Gesetzentwurf zu überarbeiten und erneut im Kabinett zur Abstimmung vorzulegen, sobald dafür Sorge getragen ist, dass alle Mitarbeiter:innen in medizinischen Berufen so wertgeschätzt werden, wie sie es verdienen! Stefan Faber, Christine Donner für den BED [1]: Quelle: Zeit-online vom 20.03.2022 [2]: Christine Donner, Geschäftsführerin, Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V., Quelle: [1] [3]: Steffen Gabriel, Vize-Geschäftsführer, Verband Physikalische Therapie, Quelle: [1] [4]: Andrea Rädlein, Vorsitzende, Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK), Quelle: [1] [5]: Hannelore König, Präsidentin Verband medizinischer Fachberufe e.V., aerzteblatt.de vom 08.04.2022
    1.777 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Faber Picture
  • Keine Klinikschließungen mit Lauterbachs Regierungs-Kommission
    **Die berufenen Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Boris Augurzky und Prof. Dr. Reinhard Busse stehen für radikale Klinikkonzentrationen in Deutschland.** Im Jahr 2019 forderten sie 600 statt aktuell 1.903 Krankenhäuser in Deutschland. 2020 forderten sie die Umwandlung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in ambulante Integrierte Versorgungszentren mit nur noch 12-stündiger ärztlicher Anwesenheit. Die weiteren Mitglieder kommen aus Universitäten oder Großkliniken, die vom Sterben kleiner Krankenhäuser durch zusätzliche stationäre PatientInnen profitieren. Wenn sich Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach für eine solche Zusammensetzung der Regierungskommission entscheidet, dann ist das Ergebnis der Beratungen bereits vorgezeichnet. **Dann droht Deutschland eine Konzentration von Großkliniken auf Kosten der flächendeckenden klinischen Versorgung.** Katastrophale Folgen insbesondere in ländlichen Regionen werden sein: • die fehlende Erreichbarkeit von Krankenhäusern innerhalb von 30 Fahrzeitminuten, der Zeitfaktor ist bei eskalierendem Krankheitsverlauf lebensentscheidend • der Verlust an praktischer ärztlicher Ausbildung in der Region • der Verlust an praktischer pflegerischer Ausbildung für Krankenhäuser und Pflegeheime • der Verlust attraktiver Arbeitsplätze • der Verlust einer wohnortnahen klinischen Notfallversorgung • der Verlust einer Bereitschaftspraxis für ambulante Notfälle am Wochenende und in der Nacht. **Ländliche Regionen bluten aus!** Wir fordern Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf, die Regierungskommission umgehend um die Deutsche Krankenhausgesellschaft, kommunale Vertreter, Vertreter der Klinikmitarbeiter und Vertreter der PatientInnen zu erweitern. Die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern"
    3.336 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Klaus Emmerich Picture
  • Jetzt Sozialgeld an hohe Lebenshaltungskosten anpassen!
    Die in den letzten Wochen enorm gestiegenen Kosten bedrohen die Existenz der armen Bevölkerung. Lebensmittelrettung und Tafeln sind völlig überfordert. Um die Sicherheit in Deutschland zu gewährleisten ist es notwendig, die Existenz der Menschen abzusichern. Dies muss, entweder durch die Anpassung der Sozialleistungen an die tatsächlichen Begebenheiten oder durch die Einführung eines ebenfalls ausreichend hohem emanzipatorischen bedingungsfreien Grundauskommen, erreicht werden. Die erhöhten Strom- und Heizkosten, die spätestens zum Jahresende auf uns zukommen, sind noch nicht mal abzusehen und schüren, gerade bei Familien mit kleinen Kindern, große Ängste. Sich hier mit einer Einmalzahlung, seitens der Bundesregierung, aus der Affäre zu ziehen, ist bestenfalls kurzsichtig, aber auf jeden Fall grob fahrlässig und anmaßend. Wenn Sie Volksaufstände und Massenwohnungslosigkeit, mit all seinen Folgen vermeiden wollen, fordere ich Sie und die gesamte Bundesregierung hiermit auf, umgehend die Leistungen den realen Begebenheiten anzupassen, sie nicht wieder künstlich kleinzurechnen und sie immer den Preissteigerungen direkt anzupassen. Aufgrund dessen, dass die Bundesregierung, nicht in der Lage ist, für jeden Bundesbürger eine gut bezahlte Arbeit zu garantieren, kann Sie froh sein, dass so viele Bundesbürger bereit sind, für so wenig Geld zu Hause zu bleiben. Zumindest so lange, wie es noch möglich ist, davon zu leben. -------------------------------------------- Liebe Unterzeichner*innen: Bitte helfen Sie, die Petition und zu verbreiten um das Leben der Ärmsten in diesem Land zu sichern und somit die Sicherheit auf deutschen Straßen zu behalten. Vielen Dank!
    1.422 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Esther Radke
  • CO2 sparen im Garten: Kein Torf in Pflanzenerde!
    Klimaschutz sollte in allen möglichen Bereichen vorangebracht werden. Torfabbau führt zu Emissionen, grade im Bereich des eigenen Gartens können diese recht einfach vermieden werden. Durch den Torfabbau werden ca. 7 % der Emissionen in Deutschland erzeugt. Heute wird ein Großteil des Torfs importiert, deshalb würde auch ein Verbot des Torfabbaus in Deutschland nicht ausreichen sondern es muss auch zu einem Umdenken kommen, der zu einem Wandel in der Nachfrage führt. Diese Petition soll neben dem Ziel den Anteil torffreier Blumenerde im Einzelhandel zu erhöhen, die öffentliche Wahrnehmung in diesem Bereich schärfen. Vielen ist der klimaschädliche Aspekt nicht bekannt, deshalb ist eine Kennzeichnung und eine Alternative in den Supermärkten/Baumärkten sinnvoll. Quellen( Aufgerufen am 6.5.2022): https://www.bund-niedersachsen.de/themen/natur-landwirtschaft/moore/fokusthemen/torfabbau-stoppen/ https://www.br.de/radio/bayern1/warum-torffreie-erde-100.html Bild: Das Bild zeigt eine Moorfläche als Symbolbild für die vielen schützenswerten Moorflächen.
    1.959 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Max Kunze
  • Mehr Fördergelder für die Erforschung von Chronischer Erschöpfung
    Menschen mit Chronischer Erschöpfung (CFS) leiden unter einem permanenten Krankheitsgefühl, das sich nach geringer Anstrengung sofort verstärkt. Dazu kommen Schmerzen, unglaubliche Erschöpfung, Konzentrations- und Merkschwierigkeiten (brain fog), um nur einige Symptome zu nennen. Deshalb sind sie nicht in der Lage, ein Leben zu führen, das für uns selbstverständlich ist. **Obwohl sie hochmotiviert sind und Lust auf Arbeit, Freizeit und Aktivität haben, sind sie gezwungen, den größten Teil des Tages im Bett liegend zu verbringen.** Einen Beruf auszuüben ist nicht möglich, da schon kleine Alltagstätigkeiten große Anstrengung bedeuten. Selbst zwischen Frühstück und Duschen ist eine Pause nötig und soziale Kontakte sind schlicht zu anstrengend. **Da bislang keine eindeutigen Marker als Nachweis für diese Erkrankung bekannt sind, leiden die Betroffenen nicht nur unter der Krankheit, sondern werden zudem sowohl von der Gesellschaft als auch von Behörden häufig als Simulanten stigmatisiert.** Oft wird die Erkrankung trotz eines Ärztemarathons nicht erkannt, da das Krankheitsbild nur wenigen Ärzten bekannt ist. **Obwohl der Leidensdruck der Betroffenen extrem hoch ist, ist in der medizinischen Forschung CFS eklatant unterrepräsentiert.** Während Wissenschaftler Krankheiten wie MS, die rheumatoide Arthritis oder Lupus seit den 1990 Jahren verstärkt und intensiv erforschen, wurden im gleichen Zeitraum nur wenige wissenschaftliche Paper über ME/CFS veröffentlicht. https://www.mecfs.de/daten-fakten/ . Zwar profitiert die CFS-Forschung auch von der Long-Covid-Forschung, jedoch ist es wichtig, parallel dazu die Forschung zu CFS voranzutreiben, da für CFS auch andere Ursachen als Corona-Viren bekannt sind (Grippeviren, Eppstein-Barr-Viren, Rückenmarksentzündung,…). Durch den Mangel an Fördergeldern können Versuchsreihen entweder gar nicht oder nur mit zu geringen Medikamentendosen durchgeführt werden, was wiederum zu verfälschten Ergebnissen führt. **Daher fordere ich als Mutter eines seit 4 Jahren an CFS erkrankten 19-jährigen:** Mehr Fördergelder für die Erforschung von CFS und Anerkennung der Erkrankung als Schwerstbehinderung und somit für Betroffene • eine Chance auf Heilung oder zumindest Besserung ihres Zustands • die Hoffnung darauf, wieder am Leben teilnehmen zu können • gesellschaftliche Akzeptanz der Erkrankung
    7.741 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Tanja Ullrich
  • Keine Kehrtwende bei Glyphosat!
    Glyphosat steht schon lange im Verdacht krebserregend zu sein und schädigt nachweislich die Umwelt. Goldsteig hatte sich 2018 verpflichtet darauf zu verzichten, möchte es nun aber wieder zulassen. Das wäre ein massiver Rückschritt auf Kosten von Umwelt und Verbrauchern.
    173 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Sarah Honemann
  • #IfSGnachbessern, denn solidarischer Corona-Infektionsschutz bedeutet mehr Freiheit für alle!
    Es ist unter Expert:innen unstrittig, dass das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen eine einfache, aber sehr effektive Schutzmaßnahme gegen das Corona-Virus ist, insbesondere gegen hochinfektiöse Varianten, wie das derzeit vorherrschende Omikron. Anders als etwa Ausgangssperren während des ersten Lockdowns 2020 stellen eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen ebenso wie eine Testpflicht oder das Home Office-Gebot keine tiefgreifenden Eingriffe in Freiheitsrechte dar, die nur in Ausnahmesituationen bei der Überlastung des Gesundheitssystems zulässig wären. **Vielmehr können derartige milde Corona-Gegenmaßnahmen – da sind sich Rechtsexpert:innen einig – auch angewandt werden, um eine Eindämmung der Infektionszahlen zum Schutz von vulnerablen Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.** Zu den Risikogruppen, die zur Erhaltung ihrer Gesundheit auf solche Eindämmungsmaßnahmen angewiesen sind, zählen in Deutschland viele Millionen Menschen - neben Vorerkrankten zum Beispiel auch ein Gutteil der älteren Bevölkerung, deren Immunsystem trotz Impfung weniger widerstandsfähig ist. Kinder unter fünf Jahren konnten zudem bislang gar nicht geimpft werden, und auch unter älteren Kindern verfügt bisher nur eine Minderheit über einen vollständigen Impfschutz. **Dazu ist auch für gesunde dreifach Geimpfte ein ungebremst hohes Corona-Infektionsgeschehen nicht zuträglich, da die Impfung nur vor Hospitalisierung schützen kann.** Ein sogenannter „milder“ Krankheitsverlauf bedeutet aber nicht selten eine äußerst unangenehme Erkrankung, von der sich Patient:innen oft erst nach Wochen erholen. Reinfektionen sind dazu bei Omikron deutlich wahrscheinlicher als bei früheren Virus-Varianten. Zudem verbleibt das Risiko einer längerfristigen Gesundheitsbeeinträchtigung etwa durch LongCovid, wovor u.a. auch der Bundesgesundheitsminister warnt. **Unsere Forderungen:** **Aus diesen Gründen ist es in der derzeitigen Hochinzidenz-Phase der Pandemie weiterhin geboten, wirksame Corona-Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie anzuwenden.** Wir fordern eine rasche Nachbesserung des Infektionsschutzgesetzes, damit die Bundesländer geeignete Instrumente künftig wieder situationsbedingt und unkompliziert anwenden können: **1.** Den Ländern muss ermöglicht werden, die S3-Leitlinie für die Schulen umzusetzen. **2.** Die Maskenpflicht in Schulen und öffentlichen Innenräumen muss wieder einfach möglich sein. **3.** Deshalb müssen FFP2-Masken in den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, damit Infektionsschutz für Schüler:innen nicht eine Frage des Geldbeutels ist. **4.** Die Testpflicht muss insbesondere auch in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen bestehen bleiben. **5.** Home-Office muss weiter Priorität haben. \#WirWerdenLaut, https://www.wirwerdenlaut.org/ **Weitere mitunterstützende Gruppen:** AG Luftfilter Köln, kontakt@luftfilter-koeln.de BildungSicherDE, https://www.twitter.com/BildungSicherDE Bundeseltern, http://www.bundeseltern.de/ Eltern in der Krise, https://www.elterninderkrise.de/ Initiative #ProtectTheKids, https://www.LuftfilterJetzt.de/presse/ Initiative Risikohaushalte, https://www.twitter.com/risikohaushalte/ Initiative Sozialarbeit für sichere Schulen, https://www.twitter.com/SozialarbeitNRW \#SicherOffenBleiben - Elterninitiative für sicher geöffnete Bildungseinrichtungen, https://www.openpetition.de/!sicheroffenbleiben ZeroCovid Deutschland/Österreich/Schweiz, https://www.zero-covid.org/
    4.407 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Robert Sontag #WirWerdenLaut Picture