• Skateranlage für Köln Sülz
    Die Kinder und Jugendliche gehen diesem Hobby momentan auf dem Kinderheimgelände in Sülz nach. Die Lärmbelästigung und auch falsche Orte, wo die Kinder fahren, z.b. die Tiefgaragen, führen zu Konflikten vornehmlich zwischen Jung und Alt. Ein Bürger vom Kinderheimgelände hat bereits bei der Bezirksverwaltung Lindenthal eine Eingabe gemacht, das wir hier in Sülz gerne eine Skaterbahn für unsere Kinder hätten. Deshalb hier jetzt der Aufruf zu einer Unterschriftensammlung. In Höhenberg sind bei so einem Anliegen im Jahr 2019 , 900 Unterschriften zusammengekommen. Ich will mehr!!! Was mir aber wichtiger ist, ist die Beteiligung von Kindern und damit meine ich Kinder jeglichen Alters. Ich habe in Ehrenfeld schon 3-Jährigen auf Pumptracks mit ihrem Laufrad gesehen. Ich möchte alle Kinder bitten ein Dina 4 Blatt zu nehmen und aufzuschreiben oder aufzumalen, wenn sie hier in Sülz eine Skaterbahn haben wollen. Wichtig ist dabei, das dann jemand leserlich Name und Anschrift auf dem Blatt schreibt. Und die Kinder irgendwie unterschreiben. Eventuell mit Fingerabdruck oder vielleicht habt ihr noch andere Ideen. Mir wäre es wichtig, das wirklich Köln Sülz darauf steht. Damit Kinder wissen, was ich meine hier ein Video von der Salatschüssel KÖLN. https://youtu.be/ddVsletHnIU Ich würde die Petitionsunterschriften, dann sammeln. Also werft sie dann bitte kontaktfrei in unseren Briefkasten in der Nürburgstraße 6 bei Tzotschew. Teilen. Teilen. Teilen! Bitte nutzt ihr auch alle Eure Kanäle: Twitter, Instagram, Verteiler der Schulen, in Absprache mit den Direktoren, Kirchengemeinden, und was Euch sonst noch einfällt. Danke ! Schönes Wochenende zusammen !
    1.851 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Simone Tzotschew
  • Medizinstudierende fordern Freiversuch für das M1 (Physikum) für das Frühjahr 2021
    **Das Physikum gilt unter Mediziner*innen als die schwerste Prüfung im Studium** und berechtigt bei Bestehen den Vorklinker*innen zum Eintritt in den klinischen Teil des Studiums. Diese Prüfung findet nach Abschluss des 4. Semesters in Form von zwei Multiple-Choice-Klausuren mit insgesamt 320 Fragen zu allen vorklinischen Fächern (Anatomie, Physiologie, Biochemie, Psychologie/Soziologie, Histologie, Biologie, Chemie und Physik) und einer mündlichen Prüfung am Präparat in Anatomie, sowie in Physiologie und Biochemie statt. Dafür ist ein enormer monatelangen Lernaufwand nötig. Nicht selten sitzt man 10-12 Stunden am Tag während der Lernphasen in der Bibliothek oder am Schreibtisch, bespricht komplizierte biochemische Synthese- und Abbauwege bei Treffen mit der Lerngruppe oder studiert Präparate von Körperspendern im Präpariersaal. **All dies ist jedoch seit November nicht mehr möglich.** Bibliotheken haben entweder geschlossen, oder sind nur in kleinen Zeitfenstern für eine handverlesene Anzahl Studierender zugänglich. Die Präpariersäle sind ebenfalls seit November geschlossen, somit ist eine gezielte Vorbereitung am Präparat unmöglich. Gleichzeitig können Eltern ihre Kinder während des Lockdowns nicht mehr in Kitas bringen und müssen sich somit um die Kinder kümmern, anstatt die Zeit für das Lernen nutzen zu können. Die Kontaktbeschränkungen verbieten es zudem sich in Lerngruppen zu treffen, sodass jeder Student in seiner Vorbereitung auf sich allein gestellt ist. **Wir Medizinstudierende nehmen die Coronasituation sehr ernst und sehen uns auch in einer Vorbildfunktion.** Natürlich ist es somit auch nicht verwunderlich, dass sich viele bereit erklärt haben in Krankenhäusern und Kliniken auf Station oder in Gesundheitsämtern bei der Bewältigung der Situation zu helfen. All diese Fakten machen es uns schwer, eine gute Prüfungsvorbereitung zu gewährleisten. Für das Bestehen der Prüfung stehen uns nur 3 Versuche zur Verfügung und im Falle des dreimaligen Scheiterns wird einem die Studienberechtigung im Fach Medizin in Deutschland entzogen. Es ist nur logisch, dass der Druck auf uns derzeit enorm ist, und das ohne die Möglichkeit auf einen Ausgleich in dieser lebenseinschränkenden Phase . Kurzum: **unsere Situation ist nicht mit der vorangegangen Physikumsprüfungen vergleichbar!** Wir möchten gehört werden und verlangen nicht, die Prüfung einfacher zu gestalten, denn auch wir wollen unsere gute Qualität beweisen, um bald den Patienten als gute Mediziner*innen zur Seite stehen zu können. Das einzige **was wir fordern, ist, dass uns in dieser schweren Situation der Druck genommen wird, bei nicht-Bestehen einen Prüfungsversuch zu verlieren** und das ist gerade in dieser besonderen Situation faire Lösung für alle und nicht zu viel verlangt!
    7.207 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Malte Gerhardt
  • Forderung nach Online-Klausuren an der TU Kl in Zeiten der Pandemie
    - Es besteht eine sehr hohe Infektionsgefahr, da Student*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen Inzidenzwerten und zudem mit öffentlichen Verkehrsmittel für die Klausuren anreisen müssen, was viele Student*innen als eine Verletzung des Grundrechts auf ihre körperliche Unversehrtheit ansehen ! - Außerdem besteht eine drastische Abnahme des Konzentrationsvermögens und der Denkleistung durch starke Ablenkung aufgrund von Feuchtigkeit unter der Maske, beschlagene Brillen usw. was wir als unzumutbaren Zustand um Leistung abzurufen ansehen. - Die Chancengleichheit wird nicht gewahrt, Student*innen mit Vorerkrankungen oder aus Risikogebieten sind durch Präsenzklausuren an der Teilnahme gehindert. - Präsenzklausuren stehen im Widerspruch zu Online-Lehre und weiteren Corona-Maßnahmen wie Home-Office Pflicht, Homeschooling/E-Learning/Online Lehre, starken Kontaktbeschränkungen, eingeschränktem Bewegungsraum aufgrund hoher Inzidenzwerte in manchen Gebieten. - Wieso werden beispielsweise Seminare mit max. 30 Teilnehmern nur online angeboten, Klausuren mit über 100 Teilnehmern sollen aber im Präsenzformat stattfinden? - Das Gewährleisten der Abstandsregeln bei der An- und Abreise zu den Prüfungen, sowie bei dem Aufenthalt auf dem Campus kurz vor Beginn der Klausur ist teilweise unmöglich - Gefährdung von Familienmitgliedern, die Risikopatient*innen sind, da ein Attest nur für betroffene Stundet*innen akzeptiert wird. - Die Möglichkeit von Klausuren im Online-Format anzubieten, wird in Prüfungsordnungen sogar explizit erwähnt, beispielsweise für integrative Sozialwissenschaften §14 (7) - Durch die Notwendigkeit E-Klausuren in einem Format anzubieten, wo das vorhandene Wissen angewandt werden muss, statt einer reinen Wissensabfrage (sog. Bulimielernen), wird nachhaltiges Lernen gefördert und Betrug während der E-Klausur wäre gänzlich erfolglos, wenn der Inhalt nicht tatsächlich auch erfasst wurde.
    379 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Mel Mitscherli
  • Schützt auch Erzieher*innen vor Corona
    Sehr geehrter Herr Bouffier, sehr geehrter Herr Klose, wir, die Berufsgruppe der Erzieher\*innen, halten seit Beginn der Pandemie die Stellung. Wir geben alles, um die Betreuung der Kinder und somit die Berufstätigkeit der Eltern zu sichern. Wir tun dies unter für uns besonders erschwerten und riskanten Umständen! Wie Ihnen bekannt ist, fehlten in den meisten Einrichtungen schon vor der Pandemie etliche Fachkräfte. Trotzdem leisten wir unsere Arbeit bestmöglich!! Die hohe psychische Belastung, die mit dem Wissen einhergeht, sich am eigenen Arbeitsplatz ohne adäquaten Schutz aufgrund der Unverhältnismäßigkeit des Tragens von Mund-Nasen-Masken bei der Arbeit mit Kleinkindern mit dem Coronavirus zu infizieren und somit möglicherweise auch die eigenen Familienangehörigen in Gefahr zu bringen, macht die Situation noch schwieriger. Viele von uns haben deswegen ihre Kontakte auf das allergrößte Minimum verringert! **Die Berufsgruppe der Erzieher\*innen wird seit Beginn der Pandemie sowohl durch die Berichterstattung der Medien, als auch durch die Maßnahmen der hessischen Landespolitik immer wieder vergessen.** Die Weitergabe von Corona unter Kindern und Fachpersonal wird heruntergespielt oder teilweise geleugnet!! Dabei hat das RKI bereits gemeldet, dass die Infektionszahlen unter pädagogischen Fachkräften die höchsten sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen!!! Uns wundert das nicht, sind wir doch permanent mit allen gerade umgehenden Infektionskrankheiten belastet. Seit Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes unter Pandemiebedingungen im Juli letzten Jahres leben wir ständig unter diesem Druck. Die Entwicklung der Infektionszahlen in ganz Deutschland beobachten wir mit größter Besorgnis, besonders im Hinblick auf die Mutationen. Auch deshalb ist die Aussage, dass die Kitas geöffnet bleiben und nur mit der BITTE an die Eltern versehen wird, ihre Kinder in einer anderen Form zu betreuen als in Kitas, ein Schlag ins Gesicht für alle in Kindertageseinrichtungen Beschäftigte in Hessen. **Das Abgeben der Verantwortung in der Frage, wo Kinder betreut werden an die Eltern ist ein komplettes Versagen der Politik und lässt einen ganzen Berufsstand im Regen stehen.** (Übrigens ist es auch ein im Regen stehen lassen der Eltern!!! Viele Arbeitgeber weisen berufstätige Eltern darauf hin, dass die Kitas ja geöffnet seien und somit die Eltern keine Ansprüche stellen könnten!!!) Diese BITTE an die Eltern hat vielerorts nur geringe Effekte auf die Zahl der Kinder, die weiterhin die Kitas besuchen. Dieses Handeln ist Respektlosigkeit vor der Berufsgruppe der Erzieher*innen und dem täglichen Risiko, das wir für die Gesellschaft tragen. Wir fordern, dass Sie, Herr Bouffier und Herr Klose hier auch Verantwortung den pädagogischen Fachkräften gegenüber übernehmen! Durch die momentane Teststrategie (nur testen bei Symptomen und erst Kinder/Personal unter Quarantäne stellen, wenn ENDLICH nach Tagen das positive Testergebnis einer K1 in der Kita ankommt. In dieser Zeit hatte der Virus schöne Möglichkeiten, weiter zu wandern!) wird ständig die Möglichkeit von unerkannten Dunkelziffern hingenommen von der Politik. Wir Erzieher*innen erleben ein großes Gefühl von Machtlosigkeit und Missachtung unserer Gesundheit. Auch fällt es schwer, die notwendigen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich nachzuvollziehen, wenn wir zeitgleich in unseren Einrichtungen schutzlos und gedankenlos zigfachen Kontakten ausgesetzt sind. Diese Doppelmoral, wonach Einschränkungen nur im Privaten gelten, in der Arbeitsstätte aber darauf gepfiffen werden kann, macht uns besonders wütend! **Unter den derzeitigen Maßnahmen müssen auch in den Kindertageseinrichtungen die Kontakte stark reduziert werden!** Zumal der gemeinsame Beschluss der Bundesländer mit der Kanzlerin die SCHLIESSUNG DER KITAS mit beinhaltet!! Durch welche Maßnahmen werden WIR geschützt? An welcher Stelle können WIR über den Schutz unserer Gesundheit entscheiden, um uns dem steigenden Risiko zu entziehen? **Wir fordern Sie hiermit auf, ENDLICH auch den Schutz unserer Gesundheit in Ihre Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung mit einzubeziehen!!!**
    28.043 von 30.000 Unterschriften
    Gestartet von Michaela Gringmuth-Endraß
  • Kostenlose FFP2-Masken für Arbeitslosengeld II - EmpfängerInnen
    Laut Beschluss der Bundesregierung sind ab Montag, den 25.01.2021 OP- oder FFP2-Masken beim Einkauf und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs Pflicht. Arbeitslosengeld II - EmpfängerInnen haben aber nicht die finanziellen Möglichkeiten, sich diese anzuschaffen. Somit sind sie nicht ausreichend vor Covid 19 geschützt und gefährden auch ihre Mitmenschen.
    166 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Ralf Uchtmann
  • #ZeroCovid: Für einen solidarischen europäischen Shutdown
    Nach einem Jahr Pandemie sind wir in ganz Europa in einer äußerst kritischen Situation. Tausende Menschen sterben jeden Tag und noch viel mehr erkranken. Das neue Coronavirus breitet sich rasend schnell aus, von Mutationen noch beschleunigt. Die Maßnahmen der Regierungen reichen nicht aus: Sie verlängern die Pandemie, statt sie zu beenden, und gefährden unser Leben. Die Strategie, die Pandemie zu kontrollieren, ist gescheitert („flatten the curve“). Sie hat das Leben dauerhaft eingeschränkt und dennoch Millionen Infektionen und Zehntausende Tote gebracht. Wir wollen die politische Lähmung in Bezug auf Corona überwinden. Wir wollen uns auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz für den nötigen solidarischen ZeroCovid-Strategiewechsel sammeln. Wie unsere Mitstreiter*innen in Großbritannien (https://zerocovid.uk) wissen wir, dass wir den Schutz unserer Gesundheit gegen kurzfristige Profitinteressen und große Teile der Politik erkämpfen müssen. Es gibt keinen Gegensatz zwischen Gesundheitsschutz und Pandemiebekämpfung einerseits und der Verteidigung demokratischer Rechte und des Rechtsstaats andererseits. Demokratie ohne Gesundheitsschutz ist sinnlos und zynisch. Gesundheitsschutz ohne Demokratie führt in den autoritären Staat. Die Einheit von beidem ist der entscheidende Schlüssel zu einer solidarischen ZeroCovid-Strategie. Der Aufruf in voller Länge, weitere Informationen sowie Aktionen zum Mitmachen finden sich hier: https://www.zero-covid.org
    111.738 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von # ZeroCovid Picture
  • Covid19: Krankenhausbeschäftigte fordern Mitsprache und Entlastung – Schluss mit Einschüchterungen
    Gemeinsam spüren wir Tag für Tag, wie sich mit Corona die Lage zuspitzt. Wir gehen über unsere Grenzen. KollegInnen brechen zusammen und immer häufiger erleben wir aufgrund des Personalmangels Situationen, in denen die Sicherheit unserer PatientInnen nicht mehr gewährleistet ist. Gemeinsam haben wir in den Kliniken hundertfach auf internen Wegen den Notstand angezeigt. Wir haben die Verantwortlichen aus der Hamburger Regierung aufgefordert uns anzuhören und ihrer Aufsichtspflicht für die Krankenhäuser nachzukommen. Dabei wäre es so einfach. Hamburg könnte beispielsweise jederzeit Regelungen erlassen, das Personal in den ausgelagerten und kaputt gesparten Bereichen der Reinigung und Zuarbeit aufzustocken. Das würde uns vor allem auf den hoch belasteten Intensivstationen spürbar entlasten. Romana wird als Sprecherin der Hamburger Krankenhausbewegung mit Kündigung bedroht, weil sie ausgesprochen hat, was wir Tag für Tag erleben. Deswegen geht dieser Aufruf an alle. An alle, die irgendwann auf eine würdige Versorgung im Krankenhaus angewiesen sind. An alle die dafür kämpfen, in ihrem wichtigen Gesundheitsberuf bleiben zu können, ohne daran kaputt zu gehen. Auch wenn der Applaus leiser geworden ist: Es ist wichtiger denn je genau hin zu schauen, was in den Krankenhäusern geschieht. **ErstunterzeichnerInnen:** Claudia Rother, Pflegekraft (Asklepios Klinik St. Georg) Karlheinz Fernau, Pflegekraft (Asklepios Klinik St. Georg) Rene Frenzel, Pflegekraft (Asklepios Klinik St. Georg) Meike Saerbeck, Pflegekraft (Asklepios Klinik St. Georg) Annika Laubmeister, Pflegekraft (Asklepios Klinik St. Georg) Anna Brünings, Therapeutin (Asklepios Klinik Nord) Jutta Schulze-Eppisch, Therapeutin (Asklepios Klinik Nord) Sina Krüger, Pflegekraft (Asklepios Klinik Harburg) Rebecca Stüdemann, Pflegekraft (Asklepios Klinik Harburg) Tim Tucholski, Pflegekraft (Asklepios Klinik Harburg) Kirsten Rautenstrauch, Pflegekraft, ver.di-Betriebsrätin (Asklepios Klinik Altona) Manja Heyse, Pflegekraft (Asklepios Klinik Altona) Maike Schertges, Pflegekraft (Asklepios Klinik Barmbek) Sophie Pieske, Pflegekraft (Asklepios Klinik Wandsbek) Hilke Vetter, Pflegekraft (Asklepios Hamburg Pflegepool) Nina Geier, Pflegekraft (Asklepios Hamburg Pflegepool) Sarah Parlow, Pflegekraft (Asklepios Hamburg Pflegepool) Claudia Böse, Pflegekraft (Asklepios Hamburg Pflegepool) Heike Piuntek, Pflegekraft (Asklepios Hamburg Pflegepool) Simon Pawelka, Pflegekraft (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Rolf Nonnenmacher, Mitglied des Personalrats (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Stefan Lindauer, Pflegekraft (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Johannes Koch, Pflegekraft (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Miriam Taube, Pflegekraft (Katholisches Marienkrankenhaus) Timon Heßbrüggen, Pflegekraft in Ausbildung, (Agaplesion-Bethesda Krankenhaus Hamburg-Bergedorf) Nicole Liebig, Pflegekraft (Helios-Endoklinik) Jana Wessel, Pflegekraft (Kinderkrankenhaus Altona) Benjamin Friedrich, Pflegekraft ( BG-Klinikum Hamburg Boberg)
    10.521 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Beschäftigte Hamburger Krankenhäuser Picture
  • Bonuszahlung für alle BetreuerInnen-HelferInnen-Pflegekräfte in Wohnheimen für Schwerstbehinderte!
    In den letzten Wochen erfahren wir aus verschiedenen Stationären Einrichtungen und Pflegediensten in Bremen und um zu, das hier die Bonuszahlung teilweise 2x gezahlt wurde. - Warum, gehören wir nicht dazu? - Wir riskieren Beruflich täglich unser Leben. - Antrag an die Landesregierung Bremen - - Bonuszahlung für alle BetreuerInnen-HelferInnen-Pflegekräfte, Hausmeister und Reinigungskräfte, in Wohnheimen für Schwerstbehinderte. Das Geld aus der Bonuszahlung hat uns Betreuer in Behinderten Einrichtungen -Wohnheimen für Kinder & Jugendliche, nicht erreicht. Der Schlüssel muss an alle BetreuerInnen Helfer/Helferinnen verteilt werden. Im Saarland z.B. springt die Landesregierung ein. Sie zahlt den Beschäftigten des Uniklinikums in Homburg die Prämie, weil es nach dem eigentlichen Verteilungsschlüssel leer ausgehen würde. Betreuungspflegerin, Heike noeme Fricke, 59 Jahre alt, arbeitet in einem Wohnheim für Schwerstbehinderte Kinder & Jugendliche in Bremen. Sie ist einfach nur enttäuscht und wütend, dass ihre Kollegen und Kolleginnen nichts bekommen. In unserem Wohnheim ist „Corona“ ausgebrochen, mehrere Kinder und KollegenInnen haben sich mit dem Covid19 Virus angesteckt. Das ganze Haus steht unter Quarantäne, in unserem Wohnheim leben „Systemsprenger“. Tägliche Angriffe, Gewalt und gezielte Übergriffe an uns BetreuerInnen, gehören zu unserem Tagesablauf. Die Abstandsregelung fällt daher hinten über. Die Leistungsgrenze ist seit Wochen überschritten, es folgt ein hoher Krankenstand im Haus und unzählige Überstunden, stehen durch den Notstand an. "Die Pflege ist ein schöner Beruf, aber die Rahmenbedingungen machen das irgendwann nicht mehr erträglich." - Unzählige Pflegeeinrichtung stehen vor einem Lockdown!!! - Warum, gehören wir nicht dazu!? Unterschrift: Heike noeme Fricke Betreuerin in der Behinderten Einrichtung für Schwerstbehinderte, Kinder und Jugendliche.
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Heike noeme Fricke Picture
  • Präsenz-Prüfungen trotz Lockdown an der Hochschule in Worms
    Worms knackt 200er-Inzidenz ! Wie kann es sein, dass die gesamte Wirtschaft runtergefahren wird, die Kontaktbeschränkungen auf ein Minimum reduziert werden und wir trotzdem wie geplant die Klausuren schreiben müssen? Wieso schaffen es so viele andere Unis auf ihre Studenten zu zugehen und Alternativen anzubieten? Wieso wird so wenig berücksichtigt wie schwer die Lage für uns als Studenten ist? Die Bibliotheken haben zu, man kann keine Lerngruppen bilden, teilweise fallen die Tutorien aus und die Onlinevorlesungen sind nicht ansatzweise vergleichbar mit den Präsenzvorlesungen. Wir sind nur noch zu Hause mit der Familie auf engstem Raum was die Lernsituation immens erschwert. Wieso werden solche Punkte nicht berücksichtigt? Wir haben keine andere Wahl und müssen zu den Klausuren um nicht noch ein weiteres Semester zu verlieren. Zudem kommen viele Studenten aus Risikogebieten aus ganz Deutschland angereist. Wenn jetzt hunderte von Studenten sich deshalb in Bussen und Bahnen quetschen sollen, um dann in einem vollbesetzten Saal schreiben zu müssen. Wieso kann man denn nicht schon früher Alternativen planen? Natürlich ist es schwer, natürlich heißt das viel organisatorische Arbeit und man kann es nie jedem Recht machen. Aber es gäbe so viel Möglichkeiten und die Hochschule Worms geht keinen Schritt auf uns zu!
    1.430 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Naomi Schwind
  • Für sichere Schulen - Sichere und gerechte Bildung auch während der Corona-Pandemie!
    Schule bedeutet für uns, Schüler:innen, gerade vor allem zwei Dinge: Unsicherheit und Chaos. Erst blieben die Schulen trotz steigender Ansteckungsgefahr mit nur wenigen Vorkehrungen immer weiter offen. Dann wurde Hals über Kopf auf Onlineunterricht umgestellt und wie es weiter gehen soll ist unklar. Für uns zeigt diese Konzeptlosigkeit: Die Gesundheit von uns Schüler:innen ist für die Landesregierung nicht die oberste Priorität. Wir sind der Meinung, wenn entschlossen gehandelt und auch Geld in die Hand genommen werden würde, wäre sowohl sicherer Präsenzunterricht als auch besserer Onlineunterricht möglich. Niemand kann uns erzählen, dass für die oben genannten Maßnahmen nicht genügend Geld da sei. Immerhin wurden gerade erst 1,2 Billionen Euro für die Wirtschaftsrettung bereitgestellt, davon 9 Milliarden allein für die Lufthansa und 3 Milliarden für die Autoindustrie. Und auch für die Bundeswehr waren 50 Milliarden da. Es scheint, dass die Dividende von Aktionär:innen und militärische Vorhaben wichtiger sind als unsere Gesundheit und Bildung. Damit sich das ändert haben sich in Freiburg und Umgebung Schüler:innen unter dem Namen „Für sichere Schulen 79“ (79 wie die Postleitzahl von Freiburg) organisiert und diese Forderungen erarbeitet. Wir würden uns über eine Unterschrift freuen und auch über einen Besuch auf unserer Instagramseite: https://www.instagram.com/fuersichereschulen79/
    1.710 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Wendelin Wahn Picture
  • Gegen Mobbing an Schulen
    Selbst bei vorsichtigen Schätzungen sind an weiterführenden Schulen in Deutschland jährlich 500.000 Schüler*innen von Mobbing betroffen. Der 2017 veröffentlichten PISA-Studie der OECD zufolge ist in Deutschland jede*r sechste Schüler*in im Alter von 15 Jahren von Mobbing betroffen. Es gibt meist auch psychiche Folgen danach wie Depressionen, Angstörungen, Zwangstörungen usw. Unter den 1.446 Jugendlichen, die nur gelegentlich gemobbt wurden, betrug die Rate 7,1 Prozent, und bei den Kindern ohne Mobbing kannten nur 5,5 Prozent depressive Verstimmungen. Damit hatten Opfer die mobbing Attacken hatten ein fast dreifach erhöhtes Risiko auf eine spätere Depression als nicht gemobbte Kinder.
    147 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Elif Özer
  • Schützt die Erzieher*innen vor Corona!
    Sehr geehrter Herr Bovenschulte, sehr geehrte Frau Bogedan, wir, die Berufsgruppe der Erzieher\*innen im Land Bremen, halten seit Beginn der Pandemie die Stellung. Wir geben alles um die Betreuung der Kinder und somit die Berufstätigkeit der Eltern zu sichern. Wir tun dies unter für uns besonders erschwerten Umständen. Wie Ihnen sicherlich bekannt ist fehlten in den meisten Einrichtungen schon vor der Pandemie etliche Fachkräfte. Aufgrund von notwendigen Schutzmaßnahmen für Kolleg\*innen mit Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, wie zum Beispiel „Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen“ (Rundschreiben des Senators für Finanzen Nr. 09/2020 vom 8. Mai 2020), wurden die Lücken in den Personaldecken vieler Einrichtungen noch größer. Wir nahmen auch diese Herausforderung an und hielten die Betreuung mit wenigen Einschränkungen auf dem Niveau von vor der Pandemie! Die hohe psychische Belastung, die mit dem Wissen einhergeht, sich am eigenen Arbeitsplatz ohne adäquaten Schutz aufgrund der Unverhältnismäßigkeit des Tragens von Mund-Nasen-Masken bei der Arbeit mit Kleinkindern mit dem Coronavirus zu infizieren und somit möglicherweise auch die eigenen Familienangehörigen in Gefahr zu bringen, macht die Situation nicht gerade erträglicher. **Die Berufsgruppe der Erzieher\*innen wird seit März sowohl durch die Berichterstattung der Medien als auch die Maßnahmen der Bremer Landespolitik leider immer wieder vergessen.** Seit Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes nach den Sommerferien steigen die Anforderungen von Politik und Trägern, sowie der Druck durch Eltern an Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen immer höher. Die Entwicklung der Infektionszahlen in ganz Deutschland beobachten wir mit größter Besorgnis. Auch deshalb sind die Beschlüsse der „Dreiundzwanzigsten Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ ein Schlag ins Gesicht für alle in Kindertageseinrichtungen Beschäftigte. **Das Abgeben der Verantwortung in der Frage, welche Kinder betreut werden an die Eltern ist ein komplettes Versagen der Politik und lässt einen ganzen Berufsstand im Regen stehen.** Der gut gemeinte Appell des Bürgermeisters hatte teilweise nur geringe Effekte. Wir empfinden dieses Handeln als Respektlosigkeit und meinen die Politik muss Verantwortung übernehmen! Dieses Nicht-Handeln, auch im Hinblick auf den Reaktionsstufenplan für Kindertageseinrichtungen, macht den beschlossenen Lockdown zu einer Farce, steigen doch seit Wochen die Infektionszahlen gerade in den Kindertageseinrichtungen an (bildung.bremen.de „Aktuelle Fallzahlen in Kitas und Schulen“). Die Statistiken weisen momentan zwar in den Schulen höhere Fallzahlen aus, hier wird aber auch zum Beispiel in Form von Reihentests weitaus häufiger getestet. Der Umgang der Senatorin für Bildung hiermit ist für uns erschreckend! **Erneut wurden Massentests für Schulen zum Ende der Weihnachtsferien zur Verfügung gestellt, wohingegen wir Erzieher\*innen weiterhin allenfalls anlassbezogen eine Testung beantragen konnten.** Diese Ungleichbehandlung durch die uns überstehende Behörde allein auf der Grundlage der bekannten Fälle ist neben des fehlenden Respekts auch ein verantwortungsloses Handeln im Hinblick auf das momentane gesamtgesellschaftliche Infektionsgeschehen und dem Wissen über eine hohe Zahl an Erkrankungen, die ohnehin nicht nachverfolgt werden können, Stichwort Dunkelziffer. Wir Erzieher\*innen erleben ein großes Gefühl von Machtlosigkeit. Auch fällt es schwer die sicherlich notwendigen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich nachzuvollziehen, wenn wir zeitgleich in unseren Einrichtungen schutzlos zigfachen Kontakten ausgesetzt sind. Diese Doppelmoral, wonach Einschränkungen nur im Privaten gelten, in der Arbeitsstätte aber darauf gepfiffen werden kann, macht uns besonders wütend! **Unter den derzeitigen Maßnahmen müssten auch in den Kindertageseinrichtungen die Kontakte stark reduziert werden!** Durch welche Maßnahmen werden wir geschützt? An welcher Stelle können wir über den Schutz unserer Gesundheit entscheiden um uns dem steigenden Risiko zu entziehen? Durch den Beschluss der MPK vom 05. Januar 2021 die Maßnahmen in Kitas nicht zu verändern, ist es noch einmal umso wichtiger für unseren Schutz zu kämpfen! **Die notwendige Betreuung in Kindertagesstätten kann nur mit weitreichenden Schutzmaßnahmen durch die Senatorin für Kinder und Bildung gewährleistet werden.** Wir fordern deshalb die genannten Maßnahmen zu unserem und damit dem Gesundheitsschutz der Gesamtgesellschaft.
    10.868 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Fay-Alyssa Kreib