• Endgültige Abkehr von "verbrauchenden" Versuchen an Wirbeltieren
    In einer fortschrittlichen, wohlhabenden und demokratisch organisierten Gesellschaft haben Praktiken, die Millionen von leidensfähigen Lebewesen erhebliches Leid und Tod bringen, keinen Platz. Dagegen tut entschlossene Förderung alternativer Methoden zur Erforschung der Verträglichkeit von Substanzen und Heilmöglichkeiten für schwere Krankheiten Not. Vielversprechende Ansätze wie Versuche mit Zellkulturen, künstlichen Organen, Computer-Simulationen usw. halte ich für ausbauwürdig. Tausende seriöser Mediziner wie Ärzte gegen Tierversuche nennen jede Menge solcher Ersatzmethoden und kritisieren Tierversuche als grausam und überflüssig. Alternative, insbesondere ganzheitliche Heilmethoden aus aller Welt verdienen es, ernster als bisher genommen und je nach Einzelfall auch bei unseren (Zivilisations)Krankheiten erwogen zu werden. Letztlich müssen wir Menschen uns endlich von unserer Anmaßung verabschieden, unser Wohl als eine Spezies unter Millionen über alles andere zu stellen. Wir sollten endlich anerkennen, dass wir uns nicht über die Natur stellen können, von der wir ein Teil sind. Unsere Existenz schließt Krankheit, Leiden und Sterben ein. Warum opfern wir erschreckend bedenkenlos Millionen von Mitlebewesen, um unsere, oftmals durch unsere eigene, widernatürliche Lebensweise mit zu verantwortende Gebrechen zu heilen oder unsere unersättliche Neugier zu stillen? Ganz zu schweigen davon, dass die Übertragbarkeit solcher Forschungsergebnisse mehr als strittig ist. Ich bin seit meiner frühesten Kindheit immer wieder entsetzt darüber, wie unsensibel und oft brutal unsere Art nicht nur miteinander, sondern in noch viel höherem Maße mit anderen Spezies, umgeht. Kaum ein Geschöpf, das wir nicht manipuliert und für unsere inzwischen wahnwitzig ausgefeilte Maschinerie des überwiegend wirtschaftlichen Nutzen-Denkens ausgebeutet hätten. Wir nennen uns Krone der Schöpfung und halten uns für das Zentrums unseres einzigartigen und verwundbaren Planetens. Aber unserer enormen Verantwortung durch unsere vielfältigen Gaben und Möglichkeiten werden wir in keinster Weise gerecht. Welcher Logik entspricht es, dass jemand gesundet/gar nicht erst erkrankt durch Kenntnisse, die im Zusammenhang mit für Tausende wehrloser Kreaturen schmerzhaften und letztlich tödlichen Experimente gewonnen wurden? Meiner nicht. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.
    474 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Christine Berg
  • Mehr Gesundheitsvorsorge für Asylbewerber!
    Asylbewerbern müsste, erst recht wegen ihrer häufig traumatischen Erfahrungen, die gleiche ärztliche Betreuung zuteil werden wie uns. Wenn eine Unicef-Studie laut Zeit vom 7. Dezember 2014 feststellt, dass das deutsche Asylrecht Kinder von m e d i z i n i s c h e r V e r s o r g u n g und einem kindgerechten Sozialleben fernhalte, so ist das beschämend und erschreckend. Zeit Online, 7.12.2014: Deutschland tut weh. http://www.zeit.de/2014/50/minderjaehrige-fluechtlingskinder-fluechtlingsheim
    365 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Wilfried Hoffer
  • Keine CETA-Zustimmung im Koalitionsvertrag! GRÜNE: bleibt standhaft!!
    Das europäisch-kanadische "Freihandels"-Abkommen (richtiger: Investitionsschutzabkommen) CETA verändert die Rechtsordnung dauerhaft und geht zu Lasten von Demokratie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit. CETA baut nicht nur Zölle und Handelshemmnisse ab, sondern es bringt vor allem Vertrauensschutzregeln für ausländische Investoren. Wegen der "Stillstandsklausel" dürfen die Regeln für Produktion und Vertrieb von Gütern und den Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz nicht mehr verschärft werden. Künftige Liberalisierungen dürfen wegen der "Sperrklinkenklausel" nicht mehr zurückgenommen werden; die Klausel gilt ebenso für die Privatisierung öffentlicher Güter. Die Einschränkungen und Ausnahmen zu beiden Klauseln, die die EU-Staaten angebracht haben, ändern die Wirkungsweise des Abkommens nur teilweise und lückenhaft. CETA führt zu einer unumkehrbaren Rechtsänderung! Wenn künftige Wahlen eine Mehrheit links der Mitte, mit starken ökologischen und sozialen Parteien bringen, aber CETA dann komplett in Kraft getreten wäre - so muss die künftige Bundesregierung bei Verbesserung von Umwelt- oder Sozialgesetzen mit Schadensersatzfordungen der Investoren rechnen. Für Investorenklagen soll ein Sondergericht, nämlich ein wirtschaftsfreundlich besetzter Schiedsgerichtshof zuständig sein. CETA zementiert die neoliberale Wirtschaftsordnung einseitig zu Gunsten der Wirtschaft. Wenn die Befürworter mit der Sicherung von Arbeitsplätzen bzw. neuen Arbeitsplatzen werben, so ist dies reine Spekulation. Eher schreiten die Bildung von Großkonzernen und die Rationalisierung aller Arbeitsvorgänge (also Arbeitsplatzabbau) voran! Dies ist ein Aufruf des Heidelberger Bündnisses gegen TTIP/ CETA/ TiSA/ JEFTA, in dem fünfzehn lokale und regionale Organisationen vertreten sind.
    613 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Michael Sadtler
  • Abschaffung von Aluminiumverpackungen in der Lebensmittelindustrie
    Aluminiumverpackungen, nicht nur in Verbindung mit Lebensmitteln, sondern Aluminiumsalze ab. Diese Salze verursachen Allergien und sogar Krankheiten wie Alzheimer und Krebs. Deshalb sollten Aluminiumverpackungen schnellstmöglich aus der Nahrungsmittelindustrie verschwinden. Es gibt genug Alternativen.
    55 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Katrin Hiller
  • Grundsätzliche Einkommenszuschüsse für Teilzeiterwerbsmäßige
    Die Produktivität von Arbeitskräften hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Automatisierungsmechanismen sowie wirtschaftlicher Synergieeffekte vervielfacht. Das bedeutet konkret: Man benötigt für die gleiche Produktionsmenge nur noch einen Bruchteil der Erwerbstätigen. Und diese Entwicklung setzt sich aufgrund des technischen Vortschritts unaufhaltsam fort. Trotzdem haben wir das selbe Arbeitszeitenmodell wie vor 50 Jahren: Die meisten Erwerbstätigen gehen 8 Stunden am Tag arbeiten. Dadurch entsteht de Facto ein Defizit an Arbeit, was in Arbeitslosigkeit resultiert. Wenn man vor 5 Jahren 2 Menschen zur Herstellung eines Produkts benötigt hat, ist dies heutzutage einer Person alleine möglich. Wie kann man die Arbeit also aufteilen? Man lässt es einen Menschen herstellen und schickt den anderen "in Harz". Oder: Man lässt beide jeweils 4 Stunden produzieren. Ich fordere dies in einem Pilotprojekt in NRW zu fördern. Ein Kritikpunkt: Das kostet Geld. Jein. Natürlich muss die geringere Entlohnung finanziell kompensiert werden: Niemand verlangt für 4 Stunden Arbeit das selbe Geld wie für 8 Stunden. Aber: Dadurch fällt für den Staat die finanzielle Belastung des Arbeitslosengeldes weg. Unterm Strich bleibt also lediglich ein erheblicher Unterschied bestehen: Der Arbeitgeber zahlt für zwei Arbeitnehmer Sozialbeiträge und übernimmt dadurch zwangsläufig die staatliche Verpflichtung, seinen gesetzlichen Anteil an der Sozialversicherung des zweiten Arbeitnehmers zu leisten. Das entlastet ebenfalls den Staat, wird aber natürlich nicht freiwillig von den Unternehmen geleistet. Deshalb muss dort beim Arbeitnehmer der Anreiz gesetzt werden, den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen Vollzeitstellen in Teilzeitstellen umzuwandeln. Denn dadurch entlasten wir die Arbeitnehmer, machen Burnout wieder zu einer kaum verbreiteten Nischenerkrankung, und entlasten gleichzeitig den Staat durch Entlastung seines Anteils am Sozialsystem. Aber das kann lediglich passieren, wenn der Arbeitnehmer trotzdem von der Stelle leben kann. Dann werden die Arbeitnehmer vermehrt nach Teilzeitstellen verlangen und die Wirtschaft nötigen diese anzubieten. Deshalb muss Teilzeitarbeit finanziell gefördert werden. Mein Vorschlag wäre ein pauschaler "Fiktivstundenlohn" für jeden Teilzeitbeschäftigten. Das würde vor allem den unteren Einkommensschichten zugute kommen, Aufstocker und Beschäftigte unterhalb des Fiktivstundenlohns erhalten mehr, Arbeitnehmer oberhalb des Fiktivstundenlohns haben die Wahl ob sie auf einen Teil ihres Einkommens verzichten oder weiter Vollzeit arbeiten. Natürlich muss man, um "Scheinbeschäftigung" von 1-2 Stunden am Tag vorzubeugen eine Mindestarbeitszeit einführen. Diese könnte bei 20-30 Stunden in der Woche liegen (4 beziehungsweise 6 Stunden täglich). Übrigens: Berufe, die unter dem "Fachkräftemangel" leiden haben grundsätzlich höhere Stundenlöhne, weshalb sich die Fachkräfte seltener auf dieses Angebot einlassen werden, dort ist also wenig Gefahr durch diesen Vorschlag. Es wird hauptsächlich die Lebenssituation von Geringverdienern verbessern, deren "liegen gebliebene" Arbeit aufgrund der meist geringeren notwendigen Qualifikation problemlos durch momentane Arbeitslose übernommen werden kann.
    17 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Christoph Kunze
  • Brillen zum Ausgleich stärkerer Fehlsichtigkeit sollen wieder von Krankenkassen bezahlt werden!
    Menschen, die nicht richtig SEHEN können, stellen zum Beispiel im Straßenverkehr eine Gefahr für sich und andere dar! Sie können außerdem nicht richtig oder nur unter erschwerten Bedingungen (Kopfschmerzen, Überlastung) lernen, lesen, arbeiten und schreiben. Das muss geändert werden! Und zwar so, dass auch arme Menschen wieder eine passende BRILLE bekommen.
    46 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Almut Rosebrock
  • Abschaffen!!! Volle Kranken- und PV-Beiträge auf Leistung aus Direktversicherungen
    2004 wurde das Gesetz geändert ==> auch rückwirkend! - ab sofort ist auf die volle ausgezahlte Versicherungssumme von betrieblichen Direktversicherungen in 120 monatlichen Anteilen zusätzlicher Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig - für Rentner mit dem vollen Beitrag von derzeit größer 15% +Pflegeversicherung - diese Art der betriebliche Altersversorge lohnt sich so nicht (mind. für Arbeitnehmer mit Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze) - der Vertrauensschutz ist beschädigt, da das Gesetz auch rückwirkend in Kraft tritt - ich empfinde es als eine Art Abzocke, da man als Rentner mehr zu bezahlen hat, als man evtl. während der Ansparphase sparen konnte - der viel gepriesene Gleichheitssatz ist nicht erkennbar, da die Versicherungspflicht entfällt, wenn man selbst die Prämien zahlt (statt der Arbeitgeber) - ich empfinde es eine Art Strafe, dass man auf die volle Summe Beiträge zahlen muss, obwohl man während der Beschäftigung u.U. bereits die Höchstbeiträge abgeführt hat - man fühlt sich mit der Aufforderung, privat Altersversorge zu betreiben, auf den Arm genommen
    43 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Walter Funke
  • Modetrend H&M: Magerwahn!
    Die großen Modelabels haben eine große Verantwortung. Viele junge Leute schauen sich ihre Kollektionen an und damit auch die Models. Sie wollen genauso aussehen wie sie, weil sie sich diese als Vorbilder nehmen. Wenn man aber in die Pubertät kommt, geht dies nicht mehr so leicht. Im Umkehrschluss heißt dies, dass sie anfangen weniger zu essen und mehr Sport zumachen. Nur um diesem "Schönheitsideal" zu entsprechen. Vorallem H&M muss sich seiner Reichweite mehr bewusst werden. Denn z.b Bonprix oder C&A sind schon zu fraulicheren Models gegangen. Die wie normale Menschen aussehen.
    40 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Annika Uebe
  • Cannabis legalisieren - Jugend schützen
    Selbst im Prohibitionsland Amerika hat sich viel getan. Wir haben letztlich nur das Verbot wegen den Hetzkampagnen in Amerika vor über einem halben Jahrhundert! Ein Verbot hält niemanden auf. Jugendschutz gibt es nicht, Kinder und Jugendliche kommen über den Freundeskreis, in der Schule oder über Straßenhändler an das Kraut. Ein Verbot kostet den Staat und somit den Steuerzahler jährlich Milliardensummen. Dies ist nicht notwendig. Die aus einer Legalisierung entfallenden Steuergelder könnten in eine angemessene Aufklärung sowie in Beratungsstellen investiert werden. Ein Verbot kriminalisiert harmlose Konsumenten. Es gibt Menschen, die aufgrund der Repression ihren Führerschein (Cannabis ist über Haaranalyse mehrere Jahre nachweisbar!) verloren haben, weil es keinen vernünftigen und fairen Test gibt ähnlich des Alkohol-Tests. Sie verlieren ihre Arbeitsstellen. Die Legalisierung von Cannabis könnte dies ändern; sie könnte Arbeitsplätze erschaffen! Cannabis ist keine Einstiegsdroge, die meisten Menschen haben zuvor süchtig machenden Zucker, Alkohol oder Tabak ausprobiert, bevor sie zu Cannabis griffen. Wollen Sie nun auch Zucker verbieten? Es gibt, anders als bei Zucker, keinen einzigen Menschen, der an dem Konsum von Cannabis gestorben ist. Egal, wie lange oder wie viel ein Mensch konsumiert, es ist unrealistisch, die letale Dosis zu erreichen. Letztlich würde eine Legalisierung Unsummen an Steuern eintreiben. Bestes Beispiel: Amerika. In den Staaten, in denen Cannabis legalisiert wurde, gibt es Milliardensummen an Steuereinnahmen jährlich. Es gibt also keinen sinnvollen Grund, Konsumenten zu kriminalisieren und Cannabis zu verbieten. Immer mehr Länder und Staaten verändern ihre Gesetzeslagen und die Einstellung. Wann wird Deutschland endlich nachziehen?
    242 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Kevin S.
  • Helft Hanna - JETZT
    Die 9-jährige Hannah leidet unter NCL2. NCL2 heißt auch Kinderdemenz. Ihr könnte geholfen werden, wenn der Hersteller des Medikaments ihr die Medikamente auch gibt. BIOMARIN der Hersteller argumentiert, dass das Medikament noch nicht freigegeben ist. Vielleicht kann Hannah in der nächsten Studie, Ende 2015, teilnehmen. Die Eltern von Hannah haben mit Eltern von Kindern gesprochen, die an der Studie teilgenommen haben. Das Ergebnis mit dem Medikament war positiv. Ärzte sagen dass in einem Nofall nicht bis zur endgültigen Freigabe gewartet werden muß. Auf die endgültige Freigabe kann Hannah nicht warten - sie braucht jetzt Hilfe. Helfen Sie jetzt. Bitte.
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    Gestartet von Klaus Kleiber
  • Ärztliche Notfallpraxen in Overath und Rösrath erhalten!
    Bergisch Gladbach ist gerade für ältere Menschen und andere Mitbürger ohne Kfz mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlechter erreichbar als Köln. An Wochenenden kann es Stunden dauern, die Notfallpraxis in Bergisch-Gladbach zu erreichen. Die KV verweist auf einen Fahrdienst, der mit 7 Fahrzeugen Hunderttausende potentieller Patienten in Leverkusen, Wuppertal, Remscheid, Oberberg und Rheinberg versorgen soll. Die Notfallpraxis in Rösrath arbeitet wirtschaftlich. Es ist wichtig gerade da zu helfen, wo es nötig ist. Es ist gedankenlos, den Kürzungsrasenmäher bei älteren und ärmeren Menschen anzuwerfen. Und lieber zwischen 2016 und 2018 knapp 30000 € Miete für leerstehende Räume Räume der Notfallpraxis zu zahlen.
    447 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Günther Wielpütz
  • Raum der Stille im Harzklinikum Wernigerode
    Weil es nicht sein kann , dass Ärzte nur in der Toilette einen Raum finden, wo sie nach dem Tod einer jungen Frau Stille finden, um der Trauer Zeit zu geben.
    73 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Peter Schaller