• Seebrücke - Besigheim zum sicheren Hafen machen!
    Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt die Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen. Lasst nicht zu, dass die Werte der Menschlichkeit abgeschafft werden, sondern setzt Euch mit uns dafür ein, dass niemand mehr auf der Flucht im Meer, auf Lesbos oder in der Wüste sterben muss. Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln! Barcelona, Palermo, Bonn, Düsseldorf und Köln sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen. Sie haben ihre Städte zu sicheren Häfen erklärt. Dem sollte sich die Stadt Besigheim anschließen. #SafeThem #LeaveNoOneBehind #SeebrückeBesigheim
    175 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Lukas Geisler Picture
  • Für die Stadt Wangen als sicheren Hafen!
    Dass die Einreise nach Deutschland auch trotz Corona möglich sein kann, hat die Bundesregierung bewiesen, indem sie a) weit über 100.000 deutsche Staatsbürger*innen innerhalb kürzester Zeit zurück nach Deutschland holte, und sie b) innerhalb weniger Tage die Einreise von 40.000 Erntehelfer*innen aus Rumänien organisierte, damit die Spargelernte trotzdem (fast) wie gewohnt stattfinden kann. Es ist also möglich, wenn der Wille da ist. Aber der Wille, die 40.000 Menschen aus den griechischen Lagern zu evakuieren, fehlt. Diese bewusste Verletzung der Menschenrechte darf nicht länger toleriert werden! --- Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Das sind unter anderem Alte, Arme, Obdachlose, Immunschwache und auch geflüchtete Menschen an unseren Außengrenzen. Wie lange kann es ein Mensch unter unmenschlichen Bedingungen an der EU-Außengrenze aushalten? Die Zustände in den Lagern auf den griechischen Inseln spitzen sich seit Jahren zu. Schutzsuchende auf den griechischen Inseln und an der Grenze sind massiver Gewalt und systematischer Willkür ausgesetzt. Griechenland und die EU haben in den letzten Wochen grundlegende Menschenrechte und das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft. Menschen auf der Flucht werden beschossen, die Bedingungen in Camps wie Moria bleiben absichtlich menschenunwürdig, weil die EU Schutzsuchende abschrecken will. Es herrscht dort Rechtlosigkeit, wo Solidarität und Menschlichkeit am dringendsten gebraucht wird. Die Situation in den überfüllten Lagern ist katastrophal, es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Denn Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich. Wir haben keine Zeit mehr: Wir müssen sofort die Menschen aus den Lagern evakuieren. Wenn die EU und die Regierungen jetzt nicht handeln, wird die schon jetzt herrschende Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten. Wir können und dürfen nicht zulassen, dass dieses Verbrechen in unserem Namen geschieht! Mit besten Grüßen, Vertreter*innen der Seebrücke Wangen Kontakt: seebrueckewangen@riseup.net https://seebruecke.org/lokalgruppen/wangen/ Unterstützer*innen des Antrags: - Bündnis Seebrücke Wangen - Netzwerk Asyl Wangen - Fridays for Future Wangen - Jugendzentrum Tonne Wangen - Bündnis Seebrücke Kempten - SJZ rect!OR Kempten - Initiative gegen Rassismus Westallgäu
    362 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Seebrücke Wangen Picture
  • Gesundheitsreform und neue Gesetze, mehr Geld für alle in systemrelevanten Berufen.
    Reform vom Gesundheitssystem und Wertschätzung plus mehr Geld in Pflege, Therapieberufen und weiteren systemrelevanten Berufen! Das geht nur mit einer anderen Politik und neuen Gesetzen. Das System selbst braucht eine Reformierung und Erneuerung.
    217 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Monika Rosa Waldkirch
  • Petition zur Absage der Abschlussprüfungen 2020 (nicht nur ABI!)
    In wenigen Tagen/Wochen sollen die Abschlussprüfungen in NRW für 70.000 Schüler, Schülerinnen, Umschülerinnen und Umschüler, Abiturienten und Abiturientinnen, sowie Auszubildende umgesetzt werden. Das empfinden wir aus folgenden Gründen als eine Zumutung und falsch: 1. Unsere Gesundheit! - Auch, wenn Schutzmaßnahmen getroffen werden, sitzen viele Prüflinge in einem Raum, nicht jeder verfügt über eine Schutzmaske, wir nutzen alle die gleichen Toiletten, gehen alle durch die gleiche Tür. Viele reisen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen sich Viren sammeln, durch die zahlreichen Berührungspunkte (Türen, Haltegriffe, schlechter Luftaustausch, etc.) entsteht eine Art Schneeballsystem. Am Ende trägt nicht nur Einer die Viren aus seinen Verkehrsmitteln in die Prüfung, sondern alle anderen Prüflingen ebenso. - Einige Prüflinge sind selber im Falle einer Infektion risikobehaftet und müssen sich diesem Risiko aussetzen, um einen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus steht mittlerweile fest, dass auch nicht-Risikogruppen an dem Virus sterben können. - Virologen konnten bereits beweisen, dass das Virus SARS-Covid 19, mehrere Tage auf Oberflächen überleben kann und dann immer noch infektiös ist. - Nicht alle Prüflinge sind Verantwortungsbewusst und halten sich an die Vorgaben der Regierung und bringen dadurch ein zusätzliches Risiko mit in den Prüfungsraum. 2. Die Gesundheit unserer Familien- und Haushaltsmitgliedern - Die wenigsten Prüflinge leben alleine. Viele leben in einem Haushalt mit Kindern und/oder Eltern und/oder Großeltern, wenn man nach den Prüfungen nach Hause kehrt, muss man damit rechnen, seine Familien-, und Haushaltsmitglieder in Gefahr zu bringen (eventuell sogar mit schweren bis tödlichen Folgen) - wer verantwortet das?? - Die psychische Belastung durch die Pandemie, die schwierige Prüfungsvorbereitung und der zusätzlichen familiären / gesellschaftlichen Last ist enorm. 3. Erschwerte Lernbedingungen - Abgesehen von der Tatsache, dass wir momentan weitaus mehr zu bewältigen haben, als die Prüfungen. Zum Beispiel die Unterstützung von Familie, Nachbarn und älteren Menschen, die auf Grund des hohen Risikos eingeschränkt sind. - Viele von uns haben Angst. Unsere Familien geraten in Existenznot und wir sind mit unseren „Prüfungsvorbereitungen“ mittendrin. Nichts ist wie zuvor. - Durch den Unterrichtsausfall fehlt uns eine präsente Prüfungsvorbereitung, die Medien sind häufig eingeschränkt und ein PC muss von allen Betroffenen des Haushalts genutzt werden. - Des Weiteren leiden auch unsere sozialen Kontakte, hier ist bereits ein Defizit entstanden, was unsere Nerven und unsere Psyche zusätzlich belastet. - Lerngruppen oder das Lernen in einer Bibliothek ist uns untersagt. Da momentan alle zuhause sind kann auch das Lernen im trauten Heim unmöglich werden. Zudem fehlt der direkte Austausch mit Lehrer*innen und/oder Dozent*innen. 4. Kinderbetreuung - Heutzutage ist es nichts außergewöhnliches mehr, als alleinerziehendes Elternteil ein/e Studium/Ausbildung/Umschulung zu absolvieren oder einen Schulabschluss nachzuholen, wie sollen Prüflinge die Betreuung ihrer Kinder zu dieser Zeit sicherstellen, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind und die Kinder nirgends anders hin dürfen? - Viele von uns leisten gerade Zuhause einen enormen Beitrag, der eine zusätzliche Belastung darstellt. Wir beschäftigen unsere Kinder, betreuen unsere hilfebedürftigen Angehörigen, gehen einkaufen, organisieren Dinge und unterstützen unser Umfeld. 5. Die Relevanz der Prüfungen - Ein häufiges Argument für die Durchsetzung der Prüfungen ist der vermeintliche Nachteil auf dem Arbeitsmarkt, sagen aber unsere Leistungen über den gesamten Ausbildungs-, Schul-, Umschulung- und Studienzeitraum, sowie unsere Bewertungen aus der Praxis nicht viel mehr über unser Können aus? Ist die Prüfungsnote einer Abschlussprüfung, für die man eben einmal gepaukt hat wirklich so relevant uns aussagekräftig, dass es alles andere in den Hintergrund stellt? Für uns nicht. (Und möchte man wirklich bei jemandem arbeiten, der kein Verständnis dafür hat, dass die Prüfungen in einer solchen Situation ausgesetzt werden?) - Auf Grund der erheblichen Lerneinschränkungen für die Prüfungen, ist abzusehen, dass die Abschlussprüfungen unter diesen Umständen ohnehin schlechter ausfallen, als sie es sonst tun würden, verbessert das unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirklich? 6. Gerechtigkeit - Es ist nicht abzustreiten, dass die Situation nicht gerecht enden kann, entweder ist es für jenigen die ungerecht, die ihre Prüfungen absolvieren mussten und müssen werden oder eben für die Prüflinge diesen Jahres, die unter extrem bis zur Unmöglichkeit erschwerten Bedingungen Lernen müssen. Hier sollten die Sicherstellung der Gesundheit und das hohe, vermeidbare Risiko mehr als ausreichend sein, um die Prüfungen dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. 7. Was wollen wir erreichen? - Wir möchten, dass die Prüfungen aus den oben genannten Gründen abgesagt werden. Stattdessen können Noten aus der Praxis und/oder aus den vorgegangen Zeugnissen als Richtwert dienen oder zu einer "Prüfungsnote" zusammengestellt werden. - Jeder Prüfling erhält einen Abschluss auf Basis der schulischen Leistungen. - Bei einer erwünschten Verbesserung der Note, kann eine mündliche Leistung erbracht werden (zum Beispiel per Online-Videocall). Aus dieser Vielzahl an Gründen bitten wir euch diese Petition zu unterschreiben um gemeinsam etwas zu erreichen - Zusammen schaffen wir das! Wir freuen uns auch über Unterstützung von allen Menschen außerhalb von NRW! Gerne können Sie ebenfalls eine Petition starten und hierzu unseren Text oder Passagen daraus verwenden! Geändert am 06.04.2020 um 23:30 Uhr, Unterschriften bis Dato: 275
    3.441 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Sonja Dransfeld, Ines Bouragaa, Bianka Hanke Picture
  • Schutz vor Corona: Recht auf Abstand für Flüchtlinge in M-V!
    Geflüchtete in den Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) in Mecklenburg-Vorpommern (MV) haben kaum Möglichkeiten sich selbst gegen Corona zu schützen: - Der Staat zwingt sie in Mehrbettzimmer mit Menschen, die sie nicht kennen. Die Essensversorgung in Kantinen zwingt mehrere dutzend Menschen in einen Raum. - Die Landesregierung in MV hat keinen Plan zum Schutz der Asylsuchenden*. Das Innenministerium MV behauptet zwar, es hätte die Lage im Griff. Was es damit meint, sind allerdings nur Beschränkungen und restriktive Regelungen*. Beispielsweise wurde eine Quarantänezone in Stern-Buchholz (Schwerin) eingerichtet, die mit einem Bauzaun abgesperrt wurde. - Rassistische Vorurteile werden verschärft, wenn sich die Infektion in einer Unterkunft konzentriert. Das Beispiel Magdeburg zeigt, dass es auch anders geht: Die Aufnahmeeinrichtung wurde leer gezogen. Die Asylsuchenden kamen in die Kommunen. So ist zudem Platz geschaffen für Asylsuchende, die neu in Deutschland ankommen*. Wir fordern: Schutz vor Corona! Recht auf Abstand! Asylsuchende aus Aufnahmeeinrichtungen in die Kommunen! Risikogruppen in Wohnungen! P.S.: Blick über den Tellerrand Massenunterkünfte sind Teil der staatlichen Abschottungspolitik, die in den letzten Jahren immer weiter verschärft wurde. Corona zeigt überdeutlich, was diese Politik den Betroffenen nimmt: Die Möglichkeit eines selbstbestimmten Alltags, Zugang zu Informationen und Beratung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Pro Bleiberecht fordert generell "Solidarität mit Asylsuchenden - Ausgrenzung, Isolation und institutionellen Rassismus stoppen!" bei monatlichen Mahnwachen vor der Aufnahmeeinrichtung Nostorf-Horst. Pro Bleiberecht wendet sich mit dieser Petition an die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, weil wir dies in unserem direkten Einflussbereich sehen. Wir unterstützen darüber hinaus die weiter gefassten deutschland- bzw. europaweiten Forderungen von PRO ASYL, Seebrücke und der Transbalkan Soligruppe. Weiterführende Links finden Sie auf unserer Homepage. Mitzeichnende Akteur*innen aus MV: Aktionsbündnis 8. Mai Demmin Greifswald hilft e.V. Gutshaus Hermannshagen e.V. Migranet-MV (Netzwerk der Migrantenselbstorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern) LOBBI e.V. (Landesweite Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt) Bundesweiter Support: AK Flüchtlinge innerhalb der IPPNW Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft Tierbefreiungsoffensive Saar e. V. * Berichterstattung zum Thema ZEITonline: "Flüchtlingsunterkünfte. Wenn Abstand halten unmöglich ist", https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-03/fluechtlingsunterkuenfte-coronavirus-ansteckung-fluechtlinge-quarantaene-social-distancing-gefluechtete Nordkurier: "Corona-Krise verursacht prekäre Situation in Flüchtlingsunterkünften", https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/coronakrise-verursacht-prekaere-situation-in-fluechtlingsunterkuenften Süddeutsche Zeitung: "Corona-Fall in Zentraler Anlaufstelle für Asylbewerber", https://www.sueddeutsche.de/leben/gesellschaft-halberstadt-corona-fall-in-zentraler-anlaufstelle-fuer-asylbewerber-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200327-99-493635 Schweriner Volkszeitung: "Trotz Corona kein Abschiebestopp", https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Trotz-Corona-kein-Abschiebestopp-in-Mcklenburg-Vorpommern-id27835202.html
    2.163 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Pro Bleiberecht Picture
  • Lohnfortzahlung bei Risikogruppen während einer Pandemie
    Warum werden Gefahrengruppen nicht besser geschützt. Diese Personengruppe, zu denen oftmals auch Rentner die noch arbeiten müssen gehören, sollen zwar zuhause bleiben, jedoch müssen sie dafür Urlaub nehmen, Minusstunden erzeugen oder auf ihren Lohn verzichten. Diese Menschen müssen mit Lohnfortzahlung in Sicherheit gebracht werden. Gerade Rentner mit geringer Rente bekommen keine Zusatzleistungen vom Staat. Auch bekommen sie nach einer Krankheitsdauer von mehr als sechs Wochen kein Krankengeld, obwohl sie von der Rente und von ihrem Lohn/Gehalt Krankenversicherung zahlen. Sie bekommen ja ihre "üppige" Rente. Und wer es nicht glaubt, es gibt genügend Rentner, die NUR durch einen zusätzlichen Vollzeitjob ihre Unkosten tragen können. Daher bitte ich Sie, diese Petition zu unterstützen.
    129 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Manfred Weih
  • Examensvergabe der diesjährigen Gesundheits- und Krankenpflegeschüler ohne Prüfung.
    Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Jens Spahn, sehr geehrte Staatssekretärinnen und Staatssekretäre im Gesundheitsministerium, Aufgrund der anhaltenden Nachrichten bezüglich Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, besonders durch die Coronakrise, möchte ich Ihnen eine einfache, praktikable und nützliche Idee unterbreiten. Derzeit stehen die Examen für Gesundheits- und Krankenpfleger an. Aufgrund der zunehmenden weltweiten Gefahrenlage werden sich all diese Prüfungen wahrscheinlich verzögern. Damit stehen wichtige Arbeitskräfte erst verspätet dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Bitte prüfen Sie doch die Möglichkeit, diesen angehenden Pflegekräften die Abschlussprüfungen zu erlassen, die bisherigen theoretischen und praktischen Unterrichte enthalten im vollen Umfang alle notwendigen Grundlagen und Noten für diesen Beruf! Besondere Zeiten brauchen eben besondere Maßnahmen. Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg bei der Umsetzung Robert Rieder und die Oberkursklasse der Berufsfachschule für Krankenpflege und Krankenpflegehilfe am RoMed Klinikum Rosenheim
    448 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Robert Rieder
  • Wir retten unsere Wirtschaft
    Momentan kämpfen viele Betriebe in Deutschland um ihre Existenz, ich bin der Meinung , dass wir sie mit unserem Verhalten unterstützen können. Denn nur so können wir sicher sein das die Pizzeria um die Ecke, der kleine Buchladen nebenan, der Schreiner am Ort der Gärtner, der Fahrradladen, der Schuster und auch die kleine Boutique nach der Krise noch da ist. Sicher versucht der Staat momentan zu helfen aber das reicht bei weitem nicht aus und nun ist unser Handeln gefragt. Danke für euer Engagement und Mithilfe und bleibt gesund.
    65 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Feichtinger
  • Luftbrücke für Refugees ,Flüchtlinge und Hilfsbedürftige nutzen!
    Wir haben ein Grundgesetzt und das darf nicht willfährig ausgehebelt werden. Auch nicht auf EU Ebene! Der jetzt aufkommende Nationalismus und Egoismus wg Covid-19 treibt andere arme Länder noch tiefer in die Krise die infolge auf uns ´Reiche´zurückfällt. Solidarität JETZT !
    213 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Xan Xun
  • Denkt uns mit: Menschen mit psychischen Erkrankungen und Corona
    - Wir brauchen unsere Therapeut:innen, unsere Einzelfall-Helfer:innen, unsere Sozialarbeiter:innen. Eine telefonische oder digitale Beratung kann einen kurzen begrenzten Zeitraum überbrücken, ist aber kein Ersatz. Es gibt bereits gute Apps für leichtere Krankheitsverläufe oder Krisen zwischen zwei Therapiesitzungen, aber nicht jede akute Krise wird sich in den kommenden Tagen digital oder telefonisch auffangen lassen. Psychische Krankheiten können die Kommunikationsfähigkeit einschränken oder die Fähigkeit, emotional Kontakt zu einer nicht physisch anwesenden Person aufzubauen. Für manche Menschen mit psychischen Erkrankungen ist es nicht möglich, ihre Notlage am Telefon zu äußern. Wir brauchen Einzelfall-Lösungen z. B. Spaziergang mit der Einzelfall-Helfer:in und Abstand im Park statt Hausbesuch, Lösungen für den Besuch in der Praxis z. B. mit Abstand zwischen Therapeut:in und Patient:in, Ideen für Notfall-Hausbesuche. - Funktionale soziale Kontakte müssen gefördert werden und mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen möglich bleiben, wo diese ein weiteres Abrutschen in die Krise verhindern und Leben retten können. - Krankenhäuser entlasten: Ambulante, tagesklinische und arbeitstherapeutische Behandlungen in angepasster Form aufrechterhalten z. B. einmal die Woche in kleineren Gruppen. Patient*innen ambulant statt stationär versorgen. Wenn vor Corona auf psychiatrischen Stationen bereits häufig drei Betten in einem zwei Bett-Zimmer standen, können wir uns auch hier einen Kollaps der stationären Versorgung nicht leisten! Dieser kann ebenfalls Menschenleben kosten! Und nein, Psychotherapie ist kein Luxus-Selbstfindungstrip und ambulante Versorgung unter Umständen eine Alternative zu stationärer – heißt stationäre Versorgung wird notwendig, wenn ambulante Versorgung eingeschränkt wird oder wegbricht. - Manche Menschen mit psychischen Erkrankungen haben bereits vor Corona die Erfahrung gemacht, dass ihre Grundrechte eingeschränkt wurden. Auch aktuell muss alles Mögliche getan werden, um Gewalt und Zwang in der psychiatrischen Behandlung zu vermeiden. - Weiterhin muss gelten, dass medikamentös nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich behandelt wird. Nutzen und Nebenwirkungen von Medikamenten abwägen. Manche Menschen mit psychischen Erkrankungen haben Monate oder Jahre gebraucht, um sich ein Leben ohne Medikamente zu erarbeiten, die nächsten Tage könnten dies zunichtemachen. - Verhindern, dass Suizidversuche notärztlich oder intensiv-medizinisch behandelt werden müssen (und nein, wer einen Suizidversuch unternimmt, ist nicht einfach selber Schuld oder hätte sich das mal früher überlegen sollen, sondern hat genauso Würde und Leben verdient!). - Unterstützung für unsere Therapeut:innen, unsere Einzelfall-Helfer:innen, unsere Sozialarbeiter:innen: Vielleicht brauchen sie Kinderbetreuung, vielleicht gehören sie selbst zur Risikogruppe und brauchen eine Vertretung etc. - Es gibt eine Schnittmenge zwischen Menschen mit psychischen Erkrankungen und erwerbslosen Menschen. Es gibt eine Schnittmenge zwischen Menschen mit psychischen Erkrankungen und sozial isolierten Menschen. Wenn wir Bewegungsfreiheit an Arbeit koppeln, nehmen wir Menschen mit psychischen Erkrankungen unter Umständen überlebenswichtige Ressourcen. Genauso, wenn wir sozialen Kontakt an Kernfamilie koppeln. - Manche Menschen gehören zur Risikogruppe und haben psychische Erkrankungen, sie benötigen besonders viel Unterstützung. - Die Krankenkassen müssen die aktuelle Situation bei den bewilligten Therapiestunden berücksichtigen. Bisherige Therapieprozesse werden für Krisenintervention/Stabilisierung unterbrochen. Therapie wird nicht einfach so nur eben digital weiter gehen können. Wir werden wahrscheinlich mehr Therapiestunden als geplant brauchen. - Die aktuelle Situation ist für viele Menschen psychisch sehr belastend. Wir waren schon vor Corona psychisch belastet und haben um Struktur in unserem Leben und manchmal auch nur um unser bloßes Leben gekämpft. Menschen, die durch Corona Belastungen ausgesetzt sind, brauchen jetzt eine Versorgung z. B. Telefonseelsorge, Krisen-Hotlines und werden unter Umständen infolge der Corona-Pandemie eine Psychotherapie brauchen. Wir waren leider schon vor Corona Expert:innen darin, ein halbes bis zwei Jahre auf einen Therapie-Platz zu warten. Spätestens nach Corona muss die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland ausgebaut werden. Hinweise dazu, wie sich Alltag strukturieren lässt, sind hilfreich. Für Menschen, die bereits vor Corona erheblich belastet waren, sind Vorschläge, wie immer morgens zur gleichen Zeit aufstehen, häufig nicht umsetzbar. Viele von uns konnten sich Tagesstruktur nur mit Unterstützung erarbeiten und sind auf Unterstützung angewiesen, um diese aufrechtzuerhalten. - Manche Menschen mit psychischer Erkrankung erleben die aktuelle Situation, in der ihnen alle Außentermine (Arbeitstherapie, Selbsthilfegruppe etc.) weggebrochen sind und Kontakt- und Beratungsstellen geschlossen haben, bereits wie eine Art „Ausgangssperre“, die sie in ihrer Wohnung isoliert. - Berichte über mögliche oder aktuelle „Ausgangssperren“ können bei Menschen mit psychischen Erkrankungen Gefühle von Hilflosigkeit und Verzweiflung, anhaltende Angstzustände und Panikattacken auslösen. - Unser Grundgesetz sagt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wir dürfen die Leben von Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen nicht gegeneinander abwägen. Wir müssen klug, entschieden, verhältnismäßig und interdisziplinär denken und handeln. Wir müssen intersektional denken: Risikogruppen, physisch oder psychisch chronisch erkrankte Menschen, Kinder von Menschen mit psychischen Erkrankungen, von häuslicher Gewalt betroffene Frauen*, in ihren Familien von physischer, psychischer oder sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche, Menschen ohne festen Wohnsitz (besonders wo diese physische und psychische Vorerkrankungen haben), geflüchtete Menschen ...to be continued. Denkt uns mit!
    455 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Veronika Gräwe
  • #DankeSystemrelevante - sofortige Bonuszahlung und dauerhafte Gehaltserhöhung für Systemrelevante
    #DankeSystemrelevante – sofortige Bonuszahlung und dauerhafte Gehaltserhöhung für Systemrelevante Berufsgruppen Jeder hat es mitbekommen, in der jetzigen Situation im Umgang mit dem Corona-Virus gibt es manche Berufe, die nicht einfach-mal-zu-Hause bleiben können. Die nicht ins Homeoffice umsteigen können. Es gibt Menschen, die wir brauchen, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Das sind die Systemrelevanten. All diesen Menschen, möchten wir Danke sagen. All denen, die in den Krankenhäusern, den Altenpflegeheimen und im gesamten Gesundheitssektor Menschen helfen, die eine Notbetreuung für Kinder aufrecht erhalten, die in den Laboren testen und forschen, allen die bei der Polizei, den Feuerwehren und den Rettungsdiensten und den Hilfswerken Tag und Nacht im Einsatz sind, bei denen die bei der Müllabfuhr und bei den Reinigungsdiensten für weniger Übertragungen sorgen, bei denen, die an den Kassen und in der Landwirtschaft, Lebensmittelweiterverarbeitung und Logistik unsere Versorgung sicher stellen. Danke! Diese Menschen gehören aber auch Berufsgruppen an, die sehr wenig Geld bekommen für die Arbeit, die sie verrichten. Systemrelevanz hat aber ihren Preis. Die Menschen, die gerade unsere Gesellschaft aufrechterhalten, müssen wir auch nach dieser Krise mehr wertschätzen. Ein erster Schritt für mehr Wertschätzung ist ein angemessenes Gehalt. Deshalb fordern wir – sobald die Krise vorbei ist – in jedem dieser Sektoren eine 20%ige Soforterhöhung der Gehälter. Und in jedem Beruf müssen die Gehälter darüber hinaus neu ausgehandelt werden. Jeder und jede muss jetzt verstanden haben, wieso diese Berufe so wichtig sind. Während der Krise fordern wir einen 500 € Dankes-Bonus pro Monat für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter, der in diesen Sektoren bei der Bewältigung dieser Aufgabe hilft. Bezahlt aus dem Bundeshaushalt. Wir haben all diese Bereiche in den letzten Jahren vernachlässigt – sowohl durch zu wenig gesellschaftliche Wertschätzung als auch durch eine zu geringe Bezahlung. Es ist Zeit für mehr Wertschätzung. Systemrelevanz verlangt eine systemrelevante Bezahlung! Wenn Sie darüber hinaus etwas tun möchten: Unterstützen Sie die sozialen Einrichtungen in Ihrer Umgebung mit einer Spende. Um die Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, bitten wir alle Kinder in Deutschland ein Bild zu malen. Ein Bild als Dankeschön an all diese Menschen die unsere Gesellschaft aufrecht erhalten und wirklich systemrelevant sind. Und da wir diese Bilder nicht direkt übergeben können, möchten wir dich bitten sie in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #DankeSystemrelevante zu posten.
    722 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Milena Köster, Cäcilia Riederer, Martin Suchrow
  • 10 Minuten Arbeitsniederlegung gegen rechte Gewalt und deren Wegbereiter
    94 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 sind offiziell anerkannt. Nach Langzeitrecherchen von Tagesspiegel und Zeit online sind es mindestens doppelt so viele. In den vergangenen Monaten wurde der Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet, wurde in Halle versucht, mit Sprengsätzen und Schusswaffen in eine Synagoge einzudringen, in der sich über 50 Menschen aufhielten, es wurden dabei zwei Menschen ermordet. Jetzt in Hanau wurden 10 Menschen ermordet. Es ist Zeit, dass die Gewerkschaften ein deutliches Zeichen gegen rechte Gewalt setzen, auch gegen diejenigen, die den Boden für diese Gewalttaten bereiten. Es geht um uns alle. Es geht um unsere Zukunft. Schon einmal wurde alles zerstört, was von den Gewerkschaften erkämpft wurde.
    74 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Benedikt Hopmann