• Ausbaustopp A49: Rettet den Dannenröder Forst und Herrenwald!
    Das Aktionsbündnis „Keine A49“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen unter der Führung von Minsiter Tarek Al-Wazir dringend dazu aufgefordert, den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der Autobahn A49 aus dem Jahr 2012 zurückzunehmen. Unserer Meinung nach gibt es mehrere Gründe, die das Ausbauvorhaben fragwürdig erscheinen lassen: In erster Linie geht es uns um den Klimaschutz. Der Beschluss konnte 2012 die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Bedeutung des Waldes als CO2-Speicher nicht berücksichtigen. Heute wissen wir umso mehr, dass der Wald in Zeiten der Klimakrise existenziell ist. Schon aus diesem Grund muss unserer Meinung nach der Rodungsstopp sofort erlassen werden. Die Aussagen der Autobahngesellschaft DEGES, wonach die Rodung des Waldes durch 750 ha Aufforstung wieder ausgeglichen werden, schlicht falsch. Die Wiederaufforstungsmaßnahmen werden erst nach Jahrzehnten ihre volle Wirkung als CO2- Senke entfalten können. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der sinkenden Grundwasserspiegel müssen wir aber befürchten, dass ein Großteil der Aufforstungsmaßnahmen nicht greifen werden. Deshalb: Einen über 250 Jahre alten Wald zu erhalten, ist viel zielführender und effektiver als Rodungen und Ersatzpflanzungen! Des weiteren sehen wir grundsätzliche Rechtsverstöße gegen den Planfeststellungsbeschluss. Dazu zählen erstens Verstöße gegen die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Diese legt einen europaweiten Gemeinschaftsrahmen für den Schutz und die Bewirtschaftung des Wassers fest. Oberflächengewässer und Grundwasser sollen demnach geschützt und eine Verschlechterung unbedingt verhindert werden. Zweitens sehen wir eine mögliche Unwirtschaftlichkeit des OPP-Verfahrens. Minister Al-Wazir muss prüfen, ob das Projekt nicht zu Lasten des Steuerzahlers geht. Drittens mahnen wir Fehler bei den Ausgleichsmaßnahmen an, insbesondere bei den so genannten CF-Maßnahmen. Sollten diese Maßnahmen unrechtmäßig und unwirksam umgesetzt worden sein, muss sofort ein Baustopp erlassen werden. Unmoralisch finden wir viertens die Tatsache, dass die Europäische Kommission entgegen allen fachlichen Gründen den Schutz des FFH-Gebietes aufgehoben hat. Aktuell läuft hier ein Petitionsverfahren gegen die Entscheidung durch die EU-Kommission. Mehr Straßen bringen mehr Verkehr. Die vermeintliche Entlastung des Verkehrs in der Region Mittelhessen ist ein Trugschluss. Schon heute wird in Kassel diskutiert, was man gegen eine völlig überlastete A49 tun kann. Wir befürchten vor allem einen hohen Zuwachs von LKW-Verkehr, so lässt sich keine Klimakrise in den Griff bekommen! Deshalb: Lasst uns über alternative Verkehrskonzepte, insbesondere den Schienenverkehr nachdenken und die Autos und Laster von den Straßen nehmen! Die Reaktion der Landesregierung ist enttäuschend. Der grüne Minister Al-Wazir besteht entgegen der Bestrebungen auf Bundesebene für den Klimaschutz auf dem Weiterbau der A49 und hat auf ein Einhalten der Planfeststellungsbeschlüsse verwiesen, ohne die neuesten Erkenntnisse, die für eine Neubewertung des Autobahnausbaus unerlässlich sind, in Betracht zu ziehen. Es ist fünf vor zwölf. Wir fordern die Landesregierung daher eindringlich auf, im Interesse der heutigen und künftiger Generationen zu handeln. Helft uns, mit unserem Anliegen stärker zu werden und unterstützt uns mit eurer Stimme!
    111 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsbündnis "Keine A49"
  • Mehr Windkraft: Energiewende statt Ausbauende!
    Der zweite Hitzesommer in Folge liefert einen ersten Vorgeschmack darauf, wie sich der Klimawandel in Deutschland bemerkbar macht und lässt ihn somit auch hier greifbar werden. Doch anstatt angemessen auf diese Warnsignale zu reagieren, droht Deutschland nach den bereits verpassten Klimaschutzzielen für 2020 (-40% Treibhausgasemissionen gegenüber 1990) auch jene für 2030 (-55%) [1] krachend zu verfehlen. Die katastrophalen Beschlüsse des Klimakabinetts der Bundesregierung machen das Erreichen der Ziele unmöglich. Eine Grundvoraussetzung für die Reduktion der Emissionen ist ein massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien, welche langfristig die klimaschädlichen Kernkraftwerke und Kohlemeiler ersetzen: Insbesondere Solar- und Windenergie sollen in Zukunft den Energiebedarf in Deutschland decken. Dennoch erleben wir seit geraumer Zeit einen massiven Rückgang des Ausbaus der Windenergie. In erster Jahreshälfte 2019 nicht einmal 10% des nötigen Ausbaus erreicht! Das widerspricht dem von der deutschen Regierung erklärten Ziel, bis 2030 mindestens 65% der Stromversorgung über Erneuerbare Energien zu decken. Um dieses zu erreichen, müsste Deutschland jährlich Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 5000 Megawatt zubauen. De facto wurden im ersten Halbjahr 2019 lediglich 231 Megawatt installiert. Konkret bedeutet das: 5 Anlagen müsste Deutschland jeden Tag bauen, um die Klimaziele zu erreichen. In den ersten sechs Monaten 2019 wurden aber lediglich 35 errichtet! Die Gründe dafür sind vielschichtig: Bund und Länder weisen nicht genügend Flächen für die Windkraft aus. Zugleich dauern die Genehmigungsverfahren aufgrund von Personalmangel in den Behörden und uneinheitlich gestalteten artenschutzrechtlichen Verfahren schlichtweg zu lange. Die mit dem Ausbau verbundene Komplexität bietet einen Nährboden für Skeptiker, welche lautstark gegen die Windenergie vorgehen, obwohl die Befürworter der Technologie deutlich in der Überzahl sind. [2] Als wäre der de facto Ausbaustopp nicht schon gravierend genug, hat das Klimakabinett im September eine pauschale Mindestabstandsregelung von Windenergieanlagen zu Wohnbebauung in Höhe von 1000 m beschlossen. [3] Diese führt jedoch zweifellos zu einer weiteren drastischen Reduktion der verfügbaren Flächen. [4] Die Auswirkungen solcher Vorgaben lassen sich in Bayern beobachten – dort liegt seit der Einführung strenger Abstandsregeln die Windkraft seit Jahren völlig brach. Während Deutschland den schrittweisen Abbau der 20.000 Arbeitsplätze in der Kohlebranche jahrelang diskutiert und am Ende mit Milliardenbeträgen vergütet, hat der Windkraftsektor alleine im Jahr 2017 die gleiche Zahl an Jobs verloren. Wo bleibt da der Aufschrei? Umwelt- und Erneuerbaren-Verbände liefern Lösungen Dabei existieren die Lösungen, um die Krise der Windkraft zu überwinden. Diese sind im sogenannten „10 Punkte-Plan“, der kürzlich von Umwelt- und Industrieverbänden gemeinsam vorgelegt wurde, beschrieben. Eine zukunftsfähige Energieversorgung durch Windkraft ist möglich: 1. Bund-Länder-Strategie zur Ausweisung von Flächen für die Windenergienutzung entwickeln 2. Repowering an bestehenden Standorten ermöglichen 3. Keine pauschalen Abstandsregelungen 4. Regelungen zur Flugsicherung anpassen 5. Naturschutzrechtliche Vorgaben standardisieren 6. Online-Artenschutzportal jetzt einrichten 7. Ausnahme nach § 45 Abs. 7 Bundesnaturschutzgesetz für kurzfristige Lösungen zielführend ausgestalten 8. Wirtschaftliche Beteiligung betroffener Kommunen einführen 9. Servicestellen auf Landesebene einrichten 10. Beteiligte Behörden modernisieren und stärken Unser Appell lautet daher: "Herr Altmaier, die Maßnahmen liegen auf dem Tisch. Es liegt jetzt an Ihnen, die nötigen Gesetzesgrundlagen vorzuschlagen, die Deutschland eine zukunftsfähige Energieversorgung ermöglichen und seine Klimaziele erreichen lassen!" Unterschreibt diese Petition, um so dem Minister aufzuzeigen, dass es jetzt weiterer Schritte für den Ausbau der Windkraft bedarf. Quellen: [1] Klimaschutzplan 2050, BMU, 2016. Verfügbar unter: https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutzplan_2050_bf.pdf [2] Soziales Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende 2018, IASS, 2019. Verfügbar unter: https://www.iass-potsdam.de/sites/default/files/2019-02/IASS_Nachhaltigkeitsbarometer.pdf [3] Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030, Bundesregierung, 2019. Verfügbar unter: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975202/1673502/768b67ba939c098c994b71c0b7d6e636/2019-09-20-klimaschutzprogramm-data.pdf?download=1 [4] Auswirkungen von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Siedlungen, UBA, 2019. Verfügbar unter: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2019-03-20_pp_mindestabstaende-windenergieanlagen.pdf Links: 5000 Megawatt: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/erneuerbare-energien-ausbau-der-windkraft-bricht-dramatisch-ein/24696524.html 231 Megawatt: https://www.windbranche.de/windenergie-ausbau/deutschland gleiche Zahl an Jobs: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2019/19-11619.pdf 10 Punkte-Plan https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiewende/10-Punkte-Plan_Windenergie_Verb%C3%A4nde.pdf
    2.051 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Maike Tasch
  • Wildblumenwiese ums Schloss Bellevue
    Jeder vermeintlich aufgeräumte englische Rasen gleicht für die meisten Insektenarten einer grünen Wüste, ohne Nahrung und Nistmöglichkeiten. Jeder Garten, in dem Wildblumen wachsen, wirkt deshalb wie eine Oase und kann einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Insekten und zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Gerade Wildblumen müssen verstärkt in Gärten integriert werden, da sie sehr spezialisierten Insektenarten Nahrung geben können. Von Landwirten wird gefordert, dass mehr Flächen in Blühstreifen umgewandelt werden sollen. Wir Gartenbesitzer sind jedoch nicht, wie Landwirte, vom Ertrag unserer Flächen abhängig und tragen gerade deshalb auch die Verantwortung für die Artenvielfalt vor unserer Haustür. Als prominentes Vorbild kann unser Bundespräsident nun zeigen, wie schön und interessant ein Wildblumengarten im Gegensatz zu einem englischen Rasen ist, sodass schnell ein Umdenken in der Gartengestaltung einsetzt.
    137 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Birgit Zimmermann
  • Schluss mit falschen Heiz-Anreizen!
    Deutschlands Klimaziel bis 2030 ist eine Reduktion um 55 % der Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 [1], was bei Weitem nicht ambitioniert genug ist, um einen fairen Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu leisten [2]. Das am 20.09.2019 vom Klimakabinett veröffentlichte „Klimaschutzprogramm 2030“ [3] ist jedoch selbst für die Einhaltung dieses Ziels völlig unzureichend. Während auch in den Bereichen Verkehr und Stromversorgung dringend Nachbesserungen erforderlich sind, muss der Gebäudesektor deutlich mehr Beachtung in der öffentlichen Debatte bekommen: Obwohl er in Deutschland für rund ein Drittel der Emissionen verantwortlich ist [4] und großes Einsparpotenzial aufweist, fehlen wirksame Klimaschutzmaßnahmen bislang. Der vorliegende Kabinettsbeschluss sieht vor, den Einbau neuer Ölheizungen noch bis 2025 zu erlauben. Für Erdgasheizungen ist gar keine Begrenzung vorgesehen, obwohl auch diese auf fossilen Ressourcen basieren und damit nicht nur Wohnungen, sondern auch unser Klima aufheizen. Zudem entweicht an vielen Stellen der Gaslieferkette Methan in die Atmosphäre, dessen Treibhauswirkung auf die lange Sicht 34-mal, kurzfristig sogar 84-mal so stark ist wie die von CO2 [5]. Dadurch verursachen Gasheizungen noch bis zu 40 % höhere Emissionen als Ölheizungen [6]. Zu allem Übel wird der Einbau zukunftszerstörender fossiler Heizungen aktuell sogar noch staatlich gefördert [7]. Selbst zu den unambitionierten Zielen der Bundesregierung gehört, den Gebäudebestand bis 2050 „nahezu klimaneutral“ zu machen [4]. Mit den vorgelegten Maßnahmen ist nicht einmal dieses Ziel zu erreichen, stattdessen wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für weitere Jahrzehnte gefestigt. Aus diesen Gründen müssen die geplanten Maßnahmen im Gebäudebereich dringend umfassend überarbeitet werden! Es gibt zahlreiche Alternativen zu fossilen Heizungsanlagen, etwa Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Heizen mit Biomasse, dabei muss für jeden Einzelfall die sinnvollste Lösung gesucht werden. Da die nachhaltigste Energie jedoch immer die ist, die gar nicht verbraucht wird, fordern wir zudem Maßnahmen zum Vorantreiben der energetischen Sanierung, wobei die Nutzung nachhaltiger Dämmstoffe besonders gefördert werden muss. Quellen: [1] Der Klimaschutzplan 2050 (https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimaschutzplan-2050/). [2] Wie viel CO2 kann Deutschland noch ausstoßen? (https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen/). [3] Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 (https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1673502/768b67ba939c098c994b71c0b7d6e636/2019-09-20-klimaschutzprogramm-data.pdf?download=1). [4] Energieeffizienzstrategie Gebäude (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/energieeffizienzstrategie-gebaeude.pdf?__blob=publicationFile&v=25), S. 5. [5] Fünfter Sachstandsbericht des IPCC, Arbeitsgruppe 1, Kapitel 8 (https://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/). [6] Erdgas leistet keinen Beitrag zum Klimaschutz (http://energywatchgroup.org/erdgas-leistet-keinen-beitrag-zum-klimaschutz). [7] Heizungsanlagen – Ihre Finanzierungsmöglichkeiten (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Energieeffizient-Sanieren/Heizungsanlagen/).
    1.371 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Ursula Rachor
  • Klimanotstand / Climate Emergency anerkennen
    1. Warum den Klimanotstand / Climate Emergency anerkennen? Durch die Anerkennung des Klimanotstands erkennt die Gemeinde an, dass Klimaschutz oberste Priorität hat. Das betrifft die Beschlüsse des Gemeinderates, die Arbeit der Verwaltung und das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger. Die Anerkennung des Klimanotstandes • schärft das Bewusstsein der Bürgerschaft über die Dringlichkeit des Klimaschutzes, • trägt zur Vernetzung der vielen ehrenamtlich Aktiven bei, • dient zur Ausformulierung quantitativ und qualitativ überprüfbarer und einforderbarer ehrgeiziger Ziele, • baut einen starken Druck auf alle politisch Verantwortlichen auf. Weltweit haben schon viele Kommunen den Klimanotstand als symbolischen Akt ausgerufen. Internationale Beispiele sind Vancouver, Basel, Los Angeles und London. In Deutschland hat die Stadt Konstanz im Mai 2019 den Anfang gemacht, dutzende weitere Städte sind inzwischen gefolgt. 2. Beispiel: Klimanotstands-Resolution aus Basel In Basel hat der große Rat den Klimanotstand im Februar 2019 ausgerufen: • Der Basler Grosse Rat erklärt den Klimanotstand und anerkennt damit die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität. • Der Basler Grosse Rat wird die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Geschäften berücksichtigen und wenn immer möglich jene Geschäfte prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen. • Der Basler Grosse Rat orientiert sich für zukünftige Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels an den Berichten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), insbesondere im Bezug auf Investitionen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen. • Der Basler Grosse Rat fordert, dass die Regierung die Bevölkerung des Kantons umfassend über den Klimawandel, seine Ursachen und Auswirkungen sowie über die Massnahmen, welche gegen den Klimawandel ergriffen werden, informiert. 3. Hintergrund: Begriffserläuterung Klimanotstand Quelle: https://www.bedeutungonline.de/was-bedeutet-klimanotstand-climate- emergency-bedeutung/ Von seinem Begriff her bedeutet „Klimanotstand“, dass akute und gegenwärtige Gefahr für das Klima und das Leben der Menschen durch den Klimawandel und seine Folgen besteht. Die Lebensbedingungen und Umweltzustände sind klimatischen Veränderungen und damit verbundenen Gefahren ausgesetzt, die dazu führen können, das Umwelt, Natur, Leben, Leib, Freiheit und Eigentum bedroht sind. Der Klimanotstand / Climate Emergency beinhaltet die Aufforderung diese Gefahren durch schnelles Handeln abzumildern und zu beseitigen. Insbesondere bedeutet „Klimanotstand“ / Climate Emergency, dass die mit dem Klimawandel verbundenen Gefahren nicht mit bisherigen Mitteln abwendbar sind, so dass neue außergewöhnliche Mittel angewendet werden können. Dies mit dem Ziel das Klima, die Umwelt, Natur, Leben, Leib, Freiheit und Eigentum zu schützen. Alle Informationen zu unserem Bündnis sowie aktuelle Infos sind zu finden unter https://klimanotstand-stuttgart.de
    508 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Carolin Jaschek
  • Tempo 30 für die Toosbüystraße
    Zur Zeit ist die Erstellung des Lärmaktionsplans, den Gemeinden aufgrund eines Bundesgesetzes erstellen müssen, in Gang. Er wird von einem Ingenieurbüro bis Anfang kommenden Jahres erstellt und dann im Rathaus der Bevölkerung vorgestellt, die sich dazu melden kann. Damit stehen Projekten neue Bundesmittel zur Verfügung, die durch den Plan gestützt sind. Also der ideale Zeitpunkt um auf Maßnahmen zur Lärmreduktion zu pochen. Die Toosbüystraße hat aufgrund des Verkehrs Lärmwerte von teils über 70 dB während Tag und Nacht. Mit Tempo 30 können wir die wahrgenommene Geräuschkulisse halbieren, Feinstäube reduzieren und Sicherheit schaffen. Lärmkarten findet man unter: http://www.umweltdaten.landsh.de/laermatlas/script/index.php Einen letztmalig veröffentlichten Lärmaktionsplan findet man hier: https://www.flensburg.de/media/custom/2306_1861_1.PDF?1456211853
    341 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Georg T.
  • Nordsee kein Endlager für Ölbohrinseln!
    Erinnert Ihr Euch an "Brent Spar"? Selbes Ölfeld, selber Konzern, ähnliche Idee. Dank Greenpeace wurde die Versenkung damals verhindert - unter Einsatz des Lebens der Aktivisten, die die Plattform schließlich besetzten. Massenboykott der Tankstellen, Pressewirksamkeit, zusammen gegen die Giganten. Gewonnen. Ein erster Schritt. Denkt SHELL denn, wir hätten vergessen? Es wäre Gras darüber gewachsen? Offensichtlich, denn der jetzige Plan sieht zwar keine "Versenkung" vor, jedoch der Verbleib von großen und mit Öl kontaminierten Teilen im Meer. Wir sagen deshalb geschlossen "Nein"! Wir wollen das nicht und stellen uns deshalb mit der Nase gegen den Wind! Denn: Werden diese Tanks, die die Öl-kontaminierten Abfälle der ausgedienten Plattformen enthalten marode, so droht eine Umweltkatastrophe ganz neuen Ausmaßes mit Folgen für Jahrzehnte und darüber hinaus. Momentan betrifft diese Diskussion nur die drei ausrangierten Plattformen im Brent-Ölfeld nördlich der Shetland-Inseln. Wird das Vorhaben aber genehmigt, so wird es womöglich nicht bei diesen drei Plattformen bleiben. Ich musste als Kind erleben, was die Havarie einer Exxon Valdez angerichtet hat und in meinem Leben als Erwachsener, was der Untergang mehrerer Ölbohrinseln verursacht hat. Dazu die ständigen Schiffsunglücke und Folgen unserer Vermüllung der Ozeane, Mikroplastik, Wiederaufnahme des Walfangs, es nimmt kein Ende. Es muss Schluss damit sein! Hier fangen wir an, hier stellen wir uns auf und sagen "Nein"! Ich möchte keine Ölteppiche mehr erleben müssen, die sogar vom Weltall aus zu sehen sind. Auch keine Verseuchung dieses wundervollen Lebensraumes durch die Ignoranz der Öl-Giganten. Ich möchte nicht, dass ich meinen Kindern erklären muss, weshalb wir nichts getan haben! Der Schutz unserer Meere ist überaus wichtig. Kranke Meere sind ebenso tödlich für sämtliches Leben auf der Erde wie abgefackelte und abgeholzte Regenwälder. Bitte helft uns, dieses Vorhaben schnell vor die EU zu bringen. Noch ist nicht BREXIT. Noch schweigen wir nicht. Noch können wir gemeinsam etwas bewegen. Noch haben die Giganten uns zu fürchten. Quellen zur Information und aktuelle Berichterstattung: SPIEGEL online: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nordsee-grossbritannien-und-deutschland-streiten-um-bohrinseln-a-1285156.html FOCUS online: https://www.focus.de/politik/ausland/tickende-zeitbombe-in-nordsee-eu-empoert-ueber-grossbritanniens-bohrplattformen-plaene_id_11106960.html The Guardian: https://www.theguardian.com/business/2019/sep/04/uk-facing-eu-outrage-over-timebomb-of-north-sea-oil-rigs pressetext.com: https://www.pressetext.com/news/briten-wollen-uralte-bohrinseln-stehen-lassen.html Quelle Titelbild: pixabay.com
    9.518 von 10.000 Unterschriften
    Gestartet von Heiko Tremmel
  • Vorrang für Klimaschutz: Verkehrswende jetzt!
    #endlichTaten Wir verlangen, dass Stadt und Ratsversammlung in Flensburg endlich handeln. Die Ratsversammlung hat großartige Pläne beschlossen: Klimaschutz, Lärmschutz, Masterplan Mobilität. Gleichzeitig sind wir kaum weiter, was Radwege, Förderung des Fußverkehrs und Anpassung der Geschwindigkeit betrifft. Wir wollen und können nicht zehn Jahre auf weitere Verbesserungen warten. Flensburg muss endlich Ernst machen mit dem Klimaschutz und den Weg bereiten für klimafreundlichen Verkehr. Der Verkehr ist nach offiziellen Angaben der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland. Klimafreundliche Maßnahmen in den Städten sind besonders lohnend, denn der Verkehr hier ist für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich.
    176 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsgruppe KLIMA Flensburg Picture
  • Reduziert die Inlandsflüge der Regierung!
    Nach außen gibt sich die Bundesregierung als Vorreiter in der Klimapolitik und doch beobachtet man eine Zunahme der Inlandsflüge der MitarbeiterInnen der verschiedenen Ministerien zwischen Bonn und Berlin. Im Jahr 2018 lag die Zahl aller Ministerien bei fast 230 000. In diesem Jahr steigen die Zahlen sogar, auch im Bundesministerium für Umwelt. Videokonferenzen wurden dagegen 2018 weniger gehalten, als Flüge gebucht wurden. Dieser Trend ist auch für das Jahr 2019 zu erwarten. Das alles obwohl das BMU angeblich ,,massiv in den Ausbau der Videokonferenztechnik investiert" hat. Der Grund für die steigenden Zahlen? Im Bundesreisekostengesetz ist verankert, dass das jeweils kostengünstigste Verkehrsmittel für Dienstreisen zu nutzen ist. Die klimafreundlichste Variante hat keinerlei Relevanz. Als zuständiges Ministerium für den Klimaschutz, trägt das BMU eine besondere Verantwortung und muss als Vorbild für die anderen Ministerien fungieren. Dieser Aufgabe kommt das Bundeumweltministerium jedoch schon viel zu lange nicht nach! Das Thema interessiert sie und sie wollen sich weiter informieren? Hier finden sie zwei Artikel, die sich mit der Thematik beschäftigen: https://www.welt.de/politik/article197403649/Bundesministerien-und-Behoerden-2018-rund-230-000-Inlandsfluege.html https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/so-viel-zum-klimaschutz-ministerien-melden-230-000-inlandsfluege-16301927.html
    220 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Sarah Beranek
  • #RettetdasKlima: Saubere Kreuzfahrtschiffe jetzt!
    Kreuzfahrten sind für die einen der Traum von türkisblauem Meer, für die anderen spannende Abenteuer-Reisen und für wieder andere ein Ort der Erholung und des Abschaltens. Doch nur wenige kennen die dunkle Seite: Riesige schwarze Wolken, veraltete Motoren, ungesunde Abgase: Ein Kreuzfahrtschiff stößt pro Tag so viel CO2 aus wie 84.000 Autos. Das macht Kreuzfahrten zum Klimakiller in Europa schlechthin. Die immer größer werdenden Ozeanriesen karren immer mehr Menschen zu den - angeblichen - Sehenswürdigkeiten dieser Welt. Und stoßen dabei immer mehr umweltschädliche Klimagifte in die eine Atmosphäre, die wir haben. Das muss aufhören! Die Reedereien von Kreuzfahrtschiffen machen einen enormen Gewinn: 5 Milliarden € nach Steuern allein im letzten Geschäftsjahr! Damit haben sie die Mittel, um Vorreiter für eine saubere Schiffahrt insgesamt zu sein. Zukunftsweisende Lösungen, die für Kreuzfahrtschiffe entwickelt werden, müssen zukünftig auch auf Frachtschiffen eingebaut werden. Gut, Investoren müssen eine Zeit lang auf Dividenden verzichten. Aber schließlich verpflichtet Eigentum - und zwar nicht zur Zerstörung unserer Umwelt! Dieser Verzicht ist zum Schutz des Weltklimas unerlässlich. Und es verschafft sicher auch Zufriedenheit, zum Klimaschutz entscheidend beigetragen zu haben, wenn man den Focus einmal vom Gewinn auf das lenkt, was wirklich zählt: Unsere Umwelt nicht weiter rücksichtslos auszubeuten, sondern zu ihrem Erhalt beizutragen. Denn nur so können nachfolgende Generationen auf unserem Planeten überleben! Ob auf hoher See oder im Umfeld der Küsten und Häfen: Die gesundheitlichen Schäden für Mensch und Tier sind enorm, die Langzeit-Folgen nur zu erahnen. Deshalb muss endlich Schluss sein mit dem unverantwortlichen Herausschleudern von Schmutz und Dreck! Bessere Technologien existieren bereits, es wird lediglich aufgrund von Gewinnstreben auf sie verzichtet. Neue, noch bessere Technologien können durch ernsthafte Investitionen in absehbarer Zeit geschaffen werden. Das empfindliche ökologische System "Klima" ist bereits so stark geschädigt, dass ein radikales Umdenken jetzt und sofort einsetzen muss. Nur so kann es uns gelingen, unsere Erde für zukünftige Generationen bewohnbar zu erhalten. Zwar sind die heute vorzunehmenden Einschnitte wesentlich heftiger als seinerzeit beim "sauren Regen", aber eine Alternative haben wir nicht mehr! Für sinnentleerte Diskussionen nach dem Motte "Was nützt es, wenn wir alleine..." ist keine Zeit mehr! Foto: (c)Klünder/NABU
    58.246 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Faber
  • Stoppt den Export von Plastikmüll!
    2016 wurden nach offiziellen Zahlen 45% der deutschen Plastikabfälle wiederverwertet. [1] Was viele nicht wissen: In die offizielle Recyclingquote werden auch Abfälle mit eingerechnet, die ins Ausland verschifft werden, ohne dass wirklich klar ist, was dort mit ihnen geschieht! Und das betrifft in Deutschland eine ganze Menge: Etwa ein Sechstel des gesamten Plastikmülls ist 2018 exportiert worden. [2] Grundsätzlich ist die Ausfuhr von Plastikmüll zwar legal, wenn er als sortenreiner Kunststoff weiterverarbeitet werden kann und im Importland weder Gesundheit von Menschen noch die Umwelt gefährdet. Die Realität sieht aber leider anders aus. Nur 70 Prozent des Export-Mülls können überhaupt wiederverwendet werden, weil der Rest entweder nicht ordnungsgemäß sortiert oder verunreinigt ist.[3] So wird nur ein Teil wirklich recycelt, während der Rest verbrannt wird oder in illegale Deponien wandert. Ein Exportverbot für Plastikmüll würde dieser Umweltverschmutzung einen Riegel vorschieben und gleichzeitig die Bundesregierung und die hiesige Industrie dazu zwingen, die Vermeidung von Plastikmüll voranzutreiben und das deutsche Recycling-System zu verbessern. Diesen Weg gehen bereits andere Staaten: In Australien soll der Export von Plastikmüll, Glas und Papier sobald wie möglich verboten werden.[4] [1] „Warum wird Plastikmüll exportiert?“ Stuttgarter Nachrichten, 08.05.2019 https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.muell-in-malaysia-warum-wird-plastikmuell-exportiert.736673e1-8a7c-4d75-8a2e-1828545af27b.html [2] “Export von Plastikabfällen” NABU https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/26205.html [3] “Kümmern Sie sich selbst um Ihren Müll” Wirtschafts Woche, 17.07.2019 https://www.wiwo.de/politik/ausland/das-ausufernde-muellproblem-der-welt-kuemmern-sie-sich-selbst-um-ihren-muell/24670600.html [4] “Australia will ban export of recyclable waste ‘as soon as practicable’, PM vows” The Guardian, 09.08.2019 https://www.theguardian.com/environment/2019/aug/09/australia-to-ban-export-of-recyclable-waste-as-soon-as-practicable-pm-vows
    140.400 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Max Hoffschmidt
  • Berliner Clubs: Rettet den Regenwald! #Clubs4Future
    Das Gemetzel des Regenwaldes hat 2019 in Zeiten sämtlicher Klima-Diskussionen seinen Höhepunkt erreicht. Die Co2-Diskussion überfordert und deshalb müssen wir selbst anpacken! Niemals wurde so viel und so schnell Regenwald abgeholzt wie in diesem Jahr. Zahlreiche Vegetationen und Tierarten verbrennen, werden erschlagen, ausgerottet und grausam vernichtet. Dies muss umgehend gestoppt werden. Lösungen sind bereits vorhanden - wir müssen jetzt nur noch handeln. Wenn Jahr für Jahr 20 Millionen Menschen in Berlin tanzen gehen und dabei einen einzigen Euro zusätzlich zum Eintritt abgeben, dann können damit jährlich 400 Millionen Quadratmeter Regenwald gekauft und gerettet werden. Die Berliner Clubs transformieren sich dadurch zu einem wertvollen Klimainstrument und sorgen zudem für mehr grünes Kapital als die Treuhand der größten deutschen Öko Bank. Alle teilnehmenden Clubs bekommen positives Karma auf unsere Karma Bank im Internet. Andere Städte und Einrichtungen werden nachziehen. Diese Bewegung führt zu diversen positiven Synergieeffekten, die überregional Früchte tragen sollen. Die Clubs4Future Idee haben wir bereits einige Male in verschiedenen Berliner Clubs bei den DoooDays umgesetzt und haben einiges an Ur-Wald über die „GLS Bank Treuhand“ und „Rettet den Regenwald“ gekauft. Notarielle Urkunden liegen zur Einsicht bereit. Jetzt wollen wir die Club-Szene mit coolen, bunten, kreativen Kampagnen laut aufmischen. Die Clubs4Future Bewegung soll sich aus verschiedenen Strömungen organisieren. Wir werden diplomatisch auf die Clubs zugehen, aber auch, sofern notwendig, zivilen Ungehorsam zur Durchsetzung der Interessen üben. Allerdings konnten wir in der Vergangenheit feststellen, dass doch einige Clubs sich mit Clubs4Future-Idee und der Rettung vom Regenwald solidarisieren würden. Jetzt ist es an der Zeit, diese Solidarität einzufordern und gemeinsam zu handeln. Aktivisten/innen und kreative, verrückte Netzwerke und Organisationen dürfen unsere Bewegung unterstützen und ihre Ideen mit einfließen lassen und die Club-Szene gemeinsam mit uns aufmischen. Mehr Informationen zum Projekt: http://www.clubsforfuture.org https://web.facebook.com/doooday/
    101 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Jan Laumann
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