• Jetzt erst GrundRecht! - RWE darf Kohlekritiker*innen nicht mundtot machen
    Der Kohle-Konzern RWE ist ein Hauptverursacher der Klimakrise: Die Tagebaue im Rheinland sind die größte CO2-Quelle Europas. Obwohl wir schon mitten in der Klimakrise stecken, will der Konzern noch mindestens 20 weitere Jahre Kohle verfeuern. Das bedeutet, dass wir die letzte Chance auf die Einhaltung des 1,5 Grad- Ziels verlieren und der Planet in eine unkontrollierte Klimakatastrophe katapultiert wird. Die Regierung tut nichts, um diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil: Die Kohle-Kommission der Bundesregierung hat 20 weiteren Jahren Kohle zugestimmt. Es gibt immer stärkeren Widerstand gegen eine Politik, die die Dimension unserer Bedrohung ignoriert. Gleichzeitig reagieren Staat und Energiekonzerne mit immer härteren Mitteln auf Protestierende - und attackieren dabei unsere Grundrechte. Daniel musste schon letztes Jahr unter Androhung einer Zivilklage eine sogenannte Unterlassungserklärung unterschreiben. Er hat darin unterzeichnen müssen, dass er RWEs Tagebaue und Kohleschienen nicht mehr betritt. Das hat er tatsächlich nicht getan. Trotzdem wollen ihm die Anwälte des Konzerns nun an den Kragen: wegen seiner öffentlichen Aussagen und Tweets zu den Klima-Protesten. Auch seine Kollegin Kathrin Henneberger wurde von RWE aufgefordert, eine solche Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, nachdem sie bei ihrer Rede auf der Hauptversammlung von RWE das klimaschädliche Kohle-Geschäft angeprangert hat. Wenn Kathrin ihre kohlekritische Arbeit für Ende Gelände fortsetzt, droht ihr ebenfalls eine hohe Geldstrafe. Auch Kathrin lässt sich nicht einschüchtern und will weiterhin mit ihrem Namen und ihrem Gesicht für legitimen Widerstand einstehen. Wenn inzwischen Aktivist*innen sogar verklagt werden, weil sie ihre Stimme erheben, ist die Demokratie in Gefahr. Das lassen wir nicht zu! RWEs Strategie wird scheitern. Der Konzern wird uns nicht zum Schweigen bringen, denn wir werden gemeinsam die Wahrheit über die Klimakrise sagen und ihr dreckiges Geschäft mit der Kohle stoppen Für weitere Infos zu den Protesten im Juni am Garzweiler-Tagebau hier klicken: ende-gelaende.org und klima-doerfer-retten.de
    8.378 von 9.000 Unterschriften
    Gestartet von Dorothee Häußermann Picture
  • Ausrufung des Klimanotstandes in Wiesbaden
    Durch das Ausrufen des Klimanotstands soll die Stadt Wiesbaden offiziell anerkennen, dass der menschengemachte Klimawandel eine akute und gegenwärtige Gefahr für das Leben der Menschen und vieler weiterer Lebewesen darstellt und sich darüber hinaus verpflichten, unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte und mit höchster Priorität sofortige und entschlossene Anstrengungen zum Klimaschutz zu leisten. Bei jeder Entscheidung des Stadtrats und der Stadtverwaltung ist fortan zu prüfen, ob diese mit den Klimaschutzzielen vereinbar ist. Zur Durchsetzung der Klimaschutzziele fordern wir die Einrichtung einer unabhängigen Bürgerversammlung, die mit Mitteln partizipatorischer Demokratie an der lokalen Klimapolitik teilnimmt.
    555 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Extinction Rebellion Wiesbaden Picture
  • Keine 380-kV-Freileitung in Darum und Lüstringen
    Wusstest Du schon, dass … … durch die 380-kV-Freileitung unsere Kulturlandschaft dauerhaft zerstört wird? … eine 60-80 m breite Schneise entlang der geplanten Stromtrasse entsteht, in der keine Bäume und Sträucher mehr wachsen dürfen? … eine Erdverkabelung auch über längere Strecken in diesem Abschnitt technisch möglich wäre und somit die Auswirkungen der Trasse auf unsere Natur verringern würde? … am 8.7.2019 die Frist für die Einreichung von Einwendungen betroffener Bürger gegen das geplante Vorhaben endet?
    1.391 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Jonathan Handt Picture
  • Bremer Dekade des Klimanotstands
    Wer im Jahre 2019 noch eine Begründung braucht, der/die sei auf diese Links verwiesen: Hintergrundpapier von Germanwatch zur Klimakrise: https://germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/GW-Klimakrise-WEB_0.pdf Kiel beschließt Klimanotstand: https://www.deutschlandfunk.de/kiel-beschliesst-klimanotstand-wenn-wir-das-1-5-grad-ziel.1769.de.html?dram:article_id=449103 Mehrzahl der Deutschen ist unzufrieden mit der Klimapolitik: https://www.deutschlandfunk.de/studie-mehrzahl-der-deutschen-unzufrieden-mit-klimapolitik.2850.de.html?drn:news_id=1012104 UN-Bericht zum Artenschutz-"Eine Million Arten werden aussterben": https://www.zdf.de/nachrichten/heute/interview-weltbiodiversitaetsrat-bericht-100.html Klimastudie von Campact: https://blog.campact.de/2019/03/klimastudie/ Ansonsten nützen wir den Platz hier, um die Unterstützung von Instituten und Personen des öffentlichen Lebens kenntlich zu machen. Wer aufgenommen werden möchte, schreibe bitte eine Nachricht an mitmachen@dekade-des-klimanotstands. Twitter: https://twitter.com/klimanotstandhb Instagram: https://instagramm.com/klimanotstandhb
    1.263 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Wege Picture
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Sachsen braucht mehr Jugendbeteiligung!
    Das Weltaktionsprogramm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ der UNESCO präzisiert in einer detaillierten Roadmap zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms fünf wesentliche Handlungsfelder: Eines davon (Priority Action Area 4) ist es, die Jugend zu befähigen und sie zu mobilisieren, BNE umzusetzen („Empowering and mobilizing youth“ S. 22-23 Unesco Roadmap for Implementing the Global Action Programme on Education for Sustainable Development). Dazu sollen BNE-Maßnahmen speziell für Jugendliche entwickelt werden. Die herausragende Stellung der jungen Menschen wird im Nationalen Aktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung, der am 20.06.2017 von der Nationalen Plattform (dem obersten Lenkungsgremium für die Umsetzung des Weltaktionsprogramms in Deutschland) verabschiedet wurde, präzisiert. Der NAP hebt klar hervor, dass „junge Menschen […] unverzichtbare Akteurinnen und Akteure [sind], wenn es um die Gestaltung von Zukunft und Transformation geht. Sie müssen durch wirksame Beteiligung und Mitsprache in der BNE jugendgemäß eingebunden werden. Nur so kann sich neues Handeln unter Beteiligung aller entfalten“ (Nationaler Aktionsplan BNE S.70) Sowohl das BMBF (Bildungsministerium für Bildung und Forschung) als auch das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) haben sich im NAP dazu verpflichtet, Commitments umzusetzen, um die Jugend langfristig zu beteiligen. Das BMBF hat dazu das Jugendbeteiligungsgremium youpaN finanziert, das aus 20 jungen Menschen besteht, welche in den Fachforen, der Nationalen Plattform, in bundesweiter Kooperation und direkt vor Ort an der Umsetzung von BNE arbeiten. Wir empfinden es als äußert bedauerlich, dass in dem Prozess zur Erstellung der Sächsischen Landesstrategie zu BNE junge Menschen nicht systematisch beteiligt worden sind. Außerdem ist es für uns überhaupt nicht nachvollziehbar, dass das prioritäre Handlungsfeld Jugend, das durch den NAP detailliert ausgestaltet wurde, und zu ersten langfristig angelegten Jugendbeteiligungsprozessen geführt hat, von der BNE-Landesstrategie Sachsen in keiner Weise berücksichtigt wurde. Folgerung/Forderung: Deshalb sollte die am 22.01.2019 von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedete Sächsische Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dahingehend erweitert werden, dass junge Menschen in angemessener Weise an der Umsetzung von BNE in Sachsen beteiligt werden. Wir fordern die Landesregierung Sachsen dazu auf, in Anlehnung an den NAP (insbesondere an S. 70/71) ein eigenständiges Jugendforum einzuführen, das in gleichberechtigter Weise mit anderen Stakeholdern und Expertengremien die Landesstrategie BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen umsetzt. Dieses Jugendforum soll die Möglichkeit haben, in einem von ihnen mit gestalteten Rahmen eigene Initiativen zur Umsetzung von BNE zu ergreifen, die von der Landesregierung wertschätzend aufgenommen und berücksichtigt werden. Junge Menschen sollen in sämtlichen Prozessen – angefangen von der Überarbeitung der Lehrpläne, um diese BNE-gerechter zu machen, über Gespräche mit Expert*innen zum Thema BNE bis hin zur Evaluierung von Maßnahmen zur Umsetzung von BNE – eingebunden werden und Möglichkeiten haben, ihre Sicht nicht nur zu äußern, sondern diese Prozesse aktiv mitzugestalten. Außerdem fordern wir, ähnlich zu den bereits existierenden Formaten auf Bundesebene, youcoN und youprO, regionale Konferenzen zu BNE durchzuführen, sowie Mittel für eigenständige Projekte von jungen Menschen zum Thema BNE bereitzustellen. Ferner sollte die Landesregierung die finanziellen und personellen Mittel zur Verfügung stellen, um jungen Menschen zusätzliche Möglichkeiten zu geben, an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE auf lokaler Ebene mitzuwirken, wie es auch im NAP als explizites Ziel geäußert wird. Die Erstellung eines umfassenden Jugendbeteiligungskonzeptes muss den Rahmenbedingungen in den Bundesländern angepasst werden. Bei diesem Prozess ist es unabdingbar, dass wir junge Menschen miteinbezogen werden. Das youpaN bringt dazu gerne die bereits gemachten Erfahrungen auf Bundesebene ein. Wir als junge Generation stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Wir müssen jetzt die entscheidenden Weichen stellen für eine friedliche und nachhaltige Welt. Es geht um unsere Zukunft und deshalb haben wir das Recht mitzubestimmen was wir lernen und wie zukunftsfähige Bildung aussieht!
    293 von 300 Unterschriften
    Gestartet von youpan - Jugendpanel zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung Picture
  • Containern ist kein Verbrechen! Wir brauchen eine Gesetzesänderung!
    DIESER FALL IST KEIN EINZELFALL! Auch wenn bereits viele Verfahrenseinstellungen, sowohl vor Gericht, als auch während der Ermittlungen selbst, erreicht werden konnten, ist die polizeiliche Verfolgung des Containerns weiterhin Praxis und wird von Supermärkten durch Strafanträge weiter unterstützt. Darüber hinaus kommt es immer noch zu Verurteilungen. Die Gesetzeslage bleibt unklar. Lebensmittelretter oder Menschen, die aus finanzieller Not heraus darauf angewiesen sind, leben zwangsläufig mit der Gefahr, verurteilt zu werden - für ein Handeln, das von der Gesellschaft nicht immer nachvollzogen werden kann, aber doch überwiegend befürwortet wird. Gesetz und das Empfinden der Öffentlichkeit liegen in dieser Sachlage weit auseinander. Dies soll nicht zuletzt durch diese Petition deutlich werden. Es ergibt sich ein Handlungsbedarf, dem wir gerecht werden müssen. Edeka steht in Kooperation mit WWF.* Sie führen gemeinsam eine „Partnerschaft der Nachhaltigkeit. Hierin zeigt sich ein Widerspruch zu ihrem Vorgehen gegen uns, indem sie mit dem Strafantrag die Verfolgung des Falles weiter angetrieben haben. Damit gehen sie aktiv gegen die Lebensmittelrettung vor. Auch wenn der Strafantrag mittlerweile aus persönlichen Gründen von der Geschäftsleitung des betreffenden Edekas zurückgenommen wurde, zeigt Edeka bisher keine Kooperationsbereitschaft. Reicht die selbst propagierte “Liebe” zu ihren Lebensmitteln nicht aus, um die Mühe aufzuwenden, diese weiter zu verteilen? Ist das ihr gutes Recht? Wir sagen: NEIN, DAS DARF NICHT VON STAAT UND KONSUMENT GEDULDET WERDEN! Außerdem fragen wir uns, ob die Einschätzung der Staatsanwaltschaft gerechtfertigt werden kann, dass ein solcher Fall im öffentlichen Interesse geahndet wird. Gibt es wirklich diese breite Öffentlichkeit, die hinter einer solchen Auffassung steht? Nein. Dieser Stimme wollen wir mit dieser Petition Ausdruck verleihen und die Forderung nach einer Gesetzesänderung, die Supermärkte in die Verantwortung zieht, laut machen. Wir positionieren uns klar gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Vielmehr sollte hinterfragt werden, dass diese in großen Mengen weggeschmissen werden. IN DEUTSCHLAND landen PRO JAHR 18,4 MILLIONEN TONNEN GENIEßBARE LEBENSMITTEL IN DER TONNE (WWF-Studie „Das große Wegschmeißen“, 2015). Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft greift diese Problematik in ihrer Kampagne „Zu gut für die Tonne“ auf. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, sich als Staat und Gesellschaft dem Thema Lebensmittelverschwendung anzunehmen. Der Umgang mit Lebensmitteln betrifft nicht nur den Privathaushalt, sondern auch Produzenten, Handel und beteiligte Konzerne. WORTEN MÜSSEN auch TATEN FOLGEN. Supermärkte müssen auch vor dem Gesetzt zur Verantwortung verpflichtet werden. Eine gesetzliche Regelung braucht es dringend! Wir haben aus moralischen Gründen gehandelt und schließen uns in diesem Sinne dem Kurs der Bundesregierung an. Ein Freispruch in unserem Fall wäre also ganz im Sinne der staatlich geförderten Kampagne „Zu gut für die Tonne“ – es geht sogar darüber hinaus und hebt dieses Bewusstsein auf eine rechtliche Ebene. Auf den Punkt gebracht: Gesetz ist nicht gleich Recht! Recht ist eine politische Frage und sollte auch als solche vor Gericht im Sinne eines modernen Rechtverständnisses behandelt werden. So zeigt sich darin jener Handlungsbedarf, dem ihr, Markus Mosa und Katarina Barley aus unserer Sicht gerecht werden müsst. Diskrepanz festzustellen, dann sehen wir den Handlungsbedarf im Jusitzministerium Genauere Informationen zu unserem Fall, sowie aktuelle Aktionen findet ihr auf dem Blog: http://olchiscontainern1.blogsport.de *https://www.edeka.de/nachhaltigkeit/unsere-wwf-partnerschaft/die-kooperation/index.jsp
    170.361 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Caroline Krüger
  • Stromspeicherung durch Erdwärmenutzung
    Die Energiespeicherung zählt z.Zt. zu den großen Problemen der Energiewende. Von den verschieden Speicheroptionen die es gibt, wird hier nur auf zwei weitere kurz eingegangen: Die Lithium Preise dürften in den nächsten Jahren eher ansteigen, als fallen, somit dürften auch die Preise für entsprechende Speicher anziehen. Bei Redox-Flow -Systemen scheinen sich bei den Elektrolyseflüssigkeiten zunehmend organische Ladungsträger durchzusetzen. Allerdings ist dann mit zusätzlich schätzungsweise 10 Cent Erstellungskosten pro Liter laufender Unkosten zu rechnen. Bei einer Energiedicht von vielleicht 700 Watt pro Liter sind außerdem immer entsprechend große Lagertanks zu erstellen. Auch andere in Deutschland angedachte Optionen zur Energiespeicherung sind teilweise mit erheblichen Problemen behaftet. Somit wäre es angemessen, offen für weitere Konzepte zu sein, da das Thema Akzeptanz in der Bevölkerung bei alternativen Projekten zunehmend eine große Rolle spielt und es nur gut sein kann, Wahlmöglichkeiten zu haben.
    16 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Vertikale Begrünung fördern
    Abgesehen von dem praktischen Nutzen für die tägliche Ernährung, den eine vertikale Bepflanzung / Begrünung haben kann, ist es hinreichend erwiesen, dass eine vertikale Begrünung erheblichen ökologischen Nutzen für eine Stadt haben kann, z.B. durch die Anpflanzung bestimmter Moose zur Luftverbesserung. Auf diese Weise kann aber auch verloren gegangener Lebensraum an Bienen, Hummeln oder verschiedenste Insekten zurückgegeben werden, ohne Pestizide usw.. Oder es geht einfach nur darum, sich an der Farbenvielfalt von Blumen zu erfreuen. Erklärungen zum Bild: Glasböden sind inzwischen überall auf der Welt als architektonisches Bauelement anzutreffen. Schätzungsweise 80% der Lichteinstrahlung würden so im Gegensatz zu herkömmlichen Balkonen bei höher liegenden Bepflanzungen erhalten bleiben, vorausgesetzt, die Absturzsicherungen sind möglichst filigran konstruiert und die Glasböden nicht unnötig dick. Bei tiefer liegenden Bepflanzungen einer vertikalen Begrünung kann durch den Schrägstand der Sonne vermutlich ebenso viel Sonnenlicht die Pflanzen erreichen, wie bei horizontalen Bepflanzungen. Bei Arbeiten an den Bepflanzungen sind Glasböden leicht zu schützen. Nach den Arbeiten kann die volle Lichteinstrahlung durch Entfernen der Schutzschicht ( z.B. aufrollbare Gummimatten) wieder den darunter liegenden Bepflanzungen zur Verfügung gestellt werden. Verschiedene Formen des Sturm- und Hagelschutzes sind im Zweifelsfalle schnell zu installieren oder wieder zu entfernen. Dieses Beispiel trägt ein "Sommer- und Winterkleid", bei dem im Wechsel der Jahreszeiten die Winterisolierung und die vertikale Begrünung getauscht werden. Wie selbstverständlich tauschen wir bei uns selbst Winter- und Sommerkleidung oder Winter- und Sommerreifen am Auto, -----warum nicht eine Hausfassade den Temperaturen anpassen?--- Zur Lagerung von Isolierungsplatten von 20 cm Dicke würde bei diesem Beispiel im Sommer zwei Quadratmeter Fläche im Keller ausreichen. Für die Lagerung der Pflanzungsbehälter in den Wintermonaten würde dieser Raumbedarf auch nicht überschritten. Die gegenwärtig grassierende " Schiessschartenarchitektur" mit extrem dicker, ganzjähriger Isolierung , womöglich noch Styropor als Dämmstoff, statt z.B. Hanf ( Umweltpreis 2013) und tief versenkten Fenstern mit dadurch ganzjährig reduzierter Lichteinstrahlung nach innen und Sichtbehinderung nach außen, halte ich nicht für die optimale architektonische Lösung und für absolut unzeitgemäß. Fakt ist: Die Winter werden kürzer und milder, die Sommer regenreicher und / oder heißer. Ein dicke , ganzjährige Isolierung sollte stattdessen im Sommer durch eine eigenständig klimkatisierende Außenfassade abgelöst werden. Auch wenn es auf den ersten Blick sehr umständlich und arbeitsintensiv erscheint, würde ich den Zeitaufwand für einen Wechsel an der Fassade meiner Wohnung vorziehen, wenn dadurch die genannten Nachteile zu vermeiden wären und die Möglichkeit zur vertikalen Begrünung eröffnet wäre. Außerdem bliebe für den Tausch ein Zeitfenster von mehreren Wochen in den jahreszeitlichen Übergangsphasen.
    44 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Algen verstofflichen CO2 wesentlich effektiver als jede Landpflanze !
    An eine sichere Lagerung von CO2 durch CCS ( im Sinne von Verpressung in geologischen Schichten) glaube ich nicht, weder an Land noch unter dem Meeresboden, da zahlreiche offene Fragen und Unwägbarkeiten weiterhin im Raum stehen. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Verpressung in Offshore-Gashydrat-Laderstätten ( SUGAR-Projekt).--- Außerdem halte ich es für absolut kurzsichtig, den im CO2 enthaltenen Sauerstoff, der den größten Teil des Moleküls ausmacht, unter die Erde zu pressen, anstatt ihn der Biosphäre zurück zu geben. Um trotzdem möglicht schnell zu Reduktionsergebnissen zu kommen, plädiere ich hiermit dafür, neben den vorher genannten Techniken, die bereits bestehende Infrastruktur so weit wie möglich zu nutzen. Schiffe, die zum Transport für die CO2 - Verpressung unter dem Meeresboden gedacht sind, sind in der Planung oder bereits im Bau. Warum sollten diese Schiffe nicht so konstruiert werden können, dass sie gleichzeitig in der Lage wären, den hier angedachten Energieträger ebenfalls zu transportieren? Das gleiche gilt auch für die Binnenschifffahrt. Auf bisher absolut unfruchtbaren Landstrichen der Erde könnte der oben beschriebene Weg nahrungs- und energietechnisch teilweise ( ohne Abscheidung) umgesetzt werden. Damit könnten wir wiederum bei uns einen weiteren grundlastfähigen Energieträger, der bei einer dezentralen Energieversorgung ohne CO2 -Ausstoß Verwendung finden kann, erhalten. Da Ortschaften, die in der Lage sind, mit Alternativstrom Überschussstrom zu erzeugen, auch in Süddeutschland an Zahl ständig zunehmen, hielte ich es für geboten, dem Ausbau von Speicherkapazitäten im ganzen Land und dem Ausbau von Umwandlungsmöglichkeiten in alternative Energieträger ( PtL , usw.) in der Nähe der jeweiligen alternativen Stromquelle , Vorrang einzuräumen. Damit müsste natürlich der Energieträger zum Verbraucher gebracht werden. Dazu könnten vorhandene Bahnstrecken, wo immer möglich, vorrangig in ländlichen Bereichen, relativ schnell mit Überholgleisen ausgestattet werden (mit Lärmschutz, der die Bezeichnung verdient).--- In der Schweiz wurde diese Strategie mit dem Ausbau von Bahnstrecken äußerst erfolgreich durchgeführt, Ich glaube, dass diese Optionen am Ende besser wären und viel mehr Flexibilität ermöglichen könnten, als die jetzt geplanten, extrem teuren Stromtrassen, von denen niemand weiß, wann sie am Ende realisiert werden können ( abgesehen von den sonstigen Vorteilen, den der Ausbau der Bahn hätte---siehe Schweiz). Außerdem: Eine vorhandene Stromautobahn von Nord nach Süd bewirkt noch nicht automatisch, dass der Wind auf See auch dann weht, wenn man ihn in Süddeutschland braucht und eine Stromtrasse ändert noch nichts an den Defiziten im Speicherbereich, die in den letzten Jahren bewirkt haben, dass Unmengen an Wind- und Sonnenstrom weggedrosselt werden mussten, weil Kohlekraftwerke nicht runtergefahren werden konnten. I Zu meiner Person: Ich ( 70) bin ein Privatmann, der nicht im Auftrag einer Partei, einer Organisation oder eines Unternehmens handelt.
    138 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Kostenlose Mitfahrt von Fahrrädern auch von 6-9 Uhr in Zügen der DB (RMV, RNN)
    Im Rahmen der Verkehrswende soll der ÖPNV attraktiver werden und mehr Personen die Möglichkeit bekommen ihren Arbeitsplatz mit Zug und Fahrrad zu erreichen. Effekte: Sportliche Aktivität am Morgen, Entlastung der Straße, ausgelastete Züge, zusätzliche Bahnkunden, positiver Effekt für das Klima!
    15 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Christian Knör
  • Konsequenter Klimaschutz bei der Corona-Förderung
    Aufruf: Den Klimaschutz nicht vergessen – aus der Corona-Krise lernen. Zur Zeit sind wir alle vollkommen von der Corona-Pandemie eingenommen und haben kaum noch Kapazitäten für anderes frei. Aber der Klimawandel wartet nicht. Dabei gilt hier wie dort: Wir dürfen keine Zeit verlieren. Der Umgang in Deutschland mit dem Corona-Ausbruch macht mir Hoffnung: Die Entscheidungsträger hören auf die Wissenschaft. Sie reagieren (einigermaßen) schnell und verordnen harte Maßnahmen; und die Bevölkerung macht zum großen Teil mit! Meine Bitte an alle verantwortungsbewussten Menschen: Ruft alle Menschen dazu auf, diese Zeit der Corona-Krise zu nutzten, um den Umbau hin zu einem Klima-verträglichen Leben vorzubereiten – im privaten Verhalten als einzelne Person, aber auch als Entscheidungsträger*in in Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft, Verkehr und Handel und …. Welche Maßnahmen, politischen Vorgaben, privaten Aktivitäten,... können diesen Prozess unterstützen? Alle können, sollen und müssen jetzt schon überlegen und planen, wie wir als Gesellschaft und jede/r einzeln den Neustart anders und CO2-neutral gestalten können, sonst verpassen wir die Zukunft. Hört auch beim Klimawandel auf die Wissenschaft und handelt jetzt und wirkungsvoll. In der Corona-Krise ist uns das ja auch gelungen! Der Grund für meinen Aufruf ist Folgendes: Die aktuelle verständliche große Sorge um die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, den sozialen Zusammenhalt macht mir Angst, wenn ich an die Zeit denke, in der die aktuelle Krise sich langsam stabilisiert. Wer denkt dann, wenn das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder angefahren werden kann, noch an den Klimaschutz. Ich befürchte, dass dann erstmal alles wieder so schnell wie möglich hochgefahren wird, ohne an die Zukunft zu denken, ohne den Umbau der Produktion, des Verkehrswesen, der Energiewirtschaft in Angriff zu nehmen, mit dem Ziel, diese so zukunftsfähig und nachhaltig und Klima-neutral wie möglich zu gestalten. Dann wird wieder wertvolle Zeit verschwendet! Aber das dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Wie in bei der Entwicklung der Corona-Pandemie ist der Zeitpunkt der Gegenmaßnahmen auch beim Klimaschutz so immens wichtig. Das sollten wir jetzt gelernt haben! Jede Verzögerung erschwert die Situation, vergrößert die Probleme und kostet Menschenleben: beim Coronavirus SARS-CoV-2 durch die Lungenkrankheit COVID-19 und beim Klimawandel durch Dürre- und Hitzeperioden, durch Hurrikans, durch Überschwemmungen, durch Nahrungsmangel nach Artensterben und nach dem 'Umkippen' von Ozeanregionen, und, und, und ….. Es gibt zwei Unterschiede zwischen den beiden Krisen: der erste liegt in den relevanten Zeitskalen: In der Corona-Pandemie sind es Tage, um die es geht, beim Klimawandel handelt es sich um Jahre, was die 'Dringlichkeit' nicht so sichtbar werden lässt, scheinbar ist ja noch Zeit, aber das ist falsch! Zu Beginn der der Corona-Krise hatten wir einige Tage verloren, durch Unsicherheit und Verzögerungen, bevor wirkungsvolle Maßnahmen eingeleitet wurden; beim Klimawandel haben wir jetzt schon 30 Jahre vertan, in denen viel zu wenig zum Klimaschutz getan wurden. Der zweite Unterschied ist noch entscheidender: Es gibt die realistische Chance, dass wir in 1 bis 2 Jahren eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 haben werden, vielleicht gibt es schon vorher hilfreiche Medikamente. Beim Klimawandel wird es nie eine 'Schutzimpfung' geben, auch keine 'Medikamente' – der Klimawandel ist im Wesentlichen unumkehrbar: Es wird kein Zurück geben! Jedenfalls nicht in für uns relevanten Zeiträumen.≠ Deshalb: Wir dürfen uns keine weitere Verzögerung erlauben! 08.04.2020 Hartmut Voigt weitere Informationen zu demHintergrund: https://www.klima-allianz.de/news/detail/corona-transformationsfonds-fuer-solidarischen-und-oekologischen-neustart-der-wirtschaft/
    467 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Hartmut Voigt
  • Stoppen Sie das Bahnchaos rund um Reutlingen und Tübingen!
    Es kann nicht sein, dass wir tagtäglich zu spät zur Arbeit, zur Schule und nach Hause kommen. Es kann nicht sein, dass wir uns ständig trotz Monatsticket oder Einzelfahrkarte um eine andere Form des Transports kümmern müssen, sei es Taxi, Elterntaxi, Bus über Umwege oder Auto. Es kann nicht sein, dass wir ständig unseren Tagesablauf neu organisieren müssen (berufliche Termine vor Ort bis bundesweit, Kinderbetreuung, Hobbies, etc.), Aufgrund dieser täglichen Erfahrungen mit dem unzumutbaren Bahnverkehr im Raum Reutlingen und Tübingen - und der Berichterstattung im Schwäbischen Tagblatt, dass dieser Zustand noch länger andauern wird - wenden wir uns an Sie: Nutzen Sie alle Ihre Möglichkeiten, um eine kurzfristige und dauerhafte Verbesserung der derzeitigen Situation erreichen, auch vor dem Hintergrund der notwendigen Anstrengungen zum Klimaschutz! Wir fordern insbesondere · Frau Beauftragte der Bundesregierung Widmann-Mauz und die Bundestagsabgeordneten Donth und Rosemann auf, kurzfristig Ihre Möglichkeiten in der Bundesregierung als Eigentümerin der Deutschen Bahn zu nutzen, um auf die Deutsche Bahn als derzeitigen Betreiber der Strecken einzuwirken, damit ausreichend funktionierendes Wagenmaterial zur Verfügung steht, ggf. auch unterstützt durch zusätzliche Bundesnahverkehrsmittel, · die Bundestagsabgeordneten Hänsel, Kober, Kühn, Müller-Gemmeke und Tatti auf, Frau Beauftragte der Bundesregierung Widmann-Mauz und die Bundestagsabgeordneten Donth und Rosemann dabei im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu unterstützen, · die Landtagsabgeordneten Lede Abal und Poreski auf, in der Landesregierung als Besteller des schienengebundenen ÖPNV darauf hinzuwirken, dass die vertraglichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation genutzt werden- Von der Seite des Landes soll auf die deutsche Bahn entsprechend eingewirkt und ggf. zusätzliches Wagenmaterial anderweitig angemietet werden. · Herrn Landtagsabgeordneten Selcuk auf, die Landesregierung dabei zu unterstützen, · die Landräte Reumann und Walter als Vertreter der Landkreise Reutlingen und Tübingen im Naldo und die Kreisräte der beiden Landkreise auf, einen Schienenersatzverkehr für Zugausfälle für alle Regionalbahnen, eine Rückerstattung/Entschädigung für den bisherigen unzumutbaren Bahnbetrieb für alle Naldo-Monatsticketinhaber und jeweils einen Fahrgastbeirat pro Landkreis einzurichten.
    3.362 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Parents und Fridays for Future RT/TÜ Picture