• Rette Lübecks Natur
    Herzstück des Dorfes – Lebensraum bedrohter Arten Die Bürgerinitiative fordert über die Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bäume hinaus eine Anerkennung der Israelsdorfer Wiese als Geschützter Landschaftsbestandteil gem. § 29 Bundesnaturschutzgesetz. Die Wiese ist eine durch landwirtschaftliche Nutzung geprägte Weide und wird durch den Bio-Landwirt Harald Benett bewirtschaftet. Dessen Familie arbeitet seit 100 Jahren auch in dem Naturschutzgebiet Schellbruch nach ökologischen Gesichtspunkten und trägt damit wesentlich zur heutigen Erscheinungsform und Schutzwürdigkeit der Umgebung Israelsdorfs bei. Die Wiese ist aber auch und vor allem ein Landschafts- und Lebensraum für bedrohte Arten und in dieser Form innerdörflich kaum noch zu finden. Die Wiese ist mit den dort vorkommenden und wissenschaftlich kartierten über 60 Arten von Blütenpflanzen ein herausragender Lebensraum für Bienen und zahlreiche andere Insekten. Diese dienen wiederum als Nahrungsgrundlage für die Vogelwelt des an zwei Seiten direkt anschließenden FFH- und Europäischen Vogelschutzgebietes.
    457 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Israelsdorf Lübeck
  • EU Handelsembargo gegen Bolsonaro
    Der Amazonas könnte laut Experten in wenigen Jahren einen Tipping Point erreichen und sich unwiederbringlich in eine Savanne verwandeln (https://news.mongabay.com/2020/05/climate-tipping-point-ecosystem-collapses-may-come-faster-than-thought-studies/?fbclid=IwAR0CnOfXppphJ1_n9_OEMFrB2QnN9ILr2872e3TAUYoM3TBDUwMFXZG56Fg). Durch die verheerenden Brände im letzten Sommer 2019 sowie durch die systematische Schwächung der staatlichen Institutionen und der Indigenen durch Brasiliens faschistischer Regierung ist er bereits sehr geschwächt. Es droht der unwiederbringliche Verlust des größten noch intakten Ökosystems und unseres wichtigsten Verbündeten zur Eindämmung des Klimawandels.
    213 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Jonathan schulze
  • Freie Freitage für die Zukunft
    Mit und nach CoViD19 ist die Welt mit anderen Augen anzuschauen und eine freiheitlich-demokratisch organisierte Zivilisation resilient neu aufzustellen. Um die Klimakrise anzugehen, sind die Emissionen aus fossil befeuerten Anlagen schnellstmöglich gegen 0 zu verringern. Um dies sozialverträglich zu gestalten, den nötigen wirtschaftlichen Umbau herbeizuführen und zugleich die individuelle und gesellschaftliche Freiheit, Erholung und Gesundheit noch zu mehren sind freie Freitage in den verschiedensten Daseinsdimensionen förderlich. • Die meisten Großemittenten werden donnerstagsabends bis montagmorgens heruntergefahren und damit wird sofort eine drastische Verringerung der Treibhausgasemissionen erzielt entsprechend dem Pariser Abkommen. • Reboundeffekte von Emissionsminderungsmaßnahmen sind wirksam zu unterbinden, denn die Klimaveränderungen sind bereits für Millionen Menschen direkt lebensbedrohlich und letztlich sind alle existenziell davon betroffen, insbesondere auch die Wirtschaft. • An den verlängerten Wochenenden ist der Energiebedarf im Sommerhalbjahr weitgehend durch emissionsfreie bzw. klimaneutrale nichtfossile Energieträger zu decken, die zu fördern sind, damit sie bald das ganze Jahr über vorwiegend zur Bedarfsdeckung beitragen. • Nachweislich führt die 4-Tage-Arbeitswoche zu höherer Energie- und Kosteneffizienz und zu höherer Arbeitsproduktivität, insbesondere nachdem in der Corona-Krise die Digitalisierung und Roboterisierung erhebliche Impulse bekommen haben und der Personaleinsatz vor Ort weiter abnimmt. Die 4-Tage-Arbeitswoche kann daher bei weitgehend gleich bleibendem Einkommensbestand (Kaufkraft) und weitgehendem Wegfallen von Kurzarbeit eingeführt werden. In einigen Branchenbereichen führen nötige Umschichtungen zu breiterer Arbeitszeitverteilung und damit auch zu mehr Jobs. Freischaffende und Selbstständige bekommen einen definitiven freien Wochentag, weil der wöchentliche Lockdown an Freien Freitagen allen zugleich Ruhe, Erholung und eine echte Pause verschafft, auch der Natur. • Dienstpläne von Noteinsatzkräften, Polizei und Pflegediensten sind so umzugestalten, dass auch für sie eine 4-Tage-Arbeitswoche eingehalten wird, obwohl auch an den Freien Freitagen Dienst zu tun ist bzw. Dienstbereitschaft besteht. • Bildungspläne und Stundenpläne der Schulen und Universitäten können so umgestaltet werden, dass die Freitage unterrichtsfrei sind und freitags v.a. das Lernen für die Zukunft im offenen gesellschaftlichen Raum und die Anwendungspraxis in den Haushalten im Vordergrund steht, öffentliche Dienststellen und deren Personal sind gehalten, dies ehrenamtlich und klimaschutzförderlich im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
    170 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Thilo Schäfer
  • Saisonarbeiter*innen in Landwirtschaft und Fleischindustrie schützen – jetzt!
    Die hohen Corona-Infektionszahlen in Fleischbetrieben wie in Coesfeld, Birkenfeld oder Bad Bramstedt legen offen, welche Probleme es in der Fleischindustrie schon seit Jahren gibt - gerade bei der Unterbringung und Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden aus Osteuropa. Für die Erntehelfer*innen, die jetzt eingeflogen werden, gibt es bisher einzig und allein ein Konzeptpapier des BMEL, das den erforderlichen erhöhten Gesundheitsschutz gewährleisten soll. Doch die Praxis zeigt: Die landwirtschaftlichen Betriebe sind in den seltensten Fällen in der Lage, den entstehenden Mehraufwand und die Mehrkosten zu stemmen, – Arbeiter*innen werden deshalb wie gewohnt in den üblichen Containern und Baracken untergebracht. Aufgrund der Corona-Pandemie gefährdet das massiv die Gesundheit und damit das Leben der Menschen, die dafür sorgen, dass unsere Felder weiter beackert und unsere Supermarktregale weiter prall gefüllt sind. Ich studiere Ökolandbau und bin schockiert darüber, wie sehr die Menschen, die im Moment auf unsere Feldern und in den Fleischbetrieben ackern, in der Coronakrise vernachlässigt werden. Saisonkräfte werden mit großem organisatorischen Aufwand mit extra gecharterten Flugzeugen eingeflogen und zu den Betrieben transportiert. Dort wird ihnen eine Quarantäne verordnet, um das Infektionsrisiko hierzulande möglichst gering zu halten, – doch wie deren Lebens- und Arbeitssituation konkret aussieht, darum wird sich wenig geschert. Damit muss Schluss sein! Quellen: - https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Die-Ernte-ist-sicher-nur-die-Erntehelfer-nicht,erntehelfer198.html - https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-schutz-kommt-zum-schluss - https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-europa/erntehelfer-auf-dem-weg-nach-deutschland-100.html - https://www.sueddeutsche.de/politik/schlachthoefe-fleischproduktion-missstaende-coronavirus-1.4902875 - https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Erntehelfer-bei-Karls-in-MV-mit-Corona-infiziert-Warum-Erdbeeren-trotzdem-sicher-sind
    30.243 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Leonard Ihssen
  • Ermäßigte Mehrwertsteuer für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen
    Wenn jetzt die Wirtschaft wieder angefahren wird ist es wichtig, dass es Kauf-und Produktionsanreize für nachhaltige Produkte und Lösungen gibt. Auf diese Weise können sich breitere Schichten umweltfreundliche Produkte leisten und Produzenten richten ihre Produktion nachhaltiger aus. Diese Vorschläge hat auch das UBA bereits im November 2018 unterbreitet. https://www.recyclingmagazin.de/2018/11/29/uba-ermaessigte-mehrwertsteuer-fuer-umweltschutz/
    341 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Judith Eiwan
  • Wird Tierwohl aufgrund Profitgier der Bauern gestrichen
    Die Massentierhaltung ist Qual und Leid ohne Ende für die Tiere/Schweine. Sie können ihren Grundbedürfnissen in keiner! Weise nachkommen. Ihnen auch noch das ungehinderte Ausstrecken zu verwehren, zeugt von jeglicher Respektlosigkeit gegenüber Lebewesen. Was soll denn als Nächstes kommen, damit noch mehr Schweine auf einem qm passen? Wir sind im Jahr 2020 und das Tierleid ist nicht weniger geworden. Was muss noch passieren, damit wir endlich "wach" werden?!
    398 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Bettina Fuchs
  • Tierhaltung muss Grenzen kennen!
    Am 20.03.2020 hat das LRA Ostalbkreis die immissionschutzrechtliche und baurechtliche Genehmigung erteilt, den Tierbestand von 772 auf 1313 Rinderplätze zu erhöhen, sowie statt 116 Kälber 171 zu halten, die entsprechenden Stallungen zu bauen, das Gülleleger von 10 490m³ auf 19 739m³ zu erweitern und ein neues Fahrsilo, eine Festmistplatte und eine Schmutzwassergrube zu bauen. Das LRA Ostalbkreis hat im Rahmen der immissionschutzrechtlichen Genehmigung eine UVP-Vorprüfung durchgeführt und kam zu dem Schluss, dass von dem Vorhaben „keine erheblichen negativen Umweltauswirkungen zu erwarten sind“ und dass deshalb keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen ist. Zuvor war im Jahr 2015 der Antrag für die Einrichtung eines Sondergebiets im Bebauungsplan gestellt worden und nach heftigem Widerstand vor allem von Landwirten im Umland und nach Ablehnung durch die Nachbargemeinden Anfang 2016 zurückgezogen worden. Das Bündnis gegen die Agrarfabrik und Bündnis 90/ Die Grünen werden einen Widerspruch einreichen und zwar mit der Begründung: - Der Kobeleshof befindet sich in einem Wasserschutzgebiet, welches durch eine Vergrößerung des Hofs unvermeidbar verschmutzt werden wird - Zudem wird durch die Expansion vom Kobeleshof die Überproduktion von Milch, derzeit 10% d.h. 3,3 Mio. Tonnen noch erhöht. Der Milchpreis sinkt, und belastet die Familienbetriebe durch geringere Einnahmen zusätzlich. Das Höfesterben wird weiter gehen - Verdopplung des Gülleaufkommens auf ca. 26 000m3, zu viel Gülle hinterlässt Schadstoffe in unserem Grundwasser - Es sind somit weit über 1000 Transportfahrten im Jahr nötig - Dazu kommen noch deutlich mehr Fahrten für Futter, Stroh, Bedarfsmittel und Milchtransporte, die unser Klima noch mehr belasten - Für die Gülleausbringung und den Futteranbau wird dann fast doppelt so viel Fläche benötigt - Deswegen werden die Kauf- und Pachtpreise für Ackerland und Grünland in Ostwürttemberg steigen, infolge dessen dann ca. 8 – 10 kleine bis mittlere bäuerliche Familienbetriebe verdrängt werden. - Es besteht zudem die Gefahr, dass auf den umliegenden Feldern (im Umkreis von ca. 20 km) mehr Gülle ausgebracht wird als zulässig. Dies ist sehr schwierig zu kontrollieren. Weitere Entfernungen sind unwirtschaftlich. - Vermaisung der Landschaft: Da beim Maisanbau sehr viel Gülle verwendet werden kann und der Mais hohe Futtererträge bringt wird sehr viel Mais angebaut. Teilweise mehrere Jahre infolge auf der gleichen Fläche. Ein weiterer Artenschwund ist vorprogrammiert Die Ausbringung weiterer Mengen an Glyphosat ist fast nicht vermeidbar - Zudem wird in der Milchviehfütterung sehr viel Soja eingesetzt. Dem Anbau von Soja fallen dann der Regenwald und die Kleinbauern in Südamerika zum Opfer. - Das Grünland wird noch intensiver bewirtschaftet. Durch spezielle Nachsaatmischungen und Weidelgräser (Turbogräser) werden Kräuter, Blütenpflanzen, Klee und Luzerne total verdrängt somit kann noch mehr Gülle ausgebracht werden und das Insektensterben wird beschleunigt. - In der direkten Nachbarschaft zum Kobeleshof befindet sich ein Gewässer (Rotenbach) das in den Glasweiher (8 ha) mündet. Hier hat es bereits in den Jahren 2011 und 2012 relevante Umweltschäden gegeben, die eindeutig durch die Zwick GbR verursacht wurden. Es handelte sich dabei um die Einleitung von Silagesickersaft sowie Gülle über den Zulauf in den Glasweiher. Es kann und darf nicht sein, dass wegen wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Megabetriebes, unsere Umwelt und die Lebensqualität der Einwohner der Umgebung sowie unsere Kulturlandschaft geopfert werden.
    2.407 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Tim Kolukaj Picture
  • Gülle-Recycling ---gesetzlich verpfichtend anordnen
    Die Probleme, die ein überschüssiger Gülleeintrag für Böden und Trinkwasser verursacht, sind hinlänglich bekannt.
    87 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Abbau umweltschädlicher Subventionen
    Umweltschädliche Subventionen belasten die Bürgerinnen und Bürger doppelt: Auf der einen Seite muss der Staat mehr ausgeben, weil er an Unternehmen und Privatpersonen Finanzhilfen zahlt, oder bekommt weniger Einnahmen, weil er ihnen Steuernachlässe gewährt. Auf der anderen Seite wird der Staat zunehmenden Mehrausgaben infolge von Umweltzerstörung, Klimawandel, Schäden an Wasser, Boden oder Luft, bis hin zur Erhöhung der Flächeninanspruchnahme und dem Verlust der biologischen Vielfalt sowie Gesundheitsschäden gegenüberstehen. Denn die Verursacher von Umweltschäden tragen einen Teil der Kosten der Produktion und des Konsums nicht selber. Sie bürden sie stattdessen dem Staat und der Gesellschaft auf. Umweltschädliche Subventionen verzerren auf diese Weise auch den Wettbewerb zu Lasten umweltfreundlicher Techniken und Produkte. Dies konterkariert den Umweltschutz und behindert den Übergang zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern. Um diese Fehlanreize zu kompensieren, muss der Staat in erhöhtem Maße umweltgerechte Techniken und Produkte fördern, zum Beispiel die Erneuerbaren Energien. Nur so haben sie im Wettbewerb eine faire Chance und können sich im Markt durchsetzen. Das Umweltbundesamt hat in seiner Analyse nur die wichtigsten Subventionen des Bundes berücksichtigt, während Förderprogramme aus Landes- und kommunaler Ebene weitestgehend unberücksichtigt bleiben. In einigen Fällen ist es dem Amt außerdem nicht möglich, den umweltschädlichen Anteil der Subventionen zu quantifizieren. Die Summe von 57 Milliarden Euro stellt somit lediglich eine Untergrenze der umweltschädlichen Subventionen dar, heißt es in dem Bericht. Subventionen in der Energiewirtschaft Mit 20,3 Milliarden Euro wird die Energiebereitstellung und -nutzung subventioniert. Dies betrifft sowohl die Gewinnung der Energieträger (zum Beispiel Braunkohle und Steinkohle) als auch die Energieerzeugung. Subventionen im Verkehr Im Verkehr trugen im Jahr 2012 Subventionen in Höhe von 28,6 Milliarden Euro zur Belastung der Umwelt bei. Mit knapp 12 Milliarden Euro entfällt ein großer Teil der umweltschädlichen Verkehrssubventionen auf den Flugverkehr. Subventionen im Bau- und Wohnungswesen Der Sektor Bau- und Wohnungswesen weist im Jahr 2012 umweltschädliche Subventionen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro auf. Die Subventionen bezuschussen in undifferenzierter Weise den Neubau von Wohnraum oder die Neuerschließung von Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsflächen und verstärken damit unter anderem die Landschaftszersiedelung. Subventionen in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Im Jahr 2012 flossen in die Land- und Forstwirtschaft/Fischerei 5,8 Milliarden Euro Subventionen. Im Vergleich zum vorherigen Bericht ist die Subventionshöhe deutlich gestiegen. Dies ist auf die erstmalige Quantifizierung der umweltschädlichen Mehrwertsteuerbegünstigungen für tierische Produkte zurückzuführen. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#textpart-3 https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland#textpart-1 Umweltschädliche Subventionen im Einzelnen: 1. Strom- und Energiesteuer-Ermäßigung für das Produzierende Gewerbe und die Land- und Forstwirtschaft 2. Spitzenausgleich bei der Ökosteuer für das Produzierende Gewerbe 3. Steuerentlastung für bestimmte energieintensive Prozesse und Verfahren 4. Steinkohlesubventionen 5. Begünstigungen für die Braunkohlewirtschaft 6. Energiesteuervergünstigungen für Kohle 7. Herstellerprivileg für die Produzenten von Energieerzeugnisse 8. Energiesteuerfreibetrag für die nicht-energetische Verwendung fossiler Energieträger 9. Kostenlose Zuteilung von CO2-Emissionsberechtigungen 10. Zuschüsse an stromintensive Unternehmen zum Ausgleich emissionshandeslbedingter Strompreiserhöhung 11. Besondere Ausgleichsregelegung des EEG für stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen 12. Eigenstromprivileg des EEG (Industrie) 13. Begünstigungen der energieintensiven Industrie bei den Stromnetzentgelten 14. Privilegierung von Sondervertragskunden bei der Konzessionsabgabe für Strom und Gas 15. Ermäßigte Sätze für Gewerbe und energieintensive Industrie bei der KWK-Umlage 16. Subventionierung der Kernenergie 17. Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) für Kohlekraftwerke 18. Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff 19. Entfernungspauschale 20. Energiesteuerbefreiung des Kerosins 21. Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge 22. Energiesteuerbefreiung für Binnenschifffahrt 23. Energiesteuerbegünstigung von Arbeitsmaschinen und Fahrzeugen, die ausschließlich dem Güterumschlag in Seehäfen dienen 24. Pauschale Besteuerung privat genutzter Dienstwagen 25. Biokraftstoffe 26. Eigenheimzulage 27. Bausparförderung 28. Soziale Wohnraumförderung 29. Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ 30. Agrarförderung der Europäischen Union 31. Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ 32. Steuervergütung für Agrardiesel 33. Befreiung landwirtschaftlicher Fahrzeuge von der Kraftfahrzeugsteuer 34. Subventionen für Branntweinproduktion 35. Fischereiförderung der Europäischen Union 36. Umweltschädliche Mehrwertsteuerbegünstigung
    210 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Kathy Ziegler Picture
  • Stoppt Tiertransporte über die Landesgrenzen!!
    Die Landesgrenzen werden dichtgemacht, Europa schottet sich ab. Weiterhin rollt aber der Warenverkehr und somit werden weiterhin lebende Tiere über teilweise Hunderte Kilometer über die Grenzen transportiert- unter grausamsten Bedingungen. Allein an der Deutsch-Polnischen Grenze bilden sich Staus über mehr als 50 Kilometer Länge; die Wartezeiten betragen derzeit fast einen Tag. Wie viele Tiertransporte stehen hier und wie elend ist das Leid der eingepferchten Kühe, Schweine und Hühner? Man mag es sich kaum vorstellen. Jetzt ist es an der Zeit, umzudenken und das Konsumverhalten zu hinterfragen. Weder in Deutschland noch in einem anderen europäischen Land werden Menschen durch diese Maßnahme an Hunger sterben. Es ist längst schon verwerflich, Tiere über diese langen Strecken zu transportieren und zudem unnütz. Wir alle sollten endlich zur Vernunft kommen, Maß halten statt zu hamstern und wieder WERTschätzen lernen. In diesem Sinne: Stoppen Sie diese Qual und stellen Sie nicht Profit vor Ethik!
    202 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Kristina Keitel
  • #DankeSystemrelevante - sofortige Bonuszahlung und dauerhafte Gehaltserhöhung für Systemrelevante
    #DankeSystemrelevante – sofortige Bonuszahlung und dauerhafte Gehaltserhöhung für Systemrelevante Berufsgruppen Jeder hat es mitbekommen, in der jetzigen Situation im Umgang mit dem Corona-Virus gibt es manche Berufe, die nicht einfach-mal-zu-Hause bleiben können. Die nicht ins Homeoffice umsteigen können. Es gibt Menschen, die wir brauchen, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Das sind die Systemrelevanten. All diesen Menschen, möchten wir Danke sagen. All denen, die in den Krankenhäusern, den Altenpflegeheimen und im gesamten Gesundheitssektor Menschen helfen, die eine Notbetreuung für Kinder aufrecht erhalten, die in den Laboren testen und forschen, allen die bei der Polizei, den Feuerwehren und den Rettungsdiensten und den Hilfswerken Tag und Nacht im Einsatz sind, bei denen die bei der Müllabfuhr und bei den Reinigungsdiensten für weniger Übertragungen sorgen, bei denen, die an den Kassen und in der Landwirtschaft, Lebensmittelweiterverarbeitung und Logistik unsere Versorgung sicher stellen. Danke! Diese Menschen gehören aber auch Berufsgruppen an, die sehr wenig Geld bekommen für die Arbeit, die sie verrichten. Systemrelevanz hat aber ihren Preis. Die Menschen, die gerade unsere Gesellschaft aufrechterhalten, müssen wir auch nach dieser Krise mehr wertschätzen. Ein erster Schritt für mehr Wertschätzung ist ein angemessenes Gehalt. Deshalb fordern wir – sobald die Krise vorbei ist – in jedem dieser Sektoren eine 20%ige Soforterhöhung der Gehälter. Und in jedem Beruf müssen die Gehälter darüber hinaus neu ausgehandelt werden. Jeder und jede muss jetzt verstanden haben, wieso diese Berufe so wichtig sind. Während der Krise fordern wir einen 500 € Dankes-Bonus pro Monat für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter, der in diesen Sektoren bei der Bewältigung dieser Aufgabe hilft. Bezahlt aus dem Bundeshaushalt. Wir haben all diese Bereiche in den letzten Jahren vernachlässigt – sowohl durch zu wenig gesellschaftliche Wertschätzung als auch durch eine zu geringe Bezahlung. Es ist Zeit für mehr Wertschätzung. Systemrelevanz verlangt eine systemrelevante Bezahlung! Wenn Sie darüber hinaus etwas tun möchten: Unterstützen Sie die sozialen Einrichtungen in Ihrer Umgebung mit einer Spende. Um die Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, bitten wir alle Kinder in Deutschland ein Bild zu malen. Ein Bild als Dankeschön an all diese Menschen die unsere Gesellschaft aufrecht erhalten und wirklich systemrelevant sind. Und da wir diese Bilder nicht direkt übergeben können, möchten wir dich bitten sie in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #DankeSystemrelevante zu posten.
    709 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Milena Köster, Cäcilia Riederer, Martin Suchrow
  • Nachhaltige Mehrwertsteuer-Reform - ökologische Wende für Nahrung, Kleidung, Verkehr und Energie
    1. Verringerter Steuersatz für ökologische Produkte der Daseinsvorsorge a) Sofortige Geringerbesteuerung von Ökostrom und Biolebensmitteln Eine ökologische Umsatzsteuerreform sieht für ökologisch nachhaltige, nach jeweils strengen Kriterien zertifizierte Produkte den verminderten Steuersatz von derzeit 7% vor. Dies stärkt den Markt und auch den internationalen Wettbewerb um nachhaltige Erzeugung und Dienstleistungen im Bereich Nahrung, Kleidung, Energie und Verkehr. Konventionelle Produkte, Verfahren und Dienstleistungen werden mit dem normalen Steuersatz von derzeit 19% belegt. Diese Steuerreform verringert auch den Preisabstand von konventionellen Billigprodukten zu biologisch erzeugten, insbesondere im Lebensmittelhandel. Um den besonders hohen Ressourcenverbrauchs in der Fleischproduktion sowie die stark etablierte Massentierhaltung langfristig wirksam steuern zu können, ist für Lebensmittel ein dreistufiger Steuersatz vorgesehen, der nach den Reformvorschlägen der EU-Kommission von 2018 möglich ist: 0% MwSt: Nahrungsmittel aus zertifiziert biologischer Erzeugung (ohne Tierprodukte) 7% MwSt: Nahrungsmittel aus konventioneller Erzeugung (ohne Tierprodukte) sowie Tierprodukte aus zertifiziert biologischer Erzeugung 19% MwSt: Tierprodukte aus konventioneller Erzeugung Auf diese Weise werden Verbraucher kaum mehr belastet, tendenziell sogar immer stärker entlastet. Außerdem werden sowohl die Leistungen durch biologische Erzeugung als auch die Belastung durch die von immer mehr Verbrauchern kritisch gesehene Fleischproduktion berücksichtigt. Die Auswirkungen auf die Kosten für Bezieher von Alg II oder Grundsicherung sind zu ermitteln, die monatlichen Richtsätze ggf. anzuheben. Für zertifiziert "echten" Ökostrom soll die Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Dadurch wird zum einen die Mehrbelastung der Verbraucher durch eine CO2-Besteuerung zielgenauer zurückgegeben als durch eine allgemeine Senkung der Energiesteuer, zum anderen steigt dadurch der Anreiz, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen, anstatt Atomstromtarife zu wählen, für die ja auch keine CO2-Steuer erhoben wird. b) Vorbereitung der Geringerbesteuerung weiterer Produkte der Daseinsvorsorge und Bildung, z.B. Kleidung und Druckerzeugnisse Ebenso wie bei Ökostrom und Biolebensmitteln ist ein dauerhaft verminderter Steuersatz für öko-fair produzierte Kleidung bzw. Textilien sachgemäß. Dafür ist die Voraussetzung zu schaffen, indem - vergleichbar dem EU-Bio-Siegel - ein anerkannter Standard für Bio-Kleidung definiert und kontrolliert wird, und zwar kombiniert mit ebenso standardisiert anerkannter fairer Produktion und Vermarktung. Die Kombination von bio und fair ist gleichzeitig auch auf Lebensmittel auszudehnen. Für Zeitschriften und Bücher gilt: 100% Recyclingpapier. 2. Verringerte Besteuerung von energiesparenden Haushaltsgeräten und ökologisch nachhaltigen Dienstleistungen a) Energiespargeräte der besten Effizienklasse (Top-Runner-Prinzip). Haushaltsgeräte der besten Effizienzklasse werden geringer besteuert - so lange, bis die technische Entwicklung zu besseren Standards geführt hat. Dann wird turnusmäßig die Besteuerung angepasst. b) Reparaturen von Haushaltsgeräten Um Ressourcen zu schonen und einen Anreiz für Reparatur statt Neukauf zu schaffen, sollen Reparaturen von Haushaltsgeräten, wie z.B. bereits in Schweden, ermäßigt besteuert werden. Dadurch wird auch ein Anreiz gegen die Obsolenz und für dauerhafte Reparaturfähigkeit von Geräten geschaffen. c) Nachhaltige Bio-Gastronomie und Öffentlicher Personenverkehr Die Ermäßigung soll für Restaurants, Kantinen, Cafés wie auch Imbissanbieter gelten, die ausschließlich biologisch erzeugte Lebensmittel verarbeiten. Steuernachlass für Übernachtungen muss auf zertifizierte Bio-Hotels bzw. Bio-Jugendherbergen beschränkt werden. Die Steuerermäßigung von Zugfahrkarten des Fernverkehrs auf 7 Prozent seit 1.1.2020 hat gezeigt, wie wirksam dieses Steuerungsinstrument ist - auf diese Weise konnten zehn Prozent mehr Fahrgäste gewonnen werden. Für eine transparente ökologische Reform müssen die Züge möglichst rasch ausschließlich mit Ökostrom fahren. Bei der Berücksichtigung von Akkus oder Verbrennungsmotoren in Zügen oder Bussen sind strenge Kriterien zu erstellen, die neben Ökostrom auch die nachhaltige Herstellung und Effizienz der Akkus, für Bio-Kraftstoffe auch die Gewinnung aus Bioabfällen statt aus Ackerpflanzen voraussetzen. So kommen ökologische, soziale und fiskalische Anforderungen in eine sinnvolle Balance.
    15.260 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Frithjof Rittberger Picture