• Kein Mahden II: Offener Brief an die Gemeinderäte von Reutlingen und Kirchentellinsfurt
    Wir wollen keine Industrielandschaft, wir wollen unsere schöne Landschaft erhalten! Eine Flächenerweiterung würde sowohl dem Flächensparziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und des Koalitionsvertrages der Bundesregierung (maximal 30 ha pro Tag in ganz Deutschland, für Kirchentellinsfurt wären das 5 ha in 15 Jahren, diese ist bereits im geplanten Flächennutzungsplan durch die geplante Wohnflächenerweiterung mit 15,6 ha mehr als ausgeschöpft) als auch dem Koalitionsvertrages auf Landesebene mit dem Ziel „Netto-Null“-Flächenverbrauch zuwiderlaufen. Sie würde wertvolle Natur und Landschaft zerstören, Boden als unseren wichtigsten CO2-Speicher vernichten, zusätzliche Verkehrsprobleme verursachen und zudem nicht zu den erhofften hohen Gewerbesteuereinnahmen führen, da große Firmen wie Porsche ihre Steuern vor allem am Hauptsitz des Mutterkonzerns, hier VW AG in Wolfsburg, zahlen4). Aufgrund von Erfahrungen bei der Ansiedlung von Porsche in Weissach und der geplanten Gigafactory von Tesla in Grünheide stellen wir zudem folgendes fest: - Lithiumbatterien sind u.a. laut Fraunhofer ISI5) derzeit nicht die Zukunftsbatterien. Dies sind Hochleistungs-Feststoffbatterien und Zink-Luftbatterien. Es geht bei der Batteriefabrik im Mahden trotz 100 Millionen Euro Fördergelder vom Bundeswirtschaftsministerium und der Landesregierung also mehr um Batterieproduktion als um Forschung. - Porsche konzentriert sich grundsätzlich auf nur wenige Standorte (Zuffenhausen, Weissach, Bietigheim, Leipzig). In Weissach hat Porsche in einer umfassenden Scheibchentaktik4)6)7) inzwischen ein sehr großes Areal von mehr als 30 ha eingenommen – mit allen Problemen für Natur, Umwelt, hoher Verkehrsbelastung in enger 30er Zone, usw.. Eine Batteriefabrik für nur 1.000 Batterien jährlich auf nur 2,8 ha Fläche – wie im Mahden geplant - entspricht also nicht der bisherigen Firmenlogik. Porsche produziert derzeit ca. 240.000 Fahrzeuge jährlich8) und diese sollen zukünftig alle klimaneutral fahren. Schaut man sich die geplante Gigafactory der VW AG in Salzgitter an (ca. 100 ha Fläche für umgerechnet ca. 830.000 Batterie jährlich9)), so scheint eine Fläche von ca. 30 ha für eine Batteriefabrik für die gesamte Porscheproduktion von 240.000 Fahrzeugen jährlich8) erforderlich. Mit den im Jahr 2018 ursprünglich geplanten Erweiterungen des Industriegebietes Mahden wäre dies im Mahden möglich (1,8 ha Mahden I Erweiterung, 20,4 ha Mahden II) – und aufgrund der Vorerfahrungen in Weissach4)6)7) – nicht unwahrscheinlich. - Es handelt sich bei dem Vorhaben nicht nur um ein einfaches Bauvorhaben. Stattdessen sind aufgrund der von einer Batteriefabrik ausgehenden Gefahren für die Umwelt und zu befürchtende Emissionen voraussichtlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung und eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung erforderlich (vergleiche auch 10)11)). - Die Verkehrsanbindung, insbesondere in Richtung Tübingen zum Hauptsitz des Forschungsunternehmens, ist nicht gesichert bzw. geht über die ohnehin belasteten Straßen Südring und Wannweiler Straße von Kirchentellinsfurt. Eine Anbindung über die B 464 und B 27 Richtung Tübingen ist nicht gegeben und auch aus topographischen Gründen straßentechnisch nicht realistisch. - Inwieweit zusätzliche Ver- und Entsorgungsleitungen für den sehr hohen Strombedarf einer Batteriefabrik, sowie für Wasserver- und Entsorgung incl. ggf. erforderlichem Kühlwasser notwendig werden, ist derzeit nicht absehbar (vergleiche 10)11)). Quellen: 1) Tübingen verliert Rennen um Zellfabrik, Stuttgarter Zeitung vom 18./19.12.2021 2) https://www.customcells.de/news/customcellsr-aktuell/detail/cellforce-group-gibt-produktionsstaette-bekannt/ 3) mehrere Artikel im Schwäbischen Tagblatt am 18. und 22.12.2022 4) https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weissach-moensheim-porsche-und-die-schoene-landschaft.433fcbf6-b03b-44a9-b19d-2d7722a57757.html 5) https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cct/2020/Faktencheck-Batterien-fuer-E-Autos.pdf 6) https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weissach-suedanbindung-zum-autobauer-kommt-2018.afe32c63-7f39-482e-a79c-640d5335d379.html 7) https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.moensheim-porsche-sucht-den-dialog-mit-den-nachbarn.783c2802-65de-437b-9378-942d238b388f.html 8) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235145/umfrage/fahrzeugproduktion-von-porsche-nach-modell/ 9) https://amp2.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-batterie-labor-fuer-elektroautos-startet-bei-vw-in-salzgitter/27605308.ht 10) https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?cmd=doShowObjectDetail&docuuid=CD09A336-D175-4029-8A46-38217BCA5387&plugid=/ingrid-group:ige-iplug-bb 11) https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?docuuid=94AFADF0-92F1-44EA-AA54-E1CD7C0FF6AD&plugid=/ingrid-group:ige-iplug-bb
    125 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Tanja Leinweber für Parents for Future Tübingen
  • Wie bei Zigarretten - verpflichtende Bilder auf Fleischprodukten
    "Das Auge isst mit" - wir alle kennen diesen Spruch. Qualvolle Tierhaltung ist nicht nur moralisch fragwürdig sondern auch unappetitlich. Wenn die Haltungsbedingungen schon beim Einkauf des Fleisches durch entsprechende Abbildungen und Texte auf der Verpackung klar ersichtlich sind, wird dies die Kaufentscheidung zugunsten des Tierwohls beeinflussen. Und hoffentlich auch dazu führen, dass insgesamt weniger Fleisch konsumiert wird.
    118 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Martin Ostermeier
  • Offener Brief an die Ampel
    Deswegen möchte ich eindringlich darauf hinweisen, dass • Ihnen als Verantwortlichen der Koalitionsverhandlungen und Mitglieder der neuen Bundesregierung eine enorme Verantwortung gegenüber der Bevölkerung als Ganzes zukommt: Sie entscheiden, ob Deutschland die Weichen jetzt richtig stellt und den Weg zur Klimaneutralität jetzt einschlägt oder der Bevölkerung durch ein zu spätes Handeln mehr zumutet als notwendig. • jetzt endgültig die Stunde der Politik gekommen ist, um die Maßnahmen zu ergreifen, die der Wissenschaft zufolge notwendig und unerlässlich sind, um eine realistische Chance auf eine für Mensch und Natur verträgliche Begrenzung der Erderwärmung zu erhalten. Auch wenn Deutschland alleine diese Aufgabe nicht leisten kann, kann es durch ein beispielhaftes Vorangehen nicht nur in der EU, sondern auch weltweit die richtigen Zeichen setzen und seine eigene Wettbewerbsfähigkeit, auch und insbesondere im Sinne von Zukunftsinvestitionen, erhalten. • die Frage der Staatsverschuldung nicht über Leben und Tod, Gedeih und Verderb Deutschlands und seiner Demokratie entscheidet, die Frage einer wirkungsvollen Klimapolitik aber schon. Jeder, der vermeintlich "gesunde" Staatsfinanzen über die Klimapolitik stellt, muss den Menschen in Deutschland erklären, warum eine Verschuldung von mehr als den derzeit bestehenden 0,4 oder 0.5% BSP schlimmer ist als eine katastrophale Zukunft. • klar ist, dass der Übergang zur Klimaneutralität eine nationale Aufgabe ist: niemand wird sich dieser Aufgabe entziehen können und dürfen. Dass diejenigen, die wirtschaftlich besser gestellt sind, ihren Beitrag dazu leisten müssen, auch in ihrem eigenen Interesse, muss außer Frage stehen. Angesichts der bestehenden sozialen Ungleichheiten kann niemand, der ein echtes Interesse an der parlamentarischen Demokratie hat, eine soziale Abfederung der klimapolitischen Maßnahmen für wirtschaftlich schwächere Haushalte ernsthaft in Frage stellen. • die Kosten einer verfehlten, wirkungslosen Klimapolitik nicht bezifferbar sind, aber absehbar um ein Vielfaches höher liegen als die Kosten einer entschlossenen und wirkungsvollen Klimapolitik, die die Chance erhält, die Erderwärmung global nicht über 1.5°C bis zum Ende des Jahrhunderts hinausgehen zu lassen. • Klimakrise und Biodiversität untrennbar miteinander verbunden sind: die Überwindung des einen ist ohne den Erhalt des anderen nicht zu haben. • das Argument, Deutschlands Emissionen seien zu gering, um Einfluss zu haben, irreführend ist: die Vergangenheit hat gezeigt, dass China nachzieht, wenn die EU vorangeht. Die EU kann nicht vorangehen, wenn Deutschland als wichtigstes Industrieland in Europa seiner Rolle als Motor einer wirkungsvollen Klimapolitik nicht gerecht wird. • was immer in den Koalitionsverhandlungen beschlossen werden wird, sich an der fundamentalen Frage messen lassen wird müssen, ob die Klimaziele erreicht werden oder nicht. Nicht nur ich, sondern auch die Öffentlichkeit, werde Antworten auf diese Frage einfordern: Ich will überzeugt werden, dass die beschlossenen Maßnahmen nicht nur Ihnen und mir, sondern auch unseren Kindern und deren Kindern eine lebenswerte Zukunft, auch im Sinne der Entscheidung des BVerG vom April dieses Jahres, ermöglichen. • in einer Situation, in der es um existentielle Fragen geht, Politik nicht mehr die Kunst des Möglichen sein kann, sondern zum Imperativ des Nötigen werden muss. Es ist Ihre Aufgabe und demokratische Pflicht, das Notwendige zu veranlassen - auch wenn dies insbesondere in einer demokratisch verfassten Gesellschaft eine besondere Herausforderung darstellt, die nicht geleugnet, sondern angegangen werden muss. Die Alternative ist in jedem Fall nicht mit einer funktionierenden Demokratie vereinbar. • ein "Weiter so wie bisher" keine Option ist: es wird zu massiven Veränderungen kommen müssen, wenn Klimaneutralität bis 2045, wie nicht nur in den Wahlprogrammen, sondern auch im Klimaschutzgesetz festgelegt, gelingen soll. Wenn damit jetzt nicht begonnen wird, werden die Kosten höher und die Schwierigkeiten ungleich schwerer sein, wahrscheinlich sogar unüberwindlich werden. Mir ist klar, dass damit sehr große Risiken verbunden sind (möglicherweise keine ausreichende Zustimmung in der Bevölkerung, Erstarken der Querdenker/AfD usw), aber nicht nur mir, sondern allen informierten Menschen – und ich gehe davon aus, auch Ihnen – ist klar, dass massive Veränderungen unvermeidlich sein werden - die Frage ist nur, ob sie kontrolliert oder unkontrolliert auftreten werden. Zum ersten Mal seit Bestehen der Klimakrise haben die „national determined contributions“ (NDCs) im Rahmen des Pariser Abkommens die entsprechenden Ziele näher rücken lassen. Auch wenn das eine gute Nachricht ist, bleibt sie das nur, wenn jetzt auch die notwendigen Taten folgen. Die neue Bundesregierung wird unter genauer Beobachtung der nationalen und internationalen Öffentlichkeit stehen: sie muss ein entsprechendes Signal setzen, um auch international die Lücke zwischen Sonntagsreden und der Realität zu schließen. Ich bin als Mitglied der SPD ein überzeugter Anhänger einer parlamentarischen und sozial gerechten Demokratie. Aus diesem Grund weigere ich mich, zu glauben, dass unser System in einer krisenhaften Situation wie der heutigen nicht in der Lage ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich appelliere daher nochmal eindringlich an Ihre Verantwortung gegenüber den Menschen, der Demokratie und einer sozial gerechten Gesellschaft – bitte werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht, indem Sie wissenschaftliche Fakten zur Kenntnis nehmen und entsprechend handeln! Mit freundlichen Grüßen
    32 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Egbert Homeister
  • Bananen aus La Palma nicht vernichten
    Vermeidung der Vernichtung von Lebensmitteln durch die Folgen des Vulkanausbruchs auf La Palma Unterstützung der Existenz der Bananen Anbauer auf La Palma, welche einen existenzgefährdenen Ernteausfall zu verkraften haben. Rund 10.000 Familien von Bananenabbau abhängig, laut taz Bericht vom 27.09.2021
    53 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Gaultier Chagrin
  • Neue Regierung muss Cannabis-Legalisierung schnell durchsetzen!
    Für einen verantwortungsvollen Verkauf können die bisherigen Head-Shops, Grow-Shops und CBD-Shops zu Fachgeschäften werden. Dafür kann eine Schulung mit Prüfung entwickelt werden, die vom Personal der Geschäfte absolviert werden muss. Samen und Stecklinge (Ableger) könnten auf diese Art in Grow-Shops vertrieben werden. Es wurde schon bei früheren Bundestagswahlen eine Legalisierung in Aussicht gestellt, die aber nicht kam. Um das Vertrauen der vielen seit Jahrzehnten wartenden Menschen in die Politik zu erhalten oder auch zurückzugewinnen, sollte die nächste Regierung wie in ihren Wahlprogrammen angekündigt die Legalisierung von Cannabis schnell realisieren.
    3.519 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Marina Haas Picture
  • McDonald's: Bietet das Happy Meal überall auch vegetarisch an!
    McDonalds ist für seine Produkte und Methoden umstritten und wird kritisiert, dessen ungeachtet ist das Unternehmen ein großer Lebensmittelkonzern, der starken Einfluss auf die Ernährung vieler Kinder und andere Kund*innen nimmt. Unternehmen wie MdDonald's reagieren auf den Druck von Menschen, wenn es genug sind, das hat beispielsweise der Boykott von Shell im Rahmen der geplanten Versenkung der Ölplattform Brent Spar gezeigt.
    116 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Philipp Schmagold
  • Jetzt endlich: Grünes „Landwirtschafts- und Umweltministerium“!
    In den Koalitionsverhandlungen werden gerade die Weichen für die Machtverteilung in der künftigen Regierung gestellt. Nach dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ appellieren wir deshalb an das grüne Führungsduo: Beharrt in den Koalitionsverhandlungen auf Eurem Führungsanspruch für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen. Bringt Umwelt und Landwirtschaft unter ein Dach und besteht darauf, dass ein grün geführtes "Umwelt- und Landwirtschaftsministerium“ gebildet wird! Die GRÜNEN haben endlich die Chance mitzuregieren. In ihrem Wahlprogramm heißt es: Der Verlust an intakter Natur und Umwelt ist ebenso dramatisch wie die Klimakrise und eine der größten Bedrohungen für ein gutes und gesundes Leben. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen schützen wollen, wenn wir auch die zweite große ökologische Krise, das Artensterben, eindämmen wollen, dann bedarf es mehr als einer Kurskorrektur, dann brauchen wir einen neuen Kurs“. Hierzu gehören Landwirtschafts- und Umweltpolitik unter ein Dach - in ein grün geführtes Landwirtschafts- und Umweltministerium – denn dort und nur dort werden in Deutschland die Weichen für die Zukunft unserer Lebensgrundlagen gestellt! Liebe Leserinnen und Leser: Bald werden die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sein, viel Zeit bleibt nicht, deshalb bitte ich Euch sehr herzlich um Eure Unterschriften! Wir möchten die Unterschriftensammlung Ende Oktober Annalena Baerbock und Robert Habeck persönlich übergeben. Vielen Dank!
    142 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Julia Schwaben
  • Hungerstreik der letzten Generation
    Helfen Sie jetzt, dass die Forderungen die Kanzlerkandidat:innen erreicht, denn: Die Klimakrise zu ignorieren, heißt unser Recht auf Leben zu missachten. Hinter dem Hungerstreik der letzten Generation stehen nebst purer Verzweiflung wissenschaftliche Fakten, die unumstößlich sind. Die Politik muss sich mit den Forderungen nach einem Gespräch und einem Klima-Bürger:innenrat der Hungerstreikenden auseinandersetzen. Es handelt sich um einen Hilferuf der jungen Generationen, der uns alle existenziell etwas angeht! Lasst uns diesem uns alle betreffenden Anliegen eine Stimme geben!
    887 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Anja Bonzheim
  • Beitritt der Stadt Lohr zur Bürgerinitiative gegen die B26n
    Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte, setzen Sie sich mit dem Beitritt der Stadt Lohr zur Bürgerinitiative gegen die B26n aktiv gegen die Realisierung des längst obsolet gewordenen Großprojektes ein! Die negativen Auswirkungen der B26n beträfen alle Bürger: Viel mehr Transitverkehr zwischen A3 und A7, Verlust von Lebensqualität, sinnlose Flächenversiegelung und Zerstörung/ Zerschneidung unwiederbringlicher Naturlandschaften. All dies ohne Nutzen für die Wirtschaft in unserer Region. Fakt ist, dass viele große Unternehmen in Lohr und Umgebung den Bau der B26n als nicht relevant für die Entwicklung ihrer Betriebe ansehen und mittelständische Unternehmer diesen offen ablehnen.
    653 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Alexander Schuhmann
  • Keine Steuergelder für Schlachthof in Rottenburg
    Liebe Rottenburger*innen, es betrifft uns alle. Der Gemeinderat möchte entweder den vorhandenen Schlachthof erhalten oder einen Neubau mit unseren Steuergeldern in Millionenhöhe beschließen. Für die jährlich über 6000 Tierkinder, Schweine, Lämmer, Rinder… bedeutet dies ein weiteres sinnloses Leiden und ein qualvoller Tod in Rottenburg. Die Tiermast verschmutzt unser Grundwasser mit Nitrat, gefährlichen Keimen und Resistenzen, die sich dadurch großflächig in der Umwelt verbreiten, das beweisen renommierte Studien. Wir haben ein Grundrecht auf die Reinheit unseres Wassers. Eine aktuelle Aufdeckung von Greenpeace zeigt, dass viele Schlachthäuser Ihre blutigen Abwässer in unsere Flüsse ableiten. Mit Ihnen gelangen antibiotikaresistente Keime, auch solche bei denen Resistenzen gegen das wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin nachgewiesen wurden in unser Wasser. Leider gehören Antibiotikaresistenzen genauso zur Tierhaltung wie Tierleid, die Befeuerung der Klimakrise sowie der Verlust der Artenvielfalt. Schlachthäuser unterstützen die Umweltzerstörung drastisch: Der Regenwald wird für Tierfutter abgeholzt und zerstört, der Welthunger wird unterstützt, Co2 durch Tierzucht trägt massiv zur Klimaerwärmung bei. Weitere Treibhausgase, die bei der Tierzucht entstehen, wie Methan und Lachgas haben ein hohes Treibhauspotenzial: Methan wirkt etwa 21-mal und Lachgas rund 310-mal schädlicher als CO2. Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Die Landwirt*innen geraten immer mehr unter Druck, da die Tiermast nur im großen Stil rentabel ist. Laut der lokalen Politik muss ein größerer Schlachthof her, um diesen Trugschluss zu erfüllen. Zu diesem Zweck hat die Stadt Rottenburg einen Bürgerrat einberufen, der aber nicht objektiv sein kann, denn in diesem Gremium sitzt kein*e einzige*r Vertreter*in der Tiere und der Umwelt. Im Gegenteil, in diesem Ausschuss finden sich nur Vertreter*innen der landwirtschaftlichen Tierhalter*innen. Ein Gemeinderatsmitglied geht sogar so weit und setzt sich mit einer groß angelegten Initiative zum Erhalt des bestehenden Schlachthofes ein. Es wurde ein Fleischproduzent dazugeholt und eine Planung erstellt. Die Stadt Rottenburg will diesen Unternehmer mit bis zu 40 % der Kosten des Neubaus unterstützen. 40 % von Millionen – finanziert von uns Steuerzahler*innen – vom Gemeinderat befürwortet. Auch die Stadt Balingen möchte sich zusätzlich mit eigenen Steuergeldern beteiligen. - Vertreter*innen der Tiere sind bei diesem Vorgehen unerwünscht - Das Töten der Tiere in der bestehenden regionalen und traditionellen Weise macht moralisch, ethisch und wirtschaftlich keinen Sinn. Was wir brauchen ist ein Wechsel zur pflanzlichen Ernährungsweise. Wir wissen es alle, der Verzehr von Fleisch ist laut WHO ungesund. Fleisch ist stark krebserregend und wird wie Tabak in Stufe 1 und Stufe 2 eingestuft. Wir müssen jetzt der Klima und Umweltkatastrophe entgegenwirken. Die vorhandene Pandemie wird nicht die letzte sein, die dadurch entstanden ist, dass Menschen Tiere und deren Milch- und Eierprodukte essen. Unsere Gesellschaft begreift, dass Tiere keine Lebensmittel sind sondern fühlende Lebewesen. Ihre Kaufentscheidung tendiert immer mehr dahingehend, sich pflanzlich zu ernähren. Der Schlachthof wird schon bald unrentabel sein. Die Initiative „Rottenburg für Tiere“ will verhindern, das Millionen unserer Steuergelder dafür eingesetzt werden um die Gewalt an Mensch und Tier weiter zu führen. Wir setzen uns für eine gewaltfreie Landwirtschaft ohne Blutvergießen, Leiden und Schmerzen, ohne Umweltzerstörung und Artensterben und ohne Krankheiten für alle Lebewesen ein. Wir appellieren an alle Fraktionsmitglieder des Gemeinderates, sich aktiv für eine zeitgemäße Bio-Vegane Landwirtschaft einzusetzen und diese zu fördern. Rottenburg setzt sich gegen Rassismus ein. Es wird Zeit, aktiv gegen den gelebten Speziesismus* in unserer Gesellschaft vorzugehen. Eine Fehlinvestition in die Zukunft unserer Kinder für die kommenden 25 Jahre muss verhindert werden! Wir brauchen ihre Unterstützung, um dem Gemeinderat aufzeigen zu können, welche grausamen Konsequenzen es für die Tiere, die Umwelt und uns Bürger*innen haben wird, wenn eine Erhaltung oder der Neubau des Schlachthofs beschlossen wird. Sollten wir mit dieser Petition und Ihrer Unterstützung die Möglichkeit zum Gespräch gewinnen, haben wir die Chance, die Entscheidung dahingehend zu beeinflussen, dass es in Rottenburg für alle Menschen und Tiere eine gewaltfreie Zukunft geben wird. Menschen und Tiere haben das Recht zu leben. Vielen Dank Initiative - Rottenburg für Tiere * moralische Diskriminierung von Lebewesen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Quellenverzeichnis: https://www.bund.net/fluesse-gewaesser/nitratstudie/ https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-recherche-schlachthoefe-verbreiten-mit-abwasser https://www.who.int/news-room/q-a-detail/cancer-carcinogenicity-of-the-consumption-of-red-meat-and-processed-meat https://www.bevela.de/ #RottenburgfürTiere - Rottenburg Animal Save https://www.facebook.com/rottenburganimalsave/
    1.436 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Initiative Rottenburg für Tiere Picture
  • MASSENTIERHALTUNG BEENDEN - KEINE WEITERE LEGEBATTERIE IN MIROW
    Massentierhaltung hat nichts mit artgerechter Tierhaltung und Tierwohl zu tun. Durch die zu hohe Anzahl der Tiere je Stalleinheit besteht ein erhöhtes Risiko der Beeinträchtigung von Umwelt und Anwohnern. In Mecklenburg-Vorpommern findet seit zehn Jahren ein Konzentrationsprozess in der Tierhaltung statt. Der naturnahe Tourismus ist aber eines der großen Entwicklungspotenziale unserer Region. Hier entstehen sichere, standortgebundene Arbeitsplätze. Dazu müssen die Naturräume ihre touristische Attraktivität bewahren. Durch den Bau neuer industrieller Tierhaltungsanlagen wird das gefährdet. Sie zerstören Ansätze regionaler Wertschöpfung, Anwohner und Touristen leiden unter Gestank, die Abluft enthält zudem oft Keime. Der Schwerlastverkehr – Futter-, Tier- und Gülletransporte – macht die Straßen der Gemeinden und Kreise kaputt. Das Image von Dorfidylle, Natur und Erholung leidet. Der landesweite Anspruch eines „Gesundheitslandes MV“ wirkt da nur noch zynisch. Voraussetzung für den Erholungswert ist eine auf Tourismus angelegte Infrastruktur. Schon jetzt befinden sich 8 Massentierhaltungsanlagen im Umkreis von 10 Kilometern zur Stadt und verschandeln das Landschaftsbild. Die Stadt Mirow ist seit dem Jahr 2005 als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ ausgezeichnet. Bei mehr als 1.2 Mio. Ankünften und deutlich über 4.7 Mio. Übernachtungen im Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz und Mecklenburgische Seenplatte ist der Tourismus der bedeutendste Wirtschaftsfaktor, welchen wir mittel- und langfristig durch die Entscheidungen zur Massentierhaltung in unserer Region und generell in Mecklenburg-Vorpommern schädigen. Unmittelbar in der Nähe der geplanten Anlage befinden sich das Landschafts- und Naturschutzgebiet Mirower Holm, zwei gesetzlich geschützte Biotope und zwei durch die EU ausgewiesene, besonders geschützte Flora Fauna Habitate (FFH). Diese haben teilweise einen nährstoffarmen Charakter und sind durch die Emissionen der Anlage besonders gefährdet. Das Genehmigungsverfahren der geplanten Anlage wird vereinfacht durchgeführt. Deshalb muss das Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht berücksichtigt werden. Ein Nachweis, dass keine Gefährdung der Gesundheit von Lebewesen oder der Umwelt durch die geplante Anlage ausgeht, muss nicht erbracht werden. Die Emission von Keimen, Viren, Pilzen, Geruch, Bioaerosolen, die Nitratbelastung des Grundwassers und eine erhöhte Belastung mit Feinstaub, die im Zusammenhang mit Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen stehen, werden nicht berücksichtigt. Seit dem Herbst letzten Jahres mussten wegen der Vogelgrippe bereits 230.000 Tiere getötet werden. Die Tierseuchenkasse MV entschädigte die Halter hierfür mit ca. 3,4 Mio. Euro. Die Annahme, dass ausschließlich Wildvögel Treiber in der Verbreitung der Vogelgrippe sind, ist umstritten. Krankheitserreger können auch von Nutztieren auf die Wildvögel übergehen. Somit besteht in der Nähe größerer Ansammlungen von wildlebenden Wasservögeln bzw. Zugvögeln, wie sie z.B. um Mirow herum zu finden sind, grundsätzlich ein erhöhtes Risiko des Übergangs von Infektionen mit diesen Erregern und durch den intensiven Missbrauch von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung besteht die Gefahr, dass auch MRSA-Keime von den Ställen in die Umwelt gelangen.
    2.070 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürgerinitiative Mirow gegen Massentierhaltung Picture
  • Ökopunkte sollen das bisherige Landwirtschaftliche Subventionsmodell ersetzen
    Das bisherige Subventionsmodell fördert Großbetriebe, statt ökologische, schadstofffreie Landwirtschaft und zerstört damit unsere Umwelt.
    230 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Ann-Christin Naumann