• Regenerative Landwirtschaft jetzt!
    Wenn wir in Zukunft noch ausreichend sauberes Trinkwasser & gesunde Lebensmittel haben wollen, muss sich in der Landwirtschaft einiges ändern. Und zwar ziemlich schnell. Idealerweise sollte die Transformation die Bauern nicht be-, sondern entlasten, ihre finanzielle Situation verbessern, die Arbeit vereinfachen. Ist das möglich? Interessanterweise gibt es ein international erprobtes & gut erforschtes Anbausystem, das genau darauf ausgerichtet ist: Bessere Bedingungen für Farmer, finanziell & arbeitstechnisch. Gesündere Böden & Nahrung, höhere Qualität & Quantität des Grundwassers, verbesserter Wasserhaushalt der Landschaft, geringer Einsatz von Giftstoffen, Kunstdünger & aggressiver Bodenbearbeitung, besseres Abfedern von Hitze, Dürre & Starkregen, wenig Treibhausgase, stabilere Ernten & im Fall von multicropping höhere Erträge. Das System funktioniert für konventionelle Betriebe & Ökolandbau gleichermaßen. Die Reduktion umwelt- & klimaschädlicher Praktiken geht vergleichsweise schnell zurück und die Vorteile stellen sich auch relativ schnell ein. Worauf warten wir noch? Weitere Infos: Gabe Brown: From Dirt to Soil. (Erfahrungen eines engagierten amerikanischen Farmers, gibt es auch als Hörbuch oder auf Deutsch. -Alternativ auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=uUmIdq0D6-A) David R Montgomery: Dirt. The Erosion of Civilizations (Das Problem falscher Bodenbearbeitung aus Sicht eines Geomorphologen, auch als Hörbuch und auf Deutsch. Alternativ auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=sQACN-XiqHU) David R Montgomery: Growing a Revolution (Ansätze regenerativer Landwirtschaft, Forschung und Praxis, auch als Hörbuch. Alternativ auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=FZ22IV2tDvs) David R Montgomery & Anne Biklé: The Hidden Half of Nature (Die Bedeutung von Mikroben für gesunde Pflanzen, Ökosysteme und Menschen, neuere Forschung verständlich aufbereitet, auch als Hörbuch. Alternativ, YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=56nQUPGlOkw) David R Montgomery & Anne Biklé: What your food ate. (David R Montgomery und seine Frau Anne Biklé gehen hier ins Detail, dh sie buchstabieren wirklich bis zu einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen, Arten von Fetten und anderen Wirkstoffen durch, welche Folgen bestimmte Formen des Anbaus von Pflanzen, der Haltung von Tieren, der Verarbeitung von Lebensmitteln und der Ernährung von Menschen haben. Zwar baut dies Buch von 2022 auf den voran gegangenen Publikationen der beiden auf. Dennoch erschließen sich noch einmal ganz neue Zusammenhänge. Wer die anderen Bücher nicht kennt, findet sich trotzdem zurecht. Montgomery kommt von der Geomorphologie und hat sich wissenschaftlich mit dem Verhältnis von Bodenbearbeitung und Bodenfruchtbarkeit befasst. Biklé ist Biologin und ist durch eigene Erfahrungen auf das Thema Bodenbearbeitung, Mikroben und menschliche Gesundheit gekommen. Gemeinsam haben beide sich durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien gearbeitet, Wissenschaftler und Praktiker getroffen, selbst Böden und Lebensmittel analysieren lassen. Ihr neues Buch ist ein vielschichtiges Kondensat ihrer Arbeit. Auch hier gibt es eine YouTube Version) Wichtige Stichworte sind für mich auch natural sequenze farmimg (https://www.youtube.com/watch?v=-4OBcRHX1B) und Permakultur. Für mich sind das unterschiedliche Labels, die letztlich alle auf regenerative Landwirtschaft hinauslaufen. Aufbauende Landwirtschaft: viele YouTube Videos auf Deutsch. Bürgerrat Klima: Handlungsfeld Ernährung https://m.youtube.com/watch?v=XgY0KoNgA2s FAO conservation agriculture https://www.fao.org/conservation-agriculture/en/ https://lora924.de/2022/02/12/neue-nachhaltigkeitsreihe-bei-radio-lora-alle-beitraege-auf-einen-blick/ Hier vor allem: Schwammlandschaften, CRISPR, Klimaszenarien & urbane Landwirtschaft & Wasserversorgung in Bayern Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf! Vielen Dank!
    200 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Chiara Przybilla
  • Nein zu den Wiederöffnungsplänen des Schlachthofes Gärtringen!
    Im Sommer 2020 geriet der Schlachthof Gärtringen bundesweit in die Schlagzeilen, nachdem SOKO Tierschutz dort massive Tierquälereien dokumentiert und veröffentlicht hatte: Die Aufnahmen zeigen zum Beispiel, wie Schlachthofmitarbeitende Rindern eine Stange in den After stoßen, Elektroschocker hemmungslos gegen panische Tiere einsetzen, einem Schwein mehrfach ins Gesicht treten und ein Rohr ins Auge rammen. Die Betäubung der Tiere versagt immer wieder und auch verletzte Tiere werden herangekarrt und geschlachtet. All dies in Gegenwart von untätigen amtlichen Tierärztinnen und Tierärzten. Kurz nach der Veröffentlichung oben beschriebener Aufnahmen wurde der Betrieb von Amtswegen zwangsgeschlossen. Dass brutalste Tierquälerei in der Schlachtindustrie kein Einzelfall ist, belegen zahlreiche öffentlich bekannt gewordene Fälle wie z.B. die Skandale der Fleischerei Mecke aus Werne, des Schlachthofes Prott aus Selm, des Schlachthofes Biberach sowie des Schlachthofes Bad Iburg. Während andere Orte der Tierquälerei weiterhin geschlossen bleiben, laufen in Gärtringen seit geraumer Zeit Planungen rund um die Wiederöffnung des Schlachthofes. Aus den Augen, aus dem Sinn. Unter dem Deckmantel von „Tierwohl“ sollen dort zukünftig wieder jede Woche 1.000 Schweine, 100 Rinder und 100 Lämmer im Schlachthof Gärtringen getötet werden. Die Kosten für die Wiedereröffnung belaufen sich auf rund 6,6 Mio. Euro. Hierfür sollen Gelder des Landes Baden-Württemberg und ein Darlehen vom Landkreis Böblingen eingesetzt werden. Die Initiative Gärtringen für Tiere möchte verhindern, dass Millionen Euro unserer Steuergelder in eine Industrie investiert werden, die Gewalt an Tieren ausübt. Wir setzen uns für eine gewaltfreie Landwirtschaft ohne Ausbeutung von Mensch und Tier, Blutvergießen, Umweltzerstörung und Artensterben ein. Wir appellieren daher eingehend an den Landrat Herrn Roland Bernhard und die Fraktionsvorsitzenden des Kreistags, sich gegen die Wiedereröffnung des Schlachthofes Gärtringen auszusprechen und sich stattdessen für eine zukunftsgerichtete bio-vegane Landwirtschaft einzusetzen und diese aktiv zu fördern. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung! Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition und teilen Sie diese auf Social Media. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Initiative Gärtringen für Tiere #InitiativeGaertringenfuerTiere Stuttgart Animal Save - https://www.facebook.com/stuttgartanimalsave Rottenburg Animal Save – www.rottenburganimalsave.com Der Landschlachter aus dem Ländle Video - https://youtu.be/fh9ju9PxCiQ
    2.048 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Gärtringen für Tiere Picture
  • Kein Mahden II: Offener Brief an die Gemeinderäte von Reutlingen und Kirchentellinsfurt
    Wir wollen keine Industrielandschaft, wir wollen unsere schöne Landschaft erhalten! Eine Flächenerweiterung würde sowohl dem Flächensparziel der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und des Koalitionsvertrages der Bundesregierung (maximal 30 ha pro Tag in ganz Deutschland, für Kirchentellinsfurt wären das 5 ha in 15 Jahren, diese ist bereits im geplanten Flächennutzungsplan durch die geplante Wohnflächenerweiterung mit 15,6 ha mehr als ausgeschöpft) als auch dem Koalitionsvertrages auf Landesebene mit dem Ziel „Netto-Null“-Flächenverbrauch zuwiderlaufen. Sie würde wertvolle Natur und Landschaft zerstören, Boden als unseren wichtigsten CO2-Speicher vernichten, zusätzliche Verkehrsprobleme verursachen und zudem nicht zu den erhofften hohen Gewerbesteuereinnahmen führen, da große Firmen wie Porsche ihre Steuern vor allem am Hauptsitz des Mutterkonzerns, hier VW AG in Wolfsburg, zahlen4). Aufgrund von Erfahrungen bei der Ansiedlung von Porsche in Weissach und der geplanten Gigafactory von Tesla in Grünheide stellen wir zudem folgendes fest: - Lithiumbatterien sind u.a. laut Fraunhofer ISI5) derzeit nicht die Zukunftsbatterien. Dies sind Hochleistungs-Feststoffbatterien und Zink-Luftbatterien. Es geht bei der Batteriefabrik im Mahden trotz 100 Millionen Euro Fördergelder vom Bundeswirtschaftsministerium und der Landesregierung also mehr um Batterieproduktion als um Forschung. - Porsche konzentriert sich grundsätzlich auf nur wenige Standorte (Zuffenhausen, Weissach, Bietigheim, Leipzig). In Weissach hat Porsche in einer umfassenden Scheibchentaktik4)6)7) inzwischen ein sehr großes Areal von mehr als 30 ha eingenommen – mit allen Problemen für Natur, Umwelt, hoher Verkehrsbelastung in enger 30er Zone, usw.. Eine Batteriefabrik für nur 1.000 Batterien jährlich auf nur 2,8 ha Fläche – wie im Mahden geplant - entspricht also nicht der bisherigen Firmenlogik. Porsche produziert derzeit ca. 240.000 Fahrzeuge jährlich8) und diese sollen zukünftig alle klimaneutral fahren. Schaut man sich die geplante Gigafactory der VW AG in Salzgitter an (ca. 100 ha Fläche für umgerechnet ca. 830.000 Batterie jährlich9)), so scheint eine Fläche von ca. 30 ha für eine Batteriefabrik für die gesamte Porscheproduktion von 240.000 Fahrzeugen jährlich8) erforderlich. Mit den im Jahr 2018 ursprünglich geplanten Erweiterungen des Industriegebietes Mahden wäre dies im Mahden möglich (1,8 ha Mahden I Erweiterung, 20,4 ha Mahden II) – und aufgrund der Vorerfahrungen in Weissach4)6)7) – nicht unwahrscheinlich. - Es handelt sich bei dem Vorhaben nicht nur um ein einfaches Bauvorhaben. Stattdessen sind aufgrund der von einer Batteriefabrik ausgehenden Gefahren für die Umwelt und zu befürchtende Emissionen voraussichtlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung und eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung erforderlich (vergleiche auch 10)11)). - Die Verkehrsanbindung, insbesondere in Richtung Tübingen zum Hauptsitz des Forschungsunternehmens, ist nicht gesichert bzw. geht über die ohnehin belasteten Straßen Südring und Wannweiler Straße von Kirchentellinsfurt. Eine Anbindung über die B 464 und B 27 Richtung Tübingen ist nicht gegeben und auch aus topographischen Gründen straßentechnisch nicht realistisch. - Inwieweit zusätzliche Ver- und Entsorgungsleitungen für den sehr hohen Strombedarf einer Batteriefabrik, sowie für Wasserver- und Entsorgung incl. ggf. erforderlichem Kühlwasser notwendig werden, ist derzeit nicht absehbar (vergleiche 10)11)). Quellen: 1) Tübingen verliert Rennen um Zellfabrik, Stuttgarter Zeitung vom 18./19.12.2021 2) https://www.customcells.de/news/customcellsr-aktuell/detail/cellforce-group-gibt-produktionsstaette-bekannt/ 3) mehrere Artikel im Schwäbischen Tagblatt am 18. und 22.12.2022 4) https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weissach-moensheim-porsche-und-die-schoene-landschaft.433fcbf6-b03b-44a9-b19d-2d7722a57757.html 5) https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cct/2020/Faktencheck-Batterien-fuer-E-Autos.pdf 6) https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weissach-suedanbindung-zum-autobauer-kommt-2018.afe32c63-7f39-482e-a79c-640d5335d379.html 7) https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.moensheim-porsche-sucht-den-dialog-mit-den-nachbarn.783c2802-65de-437b-9378-942d238b388f.html 8) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235145/umfrage/fahrzeugproduktion-von-porsche-nach-modell/ 9) https://amp2.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-batterie-labor-fuer-elektroautos-startet-bei-vw-in-salzgitter/27605308.ht 10) https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?cmd=doShowObjectDetail&docuuid=CD09A336-D175-4029-8A46-38217BCA5387&plugid=/ingrid-group:ige-iplug-bb 11) https://www.uvp-verbund.de/trefferanzeige?docuuid=94AFADF0-92F1-44EA-AA54-E1CD7C0FF6AD&plugid=/ingrid-group:ige-iplug-bb
    256 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Feurer für Parents for Future Tübingen
  • Wie bei Zigarretten - verpflichtende Bilder auf Fleischprodukten
    "Das Auge isst mit" - wir alle kennen diesen Spruch. Qualvolle Tierhaltung ist nicht nur moralisch fragwürdig sondern auch unappetitlich. Wenn die Haltungsbedingungen schon beim Einkauf des Fleisches durch entsprechende Abbildungen und Texte auf der Verpackung klar ersichtlich sind, wird dies die Kaufentscheidung zugunsten des Tierwohls beeinflussen. Und hoffentlich auch dazu führen, dass insgesamt weniger Fleisch konsumiert wird.
    240 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Martin Ostermeier
  • Offener Brief an die Ampel
    Deswegen möchte ich eindringlich darauf hinweisen, dass • Ihnen als Verantwortlichen der Koalitionsverhandlungen und Mitglieder der neuen Bundesregierung eine enorme Verantwortung gegenüber der Bevölkerung als Ganzes zukommt: Sie entscheiden, ob Deutschland die Weichen jetzt richtig stellt und den Weg zur Klimaneutralität jetzt einschlägt oder der Bevölkerung durch ein zu spätes Handeln mehr zumutet als notwendig. • jetzt endgültig die Stunde der Politik gekommen ist, um die Maßnahmen zu ergreifen, die der Wissenschaft zufolge notwendig und unerlässlich sind, um eine realistische Chance auf eine für Mensch und Natur verträgliche Begrenzung der Erderwärmung zu erhalten. Auch wenn Deutschland alleine diese Aufgabe nicht leisten kann, kann es durch ein beispielhaftes Vorangehen nicht nur in der EU, sondern auch weltweit die richtigen Zeichen setzen und seine eigene Wettbewerbsfähigkeit, auch und insbesondere im Sinne von Zukunftsinvestitionen, erhalten. • die Frage der Staatsverschuldung nicht über Leben und Tod, Gedeih und Verderb Deutschlands und seiner Demokratie entscheidet, die Frage einer wirkungsvollen Klimapolitik aber schon. Jeder, der vermeintlich "gesunde" Staatsfinanzen über die Klimapolitik stellt, muss den Menschen in Deutschland erklären, warum eine Verschuldung von mehr als den derzeit bestehenden 0,4 oder 0.5% BSP schlimmer ist als eine katastrophale Zukunft. • klar ist, dass der Übergang zur Klimaneutralität eine nationale Aufgabe ist: niemand wird sich dieser Aufgabe entziehen können und dürfen. Dass diejenigen, die wirtschaftlich besser gestellt sind, ihren Beitrag dazu leisten müssen, auch in ihrem eigenen Interesse, muss außer Frage stehen. Angesichts der bestehenden sozialen Ungleichheiten kann niemand, der ein echtes Interesse an der parlamentarischen Demokratie hat, eine soziale Abfederung der klimapolitischen Maßnahmen für wirtschaftlich schwächere Haushalte ernsthaft in Frage stellen. • die Kosten einer verfehlten, wirkungslosen Klimapolitik nicht bezifferbar sind, aber absehbar um ein Vielfaches höher liegen als die Kosten einer entschlossenen und wirkungsvollen Klimapolitik, die die Chance erhält, die Erderwärmung global nicht über 1.5°C bis zum Ende des Jahrhunderts hinausgehen zu lassen. • Klimakrise und Biodiversität untrennbar miteinander verbunden sind: die Überwindung des einen ist ohne den Erhalt des anderen nicht zu haben. • das Argument, Deutschlands Emissionen seien zu gering, um Einfluss zu haben, irreführend ist: die Vergangenheit hat gezeigt, dass China nachzieht, wenn die EU vorangeht. Die EU kann nicht vorangehen, wenn Deutschland als wichtigstes Industrieland in Europa seiner Rolle als Motor einer wirkungsvollen Klimapolitik nicht gerecht wird. • was immer in den Koalitionsverhandlungen beschlossen werden wird, sich an der fundamentalen Frage messen lassen wird müssen, ob die Klimaziele erreicht werden oder nicht. Nicht nur ich, sondern auch die Öffentlichkeit, werde Antworten auf diese Frage einfordern: Ich will überzeugt werden, dass die beschlossenen Maßnahmen nicht nur Ihnen und mir, sondern auch unseren Kindern und deren Kindern eine lebenswerte Zukunft, auch im Sinne der Entscheidung des BVerG vom April dieses Jahres, ermöglichen. • in einer Situation, in der es um existentielle Fragen geht, Politik nicht mehr die Kunst des Möglichen sein kann, sondern zum Imperativ des Nötigen werden muss. Es ist Ihre Aufgabe und demokratische Pflicht, das Notwendige zu veranlassen - auch wenn dies insbesondere in einer demokratisch verfassten Gesellschaft eine besondere Herausforderung darstellt, die nicht geleugnet, sondern angegangen werden muss. Die Alternative ist in jedem Fall nicht mit einer funktionierenden Demokratie vereinbar. • ein "Weiter so wie bisher" keine Option ist: es wird zu massiven Veränderungen kommen müssen, wenn Klimaneutralität bis 2045, wie nicht nur in den Wahlprogrammen, sondern auch im Klimaschutzgesetz festgelegt, gelingen soll. Wenn damit jetzt nicht begonnen wird, werden die Kosten höher und die Schwierigkeiten ungleich schwerer sein, wahrscheinlich sogar unüberwindlich werden. Mir ist klar, dass damit sehr große Risiken verbunden sind (möglicherweise keine ausreichende Zustimmung in der Bevölkerung, Erstarken der Querdenker/AfD usw), aber nicht nur mir, sondern allen informierten Menschen – und ich gehe davon aus, auch Ihnen – ist klar, dass massive Veränderungen unvermeidlich sein werden - die Frage ist nur, ob sie kontrolliert oder unkontrolliert auftreten werden. Zum ersten Mal seit Bestehen der Klimakrise haben die „national determined contributions“ (NDCs) im Rahmen des Pariser Abkommens die entsprechenden Ziele näher rücken lassen. Auch wenn das eine gute Nachricht ist, bleibt sie das nur, wenn jetzt auch die notwendigen Taten folgen. Die neue Bundesregierung wird unter genauer Beobachtung der nationalen und internationalen Öffentlichkeit stehen: sie muss ein entsprechendes Signal setzen, um auch international die Lücke zwischen Sonntagsreden und der Realität zu schließen. Ich bin als Mitglied der SPD ein überzeugter Anhänger einer parlamentarischen und sozial gerechten Demokratie. Aus diesem Grund weigere ich mich, zu glauben, dass unser System in einer krisenhaften Situation wie der heutigen nicht in der Lage ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich appelliere daher nochmal eindringlich an Ihre Verantwortung gegenüber den Menschen, der Demokratie und einer sozial gerechten Gesellschaft – bitte werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht, indem Sie wissenschaftliche Fakten zur Kenntnis nehmen und entsprechend handeln! Mit freundlichen Grüßen
    53 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Egbert Homeister
  • Bananen aus La Palma nicht vernichten
    Vermeidung der Vernichtung von Lebensmitteln durch die Folgen des Vulkanausbruchs auf La Palma Unterstützung der Existenz der Bananen Anbauer auf La Palma, welche einen existenzgefährdenen Ernteausfall zu verkraften haben. Rund 10.000 Familien von Bananenabbau abhängig, laut taz Bericht vom 27.09.2021
    53 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Gaultier Chagrin
  • Entkriminalisierung sofort! Unterdessen das Legalisierungsgesetz ausarbeiten
    Für einen verantwortungsvollen Verkauf können die bisherigen Head-Shops, Grow-Shops und CBD-Shops zu Fachgeschäften werden. Dafür kann eine Schulung mit Prüfung entwickelt werden, die vom Personal der Geschäfte absolviert werden muss. Samen und Stecklinge (Ableger) könnten auf diese Art in Grow-Shops vertrieben werden. Es wurde schon bei früheren Bundestagswahlen eine Legalisierung in Aussicht gestellt, die aber nicht kam. Um das Vertrauen der vielen seit Jahrzehnten wartenden Menschen in die Politik zu erhalten oder auch zurückzugewinnen, sollte die nächste Regierung wie in ihren Wahlprogrammen angekündigt die Legalisierung von Cannabis schnell realisieren.
    4.246 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Marina Haas Picture
  • McDonald's: Bietet das Happy Meal überall auch vegetarisch an!
    McDonalds ist für seine Produkte und Methoden umstritten und wird kritisiert, dessen ungeachtet ist das Unternehmen ein großer Lebensmittelkonzern, der starken Einfluss auf die Ernährung vieler Kinder und andere Kund*innen nimmt. Unternehmen wie MdDonald's reagieren auf den Druck von Menschen, wenn es genug sind, das hat beispielsweise der Boykott von Shell im Rahmen der geplanten Versenkung der Ölplattform Brent Spar gezeigt.
    183 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Philipp Schmagold
  • Jetzt endlich: Grünes „Landwirtschafts- und Umweltministerium“!
    In den Koalitionsverhandlungen werden gerade die Weichen für die Machtverteilung in der künftigen Regierung gestellt. Nach dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ appellieren wir deshalb an das grüne Führungsduo: Beharrt in den Koalitionsverhandlungen auf Eurem Führungsanspruch für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen. Bringt Umwelt und Landwirtschaft unter ein Dach und besteht darauf, dass ein grün geführtes "Umwelt- und Landwirtschaftsministerium“ gebildet wird! Die GRÜNEN haben endlich die Chance mitzuregieren. In ihrem Wahlprogramm heißt es: Der Verlust an intakter Natur und Umwelt ist ebenso dramatisch wie die Klimakrise und eine der größten Bedrohungen für ein gutes und gesundes Leben. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen schützen wollen, wenn wir auch die zweite große ökologische Krise, das Artensterben, eindämmen wollen, dann bedarf es mehr als einer Kurskorrektur, dann brauchen wir einen neuen Kurs“. Hierzu gehören Landwirtschafts- und Umweltpolitik unter ein Dach - in ein grün geführtes Landwirtschafts- und Umweltministerium – denn dort und nur dort werden in Deutschland die Weichen für die Zukunft unserer Lebensgrundlagen gestellt! Liebe Leserinnen und Leser: Bald werden die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sein, viel Zeit bleibt nicht, deshalb bitte ich Euch sehr herzlich um Eure Unterschriften! Wir möchten die Unterschriftensammlung Ende Oktober Annalena Baerbock und Robert Habeck persönlich übergeben. Vielen Dank!
    162 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Julia Schwaben
  • Hungerstreik der letzten Generation
    Helfen Sie jetzt, dass die Forderungen die Kanzlerkandidat:innen erreicht, denn: Die Klimakrise zu ignorieren, heißt unser Recht auf Leben zu missachten. Hinter dem Hungerstreik der letzten Generation stehen nebst purer Verzweiflung wissenschaftliche Fakten, die unumstößlich sind. Die Politik muss sich mit den Forderungen nach einem Gespräch und einem Klima-Bürger:innenrat der Hungerstreikenden auseinandersetzen. Es handelt sich um einen Hilferuf der jungen Generationen, der uns alle existenziell etwas angeht! Lasst uns diesem uns alle betreffenden Anliegen eine Stimme geben!
    895 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Anja Bonzheim
  • Beitritt der Stadt Lohr zur Bürgerinitiative gegen die B26n
    Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte, setzen Sie sich mit dem Beitritt der Stadt Lohr zur Bürgerinitiative gegen die B26n aktiv gegen die Realisierung des längst obsolet gewordenen Großprojektes ein! Die negativen Auswirkungen der B26n beträfen alle Bürger: Viel mehr Transitverkehr zwischen A3 und A7, Verlust von Lebensqualität, sinnlose Flächenversiegelung und Zerstörung/ Zerschneidung unwiederbringlicher Naturlandschaften. All dies ohne Nutzen für die Wirtschaft in unserer Region. Fakt ist, dass viele große Unternehmen in Lohr und Umgebung den Bau der B26n als nicht relevant für die Entwicklung ihrer Betriebe ansehen und mittelständische Unternehmer diesen offen ablehnen.
    666 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Alexander Schuhmann
  • Keine Steuergelder für Schlachthof in Rottenburg
    Liebe Rottenburger*innen, es betrifft uns alle. Der Gemeinderat möchte entweder den vorhandenen Schlachthof erhalten oder einen Neubau mit unseren Steuergeldern in Millionenhöhe beschließen. Für die jährlich über 6000 Tierkinder, Schweine, Lämmer, Rinder… bedeutet dies ein weiteres sinnloses Leiden und ein qualvoller Tod in Rottenburg. Die Tiermast verschmutzt unser Grundwasser mit Nitrat, gefährlichen Keimen und Resistenzen, die sich dadurch großflächig in der Umwelt verbreiten, das beweisen renommierte Studien. Wir haben ein Grundrecht auf die Reinheit unseres Wassers. Eine aktuelle Aufdeckung von Greenpeace zeigt, dass viele Schlachthäuser Ihre blutigen Abwässer in unsere Flüsse ableiten. Mit Ihnen gelangen antibiotikaresistente Keime, auch solche bei denen Resistenzen gegen das wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin nachgewiesen wurden in unser Wasser. Leider gehören Antibiotikaresistenzen genauso zur Tierhaltung wie Tierleid, die Befeuerung der Klimakrise sowie der Verlust der Artenvielfalt. Schlachthäuser unterstützen die Umweltzerstörung drastisch: Der Regenwald wird für Tierfutter abgeholzt und zerstört, der Welthunger wird unterstützt, Co2 durch Tierzucht trägt massiv zur Klimaerwärmung bei. Weitere Treibhausgase, die bei der Tierzucht entstehen, wie Methan und Lachgas haben ein hohes Treibhauspotenzial: Methan wirkt etwa 21-mal und Lachgas rund 310-mal schädlicher als CO2. Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Die Landwirt*innen geraten immer mehr unter Druck, da die Tiermast nur im großen Stil rentabel ist. Laut der lokalen Politik muss ein größerer Schlachthof her, um diesen Trugschluss zu erfüllen. Zu diesem Zweck hat die Stadt Rottenburg einen Bürgerrat einberufen, der aber nicht objektiv sein kann, denn in diesem Gremium sitzt kein*e einzige*r Vertreter*in der Tiere und der Umwelt. Im Gegenteil, in diesem Ausschuss finden sich nur Vertreter*innen der landwirtschaftlichen Tierhalter*innen. Ein Gemeinderatsmitglied geht sogar so weit und setzt sich mit einer groß angelegten Initiative zum Erhalt des bestehenden Schlachthofes ein. Es wurde ein Fleischproduzent dazugeholt und eine Planung erstellt. Die Stadt Rottenburg will diesen Unternehmer mit bis zu 40 % der Kosten des Neubaus unterstützen. 40 % von Millionen – finanziert von uns Steuerzahler*innen – vom Gemeinderat befürwortet. Auch die Stadt Balingen möchte sich zusätzlich mit eigenen Steuergeldern beteiligen. - Vertreter*innen der Tiere sind bei diesem Vorgehen unerwünscht - Das Töten der Tiere in der bestehenden regionalen und traditionellen Weise macht moralisch, ethisch und wirtschaftlich keinen Sinn. Was wir brauchen ist ein Wechsel zur pflanzlichen Ernährungsweise. Wir wissen es alle, der Verzehr von Fleisch ist laut WHO ungesund. Fleisch ist stark krebserregend und wird wie Tabak in Stufe 1 und Stufe 2 eingestuft. Wir müssen jetzt der Klima und Umweltkatastrophe entgegenwirken. Die vorhandene Pandemie wird nicht die letzte sein, die dadurch entstanden ist, dass Menschen Tiere und deren Milch- und Eierprodukte essen. Unsere Gesellschaft begreift, dass Tiere keine Lebensmittel sind sondern fühlende Lebewesen. Ihre Kaufentscheidung tendiert immer mehr dahingehend, sich pflanzlich zu ernähren. Der Schlachthof wird schon bald unrentabel sein. Die Initiative „Rottenburg für Tiere“ will verhindern, das Millionen unserer Steuergelder dafür eingesetzt werden um die Gewalt an Mensch und Tier weiter zu führen. Wir setzen uns für eine gewaltfreie Landwirtschaft ohne Blutvergießen, Leiden und Schmerzen, ohne Umweltzerstörung und Artensterben und ohne Krankheiten für alle Lebewesen ein. Wir appellieren an alle Fraktionsmitglieder des Gemeinderates, sich aktiv für eine zeitgemäße Bio-Vegane Landwirtschaft einzusetzen und diese zu fördern. Rottenburg setzt sich gegen Rassismus ein. Es wird Zeit, aktiv gegen den gelebten Speziesismus* in unserer Gesellschaft vorzugehen. Eine Fehlinvestition in die Zukunft unserer Kinder für die kommenden 25 Jahre muss verhindert werden! Wir brauchen ihre Unterstützung, um dem Gemeinderat aufzeigen zu können, welche grausamen Konsequenzen es für die Tiere, die Umwelt und uns Bürger*innen haben wird, wenn eine Erhaltung oder der Neubau des Schlachthofs beschlossen wird. Sollten wir mit dieser Petition und Ihrer Unterstützung die Möglichkeit zum Gespräch gewinnen, haben wir die Chance, die Entscheidung dahingehend zu beeinflussen, dass es in Rottenburg für alle Menschen und Tiere eine gewaltfreie Zukunft geben wird. Menschen und Tiere haben das Recht zu leben. Vielen Dank Initiative - Rottenburg für Tiere * moralische Diskriminierung von Lebewesen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Quellenverzeichnis: https://www.bund.net/fluesse-gewaesser/nitratstudie/ https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-recherche-schlachthoefe-verbreiten-mit-abwasser https://www.who.int/news-room/q-a-detail/cancer-carcinogenicity-of-the-consumption-of-red-meat-and-processed-meat https://www.bevela.de/ #RottenburgfürTiere - Rottenburg Animal Save https://www.facebook.com/rottenburganimalsave/
    1.462 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Initiative Rottenburg für Tiere Picture