• Generalsanierung der Gräfenbergbahn
    Im Jahr 2015 kam es allein zu 77 Störungen und im Jahr 2016 zu 84 Störungen (aktuellere Zahlen liegen mir leider gerade nicht vor). Vor allem Weichen- und Signalstörungen aber auch aufgeweichte Bahndämme und veraltete Bahnübergänge sorgen für Verspätungen und Zugausfälle. In den letzten Monaten haben die Probleme aber ihren Höhepunkt erreicht. Kommt es dann zum Schienenersatzverkehr, kann man nur hoffen, dass überhaupt Busse kommen, welche dann deutlich verspätet und fast ausnahmslos so überfüllt sind, das oftmals nicht alle Fahrgäste befördert werden können! Vor allem hinsichtlich des immer größer werdenden Verkehrskollaps in Nürnberg und auch wegen der Umwelt muss auf dieser Strecke wieder Verlässlichkeit garantiert werden. Neben Berufstätigen leiden auch vor allem Eltern und Angehörige unter den Ausfällen. Sie müssen oftmals ihre Termine verschieben, um ihre Kinder bei einem Zugausfall abzuholen oder in die Schule zu fahren. Diese Zustände kann ich nicht länger akzeptieren und fordere daher die Behörden auf, schnellstmöglich die folgenden Maßnahmen zu ergreifen. Sofort: • Anpassung des Fahrplans, der die aktuellen Langsamfahrstellen einberechnet, sodass wir unsere Termine wieder richtig planen können. • Einsetzen von ausreichend Bussen im Falle eines Schienenersatzverkehrs • Deutliche Verbesserung der Fahrgast Information sowohl über diverse Apps als auch am Bahnsteig • Einführung einer Nightliner Verbindung vom Nürnberger Hauptbahnhof am Wochenende Kurzfristig (innerhalb von max. zwei Jahren): Bestehende Mängel beheben • Generalisierte Instandsetzung der Gleisanlage, Dämme und Brücken – nicht nur Flicken einzelner Schäden. • Erneuerung der Stellwerkstechnik, der Bahnübergangstechnik und den Signalen. • Kreuzungsbahnhöfe wie Heroldsberg und Eschenau durch entsprechende Signaltechnik so auslegen, dass beide Gleise aus beiden Richtungen befahrbar sind. Mittelfristig (innerhalb von max. acht Jahren): Gräfenbergbahn modernisieren • Elektrifizierung der Gräfenbergbahn mit Oberleitung (Dies ist sowohl Umwelt technisch als auch aus betrieblichen Gründen von Vorteil) . • Schnellere Fahrzeiten durch Streckenweise höhere Geschwindigkeiten (aufgrund der modernisierten Gleisanlage und den Einsatz elektrisch betriebenen Zügen). • Zusätzliche Umfahrungsstellen, um bei einem liegen gebliebenen Zug nicht den ganzen Betrieb aufzuhalten. • Ermöglichung eines schnelleren Takts aufgrund höherer Geschwindigkeiten und durch die gebauten Umfahrungsstellen (Züge können einander außerhalb des Bahnhofs passieren). • Reaktivierung z.B. des Haltepunkts in Buchenbühl und Anbindung an den Nürnberger Hauptbahnhof oder die geplante STUB nach Erlangen Danke an alle Unterzeichner/innen Ihr / euer Jonathan Stoll Hier noch einige Artikel zu dem Thema: •http://www.nordbayern.de/region/erlangen/grafenbergbahn-pannenbahn-bestatigt-ihren-ruf-1.8156200 •https://www.br.de/nachrichten/bayern/graefenbergbahn-faehrt-nicht,R64KsyG •http://www.nordbayern.de/region/forchheim/storungen-bei-der-grafenbergbahn-reissen-nicht-ab-1.8165711
    2.396 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Jonathan Stoll
  • Petition zum Anstellungsschlüssel für die Kinderkrippe
    Es ist wichtig, weil ansonsten, - die pädagogische Arbeit am einzelnen Kind sehr stark eingeschränkt ist - wenig Gespräche mit den Eltern stattfinden können - Einzelaktivitäten eingeschränkt sind, Kleingruppenarbeit, Beobachtungszeiten und Dokumentationen (Portfolio) nicht möglich - Aufsichtspflicht nicht gewährleistet werden kann (Zwei Kräfte können nicht gleichzeitig die Spiel - und Aufenthaltsräume der Kinder abdecken, wenn z.B. eine Kraft mit dem Wickeln beschäftigt ist) - auf individuelle Grundbedürfnisse kann wenig eingegangen werden (Eingewöhnung, Sauberkeitserziehung / Wickelsituation, Essenssituation, Schlafsituation) - Überlastung des Personals (Stress, Unzufriedenheit) - Fehlzeiten der Fachkräfte durch Fortbildungen, Urlaub, Krankheit usw.
    14 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Gaby Schönberger
  • Keine CETA-Zustimmung im Koalitionsvertrag! GRÜNE: bleibt standhaft!!
    Das europäisch-kanadische "Freihandels"-Abkommen (richtiger: Investitionsschutzabkommen) CETA verändert die Rechtsordnung dauerhaft und geht zu Lasten von Demokratie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit. CETA baut nicht nur Zölle und Handelshemmnisse ab, sondern es bringt vor allem Vertrauensschutzregeln für ausländische Investoren. Wegen der "Stillstandsklausel" dürfen die Regeln für Produktion und Vertrieb von Gütern und den Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz nicht mehr verschärft werden. Künftige Liberalisierungen dürfen wegen der "Sperrklinkenklausel" nicht mehr zurückgenommen werden; die Klausel gilt ebenso für die Privatisierung öffentlicher Güter. Die Einschränkungen und Ausnahmen zu beiden Klauseln, die die EU-Staaten angebracht haben, ändern die Wirkungsweise des Abkommens nur teilweise und lückenhaft. CETA führt zu einer unumkehrbaren Rechtsänderung! Wenn künftige Wahlen eine Mehrheit links der Mitte, mit starken ökologischen und sozialen Parteien bringen, aber CETA dann komplett in Kraft getreten wäre - so muss die künftige Bundesregierung bei Verbesserung von Umwelt- oder Sozialgesetzen mit Schadensersatzfordungen der Investoren rechnen. Für Investorenklagen soll ein Sondergericht, nämlich ein wirtschaftsfreundlich besetzter Schiedsgerichtshof zuständig sein. CETA zementiert die neoliberale Wirtschaftsordnung einseitig zu Gunsten der Wirtschaft. Wenn die Befürworter mit der Sicherung von Arbeitsplätzen bzw. neuen Arbeitsplatzen werben, so ist dies reine Spekulation. Eher schreiten die Bildung von Großkonzernen und die Rationalisierung aller Arbeitsvorgänge (also Arbeitsplatzabbau) voran! Dies ist ein Aufruf des Heidelberger Bündnisses gegen TTIP/ CETA/ TiSA/ JEFTA, in dem fünfzehn lokale und regionale Organisationen vertreten sind.
    606 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Michael Sadtler
  • Bezahlbares Wohnen in Mainz
    Es gibt bestimmt mehr Familien wie meine, die aus ihrem Wohnort ziehen müssen weil sie sich die Mieten einfach nicht leisten können. Der Kontakt zum heimischen Umfeld, zu Freunden und auch zu Familien gehen dabei häufig verloren. Ich komme ursprünglich aus einem Vorort von Mainz und wohne jetzt auf dem Land. Als unsere Tochter sich anmeldete, mussten wir uns eine größere Wohnung suchen. Die fanden wir leider nicht mehr dort, wo mein Zuhause war. Mein Partner verdient durchschnittlich und ich arbeite in Teilzeit. Auch in ländlichen Gegenden um Mainz wird es immer teuer und schwer etwas schönes (Mit Garten, Keller und Stellplatz) zu finden. Das sollte meiner Meinung nach, und wahrscheinlich auch von vielen anderen auch, möglich gemacht werden. Wir gehen alle Arbeiten, sind gezwungen mit unserem kostbarstem Gut (unserer Lebenszeit) Geld zu verdienen um damit zu LEBEN und das Leben genießen zu können. Wir haben schließlich das Glück in einem "reichen" Land zu wohnen. Fordern wir es ein! Zum großen Teil bezahlen wir auch mit unserer Gesundheit. Wir sind nur am bezahlen. Für unsere hoch qualitativen, "totgereinigten" Lebensmittel, wie auch für unsere "sauberen" Autos, welche wir für die Arbeitswege, zum Einkaufen etc. brauchen. Dazu kommen noch Ausgaben für Strom, Wasser, Gas, Öl, Kleidung, Hygiene, Internet, Kita, Nachmittagsbetreuung uvm. Warum müssen wir dann auch noch für das essentiellste so viel Geld bezahlen?! Kann man uns nicht wenigstens dort entgegen kommen?! Es erinnert nur noch an ein Statussymbol. Nach dem Motto: "Haste was kriegste was..." nicht nur in Mainz und Umgebung sondern über all in Deutschland scheint das so. Wenn Wohnungen bezahlbarer wären, würden vielleicht auch viele wieder zu Handwerksberufen wechseln. Es kann nicht jeder studieren und das meiste Geld verdienen. Es muss auch wieder Platz für "normale" Menschen geben. Besser, kann ich meinen Missmut über die Wohnsituationen nicht schildern. Aber wenn wir genug Stimmen bekommen sind wir lauter und können etwas bewegen. Also unterschreibt und teilt kräftig!
    20 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Jennifer Thau
  • Verteilung von Flüchtlingen an Osteuropäische Länder
    Es geht um Gerechtigkeit und Rechtstaatlichkeit und um die Prinzipien, auf der die EU fußt. Gerade Ungarn und Polen, P bauten oder bauen rechtsstaatliche Prinzipien ab(Gewaltenteilung,Unabhängigkeit der Zentralbanken). Auch Tschechien und Slowakei sind kein Muster an Demokratie!
    20 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Robert Kinzelmann
  • Grundsätzliche Einkommenszuschüsse für Teilzeiterwerbsmäßige
    Die Produktivität von Arbeitskräften hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Automatisierungsmechanismen sowie wirtschaftlicher Synergieeffekte vervielfacht. Das bedeutet konkret: Man benötigt für die gleiche Produktionsmenge nur noch einen Bruchteil der Erwerbstätigen. Und diese Entwicklung setzt sich aufgrund des technischen Vortschritts unaufhaltsam fort. Trotzdem haben wir das selbe Arbeitszeitenmodell wie vor 50 Jahren: Die meisten Erwerbstätigen gehen 8 Stunden am Tag arbeiten. Dadurch entsteht de Facto ein Defizit an Arbeit, was in Arbeitslosigkeit resultiert. Wenn man vor 5 Jahren 2 Menschen zur Herstellung eines Produkts benötigt hat, ist dies heutzutage einer Person alleine möglich. Wie kann man die Arbeit also aufteilen? Man lässt es einen Menschen herstellen und schickt den anderen "in Harz". Oder: Man lässt beide jeweils 4 Stunden produzieren. Ich fordere dies in einem Pilotprojekt in NRW zu fördern. Ein Kritikpunkt: Das kostet Geld. Jein. Natürlich muss die geringere Entlohnung finanziell kompensiert werden: Niemand verlangt für 4 Stunden Arbeit das selbe Geld wie für 8 Stunden. Aber: Dadurch fällt für den Staat die finanzielle Belastung des Arbeitslosengeldes weg. Unterm Strich bleibt also lediglich ein erheblicher Unterschied bestehen: Der Arbeitgeber zahlt für zwei Arbeitnehmer Sozialbeiträge und übernimmt dadurch zwangsläufig die staatliche Verpflichtung, seinen gesetzlichen Anteil an der Sozialversicherung des zweiten Arbeitnehmers zu leisten. Das entlastet ebenfalls den Staat, wird aber natürlich nicht freiwillig von den Unternehmen geleistet. Deshalb muss dort beim Arbeitnehmer der Anreiz gesetzt werden, den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen Vollzeitstellen in Teilzeitstellen umzuwandeln. Denn dadurch entlasten wir die Arbeitnehmer, machen Burnout wieder zu einer kaum verbreiteten Nischenerkrankung, und entlasten gleichzeitig den Staat durch Entlastung seines Anteils am Sozialsystem. Aber das kann lediglich passieren, wenn der Arbeitnehmer trotzdem von der Stelle leben kann. Dann werden die Arbeitnehmer vermehrt nach Teilzeitstellen verlangen und die Wirtschaft nötigen diese anzubieten. Deshalb muss Teilzeitarbeit finanziell gefördert werden. Mein Vorschlag wäre ein pauschaler "Fiktivstundenlohn" für jeden Teilzeitbeschäftigten. Das würde vor allem den unteren Einkommensschichten zugute kommen, Aufstocker und Beschäftigte unterhalb des Fiktivstundenlohns erhalten mehr, Arbeitnehmer oberhalb des Fiktivstundenlohns haben die Wahl ob sie auf einen Teil ihres Einkommens verzichten oder weiter Vollzeit arbeiten. Natürlich muss man, um "Scheinbeschäftigung" von 1-2 Stunden am Tag vorzubeugen eine Mindestarbeitszeit einführen. Diese könnte bei 20-30 Stunden in der Woche liegen (4 beziehungsweise 6 Stunden täglich). Übrigens: Berufe, die unter dem "Fachkräftemangel" leiden haben grundsätzlich höhere Stundenlöhne, weshalb sich die Fachkräfte seltener auf dieses Angebot einlassen werden, dort ist also wenig Gefahr durch diesen Vorschlag. Es wird hauptsächlich die Lebenssituation von Geringverdienern verbessern, deren "liegen gebliebene" Arbeit aufgrund der meist geringeren notwendigen Qualifikation problemlos durch momentane Arbeitslose übernommen werden kann.
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    Gestartet von Christoph Kunze
  • Familiensplitting, statt Ehegattensplitting
    Kinder- und Frauenaltersarmut muss verhindert werden. Insbesondere arbeitende, alleinerziehende müssen dringend alle notwendige Unterstützung des Staates erfahren um Kinder aufziehen zu können. Frauen dürfen nicht weiterhin schlechter gestellt werden, wenn sie in diesem Land Verantwortung übernehmen.
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    Gestartet von Kerstin Theyssen
  • Kein Rassismus in deutschen Diskotheken!
    Gestern Abend ist mir etwas passiert, dass ich so im Deutschland des 21. Jahrhunderts nicht erwartet hatte … deswegen nehmt euch bitte einen Moment Zeit, um das zu lesen. Meine Freundin Anna war eingeladen bei einem Kollegen der Volkshochschule zu seiner Einweihungs-/ Geburtstagsparty. Sie nahm mich mit und wir hatten einen tollen Abend. Der Kollege David (aus dem Iran) hatte uns einen Nudelsalat und eine „Olivencreme“ vorbereitet. Sein Freund Sam, im Iran ein DJ, hat uns Musik aufgelegt und wir haben fröhlich getanzt. Frohen Mutes zogen wir gegen Mitternacht los, um in der Stadt weiter zu feiern. Wir suchten uns unglücklicherweise die Braunschweiger Diskothek „Schwanensee“ aus. Dort angekommen liefen zwei unser Frauen voraus - ohne Probleme kamen sie durch. Danach kamen Ahmed, David, und Sam. Alle ohne deutschen Pass aber mit deutscher Aufenthaltsgenehmigung. Man sollte meinen, es bräuchte nicht mehr. Doch sie wurden nicht reingelassen. Die zwei Frauen fragten, warum die Jungs nicht rein dürften… Doch die Türsteher sagten nicht mehr, als dass das einfach so sei. Daraufhin wollten auch die Jungs wissen, warum sie nicht reindürfen. Die Türsteher stießen sie lediglich zur Seite um andere (deutsche) Gäste hereinzulassen. Natürlich wehrten sich die Jungs. Das war für die Türsteher aber nur die provozierte Reaktion, um eine Rechtfertigung zu haben, sie nicht hereinzulassen. Die drei Flüchtlinge gingen nun abgewiesen und laut fluchend ein Stockwerk herunter. Sodass sie im zweiten Stock von weiteren fünf Türstehern des darunterliegenden Klubs empfangen wurden. Die Diskussion setzte sich fort, doch nicht so, wie man das erwarten sollen dürfte. Einer der drei Jungs wurde von einem der Türsteher geschlagen und getreten. Sie sind daraufhin zur Polizei gegangen und er wurde ins Krankenhaus gebracht, um untersucht zu werden. Auch ich habe versucht mit den Türstehern zu reden, um zu verstehen, warum die Jungs nicht reindurften. In unserer Gruppe waren wir drei Frauen, fünf männliche Geflüchtete und ich. Kaum ein Proporz, der das „Männer-Frauen Verhältnis“ gesprengt hätte. Zudem hatten wir nicht sonderlich viel getrunken. Die sogenannte „Security“ konnte keine Antworten liefern. Stattdessen bot ich eine willkommene Ausrede, dass sie keine Rassisten seien, da ich genauso wenig hereingelassen werde wie die Geflüchteten. Eine extrem faule Ausrede, da ich erst eine Abfuhr erhielt, als ich mich offen für meine Begleiter einsetzte. Abgewiesen von den Türstehern des dritten Stocks, gingen wir in den zweiten hinunter, wo wir Sam trafen, der bereits eine blutige Lippe hatte - ihm gegenüber fünf breitschultrige Türsteher. Auch hier versuchten wir die Aggressivität gegenüber unseren Begleitern zu verstehen. Doch es gab schlicht keine Begründung. Frustriert und enorm enttäuscht von den Ereignissen sind wir zur Polizei gezogen, um die Vorkommnisse anzuzeigen Doch es ist unsere -und hoffentlich auch eure- Überzeugung, dass so etwas nicht nur in die Schubladen der Justiz, sondern auch in die Öffentlichkeit gehört. Das schlimmste an dieser Geschichte ist jedoch, dass die fünf Geflüchteten nicht so schockiert waren wie wir. Denn sie haben solch eine Situation nicht zum ersten Mal erlebt. Im Gegenteil, das scheint fast die Regel zu sein. Ich persönlich möchte keinen Schritt mehr in diese Diskothek setzen. Zumindest solange die Einlasskriterien so willkürlich bis rassistisch erscheinen. Setzt ein Zeichen für Buntschweig! Macht keinen Platz für Rassismus, erst recht nicht auf der Tanzfläche. Deutschland heißt Flüchtlinge willkommen!
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    Gestartet von Valentin Lukas Hörnig
  • Kinderfreibetrag, lebenslange Gültigkeit
    Nicht nur das der Kinderfreibetrag (was viele nicht wissen) ODER das Kindergeld in Anspruch genommen werden kann,sollte zumindest der Kinderfreibetrag lebenslang gültig sein, denn nicht nur während der "Erziehungszeit", die ja auch nicht mit 18 bzw. spätestens mit 25 Jahren endet. Eltern sind darüber hinaus genauso lebenslang für ihre Kinder da, wenn diese in Schwierigkeiten geraten, auch finanziell. Ausserdem nimmt man doch deutliche finanzielle Einschränkungen (auch für die spätere Rente) in Kauf wenn man Kinder bekommt, die es später auszugleichen gilt, der Staat profitiert ja ebenfalls ein Leben lang von den Kindern.
    30 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Patrick Fischer
  • Arbeitlosenversicherung auch für Selbstständige
    Selbständige Lehrer zahlen selbst ihre Rentenversicherung und Krankenversicherung. Warum sollte es keine Arbeitslosenversicherung FÜR ALLE SELBSTÄNDIGE geben. Es ist so diskriminierend, dass wir als Selbständige schon viel Risiken beruflich unternehmen, und gar keine Unterstützung vom Staat bekommen. Die deutsche Wirtschaft machen i. d. R. keine Festanstellungen mehr bzgl. unsere Dienste . Lehrer, wie ich, werden nur als Aushilfskraft im Sinne eines "Honorarvertrags" angenommen, und müssen von einem Auftraggeber zu dem anderen nach Vertragsende springen bzw. wandern, damit wir uns über das Wasser halten können. Wir bekommen schon mal keine Bezahlung während der Ferien, auch nicht in Krankheitsfallen, und im vielen Fällen müssen wir Kredit aufnehmen um unsere Verbindlichkeiten, u. a. Rentenversicherung und Krankenversicherung bezahlen zu können. Eine Einstufung zu ALG2 im Falle eines Arbeitslosigkeit ist ein Rutsch in die Verzweifelung, da wir in die irrelevanten "Maßnahmen" geschickt werden können, die eigentlich nicht mit unserer Realität zu tun haben. Eine "Besserung" auf diesem Fall ist leider nicht vorgesehen. Eine Aufnahme in der ALV ist ein guter Schritt für alle Selbständige. Es bringt uns mehr berufliche Sicherheit. Ich siehe auch, dass die ALV-Beiträge durch die Aufnahme aller Selbständige nur zu einer positiven Entwicklung des Arbeitsamtes und zum Wohl des Staates führen können. Man muss bedenken, dass die selbständigen Lehrer ein Multiplikator in der Arbeits- und Wirtschaftspolitik sind. Uns auszugrenzen ist wirklich schade.
    24 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Rjp Ag
  • Teilzeit für Frauen
    Damit Frauen nicht mit Kind(ern) zu Hause sitzen und Hausfrau werden müssen, wie in den 80-ern. Damit Frau mit Kind, die Vollzeit einfach nicht schafft, als vollwertiges Mitglied an der Gesellschaft teilhaben kann ohne Benachteiligung. Damit Vollzeitmänner nicht bevorzugt werden gegenüber Teilzeitfrauen. Heute ist es das Normalste der Welt, dass Frau mit Kind auch aktiv am Berufsleben teilhaben möchte. Daher ist es nicht mehr zeitgemäß, wenn man nur in Vollzeitkräften rechnet statt die Berufswelt auf Teilzeitfrauen auszurichten.
    8 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sandra Weissgerber
  • Unmenschliche Abschiebung verhindern
    Stellen Sie sich vor, Sie sind als Mutter allein für Ihre drei Kinder verantwortlich und wissen nicht, wo Sie und die Kinder demnächst schlafen sollen - auf der Straße? - und wie Sie Ihre Familie ernähren sollen. Eine Lage zum Verzweifeln! So geht es Alije I., einer 30jährigen Mutter aus Mazedonien mit ihren 4, 10 und 11 Jahre alten Kindern. Sie hatte sich schließlich von ihrem spielsüchtigen Mann getrennt, der sie betrunken immer wieder geschlagen hatte. In Mazedonien, einem sehr patriarchal geprägten Land, ist es aber für eine Frau fast unmöglich, ohne Mann (Vater, Bruder oder Ehemann) ein - für uns "normales" - selbstbestimmtes Leben zu führen und sich und Kinder zu ernähren. So kamen die Vier vor eineinhalb Jahren als Flüchtlinge nach Baden-Württemberg, wo auch Verwandte von ihnen leben. Alije I. hat hier sehr motiviert Deutsch gelernt, hat intensiv Arbeit gesucht und dann auch gefunden; ihre Kinder haben sich sehr gut in Schule und Kindergarten eingewöhnt - und nun sollen sie nach Mazedonien abgeschoben werden! Mazedonien gilt ja jetzt als sicherer Drittstaat. Das ist für die kleine Familie eine Katastrophe! Denn sie hat keinen Platz, keinen Ort, wo sie hingehen könnte! Die Mieten in Mazedonien sind unglaublich hoch und meistens verlangen die Vermieter sechs (!) Monatsmieten im voraus. Woher soll Alije I. dieses Geld nehmen? Vom Staat würde sie nur einen sehr kleinen Betrag für die Kinder erhalten. Sie will gerne für den Lebensunterhalt putzen gehen, was sie schon früher und auch in Deutschland gemacht hat. Aufgrund einer Autoimmunerkrankung kann sie aber nicht Vollzeit arbeiten. In ihre Heimatstadt wagt sie nicht zurückzukehren, weil sie fürchtet, wieder von ihrem Ex-Mann und seiner Familie drangsaliert zu werden. (Hier ist sie wegen der Folgen ihrer Traumatisierung in psychotherapeutischer Behandlung.) Wohin soll diese Frau mit ihren drei Kindern gehen? Wovon sollen sie leben? Alije I. ist verzweifelt!!! Ihr Wunsch ist nur, mit ihren Kindern ein ehrliches, anständiges Leben in Frieden zu führen und gesund zu werden, damit sie weiter für ihre Kinder sorgen kann. Sie will eindeutig nicht auf Kosten der Gesellschaft leben. Ihre letzte Chance, nicht in eine völlig ausweglose Situaion geschickt zu werden, ist die Härtefallkommission beim Integrationsministerium. Diese kann das Innenministerium ersuchen, aus "dringenden humanitären oder persönlichen Gründen" die weitere Anwesenheit in der BRD zu erlauben. Ich habe Alije I. vor gut einem Jahr in meinem Deutschkurs und dann auch privat kennen- und schätzen gelernt. Sie ist eine sehr liebevolle, verantwortungsvolle Mutter und ihre jetzige Situation geht mir zu Herzen. Bitte unterstützen Sie diesen Appell und leiten Sie ihn weiter! (auf Wunsch von Frau I. bitte nur über Email, nicht über Facebook u.ä.) Elisabeth Wahl
    956 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Elisabeth Wahl