• Mehr Wildpflanzen-Flächen in Städten für den Insektenschutz !
    Wichtig für Tier und Mensch zwecks Erhalt der Pflanzenvielfalt und des biologischen Gleichgewichtes.
    43 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Schlechtendahl
  • Verbietet Plastikmasken im öffentlichen Raum!
    Die Verschmutzung von Ozeanen und Festland mit Kunststoffabfall, und Plastiknanopartikeln ist von ungeheurem Ausmaß und fundiert belegt. Die Maskenpflicht und die damit verbundene, massenhafte Nutzung von nicht recyclebaren Einwegmasken ist der Plastikdolchstoß für die ohnehin schon bis zur äußersten Grenze belasteten Natur. Wiederverwendbare Stoffmasken sind die Alternative. Rein rechnerisch entstehen, wenn 8 Milliarden Menschen eine Plastik-Einwegmaske nur annähernd vorschriftsgemäß verwenden, jeden Tag 960 Tonnen Plastikabfall, für den kein Entsorgungskonzept existiert. Die Nano- und Mikropartikel, die aus dem Plastiktrash entstehen, sind schon längst in unserer Nahrungskette angekommen. In den Ozeanen gibt es moittlerweile mehr Plastikteilchen als das für die Fauna überlebensnotwendige Plankton.
    59 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Thom Delißen Picture
  • Stoppt Mähroboter, die Igel verletzen und töten. Geschützte Tierart!
    Igel sind Säugetiere, die unter Naturschutz stehen. Sie fressen ab der Abenddämmerung u.a. Insekten und Schnecken. Sie laufen vor Mährobotern nicht weg, sondern bleiben stehen. So werden sie von den Messern der automatischen Rasenmäher furchtbar verletzt und sterben qualvoll. Die empfindliche Nase kann abgeschnitten werden oder die Füße. Da die Geräte immer häufiger und unbedacht eingesetzt werden, ist es wichtig, dass sie igelsicher sind bzw. unsichere Geräte nicht mehr verkauft werden dürfen. Vorhandene Geräte sollten mit Igelschutz nachgerüstet werden.
    85 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Birgit Haude
  • Frankfurt-Oder sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    217 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Volker Langhoff
  • Austrocknen der Apfelstädt verhindern: Bedrohte Arten schützen!
    Das Thüringer Umweltministerium leugnet einen Zusammenhang zwischen dem Trockenfallen der Apfelstädt mit der Ableitung des Wassers über die Westringkaskade nach Erfurt. Hierbei widerspricht das Ministerium seinem eigenen „Managementplan für das FF-Gebiet 55 „Apfelstädtaue zwischen Wechmar und Neudietendorf“ (DE 5030-302) und Teile des SPA 29 „Ohrdrufer Muschelkalkplatte und Apfelstädtaue“ (DE 5130-402) Abschlussbericht vom 20.11.2019.“ Unter Punkt 5.3.4 Verbleibendes Konfliktpotenzial und Zielkonflikte heißt es „Mit der Realisierung des Vorhabens der Thüringer Fernwasserversorgung (siehe Kap. 3.2.6) werden dem Fließgewässerökosystem der Apfelstädt oberhalb des FFH Gebietes nicht unbeträchtliche Wassermengen entzogen.“ Weiter steht geschrieben „ Erhebliche Beeinträchtigungen von FFH - relevanten Arten ...... insbesondere vor dem Hintergrund des bereits jetzt stark durch sommerliche Niedrigwasserabflüsse (bis hin zum Trockenfallen) und zahlreiche anthropogene Einflüsse geprägten Wasserhaushaltes der Apfelstädt, nicht auszuschließen.“ Ebenso können wir hier lesen, „Hier besteht ein erhebliches Konfliktpotenzial mit den Plänen der Thüringer Fernwassserversorgung infolge der geplanten Inanspruchnahme alter Rechte mehr Wasser für den eigenen Zweck zu entnehmen und dabei auch die sommerliche Wildbettabgabe zu drosseln, so dass voraussichtlich nur noch 1/3 der bisherigen Wasserabgabe in die Apfelstädt erfolgt.“ Da seit Inbetriebnahme der Westringkaskade für die ökologische Stromerzeugung und die Bewässerung der BUGA 2021 die Apfelstädt seit März 2020 bereits trocken liegt, stehen wir nun mitten in den Auswirkungen dieser Vorhersagen. Wir können es nicht verstehen, dass dies vom Umweltministerium immer noch geleugnet wird.
    4.514 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Rico Heinemann
  • Keine Ethylenoxid-Produktion in Niederkassel!
    Zahlreiche Industrieunglücke, wie z.B. in Tarragona Anfang 2020, mit drei Todesfällen u.a. durch ein Trümmerteil, welches 3 km weit flog und einen Anwohner erschlug, und wissenschaftliche Gutachten, wie das der Umweltbehörde EPA in den USA, bestätigen, dass Herstellung und Transport von Ethylenoxid sehr hohe Risiken für Bürger*innen und die Umwelt bergen. Eine solche Anlage mit einem krebserregenden, hoch explosiven Stoff in unmittelbarer Nähe zu dicht bebautem Wohnraum und empfindlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altenheime, Stromversorgung, Katastrophenschutz etc. zu planen, ist unverantwortlich. Zudem empfehlen selbst führende Petrochemie-Konzerne, den Transport durch Wohngebiete zu vermeiden. Trotzdem verläuft die Gütertrasse parallel zu Wohnhäusern in Niederkassel Ort, Rheidt und Mondorf. CDU, SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN und LINKE haben sich bereits geschlossen gegen die Ansiedlung der Ethylenoxid-Produktionsanlage ausgesprochen und unterstützen unsere Bürgerinitiative! Helfen auch Sie mit Ihrer Unterschrift, diesen Wahnsinn zu stoppen! Weitere Infos unter: https://www.eo-nein-danke.de https://www.eo-nein-danke.de/News/angst-nach-chemie-explosion-todbringende-metallplatte-800-kilo-fliegt-3-km-weit.html https://www.epa.gov/hazardous-air-pollutants-ethylene-oxide/background-information-ethylene-oxide#risks
    3.384 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid e.V. Picture
  • Müll auf den Straßen Stuttgarts stoppen
    Der Müll auf den Straßen muss verschwinden, deshalb sind die gelben Säcke keine Lösung. Es kommt des Öfteren vor das sie sich öffnen und einzelne Verpackungen oder Abfälle daraus auf den Bürgersteig und auf die Straße fliegen. Der einzelne Müll wiederum wird vom Wind weitergetragen und kann sogar seinen Weg in unsere geschätzten Parks oder Gewässer finden wo er von Säugetieren oder Fischen verschluckt wird.
    21 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Peter Mayer Picture
  • Igel und Vögel retten - Nachholtermin für Osterfeuer im Landkreis Aurich verbieten!
    Meine Beweggründe für diese Petition sind ganz einfach erklärt: Niemand möchte im Bett liegen und feststellen, dass das Bett brennt und eine Flucht nicht möglich ist. Genauso wird es bei den geplanten Feuern aber den Igeln und Vögeln gehen. Sie nisten sich bereits in den Brennhaufen für die Überwinterung ein und drohen dann zu verbrennen. Auch Tiere empfinden Schmerz und Panik. Das muss hier vermieden werden. Es kann nicht garantiert und kontrolliert werden, ob jedes Feuer vorher auch umgeschichtet wurde. Und selbst wenn - auch gestörte Igel reagieren irritiert und laufen Gefahr, den Winter nicht zu überleben. Mal ganz abgesehen von der Umweltbelastung durch den erhöhten CO2 Ausstoß (Strauchschnitt kann bequem bei der örtlichen Mülldeponie abgegeben und sogar zweimal im Jahr kostenlos abgeholt werden) und dass ein Osterfeuer im Oktober in sich keinen Sinn macht, da ein Osterfeuer auf Grund der Tradition an einen Termin gebunden ist. Der hier erhoffte Spaßfaktor wird durch die strengen Corona Auflagen und begrenzte Teilnehmerzahl ohnehin nicht gegeben sein, so dass es sich hier lediglich um einen verkappten Brenntag zum ungünstigsten Zeitpunkt handelt.
    3.781 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Tia Maria
  • Untersagung privater Silvesterfeuerwerke in Berlin und ganz Deutschland
    Wichtig, weil die Gefahr der Klimaerwärmung und die zunehmende Umweltverschmutzung offensichtlich und jeden Tag spürbar sind. Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß das und wir müssen einhalten, wo es nur geht, mit sinnloser Umweltverschmutzung. Die Lebensgrundlagen aller Menschen sind sehr gefährtet.
    191 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Friedrich Vieth
  • bitte Entziehen Sie endgültig die Betriebserlaubnis des Tierversuchslabors LPT in Hamburg
    Kurzer Überblick Ich bin tief schockiert. Die aktuellen Recherchen der SOKO Tierschutz und Cruelty Free International zum Laboratory of Pharmacology (LPT) zeigen erneut in schrecklichen Bildern und Videoaufnahmen, dass in meiner Stadt Tiere gequält und misshandelt werden. Tierquälerei im Namen der Forschung. Misshandlung wehrloser Lebewesen als Testobjekte für Industrie- und Landwirtschaftschemikalien. Mit dieser Petition erhebe ich nun meine Stimme für all die Tiere, die hinter den Mauern des Versuchslabors vor sich hin vegetieren und qualvoll sterben. Mein Name ist Jakob Duden, ich bin 25 Jahre alt und wohne in Winsen/Luhe. Als Tierschützer kann ich bei diesen schrecklichen Bildern einfach nicht wegsehen – und will es auch nicht. Am 11.10.2019 wurden von der SOKO Tierschutz und Cruelty Free International Bildmaterialien und Ermittlungen über das Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) veröffentlicht. Das LPT ist ein Versuchslabor in dem rund 12.000 Tiere (darunter Beagle, Affen, Katzen und Kaninchen) systematisch gequält und missbraucht werden. Somit ist es eines der größten Tierversuchslabore der EU. Durch die Aufnahmen der SOKO Tierschutz wissen wir: Die Affen werden in kleinen Käfigen gehalten ohne Beschäftigungsmöglichkeiten, viele von Ihnen haben Zwangshandlungen entwickelt und drehen sich nur noch ununterbrochen im Kreis. Sie werden an ihren Köpfen für Versuche fixiert und mit äußerster Grobheit bestraft, sodass Sie blutige Verletzungen erleiden. Die Beagle bekommen Menschen nur zu Gesicht, wenn Fütterungszeiten sind oder sie für die Versuche abgeholt werden. Und selbst dann noch wedeln sie freudig mit ihrem Schwanz, so sehr sehnen sie sich nach der menschlichen Fürsorge. Die restliche Zeit vegetieren sie in ihren Zwingern, welche blutverschmiert sind durch die Vergiftungssymptome der Tiere, bis zu dem Moment an dem sie einsam und qualvoll sterben. Der Großteil dieser Studien endet mit dem Tod, nach welchem viele von ihnen regelrecht geschlachtet werden und in Müllsäcken landen. Das LPT agiert seit Jahren unter größter Geheimhaltung, Blicke von außen sowie Besuche waren unerwünscht und wurden uncharmant abgelehnt. Wir alle wissen nun wieso! Wenn ich daran denke, wie jetzt in diesem Moment hinter den Mauern des LPT Tiere leiden müssen und die Hölle auf Erden erleben, zieht sich in mir alles zusammen. Kein Lebewesen hat es verdient so behandelt zu werden und so zu sterben! Es war ein Erfolg, das Tierversuchslabor LPT geschlossen zu haben. Nun wollen sie diesen Erfolg auf Kosten von Mensch und Tier zu nichte machen. Das im Februar nach scharfer Kritik geschlossene Tierversuchslabor Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) in Hamburg-Neugraben darf unter Auflagen Ende August wieder öffnen. Das Labor muss künftig genau nachweisen, wie es den Versuchstieren geht. Außerdem sollen die Kontrollen verschärft werden, teilte die Verbraucherschutzbehörde mit. Die Auflagen betreffen auch personelle Veränderungen und die Sachkunde des Personals. Die "Soko Tierschutz", die nach eigenen Angaben die Missstände bei LPT im Oktober 2019 mit aufgedeckt hatte, sprach von einem Skandal. SOKO Tierschutz verurteilt die Wiederaufnahme der Tierversuche im Skandallabor LPT auf das schärfste. Das LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) mit seinen drei Tierversuchslaboren in Hamburg Neugraben, Minenbüttel (Niedersachsen) und Löhndorf (Schleswig-Holstein) gilt seit den Aufdeckungen durch SOKO Tierschutz und Cruelty Free International im Jahr 2019 weltweit als Inbegriff des Leids der Versuchstiere. SOKO Tierschutz konnte mittels einer 4 Monate andauernden undercover Recherche und mit Hilfe von 4 Whistleblowern aus allen drei Laboren des LPT belegen, dass in den Laboren Tierqual, die Verfälschung von Studien und Chaos herrschten. Die Behörden waren über Jahre unfähig oder unwillig diese Machenschaften zu enttarnen. Die SOKO Ermittlungen bewiesen zum Beispiel, dass der grausame Tod eines Affen in einer Tierversuchsstudie vertuscht wurde. Nach den größten Tierschutzprotesten der deutschen Geschichte mit 15.000 Demonstrierenden und zahlreichen Strafverfahren wurden die Labore in Hamburg und Niedersachsen geschlossen. „Dass sich Hamburg von billigen Personalrochaden des LPT offenbar beschwichtigen lässt und nicht einmal die Strafverfahren, insbesondere wegen über ein Jahrzehnt lang, mutmaßlich gefälschten Tierversuchsstudien abwartet, ist ein Skandal. Das zeigt, dass im rot grünen Hamburg der Profit mit überholten Tierversuchen vor dem Schutz der Menschen und Tiere steht. Das LPT vor Gericht geht war klar, mit Mut, Kreativität und Tatkraft hätte die Regierung dieses Desaster dennoch verhindern können. So wäre ein Vorstoss für deutlich bessere Haltungsrichtlinien für Labortiere möglich gewesen. Denn die Ausbeutung dieser Tiere ist nur unter bestimmten Befingungen möglich und rentabel. Aber dann würde man die eigenen Pläne für ein Mega Tierlabor am UKE mit gefährden und dazu ist man in Hamburg nicht bereit.“, fasst Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz die aktuelle Situation zusammen. Damit steigt auch die Gefahr, dass in absehbarer Zeit erneut Hunde, Katzen und Affen in den grausamen und sinnlosen Versuchen leiden und sterben. Die nun angekündigten „Verbesserungen“ im Labor werden von SOKO Tierschutz als reine Kosmetik betrachtet um die weltweit entsetze Öffentlichkeit davon abzulenken, dass Hamburg Politik für die Tierversuchsindustrie macht. Ich fordere Sie auf, bitte Entziehen Sie endgültig die Betriebserlaubnis des Tierversuchslabors LPT in Hamburg
    764 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Jakob Duden
  • STOPPT DAS A8 MONSTER! Keine Zerstörung des Chiemgaus!
    Der Ausbau der A8 und die Planung widerspricht dem Pariser Klimaschutzabkommen, der Klimaschutz-Offensive der Bayerischen Staatsregierung und dem Artenschutz: - 10 betroffene Naturschutzgebiete und Wasserschutzgebiete - Massiver Flächenfraß Zusammen mit dem Bau des Brenner Nordzulauf bedeutet dies den Verkehrskollaps in Oberbayern. Dies ist unsere Heimat und unsere Zukunft und hierfür stehen wir gemeinsam und sagen: NICHT MIT UNS Wir fordern: Lärmschutz ja, Ausbau nein! Laut Weltklimarat (IPCC) haben wir nur noch 10 Jahre Zeit, um unsere Emissionen bedeutend zu reduzieren, um ein Überleben auf unserem Planeten Erde zu gewährleisten: Größere Autobahnen sind dabei genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen. Wir benötigen das Geld, um unsere Wirtschaft und den Verkehr klimaneutral neu zu strukturieren. Dieses Vorhaben widerspricht dem unterschriebene Pariser Klimaschutzabkommen, dem Artenschutz und der bayerischen Klimaschutzoffensive! Wirtschafts-Gründe: o Langjährige Bautätigkeit (über 10 Jahre) o Extrem teures Bauprojekt: Minimum 1.2 Milliarden Euro ohne vorherige Bodenbeschaffenheitsprüfung durch Moorgebiete o Mammutprojekt in Oberbayern zusammen mit Brenner Nordzulauf o Reduzierung der Attraktion als Urlaubsgebiet: Wer will Urlaub in einem Gebiet mit Dauerbaustelle und Dauerstau machen? o Dörfer und Straßen werden durch zusätzliche Nutzung und A8-Bauaktivitäten maßgeblich beeinträchtigt Verkehrs-Gründe: o 2 Verkehrsachsen - Salzburg und Innsbruck - werden maximal durch Ausbauarbeiten belastet o Mehr Stau, mehr Verkehrsprobleme und noch mehr Abgase während der langen Bauphase o Fahrten nach München und Salzburg auf der Autobahn sind aufgrund von Dauerstaus kaum mehr möglich (verminderte Mobilität) Gesundheits- und Umweltschutz-Gründe: o Luftverschmutzung durch Dauerstau in Luftkurorten wegen Ausweichverkehr von Großbaustellen o Gesundheitsschäden durch Lärm und Luftverschmutzung o Lange Baustellenphase mit Lärm, Umwegs-Verkehr, Baufahrzeugen und Materiallagerung o Beschneidung von Erholungsgebieten Umwelt-Gründe: o Enormer Flächenfraß (artenreiche Naßwiesen, Eichen- und Buchenwälder, Feuchtgebiete, Laub-, Misch- und Nadelwälder, naturnahe Fliesgewässer und vieles mehr werden zerstört) o Verstädterung und Asphaltierung der Landschaft, was zur lokalen Temperaturerhöhung führt o Völlige Veränderung und Zerstörung des Landschaftsbildes des Voralpenlandes o Gefährdung von 10 wertvollen Naturschutzgebieten, u.a. Bärnsee, Chiemsee Brutgebiete, Vogelparadies Tiroler Ache, Bernauer Filz o Bedrohung von Wasserschutzgebieten o Verminderung der Biodiversität o Zerstörung von Feuchtgebieten als C02 Speicher
    2.947 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürger-Initiative gegen A8
  • Wald – Wasser – Wiesen retten: Stoppt die "Fliegerhorst-Straße"!
    Die Stadt Oldenburg will eine "Entlastungsstraße" für ein kombiniertes Wohn- und Gewerbegebiet im neuen Stadtteil "Helleheide" auf dem Fliegerhorst bauen. Bereits in der Sitzung des Bauausschusses am 17.09.2020 und des Stadtrates am 28.09.2020 könnte dieser Plan [1] verabschiedet werden. Die Straße würde den Wald auf dem Fliegerhorst, die Wiesen in Wechloy und den Wald an der Ammerländer Heerstraße, auf der sie einmünden soll, durchschneiden. Ein Bündnis aus BUND, Nabu, Fridays-, Students- und Parentsforfuture, die Bürgerinitiative für Naturschutz und Stadtökologie, Greenpeace Oldenburg und die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems sprechen sich u. a. aus folgenden Gründen dagegen aus: ###1. Ein wertvolles Stadtbiotop schützen: Das Gebiet vom Heidbrook Wald über die Feldwische-Teiche bis hin zum Wald auf dem Fliegerhorst sind naturschutzwürdige, sehr wertvolle, unter Schutz stehende Biotope [2] für Amphibien, Vögel, Fledermäuse und viele andere Tiere und Pflanzen. Das Amphibienvorkommen in diesem Gebiet ist sogar „von landesweiter Bedeutung“ [3]. Der Bestand der verschiedenen Arten, wie zum Beispiel Seefrosch, Bergmolch oder Erdkröte, hat eine hohe oder sogar besonders hohe Bedeutung für den Naturschutz in Niedersachsen. Der Landschaftsrahmenplan der Stadt Oldenburg und alle erstellten Fachgutachten sind eindeutig in ihrer Bewertung. Der Bau der Trasse würde nicht nur den bedeutendsten Lebensraum für Amphibien in Oldenburg zerstören, sondern auch den vieler wertvoller Vogel-, Fledermaus- und Libellenarten. ###2. Ein natürliches Klimaschutzgebiet erhalten: Die Teiche am Heidbrook, das Kesselmoor, die Feuchtwiesen und der Wald bilden eine Oase vor unserer Haustür. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Hoch-und Grundwasserschutz, indem sie z. B. bei Starkregen Wasser aufnehmen. Außerdem binden Wald und Wiesen CO2 aus der Luft und speichern es. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt – und das zum Nulltarif. Andere Städte legen für viel Geld neue Klimaschutzgebiete an, wir haben bereits eines. Die Trasse führt zu mehr Bodenversiegelung und -verdichtung und zerstört damit weitgehend die Fähigkeit zur Wasserspeicherung. ###3. Eine echte Verkehrswende beginnen: Eine Verkehrsplanung, die den motorisierten Individualverkehr (MIV) vor alles andere stellt, ist in Zeiten, in denen der Klimawandel und das massenhafte Artensterben in aller Munde sind, völlig überholt. Wir wollen keine „Entlastungsstraße“, die falsche Anreize für den Autoverkehr setzt und Klima- und Artenschutz ignoriert. Wir wollen eine zukunftsfähige Stadtentwicklung mit nachhaltiger, bezahlbarer Mobilität, die das Klima schützt! ###4. Öffentliche Gelder nachhaltig einsetzen: Die Kosten für die "Entlastungsstraße" werden beträchtlich sein. Nicht nur der Bau, für den jetzt schon 14,6 Millionen Euro angesetzt sind, sondern auch die vorgeschriebene Anlage von Ausgleichsflächen und Leiteinrichtungen für Amphibien werden viel Geld verschlingen. Es entstehen außerdem Wartungskosten, die die nächsten Generationen zahlen werden – Jahr für Jahr. Richtig teuer kann es werden, wenn der Boden nicht standhält: Podsol-Gley-Boden ist anfällig für Grundwasserschwankungen und das benachbarte „Kesselmoor“ lässt darauf schließen, dass es im Bereich der Trasse noch mehr kleine Moorbereiche („Torflinsen“) gibt. Wenn die Straße „absackt“ – ähnlich wie wir es vom Oldenburger „Kavallerieweg“ oder der A-20 her kennen - dann muss sie gesperrt und erneut teuer saniert werden. All dieses Geld könnte stattdessen in die klimafreundliche Stadtentwicklung fließen. Bitte helfen Sie durch Ihre Unterschrift mit, Oldenburg zu einer umweltfreundlicheren Stadt zu machen! [1] Bebauungsplan N - 777 G (Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße) [2] nach §30 BNatSchG [3] Faunistischer Fachbeitrag von Diekmann & Mosebach, September 2017 (Links zu allen Quellen finden Sie auf der Webseite der Kampagne.)
    5.153 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Oliver Rohde