• Rettet die Bienen! (Volksbegehren Artenvielfalt vom 31.01.19 bis 13.02.19)
    Eintragungszeitraum 31.01.19 - 13.02.19: Die einmalige und historische Chance zur Schaffung des wirksamsten Naturschutz- und Artenvielfalt-Gesetzes. Vorbild für ganz Deutschland und Europa. 1 Million Wahlberechtigte müssen sich in Bayern in ihren Rathäusern eintragen. Wir haben die historische Chance für uns, unsere Kinder und eine lebenswerte Heimat. Ausweis NICHT vergessen!
    373 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Roland Kirchner Picture
  • Kein radioaktives Abwasser aus dem AKW Brunsbüttel in die Elbe!
    Die Emission von radioaktiven Substanzen in die Umwelt ist zum Schutz von Menschen und Wassertieren unbedingt zu unterlassen. Für weitere Informationen: https://www.cnv-medien.de/news/akw-brunsbuettel-eindringlich-aufklaerung-gefordert.html
    3.202 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Helene Eulenstein
  • Aufruf zum Stop des 5G-Mobilfunknetz-Ausbaus
    Weil wir schon heute ca. 1,5 Millionen Elektrohypersensitive Mitbürger in Deutschland haben, die mit schweren, gesundheitlichen Problemen kämpfen. Ich möchte mich auch bei den Ärzten bedanken, die diesen offenen Brief an Herrn Minister Scheuer gesendet haben. Herzlichen Dank, dass Sie Ihr Wissen mit uns teilen und versuchen uns zu schützen! Dr. Barbara Dohmen, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin Dr. med. Wolf Bergmann, Allgemeinmedizin, Homöopathie Dr. med. Harald Banzhaf, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin Dr. med. Werner Geist, Facharzt für Psychiatrie Dr. med. Reiner Grobler, Zahnarzt, Umwelt-Zahnmedizin Dr. med. Ekkehard Hilt , Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin Dr. med. Annette Johnson, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren Dr. med. Markus Kiefer, Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie Dr. med. Andrea Leute, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie Dr. med. Wessel von Loe, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Andrea Lusser, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren Dr. med. Cornelia Mästle, Fachärztin für Innere Medizin und Psychotherapie Dr. med. Heinz Möller, Praktischer Arzt, Naturheilverfahren, Homöopathie Dr. med. Joachim Mutter, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin Dr. med. Claudia Rashied, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie, Naturheilverfahren Dr. med. Werner Rusche, Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Dagmar Schmucker, Fachärztin für Innere Medizin und Umweltmedizin Dr. med. Christine Aschermann, Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie Dr. med. Horst Eger, Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Michaela Kammerer, Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Markus Kern, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. med. Monika Krout, Allgemeinärztin, Homöopathie Dr. med. Gabriele Röttgers, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren Dr. med. Achim Schneider, Facharzt für Innere Medizin Dr. med. Jeannette Teeuwen, Fachärztin für Frauenheilkunde Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam, Praktische Ärztin Zwei wichtige Links möchte ich noch loswerden. Der 1. führt zu allen bekannten, wichtigen, wissenschaftlichen Studien, Berichten und Videos. Herr Markus Stockhausen hat eigens dafür eine Website entworfen. Vielen Dank dafür. :) http://www.markusstockhausen.de/trompeter-musiker-komponist/509/infos-zum-geplanten-5g-netz Der 2. führt zu einer neuen Campact Kampagne der die Medien auffordert, endlich über die Gefahren von Mobilfunk-, WLAN Strahlung und Co. zu berichten. Vielen Dank, Herr Kern. ;) https://weact.campact.de/p/medienaufruf-5g
    62.618 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Andrea Haufler
  • Ausbildung vegetarisch/vegane*r Koch/Köchin - Jetzt!
    HINWEIS Der nachfolgende Text dient der Erläuterung und ist nicht Teil der unterzeichneten Forderung. Bitte nicht vergessen: Petition verbreiten - danke! :) SITUATION Was Köche und Köchinnen in der Ausbildung lernen, wenden sie im späteren Berufsleben an. Was gelernt werden muss, das wird in der Ausbildungordnung geregelt. In Kürze wird diese Ausbildungsordnung vom zuständigen Bundesinstitut neu formuliert - das erste Mal seit über 20 Jahren! Große Änderungen sind allerdings nicht geplant – die Ausbildung soll stark fleischlastig bleiben. Dabei werden die Gründe für einen Wandel immer drängender. Die vegetarische und vegane (v/v) Küche erfährt ein riesiges Interesse. Fleisch scheint mehr und mehr out zu sein – hoher Fleischkonsum ist nicht nur ungesund, auch der durch die Produktion maßgeblich mitverursachte Klimawandel wird bei uns immer spürbarer. Trotzdem bleibt die Höhe des Konsums seit Jahren stabil – wie passt das zusammen? Einer der Hauptgründe liegt in der Berufsausbildung von Köchen und Köchinnen. Jedes Jahr starten ca. 8.000 Azubis in diesen schönen Beruf. Doch obwohl immer mehr Menschen fleischfrei oder fleischreduziert essen wollen, ist die Ausbildung seit vielen Jahrzehnten quasi unverändert, nämlich traditionell, gutbürgerlich und vor allem stark auf die Zubereitung von Fisch und Fleisch fokussiert. Und das soll, wenn es nach den Verantwortlichen geht, auch so bleiben. DIE PLAYER Verantwortlich für die Ausbildungsordnung ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB, www.bibb.de). Das BIBB erarbeitet keine eigene Position, sondern beauftragt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG, www.ngg.net) und den Deutschen Hotel- & Gaststättenverband (DEHOGA, www.dehoga-bundesverband.de) mit der Ausformulierung der Ausbildungsordnung. Die Ausbildungsordnung wurde zuletzt 1998 geändert und wird nun, voraussichtlich Anfang 2019, neu formuliert. JETZT ist der ideale Zeitpunkt um Einfluss zu nehmen - über das Thema "Ausbildung" können wir einen sehr großer Effekt erzielen! DIE POSITIONEN Die NGG möchte sicherstellen, dass die Berufsausbildung so allgemein bleibt, dass kein Koch/Köchin Gefahr läuft, aufgrund einer zu speziellen Ausbildung keine Arbeit zu finden. Deswegen soll möglichst alles beim Alten bleiben, die Ausbildung soll weiter stark fleischlastig bleiben. Denn erstens wird ja viel Fleisch gegessen, und bei Bedarf können sich ja Köche/Köchinnen später spezialisieren. Der DEHOGA stimmt vielen Standpunkten der NGG grundsätzlich zu. Im Unterschied zur NGG kann sich der DEHOGA aber auch vorstellen, dass Azubis im letzten halben Jahr ihrer Ausbildung nach Wahl bestimmte Gebiete vertiefen wie z.B. Gemeinschaftsverpflegung, Diätküche, Catering oder auch v/v. Nach eigener Aussage kann sich der DEHOGA aber noch nicht einmal mit dieser Minimalforderung durchsetzen. Die Schaffung einer separaten v/v-Kochausbildung ist weder für NGG noch für DEHOGA ein Thema. PROBLEME & CHANCEN Mit der NGG und dem DEHOGA verhandeln zwei konservative Parteien – deren „Weiter-So-Mentalität“ ignoriert große Probleme und Chancen: - Immer mehr Menschen wollen gesünderes, nachhaltigeres, fleischreduziertes und fleischloses Essen. Dies ist keine Mode, sondern eine stabile Entwicklung. Die Kochausbildung vermittelt aber bislang kaum Kompetenzen im v/v-Bereich. - Enorme durch die Fleischproduktion erzeugte Umweltprobleme – nicht nur im Ausland, sondern auch bei uns. - Der Beruf Koch/Köchin hat große Nachwuchsprobleme. Die altmodische Ausbildung und das Lernen zum Teil nutzloser Inhalte tragen dazu bei, dass immer weniger junge Leute den Beruf auswählen. Eine Öffnung in Richtung v/v würde den Beruf stark modernisieren und auch eine ganz neue Zielgruppe für den Beruf ansprechen. HINTERGRÜNDE Welche Gründe sind für die stark gestiegene Nachfrage nach v/v-Produkten verantwortlich? Hier die wichtigsten: - Geld: v/v ist nicht nur lecker, sondern auch preiswert. - Gesundheit: Hoher Fleischkonsum ist ungesund und verantwortlich für viele Krankheiten. - Umwelt: Großflächige Abholzung von Regenwäldern, die Fleischproduktion ist der größte Produzent von klimaschädlichem Gas. - Ethik: Fleischproduktion findet regelmäßig unter für die Tiere äußerst schlechten Bedingungen statt - Armut: Schlechte Arbeitsbedingungen & Armut in der Fleischproduktion. - Gewalt: Kritiker der Fleischproduktion werden bedroht, verletzt und ermordet. Die NGO „Global Witness“ zählt für 2017 über 200 Morde an Umweltschützern und Journalisten im Zusammenhang mit der Produktion von Milchprodukten, Rindfleisch, Baumwolle, Palmöl, Soja und Rohrzucker. «Viele dieser Produkte landen in unseren Supermarktregalen in Europa und anderswo», so eine Aussage von Global Witness.
    19.028 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Biehler Picture
  • Tierquälerei - Schliefanlage Voßheide sofort schließen!
    Den Betreibern der Schliefanlage in Lemgo-Voßheide wird vorgeworfen, die Füchse nicht regelmäßig mit Wasser und Futter zu versorgen (Lippische Landeszeitung, 23. März 2018). Im Gerichtsverfahren wurde der Angeklagte freigesprochen, da seine Schuld nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. Der Waffenschein wurde ihm entzogen. Gegen einen Schliefenwart wurde 2017 ein Bußgeldbescheid verhängt, weil er eine hochträchtige Füchsin für den Abrichtungsbetrieb eingesetzt hatte. In Schliefanlagen werden Füchse in kleinen Zwingern gehalten, die gerade eben den gesetzlichen Mindestanforderungen genügen, obwohl Füchse in freier Natur große Reviere von mehr als 100 ha bewohnen. Für die Abrichtung der Jagdhunde werden die scheuen Füchse in eine künstliche Bauanlage gesetzt, um dort vom Hund aufgespürt zu werden. Obwohl sie dabei von Gesetzes wegen durch Gitter vom Hund getrennt bleiben müssen, ist der Vorgang für die sensiblen Tiere eine schlimme Tortur. Ziel der Jäger ist dabei, die Jagdhunde für die sogenannte Baujagd abzurichten, bei der Füchse und Dachse von scharfen Jagdhunden aus dem Bau vor die Gewehre wartender Jäger gehetzt werden. Jäger behaupten immer wieder, diese Praxis sei zur Ausbildung der Hunde, zur Einschränkung der Population von Füchsen und damit zum Schutz bedrohter Arten notwendig. Sie argumentieren, Jagd begrenze die Ausbreitung von Wildtierkrankheiten. Viele wissenschaftliche Studien widerlegen diese Behauptungen jedoch und belegen sogar das Gegenteil: Jagd kann die Ausbreitung von Wildtierkrankheiten fördern. Quelle: Aktionsbündnis Fuchs www.aktionsbuendnis-fuchs.de, https://docs.wixstatic.com/ugd/83fe7c_5d524952b89744ceaefb57dd92141019.pdf)
    11.329 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Ralf Kersting
  • Keine Gefährdung für Mensch und Natur durch den Fernradweg Berlin-Leipzig im Berliner Kiez Lankwitz
    GEGEN DIE SCHAFFUNG VON UNFALLGEFAHREN Die neue Streckenführung eröffnet neue Unfallgefahren da damit Fußgängerwege an der Straße und im Park gekreuzt. Dies betrifft vor allem Kinder und Senioren da einige Schritte entfernt im Park ein Spielplatz und eine Seniorenfreizeiteinrichtung existieren, die stark frequentiert sind, wodurch Kinder und Senioren gefährdet sind. Ein deutlich günstigerer Verlauf mit drei Unfallgefahren WENIGER bietet der ehemalige Streckenverlauf. Dieser würde über die ganze Mühlenstraße hinweg gehen und anschließend per Ampelanlage in den dort existierenden und ausgebauten kommenden, zweispurigen Radweg der Gallwitzallee münden (welches dann auch die einzige Unfallgefahr ist, sogar ampelgeregelt). FÜR DEN ERHALT DER BLÜHFLÄCHE FÜR BESTÄUBER Keine hundert Meter vom Radweg entfernt nistet eine der größten Berliner Wildbienenkolonien der sanftmütigen Fuchsroten Sandbiene, welche wir 2016 nur unter großen Aufwand vor der Zerstörung durch Baumaßnahmen bewahren konnten. In Zeiten des massiven Insektensterbens und dem damit verbundenen Sterben der Bestäuber, des Klimawandels und dem Schwund der Artenvielfalt stellen wir uns die Frage warum ausgerechnet eine Fläche zerstört werden soll, die aufgrund der Frühblüher unter anderem diese Bienen und andere Bestäuber bei der Ernährung unterstützen. GEGEN DIE WEITERE VERSIEGELUNG VON GRÜNFLÄCHEN Grade urbane Räume wie Berlin leiden unter einer stetigen Versiegelung von Böden durch Häuser, Straßen, Parkplätze und vielem mehr. Mehr Grün und Artenvielfalt in der Stadt bedeutet auch mehr StadtNatur und einen Beitrag zu einem erholsamen und strukturreichen Wohnumfeld sowohl für Bewohner als auch für Tiere. Die vorsätzliche Versiegelung von Grünflächen und wertvollen Böden mit sehr hoher Schutzwürdigkeit (Berliner Umweltatlas 2010), ist in keiner Weise nachvollziehbar wenn die Alternative in Form der alten und kürzeren Streckenführung 50 Meter entlang der Mühlenstraße bereit zur Bebauung ist. WAS BISHER GESCHAH Die Informationsgewinnung passiert seit 02/2018. Wir haben es massiv unterschätzt wie sehr unsere Bemühungen verzögert werden an Informationen zu gelangen. Wir sind zugegebenermaßen darin auch nicht sehr erfahren, aber wir lernen dazu. Bereits der Tagesspiegel, der Berliner Kurier, das Berliner Abendblatt, der Kiez.Report und die Berliner Woche haben über unser Anliegen berichtet. • Zusammenfassung der neuen Thematik (April 2019) zum Fund der Wildbienen auf der Trasse im dritten Video vom Kiez.Report: https://kiezreport.blogspot.com/2019/04/verhindern-wildbienen-doch-noch-den.html • Zusammenfassende Informationen und News-Ticker im Blog: https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/news-ticker-bauvorhaben-des-fernradweg-im-gemeindepark-lankwitz-berlin • Zusammenfassung im ersten Video vom Kiez.Report: http://kiezreport.blogspot.com/2018/05/radweg-durch-grunflache-im-gemeindepark.html • Zusammenfassung im zweiten Video vom Kiez.Report: http://kiezreport.blogspot.com/2018/06/umstrittener-radweg-wird-gebaut.html • Berichterstattung im Tagesspiegel: https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/macher/2018/06/07/47391/gestoppt-bauarbeiten-am-fernradweg-berlin-leipzig-im-gemeindepark-lankwitz-ruhen-vorerst/ • Berichterstattung im Berliner Kurier: https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/immer-aerger-mit-dem-ausbau-radweg-bringt-ganzen-kiez-auf-den-baum-30589968?dmcid=sm_fb WAS IST YOUR LITTLE PLANET? Zusammen mit meiner Frau Kathrin und weiteren fleißigen Menschen betreiben wir in Berlin ehrenamtlich Umweltbildung für Kinder und Jugendliche, aktiven Umweltschutz und starten dieses Jahr die Umwandlung artenarmer Rasenflächen auf öffentlichen Grünanlagen in artenreiche Blühwiesen. Einige Eckpunkte: • Preisträger des dm-Ehrenamtspreises 2016 der ebenfalls durch den NABU, die deutsche UNSECO-Kommission sowie den deutschen Kinderschutzbund getragen wird (https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/your-little-planet-erhaelt-auszeichnung-fuer-ehrenamtliches-engagement) • Teil des Workshops zum Thema „Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft?“ im Rahmen der SchülerUni (BNE) an der FU Berlin (https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/schueleruni-an-der-fu-berlin-und-wir-mittendrin) • Bewahrung einer sehr großen Berliner Wildbienen-Aggregation der Roten Sandbiene (Andrena fulva) vor der Zerstörung im Rahmen energetischer Sanierungsmaßnahmen (https://www.yourlittleplanet.org/de/projekte/bestaeuber-bewahren/berlin-fuchsrote-sandbienen-in-steglitz-zehlendorf) Mehr zu uns: https://www.yourlittleplanet.org/de/
    459 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Nicolas Bramke Picture
  • Entfernt alle Giftstoffe aus der Giftschlammgrube Brüchau (Altmark), genannt "Silbersee"!
    Die Giftmüllgrube Brüchau ist eine ehemalige Ziegelei-Tongrube. Die Ziegelei wurde geschlossen, als der Vorrat an Ton aufgebraucht war. Von 1972 bis 2012 wurden dort verschiedene Toxine eingelagert (bergbaufremde Stoffe bis 1990). In Unterlagen, die uns zur Verfügung stehen, werden folgende eingelagerte Schadstoffe dokumentiert: Pestizide, fest: 35 Tonnen Pestizidabwasser: 36,2 Tonnen Chlorkohlenwasserstoff: 21 Tonnen Kohlenwasserstoff: 13,7 Tonnen Zyanide: 930 Tonnen Säuren: 8971 Tonnen Quecksilberverbindungen: 4 Tonnen Quecksilber als reines Element: 250 Tonnen Arsenverbindungen: 1,4 Tonnen Chromverbindungen: 2,03 Tonnen Kupferverbindungen: 18,55 Tonnen Cadmiumverbindungen: 0,25 Tonnen Galvanik: 35,5 Tonnen Erdgaskondensat radioaktive (strahlende) Stoffe, z.B. Radium 226, Strontium 190.000 Kubikmeter Bohrabfälle usw. Da die Unterlagen unvollständig sind, dürften darin längst nicht alle Schadstoffe und Mengen erfasst sein. Aber darüber muss man sich auch nicht streiten. Wie viele Menschen können bereits mit den bekannten Mengen an Schadstoffen vergiftet werden? Welchen Grund braucht man noch, um zu handeln? Die Grundwasseranalysen an den Messbrunnen zeigen, dass Giftstoffe der Giftmüllgrube in das Grundwasser gelangen. Die Bewohner von Brüchau und Umgebung und das Umweltamt des Altmarkkreises Salzwedel kämpfen seit Jahrzehnten gegen die hier stattfindende Grundwasser-, Boden und Umweltverschmutzung. Seit 2015 hat sich auch die Bürgerinitiative (BI) „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ eingeschaltet. Doch anscheinend sollen diese Bemühungen im Sande verlaufen. Statt den Giftschlamm schleunigst zu beräumen und auf geeignete Deponien zu verbringen, schauen die Behörden zu, wie immer mehr Gifte ins Grundwasser gelangen. Mit fadenscheinigen Aussagen wird das Nichtstun gerechtfertigt: „Wir wissen nicht genau welche Stoffe eingelagert sind, deshalb müssen noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden.“ Was soll das? Spielt es eine Rolle, ob 100 Tonnen mehr oder weniger Gifte und radioaktive Stoffe in der Müllgrube lagern? Die Giftmüllgrube ist undicht, die Substanzen gelangen ins Grundwasser und wir werden hier alle schleichend vergiftet und verstrahlt! Laut einer Erhebung von Bürgern aus Brüchau sind 19 von 107 Einwohnern in 6 Jahren an Krebs erkrankt. Das sind 18 Prozent der Einwohner oder 3 Prozent pro Jahr. In Sachsen-Anhalt liegt dieser Wert im Durchschnitt bei etwas unter einem Prozent pro Jahr. Und das soll gar nichts mit der Giftmüllgrube zu tun haben? Um einen Einblick zu geben, wie diese toxischen Stoffe auf den Menschen wirken, hier eine (sicher unvollständige) Auflistung: Quecksilber schädigt das zentrale Nervensystem, das Gehirn, mit neurologischen und psychischen Veränderungen. Es kann nicht abgebaut werden. Es kann über große Entfernungen nach Verdunstung transportiert werden. Polynukleare aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH oder Acene), Benzole und Toluole ,die bei der Erdgasförderung freigesetzt bzw. in der Schlammgrube mit anderen Abfallstoffen abgelagert werden, gelangen nach Verdunstung per Inhalation in die Lunge (Lungenkrebs) und mit dem Speichel in den Magen-Darm-Trakt (Speiseröhren- , Magen- und Darmkrebs). Von der Lunge gelangen die toxischen Stoffe in den Blutkreislauf und führen zu Leukämie und anderen Blutkrebserkrankungen. Gleiches gilt für die strahlenden Radionuklide Radium 226 und Strontium. Die Ausscheidung der toxischen Substanzen über Leber, Niere und Blase lässt entsprechende Karzinome an diesen Organen entstehen. Wir fordern Sie dazu auf, das Grundgesetz einzuhalten: https://www.bundestag.de/grundgesetz https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Artikel 2, (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. … https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_02/245124 Artikel 20a, Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung … Geldmittel für die Entgiftung sind vorhanden, also warum tut man nichts? https://laf.sachsen-anhalt.de/altlasten-foerderprojekte/oegp-erdgasfelder-altmark/# MDR, ZDF und Deutschlandfunk strahlten zahlreiche Berichte aus: Geschichte, MDR echt am 10.04.2018 21:15 Uhr https://youtu.be/aVAkB-ke79M Giftmüllgrube, ZDF-Drehscheibe am 07.03.2018 https://youtu.be/VDCz9N4nYaI Giftmüllgrube (Zusammenschnitt), Auszug aus MDR Exakt-Die Story am 07.03.2018 https://youtu.be/4wLJwrgm5k8 Giftmüllgrube, 03.03.2018 MDR LSA HEUTE https://youtu.be/cK1KUVxEZwM "Silbersee", MDR Sachsen-Anhalt heute am 14.10.2017 https://youtu.be/7TBOXmFgViI Giftmüllgrube, Debatte im Landtag, MDR Sachsen-Anhalt heute vom 27.10.2017 https://youtu.be/U-IN6Tk1f94 Der Schatz im Silbersee, Vorstellung durch Christfried Lenz https://youtu.be/VdA5SMo4Zt8 Giftmüllgrube, Debatte mit den Bürgern, Ort: Magdeburg, MDR Sachsen-Anhalt heute https://youtu.be/YtHKZY-N0C0 Giftmüllgrube, Debatte mit den Bürgern, Ort: Kalbe/Milde, MDR Sachsen-Anhalt heute https://youtu.be/W4hLaMNoV20 Die Giftbrühe von Brüchau, MDR Exakt https://youtu.be/6601fIcb1GQ Altlasten in den Böden der Altmark, MDR Sachsen-Anhalt Heute https://youtu.be/x_tpwQFmctI http://www.deutschlandfunkkultur.de/giftmuell-in-sachsen-anhalt-kein-schatz-im-silbersee.1001.de.html?dram:article_id=408691 https://www.az-online.de/altmark/kalbe/emotionsgeladener-diskussionsabend-bohrschlammdeponie-bruechau-6197401.html Die hier lebenden Menschen sind mit der Hinhaltetaktik der Verantwortlichen nicht mehr einverstanden. Bitte unterschreibt unsere Petition. Wir wollen den Druck auf die Politiker erhöhen. Damit sie endlich das tun, wozu sie gewählt wurden: sich um das Wohl der Menschen zu kümmern. Für die Bürgerkandidaten https://buergerkandidaten.de/ Holmar Reckling
    1.087 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von buergerkandidaten altmark
  • Natur und Ackerboden erhalten-Keine Fabrik mit umweltschädlichen Stoffen
    Durch den Bau einer großen Feuerverzinkerei auf einer Fläche über 14 Hektar, die bisher dem Ackerbau weitgehend diente und in einer besonders schützenswerten Landschaft liegt wird auf Dauer der Beste Ackerboden zerstört. Es wird eine Fläche versiegelt, die bisher wichtiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Insekten war.Das ökologische Gleichgewicht wird auf Dauer gestört. Außerdem werden die Schadstoffe unsere labile Umwelt und uns Menschen immer mehr belasten durch verschmutztes Wasser, Grundwasser, Geräuschentwicklung, Abgase, Emissionen, Autoverkehr. Vorhandene Kläranlagen werden die zusätzlichen belasteten Abwässer nicht mehr filtern können und diese gelangen so ungeklärt in Bäche und Flüsse, die jetzt schon durch vorhandene Industrie stark belastet sind. Außerdem werden die geplanten Einstellungen von 250 Arbeitskräften sich durch moderne Technik nicht bewahrheiten. Durch immer mehr Automatisierung auch in diesem Werk. Durch vernichten der Ackerböden sind wir gezwungen immer mehr Obst und Gemüse aus fernen Ländern zu beziehen. Landwirten wird ihre Tätigkeit entzogen, sie hören dann auf. Wer möchte schon vor einer Fabrik die mit Zink und Fettlöser hantiert Kartoffeln oder Getreide anbauen? Die meisten Bewohner dieser Landschaft haben von dem Werk keinen Nutzen, sondern mehr Lärm und schlechte Luft. Bei Nacht hell erleuchtet, stört es die Nachtaktiven Tiere erheblich. Die vorhandenen Werke in naher Umgebung sind jetzt schon durch Geräuschentwicklung bei Nacht für die umliegenden Häuser und Menschen sehr störend. BUND RV Heilbronn-Franken zu Layher-Plänen: Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Heilbronn-Franken, wendet sich gegen die Pläne der Firma Layher, im Zabergäu eine weitere flächenfressende Fabrik zu erstellen. Die Gerüstbau-Firma plant ein neues Werk mit Feuerverzinkerei auf 10 ha Fläche. Durch einen ideologischen aktuellen Vorschlag von NABU, Grüne, SPD und Bürgerunion werden es 14 Hektar werden. Grundlage dafür ist die Planung eines gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebiets „Langwiesen“ der Zabergäu-Gemeinden, die auf das Jahr 1969 zurückgeht, und die in den Flächennutzungsplan aufgenommen wurde. Grund dafür war die Absicht, die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Gemeinden zu bündeln. Dieser Planung ist nach Auffassung des BUND die Grundlage entzogen. „Die Zabergäu-Gemeinden haben nicht daran gedacht, sich auf die Langwiesen zu beschränken und die übrige Landschaft zu verschonen,“ kritisiert BUND-Regionalgeschäftsführer Gottfried May-Stürmer, „ganz im Gegenteil: Jede Gemeinde hat ihre eigenen Industrie- und Gewerbegebiet rund um ihre Ortsteile bebaut“. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal: Amphibien- und Vogelarten sind aus der Zaberaue verschwunden, Rückhalteräume für das Hochwasser wurden aufgeschüttet, das Landschaftsbild wurde empfindlich beeinträchtigt und hervorragende Böden wurden der Landwirtschaft entzogen. May-Stürmer weist darauf hin, dass der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Landkreis Heilbronn allein im Zeitraum zwischen 2000 und 2015 um 2,1% auf 17,5% gestiegen ist – beides liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Der BUND weist darauf hin, dass die aktuelle Planung schon über die im alten Flächennutzungsplan dargestellten Grenzen hinausgeht. „Der alte Flächennutzungsplan ist nicht in Stein gemeißelt. Anstatt noch mehr Flächen zu versiegeln als vor 50 Jahren angedacht, muss die Planung an das heutige Ziel des sparsamen Umgangs mit der Fläche angepasst werden.“ Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Planung für das Industriegebiet Langwiesen verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro, das Leitbild Agenda 21 umzusetzen: "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können". Daraus folgte der Auftrag an die Gemeinden, unter Bürgerbeteiligung ein lokales Programm zur Umsetzung dieses Leitbilds zu entwickeln. Nach Auffassung des BUND sind die überzogenen Planungen für weitere Industrieansiedlungen im Zabergäu nicht vereinbar mit den Bedürfnissen zukünftiger Generationen. „Die Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht“, betont der Regionalvorsitzende Jürgen Hellgardt, „wir brauchen endlich eine Diskussion darüber, wie qualitatives Wachstum ohne ständig zunehmenden Flächenverbrauch möglich ist“. Vorhandene Industriebrachen bieten beispielsweise die Möglichkeit zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Hellgardt betont die Bedeutung weicher Standortfaktoren: „Die im Zabergäu arbeitenden und lebenden Menschen benötigen im Ausgleich langfristig ein Minimum an Lebensqualität in einer Landschaft, die bereits jetzt einen deutlich wahrnehmbaren Verschleiß aufweist“. Neben dem übertriebenen Flächenverbrauch und der Zerstörung des Landschaftsbilds führt der BUND weitere gewichtige Argumente gegen das geplante Werk an: Emissionen in Luft und Abwasser, Zunahme des LKW-Verkehrs auf bereits hoch belasteten Straßen, Veränderung des Kleinklimas, Lichtverschmutzung, beeinträchtigte Grundwasserneubildung und Zunahme der Hochwassergefahr durch beschleunigte Abführung der Niederschläge.
    369 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert
  • Keine Abfalldeponien in Deutschlands Wäldern
    Mit der Praxis, beim Bau von Waldwegen unaufbereiteten Bauschutt zu verwenden, muss Schluss sein. Ich fordere deshalb,dass der eingebrachte Bauschutt wieder ausgebaut und gereinigt wird, so dass er in zukünftigen Jahrzehnten keine Gefahr für Umwelt, Menschen, Tiere, Pflanzen sowie das Grundwasser darstellt und diese Ablagerungen nicht zu einer Deponiealtlast werden. Deponieflächen sind in Deutschland knapp, während das Abfallaufkommen aus dem Abriss von Gebäuden zunimmt. Beim Bauschutt liegt es nahe, Steine, Betonbrocken und Ziegelbruch als Ersatzbaustoff für den Wegebau zu verwenden. Das ist Praxis und die Behörden schauen nicht so genau hin, wenn Unternehmen unbemerkt von der Öffentlichkeit große Mengen Bauschutt für den Wegebau in den Wald fahren. Der Bauschutt ist oft voller Müll und außerdem mit Schwermatallen, polyzyklischen aromatisierten Kohlenwasserstoffen ( PAK ) und polychlorierten Biphenylen ( PCB ) durchsetzt. In einem besonders krassen Fall habe ich beobachtet, dass in Baden-Württemberg im Naturpark Stromberg, ein Schutzgebiet von europäischem Rang, breite Wege in einer Dicke von fast einem Meter und auf einer Länge von hunderten Metern mit Bauschutt gefüllt wurden, der alle möglichen Verunreinigungen enthielt, wie sie beim Abriss von Gebäuden anfallen können. Also Folien, Kabel,Installationsmaterial, Holz, Schlacke, Dämmmaterial, Asphaltbrocken, PVC, Eisen, Blei und Glasbruch. Die Behörden sind der Meinung, dass das "alles seine Ordnung hat" und der Bauschutt ein bisschen belastet sein darf, sofern er dem Abfallschlüssel Z1.1 entspricht. Konsequent überwacht wird das nicht und wenn die Arbeit beendet ist, sieht man es den Wegen oft nicht mehr an was in ihnen schlummert. Mit der Petition möchte ich erreichen, dass auf Bundesebene und im konkreten Fall durch die Landesregierung Baden-Württemberg eine klare Regelung geschaffen werden muss, dass nur aufbereiteter Bauschutt, der frei von Verunreinigungen durch Müll ist, für den Wegebau verwendet werden darf. Außerdem sollen Schutzgebiete jeglicher Art von dieser Abfallverwertung ausgeschlossen werden.
    1.773 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert
  • Lichtverschmutzung vermeiden, Energie sparen, die Nacht bewahren
    Zu viel künstliches Licht hat negative Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt: - Zugvögel werden irritiert Künstliches Licht irritiert Zugvögel, die vom Kurs abkommen. Viele kollidieren auch mit beleuchteten Gebäuden und sterben. - Insekten verenden an Laternen Insekten werden von hellen Laternen angezogen. Sie kreisen so lange um das Licht, bis sie vor Erschöpfung sterben. Jeder kennt Straßenlaternen voller toter Insekten. Diese Insekten fehlen dann in der Nahrungskette und beim Bestäuben von Pflanzen - auch der Nutzpflanzen des Menschen! - Nachtaktive Tiere werden irritiert Einige Vogelarten wurden schon dabei beobachtet, wie sie in beleuchteten Gebieten Stunden früher als gewöhnlich anfangen zu singen. Zu kurze Nachtruhe und zu lange Tage sind Stress und Anstrengung für die Tiere. Die langfristigen Auswirkungen werden noch erforscht. - Der Tag- Nacht-Rhythmus des Menschen wird gestört Schon seit Urzeiten regelt der Tag-Nacht Rhythmus der Erde (24-Stunden-Periode) zusammen mit den Jahreszeiten den Ablauf des Lebens auf der Erde. Alle Lebewesen orientieren sich in ihrem Tagesablauf daran. Einige nutzen den Tag als aktive Zeit (z.B. der Mensch), andere sind nachtaktiv. Die jeweils andere hälfte des Kalendertages nutzen alle Lebewesen als Ruhephase. - Für die Produktion des als "Schlafhormon" bekannten Hormons Melatonin ist Dunkelheit zwingend erforderlich. Doch Melatonin dient nicht nur dem Schlaf, es unterdrückt auch das Wachstum einiger Krebsarten. - Der Sternenhimmel wird nahezu unsichtbar Gelegentlich wird argumentiert, dies stelle nur für ein paar Astronomen ein Problem dar und Maßnahmen zur Begrenzung der Lichtverschmutzung seien daher nicht von allgemeinem Interesse. Das ist UNSINN! Die Aufhellung des Nachthimmels hat weitreichende ökologische Konsequenzen und selbst die Folgen für die Astronomie dürfen nicht unterschätzt werden: Die Betrachtung des Sternhimmels gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Früher war die Beschäftigung mit dem Sternhimmel notwendig zur Bestimmung der Zeit und zur Erstellung von Kalendern. Die Entdeckung neuer Länder und Kontinente wäre ohne Sternkunde nicht möglich gewesen. Die professionelle Astronomie stellt einen wichtigen Teil der physikalischen Grundlagenforschung dar, da am Himmel Beobachtungen von Vorgängen möglich sind, die wir im Labor nicht nachstellen können. Kommunikation, Navigation und unser Wissen vom Kosmos, dies alles wäre ohne die Astronomie nicht möglich! Die professionelle Astronomie hat sich schon heute mit Ihren Einrichtungen und Instrumenten in entlegenste Gebiete der Erde oder gar in den Weltraum zurückgezogen, was in den meisten Fällen mit einem erheblichem Mehr an Aufwand und Kosten verbunden ist. Der "Nachwuchs" ist dazu oft nicht in der Lage. - Energie wird verschwendet Licht, das ungenutzt in die Umgebung oder den Himmel strahlt, ist sinnlose Energieverschwendung! Dieses Licht erfüllt keinen Zweck und nutzt niemandem. Trotzdem wird zur Erzeugung dieses Lichts kostbare Energie verbraucht, welche zumeist noch aus fossilen Energiequellen stammt. Somit werden wertvolle Ressourcen verschwendet und unnötig viel CO2 ausgestoßen. - Klimawandel Durch die Freisetzung von CO2 und anderen "Klimagasen" bei der Energieerzeugung wird nachweislich der Klimawandel beschleunigt und der Meeresspiegel steigt. Weltweit werden Milliarden ausgegeben, um auf erneuerbare Energien umzusteigen und effizienter mit Energie umzugehen. Nur beim Licht wird munter weiter verschwendet, als wären die Ressourcen endlos. Schluss damit! - Geld wird verschwendet Licht, das ungenutzt in die Gegend oder den Himmel strahlt, erfüllt keinen Zweck, kostet aber Energie. Und Energie kostet Geld. Warum geben wir sowohl im privaten als auch im gewerblichen und öffentlichen Bereich Geld aus für etwas, dass wir gar nicht brauchen? Zu all diesen Themen gibt es Initiativen, Petitionen und Bewegungen, und das aus vielen guten Gründen. Das Thema Lichtverschmutzung bringt all diese Themen an einem Punkt zusammen. Mit einfachen, kostengünstigen Maßnahmen könnte in all den genannten Bereichen eine Verbesserung erreicht werden - ohne, dass es dadurch dunkel in der Stadt werden muss. Es geht nämlich nicht (wie oft missverstanden wird) darum, komplett auf Beleuchtung zu verzichten. Es geht darum, dass nur dort beleuchtet wird, wo es wirklich notwendig ist, nur so stark, wie es notwendig ist und nur dann, wenn es notwendig ist. Verbindliche Regelungen zu Art, Dauer und Stärke von künstlicher (Außen-)Beleuchtung hätte viele Vorteile und keine Nachteile - warum gibt es diese Regeln noch nicht, Frau Umweltministerin? Artikel zum Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung https://www.br.de/themen/wissen/lichtverschmutzung-lichtsmog-licht-nacht-himmel-milchstrasse-tier-led-hell-102.html Videos zum Thema: http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Reportage-mit-Lena-Verlust-der-Nacht-/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=246888&documentId=27288980 https://www.youtube.com/watch?v=NzH4iT27cKs https://reportage.wdr.de/lichtverschmutzung#12952 Karte der Lichtverschmutzung: https://www.lightpollutionmap.info Initiativen: http://lichtverschmutzung.de/ https://licht-aus-schweinfurt.de/
    2.945 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Michael Sessler
  • Rettet das Landschaftsschutzgebiet Attental!
    Jöhlingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Walzbachtal und liegt nordöstlich von Karlsruhe. Für diesen Bereich ist eine Ortsumgehung vorgesehen. Die geplante Trasse führt durch das Landschaftsschutzgebiet Attental. Das Attental mit seiner denkmalgeschützten Kapelle bietet Lebensraum für geschützte Tierarten wie z.B. Fledermäuse, seltene Insekten (Stichwort Insektensterben!) und dient den Jöhlinger Bürgern als Naherholungsgebiet. Wir wollen, dass dieses intakte Ökosystem erhalten bleibt und keinem 28,5 Mio € teuren Pseudo-Entlastungsprojekt geopfert wird. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, die alle bedroht sind. Seit den 50er Jahren sind die Fledermausbestände dramatisch eingebrochen weil deren Lebensgrundlage immer mehr eingeschränkt wird. Fledermäuse orientieren sich mit einer Art Echolokation über ihr Gehör. Auch ihre Beute wird eher geortet als gesehen. Bei Lärm oder Störgeräuschen, beispielsweise in Form von anhaltendem Verkehr wird es für sie immer schwieriger Beute zu orten. Dies kann sogar soweit führen, dass sie die Jagd auf ihre Beute (Insekten) einstellen. Die Gefahr ist hoch, dass diese Fledermauskolonie mittelfristig aussterben wird, mit unvorhersehbaren Folgen für alle anderen Arten. Der preisgekrönte Publizist und Tierfilmer Dirk Steffen warnt davor, dass das Verschwinden jeder Art unmittelbaren Einfluss auf den Fortbestand aller anderen Arten hat und somit das ökologische Gleichgewicht dieses Systems gefährdet. Aktuell werden in Baden-Württemberg täglich Flächen in der Größe von 5 Fußballfeldern, das sind ca. 4 Hektar, durch Baumaßnahmen verbraucht, zum großen Teil für Verkehrsprojekte. Davon wird etwa 45 % der Fläche versiegelt. In Baden-Württemberg beträgt der Versiegelungsgrad momentan etwa 15 % der Gesamtfläche. Eine übermäßige Bodenversiegelung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Regenwasser kann nicht versickern, der Grundwasserspiegel fällt, die Hochwassergefahr steigt. Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten und deshalb können sie im Sommer auch nicht mehr zur Kühlung der Luft beitragen. Die natürliche Bodenfauna wird dadurch zerstört und die Bodenfruchtbarkeit massiv beeinträchtigt. Anlässlich des 15. Weltbodentags haben internationale Forscher darauf hingewiesen, wie wichtig ausreichend gesunde Böden für die Natur und die Menschen sind. Ziel muss sein, Flächenverbrauch und Renaturierung - gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel - im Lot zu halten. Deshalb sind an Straßenbauprojekte besonders hohe Anforderungen zu stellen. Höchsten Stellenwert hat dabei die Vermeidung negativer Folgen für Mensch und Natur! Vor diesem Hintergrund stellt es einen Anachronismus dar, ein Straßenbauprojekt wie für Jöhlingen geplant ausgerechnet durch ein Landschaftsschutzgebiet führen zu wollen, insbesondere angesichts der zweifelhaften Erfolgsaussichten. Die geplante Umgehungsvariante soll das bisher belastete Wohngebiet am nordöstlichen Ortsrand entlasten. Doch mit der geplanten Umgehung werden die Probleme nicht gelöst sondern an den südlichen Ortsrand verlagert und dann noch deutlich verschärft. Gut ausgebaute Straßen ziehen den Verkehr an! Vor allem der Fernschwerlastverkehr wird massiv zunehmen und kann dann noch schneller nach Heilbronn und Stuttgart durchfahren. Eine Verkehrsentlastung sieht anders aus! Die geplante Trasse sieht den Bau einer Brücke und ein dreispurig ausgebautes Teilstück vor, ohne jeglichen Lärmschutz in geringem Abstand zum Wohngebiet. Das führt zu einer überproportionalen Zunahme der Geräusch- und Lärmemission. Aufgrund der vorherrschenden Südwestwindlage verbunden mit der Hang-und Tallage der gesamten Ortschaft sowie der erhöhten Trassenführung werden Lärm- und Schadstoffbelastung für viele Teile Jöhlingens dramatisch zunehmen. Insbesondere die Wohngebiete am gegenüberliegenden Hang werden unter der Schalleinstrahlung und -reflexion enorm zu leiden haben. Selbst das heute belastete Wohngebiet wird mit der Umgehung nicht wirklich entlastet. Durch den Rückbau der bisherigen Anbindung in Richtung Karlsruhe kommt es zu einer deutlichen Erhöhung des regionalen Verkehrs genau an diesem Teilstück! Aber damit noch nicht genug! Hinter den eigentlich zu entlastenden Häusern verläuft in geringem Abstand die neue, dreispurig ausgebaute Bundesstraße ohne Lärmschutz! Die Politik ist gefordert, Schaden von allen Bürgern fernzuhalten! Ein Gesamtkonzept, nicht nur für Jöhlingen sondern für alle Kommunen im nordöstlichen Raum um Karlsruhe ist dringend erforderlich. Die Verkehrsprobleme dürfen nicht nur aus örtlicher Sicht betrachtet werden (jeder Ort bekommt seine Umgehung) sondern erfordern eine große Lösung, die nicht zu Lasten der Bürger aber auch nicht zu Lasten der Nachbargemeinden geht. Deshalb muß auch die Entkopplung von Jöhlingen/Berghausen rückgängig gemacht werden. Nur so können die bestehenden Verkehrskonflikte mit den negativen Konsequenzen gelöst werden. Bei einer zeitgemäßen Verkehrspolitik hat die Verkehrsvermeidung und damit die Verringerung von Lärm und Schadstoffen oberste Priorität. Wir brauchen in Jöhlingen keine Paralellautobahn. Uneingeschränkter Nutznießer dieser geplanten Umgehung ist der Fernschwerlastverkehr, der im Umkehrschluss erst zur Eskalation der Verkehrsproblematik geführt hat. Eine Umgehung muss Probleme lösen ohne neue zu schaffen! Und genau das kann die geplante Umgehung nicht. Der Bau einer Umgehung darf niemals zu einer größeren Belastung für die Bürger führen und zu einem umweltzerstörenden Projekt werden. Ein erster wichtiger Schritt wäre daher ein Fahrverbot für den Schwerlastverkehr auf der gesamten B 293 und diesen auf die Autobahn A 5 und auf die B 35 als überregionale Leitstrecke zu führen. Dieses Konzept hat der Bund bereits in den 50er Jahren verfolgt. Wohngebiete wären durch diese Verkehrsführung nicht beeinträchtigt. Im Rahmen einer Gesamtlösung ist die Prüfung alternativer Trassen, bzw. Tunnellösungen unumgänglich.
    3.097 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Bernhard Blattmann
  • *** Schließung des Schlachthofes in Düren aufgrund von massiver Tierquälerei ***
    Der Schlachthof Düren ist ein Betrieb, der bei der Produktion vorrangig auf Profit setzt, anstatt die wichtigen Verordnungen des Tierschutzes einzuhalten. Seit langem werden viele Wiederverkäufer im In- und Ausland mit diesem Fleisch beliefert und die ethischen und moralischen Werte über Bord geworfen. Dem rein profitorientierten Betreiber des Dürener Schlachthofs, den weder direkt die Tierschutz-Schlachtverordnung noch indirekt die Gesundheit der Kunden interessieren, muss dringend die Schlachterlaubnis entzogen werden. In einer Stunde schlachtet der Dürener Schlachthof 35 Tiere! In einer Woche macht das 1.200 Tiere! Das, wie jetzt belegt werden konnte, von Menschen, die keine ausreichende Qualifikation und Ausbildung besitzen und dadurch den ohnehin gestressten Tiere wissentlich große Schmerzen und Qualen zufügen. Das Schicksal und die Qualen der Tiere sind unermesslich! Bullen und Milchkühen werden mehrere Fehlschüsse zur Betäubung in den Kopf gesetzt! Sie erleben den Moment, in welchem der Schlachter Ihnen das Messer zum Todesstich in die Brust setzt bei vollem Bewusstsein und erwachen blutend auf der Schlachtbank! Schweine werden an den Hinterbeinen aufgehängt, noch lebend, weil bei manchem Halsstich zu wenig Blut austritt, ins Brühbad gefahren. Diese Missstände dürfen nicht ungeachtet und ungestraft bleiben!
    43.627 von 45.000 Unterschriften
    Gestartet von Birgit Schwarzer