• Retten Sie 50 Millionen Küken!
    Ich habe seit vielen Jahren eigene Hühner in meinem Garten. Hühner sind tolle, intelligente und sehr soziale Tiere und sie machen unheimlich Spaß! Ich finde es unfassbar grausam, dass die männlichen Küken der Legerassen direkt nach dem Schlüpfen lebendig geschreddert oder vergast werden, nur weil sie sich aufgrund der heutzutage völlig übertriebenen Züchtung nicht dazu eignen, in kürzester Zeit Schlachtreife zu erlangen. Jedes Jahr landen in Deutschland 50 Millionen männliche Küken auf dem Müll.[1] Die männlichen Küken werden in Agrarfabriken direkt nach dem Schlupf aussortiert und qualvoll vergast oder lebendig geschreddert. Niedersachen und Nordrhein-Westfalen wollen das Schreddern der Eintagsküken verbieten. Doch Agrarminister Christian Schmidt (CSU) sträubt sich gegen ein bundesweites Verbot. Jetzt müssen wir die Länder im Streit mit Schmidt unterstützen und ihm gemeinsam zeigen: Wir Wähler/innen nehmen es nicht länger hin, wie in Agrarfabriken mit den Tieren umgegangen wird! Wie andere Nutztiere auch werden Hühner in der Agrarindustrie mit aufwendigen Programmen auf immer mehr Leistung gezüchtet. Legehennen werden dazu gezüchtet, möglichst viele Eier zu legen, sie nehmen nicht so schnell zu wie Masthühner. Die Brüder der späteren „Legehennen“ sind wertlos für die Industrie, da sie weder Eier legen können noch einen wirtschaftlich rentablen Fleischansatz haben.[2] Dass es auch anders geht, zeigt die Initiative “Bruderhahn”. Pro Legehenne darf ein männliches Küken mit aufwachsen. Es wird auf einem Mastbetrieb mit Zugang zum Freiland aufgezogen. Die Küken stammen grundsätzlich von einer ökologischen Elterntierherde ab. Die Hähne werden bis zur 5. Woche mit den Hennen zusammen aufgezogen. Durch die Bruderhahn-Initiative wird zugleich die konzernunabhängige ökologische Geflügelzucht unterstützt [3]. Denn der Markt der “Küken-Produktion” ist derzeit nur auf wenige Großkonzerne aufgeteilt. Ein Verbot des Schreddern und Vergasen der Eintagsküken wäre ein wichtiger Schritt in Richtung einer ökologischeren und tiergerechteren Landwirtschaft. ____________ [1] Diese Zahl errechnet sich aus der Anzahl der jährlich in Deutschland geschlüpften Küken für Elterntierfarmen und Legebetriebe sowie der biologischen Regel, nach der über einen längeren Zeitraum hinweg etwa gleich viele weibliche und männliche Nachkommen schlüpfen. [2] Planet Wissen: „Hühnerwirtschaft - Vom Tier zum Produkt“ [3] Webseite der Initiative Bruderhahn, Mai 2016 Foto: Aleksandr Kondratuk / dpa Diese Petition wurde ursprünglich gestartet von Yves Venedey (Campact-Themenscout).
    270.190 von 300.000 Unterschriften
    Gestartet von Janine Schulz
  • Leere Tonne - Wegwerfstopp für Supermärkte
    Der Wegwerfskandal 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt die privaten Haushalte erreicht. Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich weggeworfen, teilweise noch originalverpackt, oft ist nicht einmal das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht. In der Tonne landen wertvolle Lebensmittel, für deren Herstellung Menschen schwer gearbeitet haben und große Mengen Rohstoffe, Wasser und Energie verbraucht wurden. Die globale Nahrungsmittel-Vernichtung ist ein Skandal angesichts einer Milliarde hungernder Menschen, zumal vieles was wir konsumieren und wegwerfen aus Ländern stammt, in denen Hunger und Wassermangel herrscht. Lastwagen, Flugzeuge und Schiffe transportieren Millionen Tonnen Lebensmittel um die Erde, nur damit sie bei uns auf der Mülldeponie landen. Das ist ethisch überhaupt nicht vertretbar, ökonomisch wahnsinnig und ökologisch eine Katastrophe. Auch die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft ist energieintensiv und setzt viele Treibhausgase frei. Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Nicht unbedeutend sind auch die auf den Müllkippen vergärenden Lebensmittel-Abfälle, denn die entstehende Klimagase beschleunigen die Klimaerwärmung. Welche Rolle spielen die Supermärkte? Die Bundesregierung wendet sich selbst fast ausschließlich an die Verbraucher. Aber diese Appelle reichen nicht aus, wenn die Regierung das selbst gesteckte Ziel erreichen will, in den nächsten fünf Jahren die skandalöse Lebensmittelverschwendung um die Hälfte zu reduzieren. Denn die Supermärkte haben eine zentrale Rolle bei der Verringerung der Lebensmittelverschwendung. Zum einen schmeißen sie selbst Millionen Tonnen essbare Lebensmittel weg, weil ein Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt oder eine braune Stelle ein Stück Obst oder Gemüse weniger schön erscheinen lässt. Zum anderen haben sie in der Geschichte des großen Wegwerfens eine Scharnierfunktion. Sie entscheiden durch ihre Beschaffungspraxis mit darüber, wie viel Gemüse als unverkäuflich auf den Äckern verbleibt und durch ihre Werbung, wie viele KonsumentInnen durch Sonderangebote und Großgebinde mehr nach Hause tragen, als sie eigentlich benötigen. Das führt zu einer Überproduktion entlang der gesamten Produktionskette. Frankreich und Wallonien Frankreich hat den Wegwerfstopp für Supermärkte zum Gesetz gemacht. Wallonien (ein Teil Belgiens) schon 2014. Es verbietet Lebensmittelhändlern, unverkaufte Ware einfach wegzuwerfen. Unverkauftes soll gespendet werden, es kann auch als Tiernahrung oder als Kompost für die Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Größere Supermärkte (ab 400 Quadratmetern) müssen einen Vertrag mit einer karitativen Organisation über die Abgabe von Lebensmittelspenden schließen. Das Thema soll auch im Schulunterricht eine wichtige Rolle spielen. In Belgien können Supermärkte, die die Vorgaben nicht erfüllen, sogar geschlossen werden. Was erreicht unsere Kampagne? Es kann nicht angehen, dass das Wegwerfen billiger ist für die Unternehmen als das Weiterverwenden. Deshalb müssen auch die Entsorgungskosten von Lebensmittel-Müll für Supermärkte und Großhandel verteuert werden. Wir sprechen mit den Bundestagsfraktionen und machen öffentlich Druck für das Gesetz zum Wegwerfstopp. Wir bringen die Entscheidungsträger auf Trab - mit Witz und Argumenten, mit Aktionen und mit guten Alternativen. Denn es braucht die gesellschaftliche Auseinandersetzung über die tägliche persönliche Konsumentscheidung hinaus. Mit einem Gesetz, das Supermärkten das Wegwerfen verbietet, würde vieles in Bewegung kommen, da sie alle Verbraucher erreichen und ein anderes Bewusstsein befördern können. Verändern soll sich der Umgang mit optisch nicht mehr ganz perfekten Lebensmitteln, aber auch der Einkauf der Supermärkte. Was muss außerdem passieren? Wir brauchen ein Gesamtkonzept gegen die Lebensmittelverschwendung entlang der ganzen Produktionskette. Letztlich geht es nicht allein um die Supermärkte: es braucht wirksame Maßnahmen, um auch bei der Produktion weniger auf dem Acker zu lassen. Standards und Normen, die gutes Obst oder Gemüse aufgrund ihrer Größe oder Form vom Verkauf ausschließen, müssen vom Tisch. Bildungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit sollen werben für einen bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln und Essensresten. Und schließlich sollten für gesundheitlich unproblematische Produkte wie Wasser, Reis, Zucker das Mindesthaltbarkeitsdatum gänzlich abgeschafft werden und durch ein Produktionsdatum ersetzt. Darüber hinaus geht es darum, regionale Vermarktung zu fördern und die Überproduktion zu bremsen. Die Verschwendung geht weiter, solange Gesetze beispielsweise verlangen, dass Lebensmittel zu Agrosprit verarbeitet werden und die Agrarförderung auf Massen- und Billigproduktion setzt.
    40.812 von 45.000 Unterschriften
    Gestartet von Valentin Thurn
  • Sofortiges Verbot von krebsauslösenden Unkraut-Giften (Glyphosat)!
    Ein weltweit in Tonnen-Mengen eingesetztes Unkrautvernichtungsmittel, Glyphosat, steht schon länger im Verdacht, Krankheiten wie Krebs oder neurodegenerative Erkrankungen auszulösen. Der Verdacht wurde im März 2015 von der International Agency for Research on Cancer (IARC; Internationale Krebsagentur) in vollem Umfang bestätigt. Die IARC hat Glyophosat in die Gruppe 2A ("wahrscheinlich krebserregend") eingestuft. Die IARC ist eine der WHO (Weltgesundheitsorganisation) untergeordnete Behörde, die wissenschaftliche Studien von unabhängigen Experten prüfen und bewerten lässt. Glyphosat wird nicht nur zur Unkrautbekämpfung vor der Aussat eingesetzt, sondern auch kurz vor der Ernte in großer Menge ausgebracht, um die Nutzpflanzen zum Absterben zu bringen und dadurch die Gewinnung des Getreides zu erleichtern. Fest steht, dass die Substanz Glyphosat bzw. ihre Abbauprodukte in Pflanzen zu finden sind, im Getreide, aber auch in Nutztieren, die mit Glyphosat-behandelten Pflanzen gefüttert wurden. Auch in Menschen ist dieser Stoff nachweisbar und sogar in Muttermilch. Verschiedene, sehr gut recherchierte Berichte, u.a. im SPIEGEL, lassen vermuten, dass dieser Stoff ursächlich für schwerste Erkrankungen von Tieren und Menschen verantwortlich ist. Die Hersteller und Vertreiber von Glyphosat, u.a. Monsanto, laufen gegen die Entscheidung der IARC Sturm und verlangen die Revidierung oder Rücknahme dieser Einstufung. Bis Klarheit über die mögliche Gefährdung durch Glyphosat herrscht, muss der Vertrieb und das Ausbringen dieses Stoffes sofort untersagt werden.
    684 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Alexander Lerchl
  • Verbot von Wildtieren in Zirkussen
    Der tragische Tod eines 65-Jährigen im Neckar-Odenwald-Kreis durch einen Elefanten hat leider wieder einmal gezeigt, dass eine Haltung von Wildtieren in Zirkussen niemals artgerecht erfolgen. Ich jedenfalls habe z. B. noch nie in freier Wildbahn einen Bären gesehen, der auf einem Fahrrad fährt. Ich denke wir befinden uns mittlerweile in einer aufgeklärten Gesellschaft, die es nicht mehr nötig hat sich an dem Leid von Tieren zu erfreuen. Ein Verbot würde auch nicht wie oft argumentiert viele Zirkusse in ihrer Existenz gefährden. So sahen z. B. im Jahr 2014 fast 15 Millionen Menschen die Show des Cirque du Soleil. Dieser verzichtet seit Anbeginn auf Tiere. Ein Wandel kann jedoch nur dann Einsetzen wenn endlich das Wildtierverbot in Zirkussen erlassen wird. Wir als Menschen haben kein Recht Tiere so zu behandeln. Weitere Infos auch unter: http://www.peta.de/themen/Zirkus
    600 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Knorr
  • @bmub Plastikbedrohung stoppen Plastiktüten verbieten
    Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben eine Inventur der Nord- und Ostsee begonnen, die klären soll, wie hoch die Plastikbelastung bei uns ist. Sie haben keine guten Nachrichten: In der Nordsee bilden sich bereits erste Plastikteppiche aus mikroskopisch kleinen Teilchen. Und die finden ihren Weg in Fische und Krabben. Das Mikroplastik gelangt so in die Nahrungskette und gefährdet damit auch uns Menschen. Helfen Sie mit: Werfen Sie Müll nicht achtlos weg, sondern stets in den Mülleimer. Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie für den Strandtag eingepackt haben. Kaufen Sie langlebige Produkte – so schonen Sie wertvolle natürliche Ressourcen und vermeiden Müll. Nutzen Sie plastikfreie Verpackungen, Mehrwegflaschen aus der Region und eigene Tragetaschen für den Einkauf. Gerade kleine Kunststoffteile sind neben Plastiktüten die gefährlichsten für die Natur. Flaschendeckel, Zigarettenkippe, Bonbonpapier und Co. gehören unterwegs in die Hosentasche, nicht in die Landschaft. Fast Food und „to go“ machen Müll. Verwenden Sie unterwegs verschließbare Kaffebecher, genießen Sie die Speisen vor Ort oder nehmen Sie mitgebrachte Brote in einer Dose von zu Hause mit. Damit schonen Sie gleichzeitig Geldbeutel und Natur. Trennen Sie Ihren Müll. Nur so ermöglichen Sie, dass Plastik und andere Stoffe überhaupt recycelt werden können. Achten Sie beim Kauf von Kosmetikprodukten darauf, dass diese keine Mikroplastikpartikel enthalten, z. B. Polyethylene. Kosmetikhersteller müssen Plastik als Inhaltsstoff deklarieren. Verbraucher können Kunststoffe in der Liste der Inhaltsstoffe an folgenden Bezeichnungen und Abkürzungen erkennen: Polyethylen (PE) Polypropylen (PP) Acrylat (ANM) Ethylen-Vinylacetat (EVA) Polyethylenterephthalat (PET) Polyester (PES) Polyamid (PA) Polyurethan (PUR) Polyimid (PI)
    805 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Christiane Henker
  • Stop Ferkelfabrik Alt-Tellin
    Es gibt Industrien, die den Bogen überspannen. So wie wir, dank vieler aktiver Bürger und nur durch wenige handlungslegitimierte Politiker, begonnen haben, die Atomindustrie auszuschleichen, ist auch die Massentierhaltung, völlig klar, ein Hort zunehmender Nachteile für Mensch, Tier und Umwelt, als daß sie das halten könnte, was vorher (mal wieder) versprochen wurde. Weder schafft sie nennenswerte Arbeitsplätze, noch geht es uns allen nun besser. Im Gegenteil, versinken unsere Äcker in Güllepisse, stinkt es zunehmend nach Industrie und nicht "nach Land", entwickeln sich antibiotikaresistente Keime und werden Straßen durch ein erhöhtes LKWmassenaufkommen zerstört. Das hergestellte Produkt heißt nicht umsonst Billigfleisch und zerstört nicht zuletzt menschliche Gesundheit und ausländische Märkte!! Das Tierleid, dokumentiert durch mittlerweile unzählige, Videos, Bilder, Filme und Fernsehbeiträge ist ein vom Menschen, in unserem Fall Adrianus Straathof, geschaffener Abgrund, der moralisch und ethisch unvertretbar ist. Das Motto lautet: BAUERNHÖFE STATT AGRAR-FABRIKEN !! weiterführende Links zum Wahnsinn: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Straathof-erhaelt-Tierhaltungsverbot,nordmagazin26900.html http://www.brandeins.de/archiv/2010/tierisch/schweine/ http://www.oya-online.de/article/read/596-schweine_guelle_geld.html http://www.deutschlandradiokultur.de/schweinemast-ein-jaemmerliches-leben-auf-einem-quadratmeter.1076.de.html?dram:article_id=310359 http://www.welt.de/politik/deutschland/article137640765/Wie-Schweineguelle-unser-Grundwasser-gefaehrdet.html http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2349242/#/beitrag/video/2349242/Magdeburg-Prozess-um-Tierhaltungsverbot Aktuell vom 4.3.2015: Breite Landtagsmehrheit gegen Volksinitiative Massentierhaltung Die Volksinitiative gegen Massentierhaltung ist im Potsdamer Landtag in der ersten Runde gescheitert. Sowohl die Koalitionsfraktionen von SPD und Linken als auch die Opposition von CDU und AfD lehnten die von 34 000 Bürgern unterstützte Initiative für eine artgerechtere Tierhaltung am Mittwoch im Agrarausschuss ab. Einzig die Fraktion der Bündnisgrünen stimmte für die Forderungen. http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/3792210-958092-breite-landtagsmehrheit-gegen-volksiniti.html Wo Politik versagt, müssen WIR aktiv werden !!!
    730 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Karsten Behr
  • Nachhaltige Mehrwertsteuer-Reform - ökologische Wende für Nahrung, Kleidung, Verkehr und Energie
    1. Verringerter Steuersatz für ökologische Produkte der Daseinsvorsorge a) Sofortige Geringerbesteuerung von Ökostrom und Biolebensmitteln Eine ökologische Umsatzsteuerreform sieht für ökologisch nachhaltige, nach jeweils strengen Kriterien zertifizierte Produkte den verminderten Steuersatz von derzeit 7% vor. Dies stärkt den Markt und auch den internationalen Wettbewerb um nachhaltige Erzeugung und Dienstleistungen im Bereich Nahrung, Kleidung, Energie und Verkehr. Konventionelle Produkte, Verfahren und Dienstleistungen werden mit dem normalen Steuersatz von derzeit 19% belegt. Diese Steuerreform verringert auch den Preisabstand von konventionellen Billigprodukten zu biologisch erzeugten, insbesondere im Lebensmittelhandel. Um den besonders hohen Ressourcenverbrauchs in der Fleischproduktion sowie die stark etablierte Massentierhaltung langfristig wirksam steuern zu können, ist für Lebensmittel ein dreistufiger Steuersatz vorgesehen, der nach den Reformvorschlägen der EU-Kommission von 2018 möglich ist: 0% MwSt: Nahrungsmittel aus zertifiziert biologischer Erzeugung (ohne Tierprodukte) 7% MwSt: Nahrungsmittel aus konventioneller Erzeugung (ohne Tierprodukte) sowie Tierprodukte aus zertifiziert biologischer Erzeugung 19% MwSt: Tierprodukte aus konventioneller Erzeugung Auf diese Weise werden Verbraucher kaum mehr belastet, tendenziell sogar immer stärker entlastet. Außerdem werden sowohl die Leistungen durch biologische Erzeugung als auch die Belastung durch die von immer mehr Verbrauchern kritisch gesehene Fleischproduktion berücksichtigt. Die Auswirkungen auf die Kosten für Bezieher von Alg II oder Grundsicherung sind zu ermitteln, die monatlichen Richtsätze ggf. anzuheben. b) Vorbereitung der Geringerbesteuerung weiterer Produkte der Daseinsvorsorge und Bildung, z.B. Kleidung und Druckerzeugnisse Ebenso wie bei Ökostrom und Biolebensmitteln ist ein dauerhaft verminderter Steuersatz für öko-fair produzierte Kleidung bzw. Textilien sachgemäß. Dafür ist die Voraussetzung zu schaffen, indem - vergleichbar dem EU-Bio-Siegel - ein anerkannter Standard für Bio-Kleidung definiert und kontrolliert wird, und zwar kombiniert mit ebenso standardisiert anerkannter fairer Produktion und Vermarktung. Die Kombination von bio und fair ist gleichzeitig auch auf Lebensmittel auszudehnen. Für Zeitschriften und Bücher gilt: 100% Recyclingpapier. 2. Verringerte Besteuerung von energiesparenden Haushaltsgeräten und ökologisch nachhaltigen Dienstleistungen a) Energiespargeräte der besten Effizienklasse (Top-Runner-Prinzip). Haushaltsgeräte der besten Effizienzklasse werden geringer besteuert - so lange, bis die technische Entwicklung zu besseren Standards geführt hat. Dann wird turnusmäßig die Besteuerung angepasst. b) Reparaturen von Haushaltsgeräten Um Ressourcen zu schonen und einen Anreiz für Reparatur statt Neukauf zu schaffen, sollen Reparaturen von Haushaltsgeräten, wie z.B. bereits in Schweden, ermäßigt besteuert werden. Dadurch wird auch ein Anreiz gegen die Obsolenz und für dauerhafte Reparaturfähigkeit von Geräten geschaffen. c) Nachhaltige Bio-Gastronomie und Öffentlicher Personenverkehr Ermäßigung soll für Getränke und Speisen solcher Restaurants, Kantinen, Cafés etc. gelten, die ausschließlich biologisch erzeugte Lebensmittel verarbeiten. Steuernachlass für Übernachtungen muss auf zertifizierte Bio-Hotels bzw. Bio-Jugendherbergen beschränkt werden. Mit 7% gering besteuert werden sollen nur Fahrkarten des Nah- und Fernverkehrs solcher Verkehrsunternehmen, die ihre Züge ausschließlich mit Ökostrom fahren lassen. Bei der Berücksichtigung von Bussen sind strenge Kriterien zu erstellen, die für Ökostrom auch die nachhaltige Herstellung und Effizienz der Akkus, für Bio-Kraftstoffe auch die Gewinnung aus Bioabfällen statt aus Ackerpflanzen voraussetzen. So kommen ökologische, soziale und fiskalische Anforderungen in eine sinnvolle Balance.
    12.923 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Frithjof Rittberger Picture
  • Erkennen Sie öffentliches Interesse an und erteilen Sie Auskunft, Frau Dr. Soltau!
    Nach dem Haburgischen Transparenzgesetz sind diese Auskünfte zu erteilen. Es kann und darf nicht angehen, daß dieses Gesetz willkürlich durch Hürden wie Androhung wahrscheinlich überhöhter Kosten unterlaufen wird.Die genehmigende Behörde sollte aufgrund des zu erwartenden Informationsstands eigentlich in der Lage sein ohne zusätzlichen Aufwand die Auskünfte zu erteilen.
    2.350 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Karl-H. W. Greve
  • Petition gegen die Rasseliste bei sogenannten Kampfhunden und für den Hundeführerschein
    Alle Hundehalter sollten wissen wie man mit seinem Hund umgeht. Eine Diskriminierung einzelner Hunderassen und Ihrer Halter ist nicht akzeptabel.
    2.496 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Klaus Herzig
  • Gegen die Ausrottung des Mufflonbestandes im Altmühltal!
    Anfang 2016: Nochmal zusammen gefasst, was ist uns wichtig: - Die Hege der kleinen Mufflon-Herde östlich der Autobahn im Köschinger Forst. - Ausreichend große Herdengröße von mind. 50 Tieren! - Keinen Abschuß ohne trifftigen Grund - wenn ein Tier lahmt, ist das kein trifftiger Grund, sofort zu schießen. Hier ist Beobachtung von Nöten. - Wald vor Wild ist keine Alternative und gehört in der bayrischen Vorgehensweise angepasst! - Der Entscheidung der Unteren Jagdbehörde (Landratsamt Eichstätt) seitens Oberer Jagdbehörde und Ministerium folgend: Mufflons dürfen gehegt werden! 19.März 2015: Liebe UnterstützerInnen! Leider hat unser Engagement noch keine wirklichen Früchte, außer des Aussetzens des Beschlusses, getragen. Gerüchte werden aus den Regionen Eichstätt und Kösching in die Welt gesetzt! Die Tiere wären alle krank und werden auf den Straßen tot gefahren... Alles Quatsch! Wenn nur einer vom anderen abschreibt, passiert so was! Die Tiere sind prächtig gesund und halten sich von Straßen fern. Sie sind schwerpunktmäßig Grasfresser und vertragen Rinde nur schlecht. Krankheiten werden entweder von Hausschafen eingeschleppt (Moderhinke z.B. IMMER zu 100%) und andere Schaleneinwachsungen haben unterschiedliche Gründe. Januar 2015: Unser Engagement hat nach nicht einmal 7 Tagen zum Erfolg geführt! Die Regierung von OBerbayern hat den Abschussbeschluß VORLÄUFIG zurück gezogen! Alle haben an einem Strang gezogen und die Regierung hat revidiert- eine große Leistung von allen Beteiligten! Allerdings ist es noch nicht vorbei - leider. "Kräfte" und Stimmen vor Ort scheinen Probleme mit der Akzeptanz der Aussetzung des Abschusses zu haben. Wir bleiben wachsam und darum bitten wir die Behörden auch! Jeder muss jetzt seine Vereinbarung einhalten! Hier für euch ausschnittsweise unsere Petitionsanliegen an die Regierung Oberbayern: "Die Petenten (Frau Winter und Herr Smischek) trugen im Wesentlichen folgende Argumente vor: Es handle sich um keine Ansiedelung von neuen Beständen sondern um eine Wiederansiedlung von Muffelwild, dass seit Jahrzehnten (seit 1930) in diesem Gebiet heimisch war und bejagt wurde. Es gebe Bilder und Zeitzeugen, die aussagen können, dass vor 1974 (1945-1984) im fraglichen Gebiet Muffelwild als Standwild mit Abschussplänen bejagt worden sei. Das Muffel-wild sei im Zeitraum zwischen 1970 bis 1984 durch Bejagung stark reduziert worden und dann abgewandert, deshalb sei auch 1984 keine Klärung notwendig gewesen und nicht erfolgt. Amtliche Abschusspläne seien bei der Unteren Jagdbehörde Eichstätt wohl deshalb nicht mehr vorhanden, weil das betroffene Gebiet vor der Gebietsreform auf drei Landkreise auf-geteilt war, nämlich LA Ingolstadt, LA Eichstätt und LA Riedenburg. Es bestehe Unverständnis darüber, dass ein sich von selbst angesiedelter gesunder Bestand, der in den letzten 6 Jahren keine Schäden verursachte, nicht wieder akzeptiert und gehegt werden darf, obwohl das stets zitierte Schreiben des Ministeriums aus 1984 besagt, dass in Gebieten, die vor 1974 Muffelwild als Standwild hatten auch weiterhin diese Wildart hegen dürfen. Krankheiten, insbesondere Schaleneinwachsungen, seien aufgrund der Gegebenheiten in diesem Gebiet (u.a. felsiger Untergrund) und der Tatsache, dass die Mufflons in einem Gebiet von 6.000 ha sehr viel wandern, nicht zu erwarten. Es gebe auch bisher keine gemeldeten Wildschäden durch Muffelwild in dem Gebiet der HHG Kösching." Dies ist unser Ursprungstext zu Beginn der Petition: "Ein Hexentreiben auf Mufflons" Eile ist geboten. Die Schusszeit dauert nur noch wenige Wochen, und bis dahin soll die Sache erledigt sein. 18 Mufflons im Kreis Eichstätt müssen sterben, weil einige Waldbauern das so wollen. Die Regierung hat daher die Ausrottung des kerngesunden Bestands verfügt. Eichstätt: Zwei Jäger kämpfen gegen die Tötung eines kerngesunden Bestandes im Kreis Eichstätt - Lesen Sie mehr auf: http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Eichstaett-Ein-Hexentreiben-auf-Mufflons;art155371,3000357#plx107765696118 Mufflons auf einer 6000 ha großen Fläche sollen abgeschossen werden, weil vor 6 Jahren ein Verbiss an einer ganz anderen Landschaftsstelle von Waldbauern festgestellt wurde. Die Schonfrist startet am 01. Februar, bis dahin sollen alle Tiere erlegt sein. Die Willkür und das vordergründige christliche Gehabe der CSU-Regierung gegenüber anderen Kreaturen ist ekelhaft. Wenn Mufflons kein "Standwild" sind, dürfen sie nicht gehegt werden und somit zum Totalabschuss jetzt frei gegeben. Respekt vor Natur und anderen Lebewesen, das scheint uns abhanden gekommen zu sein. Deswegen möchte ich diese Petition anstoßen!
    4.647 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Ninja Winter Picture
  • Endgültige Abkehr von "verbrauchenden" Versuchen an Wirbeltieren
    In einer fortschrittlichen, wohlhabenden und demokratisch organisierten Gesellschaft haben Praktiken, die Millionen von leidensfähigen Lebewesen erhebliches Leid und Tod bringen, keinen Platz. Dagegen tut entschlossene Förderung alternativer Methoden zur Erforschung der Verträglichkeit von Substanzen und Heilmöglichkeiten für schwere Krankheiten Not. Vielversprechende Ansätze wie Versuche mit Zellkulturen, künstlichen Organen, Computer-Simulationen usw. halte ich für ausbauwürdig. Tausende seriöser Mediziner wie Ärzte gegen Tierversuche nennen jede Menge solcher Ersatzmethoden und kritisieren Tierversuche als grausam und überflüssig. Alternative, insbesondere ganzheitliche Heilmethoden aus aller Welt verdienen es, ernster als bisher genommen und je nach Einzelfall auch bei unseren (Zivilisations)Krankheiten erwogen zu werden. Letztlich müssen wir Menschen uns endlich von unserer Anmaßung verabschieden, unser Wohl als eine Spezies unter Millionen über alles andere zu stellen. Wir sollten endlich anerkennen, dass wir uns nicht über die Natur stellen können, von der wir ein Teil sind. Unsere Existenz schließt Krankheit, Leiden und Sterben ein. Warum opfern wir erschreckend bedenkenlos Millionen von Mitlebewesen, um unsere, oftmals durch unsere eigene, widernatürliche Lebensweise mit zu verantwortende Gebrechen zu heilen oder unsere unersättliche Neugier zu stillen? Ganz zu schweigen davon, dass die Übertragbarkeit solcher Forschungsergebnisse mehr als strittig ist. Ich bin seit meiner frühesten Kindheit immer wieder entsetzt darüber, wie unsensibel und oft brutal unsere Art nicht nur miteinander, sondern in noch viel höherem Maße mit anderen Spezies, umgeht. Kaum ein Geschöpf, das wir nicht manipuliert und für unsere inzwischen wahnwitzig ausgefeilte Maschinerie des überwiegend wirtschaftlichen Nutzen-Denkens ausgebeutet hätten. Wir nennen uns Krone der Schöpfung und halten uns für das Zentrums unseres einzigartigen und verwundbaren Planetens. Aber unserer enormen Verantwortung durch unsere vielfältigen Gaben und Möglichkeiten werden wir in keinster Weise gerecht. Welcher Logik entspricht es, dass jemand gesundet/gar nicht erst erkrankt durch Kenntnisse, die im Zusammenhang mit für Tausende wehrloser Kreaturen schmerzhaften und letztlich tödlichen Experimente gewonnen wurden? Meiner nicht. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.
    474 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Christine Berg
  • Stoppen Sie das Fracking-Gesetz, Frau Nissen
    Fracking gefährdet unser Trinkwasser schadet dem Klimaschutz und löst Erdbeben aus - die Bundesregierung muss deshalb Fracking endlich verbieten. Doch der Fracking-Gesetzentwurf der Bundesregierung soll der gefährlichen Fracking-Technologie in großen Teilen Deutschlands den Weg ebnen. Anstatt Fracking konsequent zu verbieten, will die Bundesregierung diese Risikotechnologie unterhalb von 3000 Metern generell erlauben, mit Ausnahme einiger Ausschlussgebiete. Und auch überhalb von 3000 Metern könnte eine Expertenkommission, die demokratisch nicht legitimiert ist, Fracking ab 2018 möglich machen. Zudem erlaubt der Gesetzentwurf, mit Schadstoffen belastetes Lagerstättenwasser unterirdisch zu verpressen - ohne vorherige Reinigung.
    1.453 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Helga Wildberger