• Stromzähler 'Smart Meter' – Verbot von strahlungsintensiven Geräten
    Energieunternehmen/Grundversorger/Stadtwerke wollen aktuell in allen deutschen Haushalten gemäß „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ den bisherigen Stromzähler durch einen „intelligenten Stromzähler“ sogenannten „Smart Meter“ ersetzen. Folgende Gefahren für jeden einzelnen Bürger sind damit verbunden: • Elektrosmog (die Strahlung von einem Smartmeter entspricht ca. 160 Mobiltelefonen und somit daraus resultierenden massive gesundheitliche Probleme) • mindestens 20 € / Jahr Zusatzkosten für jeden Verbraucher • Fernabschaltung von Strom (Hackerangriffe und Manipulation von außen möglich, Blackout) • Falschmessungen zu Lasten des Verbrauchers • Rundfunk-Empfangsnetz gestört • Datenschutz Mehr als 50 Wissenschaftler und medizinische Fachkräfte aus 20 Ländern warnen hinsichtlich des Einsatzes dieser sehr strahlungsintensiven „Smart Meter“. Das Center for Electrosmog Prevention (CEP) schätzt, dass ein einziger Smart-Meter so viel Strahlung abgibt wie 160 Mobiltelefone zusammen. Andere Studien kamen zum Ergebnis, dass Smart Meter sogar die 1000-fache Strahlung eines normalen Handys abgeben. Gehirntumore sind nach Leukämie die zweithäufigste Krebserkrankung bei Kindern. Die Zuwachsrate für ältere Teenager liegt europaweit bei 1.5 Prozent pro Jahr. In England stiegen die Stirn- und Schläfenlappentumore bei Kindern von 1999 bis 2009 signifikant. Auch die WHO hat bereits 2001 niederfrequente Magnetfelder sowie 2011 auch hochfrequente elektromagnetische Felder als krebserregend für den Menschen eingestuft. Die integrierte Datenfernanbindung im Smart Meter (Mobilfunk und/oder zusätzlicher E-Smog auf Stromleitungen) kann nicht vom Verbraucher abgeschaltet werden. Verbrauchsdaten können in Zeitintervallen von 15 Minuten gespeichert und/oder vom Stromlieferant abgerufen werden. Die Strahlung geht durch Mauern und wirkt rund um die Uhr auf den gesamten Körper! Mehrfach wurden spontane Brände und Explosionen beobachtet. Typische, geeichte Elektrokabel, die Gebäude mit Strom versorgen (50 Hz Strom), sind nicht dafür entwickelt oder ausgelegt, hohe Oberschwingungsfrequenzen zu leiten, die durch den Smart Meter in steigendem Ausmaß auf normalen elektrischen Leitungen vorhanden sind. Durch diese Frequenzen, die sich mit der geplanten Einführung von 5G (bis zu 60 GHz) noch verstärken würden, können Teile der Gebäude-Infrastruktur ermüden. Heute marktübliche Smart Meter messen bis zum Sechsfachen des in Wirklichkeit vorliegenden Stromverbrauchs, da Smart Meter mit Energiesparlampen, LED-Leuchten mit Dimmer, effizienten Schaltnetzteilen, usw. nicht zu Rande kommen. In mehreren Bezirken Kaliforniens wurde die Installation der Smart Meter mittlerweile vorerst auf Eis gelegt, da die zuständigen Gesundheitsbehörden entsprechende Bedenken geäußert haben. Auch in weiteren US-Bundesstaaten sowie in Teilen Kanadas und Frankreich wachsen die Vorbehalte gegen Smart Meter. In Italien werden verkabelte Smart Meter verwendet, die keine RF-Strahlung aussenden. Damit der Kunde möglichst wenig von der Umstellung der Stromzähler merkt, findet der Austausch in 2 Schritten statt. Daher wird der bisherige Stromzähler zunächst durch einen „modernen“ Stromzähler ersetzt. Dieser „moderne“ Stromzähler (zunächst! ohne Kommunikationseinheit) wird dann spätestens im zweiten Schritt durch eine modulare Erweiterung (= Nachrüstung einer Kommunikationseinheit) zum strahlenden „Smart Meter“ umfunktioniert. Am 3. Juli 2013 hat das Österreichische Parlament eine Novelle zum ELWOG beschlossen. In dem geänderten Gesetz wurde ausdrücklich ein Recht des Kunden eingebaut, dass es ihm gestattet, ein solches "intelligentes Messgerät" abzulehnen. Schaffen wir in Deutschland das auch, dass der Kunde selbst entscheidet, was er im Keller installiert bekommt?
    51 von 100 Unterschriften
    Gestartet von R. Stoll
  • Niedersachsen-Schülerticket auch für FSJ und BFD!
    Freiwilligendienste müssen gestärkt werden! Täglich leisten über 8500 junge Menschen in Niedersachsen, bundesweit sogar über 80.000, wichtige Arbeit in sozialen Einrichtungen. Vom Altenheim bis zum Jugendkulturzentrum, überall trifft man auf Jugendliche, die sich freiwillig engagieren. Allerdings wohnt nicht jede*r Freiwillige*r im Ort der Einsatzstelle oder hat ein Auto mit dem er*sie mobil ist. Gerade in ländlichen Regionen sind ÖPNV-Monatskarten sehr teuer und können mitunter ein Grund sein, weshalb sich junge Menschen gegen einen Freiwilligendienst entscheiden. Ohne junge, engagierte Menschen auf dem Land gibt es auch weniger Kulturangebote, speziell für Jugendliche. Weniger Kulturangebote bedeuten weniger Anreize für junge Menschen auf dem Land zu leben. Um dieses Szenario zu verhindern, sollen auch FSJler*innen Niedersachsen-Schülerticket benutzen dürfen! In Hessen wurde dieses Ticket bereits eingeführt und es hat sich gezeigt, dass dies ein voller Erfolg war! Dort wurde das Ticket von knapp der Hälfte aller Schüler*Innen, FSJler*innen und Auszubildenden gekauft, was eine Steigerung von 60% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Nun gibt es sogar Überlegungen, ob man das Ticket auch für Senior*innen einführen, und damit die dringend benötigte Verkehrswende vorantreiben soll. Zu guter Letzt ist das Niedersachsen-Schülerticket auch eine gewisse Form von Anerkennung für den Dienst, den sie für unsere Gesellschaft leisten, und ein weiterer Anreiz für junge Menschen ein FSJ zu machen. Stellen Sie die Weichen Herr Althusmann, und lassen sie auch FSJler*innen mit dem Niedersachsen-Schülerticket fahren!
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Nils Wolter
  • Stoppen Sie die Holzoffensive! Für naturnahe Wälder.
    In den letzten Jahren hat Baden-Württemberg seine Wälder auf breiter Front durchforstet und massiv abgeholzt. Mit unseren Wäldern soll schnelles Geld verdient werden. Durch die "Holzoffensive” des Landes wird sehr viel mehr Holz eingeschlagen als unsere Wälder verkraften können. Das ist insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden Klimaveränderungen sehr problematisch, da die Bäume so wesentlich anfälliger für Trockenstress werden! Wir brauchen jetzt ein nachhaltiges Konzept für unsere Wälder: Das bereits bewährte “Lübecker Modell” von Lutz Fähser und Knut Sturm ist ein solches. Damit werden die natürlichen Abläufe in den Wäldern weitgehend zugelassen bzw. im Sinne der Wirtschaftsziele mitbenutzt. Das macht auch ökonomisch Sinn, da so mit und nicht gegen die Natur gearbeitet wird. So kann der Einsatz von Menschen und Maschinen (und damit Kosten) reduziert werden. In den Stadtwäldern der Städte Meiningen & Schwerte und der saarländischen Landesforstverwaltung wird es bereits seit Jahren erfolgreich angewandt. Die wirtschaftliche Überlegenheit des Modells zeigt sich erst nach einigen Jahre, aber dann sind die Unterschiede gravierend, wie man beim Vergleich der Zahlen von Lübeck (ökologisch-naturnah wirtschaftend) und Lauenburg (konventionell wirtschaftend) sehen kann: Vergleich der wichtigen Kennzahlen (aus dem Jahr 2011) der Forstämter Lübeck & Lauenburg im Vergleich (beide Forstämter sind vom Standort her vergleichbar). Lübeck - Lauenburg Fläche: 4.300 ha - 10.000 ha Hiebsatz: 11.800 Fm - 47.702 Fm Umsatz: 1,45 Mio. € - 2,8 Mio. € Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass der Lübecker Stadtwald offensichtlich deutlich profitabler ist als Lauenburg. Das Holz aus Lübeck ist mehr als doppelt so wertvoll wie das aus Lauenburg. Nachhaltigkeit und Umweltschutz zahlt sich also aus! Wir wollen das Lübecker Modell auch für Baden-Württemberg!
    45 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wieland Harms
  • Abwasservertrag stoppen - alternative Lösungen finden
    Durch die Stadt Strausberg wurde mit Hilfe von Mitteln des Landes ein Gutachten zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes in Auftrag gegeben. Das Gutachten soll im März 2020 fertig sein. Aufgabenstellung ist u.a. dass die Gutachter Handlungsempfehlungen geben, mit welchen Maßnahmen der Wasserhaushalt in der Region stabilisiert werden kann. Sollte dann die Empfehlung kommen, dass es besser wäre, das Abwasser dem Grundwasser wieder zuzuführen, kann dann nicht gehandelt werden, da der WSE bis dahin Millionen in das Klärwerk Münchehofe investiert und sich vertraglich verpflichtet hat, das Abwasser dort hinzuleiten. Damit wären wichtige Mittel gebunden, die man in alternative Maßnahmen stecken könnte. Das könnten beispielsweise Biokläranlagen in kleineren Ortsteilen sein, wo dann das geklärte Abwasser vor Ort versickert. Mit dieser Petition wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Verbandsmitglieder auch eine Verantwortung in dieser Hinsicht haben und auch für zukünftige Generationen verantwortlich sind. So wurde am 08.04.2019 in den Medien darauf hingewiesen, dass in Brandenburg die Temperaturen weiter ansteigen könnten(2). Hier muss bereits heute nachgedacht werden, wie wir zukünftig handeln wollen. Bitte verteilen Sie diese Petition auch in Ihrer Gemeinde, denn die Wasserproblematik wird irgendwann alle Verbandsmitglieder treffen. Vielen Dank! Die Verbandsmitglieder des WSE: Ahrensfelde für den OT Mehrow Bürgermeister Wilfried Gehrke Altlandsberg Bürgermeister Arno Jaeschke Erkner Bürgermeister Henryk Pilz Fredersdorf-Vogelsdorf Bürgermeister Thomas Krieger Gosen-Neu Zittau Amtsdirektor Hans Joachim Schröder Grünheide (Mark) für die OT Grünheide, Kagel, Kienbaum und den OT Freienbrink Bürgermeister Arne Christiani Hoppegarten Bürgermeister Karsten Knobbe Neuenhagen bei Berlin Bürgermeister Ansgar Scharnke Petershagen/Eggersdorf Bürgermeister Marco Rutter Rehfelde, Garzau-Garzin, Oberbarnim für den OT Klosterdorf Amtsdirektor Marco Böttche Rüdersdorf bei Berlin Bürgermeister André Schaller Schöneiche bei Berlin Bürgermeister Ralf Steinbrück Strausberg Bürgermeisterin Elke Stadeler Woltersdorf Bürgermeisterin Margitta Decker (1) https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1720327/ (2) http://www.maz-online.de/Brandenburg/Klimawandel-So-extrem-wird-sich-das-Wetter-in-Brandenburg-und-Berlin-aendern
    345 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Jens Knoblich
  • Keine Steuermillionen für weiteren Neubau eines BER Regierungsterminals
    Die Bundesregierung unter Finanzminister Scholz hält trotz explodierender Millionenkosten daran fest, am neuen Hauptstadtflughafen BER bald ein (weiteres) Regierungs­terminal zu errichten. Damit setzt sie sich über den Vorschlag der Ministerpräsidenten von Berlin und Brandenburg, Michael Müller und Dietmar Woidke hinweg, stattdessen das gerade extra für Regierung und Staatsgäste fertig gestellte Abfertigungsgebäude in Schönefeld zu nutzen. Der Neubau würde mindestens 344 Mio. € weitere sinnlose Neubaukosten verursachen, nach der Milliarden-Kostenexplosion am BER selbst. Dies wäre eine weitere Verschwendung wertvoller Steuergelder, die an anderer, gesellschaftspolitisch sinnvollerer Stelle bitter fehlen, wie zum Beispiel für mehr und fair bezahlte Stellen für ErzieherInnen, öko-regional beschafftes Kita- und Schulessen, sowie erschwingliche Schwimmbadeintritte. Das ist normalen Menschen nicht kommunizierbar.
    1.393 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Bickel
  • "Naturnaher Bürgerwald" statt Holzplantage!
    Dr. Lutz Fähser und Knut Sturm haben 1994 mit dem Lübecker Konzept ein naturnahes Waldkonzept mit umfassenden Nachhaltigkeitskriterien entwickelt, das für die Bewirtschaftung von Wäldern wegweisend ist und weltweit Nachahmer findet. Durch den mit diesem Konzept praktizierten "Prozess-Schutz" (Schutz der natürlichen Prozesse) können Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden. In den letzten Jahren wurden Wälder (nicht nur) in Baden-Württemberg auf breiter Front durchforstet und massiv aufgelichtet. Es wurde sehr viel mehr Holz eingeschlagen als ein naturnahes Waldsystem verkraften kann. Das ist insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden Klimaveränderungen sehr problematisch, da die Bäume so wesentlich anfälliger für Trockenstress werden! Über die Hälfte des eingeschlagenen Holzes wird nicht zu langlebigen Produkten wie Möbeln oder Bauholz verarbeitet, sondern wird energetisch verwendet (verbrannt) und in der Zellulose-Industrie verarbeitet! Die europäischen Energiekonzerne stellen ihre Kohlekraftwerke nicht ab. Sie stellen sie um. Statt Kohle verbrennen sie jetzt Holz! Aus Holz erzeugte Elektrizität gilt in der EU ausnahmslos als Ökostrom. Die Mitgliedstaaten zahlen dafür hohe Subventionen an die Energiekonzerne. Durch Verbrennung gelangt das dort eingelagerte CO2 in die Atmosphäre und trägt zur Klimaerwärmung bei. Wir brauchen also mehr und nicht weniger Bäume! Wald ist aber noch mehr als gespeichertes CO2. Naturnaher Wald ist ein komplexes Ökosystem! Er ist grüne Lun-ge, Lebensraum, Naherholungsraum, Wasserspeicher u.v.m.. Er steht aber auch im Spannungsverhältnis zwischen ökologischen Erfordernissen sowie Naherholungs- und wirtschaftlichen Interessen. Leider dominieren letztere. Die konventionelle Forstwirtschaft behauptet von sich, sie sei nachhaltig. Ihr Nachhaltigkeitsbegriff ist aber viel zu eng definiert. Nachhaltigkeit entsteht noch nicht dadurch, dass die eingeschlagene Holzmenge wieder nachwächst. Mittlerweile werden aus Deutschland Buchen und Eichen nach China exportiert, weil China seine eigenen Wälder weitgehend abgeholzt hat. Das ist sicher nicht nachhaltig! Echte Nachhaltigkeit heißt Naturnähe! In Deutschland gibt es nur 2,8 % naturnahe Wälder. Diese für viele Tiere wichtigen Refugien sind viel zu klein und zu wenig zusammenhängend. Mit dem "Lübecker Modell" und der Zertifizierung nach den strengen ökologischen Naturland-Kriterien kann sowohl den wirtschaftlichen als auch den ökologischen Erfordernissen Rechnung getragen werden. Das bedeutet, dass die natürlichen Abläufe in den Wäldern weitgehend zugelassen, bzw. im Sinne der Wirtschaftsziele mitbenutzt werden. Dies macht auch ökonomisch Sinn, da so mit und nicht gegen die Natur gearbeitet wird und der Einsatz von Menschen und Maschinen (und damit Kosten) reduziert werden können. Vergleich der wichtigen Kennzahlen (aus dem Jahr 2011) der Forstämter Lübeck & Lauenburg im Vergleich (beide Forstämter sind vom Standort her vergleichbar): Lübeck - Lauenburg Fläche: 4.300 ha - 10.000 ha Hiebsatz: 11.800 Fm - 47.702 Fm Umsatz: 1,45 Mio. € - 2,8 Mio. € Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass der Lübecker Stadtwald offensichtlich deutlich profitabler ist als Lauenburg. Das Holz aus Lübeck ist mehr als doppelt so wertvoll wie das aus Lauenburg! Dies erklärt sich u.a. durch das Zielstärkenkonzept mit hohen Mindestdurchmessern für die Ernte. Nachhaltigkeit und Umweltschutz zahlen sich also aus! Wir wollen das Lübecker Modell daher auch in Tübingen!
    143 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Wieland Harms
  • Vorfahrt für Lebensqualität und Umwelt im Neuenheimer Feld mit dem ÖPNV, Rad und zu Fuß
    Das Neuenheimer Feld ist ein bedeutender Arbeits- und Lebensraum für viele Heidelberger mit daraus resultierenden vielfältigen Anforderungen. Darüber hinaus müssen bei dessen weiterer Entwicklung die übergeordneten Ziele der Stadt und des Landes Baden-Württembergs berücksichtigt werden. Diese sind insbesondere im Klimaschutz anspruchsvoll. So will Heidelberg bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf um die Hälfte senken. Das Land Baden-Württemberg hat im Klimaschutzgesetz festgelegt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 25 Prozent zu senken, bis zum Jahr 2050 wird eine Minderung um 90 Prozent angestrebt. Die Bundesregierung will ihr Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 zu senken, so schnell wie möglich erreichen. Dem steht ein Autoverkehr entgegen, der in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich gewachsen ist, insbesondere auch als Ziel- und Quellverkehr in das und aus dem Neuenheimer Feld. Dies ist nicht nur für die Pendler, die zur Rush-Hour im Stau stehen, eine unbefriedigende Situation. Sie steht auch den oben genannten Zielen entgegen. Dem soll nach Wunsch des Landes, der Uni, einiger Nutzer des Neuenheimer Feldes und einiger politischer Gruppierungen in Heidelberg mit dem Bau neuer Straßen begegnet werden. Hier wird insbesondere der Bau einer weiteren Autobrücke von der Anschlussstelle Heidelberg-Wieblingen, quer durch den gleichnamigen Stadtteil und das Naturschutzgebiet am Neckar („5. Neckarquerung“), als auch von der A 5-Anschlussstelle Dossenheim ein neuer Zubringer („Nordzubringer“), vorgeschlagen. Der Nordzubringer würde durch eines der letzten noch zusammenhängenden, landwirtschaftlichen Gebiete in Heidelberg, dem Handschuhsheimer Feld, führen. Beide Straßenneubauten würden neben negativen klimapolitischen Folgen weitere, ökologisch nicht vertretbare Nachteile mit sich bringen und stünden im krassen Gegensatz zu den umweltpolitischen Zielen der Stadt, des Landes und des Bundes. So hat sich Heidelberg zum Ziel gesetzt, die für die Stadt wesentlichen groß- und kleinräumigen Freiflächen zu erhalten (vergleiche Stadtentwicklungsplan Heidelberg 2015). Dazu gehört zweifellos das Handschuhsheimer Feld mit seinen hochwertigen Ackerflächen, das zudem von der Heidelberger Bevölkerung als Naherholungsraum intensiv genutzt wird. Des Weiteren haben sich sowohl Baden-Württemberg als auch Deutschland zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch deutlich zu reduzieren. Der Bau weiterer Straßen wird die Auto-Verkehrsprobleme mittelfristig nicht lösen. Im Gegenteil, gemäß der Erkenntnis „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“, schaffen neue Straßen neue Anreize, das Auto zu nutzen. Sie führen damit zu noch mehr Verkehr und Belastungen für Bürger und Umwelt. Dabei gibt es längst bewährte Alternativen, die auch in Heidelberg mit erheblichen finanziellen Mitteln gefördert werden. Ein weiterer Straßenbau würde diese Bemühungen konterkarieren. Eine konsequente Politik zugunsten des Umweltverbundes bestehend aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Personennahverkehr würde dagegen die Verkehrsprobleme im Feld dauerhaft lösen und Umwelt und Anwohner, auch entlang der Zufahrtsstraßen, entlasten. Das ist eine Unterschriftensammlung des "Aktionsbündnis klimafreundliche Mobilität Neuenheimer Feld". Die Petition wird unterstützt von Greenpeace Mannheim-Heidelberg und dem Verein Ökostadt Rhein-Neckar. Links zum Weiterlesen: https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/masterplan+100+prozent+klimaschutz.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-656386139/heidelberg/Objektdatenbank/31/PDF/Energie%20und%20Klimaschutz/31_pdf_Masterplan%20Bericht%20und%20Maßnahmen.pdf (Kostenwahrheit bei Parkgebühren!, S.44, IFEU-Endbericht, 2014) https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in-baden-wuerttemberg/ https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/entwickeln/Stadtentwicklungsplan.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-278540654/heidelberg/Objektdatenbank/12/PDF/12_pdf_Step_2015_mit_Lesezeichen_mit_Vorwort_E_Wuerzner_s.pdf https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-5
    1.263 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Martin Bösel Picture
  • Petition gegen die Variante 2 der Autobahnauffahrt Homburg Ost
    Bei der vom Stadtrat Homburg empfohlenen Variante 2 Der Autobahnauffahrt Homburg Ost müssten rund 80 Hektar Wald gefällt werden und ein um ein vielfach größeres Gebiet mit wertvollem alten Baumbestand würde für Mensch und Tier unbrauchbar. Und in Erbach müsste die Straße durch ein Wasserschutzgebiet geleitet werden, was gesetzeswidrig ist. Hiergegen hat der Nabu schon Rechtsmittel angekündigt. Wenn die Straße trotzdem durch das Wasserschutzgebiet geführt wird müssen bis zu drei Brunnen verlegt werden. Kosten pro Brunnen ca. 3,5 Millionen €. Dies müssten dann alle Homburger durch einen zukünftig deutlich höheren Wasserpreis ausgleichen. Bei Variante 1 bleibt der Wald nahezu unberührt und das Wasserschutzgebiet Erbach bleibt weiterhin unangetastet. Daher ist diese Variante sehr deutlich umweltschonender und bei zu erwartenden Kosten von rund vier Millionen € deutlich billiger als Variante 2 bei zu erwartenden Kosten von mindestens 12 Millionen € (ohne die Brunnen). Im Extremfall wird Variante 2 sogar deutlich über 20 Millionen € kosten.
    768 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Bürgeriniative Eichwald
  • Flensburg: Vision Zero - NULL Verkehrstote!
    Menschen zu Fuß oder mit dem Rad sollen in Flensburg gefahrlos unterwegs sein. Ein Unfall wie der, der zum Tod des 14-jährigen Paul S. geführt hat, darf sich nicht wiederholen. Paul S. wurde 2017 auf dem Schulweg von einem rechts abbiegenden LKW überfahren. Er starb an seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer wurde angeklagt, die Verhandlung fand vor kurzem statt. > Was bedeutet Vision Zero - NULL Verkehrstote? Der Verkehr soll so gestaltet werden, dass dabei keine Menschen verletzt oder getötet werden. > Was sind die Grundsätze von Vision Zero - NULL Verkehrstote? Menschen machen Fehler. Das Verkehrssystem muss so geplant sein, dass es solche Fehler verzeiht. Niemand darf dafür mit seiner Gesundheit oder dem Leben bezahlen müssen! Jede und jeder hat das Recht auf eine sichere Umgebung! > Wo gibt es Vision Zero - NULL Verkehrstote? Schweden: Hier sollen seit 1997 alle Straßen nach diesem Prinzip gestaltet werden. Inzwischen gehören sie zu den sichersten der Welt. Schweiz: Durch das Konzept Via sicura (Sichere Straße) wurde erreicht, dass es zwei Drittel weniger Verkehrstote gibt - bei weiter fallender Tendenz. (DVR, Wikipedia, Spiegel 2/19) > Wie ist es in Deutschland? Viele Städte schaffen es fast oder ganz, NULL Verkehrstote zu erreichen, z.B. Marburg, Bad Homburg, Lüneburg. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit seinen über 200 Mitgliedern, darunter Versicherungen, Verbände, Automobilclubs und Städte sowie der VCD, hat 2007 Vision Zero zur Grundlage seiner Verkehrssicherheitsarbeit gemacht. Das Motto: "Vorfahrt für Vision Zero - Keiner kommt um. Alle kommen an." > Wo steht Flensburg? In den Jahren 2009-2016 kamen in Flensburg im Straßenverkehr keine Menschen zu Tode. Wir sind auf einem guten Weg. Aber laut dem Verkehrssicherheitsbericht Schleswig-Holstein 2017 hat die Zahl der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet zugenommen. Die Zahl der Verletzten ist gestiegen. 2017 gab es zwei Tote. Jede Verletzte, jeder Tote ist ein Unglücksfall zuviel. Wir müssen uns weiter anstrengen. > Wie lässt sich Vision Zero - NULL Verkehrstote erreichen? Gefordert ist ein Bündel von Maßnahmen. Dazu gehören: - Förderung von öffentlichem Verkehr und Radverkehr - Anpassung der Höchstgeschwindigkeit - Stärkung der Verkehrsüberwachung - sichere Rad- und Fußwege - Informationskampagnen zum Schutz von Rad- und Fußverkehr Deshalb: Vision Zero - NULL Verkehrstote in Flensburg. Keiner kommt um - alle kommen sicher an!
    166 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Julia Born VCD Ortsgruppe Flensburg Picture
  • Wir fordern eine Neuberechnung der gültigen SAR Grenzwerte in Deutschland
    Die Gesellschaft hat sich verändert, die Technik wird deutlich häufiger und von deutlich mehr Menschen genutzt, als dies noch 1997 der Fall war. Heutzutage ist fast jeder Bürger mit mindestens einem Smartphone ausgestattet und benutzt dieses täglich mehrere Stunden. Um gewährleisten zu können, dass man rund um die Uhr erreichbar sein kann, wird das Smartphone in den seltensten Fällen ausgeschaltet, auch nicht über Nacht. Doch angeschaltete Handys nehmen in kurzen Zeitabständen immer wieder Kontakt zum Sendemast auf, auch wollen die geladenen Apps ständig aktualisiert werden. Der Wert der Strahlung, die vom Smartphone ausgeht, schießt folglich alle paar Sekunden enorm in die Höhe. Zusätzlich funken die Sendeanlagen rund um die Uhr gepulste, hochfrequente Strahlung. In der Festlegung eines Grenzwertes, der die Gesundheit der Bevölkerung schützt, sollte aber gerade auch die Betriebsweise der Strahlung, sowie die reale Einwirkungsdauer berücksichtigt werden. Außerdem darf die Basis für die Grenzwertberechnung nicht die Körperfläche eines Durchschnittserwachsenen sein, sondern es muss die Körpergröße eines Säuglings zu Grunde gelegt werden. Denn auch diese werden durch etwaige Sendemasten in der Nähe, die Smartphones / Tabletts usw., der Eltern und dem Rest der Gesellschaft, rund um die Uhr bestrahlt. Für Säuglinge muss das Vorsorgeprinzip im Besonderen gelten, denn ohne gesunde Kinder gibt es keine gesunde, wirtschaftliche Zukunft mehr. Außerdem zeigen bereits hunderte von Studien gesundheitliche Auswirkungen, die nicht mit der Erwärmung des Gewebes in Zusammenhang stehen, (Geldrollenbildung unserer Erythrozyten, veränderte Herzfrequenz, Kopfschmerzen, Schwindel, Depressionen, Tinnitus, Autoimmunkrankheiten, beschleunigtes Tumorwachstum, ect.). https://www.emfdata.org/de Wissenschaftler warnen seit Jahren schon vor den erschreckenden Auswirkungen gepulster, hochfrequenter Strahlung. https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1318 https://www.youtube.com/watch?v=l7iMdSJ67FE&feature=youtu.be Übrigens: Die 1997 zustande gekommenen Grenzwerte wurden nicht anhand von Analysen am lebenden Gewebe festgelegt, sondern es wurden Analysen mit Dummies, die aus künstlichen Stoffen bestanden, für den SAR Wert von 10.000.000/pro Qm zu Grunde gelegt. Im Salzburger Land, werden die Werte von 10 Mikrowatt/im Außenbereich zwar noch um das 400fache überschritten, aber sie erreichen dann trotzdem noch lange, lange nicht den astronomischen Wert deutscher Grenzwerte. Wie ist das möglich?
    2.488 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Andrea Haufler
  • Macht Dessau-Roßlau zur Umweltstadt!
    Die Zeit drängt. Die Klimakrise wird immer brisanter, aber in Deutschland ändert sich trotzdem noch viel zu wenig. Damit sich unser Land verändert, müssen wir lokal aktiv werden. Mit dieser Petition soll der Weg zu einem nachhaltigen und ökologischen Dessau-Roßlau ausgebaut werden, dass sich den Standort Umweltbundesamt auch vom Wesen her verdient hat.
    658 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Jakob Krueger
  • Pflanztöpfe aus kompostierbarem Material
    Dass Plastik ein Problem ist, weiß inzwischen jedes Kind. Deshalb ist es absurd, dass jedes Jahr Millionen von Plastik-Pflanztöpfen nur einweg sind, weil die Pflanzen sowieso ausgepflanzt werden. Wer kauft nicht gerne im Frühjahr zur Aufhellung des Gemüts ein Töpfchen mit Stiefmütterchen und setzt es dann in den Blumenkasten auf dem Balkon oder Festerbrett? Ich habe meine Töpfe zurückgebracht - sie wurden in Empfang genommen mit einem freundlichen "gerne entsorgen wir das für Sie". Sofort herrschte allgemeine Empörung und wir Kunden mussten erfahren: es gibt ein Gesetz, das es Gärtnereien verbietet, sogar ihre eigenen Töpfe wieder zu verwenden! Deshalb fordere ich zunächst meinen Hauptmarkt Obi Nürnberg auf, Pflanzen nur noch in kompostierbaren Blumentöpfen zu verkaufen.
    54 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Michaela Röder
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