• Rettet die Nacht- und Autozüge
    Die Deutsche Bahn AG will bis spätestens Ende 2016 alle Nacht- und Autozüge mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen abschaffen. Stattdessen sollen ICEs, ICs und Fernbusse durch die Nacht fahren. Das bedeutet einen unakzeptablen Abbau von Service und eine Lücke im Verkehrsangebot Europas: Wer für Verbindungen wie Hamburg-Zürich oder Amsterdam-München Nachtzüge nutzt, gewinnt den Tag für Arbeit oder Freizeit. Auf längeren Strecken wie Kopenhagen-Lyon oder Berlin-Rom ersparen Nacht- und Autozüge eine Hotelübernachtung. Werden Nacht- und Autozüge abgeschafft, bedeutet das mehr Verkehr auf der Straße und mehr Kurz- und Mittelstreckenflüge. Das widerspricht den Verpflichtungen des Pariser Klimagipfels von 2015 und den selbst erklärten Klimaschutz-Zielen der DB AG. ---- Deutsche Bahn AG wants to discontinue all overnight and motorail trains with sleeping, couchette and seated cars by the end of 2016, at the latest. They will be replaced by seats-only ICE or IC trains and buses travelling overnight without any suitable sleeping accommodation. This would mean an unacceptable cutback of service and a gap in the European transport offer: By taking overnight sleeper trains for journeys such as Hamburg-Zurich or Amsterdam-Munich, people gain the day for work or leisure, making low-carbon train travel a practical and time-effective alternative to flying. On longer routes like Copenhagen-Lyon or Berlin-Rome, sleeper trains save passengers from having to stop and spend the night in a hotel. If sleeper and motorail trains are discontinued, more traffic will hit the roads and there would be more short-haul flights, in direct opposition to the obligations of the Paris Climate Summit of 2015 and the self-declared climate protection goals of Deutsche Bahn AG.
    36.934 von 40.000 Unterschriften
    Gestartet von Nicolai Meyer
  • Keine Braunkohle für Duisburg - Stoppen sie den Risiko-Deal der Steag
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Duisburg holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Duisburg holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würden den Klimawandel weiter anheizen. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft und Klimakiller. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Duisburg belasten würden. - Selbst die Gewerkschaft Verdi, die viele Kohle-Arbeiter vertritt, hält den Ausstieg aus der Kohle für unausweichlich. Wenn unsere Klimaziele umgesetzt werden, werden Kraftwerke und Tagebaue stillgelegt, lange bevor sich die Investition auszahlt. Die Steag und damit Duisburg bleiben auf den Kosten sitzen. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz – sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Duisburg nach? Auch Bürger/innen aus Dortmund und Dinslaken fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Sören Link und die Duisburger Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Duisburgs und NRWs zusehends aus dem Blick. Mehr Informationen zu den Risiken des Braunkohle-Geschäfts: Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Risiken des Braunkohle-Deals http://www.greenpeace.de/files/publications/vattenfall_risky_business_23092014.pdf Studie des Umwelt-Thinktanks E3G zu den Lausitzer Risiken http://www.e3g.org/library/vattenfall-report
    1.866 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Norbert Bömer
  • Keine Braunkohle für Dinslaken – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Dinslaken holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Dinslaken holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würde den Klimawandel weiter anheizen. Dinslaken hat - insbesondere mit dem CO2-freien Stadtteil Lohberg - ein Leuchtturmprojekt gestartet, welches Dinslaken als klimafreundliche Stadt darstellen soll. Diese Markenbotschaft gilt es nun zu verteidigen. Dinslaken darf sich nicht an einem Klimakiller beteiligen! Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima, Menschen und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Dinslaken belasten würden. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz, sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Dinslaken nach? Auch Bürger/innen aus Dortmund und Duisburg fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Dr. Heidinger und die Dinslakener Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Dinslakens und NRWs zusehends aus dem Blick. Darüber hinaus ist auch die Bereitstellung von Dienstleistungen, insbesondere der Geschäftsführung, eine direkte Beteiligung, die es ebenfalls zu verhindern gilt.
    660 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Daniel Luther
  • Elektroautos ohne Grenzen
    Mit diesem Gesetz werden die Schnellfahrer auf unseren Autobahnen ein Tankstellensystem aufbauen, die Industrie bessere Elektroautos und Elektromotorräder samt neuen Batterien auf den Markt bringen, ohne dass dafür Steuergelder bereitgestellt werden müssen. Der Antrieb für die Entwicklung kommt allein von dem unbändigen Wunsch, mal richtig schnell fahren zu wollen. Der Tourismus des Schnellfahrens zahlt die Entwicklung.
    64 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Eva Sassen
  • Keine Braunkohle für Dortmund – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Dortmund holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Dortmund holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würden den Klimawandel weiter anheizen. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft und Klimakiller. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Dortmund belasten würden. - Selbst die Gewerkschaft Verdi, die viele Kohle-Arbeiter vertritt, hält den Ausstieg aus der Kohle für unausweichlich. Wenn unsere Klimaziele umgesetzt werden, werden Kraftwerke und Tagebaue stillgelegt, lange bevor sich die Investition auszahlt. Die Steag und damit Dortmund bleiben auf den Kosten sitzen. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz – sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Dortmund nach? Auch Bürger/innen aus Duisburg und Dinslaken fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Sierau und die Dortmunder Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Dortmunds und NRWs zusehends aus dem Blick. Mehr Informationen zu den Risiken des Braunkohle-Geschäfts: - Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Risiken des Braunkohle-Deals - Studie des Umwelt-Thinktanks E3G zu den Lausitzer Risiken Adressaten des Appells: Oberbürgermeister: Ulrich Sierau (SPD) E-Mail: oberbuergermeister@dortmund.de Rat der Stadt: - SPD (36 Sitze), Fraktionsvorstand: Norbert Schilff, E-Mail: fraktion@spd-fraktion-dortmund.de - CDU (26 Sitze), Fraktionsvorstand: Ulrich Monegel, E-Mail: fraktion@cdu-dortmund.de - Grüne (15 Sitze), Fraktionsvorstand: Ingrid Reuter, E-Mail: fraktion@gruene-do.de - Die Linke (6 Sitze) & Piraten (2 Sitze), Fraktionsvorstand: Utz Kowalewski, E-Mail: Utz.Kowalewski@dielinke-dortmund.de bzw. fraktion@dielinke-dortmund.de - FDP (2 Sitze) & Bürgerliste (1 Sitz), Fraktionsvorstand: Lars Rettstadt, E-Mail: info@fdp-bl.de
    3.013 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Quittek
  • Klima retten! Ver.di`s "Pro-Kohle-Kurs" endlich beenden!
    Wir sind die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch aufhalten kann! Der Vorsitzende der Gewerkschaft Ver.di positioniert sich seit mehr als einem Jahr eindeutig gegen den Kohleausstieg. Damit verhindert er eine klimafreundliche Politik unserer Gewerkschaft. Seit Ostern 2015 bekämpft Frank Bsirske öffentlich die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Klimaabgabe für alte Kohlemeiler. Er setzt sich insbesondere für den Erhalt des Braunkohletagebaus ein. Als Reaktion unterstützen namhafte, oft gewerkschaftsnahe ProfessorInnen von Energie-, über Wirtschaftswissenschaft bis Sozialökonomie die Pläne von Sigmar Gabriel, ebenso 80 große und kleine Stadtwerke. Zahlreiche entsetzte Ver.di Mitglieder wenden sich persönlich an den „lieben Kollegen Frank“. Eine der Protestmails bringt es in einer Campact/WeAct Aktion des Kollegen Hendrik Huyskens auf immerhin gut 11.000 Unterschriften von Ver.di Mitgliedern. Aber Frank Bsirske darf gegen den Klimaschutz arbeiten. Er steht tatsächlich in Übereinstimmung mit der Ver.di Beschlusslage, nachzulesen in der Dokumentation der Beschlüsse vom Bundeskongress 2011. Dort, unter H 001, findet sich zwischen viel Positivem zum Klimaschutz auf S.448 Abs. 6 ein klares Bekenntnis zur Kohle und zwar unbefristet auf Jahrzehnte. Was bleibt Besonnenen, um diese Politik zu ändern? Die nächste Chance, diesen klimavergessenen Beschluss loszuwerden, war der Ver.di Bundeskongress im September 2015. Zeitlich reichte es gerade noch für einen Änderungsantrag (s.o.) direkt auf dem Bundeskongress. Den Delegierten lag mit dem Antrag L001 zum Thema Klima und Energie ein kohlefreundlicher Antrag vor. Die entscheidende Passage lautet (Zeile 134 – 142): „Fossile Energieträger werden für die Übergangszeit als Brennstoff benötigt, um die Versorgungssicherheit mit Strom herzustellen. Für die Umgestaltung hin zu einer CO2 armen Energieerzeugung werden, wie dargestellt, auch in den kommenden Jahrzehnten weiterhin flexibel einsetzbare Kraftwerke mit ihren hochqualifizierten Arbeitsplätzen benötigt, die möglichst hocheffizient Strom erzeugen können. Dazu gehören in der Bundesrepublik Deutschland die Braun- und Steinkohlekraftwerke, die zusammen zurzeit die Hälfte der Stromerzeugung ausmachen, wo immer möglich mit Kraft-Wärme-Kopplung.“ Wir meinen, ein Bekenntnis zur Kohle auf Jahrzehnte - also ohne Befristung -geht auch für eine Gewerkschaft im Jahre 2016 nicht mehr. Für das Festhalten an der Kohle gibt es in Deutschland keine Mehrheit mehr, schon gar nicht für Braun- und Steinkohlekraftwerke auf Jahrzehnte. Die Alternativen sind da und bieten – zukunftsfähige – Arbeitsplätze ohne die Lebensgrundlagen für uns alle zu gefährden. Damit sich bei Ver.di in Zukunft niemand mehr auf einen Pro-Kohle-Beschluss berufen kann, haben einige klimaaktive Ver.di Mitglieder aus Norddeutschland und der Lausitzer Braunkohle-Tagebau-Region um Cottbus den obigen Änderungsantrag formuliert. Er soll die Pro-Kohle-Passage ersetzen. Dass Jahr 2015 und der Klimagipfel in Paris haben auch weniger Klimaaktiven klar gemacht: Die Abstände zwischen den Jahrhundert Hitzerekorden werden auch bei uns in Deutschland immer kürzer, egal ob Extremhitze im Sommer oder Frühlingswärme im Winter. Heftige Stürme mit mehr als 140 km/h Windgeschwindigkeit wie Pfingsten 2014 in NRW mit der Bilanz von 6 Toten, 10.000 umgestürzten Bäumen 1.500 km blockierter Bahnstrecke etc. waren in Deutschland noch vergleichsweise harmlos. Regionen, in denen die Menschen viel weniger zur CO2 Belastung beitragen, treffen die zunehmenden Wetterextreme noch viel härter. Z.B. Syrien. Langsam sickert durch, was Verantwortliche längst wussten: Zu den Hauptgründen für den Bürgerkrieg zählt die Dürre, die von 2007 – 2010 im Nordosten des Landes herrschte, ca. 1,5 Mio. Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubte und sie in die bereits überfüllten Städte trieb. Aber die Liste der Länder, aus denen jeweils Hunderttausende vor Dürre oder Überschwemmung fliehen müssen und auf Nahrung von Hilfswerken angewiesen sind, ist viel länger und verlängert sich zunehmend schnell. Wie sagt doch Sharan Burrow, die Generalsekretärin des internationalen Gewerkschaftsbundes, also des Welt-DGB: „Auf einer toten Erde gibt es keine Jobs“. Kohlekraftwerke tragen besonders stark zum Klimawandel bei. Sie sind ersetzbar. Also handeln. Ohne dies kann Deutschland seine Verpflichtungen zum Klimaschutz nicht erfüllen. Zum Nachlesen: Klimaretter.info: verdi und Kohle: Klarheit gegen Kryptik, 29.10.2015 (Wie unser Änderungsangtrag doch noch auf die Tagesordnung kam)
    4.647 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Astrid Matthiae
  • Tempolimit auf deutschen Autobahnen
    Die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wäre ein kurzfristig realisierbarer, kostengünstiger und wirksamer Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs in Deutschland. Bei einem Tempolimit von 120 km/h würden die CO2-Emissionen der Pkw auf deutschen Autobahnen um 9 % sinken. Dies entspricht einer Menge von jährlich rund 3 Millionen Tonnen CO2. (Quelle: Umweltbundesamt http://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrsplanung/tempolimit#textpart-1) Viele Bundesbürger empfinden darüber hinaus das Fahren ohne die permanente Nötigung durch zu oft und zu dicht auffahrende Raser als angst- und stressfreier. Laut einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. vom Juni 2017 befürworten über die Hälfte der Autofahrerinnen und Autofahrer (52 Prozent) ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen. (https://www.dvr.de/site.aspx?url=/html/presse/informationen/grafiken/mehrheit-fuer-tempolimit-auf-autobahnen_id-4839.htm) Statistisch gesehen gibt es auch einen Zusammenhang zwischen Tempolimit und weniger Verkehrstoten: So starben z.B. 2013 auf Autobahnen mit Geschwindigkeitsbegrenzung pro Autobahn-Kilometer 30 Prozent weniger Menschen als auf Autobahnen ohne Tempolimit. (Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat). Durch ein Tempolimit würde auch die Entwicklung kleinerer und sparsamerer Motoren stärker gefördert werden. Die Entwicklung neuer Motoren würde auch langfristig dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten. Langsameres Fahren würde auch die Reichweite von Elektroautos erhöhen. (http://www.zeit.de/2017/36/elektromobilitaet-tempolimit-autobahn-reichweite) Ein Tempolimit wäre also in vielerlei Hinsicht ein wichtiger Schritt für die Zukunft.
    2.879 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Andreas Hoffmann
  • Steuervorteil für Diesel kassieren! Ruß, Feinstaub, giftige Stickoxide zurückdrängen.
    Auf jedem Liter Benzin lastet eine Energiesteuer von 65,45 Cent/Liter. Bei Diesel sind es 47,04 Cent/Liter. Das sind gut 18 Cent weniger. Dabei ist Dieselkraftstoff mit seiner Ruß-, Feinstaub- und Stickoxidverursachung ein schlimmer Luftverpester und die steuerliche Vergünstigung ein Anreiz zur Umweltverschmutzung. Bei insgesamt gleichbleibendem Treibstoffverbrauch seit 1995 stieg der Verbrauch von Diesel um 30%*! Besonders in den Ballungszentren macht dies die Menschen krank. Durch die Steuervergünstigung entgehen dem Staatshaushalt bei den aktuellen Verbrauchszahlen jährlich 7 Mrd. € **. (Quellen: * Umweltbundesamt auf uba.de, ** Präsidentin des Umwelbundesamtes zitiert in Spiegel, Wirtschaftswoche, http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dieselautos-umweltbundesamt-fordert-verbannung-aus-staedten-a-1068343.html ).
    403 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Michael Keuntje
  • Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!
    Menschenrechte werden bei der Produktion von Gütern unseres täglichen Gebrauchs verletzt und missachtet – seien es Kleidung, Südfrüchte, Kaffee, Spielzeug, Handys oder Computer. Immer wieder sind in Deutschland registrierte Unterneh­men an Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverschmutzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Bis heute ist es kaum möglich, die verantwortlichen Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. Daher muss die deutsche Gesetzgebung bestehende Grauzonen unbedingt beseitigen, um Mensch und Umwelt besser zu schützen. Dies fordert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband in der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“. Denn der Faire Handel zeigt seit mehr als 40 Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 könnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen. Während andere EU-Staaten bereits einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien erarbeitet haben, wurde in Deutschland dazu erst im Herbst 2014 ein Dialogprozess gestartet. Das Auswärtige Amt ist dabei federführend. Am 3. Dezember 2015 gibt es die nächste öffentliche Konferenz, bei der Ideen und Forderungen eingebracht werden können. Danach soll der Aktionsplan geschrieben und im Mai oder Juni 2016 von der Bundesregierung verabschiedet werden. Das ist die Gelegenheit, effektive Klagemöglichkeiten gegen Menschenrechtsverstöße sowie eine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen gesetzlich zu verankern!
    37.849 von 40.000 Unterschriften
    Gestartet von Forum Fairer Handel und Weltladen-Dachverband
  • ISA für alle
    Nach meiner Kenntnis und Beobachtung ist überhöhte bzw. unangepasste Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle, aber auch für zu viel Lärm auf allen Straßen, v.a. in Wohngebieten. Die Kontrolle der Geschwindigkeiten bundesweit ist ja eine teure Angelegenheit, die wertvolle Kapazität bindet und vom Steuerzahler bezahlt werden muss. Der Sicherheitsgurt dürfte in der gleichen Größenordnung der Investitionskosten liegen und ist auch irgendwann Pflicht geworden. Er hat dazu beigetragen, viele Menschenleben zu retten und Leid zu vermindern. Die ISA wäre eine weitere wertvolle Maßnahme in diesem Sinne.
    36 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Hans-Hermann Baetcke
  • Berlin: Schützt unser Trinkwasser!
    Petition unterstützen, Trinkwasser schützen! Der steigende Sulfatgehalt in der Spree wird für Berlin zum Problem. Berlin gewinnt große Teile seines Trinkwassers aus dem sogenannten Uferfiltrat der Spree. Laut Trinkwasserverordnung darf dabei der geltende Grenzwert von 250 Milligramm Sulfat pro Liter nicht überschritten werden. Doch genau dies droht. Das unsichtbare Sulfat entstammt zu über 50 % aus den aktiven Braunkohle-Tagebauen von Vattenfall in der Lausitz (LMBV 2015). Die chemische Entfernung des Sulfates aus dem Wasser ist mit hohen Kosten verbunden. Laut Auskunft des Berliner Senates könnte es dadurch zu einer Erhöhung der Wasserpreise von bis zu 30 Prozent kommen. Darüber hinaus kann ein zu hoher Sulfatgehalt insbesondere bei Risikogruppen Durchfall und Erbrechen verursachen. Außerdem befördert Sulfat die Korrosion von Leitungen und Beton. Am 20. November treffen sich die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg zum Krisengipfel. Zum Schutze der Umwelt und Menschen müssen sie jetzt umgehend verpflichtende Maßnahmen vereinbaren und umsetzen. Des weiteren muss Vattenfall Verantwortung übernehmen und für entstehende Folgekosten aufkommen! Über uns: Das Bündnis Kohleausstieg Berlin setzt sich seit 2014 für einen geordneten und schnellstmöglichen Kohleausstieg in der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg ein. Wir sind ein Bündnis aus Vertreter*innen verschiedener klimapolitisch aktiven Organisationen und Einzelpersonen. Mehr Infos: http://www.kohleausstieg-berlin.de LMBV 2015: http://www.lmbv.de/tl_files/LMBV/Dokumente/Wassermanagement/Verockerung%20der%20Spree/Studien/LMBV_Sulfatbilanz_Spree_Anlage_2015.pdf
    18.181 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Kohleausstieg Berlin
  • Stoppt Braunkohle in Köln-Merkenich!
    Der Kölner Energieversorger RheinEnergie produziert im Heizkraftwerk Köln-Merkenich Strom, Dampf und Fernwärme. Dies kann wahlweise durch Verbrennung von Gas oder Braunkohle geschehen. In den letzten Jahren wird fast nur noch Braunkohle statt Gas verbrannt. Warum? Braunkohle ist billiger als Gas. Die Braunkohlegewinnung in den Tagebauen und die Braunkohleverbrennung in Merkenich führen zu erheblichen Gesundheitsschäden der Atemwege und des Kreislaufs durch Feinstaub, Stickoxide, Quecksilber und andere Schwermetalle. Legt man Studien zugrunde, verursacht allein Köln-Merkenich statistisch gesehen ca. 20 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. (*1) Die Braunkohleverbrennung verdoppelt auch die CO2- Emissionen gegenüber der Gasverbrennung und ruiniert durch Treibhausgase das Klima. Weltweit verlieren Millionen Menschen durch Klimawandel ihre Lebensgrundlage und werden zu Klimaflüchtlingen. (*2) RheinEnergie spart durch die Braunkohleverbrennung 10 - 15 Millionen €/Jahr (*3). Die Folgekosten, die durch Gesundheitsschäden und Klimawandel entstehen, betragen laut Umweltbundesamt ca. 32 Millionen €/Jahr (*4). Während die RheinEnergie den Profit durch Einsatz von Braunkohle steigert, trägt die Allgemeinheit das Gesundheitsrisiko und die hohen externen Kosten! Wir halten dies für ein zutiefst menschenverachtendes Vorgehen. Wir fordern von der RheinEnergie (vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Steinkamp): * Offenlegung der ausgestoßenen Schadstoffe getrennt nach Gas und Braunkohle * Offenlegung der direkten und externen Kosten * Abschalten des Braunkohleblocks! Wir fordern von der Kölner Politik: * Die Oberbürgermeisterin, Frau Reker, und die Mitglieder des Aufsichtsrates der RheinEnergie sollen das Prinzip „kein Profit auf Kosten der Allgemeinheit“ für die RheinEnergie festschreiben und die Abschaltung des Braunkohleblocks durchsetzen! (1) Heal Studie, 2013 (S. 23 f.); http://www.env-health.org/IMG/pdf/heal_coal_report_de.pdf The Lancet, 2007; http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2807%2961253-7/fulltext European Environmental Agency, Costs of air pollution from European industrial facilities 2008–2012; http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/daviz/industrial-facilities-causing-the-highest-damage#tab-daviz-tabular Greenpeace, 2013; https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-studie-tod-aus-dem-schlot-s01652.pdf (2) Klimaretter-info; http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/19585-qerst-die-duerre-dann-der-buergerkrieg (3) Dr. Steinkamp am 15.9.2015 auf einer Diskussionsveranstaltung der Partei die Linke. Diese Summe wurde nicht erläutert und die Forderung nach einer Offenlegung der direkten und externen Kosten noch nicht erfüllt. (4) Umweltbundesamt, 2013; http://tschoe-rheinenergie.de/pdf/hgp_umweltkosten.pdf Mehr Information unter: www.tschoe-rheinenergie.de
    3.128 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Peter Weissenfeld