• Steuerprivileg für Dieselkraftstoff aufheben!
    Die kürzlich bekannt gewordenen kriminellen Manipulationen bei der Abgasprüfung von Dieselmotoren haben der Öffentlichkeit erneut und diesmal besonders deutlich vor Augen geführt, wie gesundheitsschädlich Dieselkraftstoff. ist. Die Abgase von Dieselkraftstoff wurden nach Bewertung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Juni 2012 als „krebserregend“ eingestuft, Damit wurden Dieselabgase in die Gruppe 1 der Gefahrenstoffe aufgenommen. Abgase von Motorenbenzin gelten übrigens als „möglicherweise krebserregend“. Bei diesem Tatbestand ist es völlig unverständlich, weshalb der in der Herstellung und Bereitstellung im Vergleich zum Motorenbenzin wesentlich teurere Dieselkraftstoff in Deutschland durch eine niedrigere Besteuerung verbilligt wird. Wegen der besonderen Gesundheitsgefährdung durch die im Straßenverkehr entstehenden Abgase von Dieselkraftstoff sollte der Gesetzgeber die steuerliche Privilegierung dieses Kraftstoffs endlich beenden und eine Besteuerung einführen, die dazu beiträgt, die Luft in den deutschen Innenstädten wieder zu verbessern.
    313 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Teja Erb
  • K+S gefährdet Trinkwasser in Hessen
    Der Dax-Konzern K+S versalzt mit seinen Bergwerken Flüsse, Böden und Grundwasser - mitten in Deutschland. Die salzigen Abwässer entstehen beim Abbau von Kali für die Herstellung von Düngemitteln. Rund 13 Millionen Kubikmeter Abwässer „entsorgt“ K+S pro Jahr vor Ort in den Boden oder direkt in den Fluss Werra. Die Genehmigung für die Verpressung der salzigen Abwässer im Boden läuft eigentlich am 30. November 2015 aus. Damit die Werra weniger belastet wird, will die hessische Umweltministerin Priska Hinz dem Konzern weiter erlauben, seine Abwässer in den Boden zu pumpen – obwohl dies nach einem Gutachten des hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie das Grund- und Trinkwasser gefährden kann. Bis 2021 soll die Genehmigung verlängert werden. Umweltverbände fordern, die Versenkung von Salzlauge in Hessen sofort zu beenden. Links zu weiteren Informationen: http://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/k-s-org235177/ks-wird-salzabwasser-osthessen-trinkwasser-problem-4767660.html http://www.welt.de/wirtschaft/article137461820/Gefaehrdet-K-S-das-Trinkwasser-in-Hessen.html http://www.deutschlandfunk.de/salzpipeline-entsalzung-der-werra-wird-jahrhundertaufgabe.697.de.html?dram:article_id=299041 Die Versalzung der Werra und der Böden ist nicht nur ökologisch sehr bedenklich und ethisch verwerflich sondern beispielhaft für die Ausbeutung unseres Planeten und die Wirkungsweisen unseres Systems. K+S soll Verantwortung für den produzierten "Müll" übernehmen und Ressourcen in Recyclingverfahren stecken. Wir müssen die Unternehmen dazu bringen, sich umfassend verantwortlich für Ihre Umweltschäden zu zeigen. Ein erster Schritt ist es, der Umweltministerin zu zeigen, dass wir diese Art der Entsorgung der Salzlauge so nicht länger tolerieren! Hilf mit, unterzeichne und teile diese Petition. Danke. Bild: Dominik Junger / Flickr
    16.186 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Franziska Näther
  • Kleingärten müssen bleiben!
    Die in Eigenleistung errichtete Anlage in Brühl ist nunmehr fast 35 Jahre alt - wunderschön angelegt und als wichtige Freizeitoase all ihren Nutzern unersetzlich geworden. Für Familien, die sich kein Haus im Grünen leisten können, ist sie völlig unverzichtbar. Groß und Klein können hier Natur direkt erleben: hören, sehen, schmecken, fühlen und gestalten - jenseits von Computer und Konsole. In der Kleingartenanlage findet sich darüber hinaus ein große Pflanzen- und Artenvielfalt- größer als in der konventionellen Landwirtschaft und in Parkanlagen. Viele seltene Tiere sind in der Anlage zu Hause, u.a. Siebenschläfer, Haselmaus, Eidechsen, um nur einige zu nennen. Kleingärtner gehen bewusst mit der Natur um und setzen auf biologische Wirtschaftsweise. In der Kleingartenlage existiert eine langjährig gewachsene soziale Gemeinschaft, in die auch zahlreiche Kleingärtner mit Migrationhintergrund hervorragend integriert sind. Eine Überplanung würde diese außergewöhnlich schön angelegte Anlage samt ihrer gewachsenen Gemeinschaft zerstören! Das wäre eine Schande für die Stadt Brühl! Bitte helfen Sie mit, dies zu verhindern.
    329 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Sapia
  • Verkehrsplanung Garbsen Neue Mitte
    Für die Erreichbarkeit der neu zu planenden Garbsener Bäder (siehe gesonderte Online-Petition) ist die bestmögliche Integration in die öffentliche Verkehrsplanung überlebenswichtig, da der auch hier absehbare jährliche Zuschussbedarf der Bäder direkt abhängig ist von deren Besucherzahl: Je mehr Besucher, je höher der Kosten-Deckungsbeitrag durch Einnahmen aus Eintrittsgeldern, je niederer der jährliche Zuschussbedarf aus dem Stadtsäckel. Zweifelsohne ist die Besucherzahl der neuen städtischen Bäder auch direkt abhängig von deren Attraktivität für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen; hier muss deshalb, im Handwerkerjargon gesprochen, geklotzt und nicht gekleckert werden. Durch die Schaffung einer Zusammenführung verschiedener Verkehre nahe der Neuen Mitte werden zudem der Zugang zur öffentlichen Verwaltung mit Rathaus, Arbeitsagentur, Bibliothek, Ärzten, Kino und den Einkaufszentrum Nord-West gleichzeitig erschlossen. Hierbei sollte der vorläufig neue Endhaltepunkt der Stadtbahn Garbsen sich zusammen mit einem zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) für den öffentlichen Nahverkehr westlich an den Kreisel der Meyenfelder Straße angliedern. Die Stadtbahn könnte bei Bedarf später von hier in nördlicher Richtung fortgeführt werden. Die gerade erfolgte gesetzliche Öffnung des öffentlichen Bus-Personenfernverkehrs erfordert neue Haltepunkte für diese Verkehrsmittel, die in bisherigen Planungen mangels Erfordernis nicht vorkamen. Die jüngsten Erfahrungen hierzu haben bundesweit aufgezeigt, dass die privaten Busunternehmer vorzugsweise hierfür von den Städten vorgehaltene besondere Haltestellen nutzen. Eine Kombination mit öffentlichen Räumen zwecks Erledigung menschlicher Bedürfnisse wird ebenso allenthalben empfohlen. Zwecks Kostendeckung haben einige Städte gebührenpflichtige Schrankenzugänge zu diesen Fernbusbahnhöfen eingerichtet, um durch die Einnahmen, zum Beispiel 20,00Euro pro Bushalt, die Unterhaltskosten zu decken. Damit der zukünftige Campus nicht von der Stadt und ihren zentralen Einrichtungen bereits planerisch abgekoppelt wird und damit zur Exklave wird, was bei einer Busanbindung an den Stadtbahn-Halt Friedhof-Planetenring gegeben wäre, empfiehlt sich die Einrichtung einer Ringlinie Campus-Stadtbahn-Neue-Mitte mittels einem Campus-Trolley (Oberleitungsbus). Für die Studenten würden gleichzeitig auch die Sportstätten der neuen Garbsener Bäder bestens erreichbar sein. Ein Oberleitungsbus ist nicht schienengebunden sondern nutzt gegebene Fahrbahnen. Es muss für dessen Fahrtstrecke jedoch eine elektrische Oberleitung, wie bei der Stadtbahn, errichtet werden. Die Betriebskosten eines Verkehrsmittels werden maßgeblich auch von der Höhe seines Eigengewichts und von den Wartungskosten beeinflusst. Ein Oberleitungsbus ist hier wohl unschlagbar: Ein benötigt weder einen wartungsintensiven Dieselmotor noch benötigt er einen Tank mit Dieselkraftstoff noch benötigt er schwerste Batteriekomponenten, wie sie bei einem sogenannten Elektro-Hybridbus notwendig wären. All dies verringert die Betriebskosten. Zudem werden keinerlei CO2-Emissionen auf seiner Fahrtstrecke erzeugt! Die Finanzierung könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit mit bis zu 70 Prozent aus Mitteln des EU-EFRE-Förderprogramms finanziert werden, dessen Rahmenbedingungen vom Land Niedersachsen mit "Steigerung der Energieeffizienz und Einsparung von CO2-Emissionen" vorgegeben, diese Lösung maßgeschneidert erscheinen lassen. Ein Trolley-Busdepot mit Wartungsraum wäre daher auch direkt am Kreisel Meyenfelderstraße empfehlenswert. Die westlich der Garbsener Bäder von mir empfohlenen Parkplätze sowohl für private PKW als auch Bussen mit dem Ziel Neue Mitte sollen gleichzeitig als kostenfreie Park+Ride Parkplatz für Stadtbahn-Nutzer des neuen Stadtbahn-Endhaltepunkts dienen. Entsprechend großflächig ist der Parkraum planerisch dimensioniert.
    21 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Harald Knust
  • Legale und illegale Gülle verpestet Luft und Grundwasser in Brühl
    Warme Tage, Hitze über Brühl - da sind die Menschen froh, wenn sie morgens lüften können. Aber immer öfter schlägt Ihnen der ätzende Geruch von Gülle aus Massentierhaltung entgegen, die auf die Felder um Brühl ausgebracht wird. Nicht nur die Atemluft, sondern auch Boden und Grundwasser werden von diesen unappetitlichen Resten der Massentierhaltung belastet. Woher stammt diese Gülle? Aus in NRW ansässigen Betrieben werden "nur" 140.000 Tonnen (1) Stallmist und Gülle auf die Felder verbracht, während die Importe von Gülle nach NRW bei 1,5 MILLIONEN (!!) Tonnen liegen, davon werden alleine 133.000 Tonnen (legal!) in den Erftkreis importiert (2). Doch genauso hoch scheint die Zahl der illegalen Importe zu sein. Eine Stichprobe bei 16 Gülleimporten im Kreis Heinsberg im letzten Jahr zeigte, dass die Hälfte illegal war (3). Die Entsorgung in Deutschland ist für alle Beteiligten lukrativ (3), die Last trägt der Rest der Bevölkerung: Unser Trinkwasser wird immer mehr durch krebserregende Nitrate belastet, die zudem als Nitrit die Sauerstoffaufnahme verhindern und Durchblutungsstörungen und andere Belastungen des Organismus hervorrufen. (4) Zudem werden Bäche, Teiche und Badeseen gefährdet. Die bestehende Düngemittelverordnung muss dringend angepasst werden. Die ohnehin schon skandalös hohen Importe müssen kontrolliert werden. Diesen Raubbau an Natur, Gesundheit, Luft und Wasser wollen wir nicht mehr hinnehmen. Unsere Kinder haben ein Recht auf unbelastetes Trinkwasser. Wir fordern den Umweltminister auf sich verstärkt für eine Anpassung der Düngemittelverordnung einzusetzen. Wir fordern den Landrat im Erftkreis auf, Gülletransporte auf Genehmigungen kontrollieren zu lassen. (1) https://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2014-11-18-belastungen-des-grundwassers-mit-nitrat-seit-ueber-20-jahren-nicht-gesunken/ (2) https://www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/2014-11-18-belastungen-des-grundwassers-mit-nitrat-seit-ueber-20-jahren-nicht-gesunken/ (3) http://www.topagrar.com/archiv/Keine-illegale-Guelle-aus-Holland-557526.html (4) http://www.nitrat.de/Gesundheit/gesundheit.html
    571 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Lilo Schmitz
  • Habt Mut, packt an!
    Dieses Thema ist das wichtigste überhaupt, es geht schließlich darum, zu erhalten, wovon wir leben: das Ökosystem Erde. Wie es momentan aussieht, sind wir nicht gerade auf dem besten Wege dorthin. Den Punkt Klimaflucht habe ich deshalb gewählt, weil zur Zeit das Thema Flüchtlinge in Europa so brisant ist und wir uns alle vor Augen führen sollten, was es konkret heißt, wenn Menschen in ihrer Heimat aufgrund von Wetterextremen nicht mehr leben können - was es vor allem für die Klimaflüchtlinge selbst heißen würde. Gefährliche Fluchtwege, durch den Klimawandel nicht ungefährlicher, eine Festung im Norden, Hunger, Durst und Angst. Wir müssen all das verhindern, keinem soll durch unser Handeln die Lebensgrundlage entzogen werden. Wir sind die Verursacher und hier liegt die Macht, etwas zum Positiven zu verändern. In den Händen von Frau Merkel und ihren Kollegen. Deshalb muss sie Mut haben und anpacken!
    70 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Lucia Parbel
  • Leere Tonne - Wegwerfstopp für Supermärkte
    Der Wegwerfskandal 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt die privaten Haushalte erreicht. Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich weggeworfen, teilweise noch originalverpackt, oft ist nicht einmal das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht. In der Tonne landen wertvolle Lebensmittel, für deren Herstellung Menschen schwer gearbeitet haben und große Mengen Rohstoffe, Wasser und Energie verbraucht wurden. Die globale Nahrungsmittel-Vernichtung ist ein Skandal angesichts einer Milliarde hungernder Menschen, zumal vieles was wir konsumieren und wegwerfen aus Ländern stammt, in denen Hunger und Wassermangel herrscht. Lastwagen, Flugzeuge und Schiffe transportieren Millionen Tonnen Lebensmittel um die Erde, nur damit sie bei uns auf der Mülldeponie landen. Das ist ethisch überhaupt nicht vertretbar, ökonomisch wahnsinnig und ökologisch eine Katastrophe. Auch die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft ist energieintensiv und setzt viele Treibhausgase frei. Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Nicht unbedeutend sind auch die auf den Müllkippen vergärenden Lebensmittel-Abfälle, denn die entstehende Klimagase beschleunigen die Klimaerwärmung. Welche Rolle spielen die Supermärkte? Die Bundesregierung wendet sich selbst fast ausschließlich an die Verbraucher. Aber diese Appelle reichen nicht aus, wenn die Regierung das selbst gesteckte Ziel erreichen will, in den nächsten fünf Jahren die skandalöse Lebensmittelverschwendung um die Hälfte zu reduzieren. Denn die Supermärkte haben eine zentrale Rolle bei der Verringerung der Lebensmittelverschwendung. Zum einen schmeißen sie selbst Millionen Tonnen essbare Lebensmittel weg, weil ein Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt oder eine braune Stelle ein Stück Obst oder Gemüse weniger schön erscheinen lässt. Zum anderen haben sie in der Geschichte des großen Wegwerfens eine Scharnierfunktion. Sie entscheiden durch ihre Beschaffungspraxis mit darüber, wie viel Gemüse als unverkäuflich auf den Äckern verbleibt und durch ihre Werbung, wie viele KonsumentInnen durch Sonderangebote und Großgebinde mehr nach Hause tragen, als sie eigentlich benötigen. Das führt zu einer Überproduktion entlang der gesamten Produktionskette. Frankreich und Wallonien Frankreich hat den Wegwerfstopp für Supermärkte zum Gesetz gemacht. Wallonien (ein Teil Belgiens) schon 2014. Es verbietet Lebensmittelhändlern, unverkaufte Ware einfach wegzuwerfen. Unverkauftes soll gespendet werden, es kann auch als Tiernahrung oder als Kompost für die Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Größere Supermärkte (ab 400 Quadratmetern) müssen einen Vertrag mit einer karitativen Organisation über die Abgabe von Lebensmittelspenden schließen. Das Thema soll auch im Schulunterricht eine wichtige Rolle spielen. In Belgien können Supermärkte, die die Vorgaben nicht erfüllen, sogar geschlossen werden. Was erreicht unsere Kampagne? Es kann nicht angehen, dass das Wegwerfen billiger ist für die Unternehmen als das Weiterverwenden. Deshalb müssen auch die Entsorgungskosten von Lebensmittel-Müll für Supermärkte und Großhandel verteuert werden. Wir sprechen mit den Bundestagsfraktionen und machen öffentlich Druck für das Gesetz zum Wegwerfstopp. Wir bringen die Entscheidungsträger auf Trab - mit Witz und Argumenten, mit Aktionen und mit guten Alternativen. Denn es braucht die gesellschaftliche Auseinandersetzung über die tägliche persönliche Konsumentscheidung hinaus. Mit einem Gesetz, das Supermärkten das Wegwerfen verbietet, würde vieles in Bewegung kommen, da sie alle Verbraucher erreichen und ein anderes Bewusstsein befördern können. Verändern soll sich der Umgang mit optisch nicht mehr ganz perfekten Lebensmitteln, aber auch der Einkauf der Supermärkte. Was muss außerdem passieren? Wir brauchen ein Gesamtkonzept gegen die Lebensmittelverschwendung entlang der ganzen Produktionskette. Letztlich geht es nicht allein um die Supermärkte: es braucht wirksame Maßnahmen, um auch bei der Produktion weniger auf dem Acker zu lassen. Standards und Normen, die gutes Obst oder Gemüse aufgrund ihrer Größe oder Form vom Verkauf ausschließen, müssen vom Tisch. Bildungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit sollen werben für einen bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln und Essensresten. Und schließlich sollten für gesundheitlich unproblematische Produkte wie Wasser, Reis, Zucker das Mindesthaltbarkeitsdatum gänzlich abgeschafft werden und durch ein Produktionsdatum ersetzt. Darüber hinaus geht es darum, regionale Vermarktung zu fördern und die Überproduktion zu bremsen. Die Verschwendung geht weiter, solange Gesetze beispielsweise verlangen, dass Lebensmittel zu Agrosprit verarbeitet werden und die Agrarförderung auf Massen- und Billigproduktion setzt.
    40.828 von 45.000 Unterschriften
    Gestartet von Valentin Thurn
  • UKW-Radio erhalten: letztes Echtzeitmedium und allgemein verfügbare Rundfunktechnik
    Weil UKW unter anderem folgende Vorteile hat, die mit einer Zwangsabschaltung verlorengehen würden und durch keine andere verfügbare Technik ersetzt werden könnten: - absolute Echtzeitfähigkeit in Lichtgeschwindigkeit ohne Latenzen oder verschiedene geräteabhängige Verarbeitungszeiten ==> verbreitete Praxis, in mehreren Räumen Radios anzuschalten, welche dann alle synchron spielen, würde mit anderer Technik nicht mehr gehen! Es wäre nur noch Durcheinander zu hören, da jedes Gerät andere Verzögerungen hätte. ==> Zeitansagen / "Stundenpieps" hätte mit anderer Technik keine Verbindlichkeit mehr! ==> echte LIve-Reportagen gehen im Radio jetzt noch in Echtzeit, beim Fernsehen ist diese Möglichkeit schon verloren (mindestens 4-5 Sekunden Verzögerung) - mit DAB-Zwang wäre das auch beim Radio der Fall! - akustisch eindeutiger Empfang auch unter schlechten Empfangsbedingungen, da "nur" Rauschen überlagert ist, aber keine Aussetzer/Unterbrechungen entstehen - technisch einfache Zugänglichkeit des Empfangs ohne proprietäre oder schutzrechtlich relevante Komponenten, d.h. optimale Einhaltung der gesetzlich geregelten Informationsfreiheit - von Kompressionsalgorithmen unabhängiger Übertragungspfad, der nicht zu sich selbst inkompatibel werden kann, somit ist die jederzeit mögliche optimale Übertragungsqualität ohne Änderungen an Empfangs- und Sendetechnik sichergestellt, verlgleiche mit dem Negativbeispiel DVB-T, das jetzt schon durch ein nicht kompatibles Verfahren ersetzt wird - abwärts- und aufwärtskompatibel zu allen Empfangsgeräten, Weiterentwicklungen wie RDS oder TMC haben noch kein Gerät unbrauchbar gemacht, vergleiche dagegen DVB-T (wird ersetzt durch DVB-T2) und DAB selbst (ersetzt durch DAB+, nach nur wenigen Jahren!) - ökologisch unverantwortlich, die Empfangsgeräte der Bevölkerung unbrauchbar zu machen, zumindest für die technisch unversiertere Mehrheit - Argument des Energieverbrauchs der Sendeanlagen kann nicht als ökologische Gegenrechnung gesehen werden, da der Weg zu erneuerbarer Energie gegeben ist und mit erneuerbarer Energie der "Verbrauch" nicht mehr primäres Kriterium ist, Schadstoffe und unnötiger Müll aus funktionsfähigen Geräten dagegen weitaus schwerer wiegt. - UKW-Radio noch echten Empfang im Sinne des "Hereinholens" der Sender ins Gerät darstellt, keinen gepushten Datenstrom seitens des Betreibers - datenreduzierter "Audiobrei" kann besser über Webradio gehört werden, dazu braucht es keine separaten Geräte. Links: Themenbereich auf meiner privaten Seite, im Aufbau: http://mausmaki.net/mausmaki/leben-gesellschaft-politik/radio-in-deutschland-retten.html Deutscher Radiopreis 2014, Stellungnahme von Helmut Markwort: http://www.radiowoche.de/das-radiopreis-statement-von-helmut-markwort-zur-ukw-abschaltung/ Berichterstattung auf teltarif.de mit Beispielen ohne Zwangsabschaltung, der Fingerzeig auf "ganz Europa macht es" trifft also auch nicht: Neuer Beitrag: http://www.teltarif.de/dab-dab-plus-digitalradio-multimedia/news/60186.html
    1.698 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Hans-Jürgen Mauser
  • Sofortiges Verbot von krebsauslösenden Unkraut-Giften (Glyphosat)!
    Ein weltweit in Tonnen-Mengen eingesetztes Unkrautvernichtungsmittel, Glyphosat, steht schon länger im Verdacht, Krankheiten wie Krebs oder neurodegenerative Erkrankungen auszulösen. Der Verdacht wurde im März 2015 von der International Agency for Research on Cancer (IARC; Internationale Krebsagentur) in vollem Umfang bestätigt. Die IARC hat Glyophosat in die Gruppe 2A ("wahrscheinlich krebserregend") eingestuft. Die IARC ist eine der WHO (Weltgesundheitsorganisation) untergeordnete Behörde, die wissenschaftliche Studien von unabhängigen Experten prüfen und bewerten lässt. Glyphosat wird nicht nur zur Unkrautbekämpfung vor der Aussat eingesetzt, sondern auch kurz vor der Ernte in großer Menge ausgebracht, um die Nutzpflanzen zum Absterben zu bringen und dadurch die Gewinnung des Getreides zu erleichtern. Fest steht, dass die Substanz Glyphosat bzw. ihre Abbauprodukte in Pflanzen zu finden sind, im Getreide, aber auch in Nutztieren, die mit Glyphosat-behandelten Pflanzen gefüttert wurden. Auch in Menschen ist dieser Stoff nachweisbar und sogar in Muttermilch. Verschiedene, sehr gut recherchierte Berichte, u.a. im SPIEGEL, lassen vermuten, dass dieser Stoff ursächlich für schwerste Erkrankungen von Tieren und Menschen verantwortlich ist. Die Hersteller und Vertreiber von Glyphosat, u.a. Monsanto, laufen gegen die Entscheidung der IARC Sturm und verlangen die Revidierung oder Rücknahme dieser Einstufung. Bis Klarheit über die mögliche Gefährdung durch Glyphosat herrscht, muss der Vertrieb und das Ausbringen dieses Stoffes sofort untersagt werden.
    647 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Alexander Lerchl
  • Quecksilber aus Kohlekraftwerken drastisch reduzieren!
    Quecksilber ist eines der gefährlichsten Nervengifte. Es reichert sich im Gehirn an und verursacht bei Menschen irreversible Schäden. Besonders zerstörerisch wirkt es bei Ungeborenen und Kindern - die Nervenzellen im Gehirn werden nicht voll ausgebildet, es entsteht ein nachweisbarer Intelligenzverlust: das Kind bleibt "dümmer“ (Prof. Ellen Fritsche in der TV-Sendung „Frontal“ im ZDF vom 16.6.2015: https://www.youtube.com/watch?v=6FdTdxNap94). Eine Studie der EU zeigt (http://www.ehjournal.net/content/12/1/3): In jedem dritten neugeborenen Kind in Europa - bei 1,8 Mio. Kindern - ist die Quecksilber-Konzentration bereits höher als der empfohlene Grenzwert. Unsere Kinder und Enkelkinder und alle nachfolgende Generationen sollen in ihrer Entwicklung nicht durch das Nervengift Quecksilber geschädigt werden! Neben dem lebensbeeinträchtigenden Einzelschicksal hat das auch wirtschaftliche Auswirkungen für Europa: Die genannte Studie beziffert den Europa dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden zwischen 8 bis 9 Mrd. Euro pro Jahr. Von deutschen Kohlekraftwerken wird Quecksilber derzeit zu Tausenden von Kilogramm pro Jahr in die Umwelt geblasen; allein 2012 mit 5.195 kg (http://metager.to/aytp5). In den USA sind nach einem von einem Deutschen erfundenen, einfachen und kostengünstigen Verfahren diese Werte drastisch reduziert worden. Natürlich sollten generell Kohlekraftwerke durch alternative Energieerzeugung ersetzt werden; bis dahin aber sollte der Ausstoß von Quecksilber so gering wie möglich sein. Fordern Sie die Bundesregierung auf, zu veranlassen, dass auch deutsche Kohlekraftwerke schnellstmöglich den heutigen Stand der Technik einbauen müssen!
    2.645 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Angelika Winkler
  • Stoppen Sie das Fracking-Gesetz, Herr Göppel!
    Obwohl Fracking nach Einschätzung des Bundesumweltministeriums keinen nennenswerten Beitrag zu unserer Energieversorgung leisten kann, soll die gefährliche Fördermethode mit dem Gesetzesentwurf für alle unkonventionellen Erdgasvorkommen grundsätzlich erlaubt werden. der Gesetzesentwurf enthält zahlreiche Schlupflöcher, die der Energieindustrie Raum geben, ihre betriebswirtschaftlichen Interessen auf Kosten von Natur- und Klimaschutz sowie Gesundheit und Lebensqualität von uns BürgerInnen zu verfolgen. Die Entsorgung des mit hochgiftigen Stoffen belasteten Lagerstättenwassers wird nicht klar reguliert. Auch nach der neuen Regelung kann es unbehandelt in den Boden verpresst werden. Davor habe ich Angst. Fracking gefährdet unser Trinkwasser, schadet dem Klimaschutz und löst Erdbeben aus - die Bundesregierung muss deshalb Fracking endlich verbieten.
    1.059 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Beckenbauer
  • Stoppen Sie das Fracking-Gesetz, Herr Hampel
    Fracking gefährdet unser Trinkwasser, schadet dem Klimaschutz und löst Erdbeben aus - die Bundesregierung muss deshalb Fracking endlich verbieten. Doch der Fracking-Gesetzentwurf der Bundesregierung soll der gefährlichen Fracking-Technologie in großen Teilen Deutschlands den Weg ebnen. Anstatt Fracking konsequent zu verbieten, will die Bundesregierung diese Risikotechnologie unterhalb von 3000 Metern generell erlauben, mit Ausnahme einiger Ausschlussgebiete. Und auch überhalb von 3000 Metern könnte eine Expertenkommission, die demokratisch nicht legitimiert ist, Fracking ab 2018 möglich machen. Zudem erlaubt der Gesetzentwurf, mit Schadstoffen belastetes Lagerstättenwasser unterirdisch zu verpressen - ohne vorherige Reinigung. Fracking gefährdet unser Trinkwasser, schadet dem Klimaschutz und löst Erdbeben aus - die Bundesregierung muss deshalb Fracking endlich verbieten. Doch der Fracking-Gesetzentwurf der Bundesregierung soll der gefährlichen Fracking-Technologie in großen Teilen Deutschlands den Weg ebnen. Anstatt Fracking konsequent zu verbieten, will die Bundesregierung diese Risikotechnologie unterhalb von 3000 Metern generell erlauben, mit Ausnahme einiger Ausschlussgebiete. Und auch überhalb von 3000 Metern könnte eine Expertenkommission, die demokratisch nicht legitimiert ist, Fracking ab 2018 möglich machen. Zudem erlaubt der Gesetzentwurf, mit Schadstoffen belastetes Lagerstättenwasser unterirdisch zu verpressen - ohne vorherige Reinigung.
    874 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Walter Mertens