• Entfernt alle Giftstoffe aus der Giftschlammgrube Brüchau (Altmark), genannt "Silbersee"!
    Die Giftmüllgrube Brüchau ist eine ehemalige Ziegelei-Tongrube. Die Ziegelei wurde geschlossen, als der Vorrat an Ton aufgebraucht war. Von 1972 bis 2012 wurden dort verschiedene Toxine eingelagert (bergbaufremde Stoffe bis 1990). In Unterlagen, die uns zur Verfügung stehen, werden folgende eingelagerte Schadstoffe dokumentiert: Pestizide, fest: 35 Tonnen Pestizidabwasser: 36,2 Tonnen Chlorkohlenwasserstoff: 21 Tonnen Kohlenwasserstoff: 13,7 Tonnen Zyanide: 930 Tonnen Säuren: 8971 Tonnen Quecksilberverbindungen: 4 Tonnen Quecksilber als reines Element: 250 Tonnen Arsenverbindungen: 1,4 Tonnen Chromverbindungen: 2,03 Tonnen Kupferverbindungen: 18,55 Tonnen Cadmiumverbindungen: 0,25 Tonnen Galvanik: 35,5 Tonnen Erdgaskondensat radioaktive (strahlende) Stoffe, z.B. Radium 226, Strontium 190.000 Kubikmeter Bohrabfälle usw. Da die Unterlagen unvollständig sind, dürften darin längst nicht alle Schadstoffe und Mengen erfasst sein. Aber darüber muss man sich auch nicht streiten. Wie viele Menschen können bereits mit den bekannten Mengen an Schadstoffen vergiftet werden? Welchen Grund braucht man noch, um zu handeln? Die Grundwasseranalysen an den Messbrunnen zeigen, dass Giftstoffe der Giftmüllgrube in das Grundwasser gelangen. Die Bewohner von Brüchau und Umgebung und das Umweltamt des Altmarkkreises Salzwedel kämpfen seit Jahrzehnten gegen die hier stattfindende Grundwasser-, Boden und Umweltverschmutzung. Seit 2015 hat sich auch die Bürgerinitiative (BI) „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ eingeschaltet. Doch anscheinend sollen diese Bemühungen im Sande verlaufen. Statt den Giftschlamm schleunigst zu beräumen und auf geeignete Deponien zu verbringen, schauen die Behörden zu, wie immer mehr Gifte ins Grundwasser gelangen. Mit fadenscheinigen Aussagen wird das Nichtstun gerechtfertigt: „Wir wissen nicht genau welche Stoffe eingelagert sind, deshalb müssen noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden.“ Was soll das? Spielt es eine Rolle, ob 100 Tonnen mehr oder weniger Gifte und radioaktive Stoffe in der Müllgrube lagern? Die Giftmüllgrube ist undicht, die Substanzen gelangen ins Grundwasser und wir werden hier alle schleichend vergiftet und verstrahlt! Laut einer Erhebung von Bürgern aus Brüchau sind 19 von 107 Einwohnern in 6 Jahren an Krebs erkrankt. Das sind 18 Prozent der Einwohner oder 3 Prozent pro Jahr. In Sachsen-Anhalt liegt dieser Wert im Durchschnitt bei etwas unter einem Prozent pro Jahr. Und das soll gar nichts mit der Giftmüllgrube zu tun haben? Um einen Einblick zu geben, wie diese toxischen Stoffe auf den Menschen wirken, hier eine (sicher unvollständige) Auflistung: Quecksilber schädigt das zentrale Nervensystem, das Gehirn, mit neurologischen und psychischen Veränderungen. Es kann nicht abgebaut werden. Es kann über große Entfernungen nach Verdunstung transportiert werden. Polynukleare aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH oder Acene), Benzole und Toluole ,die bei der Erdgasförderung freigesetzt bzw. in der Schlammgrube mit anderen Abfallstoffen abgelagert werden, gelangen nach Verdunstung per Inhalation in die Lunge (Lungenkrebs) und mit dem Speichel in den Magen-Darm-Trakt (Speiseröhren- , Magen- und Darmkrebs). Von der Lunge gelangen die toxischen Stoffe in den Blutkreislauf und führen zu Leukämie und anderen Blutkrebserkrankungen. Gleiches gilt für die strahlenden Radionuklide Radium 226 und Strontium. Die Ausscheidung der toxischen Substanzen über Leber, Niere und Blase lässt entsprechende Karzinome an diesen Organen entstehen. Wir fordern Sie dazu auf, das Grundgesetz einzuhalten: https://www.bundestag.de/grundgesetz https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Artikel 2, (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. … https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_02/245124 Artikel 20a, Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung … Geldmittel für die Entgiftung sind vorhanden, also warum tut man nichts? https://laf.sachsen-anhalt.de/altlasten-foerderprojekte/oegp-erdgasfelder-altmark/# MDR, ZDF und Deutschlandfunk strahlten zahlreiche Berichte aus: Geschichte, MDR echt am 10.04.2018 21:15 Uhr https://youtu.be/aVAkB-ke79M Giftmüllgrube, ZDF-Drehscheibe am 07.03.2018 https://youtu.be/VDCz9N4nYaI Giftmüllgrube (Zusammenschnitt), Auszug aus MDR Exakt-Die Story am 07.03.2018 https://youtu.be/4wLJwrgm5k8 Giftmüllgrube, 03.03.2018 MDR LSA HEUTE https://youtu.be/cK1KUVxEZwM "Silbersee", MDR Sachsen-Anhalt heute am 14.10.2017 https://youtu.be/7TBOXmFgViI Giftmüllgrube, Debatte im Landtag, MDR Sachsen-Anhalt heute vom 27.10.2017 https://youtu.be/U-IN6Tk1f94 Der Schatz im Silbersee, Vorstellung durch Christfried Lenz https://youtu.be/VdA5SMo4Zt8 Giftmüllgrube, Debatte mit den Bürgern, Ort: Magdeburg, MDR Sachsen-Anhalt heute https://youtu.be/YtHKZY-N0C0 Giftmüllgrube, Debatte mit den Bürgern, Ort: Kalbe/Milde, MDR Sachsen-Anhalt heute https://youtu.be/W4hLaMNoV20 Die Giftbrühe von Brüchau, MDR Exakt https://youtu.be/6601fIcb1GQ Altlasten in den Böden der Altmark, MDR Sachsen-Anhalt Heute https://youtu.be/x_tpwQFmctI http://www.deutschlandfunkkultur.de/giftmuell-in-sachsen-anhalt-kein-schatz-im-silbersee.1001.de.html?dram:article_id=408691 https://www.az-online.de/altmark/kalbe/emotionsgeladener-diskussionsabend-bohrschlammdeponie-bruechau-6197401.html Die hier lebenden Menschen sind mit der Hinhaltetaktik der Verantwortlichen nicht mehr einverstanden. Bitte unterschreibt unsere Petition. Wir wollen den Druck auf die Politiker erhöhen. Damit sie endlich das tun, wozu sie gewählt wurden: sich um das Wohl der Menschen zu kümmern. Für die Bürgerkandidaten https://buergerkandidaten.de/ Holmar Reckling
    1.162 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von buergerkandidaten altmark
  • Bürgerenergie für alle - Deutschland muss Blockadehaltung in der EU endlich aufgeben!
    Der Klimawandel ist längst traurige globale Realität. Unzählige Bürgerinnen und Bürger wollen dagegen etwas tun – etwa, indem sie eine eigene Solaranlage betreiben und auch ihre NachbarInnen günstig mitversorgen wollen. Doch jeder kann sehen, dass gerade in den Städten noch viele Dachflächen ungenutzt sind, weil finanzielle und rechtliche Hürden dem bisher entgegenstehen. Millionen Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner müssen deshalb schmutzigen Kohlestrom oder gefährlichen Atomstrom aus dem Netz beziehen – anstatt saubere Sonnenenergie vom eigenen Dach oder dem des Nachbarn zu nutzen. Das EU-Parlament will das ändern. In der kommenden Erneuerbaren-Energien-Richtlinie wollen die ParlamentarierInnen Prosumern ermöglichen, auch über den eigenen Haushalt hinaus Strom in die Nachbarschaft abzugeben, ohne durch hohe Abgaben und komplizierte Auflagen daran gehindert zu werden. Das wäre ein riesiger Sprung nach vorn für die Energiewende! Doch die Bundesregierung ist vehement gegen die Neuregelung und setzt in Brüssel alle Hebel gegen diese demokratische „Energiewende von unten“ in Bewegung. Damit will Berlin vor allem die Marktanteile der heimischen Energiekonzerne verteidigen – und sie vor der dezentralen Bürgerstrom-Konkurrenz schützen.
    18.940 von 20.000 Unterschriften
  • Natur und Ackerboden erhalten-Keine Fabrik mit umweltschädlichen Stoffen
    Durch den Bau einer großen Feuerverzinkerei auf einer Fläche über 14 Hektar, die bisher dem Ackerbau weitgehend diente und in einer besonders schützenswerten Landschaft liegt wird auf Dauer der beste Ackerboden zerstört. Es wird eine Fläche versiegelt, die bisher wichtiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Insekten war. Das ökologische Gleichgewicht wird auf Dauer gestört. Außerdem werden die Schadstoffe unsere labile Umwelt und uns Menschen immer mehr belasten durch verschmutztes Wasser, Grundwasser, Geräuschentwicklung, Abgase, Emissionen, Autoverkehr. Vorhandene Kläranlagen werden die zusätzlichen belasteten Abwässer nicht mehr filtern können und diese gelangen so ungeklärt in Bäche und Flüsse, die jetzt schon durch vorhandene Industrie stark belastet sind. Außerdem werden die geplanten Einstellungen von 250 Arbeitskräften sich durch moderne Technik nicht bewahrheiten. Durch immer mehr Automatisierung auch in diesem Werk. Durch Vernichten der Ackerböden sind wir gezwungen immer mehr Obst und Gemüse aus fernen Ländern zu beziehen. Landwirten wird ihre Tätigkeit entzogen, sie hören dann auf. Wer möchte schon vor einer Fabrik die mit Zink und Fettlöser hantiert Kartoffeln oder Getreide anbauen? Die meisten Bewohner dieser Landschaft haben von dem Werk keinen Nutzen, sondern mehr Lärm und schlechte Luft. Bei Nacht hell erleuchtet, stört es die nachtaktiven Tiere erheblich. Die vorhandenen Werke in naher Umgebung sind jetzt schon durch Geräuschentwicklung bei Nacht für die umliegenden Häuser und Menschen sehr störend. BUND RV Heilbronn-Franken zu Layher-Plänen: Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Heilbronn-Franken, wendet sich gegen die Pläne der Firma Layher, im Zabergäu eine weitere flächenfressende Fabrik zu erstellen. Die Gerüstbau-Firma plant ein neues Werk mit Feuerverzinkerei auf 10 ha Fläche. Durch einen ideologischen aktuellen Vorschlag von NABU, Grüne, SPD und Bürgerunion werden es 14 Hektar werden. Grundlage dafür ist die Planung eines gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebiets „Langwiesen“ der Zabergäu-Gemeinden, die auf das Jahr 1969 zurückgeht, und die in den Flächennutzungsplan aufgenommen wurde. Grund dafür war die Absicht, die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Gemeinden zu bündeln. Dieser Planung ist nach Auffassung des BUND die Grundlage entzogen. „Die Zabergäu-Gemeinden haben nicht daran gedacht, sich auf die Langwiesen zu beschränken und die übrige Landschaft zu verschonen,“ kritisiert BUND-Regionalgeschäftsführer Gottfried May-Stürmer, „ganz im Gegenteil: Jede Gemeinde hat ihre eigenen Industrie- und Gewerbegebiet rund um ihre Ortsteile bebaut“. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal: Amphibien- und Vogelarten sind aus der Zaberaue verschwunden, Rückhalteräume für das Hochwasser wurden aufgeschüttet, das Landschaftsbild wurde empfindlich beeinträchtigt und hervorragende Böden wurden der Landwirtschaft entzogen. May-Stürmer weist darauf hin, dass der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Landkreis Heilbronn allein im Zeitraum zwischen 2000 und 2015 um 2,1% auf 17,5% gestiegen ist – beides liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Der BUND weist darauf hin, dass die aktuelle Planung schon über die im alten Flächennutzungsplan dargestellten Grenzen hinausgeht. „Der alte Flächennutzungsplan ist nicht in Stein gemeißelt. Anstatt noch mehr Flächen zu versiegeln als vor 50 Jahren angedacht, muss die Planung an das heutige Ziel des sparsamen Umgangs mit der Fläche angepasst werden.“ Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Planung für das Industriegebiet Langwiesen verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro, das Leitbild Agenda 21 umzusetzen: "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können". Daraus folgte der Auftrag an die Gemeinden, unter Bürgerbeteiligung ein lokales Programm zur Umsetzung dieses Leitbilds zu entwickeln. Nach Auffassung des BUND sind die überzogenen Planungen für weitere Industrieansiedlungen im Zabergäu nicht vereinbar mit den Bedürfnissen zukünftiger Generationen. „Die Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht“, betont der Regionalvorsitzende Jürgen Hellgardt, „wir brauchen endlich eine Diskussion darüber, wie qualitatives Wachstum ohne ständig zunehmenden Flächenverbrauch möglich ist“. Vorhandene Industriebrachen bieten beispielsweise die Möglichkeit zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Hellgardt betont die Bedeutung weicher Standortfaktoren: „Die im Zabergäu arbeitenden und lebenden Menschen benötigen im Ausgleich langfristig ein Minimum an Lebensqualität in einer Landschaft, die bereits jetzt einen deutlich wahrnehmbaren Verschleiß aufweist“. Neben dem übertriebenen Flächenverbrauch und der Zerstörung des Landschaftsbilds führt der BUND weitere gewichtige Argumente gegen das geplante Werk an: Emissionen in Luft und Abwasser, Zunahme des LKW-Verkehrs auf bereits hoch belasteten Straßen, Veränderung des Kleinklimas, Lichtverschmutzung, beeinträchtigte Grundwasserneubildung und Zunahme der Hochwassergefahr durch beschleunigte Abführung der Niederschläge. https://meine.stimme.de/pfaffenhofen/blaulicht/lehrstunden-fuer-buergermeister-im-zabergaeu-kein-pressevertreter-fernbleiben-der-wg-cleebronn-gueglingen-d101243.html
    452 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert
  • Überfälliges Tempolimit auf Autobahnen
    Der momentane, sich zuspitzende Zustand auf deutschen Autobahnen wird immer unerträglicher. Zahlreiche Studien belegen: Je schneller Autofahrer unterwegs sind, desto häufiger kracht es: Rasen schadet der Gesundheit! Schwere Unfälle und Aggressionen würden daher mit einer Begrenzung bis max. 130 kmh deutlich reduziert werden. Neben weniger Gefahrensituationen würde auch deutlich weniger Feinstaub und CO2 entstehen. Die klimaschädlichen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sind direkt verknüpft mit dem Kraftstoffverbrauch. Ab 120 km/h steigt der Energieverbrauch eines Fahrzeugs überproportional, denn der Luftwiderstand wächst extrem an, das Fahrzeug muss gegen eine immer dichtere Windwand ankämpfen. Konkret: die für die Überwindung des Luftwiderstands benötigte Antriebsleistung nimmt sogar mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit zu, weswegen die benötigte Motorleistung schon bei 130 km/h rund doppelt so hoch liegt wie bei 100 km/h. Daher auch der größere Schadstoffausstoß! Die Konzentration des Atemgifts Kohlenmonoxid steigt bis zu 24%, bei Stickoxiden gibt es ein Plus bis 16 und bei Ozon bis 11 Prozent. In einem Umkreis von fünf Kilometern rund um die Autobahnen verschlechtert sich die Luftqualität durch die höheren Geschwindigkeiten daher deutlich. Weitere Schadstoffe (über die man selten spricht und doch gesundheitsschädlich sind) wie Reifenabrieb + Bremsscheibenpartikel werden ebenso übermäßig freigesetzt. Würde auf deutschen Autobahnen ab morgen ein Tempolimit von z.B. 120 km/h gelten, blieben der Atmosphäre bis 2020 mehr als zwanzig Millionen Tonnen CO2 erspart, sagt der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Weitere Effekte: Durch gleichmäßigeres Fahren entstehen deutlich weniger Staus! Die Fahrzeiten werden sich für viele Autofahrer gar nicht wesentlich verlängern. Es sind weit weniger Schäden am Fahrbahnbelag zu erwarten, es sind werden weniger Baustellen nötig sein. Dies spart zum einen deutlich Geld, was z. B. für den Ausbau des ÖPNV eingesetzt werden könnte, aber reduziert wiederum Staus und schafft mehr Gelegenheit, gleichmäßig durchzufahren, was wiederum tatsächlich p. Fahrzeit einspart. DIie gute Nachricht für Autoliebhaber: es gäbe eutlich weniger Schäden bzw. Abnutzung am Auto. Dies spart Werkstattzeiten und Geld. Immer mehr zugelassene KFZs sind SUVs, die übermotorisiert und übergewichtig sind. Das wirkt sich natürlich beim Spritverbrauch aus. Warum muss ein Mittelklassewagen über 200 km/h fahren, wenn 130 km/h der ideale Kompromiss zwischen Überholfähigkeit, Energieverbrauch, Schadstoffausstoß, Sicherheit und Fahrkomfort sind? Warum wurde nicht längst schon die Notbremse gezogen? Die Übermacht der deutschen Autoindustrie scheint groß zu sein... Unsere europäischen Nachbarn machen es uns längst vor: runter vom Gas für alle. Vernunft und sämtliche Argumente sprechen dafür. Es funktioniert. Diese Maßnahme ist bei uns längst überfällig und wäre doch so einfach umzusetzen. Beachten Sie auch diesen links: https://www.energie-lexikon.info/tempolimit.html http://www.umweltbrief.de/neu/html/Tempolimit.html Bitte knicken Sie nicht vor der Autolobby ein. Der momentane Dieselskandal darf nicht dazu führen, dass andere wichtige Maßnahmen wie die oben genannte ausgeblendet und vernachlässigt werden. Nach aktuellen Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung dafür! Also: Tempo runter, Gesundheit und Sicherheit rauf!
    703 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Bruno Bischler
  • Lichtverschmutzung vermeiden, Energie sparen, die Nacht bewahren
    Zu viel künstliches Licht hat negative Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt: - Zugvögel werden irritiert Künstliches Licht irritiert Zugvögel, die vom Kurs abkommen. Viele kollidieren auch mit beleuchteten Gebäuden und sterben. - Insekten verenden an Laternen Insekten werden von hellen Laternen angezogen. Sie kreisen so lange um das Licht, bis sie vor Erschöpfung sterben. Jeder kennt Straßenlaternen voller toter Insekten. Diese Insekten fehlen dann in der Nahrungskette und beim Bestäuben von Pflanzen - auch der Nutzpflanzen des Menschen! - Nachtaktive Tiere werden irritiert Einige Vogelarten wurden schon dabei beobachtet, wie sie in beleuchteten Gebieten Stunden früher als gewöhnlich anfangen zu singen. Zu kurze Nachtruhe und zu lange Tage sind Stress und Anstrengung für die Tiere. Die langfristigen Auswirkungen werden noch erforscht. - Der Tag- Nacht-Rhythmus des Menschen wird gestört Schon seit Urzeiten regelt der Tag-Nacht Rhythmus der Erde (24-Stunden-Periode) zusammen mit den Jahreszeiten den Ablauf des Lebens auf der Erde. Alle Lebewesen orientieren sich in ihrem Tagesablauf daran. Einige nutzen den Tag als aktive Zeit (z.B. der Mensch), andere sind nachtaktiv. Die jeweils andere hälfte des Kalendertages nutzen alle Lebewesen als Ruhephase. - Für die Produktion des als "Schlafhormon" bekannten Hormons Melatonin ist Dunkelheit zwingend erforderlich. Doch Melatonin dient nicht nur dem Schlaf, es unterdrückt auch das Wachstum einiger Krebsarten. - Der Sternenhimmel wird nahezu unsichtbar Gelegentlich wird argumentiert, dies stelle nur für ein paar Astronomen ein Problem dar und Maßnahmen zur Begrenzung der Lichtverschmutzung seien daher nicht von allgemeinem Interesse. Das ist UNSINN! Die Aufhellung des Nachthimmels hat weitreichende ökologische Konsequenzen und selbst die Folgen für die Astronomie dürfen nicht unterschätzt werden: Die Betrachtung des Sternhimmels gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Früher war die Beschäftigung mit dem Sternhimmel notwendig zur Bestimmung der Zeit und zur Erstellung von Kalendern. Die Entdeckung neuer Länder und Kontinente wäre ohne Sternkunde nicht möglich gewesen. Die professionelle Astronomie stellt einen wichtigen Teil der physikalischen Grundlagenforschung dar, da am Himmel Beobachtungen von Vorgängen möglich sind, die wir im Labor nicht nachstellen können. Kommunikation, Navigation und unser Wissen vom Kosmos, dies alles wäre ohne die Astronomie nicht möglich! Die professionelle Astronomie hat sich schon heute mit Ihren Einrichtungen und Instrumenten in entlegenste Gebiete der Erde oder gar in den Weltraum zurückgezogen, was in den meisten Fällen mit einem erheblichem Mehr an Aufwand und Kosten verbunden ist. Der "Nachwuchs" ist dazu oft nicht in der Lage. - Energie wird verschwendet Licht, das ungenutzt in die Umgebung oder den Himmel strahlt, ist sinnlose Energieverschwendung! Dieses Licht erfüllt keinen Zweck und nutzt niemandem. Trotzdem wird zur Erzeugung dieses Lichts kostbare Energie verbraucht, welche zumeist noch aus fossilen Energiequellen stammt. Somit werden wertvolle Ressourcen verschwendet und unnötig viel CO2 ausgestoßen. - Klimawandel Durch die Freisetzung von CO2 und anderen "Klimagasen" bei der Energieerzeugung wird nachweislich der Klimawandel beschleunigt und der Meeresspiegel steigt. Weltweit werden Milliarden ausgegeben, um auf erneuerbare Energien umzusteigen und effizienter mit Energie umzugehen. Nur beim Licht wird munter weiter verschwendet, als wären die Ressourcen endlos. Schluss damit! - Geld wird verschwendet Licht, das ungenutzt in die Gegend oder den Himmel strahlt, erfüllt keinen Zweck, kostet aber Energie. Und Energie kostet Geld. Warum geben wir sowohl im privaten als auch im gewerblichen und öffentlichen Bereich Geld aus für etwas, dass wir gar nicht brauchen? Zu all diesen Themen gibt es Initiativen, Petitionen und Bewegungen, und das aus vielen guten Gründen. Das Thema Lichtverschmutzung bringt all diese Themen an einem Punkt zusammen. Mit einfachen, kostengünstigen Maßnahmen könnte in all den genannten Bereichen eine Verbesserung erreicht werden - ohne, dass es dadurch dunkel in der Stadt werden muss. Es geht nämlich nicht (wie oft missverstanden wird) darum, komplett auf Beleuchtung zu verzichten. Es geht darum, dass nur dort beleuchtet wird, wo es wirklich notwendig ist, nur so stark, wie es notwendig ist und nur dann, wenn es notwendig ist. Verbindliche Regelungen zu Art, Dauer und Stärke von künstlicher (Außen-)Beleuchtung hätte viele Vorteile und keine Nachteile - warum gibt es diese Regeln noch nicht, Frau Umweltministerin? Artikel zum Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung https://www.br.de/themen/wissen/lichtverschmutzung-lichtsmog-licht-nacht-himmel-milchstrasse-tier-led-hell-102.html Videos zum Thema: http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Reportage-mit-Lena-Verlust-der-Nacht-/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=246888&documentId=27288980 https://www.youtube.com/watch?v=NzH4iT27cKs https://reportage.wdr.de/lichtverschmutzung#12952 Karte der Lichtverschmutzung: https://www.lightpollutionmap.info Initiativen: http://lichtverschmutzung.de/ https://licht-aus-schweinfurt.de/
    3.194 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Michael Sessler
  • Rettet das Landschaftsschutzgebiet Attental!
    Jöhlingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Walzbachtal und liegt nordöstlich von Karlsruhe. Für diesen Bereich ist eine Ortsumgehung vorgesehen. Die geplante Trasse führt durch das Landschaftsschutzgebiet Attental. Das Attental mit seiner denkmalgeschützten Kapelle bietet Lebensraum für geschützte Tierarten wie z.B. Fledermäuse, seltene Insekten (Stichwort Insektensterben!) und dient den Jöhlinger Bürgern als Naherholungsgebiet. Wir wollen, dass dieses intakte Ökosystem erhalten bleibt und keinem 28,5 Mio € teuren Pseudo-Entlastungsprojekt geopfert wird. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, die alle bedroht sind. Seit den 50er Jahren sind die Fledermausbestände dramatisch eingebrochen weil deren Lebensgrundlage immer mehr eingeschränkt wird. Fledermäuse orientieren sich mit einer Art Echolokation über ihr Gehör. Auch ihre Beute wird eher geortet als gesehen. Bei Lärm oder Störgeräuschen, beispielsweise in Form von anhaltendem Verkehr wird es für sie immer schwieriger Beute zu orten. Dies kann sogar soweit führen, dass sie die Jagd auf ihre Beute (Insekten) einstellen. Die Gefahr ist hoch, dass diese Fledermauskolonie mittelfristig aussterben wird, mit unvorhersehbaren Folgen für alle anderen Arten. Der preisgekrönte Publizist und Tierfilmer Dirk Steffen warnt davor, dass das Verschwinden jeder Art unmittelbaren Einfluss auf den Fortbestand aller anderen Arten hat und somit das ökologische Gleichgewicht dieses Systems gefährdet. Aktuell werden in Baden-Württemberg täglich Flächen in der Größe von 5 Fußballfeldern, das sind ca. 4 Hektar, durch Baumaßnahmen verbraucht, zum großen Teil für Verkehrsprojekte. Davon wird etwa 45 % der Fläche versiegelt. In Baden-Württemberg beträgt der Versiegelungsgrad momentan etwa 15 % der Gesamtfläche. Eine übermäßige Bodenversiegelung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Regenwasser kann nicht versickern, der Grundwasserspiegel fällt, die Hochwassergefahr steigt. Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten und deshalb können sie im Sommer auch nicht mehr zur Kühlung der Luft beitragen. Die natürliche Bodenfauna wird dadurch zerstört und die Bodenfruchtbarkeit massiv beeinträchtigt. Anlässlich des 15. Weltbodentags haben internationale Forscher darauf hingewiesen, wie wichtig ausreichend gesunde Böden für die Natur und die Menschen sind. Ziel muss sein, Flächenverbrauch und Renaturierung - gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel - im Lot zu halten. Deshalb sind an Straßenbauprojekte besonders hohe Anforderungen zu stellen. Höchsten Stellenwert hat dabei die Vermeidung negativer Folgen für Mensch und Natur! Vor diesem Hintergrund stellt es einen Anachronismus dar, ein Straßenbauprojekt wie für Jöhlingen geplant ausgerechnet durch ein Landschaftsschutzgebiet führen zu wollen, insbesondere angesichts der zweifelhaften Erfolgsaussichten. Die geplante Umgehungsvariante soll das bisher belastete Wohngebiet am nordöstlichen Ortsrand entlasten. Doch mit der geplanten Umgehung werden die Probleme nicht gelöst sondern an den südlichen Ortsrand verlagert und dann noch deutlich verschärft. Gut ausgebaute Straßen ziehen den Verkehr an! Vor allem der Fernschwerlastverkehr wird massiv zunehmen und kann dann noch schneller nach Heilbronn und Stuttgart durchfahren. Eine Verkehrsentlastung sieht anders aus! Die geplante Trasse sieht den Bau einer Brücke und ein dreispurig ausgebautes Teilstück vor, ohne jeglichen Lärmschutz in geringem Abstand zum Wohngebiet. Das führt zu einer überproportionalen Zunahme der Geräusch- und Lärmemission. Aufgrund der vorherrschenden Südwestwindlage verbunden mit der Hang-und Tallage der gesamten Ortschaft sowie der erhöhten Trassenführung werden Lärm- und Schadstoffbelastung für viele Teile Jöhlingens dramatisch zunehmen. Insbesondere die Wohngebiete am gegenüberliegenden Hang werden unter der Schalleinstrahlung und -reflexion enorm zu leiden haben. Selbst das heute belastete Wohngebiet wird mit der Umgehung nicht wirklich entlastet. Durch den Rückbau der bisherigen Anbindung in Richtung Karlsruhe kommt es zu einer deutlichen Erhöhung des regionalen Verkehrs genau an diesem Teilstück! Aber damit noch nicht genug! Hinter den eigentlich zu entlastenden Häusern verläuft in geringem Abstand die neue, dreispurig ausgebaute Bundesstraße ohne Lärmschutz! Die Politik ist gefordert, Schaden von allen Bürgern fernzuhalten! Ein Gesamtkonzept, nicht nur für Jöhlingen sondern für alle Kommunen im nordöstlichen Raum um Karlsruhe ist dringend erforderlich. Die Verkehrsprobleme dürfen nicht nur aus örtlicher Sicht betrachtet werden (jeder Ort bekommt seine Umgehung) sondern erfordern eine große Lösung, die nicht zu Lasten der Bürger aber auch nicht zu Lasten der Nachbargemeinden geht. Deshalb muß auch die Entkopplung von Jöhlingen/Berghausen rückgängig gemacht werden. Nur so können die bestehenden Verkehrskonflikte mit den negativen Konsequenzen gelöst werden. Bei einer zeitgemäßen Verkehrspolitik hat die Verkehrsvermeidung und damit die Verringerung von Lärm und Schadstoffen oberste Priorität. Wir brauchen in Jöhlingen keine Paralellautobahn. Uneingeschränkter Nutznießer dieser geplanten Umgehung ist der Fernschwerlastverkehr, der im Umkehrschluss erst zur Eskalation der Verkehrsproblematik geführt hat. Eine Umgehung muss Probleme lösen ohne neue zu schaffen! Und genau das kann die geplante Umgehung nicht. Der Bau einer Umgehung darf niemals zu einer größeren Belastung für die Bürger führen und zu einem umweltzerstörenden Projekt werden. Ein erster wichtiger Schritt wäre daher ein Fahrverbot für den Schwerlastverkehr auf der gesamten B 293 und diesen auf die Autobahn A 5 und auf die B 35 als überregionale Leitstrecke zu führen. Dieses Konzept hat der Bund bereits in den 50er Jahren verfolgt. Wohngebiete wären durch diese Verkehrsführung nicht beeinträchtigt. Im Rahmen einer Gesamtlösung ist die Prüfung alternativer Trassen, bzw. Tunnellösungen unumgänglich.
    3.146 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Bernhard Blattmann
  • Hauptsmoorwald schützen! Kein Industriegebiet in Bamberg Ost!
    22 Tiere der roten Liste, Sandmagerrasenflächen, Biotope und das größte Naherholungsgebiet des Bamberger Ostens, das alles soll weichen – wofür? 60 ha intakter Waldfläche möchte die Stadt Bamberg roden, um darauf ein Industrie- und Gewerbegebiet auszuweisen. Als Bewohnerinnen von Bamberg-Ost wollen wir die Natur für unsere Kinder erhalten. Der Bundestag hat 2015 Teile des Hauptsmoorwaldes zum Nationalen Naturerbe erklärt. Der Teil, den die Stadt roden möchte, ist zwar nicht Teil der Fläche, die als Nationales Naturerbe ausgewiesen wurde, gehört aber zum Hauptsmoorwald als Ganzes. Wir sehen diesen Wald als eine Einheit und deswegen ist er für uns als Ganzes schützenswert. Bis zu 40 Meter hohe Lagerhallen, ein Gebäude für die Verkehrspolizei-Inspektion, bis zu 1,50 hohe Dämme wegen des hohen Grundwasserspiegels, Lärm, Verkehr, Umweltverschmutzung, Versiegelung der Flächen bedrohen den Wald. Der Hauptsmoorwald ist das wichtigste Naherholungsgebiet von Bamberg Ost. Er ist aber gleichzeitig die Lunge von ganz Bamberg, das heißt seine Abholzung und die Entstehung des Industriegebietes wären nicht nur für das anliegende Viertel, sondern für die ganze Stadt eine spürbare Beeinträchtigung der Lebensqualität Tatsächlich werden hier Natur und Landschaft großflächig zerstört. Was bedeutet das im Detail: - 60 ha intakter Wald werden gerodet - Die schützenwerten Tier- und Pflanzenarten, viele davon auf der roten Liste müssen ihren Lebensraum verlassen oder werden zerstört. - Der Naherholungsraum wird zerstückelt und teilweise zerstört. Die Bürger müssen weitere Wege auf sich nehmen und haben weniger Platz, um das Grün zu geniessen. - Durch eine Versiegelung der Flächen im Industriegebiet könnte mehr Wasser in das Wohngebiet Bamberg-Ost gelangen und dadurch könnte der eh schon sehr hohe Grundwasserspiegel weiter steigen. - Das Verkehrsaufkommen durch Polizei sowie Industrie- und Gewerbebetriebe erhöht sich immens. In Bayern wird täglich eine Fläche von 13 Hektar versiegelt. Das bedeutet weniger wertvolle Freiflächen, Betonierung von Naturraum und damit ein unumkehrbarer Verlust der zahlreichen Bodenfunktionen. Dadurch kann bei starkem Regen das Risiko von Überschwemmungen steigen, im Sommer heizen sich die Städte zusätzlich auf, ausserdem geht wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren. Das wollen wir für den Hauptsmoorwald verhindern und diese wertvolle Naturfläche für Menschen, Tiere und Pflanzen erhalten.
    27.913 von 30.000 Unterschriften
  • Stoppt die Bagger in der Leine - kein Kraftwerksbau im Fluss!
    Überall ist umweltfreundliches, ökologisches Handeln gefragt. Der BUND hat bestätigt, dass ein Kraftwerk im empfindlichen System der Leine-Aue ökologisch bedenklich ist. Ein Investor will trotzdem ein Kraftwerk in den Fluss setzen. Direkt im Wohngebiet. Er kann dadurch EU-Subventionen abschöpfen. Allein der Betrieb der Anlage rechnet sich nicht besonders. Wogegen die geplante Betonversiegelung des Ufers, ein Investitionsobjekt hervorbringt. Denn Beton und Kraftwerke sind beständiger als Aktien. So werden Kleinkraftwasserkraftwerke zur Investion gesucht, auch wenn sie Natur zerstören. Ein Unding - wer macht solche Planungen? Ich kann nur an die Stadtverwaltung und die verantwortlichen Politiker (gewählte Bürgervertreter) in Hannover appellieren, diese Planung zu überdenken. Stoppt die Bagger, kein Kraftwerk in Hannover-Döhren!
    609 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Britta Stoermer
  • Stromspeicherung durch Erdwärmenutzung
    Die Energiespeicherung zählt z.Zt. zu den großen Problemen der Energiewende. Von den verschieden Speicheroptionen die es gibt, wird hier nur auf zwei weitere kurz eingegangen: Die Lithium Preise dürften in den nächsten Jahren eher ansteigen, als fallen, somit dürften auch die Preise für entsprechende Speicher anziehen. Bei Redox-Flow -Systemen scheinen sich bei den Elektrolyseflüssigkeiten zunehmend organische Ladungsträger durchzusetzen. Allerdings ist dann mit zusätzlich schätzungsweise 10 Cent Erstellungskosten pro Liter laufender Unkosten zu rechnen. Bei einer Energiedicht von vielleicht 700 Watt pro Liter sind außerdem immer entsprechend große Lagertanks zu erstellen. Auch andere in Deutschland angedachte Optionen zur Energiespeicherung sind teilweise mit erheblichen Problemen behaftet. Somit wäre es angemessen, offen für weitere Konzepte zu sein, da das Thema Akzeptanz in der Bevölkerung bei alternativen Projekten zunehmend eine große Rolle spielt und es nur gut sein kann, Wahlmöglichkeiten zu haben.
    16 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Liebe Gewerkschaft, bitte Klimaschutz ernst nehmen
    Gewerkschaften haben die wichtige Aufgabe, Arbeitnehmer zu schützen. Eine andere Sache ist es allerdings, die Politik unter Druck zu setzen, damit Betriebe weitergeführt werden, die die Allgemeinheit stark schädigen, und dies nur, um für eine kleine Gruppe von Arbeitnehmern Arbeitsplätze zu erhalten. Das trifft auf Kohleabbau und -kraftwerke zu. Beide heizen massiv den Klimawandel an. Die Klimakatastrophen betreffen besonders Arbeiter und arme Menschen auf der ganzen Welt. Wissenschaftler warnen, dass wir nur wenige Jahre Zeit haben, um den CO2 Ausstoss massiv zu senken und unter den kritischen 1.5 Grad Erwärmung zu bleiben. Dafür müssen wir unsere Energieversorgung zügig umstellen. Trotzdem setzt die IG BCE vor allem die SPD unter Druck, die Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen. Damit gewichtet Sie die Arbeitsplätze von wenigen höher als die Sicherheit von Milliarden Menschen weltweit. Deutschland war Vorbild für die Welt, denn wir haben gezeigt, dass ein schneller Aufbau der Erneuerbaren möglich ist. Nun können wir auch beweisen, dass der Abbau von schädlichen Technologien sozialverträglich machbar ist. Die IG BCE könnte das Zünglein an der Waage sein, damit SPD und CDU den Klimaschutz auch in einer GroKo ernst nehmen. Wir fordern daher ein klares Bekenntnis zum schnellen Kohleausstieg. DANKE für eure Unterschrift rechts oben. Jede Unterschrift zählt !! Idealerweise schreibt jeder selber ein Mail an seinen BezirksleiterIn. Text und Adressen findet ihr unter NEUIGKEITEN unten.
    615 von 800 Unterschriften
    Gestartet von fossil-free Kohleausstieg
  • Benennung von Stürmen & Orkanen nach Unternehmen, die Klimaschutz behindern
    Das Klimaschutz wichtig ist, streitet inzwischen kein vernünftiger Mensch mehr ab. Es sind dringend Maßnahmen nötig, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Einzelne Personen, aber insbesondere Unternehmen sabotieren seit Jahren wirksame Maßnahmen und Beschlüsse zum Klimaschutz um des Profites willen. Es ist an der Zeit diese Akteure an die Öffentlichkeit zu zerren und deren Namen mit der Zerstörungsgewalt von Stürmen und Orkanen in Verbindung zu bringen. Die Zahl und Intensität dieser Extremwetterereignissen nimmt in Folge des Klimawandels immer mehr zu und wird weiter zunehmen, wenn nicht etwas dagegen unternommen wird. Gerade Meteorologinnen und Meteorologen sollten für dieses Thema bedingt durch ihre Nähe zum Thema sehr sensibilisiert sein und trotz dem es sich um ein heikles Vorgehen handelt, den Kampf für mehr Klimaschutz hiermit unterstützen.
    808 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Peter Wege
  • Vertikale Begrünung fördern
    Abgesehen von dem praktischen Nutzen für die tägliche Ernährung, den eine vertikale Bepflanzung / Begrünung haben kann, ist es hinreichend erwiesen, dass eine vertikale Begrünung erheblichen ökologischen Nutzen für eine Stadt haben kann, z.B. durch die Anpflanzung bestimmter Moose zur Luftverbesserung. Auf diese Weise kann aber auch verloren gegangener Lebensraum an Bienen, Hummeln oder verschiedenste Insekten zurückgegeben werden, ohne Pestizide usw.. Oder es geht einfach nur darum, sich an der Farbenvielfalt von Blumen zu erfreuen. Erklärungen zum Bild: Glasböden sind inzwischen überall auf der Welt als architektonisches Bauelement anzutreffen. Schätzungsweise 80% der Lichteinstrahlung würden so im Gegensatz zu herkömmlichen Balkonen bei höher liegenden Bepflanzungen erhalten bleiben, vorausgesetzt, die Absturzsicherungen sind möglichst filigran konstruiert und die Glasböden nicht unnötig dick. Bei tiefer liegenden Bepflanzungen einer vertikalen Begrünung kann durch den Schrägstand der Sonne vermutlich ebenso viel Sonnenlicht die Pflanzen erreichen, wie bei horizontalen Bepflanzungen. Bei Arbeiten an den Bepflanzungen sind Glasböden leicht zu schützen. Nach den Arbeiten kann die volle Lichteinstrahlung durch Entfernen der Schutzschicht ( z.B. aufrollbare Gummimatten) wieder den darunter liegenden Bepflanzungen zur Verfügung gestellt werden. Verschiedene Formen des Sturm- und Hagelschutzes sind im Zweifelsfalle schnell zu installieren oder wieder zu entfernen. Dieses Beispiel trägt ein "Sommer- und Winterkleid", bei dem im Wechsel der Jahreszeiten die Winterisolierung und die vertikale Begrünung getauscht werden. Wie selbstverständlich tauschen wir bei uns selbst Winter- und Sommerkleidung oder Winter- und Sommerreifen am Auto, -----warum nicht eine Hausfassade den Temperaturen anpassen?--- Zur Lagerung von Isolierungsplatten von 20 cm Dicke würde bei diesem Beispiel im Sommer zwei Quadratmeter Fläche im Keller ausreichen. Für die Lagerung der Pflanzungsbehälter in den Wintermonaten würde dieser Raumbedarf auch nicht überschritten. Die gegenwärtig grassierende " Schiessschartenarchitektur" mit extrem dicker, ganzjähriger Isolierung , womöglich noch Styropor als Dämmstoff, statt z.B. Hanf ( Umweltpreis 2013) und tief versenkten Fenstern mit dadurch ganzjährig reduzierter Lichteinstrahlung nach innen und Sichtbehinderung nach außen, halte ich nicht für die optimale architektonische Lösung und für absolut unzeitgemäß. Fakt ist: Die Winter werden kürzer und milder, die Sommer regenreicher und / oder heißer. Ein dicke , ganzjährige Isolierung sollte stattdessen im Sommer durch eine eigenständig klimkatisierende Außenfassade abgelöst werden. Auch wenn es auf den ersten Blick sehr umständlich und arbeitsintensiv erscheint, würde ich den Zeitaufwand für einen Wechsel an der Fassade meiner Wohnung vorziehen, wenn dadurch die genannten Nachteile zu vermeiden wären und die Möglichkeit zur vertikalen Begrünung eröffnet wäre. Außerdem bliebe für den Tausch ein Zeitfenster von mehreren Wochen in den jahreszeitlichen Übergangsphasen.
    44 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz