• Karlsruhe-Land sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    458 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Adelheid Blaich
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Berlin
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    1.611 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Florian Kobler
  • Das Bundesberggesetz muss dem Klimaschutz angepasst werden!
    Die Klimaerwärmung schreitet schneller voran als bisher prognostiziert. Laut „World Meteorological Organization“ (WMO) wird bereits bis 2024 mit 20%iger Wahrscheinlichkeit in mindestens einem Jahr die in Paris gesetzte Obergrenze von 1,5 Grad Temperaturerhöhung gegenüber der vorindustriellen Zeit erreicht. Deutschland hat das Pariser Abkommen unterzeichnet und unterstützt es verbal, doch die Taten entsprechen dem nicht. Der Kohleausstieg kommt zu spät. Noch schlimmer ist, dass nach den Plänen der Regierung die Kohle nicht durch Erneuerbare Energien ersetzt werden soll, sondern durch Erdgas, auch in der verflüssigten Form des LNG (Liquefied Natural Gas). Dies wird damit begründet, dass durch die Erdgasflamme weniger CO2 freigesetzt wird als bei der Kohleverbrennung. Verschwiegen wird, dass im Zuge der Erdgasförderung und -aufbereitung derartige Mengen des extrem klimaschädlichen Treibhausgases Methan unverbrannt in die Atmosphäre gelangen, dass Erdgas unter dem Strich klimaschädlicher als Kohle ist. Realer Klimaschutz verlangt daher den Umstieg auf eine Energieversorgung, die in allen Sektoren zu 100% auf Erneuerbaren Energien basiert. Auch aus der Gas- und Ölverbrennung muss schnellstmöglich ausgestiegen werden. Doch das Gegenteil geschieht. Hier in unserem dicht besiedelten Deutschland, das sich international gern als Energiewende-Vorbild darstellt, werden neue Treibhausgasquellen eröffnet, indem die Bergämter die Aufsuchung von Gas und Öl mit anschließender jahrzehntelanger Förderung genehmigen müssen. Das ist reine Schizophrenie! Im gerade begonnenen Jahrzehnt haben wir die letzte Chance, das Kippen der Klimaerhitzung in die dann in keiner Weise mehr zu bremsende oder wie auch immer zu beeinflussende Selbstverstärkung zu vermeiden. Der baldige Ausstieg auch aus der Gas- und Ölverbrennung ist hierfür erforderlich, und der erste Schritt dorthin besteht im Stopp des Neuaufschlusses von Förderstellen. Dadurch frei werdende finanzielle Mittel müssen in den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung fließen. Gas- und Ölförderung verursacht auch erhebliche Umweltschäden Zusätzlich zum Klimaschutz wäre die Beendigung der Gas- und Ölförderung ein Segen für die Umwelt. Das Bundesberggesetz stammt aus einer Zeit, in der die Energieerzeugung praktisch vollständig auf fossilen Brennstoffen beruhte. Vom Klimawandel war noch nichts bekannt, und auch der Umweltschutz hatte bei weitem nicht den Stellenwert wie heute. Daher hat die Förderung der fossilen Brennstoffe auch heute noch Vorrang vor allen anderen Werten. So wird • in und unter Trinkwasserschutzgebieten, sowie in Naturschutzgebieten gefördert, teilweise unter Einsatz von Fracking, • Rohgas nach nur mangelhafter Reinigung abgefackelt, • durch Leckagen in Förder- oder Transportrohren regelmäßig Boden und Grundwasser kontaminiert, • bergbaulicher Abfall, der mit radioaktiven und krebserregenden Stoffen belastet ist, ohne Berücksichtigung des Abfall- und Atomrechtes entsorgt und hierbei Luft, Boden und Grundwasser belastet. Die Menschen in Fördergebieten sind vielfach beunruhigt durch hohe Raten von Krebserkrankungen. Die Förderunternehmen bemühen sich, jeden Zusammenhang mit der Gasförderung von der Hand zu weisen. Zwangsweise Enteignungen Die Förderung des „Bodenschatzes“ hat nach derzeitiger Gesetzeslage auch Vorrang vor dem Eigentumsrecht des Besitzers des Grundstücks, auf welchem gebohrt werden soll. Wenn alle sonstigen Voraussetzungen für die Fördererlaubnis vorliegen und der Grundbesitzer sich verweigert, wird er gewaltsam enteignet. Vom Klimaschutz über den Umweltschutz bis hin zu den Persönlichkeitsrechten widersprechen die Teile des Bundesberggesetzes, die den Bohrlochbergbau auch in Zukunft erlauben, den heute zutage getretenen fundamentalen Lebensnotwendigkeiten und müssen daher in Verbote umgewandelt werden. Da Gefahr im Verzug ist, muss auch in bereits genehmigten Aufsuchungsgebieten das Niederbringen von Bohrungen verboten werden. Diese Petition wird unterstützt von: AK Fracking Braunschweiger Land Kreisverband Die Linke Altmarkkreis Salzwedel Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ BI für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen MetropolSolar Solarverein Goldene Meile e.V. Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland Interessengemeinschaft gegen Gasbohren Tecklenburger Land (IGTL) Wittorfer für Umwelt und Gesundheit e.V. (WUG) Berliner Wassertisch Starter C. Lenz ist Sprecher der Bürgerinitiative „Saubere Umwelt & Energie Altmark“, Stellv. Sprecher des „Rat für Bürgerenergie“ im Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) und 100%iger Strom-Selbstversorger durch Photovoltaik-Inselanlage. Weitere Infos zur Klima- und Umweltschädlichkeit des Erdgases: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_Chapter08_FINAL.pdf http://www.eeb.cornell.edu/howarth/publications/Howarth_2016_methane_emissions_summary_De.pdf https://www.biogeosciences.net/16/3033/2019/bg-16-3033-2019.pdf http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Erdgasstudie_2019.pdf https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/EDFE_Vortrag_Wissenschaft_Methanemissionen_Schwietzke_10092019%20%281%29.pdf https://www.pv-magazine.de/2017/11/27/eingestaendnis-zwecks-image-politur-erdgas-industrie-gelobt-besserung/ http://www.dgs.de/news/en-detail/021118-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/news/en-detail/161118-re-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/LNG_stoppen.pdf https://www.klima-for-future.de/waermepumpe-oder-erdgas.html https://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674 https://www.youtube.com/watch?v=Ob986Ujrz3Q Siehe auch: Tony Seba, Saubere Revolution 2030
    2.428 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Christfried Lenz Picture
  • Keine "Gelben Säcke" in arme Länder, kein Müllexport
    Diese Länder, meist Afrika oder Asien, sind nicht in der Lage, unseren Plastik- und Verpackungsmüll adäquat aufzubereiten, sondern ersticken in unserem Dreck, während wir glauben, mit Recycling und sortiertem Plastikmüll etwas Gutes zu tun.
    437 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Regina Goldbecker
  • Offenburg sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyist:innen und Bremser:innen in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    448 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Anke Hofmann
  • Schneller Ausstieg aus der Erdgas- und Erdölförderung
    Heute werden immer noch in Vorranggebieten zur Trinkwassergewinnung Genehmigungen zur Aufsuchung und Förderung von Erdgas und Erdöl **ohne vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und ohne Öffentlichkeitsbeteiligung** erteilt. Auch ein dauerhaftes und unabhängiges Monitoring von Wasser, Luft und Boden ist immer noch kein Standard. Es gibt immer noch kein öffentlich zugängliches Verzeichnis aller Bohrungen mit detaillierten Angaben. Weiterhin werden die Fördermengen von Bohrungen durch chemische Zusätze oder durch Bohrlochbehandlungen optimiert (z.B. Fracking). Das bei der Förderung anfallende **Lagerstättenwasser** gefährdet Menschen, Tiere und Umwelt; Lagerstättenwasser ist hoch salzig, enthält Schwermetalle wie z.B. Cadmium, Benzol und Quecksilber sowie radioaktive Stoffe. Vermehrte **Krebserkrankungen** im direkten Umfeld von Förderplätzen führten zu weitreichenden Studien, die den Zusammenhang zwischen Bohrungen und Erkrankungen bisher nicht ausschließen konnten. Die **globale Klimaentwicklung** macht es zwingend erforderlich, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern zeitnah und verbindlich erfolgen muss.
    6.148 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel Picture
  • Marzahn-Hellersdorf sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    413 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Quaschning
  • München-Nord sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    577 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Christine Trompka
  • Hamburg-Wandsbek sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    610 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Marcel H.
  • Stoppt die Gewerbegebietspläne für den Gangelshauser Wald!
    Wo ist der Gangelshauser Wald? Beim Gangelshauser Wald handelt es sich um ein Waldstück südlich der A1 zwischen der Gevelsberger und der Schwelmer Straße. Wenn man von Haßlinghausen nach Gevelsberg fährt, befindet sich der Wald nach der Autobahnunterführung auf der rechten Seite. Das Waldstück befindet sich größtenteils auf Sprockhöveler Stadtgebiet. Warum ist der Wald einzigartig und schützenswert? Beim Gangelshauser Wald handelt es sich als Ausläufer des früheren Hochmoores am Hellmannsbruch um einen ehemaligen Bruchwald, also einen sumpfigen Wald mit einer selbst erzeugten Torfschicht. Der Wald wurde aus forstwirtschaftlichen Gründen teilweise entwässert, ist aber trotzdem noch recht feucht und sumpfig. Typische Arten der Bruch- und Moorwälder wie die Moorbirke, Erle, Pfeifengras oder 5 verschiedenen Torfmoose zeugen davon. Ein Bericht der Biologischen Station des EN-Kreises betont, dass die Vegetation des Gangelshauser Waldes im Kreisgebiet einmalig ist. Zugleich brüten hier laut Bericht 21 Vorgelarten (davon eine Rote-Liste-Art) und im Wald wurden mehrere Fledermausarten nachgewiesen. Der Bericht der Biologischen Station zeigt darüber hinaus eine Perspektive auf, wie durch Renaturierungsmaßnahmen (insbesondere Rückbau der Entwässerungsgräben) der ehemalige Bruchwald wieder in einen Moorwald zurück entwickelt werden kann. Dieser Moorwald wäre nicht nur ein noch besserer Lebens- und Rückzugsraum für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Er hätte darüber hinaus positive Effekte für den Klimaschutz, da Bruchwälder über eine hohe CO2-Speicherfähigkeit verfügen. Für die umgebenden Städte würde der Bruchwald zudem Kühlungseffekte haben – in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels ein weiterer, äußerst wichtiger Grund, bestehende Wälder nicht zu roden, sondern sie zu bewahren und ökologisch aufzuwerten. Welche Pläne gibt es rund um den Gangelshauser Wald? Für den Bereich Linderhausen / Gangelshausen gab es schon länger Pläne, hier ein großes interkommunales Gewerbegebiet entstehen zu lassen (weitere Informationen finden sich zu diesen Plänen unter anderem auf der Webseite des Bürgervereins Linderhausen: https://linderhausen.de/). Der letzte Planungsstand des Regionalverbands Ruhr (RVR) für einen interkommunalen Gewerbe-Kooperationsstandort sieht eine Fläche allein in Schwelm vor – alle Parteien in Schwelm haben sich deutlich dagegen ausgesprochen. In einer Podiumsdiskussion mit der Bürgermeisterkandidatin Sabine Noll (CDU und Grüne) und dem Bürgermeisterkandidaten Volker Hoven (SPD, FDP und WfS) wurde nun über den Gangelshauser Wald und die Pläne, dort eine Spedition anzusiedeln, diskutiert (Der Mitschnitt findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=euxMxkIv7Jk&feature=youtu.be, bei 54 Min. 18 Sek. sowie bei 1 Std. 9 Min 2 Sek.). Mehr zu den unterschiedlichen Positionen der Kandidaten finden Sie auf der Webseite des Bürgervereins Linderhausen (https://linderhausen.de/gangelshauser-wald-in-gefahr-bilderbuchwald-hochmoorgebiet/) sowie im oben genannten Videomitschnitt. Was spricht gegen die Pläne, eine Spedition im Gangelshauser Wald anzusiedeln? Gegen die Ansiedlung der Spedition im Gangelshauser Wald sprechen folgende Punkte: 1. Die ökologische Wertigkeit und Einzigartigkeit des ehemaligen Bruchwaldes. 2. Die wichtige Rolle des Waldes beim Klimaschutz (CO2-Speicher und Kühlungsfunktion) jetzt und perspektivisch als Moorwald. 3. Die zu erwartende weitere Verkehrsbelastung von Haßlinghausen, Wir fordern daher: Stoppen Sie die Gewerbepläne für den Gangelshauser Wald! Wir benötigen in Sprockhövel wertvolle, gesunde Wälder und nicht noch mehr Verkehrsbelastung! Quellen Mitschnitt der Podiumsdiskussion: https://www.youtube.com/watch?v=euxMxkIv7Jk&feature=youtu.be
    2.571 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Döbert
  • STOPPT DAS A8 MONSTER! Keine Zerstörung des Chiemgaus!
    Der Ausbau der A8 und die Planung widerspricht dem Pariser Klimaschutzabkommen, der Klimaschutz-Offensive der Bayerischen Staatsregierung und dem Artenschutz: - 10 betroffene Naturschutzgebiete und Wasserschutzgebiete - Massiver Flächenfraß Zusammen mit dem Bau des Brenner Nordzulauf bedeutet dies den Verkehrskollaps in Oberbayern. Dies ist unsere Heimat und unsere Zukunft und hierfür stehen wir gemeinsam und sagen: NICHT MIT UNS Wir fordern: Lärmschutz ja, Ausbau nein! Laut Weltklimarat (IPCC) haben wir nur noch 10 Jahre Zeit, um unsere Emissionen bedeutend zu reduzieren, um ein Überleben auf unserem Planeten Erde zu gewährleisten: Größere Autobahnen sind dabei genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen. Wir benötigen das Geld, um unsere Wirtschaft und den Verkehr klimaneutral neu zu strukturieren. Dieses Vorhaben widerspricht dem unterschriebene Pariser Klimaschutzabkommen, dem Artenschutz und der bayerischen Klimaschutzoffensive! Wirtschafts-Gründe: o Langjährige Bautätigkeit (über 10 Jahre) o Extrem teures Bauprojekt: Minimum 1.2 Milliarden Euro ohne vorherige Bodenbeschaffenheitsprüfung durch Moorgebiete o Mammutprojekt in Oberbayern zusammen mit Brenner Nordzulauf o Reduzierung der Attraktion als Urlaubsgebiet: Wer will Urlaub in einem Gebiet mit Dauerbaustelle und Dauerstau machen? o Dörfer und Straßen werden durch zusätzliche Nutzung und A8-Bauaktivitäten maßgeblich beeinträchtigt Verkehrs-Gründe: o 2 Verkehrsachsen - Salzburg und Innsbruck - werden maximal durch Ausbauarbeiten belastet o Mehr Stau, mehr Verkehrsprobleme und noch mehr Abgase während der langen Bauphase o Fahrten nach München und Salzburg auf der Autobahn sind aufgrund von Dauerstaus kaum mehr möglich (verminderte Mobilität) Gesundheits- und Umweltschutz-Gründe: o Luftverschmutzung durch Dauerstau in Luftkurorten wegen Ausweichverkehr von Großbaustellen o Gesundheitsschäden durch Lärm und Luftverschmutzung o Lange Baustellenphase mit Lärm, Umwegs-Verkehr, Baufahrzeugen und Materiallagerung o Beschneidung von Erholungsgebieten Umwelt-Gründe: o Enormer Flächenfraß (artenreiche Naßwiesen, Eichen- und Buchenwälder, Feuchtgebiete, Laub-, Misch- und Nadelwälder, naturnahe Fliesgewässer und vieles mehr werden zerstört) o Verstädterung und Asphaltierung der Landschaft, was zur lokalen Temperaturerhöhung führt o Völlige Veränderung und Zerstörung des Landschaftsbildes des Voralpenlandes o Gefährdung von 10 wertvollen Naturschutzgebieten, u.a. Bärnsee, Chiemsee Brutgebiete, Vogelparadies Tiroler Ache, Bernauer Filz o Bedrohung von Wasserschutzgebieten o Verminderung der Biodiversität o Zerstörung von Feuchtgebieten als C02 Speicher
    2.947 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürger-Initiative gegen A8
  • Rettet die Krankenhäuser in Mittelbaden!
    Nach den Plänen des Aufsichtsrats der KMB Klinkum Mittelbaden GmbH (Vorsitzende: Landrat Toni Huber, CDU und Baden-Badens OB Margret Mergen, CDU) soll in der Gesundheitsversorgung der Region ein regelrechter Kahlschlag erfolgen. Binnen 10 Jahren sollen laut Strukturgutachten KMB die drei noch bestehenden Akut-Kliniken in Balg, Bühl und Rastatt allesamt geschlossen und durch ein Zentralklinikum für den Landkreis Rastatt und die Stadt Baden-Baden ersetzt werden – also durch einen teuren Neubau auf der grünen Wiese! Für die Bevölkerung in Mittelbaden bedeuten diese Pläne vor allem: - Die wohnortnahe Gesundheitsversorgung bleibt auf der Strecke - Notfalltransporte verlängern sich um lebensbedrohliche Fahrzeiten - Die drastische Senkung der Bettenzahl auf 666 (minus 25%) gefährdet die Versorgung in Spitzenzeiten - Die Senkung der Zahl der Mitarbeiter*innen im Akut-Bereich von 1301 auf 1048 bedeutet einen drastischen Arbeitsplätzeabbau und zunehmende Arbeitshetze und Überlastung bei den Beschäftigten. Stattdessen ist mehr Geld für Pflege- und Reinigungs- und Kantinenpersonal sowie für attraktivere Arbeitsbedingungen nötig, um den Pflegenotstand zu beheben. Gesundheit ist ein Menschenrecht und darf als Kern der öffentlichen Daseinsvorsorge nicht dem Rotstift geopfert werden. Deshalb: Flächendeckende Akut-Versorgung in dezentralen Krankenhäusern statt Zentralisierung in einer Krankenhaus-Fabrik.
    1.964 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Tudor Costin