• Lebendige Straßenränder statt lebloser Rasen! -Schutzräume für Insekten erhalten
    Insekten brauchen wieder viel mehr Bereiche der Ruhe, um zu überwintern, sich fortzupflanzen, in Ruhe leben und überleben zu können. Jede Fläche, die unnötig gemäht wird, tötet die Bestäuber unserer Nahrung. Viele Insekten bedeuten gleichzeitig auch wieder mehr Nahrung für Vögel. HessenMobil hat sehr viele wunderbare Flächen, auf denen sie herrliche Wiesen entstehen und stehen lassen können. Ein Beispiel dafür sind die Grünflächen an Autobahn-Ausfahrten und Zufahrten. Es muss jetzt ein schnelles Umdenken beginnen, sonst bestäuben wir in einigen Jahren unsere Nahrung selbst. Weg von der altbackenen und gedankenlosen Tradition, der Natur Ordnung beibringen zu müssen! Hin zu unberührter Natur an Straßen. Es ist ein Leichtes, der Natur durch Unterlassung zu helfen, den Zyklus des Lebens wiederzufinden. Lasst die Natur an möglichst vielen Stellen wieder zur Natur werden!
    1.967 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Susanne Heyne
  • Feinstaubfilter-Pflicht für Holzverbrenner
    Jetzt geht es wieder los! Feinstaub ist überall ein Thema, die meisten Diesel-Fahrzeuge habe inzwischen einen Rußfilter, selbst Benziner werden jetzt nach und nach damit ausgerüstet. Bloß dort, wo wir den größten Teil unseres Lebens verbringen, nämlich zuhause, werden völlig ungefiltert Schadstoffe, u.a Ruß und Feinstaub, aber auch NOx etc., direkt in unserer Nachbarschaft in die Luft geblasen, die uns alle krank machen. Es gibt mitllerweile fast 12 Millionen Holz- bzw. Kohle-Öfen in Deutschland! Diese verursachen viel mehr schädliche Abgase als der gesamte Verkehr (Quelle Bundesumweltamt 2016), da fast alle ohne Feinstaubfilter befeuert werden. Im Winter ist der Gestank oft nicht mehr auszuhalten, an ein Lüften ist nicht zu denken. Jedes Jahr kommen weitere Holzverbrenner hinzu, dabei gibt es in Deutschland längst kein nachhaltiges Holz mehr, es wird aus dem Ausland importiert, dort schrumpfen dann die Wälder. Die vermeintlich guten Werte, die die Öfen auch ohne Filter angeblich erreichen, sind eine völlige Mogelpackung, vergleichbar mit den Messwerten bei Autos auf dem Prüfstand. Sogar noch schlimmer, denn: Diese Messungen sind ohne das Anfeuern, ohne das Nachlegen von Holz und ohne das Ausbrennen! Diese 3 Phasen erzeugen besonders viel Feinstaub, NOx, etc., es wird nur das Feuer in optimaler Flamme gemessen. Mit optimaler Schichtung und optimal trockenem Holz und optimaler Luftzufuhr. Aber selbst das darf man 3 Mal wiederholen und optimieren, der beste Wert wird dann genommen! Daher ist es quasi für den Privat-Verbrenner unmöglich, auch nur annährend auf diese Werte zu kommen. I.d.R. macht dieser viele Fehler (Luftzufuhr, Holz zu feucht, zu viel Holz, etc.), daher ist es nur logisch, dass die Abgase 10 bis 100, manchmal auch 1000 mal so hoch sind, wie beim Ofen angegeben. Und das gilt auch für moderne Öfen aus 2018!!! Daher wäre es am besten, wenn keine neue Kamine mehr dazukämen, nur noch absolut trockenes Holz verbrannt werden würde und die Abgase zwingend über einen Filter gereinigt würden.
    218 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Winkler
  • Benennung von Stürmen & Orkanen nach Unternehmen, die Klimaschutz behindern
    Das Klimaschutz wichtig ist, streitet inzwischen kein vernünftiger Mensch mehr ab. Es sind dringend Maßnahmen nötig, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Einzelne Personen, aber insbesondere Unternehmen sabotieren seit Jahren wirksame Maßnahmen und Beschlüsse zum Klimaschutz um des Profites willen. Es ist an der Zeit diese Akteure an die Öffentlichkeit zu zerren und deren Namen mit der Zerstörungsgewalt von Stürmen und Orkanen in Verbindung zu bringen. Die Zahl und Intensität dieser Extremwetterereignissen nimmt in Folge des Klimawandels immer mehr zu und wird weiter zunehmen, wenn nicht etwas dagegen unternommen wird. Gerade Meteorologinnen und Meteorologen sollten für dieses Thema bedingt durch ihre Nähe zum Thema sehr sensibilisiert sein und trotz dem es sich um ein heikles Vorgehen handelt, den Kampf für mehr Klimaschutz hiermit unterstützen.
    796 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Mark Wege
  • Für den zügigen Ausstieg aus der Kohle!
    Die letzten Wochen haben es uns wieder deutlich vor Augen geführt. Neue Hitzerekorde verbunden mit Waldbränden und Wasserknappheit in Europa. Hurrikans in nie dagewesener Stärke in der Karibik und den USA. Sintflutartige Regenfälle in Asien. Der Klimawandel ist in vollem Gange! Wir dürfen nicht länger beim "Business as usual" bleiben! Zum Wohle unserer Kinder und Enkel sowie den Verpflichtungen des Pariser Klimaschutzabkommens entsprechend, setzten wir uns gegen eine weitere schuldhafte Verzögerung der dringend gebotenen raschen Reduzierung der Treibhausgas-Emission in Deutschland ein. Die Bundesrepublik Deutschland wird ihre selbst gesteckten Klimaschutz-Ziele stand heute klar verfehlen. Das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 der Bundesregierung sieht eine CO2- Minderung von 40% vor(1). Ende 2016 war allerdings nur eine Minderung von 27,6 Prozent erreicht(2). Um die Lücke in den verbleibenden 2 Jahren zu schließen, ist ein geregelter, aber rascher Einstieg in den Kohleausstieg dringend notwendig. Neben dem Schutz des Klimas bedeutet ein Kohleausstieg aber auch einen notwendigen Schutz für unsere Gesundheit vor gefährlichen Emissionen u. a. von Quecksilber, Blei, Arsen und Feinstaub. Die neue Bundesregierung muss ihren internationalen Verpflichtungen, aber auch der Verantwortung gegenüber uns gerecht werden und wirksame Massnahmen für eine drastische Reduzierung der Emissionen klimazerstörender Treibhausgase und anderer Schadstoffe ergreifen. Eine erst jüngst von Energy Brainpool veröffentlichte Studie (3) hat erneut dargelegt, wie ein Ausstieg aus der Kohle bis zum Jahr 2030 Deutschlands Klimaziele erreichbar macht, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Das Ziel für einen Kohleausstieg bis zum Jahre 2030 muss bereits im Koalitionsvertrag der zukünftigen Koalition des 19. Deutschen Bundestages enthalten sein und daher unmittelbar nach der Bundestagswahl in die Verhandlungen eingebracht werden. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren! Geben wir unseren zukünftigen Bundestagsabgeordneten mit unseren Unterschriften ein starkes Mandat, sich hierfür einzusetzen! Quellen: 1) http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Aktionsprogramm_Klimaschutz/aktionsprogramm_klimaschutz_2020_broschuere_bf.pdf 2) https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/treibhausgas-emissionen 3) https://www.energybrainpool.com/fileadmin/download/Studien/Studie_2017-06-22_GP_Studie_Kohleausstieg_EnergyBrainpool.pdf
    1.556 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Jessenberger Picture
  • Tierwohlprämie ab dem ersten Schnabel
    Zur Zeit wird die "Tierwohlprämie" erst ab 250 Hühnern, die keine gekürzten Schnäbel haben, ausgezahlt. Alles darunter fällt unter die Bagatellgrenze, da erst ab 500,- € aufwärts eine Auszahlung der Prämien stattfindet. Hühner können sich bis zu max. 50 andere Hühnergesichter merken. Für uns hört das Tierwohl bei 250 Tieren pro Stall auf und fängt nicht erst bis ins Unermessliche an.
    336 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Lea Nagel
  • Keine Legehennenfabrik in Hohnhurst / Kehl !
    Es handelt sich um den niedrigsten (leider immer noch erlaubten) Standard der qualvollen "Bodenhaltung": d.h. die zu Legemaschinen gezüchteten Hybridhennen fristen ihr Dasein in hermetisch geschlossenen Räumen, 9 Tiere pro qm (!), ohne jemals eine Wiese zu erleben. Es wird mit (tierschutzwidriger) Verdunkelung in diesen Hühnergefängnissen gearbeitet, um Verletzungen und Kannibalismus einzudämmen. Erfahrungsgemäß bestehen im Umfeld solch einer Tierfabrik große gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt, z.B. Belastung der Atemluft durch Keime, Geruchsbelästigung, Grundwasserverseuchung durch Nitrat, u.v.m. Im Bereich des Vorhabens befindet sich auch noch ein Vogelschutzgebiet! Wir befinden uns im Endspurt nach mehr als 1 Jahr Widerstand. Ich bitte Sie herzlich: geben Sie den Tieren Ihre Stimme! Auf dass wir am Ende der Sommerpause unser Ziel erreicht haben werden. Keine Tierleidfabrik in Hohnhurst !! Von Herzen Dank! Gabriele Gooß-Glass
    1.880 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Gabriele Gooß-Glass
  • Kohlenstofffixierung ohne CCS und Nutzung von CO2 als Rohstoff durch Algen-und HTC -Technik
    Ein Klimawandel wird nur noch von Wenigen bestritten. Die oben beschriebenen Techniken eröffnen die Möglichkeit, dieses Problem erheblich zu reduzieren. Ich bin der Überzeugung, dass es sich in jeder Hinsicht rechnet , die Übergangszeit, weg von fossilen Brennstoffen, mit einer Integration der Algentechnik zu gestalten und die HTC -Technik zur Fixierung des Kohlenstoffs zu benutzen. Meiner Meinung nach wurde In Deutschland die Algentechnik bisher kaum beachtet und deren Potential absolut unterschätzt. Algenreaktoren können vielseitig Verwendung finden und für sehr viele Produkte und Produktlinien genutzt werden, so dass zumindest an dieser Stelle Fehlinvestitionen kaum zu befürchten sind. -----An eine sichere Lagerung durch CCS glaube ich nicht, da zahlreiche offene Fragen und Unwägbarkeiten weiterhin im Raum stehen. Da die CO2 Problematik in Zukunft voraussichtlich aber an Schärfe zunehmen wird und sich der Handlungsdruck erhöhen wird, gehe ich nicht davon aus, dass dieses Thema in Deutschland vom Tisch ist. Im Gegenteil.--- Vgl. dazu z.B. Octavius /Optimation of CO2 capture Technologie Allowing Verification and Implementation of Utility Scale- oder -Linde homepage. ----- Einen weiteren Grund für ein dringend notwendiges Alternativkonzept halte ich für genauso wichtig: Wir haben zwar noch ausreichend Sauerstoffreserven in der Atmosphäre und die meisten Menschen merken es natürlich nicht am eigenen Leibe, dass weite Meeresgebiete bereits unter Sauerstoffmangel leiden. Ich finde es trotzdem absolut kurzsichtig, den im CO2 enthaltenen Sauerstoff, der den größten Teil des Moleküls ausmacht, unter die Erde zu pressen, anstatt ihn zumindest teilweise der Biosphäre zurückzugeben. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Verpressung in Offshore-Gashydrat- Lagerstätten (vgl. SUGAR-Projekt). In der Tag-Nacht Bilanz wird von Pflanzen, besonders von Algen, mehr Sauerstoff produziert, als verbraucht. Der Kohlenstoff wird in den Pflanzen fixiert. Richtig dosiert wirkt CO2 als Dünger und kann somit auch als Rohstoff betrachtet werden. Zu meiner Person: Ich ( 69) bin ein Privatmann, der nicht im Auftrag einer Partei, einer Organisation oder eines Unternehmens handelt.
    100 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden
    Am 14.07.2017 berichteten einige Medien, dass der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen will. Die strahlende Flüssigkeit lagert bisher noch in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände. Mehr als 770.000 Tonnen sind es mittlerweile, teilte der Betreiber Tepco mit. Die Bevölkerung wird mit folgenden Aussagen "beruhigt": - Das Wasser enthalte nur noch radioaktives Tritium, - ein Ablassen sei in kleinen Mengen ungefährlich. Ursprünglich wollte Tepco eine Filteranlage für Tritium bauen lassen. Es gab Ausschreibungen für drei Pilotprojekte. Doch offenbar ist Tepco damit nicht vorangekommen - nun plant das Unternehmen das Ablassen des noch belasteten Wassers ins Meer, so eine offizielle Kommentierung. Für mich heißt das "übersetzt": Eine Filteranlage für Tritium ist dem verantwortlichen AKW-Betreiber Tepco wohl zu teuer. Hier haben wirtschaftliche Interessen eindeutig Vorrang vor der Umweltverseuchung und dem damit verbundenen Risiko, dass Radioaktivität über die Nahrungskette zum Menschen gelangt. Dies muss dringend vermieden werden. Vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung.
    348 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Preis
  • Berlin wird frei von Zigarettenkippen, hurra!
    Weil eine einzige Zigarettenkippe reicht aus, um 40 Liter Grundwasser zu verseuchen. Zigarettenkippen sind Sondermüll und hochgradig giftig. In einem Experiment mit Wasserflöhen starben 100 Prozent der Tiere innerhalb von 48 Stunden nachdem sie einer Konzentration von zwei benutzten Zigarettenfiltern pro Liter Wasser ausgesetzt wurden. (Siehe Greenpeace)
    142 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Evelyn Kirch
  • Unsere heimische Natur stirbt - Aufschrei JETZT!
    Hat Dir Dein Müsli mit frischen Früchten oder das Honigbrot heute Morgen geschmeckt? Merk dir den Genuss. Du wirst ihn nicht mehr lange haben. Kennst Du blühende Wiesen, in denen Insekten summen und Schmetterlinge von Blüte zu Blüte flattern? Fotografier sie möglichst schnell, damit Deine Kinder/ Enkel wissen werden, wovon Du redest – sie werden es vielleicht nicht mehr erleben können. Weißt Du noch damals, als man auf längeren Autofahrten regelmäßig an einem Rastplatz halten musste, um die Windschutzscheibe von toten Insekten zu säubern? Wirft man einen Blick in unsere Medien, geht es heute um viel „wichtigere“ Themen wie beispielsweise das Getwittere von Trump, Neues von der AfD und die Wiedergeburt der Pkw-Maut. Das große Drama Im Hintergrund, ganz schleichend und unbemerkt, passiert jedoch Schreckliches: Unsere heimische Natur stirbt uns weg. Nicht irgendwo in fernen Ländern, sondern direkt vor unserer Haustüre. Die Biomasse an Fluginsekten ist in den letzten wenigen Jahren um bis zu 80 % zurückgegangen1. Du hast richtig gelesen: 80 %! Könntest Du von 20 % Deiner Einkünfte leben? Wohl kaum. Genau so geht es der Natur. Das Ökosystem bricht zusammen. Die Pyramide zerfällt und wir Menschen, die sich anmaßen, an der Spitze dieser zu stehen, ignorieren das Grollen und Beben des wegbrechenden Fundaments unter unseren Füßen schon viel zu lange. Jetzt weißt Du auch, wo die Insekten geblieben sind, die früher Deinen Kühlergrill und die Windschutzscheibe verschmutzt haben. Dass heute beides auch bei langen Fahrten schön sauber bleibt, darüber könnte man sich ja freuen. Doch leider ist keine Euphorie angebracht - im Gegenteil, es kommt noch schlimmer. Die Natur ist wie ein großes Netzwerk, alles ist miteinander verwoben. So wirkt sich der dramatische Rückgang der Insekten zum Beispiel auf Insektenfresser wie die Vögel aus. Auch deren Vielfalt schwindet seit geraumer Zeit massiv4. Es häufen sich Berichte von besorgten Gartenbesitzern, die nur noch einen Bruchteil der Vogelarten wie zu früheren Zeiten am Vogelhaus beobachten. Das Verschwinden unserer Tiere und Wildpflanzen wird durch immer mehr umfangreiche, solide, wissenschaftliche Belege2,3 bestätigt. Was geht uns das an? Nun kannst Du Dich fragen, was uns Menschen dieses ganze Sterben angeht. Insekten beispielsweise haben einen schlechten Ruf. In den Medien hört man nur von Insektenplagen, Zeckeninvasionen und böswilligen Juchtenkäfer, die große Bauprojekte behindern. Die Antwort ist simpel: Es ist Zeit, große Dankbarkeit zu zeigen. Denn ohne sie können wir nicht leben. Die Insekten decken uns jeden Tag aufs Neue den Tisch. Ohne sie gäbe es keinen fruchtbaren Boden, keine bestäubten Blüten und damit keine Früchte. Deren Arbeit kann keine Menschenhand und kein Roboter je ersetzen. Der Wert der biologischen Vielfalt ist unbezahlbar und für uns Menschen lebensnotwendig. Es ist an der Zeit, aus dem Tiefschlaf aufzuwachen und die Politiker wachzurütteln, damit wir dem Sterben unserer Natur entgegenwirken können, bevor es zu spät ist. Das Artensterben passiert gerade so rasend schnell, dass keine Zeit mehr bleibt für lange Debatten. Es muss gehandelt werden. Jetzt und hier. Was erzählst Du Deinen Kindern/Enkeln was Du getan hast? Die Ursachen Die Ursachen sind bekannt. Hauptgründe für den dramatischen Rückgang sind neben den massiven Flächenversiegelungen in unserer Landschaft die Praktiken der industrialisierten Landwirtschaft, insbesondere: · die Verödung der Felder und Äcker durch Beseitigung von Hecken, Randstreifen usw. · die zu starke Düngung · der Einsatz von chemischen Mitteln wie Neonicotinoide und Glyphosat Alle Stimmen werden nach Ablauf der Petition an die verantwortlichen Politiker übergeben: · An die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks · An die zuständigen Umweltministerien aller Bundesländer · An die Bundeskanzlerin Angela Merkel Quellen: · 1Sorg, M.; Schwan, H.; Stenmans, W. & A. Müller: Ermittlung der Biomassen flugaktiver Insekten im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch mit Malaise Fallen in den Jahren 1989 und 2013: Mitteilungen aus dem Entomologischen Verein Krefeld, Vol. 1 (2013), pp. 1-5 · 2Bundesamt für Naturschutz: Artenschutzreport 2015 · 3EEA (European Environment Agency): European Grassland Butterfly Indicator, 2013 · 4Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Steffi Lemke, Harald Ebner, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem Titel "Stummer Frühling – Verlust von Vogelarten" vom 02. Mai 2017 · Deutscher Bundestag: öffentliches Fachgespräch zum Thema "Ursachen und Auswirkungen des Biodiversitätsverlustes bei Insekten" 13. Januar 2016 Links zu weiteren Infos: · http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/immer-mehr-wildbienen-arten-droht-der-tod-15031601.html · http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/faszination-wissen/insektensterben-blumen-pflanzen-100.html · BfN-Agrar-Report 2017 - Bundesamt für Naturschutz (https://goo.gl/tKnZQj) · http://www.bund-rvso.de/schmetterlingssterben.html · Video das Schmetterlingssterben (https://www.youtube.com/watch?v=Ici1MX30kjU) · Offener Brief des Freiburger Entomologischen Arbeitskreis an den Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Herrn Winfried Kretschmann (https://goo.gl/uQgcHB)
    4.309 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Valentin Gutekunst Picture
  • Wir ertrinken im Müll: Verbot von Plastiktüten und Plastikverpackungen
    Die Hauptgründe dieser Petition ist für jedes Kind sonnenklar. Vermüllte Meere, vermülltes Land und kiloweise Müll, die jeder mit seinem wöchentlichen Einkauf nach Hause schleppt. Dieser wird zu fast 50% nicht etwa recycled, sondern schlussendlich im besten Fall verbrannt. Die Luftfilteranlagen saugen so Millionen Tonnen an Staub ein, der als Sondermüll tief in der Erde gelagert wird. Oder Plastikmüll landet tonnenweise auf Inseln, die entweder von Menschen bewohnt werden, die zu den ärmsten der Welt gehören oder Inseln, die noch nicht mal bewohnt sind. Jeder kennt die Bilder von armen Tieren, die aufgrund von Plastik elend zugrunde gegangen sind. Wir müssen uns endlich verantwortlich fühlen! Wie wär`s mit unverpacktem Obst und Gemüse in ihrer eigenen naturgegebenen Verpackung? Es gibt bereits einige Einzelhändler, die nur lose Ware verkaufen. Wie wär's mit mitgebrachten Verpackungen, Stofftaschen, Karton, Glas, Papierverpackungen oder mit plastikähnlichen Verpackungen für Wurst, Fleisch und Käse aus Mais wie es Ruanda bereits vormacht? Ruandas Hauptstadt Kigali ist die sauberste Hauptstadt Afrikas, eine der saubersten der ganzen Welt, sollten wir uns das nicht als Vorbild nehmen? Möchten wir das nicht auch? Wir sollten mehr Mittel und Energie in die Entwicklung von umweltgerechten Verpackungen stecken. Vermeidung und Umdenken, statt sorgloses Wegschmeissen und Konsumieren. Bitte helfen Sie mit, diesen wichtigen und symbolträchtigen Schritt zu machen, damit endlich auch die Industrie versteht, dass es längst an der Zeit ist, umzudenken. Dies ist erst der erste Schritt! https://www.sein.de/news/2017/01/plastikverbot-in-ruanda/ http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wie-muenchner-muell-trennen-verbrannt-statt-recycelt-die-recycling-luege.f76a763d-b31e-4dfa-a919-90f84bf99f89.html https://de.wikipedia.org/wiki/Plastikmüll_in_den_Ozeanen
    753 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Claudia Saba
  • Keine Gasbohrungen auf der Insel Usedom
    Das Energieunternehmen ENGIE E&P Deutschland GmbH plant, auf der Ostsee-Insel Usedom eine Erdgas-Lagerstätte zu erschließen und eine Förderanlage zu errichten. Im Oktober 2017 wurde bei der Raumordnungsbehörde Greifswald der erste entsprechende Antrag auf ein Genehmigungsverfahren eingeleitet, um das vor der Küste der Kaiserbäder gelegene Gasvorkommen durch Bohrungen vom Hinterland aus zu erschließen. Sollte das Projekt nicht verhindert werden, beginnt die Gasproduktion schon im Jahr 2022! Die Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern e.V. ist entschieden gegen dieses Vorhaben und braucht Ihre Unterstützung, um eine solche – für die Insel katastrophale Entwicklung – zu verhindern. Der Naturpark und die Tourismusregion Insel Usedom sollten für eine umweltbelastende und risikobehaftete Gasindustrie nicht zur Verfügung stehen! Das sensible und schützenswerte Ökosystem des Naturparks und die davon abhängige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus dürfen nicht den Profitinteressen eines Konzerns geopfert werden (der aktuell an den britischen Konzern Neptune Energy verkauft wird, finanziert durch die US-amerikanische Carlyle Group, CVC Capital Partners und einen souveränen, nicht benannten Investor)! Gründe: • Die Insel Usedom ist u.a. Landschaftsschutzgebiet und Naturpark, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes stehen einer Gasförderung entgegen. • Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor auf der Insel. Ein Tourismus, der der Erholung und Gesundung der Menschen dient. Eine potentiell die Umwelt gefährdende Industrie wäre ein nicht wieder gut zu machender Imageschaden für die Insel und damit auch ein wirtschaftliches Desaster. • Das Gas, welches unter den Küsten der Insel aus 3.000 m Tiefe gefördert werden soll, lagert nicht in einer Blase, sondern in Gesteinsschichten, die zunächst „aufgeschlossen“ werden müssen. Das „Aufschließen“ in sogenannten Tightgas-Lagerstätten kann zur Verunreinigung von Grundwasservorkommen führen! • Sollte sich die Gas-Fördermenge nicht als ergiebig genug erweisen, sind Frac-Behandlungen zur sog. Stimulierung obligatorisch! • Bei dem zu fördernden Gasgemisch handelt es sich um hochgiftiges Sauergas, das u.a. einen extrem hohen Schwefelwasserstoff-Gehalt aufweist. Schwefelwasserstoff, dessen Geruch an faulende Eier erinnert, ist ein Gas, das zudem stark korrosiv, ätzend, leicht entzündbar und bereits in geringen Konzentrationen extrem toxisch ist. (Die Gasindustrie verweist darauf, dass Schwefelwasserstoff bereits in Konzentrationen ab etwa 0,015 % sehr giftig ist. Gemäß den Angaben der Engie E&P GmbH hat das Gas in den Gesteinsschichten unterhalb unserer Seeheilbäder sowie des Küstenmeeres einen Schwefelwasserstoffanteil von ca. 0,5 %!) • Die geplante Gas-Förderstelle liegt in einer Trinkwasserschutzzone, es besteht ein hohes Gefährdungspotential in Bezug auf Havarien und den Eintrag wassergefährdender Stoffe in das Grundwasser, insbesondere beim Einsatz von Frac-Fluiden und einer möglichen Rückverpressung von Lagerstättenwasser in Versenkbohrungen. Die Insel Usedom verfügt nur über einen ungedeckten Grundwasserleiter in den sandführenden Schichten zur Trinkwassergewinnung. Dieses alleinige inselweite Trinkwasserreservoir darf keinesfalls beeinträchtigt werden. • Studien zeigen, dass im Bohrlochbergbau 5 % aller Bohrungen und Leitungen undicht sind, nach 30 Jahren Betrieb schon 50 %! • Bohrlochbergbau fördert NORM-Stoffe (Naturally Occurring Radioactive Material) als sich konzentrierender „Beifang“ im Abwasser und Bohrschlamm. So können z. B. Quecksilber, Schwefelwasserstoff, Benzol und radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie sind im Bereich von Bohrstellen in erhöhter Konzentration nachweisbar. • Jegliche Gasförderung birgt Restrisiken, die nicht eindeutig bestimmbar sind! Die genannten Giftstoffe können freigesetzt werden, das Trinkwasser verunreinigen und gefährliche Krankheiten auslösen. • Tektonische Störungen/Bodenabsenkungen als Folge von Bohrungen sind zu erwarten. Beispiel: das bisher zweitstärkste Erdbeben mit 3,4 auf der Richterskala am 08.01.2018 im Erdgasfeld Groningen in den Niederlanden! • Die notwendige Abscheidung des Schwefelwasserstoffs und weiterer NORM-Stoffe würden zwingend den Bau einer Chemiefabrik in der Größe von ca. 2–3 ha bzw. 3–4 Fußballfeldern erfordern. • Der Bau und Betrieb einer Gasförderanlage bedeuten einen dauerhaften, erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens durch LKW, die Schwefel, NORM-Stoffe und evtl. belastetes Lagerstättenwasser und Frac-Fluide abtransportieren. Bau- und Lieferverkehr führen zu hoher Lärm- und Staubbelastung, was insbesondere für die kleinen Inseldörfer im Hinterland katastrophale Folgen hätte. Fazit: Die südliche Ostsee ist insbesondere auf Grund ihrer geringen Ausdehnung ein besonders anfälliges Ökosystem. Das Risiko einer Verunreinigung mit entsprechenden Folgen für Natur, Umwelt und Tourismus ist unkalkulierbar und muss durch ein Verbot der Förderung von Erdgas ausgeschlossen werden! Wir kämpfen für den Erhalt Usedoms als Urlaubsregion und Naturpark. Über 80 % der Bevölkerung leben vom Tourismus, der seit 166 Jahren der Hauptwirtschaftszweig der Insel ist! Die Tourismusschwerpunkte an den Küsten Usedoms sind eingebettet in miteinander verbundene Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzgebiete. Der Erhalt und der Schutz dieser hochsensiblen Gebiete ermöglicht erst das Angebot eines hochwertigen touristischen Erholungsraums, welcher sich vor allem durch eine unbelastete Umwelt auszeichnet! Kein Gasbohren auf Usedom! Unterstützen Sie uns!
    4.704 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Andi Kühn