• Verbot der bleihaltigen Schrotmunition – JETZT
    Seit vielen Jahren ist in unzähligen wissenschaftlichen Studien bewiesen worden, dass die Verwendung bleihaltiger Schrotmunition zu Bleivergiftungen bei Wasservögeln und Greifvögeln, wie z.B. dem Seeadler führt. Die Wasservögel nehmen die Schrotkügelchen beim Gründeln auf, weil sie diese als Magensteinchen nutzen wollen. Dabei zerreiben sich die hochgiftigen Bleikügelchen und vergiften die Enten, Schwäne, Bläßrallen und andere Tiere, die diese Schrote verschlucken. Deutschland hat sich bereits mit dem 1999 in Kraft getretenen Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (AEWA) verpflichtet die Verwendung von bleihaltiger Schrotmunition bei der Jagd auf Wasservögel an Gewässern zu verbieten. Von 16 Bundesländern haben alle, bis auf Bremen und Hamburg, dieses Verbot in die Landesjagdgesetze übernommen. Eine Überprüfung findet jedoch nicht statt. Bleikügelchen dieser Schrote finden sich in den beschossenen und erlegten Tieren wieder, die von Greifvögeln und Menschen verzehrt werden. Menschen, die das Wildfleisch essen, nehmen das hochgiftige Schwermetall mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit auf. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bereits vor Jahren Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Kinder davor gewarnt, Fleisch von Wild zu essen, das mit bleihaltiger Jagdmunition erlegt wurde. Für Kinder sind die Auswirkungen der Bleivergiftung besonders dramatisch, da ihre kognitiven Fähigkeiten lebenslang beeinträchtigt werden. Bei Erwachsenen wirkt sich Blei insbesondere auf den Blutdruck, die Nieren- und Leberfunktion, das Nervensystem, das Gicht- und Frühgeburtenrisiko aus. Jäger können alternative, bleifreie Schrotmunition aus Eisen oder Kupfer für die Jagd verwenden. Auch hier haben viele Studien gezeigt, dass diese alternative Jagdmunition funktioniert und verantwortungsvolle Jäger verwenden diese Munition bereits, nicht nur bei der Jagd auf Wasservögel. Sehr geehrte Frau Klöckner, setzen Sie mit Ihrer Zustimmung zum Entwurf der EU-Kommission für ein Bleischrotverbot dem qualvollen Tod von einer Million Wasservögeln pro Jahr und der Vergiftung europäischer Gewässer mit tausenden Tonnen Schwermetall ein Ende. Aktuelle Artikel zu dem Thema: https://www.spektrum.de/news/wird-bleihaltige-jagdmunition-endlich-verboten/1744688 https://magazin.spiegel.de/SP/2020/27/171773567/index.html https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-koralle/blei-interview-emmert/
    3.896 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Alexandra Buslei
  • Beschäftigte bei Amazon vor Corona schützen und fair bezahlen
    Im Logistikzentrum Winsen (Luhe) bei Hamburg wurden bis Ende April mindestens 53 Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus offiziell bestätigt. Amazon hat zur Aufklärung wenig beigetragen, sondern Beschäftigte und Nachbarn über Wochen im Unklaren gelassen. Noch heute ist nicht sicher, ob es tatsächlich „nur“ 53 Fälle waren, oder ob die Zahl höher ist und ob es im Mai und Juni tatsächlich, wie behauptet, keine weiteren Ansteckungen gab. Und auch an anderen Amazon Standorten kam es zu Infektionswellen. Statt mit effektiven Maßnahmen die Gesundheit der Mitarbeiter*innen sicherzustellen, verschärft das Unternehmen den Druck auf die Beschäftigten sogar noch. Nun fordert Amazon seine Mitarbeiter*innen auch noch auf, künftig schon am Sonntagabend zur Nachtschicht zu erscheinen. Eine juristische Prüfung, der damit verbundenen Vertragsänderungen, verweigert Amazon seinen Mitarbeiter*innen. Und auch der vorübergehende Lohnzuschlag von 2,- Euro pro Stunde wurde den Mitarbeiter*innen ohne Begründung jetzt wieder gestrichen. Das alles kann sich der Konzern nur erlauben, weil es keinen Tarifvertrag gibt. Seit Jahren versucht ver.di Verhandlungen aufzunehmen. Bisher hat sich die Konzernleitung erfolgreich geweigert. Doch das könnte sich jetzt ändern: Alarmiert durch die Zahl der Neuinfektionen bei Amazon, schalten sich die Aktionär*innen ein. Auch sie fordern effektiven Gesundheitsschutz bei Amazon. Das ist unsere Chance. Wenn sich jetzt Menschen im ganzen Land hinter die Mitarbeiter*innen stellen und die Petition unterzeichnen, sieht die Konzernleitung hoffentlich ein: Wenn sie den Imageschaden in der Öffentlichkeit noch verhindern will, muss ein Tarifvertrag her. Foto cc by Backbone Campaign, "Backbone Campaign Agit-Pop Amazon Campaign S.A.M. 05-23-12", flickr.de
    134.809 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Sandra Schmidt
  • Containern ist kein Verbrechen! Anzeigen wegen Containern gegen Saray und Till
    - DAS IST KEIN EINZELFALL! Bereits 2008 wurden zwei junge Tübinger für das Containern bei Kaufland angeklagt und standen vor Gericht. Bundesweit gibt es zahlreiche offene Verfahren und etliche Verurteilungen. Der wohl bekannteste Fall ist der von Caro und Franzi, die derzeit noch mit einer Verfassungsklage vor dem Bundesverfassungsgericht Karlsruhe stehen. Ihr Urteil für eine ähnliche Anklage, wie im Fall Till und Saray wurde von verschiedenen Gerichten bestätigt, woraufhin nun das Verfassungsgericht in letzter Instanz entscheiden wird. In diesem Blog könnt ihr mehr über Caro und Franzi und ihr Verfahren nachlesen: http://olchiscontainern1.blogsport.de/ - IN DEUTSCHLAND LANDEN PRO JAHR 18,4 MILLIONEN TONNEN GENIEßBARE LEBENSMITTEL IN DER TONNE (WWF-Studie „Das große Wegschmeißen“, 2015). Weltweit wird die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln auf 1.3 Milliarden Tonnen geschätzt (UN). Ein Drittel davon bereits bevor es auf dem Esstisch war! Diese Nahrungsmittel würden ausreichen, den Hunger der 10,5% der unterernährten Menschen auf der Welt zu stillen! Auch ökologisch ist es wichtig, unsere Lebensmittel nicht zu verschwenden. Wenn wir Lebensmittel nicht verwerten, dann verschwenden wir die Energie, das Wasser und die ökologische Gesundheit unseres Planeten, die wir zur Produktion dieser Lebensmittel benötigen. Des weiteren laut des IPPC Berichtes der UN verursachen Mülldeponien und Müllverwertungsanlagen im Zeitraum zwischen 2010 bis 2016 schätzungsweise zwischen 8 und 10% der emittierten Gase, die für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden. Das sind Deponien auf welchen auch Lebensmittel landen. Nähere Informationen zum Zusammenhang zwischen Klimawandel und Lebensmittelverschwendung findet ihr bei der WWF unter: https://www.worldwildlife.org/stories/fight-climate-change-by-preventing-food-waste - Deutschland hat das Ziel gesetzt, die Menge weggeworfener Lebensmittel bis 2030 zu halbieren. Dieses Ziel widerspricht der strafrechtlichen Verfolgung derjenigen, die sich dafür einsetzen, bereits weggeworfene Lebensmittel zu verwerten. Es wird hierbei deutlich, dass moralisches und legales Handeln beim Containern nicht miteinander vereinbar sind. Rechtlich muss es zu einer Änderung kommen!
    2.272 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Saray Godo
  • Kinder aufs Rad - für eine lebenswerte Gemeinde Kusterdingen
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich die Gemeinde messen lassen. Wenn die Antwort "nein" lautet , dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist – auch entlang unserer Hauptstraßen. Dafür brauchen wir eine Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz. Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer sollen zukünftig gleichberechtigt mit gleichwertiger Infrastruktur teilnehmen können
    586 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Tim Schöne
  • Kein Alukragen an Bierflaschen der staatseigenen Brauerei Rothaus
    Der Aluminiumkragen ist unnötig. Die Aluminiumproduktion hingegen ist energie- und ressourcenintensiv. Nur eine Minderheit der Kunden lässt den Kragen an der Flasche und ermöglicht so ein direktes Recycling [1]. Beim Öffnen der Flasche lösen sich kleine Aluminium-Teile und verschmutzen unsere Umwelt. Rothaus braut jährlich circa 100.000.000 Liter Bier, die in 0,5 l und 0,33 l Flaschen abgefüllt werden [2]. Alle 0,33 l Flaschen sind mit einem Alukragen ummantelt. Bereits Anfang der 1990er wurde auf die Problematik der Alukragen hingewiesen [3]. Die allermeisten Brauereien sahen ihre Verantwortung und verzichteten auf den Alukragen. Die Brauerei Rothaus ist eine der letzten Brauereien, die ihre Flaschen mit Aluminium ummantelt. Das Brauhaus und die Braukunst von Rothaus sind traditionell und hochgeschätzt. Doch Tradition soll nicht Stillstand bedeuten - Vermüllung und übermäßiger Ressourcenumsatz sind elementare Herausforderungen dieser Zeit! Nehmen Sie bitte Ihre Verantwortung als Großproduzent wahr und verzichten Sie zukünftig auf den Aluminiumkragen. Für einen sauberen Schwarzwald und eine lebenswerte Umwelt - vielen Dank. Quellen: [1] https://www.hochschwarzwald.de/Reisemagazin/Alle-Geschichten/Kultur-Tradition/Von-der-Flasche-an-den-Hals [2] https://www.deutschlandfunkkultur.de/begehrtes-staatsgebraeu.1001.de.html?dram:article_id=156793 [3] https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498575.html
    2.603 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Joshua Lampe
  • Rette Lübecks Natur
    Herzstück des Dorfes – Lebensraum bedrohter Arten Die Bürgerinitiative fordert über die Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bäume hinaus eine Anerkennung der Israelsdorfer Wiese als Geschützter Landschaftsbestandteil gem. § 29 Bundesnaturschutzgesetz. Die Wiese ist eine durch landwirtschaftliche Nutzung geprägte Weide und wird durch den Bio-Landwirt Harald Benett bewirtschaftet. Dessen Familie arbeitet seit 100 Jahren auch in dem Naturschutzgebiet Schellbruch nach ökologischen Gesichtspunkten und trägt damit wesentlich zur heutigen Erscheinungsform und Schutzwürdigkeit der Umgebung Israelsdorfs bei. Die Wiese ist aber auch und vor allem ein Landschafts- und Lebensraum für bedrohte Arten und in dieser Form innerdörflich kaum noch zu finden. Die Wiese ist mit den dort vorkommenden und wissenschaftlich kartierten über 60 Arten von Blütenpflanzen ein herausragender Lebensraum für Bienen und zahlreiche andere Insekten. Diese dienen wiederum als Nahrungsgrundlage für die Vogelwelt des an zwei Seiten direkt anschließenden FFH- und Europäischen Vogelschutzgebietes.
    705 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Israelsdorf Lübeck
  • Erhaltung des Kaltluftentstehungsgebietes und der Frischluftschneise am Heider Bergsee Brühl
    Am Ville Forst Landschaftsschutzgebiet, südlich der Hochschule des Bundes, Verlauf der Willy-Brandt-Strasse in 50321 Brühl, ist ein Gebäudekomplex geplant, der zur Nutzung ein Tagungs- und Kongresszentrum, sowie "499 Studentenwohnungen" vorsieht. Eine Fläche von 3,4 ha (das entspricht 34000 qm) würde im Zuge dieses Bauvorhabens versiegelt werden. Sie ist derzeit als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und sehr wichtig für das Klima der Stadt Brühl und Umgebung. Bedingt durch die geographische Lage der Ackerflächen direkt neben dem Waldgebiet Ville Forst und dem Heider Bergsee, befindet sich hier eine der wichtigen Kaltluftentstehungszonen für das gesamte Brühler Stadtgebiet. Diese Flurstücke stellen eine der letzten Freiflächen dar, die also auch eine Frischluftzufuhr aus der Ville gewährleisten. Diese Frischluftschneise versorgt ganz Brühl mit frischer Luft und verhindert eine übermässige Aufheizung der Stadt. Diese empfindlichen Luftaustauschprozesse würden durch eine Bebauung unterbrochen, ja verhindert werden. Jede Kaltluftentstehungszone -egal wo- muss heute geschützt werden. Der Eigentümer des Flurstückes, die Stadt Brühl, plant die Landfläche für 99 Jahre an die Firma: "Heider Bergsee Campus Grundbesitz GmbH" * zu verpachten, die eigens für dieses Projekt gegründet wurde. Die Planung und Ausführung des Bauvorhabens ist eine rein privatwirtschaftliche Angelegenheit. Die GmbH* arbeitet mit dem Architektenbüro "greeen! architects" zusammen und hat im Vorfeld ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches Klimaaufzeichnungen vom Flughafen Köln/Bonn aus dem Jahr1961 (!) zu Grunde legt, die eine Umweltverträglichkeit des Bauvorhabens untermauern sollen.(Das Foto mit dem geplanten Gebäudekomplex, kann man sich auf der Homepage von greeen architects -https://www.greeenarchitects.eu/ oder auf der Seite der Stadt Brühl - https://www.o-sp.de/bruehl/plan?L1=1&pid=40452&tid=122297 anschauen) Durch die Berichterstattung in lokalen Medien (Brühler Markt Magazin, 05/ 2020, Brühler Schlossbote, 05/2020) entsteht der Eindruck, als ob es sich hier um ein umweltfreundliches, ökologisch fast klimaneutrales und für alle gewinnbringendes, wichtiges Bauprojekt handelt. Die Stadt Brühl argumentiert, dass die Hochschule des Bundes den Standort Brühl aufgeben würde, sollte der "Campus" mit den angeblichen "Studentenwohnungen" nicht gebaut werden. Sie begründet damit die Notwendigkeit des Bauvorhabens. ABER: Auf Nachfrage der Bürgerinitiative "Brühler Klima Retten!" antwortet das "Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat" in einem Schreiben vom 10.01.2020 sinngemäß, dass ein Bedarf an Studentenwohnungen von Seiten der Hochschule nie zur Debatte stand. Der Bedarf an Studentenwohnungen in Brühl sei gedeckt. Solch ein gigantisches, unnötiges Bauvorhaben und die damit verbundene Flächenversiegelung im Brühler Westen muss verhindert werden! In Brühl gibt es genug bereits versiegelte und heute ungenutzte Flächen um ein solches Projekt, wenn es denn unbedingt nötig wäre, zu verwirklichen. (z.B: ehemalig Aldi/Praktiker) in Brühl Ost. Dort wäre auch eine bessere Verkehrsanbindung als in Brühl West gewährleistet. Angesichts der dramatischen Klimaveränderungen der letzten Jahre sehen wir hier dringenden Handlungsbedarf! Der Regenwald ist auch in Brühl! BRÜHLS GRÜNE LUNGE muss erhalten bleiben! Bitte unterstützt uns, diesen massiven Eingriff in die Natur zu verhindern, indem ihr die Petition unterschreibt. vielen Dank.
    2.082 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Eva Heinen Initiative " Rettet das Brühler Klima"
  • Kohle statt Kirche? Keine Entwidmung der Kirchen im Rheinischen Braunkohlerevier
    Nach dem Abriss des Immerather Domes, dessen Bilder um die Welt gingen, hat die Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ ca. 6000 Unterschriften gegen Verkauf und Entwidmung weiterer Kirchen im Rheinischen Revier gesammelt (1). Ihre Annahme wurde jedoch von den Bischöfen in Köln und Aachen verweigert. Obwohl die Kohlekommission sich Anfang 2019 für den Erhalt der Dörfer ausgesprochen hat (2), wurden die Kirchen in Manheim und Morschenich im Frühsommer 2019 profaniert, die Kirchen in Keyenberg, Kuckum und Beverath im Herbst 2019 an RWE verkauft (3). Aber kann ein Konzern wie RWE – ein Hauptverantwortlicher für globale Klimazerstörung - „Eigentümer“ einer Kirche sein? Wir sagen Nein! Wir akzeptieren dieses Eigentumsrecht nicht. Kirchen sind das Haus Gottes und der Gemeinschaft, die sich in ihnen versammeln. Die Bischöfe von Köln und Aachen haben mit dem Verkauf der Kirchen einen Fehler gemacht. Aber wie wir alle hat auch die institutionalisierte Kirche die Möglichkeit, Fehlentscheidungen zu revidieren, sich zu besinnen und umzukehren. Wir appellieren an Sie: • Besinnen Sie sich auf Ihren christlichen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung. • Zeigen Sie Solidarität mit der weltweiten Bewegung für Klimagerechtigkeit. • Stellen Sie Verkündigung und Seelsorge gerade in den bedrohten Dörfern sicher. • Setzen Sie ein Signal der Hoffnung: auf ein Ende der Zerstörung, auf ein gutes Leben für alle in Fülle. Ein erster Schritt muss sein, auf Ihrem Nutzungsrecht an den verkauften Kirchen zu bestehen, dort weiterhin regelmäßige Gottesdienste zu halten und den Menschen eine verbindliche Zusage zu geben: Keine Entwidmung – mindestens so lange Menschen in den Dörfern leben. Weitere Informationen finden Sie hier: https://verheizte-heimat.de/tag/kirchen-im-dorf-lassen/ https://kirchen-im-dorf-lassen.de www.twitter.com/@Kirche_an_Kante Anmerkungen (1) https://verheizte-heimat.de/2019/03/19/pressemitteilung-der-aktion-die-kirchen-im-dorf-lassen/ https://verheizte-heimat.de/wp-content/uploads/2018/06/unterschriftenliste_5kirchen_2MB.pdf (2) https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/A/abschlussbericht-kommission-wachstum-strukturwandel-und-beschaeftigung.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (3) https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/kirchen-verkauft-rwe-garzweiler-braunkohle-100.html
    2.855 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Die Kirche(n) im Dorf lassen Picture
  • Verbot des Verkaufs von Benzin- und Dieselautos in Europa
    In Europa ist der Verkehr eine der größten Quellen für Luftverschmutzung und hat erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Die Luftverschmutzung führt in Europa jedes Jahr zu mehr als 7.700 vorzeitigen Todesfällen mit Kosten von mehr als 36 Milliarden Euro. Andere Länder auf der ganzen Welt - darunter Frankreich, Großbritannien, Norwegen und die Niederlande - ergreifen entscheidende Maßnahmen, um den Verkauf von Gas- und Dieselautos bis 2040 oder früher zu verbieten und den Weg für Innovationen und umweltfreundlichere Alternativen zu ebnen. China, der weltweit größte Automarkt, plant ebenfalls die Einstellung der Produktion von Gas- und Dieselfahrzeugen. Wenn Regierungen auf der ganzen Welt diese Erklärungen abgeben, werden die Automobilhersteller gezwungen, Änderungen an ihren Produkten vorzunehmen, und die Investitionen in eine sauberere Infrastruktur werden beschleunigt. Es ist Zeit für Europa, eine grünere Zukunft zu planen, indem der Verkauf von Gas- und Dieselautos bis 2040 oder früher verboten wird. Unterschreiben und teilen Sie diese Petition noch heute.
    84 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Viacheslav Digriz Picture
  • Unrentable Kohle darf nicht bis 2038 künstlich am Leben erhalten werden
    Kohle ist längst wirtschaftlich unrentabel geworden. Trotzdem will die Bundesregierung noch vor der Sommerpause in einem Gesetz festschreiben, dass die Steuerzahler*innen auf 18 Jahre hin weiter das überholte und unwirtschaftliche Geschäftsmodell von RWE, bzw. anderer Energieerzeuger, stützen und fördern sollen. Das, was der Markt eigentlich im Sinne der Wirtschaft und des Klimaschutzes regeln könnte - und nach allgemeinem gesellschaftlichen Konsens auch müsste, nämlich einen frühzeitigen Kohleausstieg, wird nun ausgerechnet durch das unmittelbar zur Abstimmung stehende Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung verhindert. Deutschlands Kraftwerke geben derzeit rund 300 Millionen Tonnen CO2 jährlich in die Atmosphäre ab. Davon stammt die Hälfte aus Braunkohlekraftwerken. Der Energiekonzern RWE allein verursacht nach wie vor rund 25% aller CO2-Emissionen in Deutschland. Kohle ist somit der Klimakiller Nr. 1. Gleichzeitig erleben erneuerbare Energien aktuell eine ungeahnte Kostensenkung, die Kohleverstromung schon heute in großen Teilen unrentabel macht. Wird das Gesetz wie geplant noch vor der Sommerpause beschlossen, wird bis in das Jahr 2038 klimaschädliche Kohle verfeuert – ermöglicht durch den Gesetzgeber.  Das wollen wir verhindern! Unterstütze uns mit deiner Unterschrift, um diesen zukunftsgefährdenen Wahnsinn zu verhindern.
    1.607 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Michaela Brauer
  • Generationengerechtigkeit in der Krise
    Jim Anton, 13 Jahre alt, hat sich mit einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt. Er schreibt: "Ich bin es leid zusehen zu müssen, wie nicht gehandelt wird, obwohl ich und meine Altersgruppe in Gefahr sind." Diese Kampagne dient dazu, Jims Brief zu unterstützen und ihm dadurch den Nachdruck zu geben, den er verdient. Hier der vollständige Brief: Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier, mein Name ist Jim Anton, ich bin 13 Jahre alt und ich bin es leid zusehen zu müssen, wie nicht gehandelt wird, obwohl ich und meine Altersgruppe in Gefahr sind. Die Coronakrise hat einiges klar gemacht. Sie hat klar gemacht, dass eine Regierung eine Krise erfolgreich managen kann. Und dass sie keinesfalls Mehrheiten dafür braucht. Die Coronakrise ist eine akute, lebensgefährdende Bedrohung. Genauso wie die Klimakrise, die ebenfalls täglich Leben fordert. Die Coronakrise kann durch das Handeln der Politik (also von Ihnen) gestoppt beziehungsweise so weit verlangsamt werden, dass wir sie bekämpfen können. Noch eine Parallele zur Klimakrise. Aber diese beiden anscheinend so ähnlichen Krisen werden von Ihnen so unterschiedlich behandelt. Und ich frage mich warum. Genau wissen wahrscheinlich nur Sie das – und selbst Sie vielleicht nicht ganz genau. Ich denke, dass es etwas damit zu tun hat, dass die Coronakrise schneller ist. Die Folgen von Ladenöffnungen sollten sich schon nach etwa 5 Tagen Inkubationszeit bemerkbar machen, während die Folgen eines Gesetzes zur Förderung von fossilen Brennstoffen erst nach Jahren, vielleicht erst Jahrzehnten wirklich sichtbar werden. Meiner Meinung nach gibt es noch eine andere, sehr wichtige Parallele: Vom Coronavirus und von der Klimakrise sind Menschen zwischen 30 und 70 Jahren nicht in erster Linie betroffen. Vom Coronavirus (nicht von der Coronakrise übrigens) sind Menschen unter 60 kaum betroffen, von der Klimakrise sind Menschen über dreißig kaum betroffen. Es ist fast wie ein Spiegelbild. Hauptsächlich diese Altersgruppe zwischen 30 und 70 macht allerdings Politik, was wohl ungewollt dazu führt, dass überdurchschnittlich viel nach den Interessen dieser Altersgruppe gehandelt wird. In der Coronakrise haben sich überraschenderweise Gesellschaft und Politik zusammengeschlossen, um die so genannte ‚Risikogruppe‘ zu schützen. Und zwar erstaunlich schnell und erfolgreich, wenn man es mit der Klimakrise vergleicht. Auch Kinder und Jugendliche bringen dafür viele Opfer. Wie könnte man diesen Effekt auch beim Klima verstärken? Wie könnte man diese Solidarisierung der nicht oder kaum Bedrohten mit der ‚Risikogruppe‘ auch in der Klimakrise erreichen? Überdurchschnittlich alte bzw. junge Menschen in unserer Gesellschaft werden ständig aufgrund ihres Alters unterschätzt oder sogar diskriminiert. Es wird angenommen, dass Kinder - nur weil sie jung sind - komplizierte Sachverhalte nicht verstehen, und dass alte Menschen nicht mehr zurechnungsfähig sind. Eine ohne Prüfung des Sachverhaltes eingenommene Meinung zu den Eigenschaften einer Person aufgrund der Gruppe, der sie zugehört - so würde ich ein politisches Vorurteil definieren. Kinder und Jugendliche haben kein Wahlrecht und können damit Entscheidungen in der Klimakrise, die doch vor allem sie betrifft, nicht beeinflussen. Ich fordere Sie daher auf, dass wenn Sie als Politiker*innen das Volk vertreten wollen, dass Sie dann auch genauso sehr darauf hören, was Menschen ohne Wahlrecht sagen wie Menschen, die Sie abwählen können. Am besten sogar etwas aufmerksamer, denn deren Stellvertreter sollte ja die „erwachsene Generation“ (was auch immer das bedeuten soll) sein. Ich fordere, dass jede Person unabhängig von ihrem Alter unvoreingenommen angesehen, ernstgenommen, wertgeschätzt und nicht diskriminiert wird. Ich fordere, dass jede Person unabhängig ihres Alters die Möglichkeit hat, an der Demokratie teilzunehmen, indem sie wenigstens angehört wird. Ich fordere, dass für jede Person, unabhängig davon ob sie wählen kann oder nicht, gesorgt wird und dass versucht wird, ihre Sicherheit in der Gegenwart und auch in der Zukunft zu gewährleisten. Ich fordere, dass Sie die Klimakrise endlich genauso sehr wie eine Krise behandeln wie die Coronakrise! Mit freundlichen Grüßen Jim Anton Erstunterzeichnerinnen: Amelie Deuflhard Luisa Neubauer Roda Verheyen
    332 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Sibylle Peters
  • Transformation zur Nachhaltigkeit jetzt!
    Die Corona-Krise ist gerade das Thema, dem sich kaum einer entziehen kann. Wissenschaftler haben das Problem, das auf uns zukommt, früh genug erkannt. Das mathematische Wissen über exponentielles Wachstum wurde weltweit aufgefrischt. Eine ungebremste Ausbreitung des Corona Virus würde unser Gesundheitssystem überlasten, die Mehrheit der Bevölkerung hat das verstanden und handelt dementsprechend. Alle politisch notwendigen Entscheidungen wurden innerhalb von kurzer Zeit gefasst, Politiker vieler Parteien sind sich darüber einig, was getan werden muss. Unsre Demokratie hat diese Bewährungsprobe sehr gut gemeistert. Das sonst als langsam und debattenreich bekannte demokratische System hat gezeigt, dass es handlungsfähig ist und in Notsituationen ein schnelles und entschlossenes Handeln möglich ist. Gleichzeitig existiert eine ganz ähnliche Krise, die Klima-Krise. Die mathematische Grundlage ist dabei identisch, bei exponentiell wachsendem Ressourcenverbrauch wird zwangsläufig unser Ökosystem überlastet werden. Laut den Lehren ist unser Wirtschaftssystem auf Wachstum angewiesen. Damit dieses Wachstum nicht unsere Lebensgrundlage vernichtet, müssen begrenzte unwiederbringliche Ressourcen schnell effektiv geschützt werden. Damit das Wirtschaftssystem dann trotz Ressourcenverknappung weiter wachsen kann, müssten Effizienzsteigerungen, Recycling und Langlebigkeit an die Stelle von einfachen Umsatzsteigerungen treten. Auf diese Weise könnte unser aktuelles Wirtschaftssystem zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem transformiert werden. Gerade für Deutschland und die EU mit wenigen Bodenschätzen ist Nachhaltigkeit auch ein Schlüssel für Unabhängigkeit.
    154 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Hartwig Rückert