• Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden
    Am 14.07.2017 berichteten einige Medien, dass der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen will. Die strahlende Flüssigkeit lagert bisher noch in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände. Mehr als 770.000 Tonnen sind es mittlerweile, teilte der Betreiber Tepco mit. Die Bevölkerung wird mit folgenden Aussagen "beruhigt": - Das Wasser enthalte nur noch radioaktives Tritium, - ein Ablassen sei in kleinen Mengen ungefährlich. Ursprünglich wollte Tepco eine Filteranlage für Tritium bauen lassen. Es gab Ausschreibungen für drei Pilotprojekte. Doch offenbar ist Tepco damit nicht vorangekommen - nun plant das Unternehmen das Ablassen des noch belasteten Wassers ins Meer, so eine offizielle Kommentierung. Für mich heißt das "übersetzt": Eine Filteranlage für Tritium ist dem verantwortlichen AKW-Betreiber Tepco wohl zu teuer. Hier haben wirtschaftliche Interessen eindeutig Vorrang vor der Umweltverseuchung und dem damit verbundenen Risiko, dass Radioaktivität über die Nahrungskette zum Menschen gelangt. Dies muss dringend vermieden werden. Vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung.
    365 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Preis
  • Berlin wird frei von Zigarettenkippen, hurra!
    Weil eine einzige Zigarettenkippe reicht aus, um 40 Liter Grundwasser zu verseuchen. Zigarettenkippen sind Sondermüll und hochgradig giftig. In einem Experiment mit Wasserflöhen starben 100 Prozent der Tiere innerhalb von 48 Stunden nachdem sie einer Konzentration von zwei benutzten Zigarettenfiltern pro Liter Wasser ausgesetzt wurden. (Siehe Greenpeace)
    153 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Evelyn Kirch
  • Unsere heimische Natur stirbt - Aufschrei JETZT!
    Hat Dir Dein Müsli mit frischen Früchten oder das Honigbrot heute Morgen geschmeckt? Merk dir den Genuss. Du wirst ihn nicht mehr lange haben. Kennst Du blühende Wiesen, in denen Insekten summen und Schmetterlinge von Blüte zu Blüte flattern? Fotografier sie möglichst schnell, damit Deine Kinder/ Enkel wissen werden, wovon Du redest – sie werden es vielleicht nicht mehr erleben können. Weißt Du noch damals, als man auf längeren Autofahrten regelmäßig an einem Rastplatz halten musste, um die Windschutzscheibe von toten Insekten zu säubern? Wirft man einen Blick in unsere Medien, geht es heute um viel „wichtigere“ Themen wie beispielsweise das Getwittere von Trump, Neues von der AfD und die Wiedergeburt der Pkw-Maut. Das große Drama Im Hintergrund, ganz schleichend und unbemerkt, passiert jedoch Schreckliches: Unsere heimische Natur stirbt uns weg. Nicht irgendwo in fernen Ländern, sondern direkt vor unserer Haustüre. Die Biomasse an Fluginsekten ist in den letzten wenigen Jahren um bis zu 80 % zurückgegangen1. Du hast richtig gelesen: 80 %! Könntest Du von 20 % Deiner Einkünfte leben? Wohl kaum. Genau so geht es der Natur. Das Ökosystem bricht zusammen. Die Pyramide zerfällt und wir Menschen, die sich anmaßen, an der Spitze dieser zu stehen, ignorieren das Grollen und Beben des wegbrechenden Fundaments unter unseren Füßen schon viel zu lange. Jetzt weißt Du auch, wo die Insekten geblieben sind, die früher Deinen Kühlergrill und die Windschutzscheibe verschmutzt haben. Dass heute beides auch bei langen Fahrten schön sauber bleibt, darüber könnte man sich ja freuen. Doch leider ist keine Euphorie angebracht - im Gegenteil, es kommt noch schlimmer. Die Natur ist wie ein großes Netzwerk, alles ist miteinander verwoben. So wirkt sich der dramatische Rückgang der Insekten zum Beispiel auf Insektenfresser wie die Vögel aus. Auch deren Vielfalt schwindet seit geraumer Zeit massiv4. Es häufen sich Berichte von besorgten Gartenbesitzern, die nur noch einen Bruchteil der Vogelarten wie zu früheren Zeiten am Vogelhaus beobachten. Das Verschwinden unserer Tiere und Wildpflanzen wird durch immer mehr umfangreiche, solide, wissenschaftliche Belege2,3 bestätigt. Was geht uns das an? Nun kannst Du Dich fragen, was uns Menschen dieses ganze Sterben angeht. Insekten beispielsweise haben einen schlechten Ruf. In den Medien hört man nur von Insektenplagen, Zeckeninvasionen und böswilligen Juchtenkäfer, die große Bauprojekte behindern. Die Antwort ist simpel: Es ist Zeit, große Dankbarkeit zu zeigen. Denn ohne sie können wir nicht leben. Die Insekten decken uns jeden Tag aufs Neue den Tisch. Ohne sie gäbe es keinen fruchtbaren Boden, keine bestäubten Blüten und damit keine Früchte. Deren Arbeit kann keine Menschenhand und kein Roboter je ersetzen. Der Wert der biologischen Vielfalt ist unbezahlbar und für uns Menschen lebensnotwendig. Es ist an der Zeit, aus dem Tiefschlaf aufzuwachen und die Politiker wachzurütteln, damit wir dem Sterben unserer Natur entgegenwirken können, bevor es zu spät ist. Das Artensterben passiert gerade so rasend schnell, dass keine Zeit mehr bleibt für lange Debatten. Es muss gehandelt werden. Jetzt und hier. Was erzählst Du Deinen Kindern/Enkeln was Du getan hast? Die Ursachen Die Ursachen sind bekannt. Hauptgründe für den dramatischen Rückgang sind neben den massiven Flächenversiegelungen in unserer Landschaft die Praktiken der industrialisierten Landwirtschaft, insbesondere: · die Verödung der Felder und Äcker durch Beseitigung von Hecken, Randstreifen usw. · die zu starke Düngung · der Einsatz von chemischen Mitteln wie Neonicotinoide und Glyphosat Alle Stimmen werden nach Ablauf der Petition an die verantwortlichen Politiker übergeben: · An die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks · An die zuständigen Umweltministerien aller Bundesländer · An die Bundeskanzlerin Angela Merkel Quellen: · 1Sorg, M.; Schwan, H.; Stenmans, W. & A. Müller: Ermittlung der Biomassen flugaktiver Insekten im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch mit Malaise Fallen in den Jahren 1989 und 2013: Mitteilungen aus dem Entomologischen Verein Krefeld, Vol. 1 (2013), pp. 1-5 · 2Bundesamt für Naturschutz: Artenschutzreport 2015 · 3EEA (European Environment Agency): European Grassland Butterfly Indicator, 2013 · 4Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Steffi Lemke, Harald Ebner, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem Titel "Stummer Frühling – Verlust von Vogelarten" vom 02. Mai 2017 · Deutscher Bundestag: öffentliches Fachgespräch zum Thema "Ursachen und Auswirkungen des Biodiversitätsverlustes bei Insekten" 13. Januar 2016 Links zu weiteren Infos: · http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/immer-mehr-wildbienen-arten-droht-der-tod-15031601.html · http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/faszination-wissen/insektensterben-blumen-pflanzen-100.html · BfN-Agrar-Report 2017 - Bundesamt für Naturschutz (https://goo.gl/tKnZQj) · http://www.bund-rvso.de/schmetterlingssterben.html · Video das Schmetterlingssterben (https://www.youtube.com/watch?v=Ici1MX30kjU) · Offener Brief des Freiburger Entomologischen Arbeitskreis an den Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Herrn Winfried Kretschmann (https://goo.gl/uQgcHB)
    4.337 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Valentin Gutekunst Picture
  • Wir ertrinken im Müll: Verbot von Plastiktüten und Plastikverpackungen
    Die Hauptgründe dieser Petition ist für jedes Kind sonnenklar. Vermüllte Meere, vermülltes Land und kiloweise Müll, die jeder mit seinem wöchentlichen Einkauf nach Hause schleppt. Dieser wird zu fast 50% nicht etwa recycled, sondern schlussendlich im besten Fall verbrannt. Die Luftfilteranlagen saugen so Millionen Tonnen an Staub ein, der als Sondermüll tief in der Erde gelagert wird. Oder Plastikmüll landet tonnenweise auf Inseln, die entweder von Menschen bewohnt werden, die zu den ärmsten der Welt gehören oder Inseln, die noch nicht mal bewohnt sind. Jeder kennt die Bilder von armen Tieren, die aufgrund von Plastik elend zugrunde gegangen sind. Wir müssen uns endlich verantwortlich fühlen! Wie wär`s mit unverpacktem Obst und Gemüse in ihrer eigenen naturgegebenen Verpackung? Es gibt bereits einige Einzelhändler, die nur lose Ware verkaufen. Wie wär's mit mitgebrachten Verpackungen, Stofftaschen, Karton, Glas, Papierverpackungen oder mit plastikähnlichen Verpackungen für Wurst, Fleisch und Käse aus Mais wie es Ruanda bereits vormacht? Ruandas Hauptstadt Kigali ist die sauberste Hauptstadt Afrikas, eine der saubersten der ganzen Welt, sollten wir uns das nicht als Vorbild nehmen? Möchten wir das nicht auch? Wir sollten mehr Mittel und Energie in die Entwicklung von umweltgerechten Verpackungen stecken. Vermeidung und Umdenken, statt sorgloses Wegschmeissen und Konsumieren. Bitte helfen Sie mit, diesen wichtigen und symbolträchtigen Schritt zu machen, damit endlich auch die Industrie versteht, dass es längst an der Zeit ist, umzudenken. Dies ist erst der erste Schritt! https://www.sein.de/news/2017/01/plastikverbot-in-ruanda/ http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wie-muenchner-muell-trennen-verbrannt-statt-recycelt-die-recycling-luege.f76a763d-b31e-4dfa-a919-90f84bf99f89.html https://de.wikipedia.org/wiki/Plastikmüll_in_den_Ozeanen
    820 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Claudia Saba
  • Keine Gasbohrungen auf der Insel Usedom
    Das Energieunternehmen ENGIE E&P Deutschland GmbH plant, auf der Ostsee-Insel Usedom eine Erdgas-Lagerstätte zu erschließen und eine Förderanlage zu errichten. Im Oktober 2017 wurde bei der Raumordnungsbehörde Greifswald der erste entsprechende Antrag auf ein Genehmigungsverfahren eingeleitet, um das vor der Küste der Kaiserbäder gelegene Gasvorkommen durch Bohrungen vom Hinterland aus zu erschließen. Sollte das Projekt nicht verhindert werden, beginnt die Gasproduktion schon im Jahr 2022! Die Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern e.V. ist entschieden gegen dieses Vorhaben und braucht Ihre Unterstützung, um eine solche – für die Insel katastrophale Entwicklung – zu verhindern. Der Naturpark und die Tourismusregion Insel Usedom sollten für eine umweltbelastende und risikobehaftete Gasindustrie nicht zur Verfügung stehen! Das sensible und schützenswerte Ökosystem des Naturparks und die davon abhängige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus dürfen nicht den Profitinteressen eines Konzerns geopfert werden (der aktuell an den britischen Konzern Neptune Energy verkauft wird, finanziert durch die US-amerikanische Carlyle Group, CVC Capital Partners und einen souveränen, nicht benannten Investor)! Gründe: • Die Insel Usedom ist u.a. Landschaftsschutzgebiet und Naturpark, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes stehen einer Gasförderung entgegen. • Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor auf der Insel. Ein Tourismus, der der Erholung und Gesundung der Menschen dient. Eine potentiell die Umwelt gefährdende Industrie wäre ein nicht wieder gut zu machender Imageschaden für die Insel und damit auch ein wirtschaftliches Desaster. • Das Gas, welches unter den Küsten der Insel aus 3.000 m Tiefe gefördert werden soll, lagert nicht in einer Blase, sondern in Gesteinsschichten, die zunächst „aufgeschlossen“ werden müssen. Das „Aufschließen“ in sogenannten Tightgas-Lagerstätten kann zur Verunreinigung von Grundwasservorkommen führen! • Sollte sich die Gas-Fördermenge nicht als ergiebig genug erweisen, sind Frac-Behandlungen zur sog. Stimulierung obligatorisch! • Bei dem zu fördernden Gasgemisch handelt es sich um hochgiftiges Sauergas, das u.a. einen extrem hohen Schwefelwasserstoff-Gehalt aufweist. Schwefelwasserstoff, dessen Geruch an faulende Eier erinnert, ist ein Gas, das zudem stark korrosiv, ätzend, leicht entzündbar und bereits in geringen Konzentrationen extrem toxisch ist. (Die Gasindustrie verweist darauf, dass Schwefelwasserstoff bereits in Konzentrationen ab etwa 0,015 % sehr giftig ist. Gemäß den Angaben der Engie E&P GmbH hat das Gas in den Gesteinsschichten unterhalb unserer Seeheilbäder sowie des Küstenmeeres einen Schwefelwasserstoffanteil von ca. 0,5 %!) • Die geplante Gas-Förderstelle liegt in einer Trinkwasserschutzzone, es besteht ein hohes Gefährdungspotential in Bezug auf Havarien und den Eintrag wassergefährdender Stoffe in das Grundwasser, insbesondere beim Einsatz von Frac-Fluiden und einer möglichen Rückverpressung von Lagerstättenwasser in Versenkbohrungen. Die Insel Usedom verfügt nur über einen ungedeckten Grundwasserleiter in den sandführenden Schichten zur Trinkwassergewinnung. Dieses alleinige inselweite Trinkwasserreservoir darf keinesfalls beeinträchtigt werden. • Studien zeigen, dass im Bohrlochbergbau 5 % aller Bohrungen und Leitungen undicht sind, nach 30 Jahren Betrieb schon 50 %! • Bohrlochbergbau fördert NORM-Stoffe (Naturally Occurring Radioactive Material) als sich konzentrierender „Beifang“ im Abwasser und Bohrschlamm. So können z. B. Quecksilber, Schwefelwasserstoff, Benzol und radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie sind im Bereich von Bohrstellen in erhöhter Konzentration nachweisbar. • Jegliche Gasförderung birgt Restrisiken, die nicht eindeutig bestimmbar sind! Die genannten Giftstoffe können freigesetzt werden, das Trinkwasser verunreinigen und gefährliche Krankheiten auslösen. • Tektonische Störungen/Bodenabsenkungen als Folge von Bohrungen sind zu erwarten. Beispiel: das bisher zweitstärkste Erdbeben mit 3,4 auf der Richterskala am 08.01.2018 im Erdgasfeld Groningen in den Niederlanden! • Die notwendige Abscheidung des Schwefelwasserstoffs und weiterer NORM-Stoffe würden zwingend den Bau einer Chemiefabrik in der Größe von ca. 2–3 ha bzw. 3–4 Fußballfeldern erfordern. • Der Bau und Betrieb einer Gasförderanlage bedeuten einen dauerhaften, erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens durch LKW, die Schwefel, NORM-Stoffe und evtl. belastetes Lagerstättenwasser und Frac-Fluide abtransportieren. Bau- und Lieferverkehr führen zu hoher Lärm- und Staubbelastung, was insbesondere für die kleinen Inseldörfer im Hinterland katastrophale Folgen hätte. Fazit: Die südliche Ostsee ist insbesondere auf Grund ihrer geringen Ausdehnung ein besonders anfälliges Ökosystem. Das Risiko einer Verunreinigung mit entsprechenden Folgen für Natur, Umwelt und Tourismus ist unkalkulierbar und muss durch ein Verbot der Förderung von Erdgas ausgeschlossen werden! Wir kämpfen für den Erhalt Usedoms als Urlaubsregion und Naturpark. Über 80 % der Bevölkerung leben vom Tourismus, der seit 166 Jahren der Hauptwirtschaftszweig der Insel ist! Die Tourismusschwerpunkte an den Küsten Usedoms sind eingebettet in miteinander verbundene Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzgebiete. Der Erhalt und der Schutz dieser hochsensiblen Gebiete ermöglicht erst das Angebot eines hochwertigen touristischen Erholungsraums, welcher sich vor allem durch eine unbelastete Umwelt auszeichnet! Kein Gasbohren auf Usedom! Unterstützen Sie uns!
    4.722 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Andi Kühn
  • dm: Mikroplastik raus aus dem Sortiment!
    Sehr kleine Plastikpartikel und flüssiger Kunststoff, genannt Mikroplastik, werden von dm in zahlreichen Produkten, wie Bodylotion, Duschgel und Peelings, verwendet. Dieses industriell hergestellte Plastik ist ökologisch nicht abbaubar und verschmutzt daher unsere Umwelt. Dabei präsentiert sich dieser Drogeriekonzern als umweltbewusstes Unternehmen, das auf ökologische Verträglichkeit achtet. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, erklärt: "Nachhaltigkeit ist für uns bei dm [...] Teil unseres Selbstverständnisses." (https://www.dm.de/unternehmen/) dm hat sich selbst dazu verpflichtet auf Mikroplastik zu verzichten. Trotz dieses Versprechens vor ein paar Jahren, haben aktuelle Untersuchungen des BUND gezeigt, dass weiterhin Kunststoffe in balea-Produkten verwendet werden! Durch die alltägliche Anwendung dieser Produkte gelangen die kleinen Plastik-Partikel in unser Wasser. Diese Plastikteilchen sind teils so klein, dass Kläranlagen sie nicht rausfiltern können. Somit kann nicht verhindert werden, dass Mikroplastik im Trinkwasser und im Meer landet. Dort ziehen diese Partikel vermehrt Schadstoffe an und werden dann von Fischen, Robben, Muscheln etc. gefressen, was zu erhöhten Sterberaten und Tumorbildungen bei diesen Lebewesen führt. Die Plastik-Partikel gefährden dementsprechend nicht nur Tiere und Umwelt, sondern auch uns Menschen, die über die Nahrungskette und Umwelteinflüsse ebenso davon betroffen sind. Prof. Gerd Liebezeit, der seit Jahren Mikroplastik und seine Folgen erforscht, argumentiert: "Das Gefährliche ist, dass diese Teilchen Schadstoffe wie Pestizide oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anlagern können. Und wenn diese Teilchen dann von Organismen wie Muscheln oder Fischen aufgenommen werden, dann können diese Schadstoffe wieder in den Organismus gelangen und auf diese Weise gelangen die Schadstoffe dann letztendlich auch wieder zu uns, wenn wir diese Fische zum Beispiel verzehren." (http://www.swr.de/marktcheck/mikroplastik-wenn-die-creme-zum-risiko-wird/-/id=100834/did=18084738/nid=100834/fsdwts/index.html) dm führt momentan ca. 75 verschiedene balea-Produkte mit Mikroplastik in seinem Sortiment. Davon sind Peelings, Gesichtsreiniger, Augenpflege, Duschgel, Shampoo, Rasierschaum usw. betroffen. Eine Liste aller Produkte, die Mikroplastik beinhalten, findet man hier: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf Quellen: http://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/ https://www.bund.net/meere/mikroplastik/
    194.753 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Isabelle Braun Picture
  • Trinkwasserqualität sichern - Nitratvergiftung stoppen
    - Überhöhte Mengen von Nitrat führen zu starken Wasserverunreinigungen und verringern die biologische Vielfalt in den Gewässern - bei 27 Prozent der vom Umweltbundesamt untersuchten Grundwasservorkommen in Deutschland wird der Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter überstiegen - große Mengen Nitrat im Grundwasser sind auch für Menschen, vor allem für Schwangere und Kinder gesundheitsschädlich - Deutschland ist von der EU schon im November 2016 wegen hoher Nitratbelastung verklagt worden - die Preise für Trinkwasser könnten deutlich steigen (32 bis 45 Prozent) da die Aufbereitung aufwendiger wird Link zur Studie: http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/quantifizierung-der-landwirtschaftlich-verursachten Berichterstattung: https://correctiv.org/blog/2017/06/10/guelle-macht-das-trinkwasser-teurer/ http://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/zu-viel-duenger-trinkwasser-koennte-teurer-werden http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/trinkwasser-koennte-erheblich-teurer-werden-15055108.html http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-06/umweltbundesamt-trinkwasser-nitrat-belastung-preiserhoehung http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umweltbundesamt-erwartet-hoehere-kosten-fuer-trinkwasser-a-1151435.html Pressemitteilung BUND: https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/steigende-nitratbelastung-des-grundwassers-erfordert-verschaerfung-des-duengerechts/
    3.283 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Sabrina Hosono
  • Wir wollen keine weitere Tierleidfabrik! Stoppen Sie den Bau des Megastalls für 1000 Kühe!
    Dank engagierter Tierschützer und Dank der sozialen Medien, weiss mittlerweile jeder informierte Mensch, wie das Leben der Kühe in diesem Mega-Stall aussehen wird. Die Kühe werden als Gebärmaschinen missbraucht, die Kälber werden direkt nach der Geburt ihren Müttern entrissen! Gewinnmaximierung auf Kosten fühlender Lebewesen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Diese 1000 Kühe werden niemals eine Weide sehen! Aufgrund der Enge in den Ställen werden die weiblichen Kälber im Alter weniger Tage ohne Betäubung enthornt und erleiden danach das gleiche Schicksal wie ihre Mütter! Ausgenutzt bis zum grausamen Tod in einem Schlachthaus, in dem unterbezahlte Akkordarbeiter den Tieren einen grauenhaften Tod bereiten! Die männlichen Kälber einer Milchrasse werden nach kurzer Mast getötet, weil sie zur Fleischgewinnung ungeeignet sind oder sie gehen auf einen stundenlangen, qualvollen Sammeltransport in den Tod. Seit Jahren beklagen die Bauern einen Verfall des Milchpreises! Mit diesem Grossprojekt wird auf Subventionen und Steuervorteile spekuliert! Die Folgen für die Umwelt werden völlig ausser acht gelassen....
    32.395 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Barbara Müller
  • Mikroplastik in Hygieneartikeln verbieten!
    Mikroplastik wird von der Kosmetikindustrie in zahlreichen Produkten, wie Lippenstift, Zahnpasta und Peelings verwendet. Dieses industriell hergestellte Plastik ist ökologisch nicht abbaubar und verschmutzt daher unsere Umwelt. Durch die alltägliche Anwendung dieser Produkte gelangen die kleinen Plastik-Partikel in unser Wasser. Diese Plastikteilchen sind teils so klein, dass Kläranlagen sie nicht rausfiltern können. Somit kann nicht verhindert werden, dass Mikroplastik im Trinkwasser und im Meer landet. Dort ziehen diese Partikel vermehrt Schadstoffe an und werden dann von Fischen, Robben, Muscheln etc. gefressen, was zu erhöhten Sterberaten und Tumorbildungen bei diesen Lebewesen führt. Diese Plastik-Partikel gefährden dementsprechend nicht nur Tiere und Umwelt, sondern auch uns Menschen, die über die Nahrungskette und Umwelteinflüsse ebenso davon betroffen sind. Prof. Gerd Liebezeit, der seit Jahren Mikroplastik und seine Folgen erforscht, argumentiert: "Das Gefährliche ist, dass diese Teilchen Schadstoffe wie Pestizide oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anlagern können. Und wenn diese Teilchen, dann von Organismen wie Muscheln oder Fischen aufgenommen werden, dann können diese Schadstoffe wieder in den Organismus gelangen und auf diese Weise gelangen die Schadstoffe dann letztendlich auch wieder zu uns, wenn wir diese Fische zum Beispiel verzehren." (http://www.swr.de/marktcheck/mikroplastik-wenn-die-creme-zum-risiko-wird/-/id=100834/did=18084738/nid=100834/fsdwts/index.html) Quellen: http://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/ https://www.bund.net/meere/mikroplastik/
    938 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Isabelle Braun Picture
  • Gerechtigkeit im VW-Abgasskandal
    Die vom VW-Abgasskandal betroffenen europäischen Verbraucher dürfen nicht länger wie rechtlose Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Gesundheits- und Klimaschutz wird zudem von der Bundesregierung trotz immenser Gefahren durch überhöhte Abgaswerte ausgeblendet, die Verbraucher werden missachtet. Wir kritisieren, dass gleichzeitig • der Konzern Milliarden-Gewinne macht, • Millionen-Boni an die verantwortlichen VW-Manager gezahlt und • tausende Menschen großen Gesundheitsrisiken ausgesetzt werden. Während in den USA Milliarden als Schadensersatz gezahlt und die betroffenen Fahrzeuge auf Herstellerkosten wirksam umgerüstet werden, geschieht in Deutschland nichts. Im Gegenteil: Die Bundesregierung und der Verkehrsminister stellen sich offensiv gegen die Forderungen der EU, Deutschland müsse aktiv gegen VW vorgehen. Das wollen wir ändern.
    10.639 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Hartmut Bäumer
  • Keine Naturzerstörung – für den Erhalt eines „NATÜRLICHEN Schierke“
    - Bereits 2015 wurde durch das Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt die Feststellung getroffen, dass der Bau der Seilbahn in diesem Bereich gegen das Umweltrecht verstößt - Auf einer Fläche von 20 ha soll Wald (ca. 30 000 Bäume) gerodet und - Moor vernichtet werden, sowie damit der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen. - Streng geschützter Moorwald ginge unwiederbringlich verloren – Moorwälder entwickeln sich über lange Zeiträume, somit ist kein Ersatz möglich, keine Ausgleichsmaßnahme würde in irgendeiner Art und Weise Ersatz schaffen können. - Das FFH-Gebiet ist ausgewiesen worden, um eine Vielzahl von Lebensräumen, Tieren ( wie z.B. verschiedene Fledermausarten, Schwarzstorch und Wildkatze) sowie seltene Pflanzen zu schützen und nicht, um eine massentouristische Anlage hineinzubauen ! - Vom eigentlichen Projekt mit seinen Baumaßnahmen und einem riesigen künstlichen Gewässer abgesehen, würden tiefe Einschnitte in die Natur entlang der Zufahrtstraßen vorgenommen werden, um die nötigen Besucherzahlen auf den Berg zu bekommen. - Auf Grund des Klimawandels ist ein solcher Bau mit Wintersportanlagen auch ökonomisch unsinnig - ein Einsatz von Fördergeldern für dieses Projekt wäre Fördermittelmissbrauch. - Erfahrungsgemäß ist die Kunstschneeproduktion auf diesen Höhen durch die unsicheren klimatischen Bedingungen sehr problematisch und dadurch nicht sicher - trotz gegenteiliger Behauptungen. - Der nötige Wasserentzug aus der Kalten Bode für die Beschneiungsanlage greift in das ökologische System des Gewässers ein und beeinflusst somit ebenfalls dessen Flora und Fauna. - Der Erholungswert in wirklich natürlicher Umwelt am Nationalpark würde unwiederbringlich verloren gehen, ein nachhaltiger Tourismus ist auf diese Weise im Raum Schierke nicht mehr möglich und die Chance dafür langfristig verbaut. - Eine intakte Natur ist sehr rar geworden, dabei ist sie eine der wichtigsten und wertvollsten „Attraktionen“ für den Tourismus. Dies beweisen auch die Übernachtungszahlen von 1,15Mio. sowie 3,8Mio. Tagestouristen pro Jahr für den Bereich Wernigerode/ Schierke (Zahlen steigend). - Keine finanzielle Gewinnmaximierung auf Kosten unseres Lebensraumes und der Steuerzahler! Die Zukunft der Nationalparkgemeinde Schierke liegt im nachhaltigen Tourismus MIT dem Nationalpark Harz und nicht in der Zerstörung der Lebensräume nahe seiner Grenzen! Foto: Dr. H. Fischer
    7.328 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Diana Harnisch
  • Rettet den Süntel - Nein zum Kahlschlag im Naturschutzgebiet
    Große Teile des Süntels sind ein naturnaher schützenswerter Waldmeister-Buchenwald. Es gibt Karstquellen, natürliche Höhlen, Erdfälle und Dolinen. Dieser Wald ist der Ursprung der Süntelbuchen und Heimat für viele seltene und streng geschützte Tiere wie Mopsfledermaus, Haselmaus, Wildkatze und Luchs. Auch Amphibien wie Gelbbauchunke und Kammmolch haben hier ihren Lebensraum. Viele Vogelarten, z. B. Uhu, Rotmilan, Schwarzstorch, Grünspecht, brüten hier und ziehen jedes Jahr erfolgreich ihren Nachwuchs auf. Seit gut 100 Jahren frisst sich der Steinbruch in den Berg und vernichtet diese wertvollen Lebensräume. Da die Rohstoffe nun ausgebeutet sind, soll der Steinbruch um weitere 12 Hektar erweitert werden! Dabei stört auch nicht, dass ein Teil der Fläche FloraFaunaHabitat-Gebiet ist. Durch den Abbau bis direkt an die Grenzen der umliegenden Natur- und Vogelschutzgebiete werden diese stark gefährdet (Erdrutsche, Wasserverknappung, Windwurf). FFH-würdige Flächen werden unwiederbringlich zerstört. Setzen Sie sich ein für den Erhalt dieser Lebensräume - auch für den Menschen als wichtiges Erholungsgebiet! Mehr Informationen und Aktuelles auf unserer Webseite www.rettet-den-suentel.de !
    15.232 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Maike Klein Picture