• Leben retten: Abbiegeunfälle in Achim verhindern!
    Kreuzungen sind Unfallschwerpunkte. Besonders gefährlich: Wenn ein LKW rechts abbiegt und dabei nicht im Blick hat, was rechts hinter ihm passiert: für viele Radfahrer*innen eine tödliche Gefahr. Abbiegeassistenten hätten schon viele Leben von Radfahrer*innen retten können, sind aber noch immer nicht verpflichtend. Und anders als in Österreich dürfen Kommunen auch keine Fahrverbote für LKW ohne Abbiegeassistent erlassen. Aber Kommunen haben trotzdem Handlungsspielräume, die noch zu wenig genutzt werden. Dazu gehört die Ausstattung eigener LKW mit Abbiegeassistenten, entsprechende Auflagen bei Auftragsvergaben und die Entschärfung von gefährlichen Abbiegesituationen durch Änderung von Ampelschaltungen und bauliche Veränderungen an Kreuzungen. Und Kommunen können Druck von unten machen, damit sich an den Regelungen auf Bundesebene endlich etwas ändert.
    14 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Finn Steffens Picture
  • Für einen Nahverkehrsplan mit Zukunft - gegen Fahrpreiserhöhungen im VBN!
    **Der Erfolg des 9-Euro-Tickets hat nicht nur gezeigt, dass die Menschen einen einfachen und günstigen Nahverkehr wollen. Er hat auch viele lange bestehende Defizite nochmals offengelegt.** Beim ZVBN scheint das Interesse zu fehlen, die Öffentlichkeit ernsthaft zu beteiligen. Dass der NVP-Entwurf wie schon vor vier Jahren in den Ferien für ein kaum wahrgenommenes „Beteiligungsverfahren“ freigegeben wurde, scheint kein Zufall. Wenige Monate vor dem geplanten Inkrafttreten ist kaum noch Spielraum für wesentliche Änderungen. **Der NVP darf nicht ohne grundlegende Überarbeitung verabschiedet werden.** Damit Zeit dafür und für eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit ist, muss die Verabschiedung um ein Jahr verschoben werden. Bremen und Niedersachsen müssen im ÖPNV endlich die notwendige Verkehrswende einleiten. Wir brauchen umfassende Verbesserungen und konkrete Zielsetzungen. Zusätzlich zu den genannten Hauptzielen muss der künftige Nahverkehrsplan auch in folgenden Teilbereichen deutlich nachjustiert werden und gemeinsame und überprüfbare Zielvorgaben enthalten: * Gemeinsames Angehen der Personalprobleme, d.h. auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal * Monitoring und Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit und Konkurrenzfähigkeit zum Auto * Fahrradstationen müssen nicht nur ausgebaut werden, sondern auch einheitliche Zugangssysteme und Tarife bekommen * Maßnahmen zur Wiedergewinnung von Fahrgästen nach Corona * Förderung von Diversität in Planung und Management ### Wer steht hinter dieser Petition?  Diese Petition wurde von [Einfach Einsteigen] (https://einsteigen.jetzt) initiiert und wird mit getragen * vom [Bremer Verkehrswendebündnis] (https://verkehrswende-bremen.de/) aus [ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) Bremen] (https://adfc-bremen.de), [BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) Bremen] (https://www.bund-bremen.net), [Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bremen](https://bremen.vcd.org/), [Fußgängerschutzverein FUSS e.V] (https://www.bremen-zu-fuss.de/) * vom Verkehrswendebündnis Bremerhaven aus ADFC Bremerhaven, AWIs4Future, BUND Unterweser, Fridays For Future Bremerhaven, FUSS e.V., OG Bremerhaven, Naturschutzbund NABU Bremerhaven-Wesermünde, Parents 4 Future Bremerhaven, VCD Kreisverband Bremerhaven * von weiteren unterstützenden Organisationen: Forum Verkehrswende Bremen-Neustadt, [Bremen im Wandel] (www.bremenimwandel.wordpress.com), [Grüne Jugend Bremen] (https://gjhb.de/), [AStA Universität Bremen] (www.asta.uni-bremen.de), Students for Future Bremen, Asta Hochschule Bremerhaven, Naturschutzbund Niedersachsen, Attac Bremen, Naturschutzbund Bremen *Institutionen, die die Petition mittragen und verbreiten möchten, melden sich bitte bei team@einsteigen.jetzt.* Einfach Einsteigen setzt sich für den Ausbau des Nahverkehrs als Teil einer umfassenden Verkehrswende ein. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt zurzeit in Bremen und Umgebung. So haben wir ein Konzept für einen umlagefinanzierten Nahverkehr und den Ausbau des Bremer Straßenbahnetzes erarbeitet. Wir organisieren regionale, aber auch internationale Events für Freund*innen des Nahverkehrs und der Verkehrswende, wie das [Barcamp Nahverkehr] (https://einsteigen.jetzt/barcamp), die [Öfficon] (https://oefficon.eu) oder das [Public Transport Lab] (https://einsteigen.jetzt/ptl-bremen).
    2.616 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Einfach Einsteigen
  • Kalker Hauptstraße autofrei!
    Weniger Autos und mehr Fuß- und Radverkehr führen überall zu besserer Aufenthaltsqualität. In langfristig angelegten wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass mit einer Verzögerung von einigen Monaten sich in umgestalteten Bereichen auch neue Angebote bilden, Menschen diese Räume anders und intensiver nutzen und ein sozialer Wandel stattfindet, der sich auch, aber nicht allein in Umsatz-Zahlen messen lässt. Es ist verständlich, dass die Alteingesessenen diesen Wandel nicht vorbehaltlos begrüßen. Der Brief der Standortgemeinschaft betrachtet die geplante Einbahnstraße einseitig aus Perspektive des Einzelhandels. Aus unserer Sicht sollten aber – neben den überlebenswichtigen Klima-Aspekten – auch Interessen anderer Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden und die Straße in ihrer Bedeutung als wichtiger öffentlicher Raum in Kalk anerkannt und entsprechend gestaltet werden. Gänzlich ausgeblendet bleibt in dem Brief die Frage der Schaffung kindgerechten Verkehrs, die aus unserer Sicht für die Entwicklung Kalks entscheidend und die ohne eine deutliche Reduktion motorisierten Individualverkehrs nicht lösbar ist. In ihrem heutigen Zustand ist die Hauptstraße aber auch für Autofahrer:innen eine Quälerei. Viele versuchen generell zu vermeiden, in der Hauptstraße einzukaufen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, macht ihre oder seine Einkäufe eher nicht in Kalk. Eine Einbahnstraßenregelung stadtauswärts hingegen würde den Durchgangsverkehr Richtung Westen z.B. zu den Arcaden von der Kalker Hauptstraße weg über andere Routen leiten. Damit würde die Kalker Hauptstraße für solche Autofahrer attraktiver, die tatsächlich zu den lokalen Angeboten wollen, wenn es - gerade am Nachmittag - weniger Verkehr gibt. Ein Ausweichen des Verkehrs in derzeit wenig befahrene Nebenstraßen unterstellt ein gleichbleibendes Aufkommen von Autos in der Stadt. Das von der Mehrheit der Kölner:innen geteilte Ziel der Politik ist aber die deutliche Verringerung des Autoverkehrs auch in Kalk; diesem Ziel dienen auch die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes Kalk und der Ausbau des ÖPNV. Daher ist eine isolierte Betrachtung der Entscheidung zur Kalker Hauptstraße nicht ausreichend: Die Maßnahme findet eingebettet auch in das bereits 2014 gestartete Programm „Köln mobil 2025“ mit dem Ziel einer Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs in Köln statt. Die Kalker Hauptstraße ist derzeit aus vielen Gründen für alle Menschen unattraktiv. Der entscheidende Grund aus unserer Sicht ist aber die unhaltbare Verkehrssituation aufgrund des zu hohen Aufkommens motorisierten Individualverkehrs. Die Umgestaltung zur Einbahnstraße und später die weitestgehende Befreiung von allen Autos brauchen vielleicht eine Zeit der Umgewöhnung, aber es wird nicht lange dauern, bis alle Anwohner:innen und Besucher:innen die Vorteile als zu Fuß gehende oder Rad fahrende Nutzer:innen einer ruhigen, begrünten Kalker Hauptstraße erkennen und zu schätzen wissen. Unserer Ansicht nach liegen gerade hier auch Chancen für den Einzelhandel, die Kalker Hauptstraße als einen Gegenentwurf für ein ganz anderes Einkaufserlebnis im Vergleich zu den Kalker Arcaden zu nutzen. Aufgrund einer Einbahnstraße wird kein Laden pleitegehen - dies hätte dann auch andere Ursachen.
    670 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Jan Schlagenhauf
  • Schluss mit autozentrierter Ampelschaltung! Fußgänger*innen und Radfahrer*innen first!
    Ob verkehrsgesteuerte Ampel, Festzeitsteuerung oder Anforderungsampel: Während zu Fuß gehende Menschen und Radfahrende durch kurze und seltene Grünphasen dazu gedrängt werden schnell wieder Platz zu machen, ist der Mittelpunkt der gesamten Ampelsteuerung das Auto. Für eine echte Verkehrswende brauchen wir nicht nur einzelne Fahrradwege mit schicken Namen wie "Veloroute", sondern eine Veränderung an jeder Straße und an jeder Ampel in Hamburg. Wir brauchen sofort kürze Wartezeiten und längere Grünphasen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Es kann nicht sein, dass in der Rushhour nur auf die dringenden Bedürfnisse der Autofahrer Wert gelegt wird. Während alle umweltfreundlichen Verkehrsteilnehmenden absichtlich ausgebremst werden. Es gibt sehr viele Strategien, die auf allen Ebenden dazu entwickelt wurden. Aber selbst ein grüner Verkehrssenator lässt sich hier von der Autolobby beeinflussen. Statt überall Geld für das Parken zu nehmen, brauchen wir Vorteile für alle anderen. Wenn man zu Fuß oder mit dem Rad schneller wäre und ohne die nervende Wartezeit an sein Ziel käme, würde man sich viel öfter gegen das Auto entscheiden. Die durchschnittliche Autostrecke liegt bei 5km. Das sind alles Strecken die man auch mit dem Fahrrad machen könnte, wenn man mehr und längere Grünphasen und mehr Zebrastreifen hätte. Wie man hier nachlesen kann, dienen Ampeln dazu, dass Fußgänger*innen die Fahrbahn sicher überqueren können. https://www.hamburg.de/strassenverkehr/109382/hintergund-ampelphasen/. Aber warum gehört der Verkehrsweg eigentlich in erster Linie den Autos? Sollten diese Wege nicht alle gehören? Vor allem denen, die sich umweltbewusst fortbewegen? Während Städte wie London ganze Wohnviertel komplett für den Verkehr sperren damit Schüler auf der Straße und ohne Gefahr zur Schule laufen können, sind wie in Hamburg immer noch eine komplett autozentrierte Stadt. Warum sind wie immer die Letzten? Warum lassen wir uns immer noch von der Autolobby unsere Lebensweisen diktieren? Wieviel des öffentlichen Raumes gehört denn jetzt schon den Autos… Diese übrigens 90% ihrer Zeit ungenutzt am Straßenrand stehen und den Menschen den Lebensraum nehmen. Es wird Zeit nicht immer alles weg zu argumentieren und andere Dinge zu versprechen. Wir müssen irgendwo anfangen!
    44 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Nelli K
  • CETA und TTIP kommen zurück! CETA stoppen bevor es zu spät ist.
    CETA öffnet den Banken- und Konzerninteressen Tür und Tor und schreibt den Ausverkauf Deutschlands, Europas und Kanadas rechtlich unumkehrbar fest. Verhindern Sie das, indem Sie ihre Stimme gegen das Freihandelsabkommen erheben. Die flächendeckenden Proteste in Europa, Kanada und den USA vor einigen Jahren haben TTIP ganz verhindert und dazu geführt, dass CETA bislang nur testweise eingesetzt wurde. Nun will die FDP die Bundesregierung dazu gebracht haben, "dass CETA nun endlich ratifiziert wird". Gleichzeitig will Finanzminister Lindner, laut dem Handelsblatt, auch die Gespräche über TTIP wieder anregen. "CETA steht für das Handels- und Investitionsschutzabkommen zwischen der EU und Kanada, das »Comprehensive Economic and Trade Agreement«. Im nächsten Schritt soll CETA durch die Parlamente der einzelnen Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Erst danach tritt der Vertrag in vollem Umfang in Kraft. Attac, Gewerkschaften, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände sowie Millionen von BürgerInnen auf beiden Seiten des Atlantiks wehren sich [seit Jahren] gegen dieses Abkommen, weil es unsere Demokratie, den Umweltschutz, öffentliche Dienste und die Rechte von ArbeitnehmerInnen massiv untergräbt. CETA spiegelt eine Wunschliste großer Konzerne wider. Wirtschaftslobbyisten erhielten erheblichen Einfluss auf den Vertragstext, während Öffentlichkeit und Parlamente von den Verhandlungen ausgeschlossen blieben. [...] CETA schreibt beharrlich eine Paralleljustiz für Investoren fest. [...] Unternehmen können die Vertragsstaaten vor Schiedsgerichten verklagen, wenn sie ihre Erwartungen zukünftiger Profite durch Gesetzgebungen eingeschränkt sehen. Damit kommen auf die Staaten Klagen in Milliardenhöhe zu. So verklagt der schwedische Konzern Vattenfall die Bundesrepublik wegen entgangener Profite aufgrund des Atomausstiegs. Mexiko wurde vom US- Konzern „Corn Products International“ wegen einer Zusatzsteuer auf Maissirup verurteilt und Ägypten vom französischen Konzern Veolia nach der Erhöhung des Mindestlohnes. [...] Einmal deregulierte und privatisierte Bereiche dürfen außerdem nicht mehr zurückgenommen werden (»Stillhalte«- und »Sperrklinken«-Klauseln). Damit wird es beispielsweise Kommunen und Regierungen nahezu unmöglich, privatisierte öffentliche Betriebe zurückzukaufen, wenn sie schlechte Erfahrungen mit privaten Betreibern gemacht haben [...] CETA untergräbt bestehende Umweltstandards und schränkt zukünftige Umweltgesetzgebung erheblich ein. Das Importverbot der EU für das extrem klimaschädliche Rohöl aus kanadischen Teersanden wurde zum Beispiel schon im Laufe der CETA-Verhandlungen aufgeweicht. Unter CETA könnten Unternehmen auch gegen ein mögliches künftiges Verbot der Schiefergasförderung (Fracking) klagen. Fracking steht im Verdacht, das Grundwasser durch Chemikalien zu vergiften und sogar Erdbeben auszulösen. Kanada ist unter dem CETA-ähnlichen NAFTA-Abkommen bereits verklagt worden, nachdem die Provinz Québec Fracking gestoppt hatte. In CETA wird das in den EU-Verträgen fest verankerte Vorsorgeprinzip missachtet, dagegen das Prinzip der »wissenschaftsbasierten« Nachsorge gefördert: Möglicherweise gefährliche Produkte und Technologien können demnach erst verboten werden, wenn ihre Schädlichkeit zweifelsfrei nachgewiesen ist – und damit oft viel zu spät. Gentechnik etwa kann auf diese Weise durch die Hintertür wieder auf unseren Tisch kommen, ebenso gesundheitsschädliche Pestizide und andere gefährliche Chemikalien. [...] CETA verankert die Investitionsfreiheit mit einklagbaren Rechten - im Fall einer Konzernklage wird allein auf Grundlage dieses Handelsvertrags entschieden, Abkommen zum Umweltschutz, zu Menschen- und ArbeitnehmerInnenrechten spielen keine Rolle. [...] Auch Banken und andere Finanzdienstleister können unter CETA ein Schiedsverfahren verlangen, um staatliche Regulierungen anzugreifen. Im Falle einer Finanzkrise könnten Finanzinvestoren dagegen klagen, an den Kosten der von ihnen verursachten Krise beteiligt zu werden. CETA behindert Reformen des Finanzsektors, wie sie spätestens seit der Weltfinanzkrise 2007-2009 dringend notwendig geworden sind, erheblich; so z.B. eine Größenbeschränkung von systemgefährdenden Banken (»too big to fail«). Statt auf klare Regulierungen des Finanzsektors zu setzen, ebnet das Abkommen einer weiteren Deregulierung den Weg. Seit dem 21. September 2017 [kommt CETA] bereits in großen Teilen zur »vorläufigen Anwendung«, allerdings sind Investitionsschutz und Schiedsgerichte [noch] davon ausgenommen. Wir müssen jetzt darauf reagieren und diese Entwicklung abwenden, bevor es zu spät ist. Quellen: Attac; "Was ist CETA? - CETA: Wunschkonzert für Wirtschaftslobbyisten"; https://www.attac.de/kampagnen/handelsabkommen/einzelne-handels-und-investitionsabkommen/ceta/ Matthias Zachert; "Die Welt wird neu verteilt – und wir schwächen unsere Industrie weiter selbst"; Handelsblatt; 29.08.22; https://app.handelsblatt.com/meinung/gastkommentar-die-welt-wird-neu-verteilt-und-wir-schwaechen-unsere-industrie-weiter-selbst/28625492.html DieWelt; "KANZLER IN KANADA: Ceta greifbar – deutsche Wirtschaft drängt auf enge Handelsbeziehungen zu Kanada"; 23.08.2022; https://youtu.be/OmdVoO9KM5I
    99 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Dominik Wetzel
  • Hitzeterror: Stuttgart abkühlen! Das Klimaschutzkonzept Stuttgart forcieren, jetzt!
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. Stuttgart ist eine einzige Wärmeinsel, Durchlüftung findet nur marginal statt. Mehr als Zweidrittel aller Stadtteile sind unter stadtklimatischen Gesichtspunkten sanierungsbedürftig. Hier das Ausmaß der Misere selbst ansehen: https://maps.stuttgart.de/stadtklima/# Klimaschutzkonzept Stuttgart, zuletzt von 2007 (!) WAS PASSIERT SEITHER? https://www.stadtklima-stuttgart.de/stadtklima_filestorage/download/kliks/GRDrs_723-2007-mit-Anlagen-KSD.pdf Präsentation im Gemeinderat, Juni 2022. Klassisches "Green-Washing"? https://www.stuttgart.de/medien/ibs/2022-06-02-klima-fahrplan-published.pdf ETA vom 29.07.22: Problematik Rosensteinpark. Die derzeitige Gleistrasse zum Hauptbahnhof ist zugleich die wichtigste Frischluftschneise Stuttgarts. Über diese Frischluftschneise wird die Stadt nachts abgekühlt. Die Stadt möchte jedoch ausgerechnet dieses Gebiet bebauen, sobald Stuttgart 21 in Betrieb ist. Diese Maßnahme würde nicht nur die Frischluftschneise in ihrer Wirkung einschränken, sondern zugleich auch die Schienenkapazität Stuttgarts verringern, da Stuttgart 21 deutlich weniger Kapazität bietet als der alte Hauptbahnhof und zudem als Ausweichbahnhof für die S-Bahn nicht mehr anfahrbar sein wird. Eine Verlagerung des Verkehrs auf die Straße und somit eine erhöhte CO₂-Emission wären unausweichlich die Folge. Stuttgart muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der Hitze schützen. ALLE, jedoch insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen mit Behinderungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden.
    3.819 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Max Barrett Picture
  • 9-Euro-Ticket in Berlin verlängern – Bus, Bahn und Tram für alle!
    Der Andrang auf das 9-Euro-Ticket ist groß. **Nach nur wenigen Tagen hatte die BVG bereits mehr als eine Million Tickets verkauft.** Jede\*r dritte Berliner\*in kaufte sich das günstige Abo für den Nahverkehr. Das zeigt, dass wir Berliner\*innen ein solches Angebot brauchen!   **Das Ticket entfaltet eine beeindruckende soziale und ökologische Wirkung:** Es ermöglicht Besuche bei Freund\*innen und Familie und Ausflüge nach Brandenburg, auch für Menschen mit geringem Einkommen. Regulär gibt es reduzierte Tickets nur für Sozialhilfe-Empfänger\*innen. Wer kein Arbeitslosengeld II bezieht, aber dennoch wenig Geld verdient, kann sich die Preise kaum leisten: Eine vierköpfige Familie zahlt 19,60 € für einen Tagesausflug im Berliner AB-Bereich – oder unglaubliche 327 € für die Monatsabos.   Hinzu kommt der Beitrag fürs Klima. Während der Corona-Pandemie nutzten weniger Menschen den öffentlichen Nahverkehr. Das 9-Euro-Ticket hat viele dahin zurückgebracht. Aber auch Autofahrer\*innen steigen um. **Laut BVG waren 75 % der Neukund\*innen, die sie dank des 9-Euro-Tickets gewinnen konnten, vorher mit dem Auto unterwegs** [1].   **Und wie soll das finanziert werden?** Für die Verstetigung des 9-Euro-Tickets bieten sich verschiedene Finanzierungsoptionen an. Dabei kann sowohl auf Bezirks- als auch auf Landeseinnahmen zurückgegriffen werden. So könnten beispielsweise durch die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung und die Erhöhung der Parkgebühren in bereits bewirtschafteten Zonen Mehreinnahmen generiert werden. **Mittel für den Straßenausbau, insbesondere für klimaschädliche Projekte wie die Verlängerung der Tangentialverbindung Ost (TVO) könnten gestrichen werden.** Über eine Vergünstigung des ÖPNV könnten die Einnahmen sozial gerecht und klimafreundlich umverteilt werden. Während aber der Bau des 16. Abschnitts der A100 pro Meter bereits über 200.000 Euro und insgesamt über 700 Millionen Euro kostet [2], argumentiert die Politik es fehle an Mitteln für einen bezahlbaren ÖPNV. Umweltfreundliche Mobilität für alle muss endlich priorisiert werden!      Mittelfristig ist die Beibehaltung des 9-Euro-Tickets natürlich nur der erste Schritt: **Wir fordern den Senat auf zu prüfen, wie ein fahrscheinloser ÖPNV für Berlin umsetzbar ist.** So könnte der Bürokratieaufwand enorm reduziert, Ticketkontrollen abgeschafft und noch mehr Menschen zum ÖPNV gebracht werden.   **Berlin braucht das 9-Euro-Ticket auch nach August, damit alle Menschen klimafreundlich mobil sein können.** Bürgermeisterin Franziska Giffey und Verkehrssenatorin Bettina Jarasch müssen die Öffis günstig zugänglich lassen für alle Berliner\*innen!   Wir bedanken uns bei der Grünen Jugend Berlin und den Jusos Berlin für die gemeinsame Erarbeitung der Forderungen. [1] https://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-untersuchung-zum-9-euro-ticket-nahverkehr-fast-so-voll-wie-vor-corona-vor-allem-autofahrer-steigen-um/28442912.html    [2] https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/03/berlin-autobahn-a100-ausbau-bund-17-bauabschnitt.html
    11.500 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Volksentscheid Berlin autofrei
  • Zebrastreifen (FGÜs) an den Parks in Schöneberg-Berlin
    Liebe Schöneberger\*innen und Wilmersdorfer\*innen, Wir haben viele tolle Parks in Berlin, aber warum gibt es davor nur so spärlich wenige Zebrastreifen? Ich bitte Sie und alle Fans der oben genannten Parks meine Petition zu unterstützen, damit der Zugang und Übergang zu den Parks für ALLE sicherer wird. Alle drei Parks werden bei schönem Wetter und am Wochenende stark frequentiert. Der Übergang vom Lassenpark zur Eisdiele "La Dolce Vita", bzw. Restaurant "Roma" auf der Belziger Straße ist stark befahren, und es wird seitens der Verkehrsteilnehmer\*innen (leider auch derer, die auf dem Fahrrad fahren), wenig Rücksicht darauf genommen. Ein Zebrastreifen hilft hier, die Situation zu entschleunigen. Im Volkspark Schöneberg-Wilmersdorf verhält es sich ähnlich. Die Prinzregentenstraße ist zwar als Fahrradstraße ausgewiesen, trotzdem haben die kreuzenden Fußgänger\*innen dort Vorrang, in der Praxis hält dort kein\*e Fahrradfahrer\*in an oder drosselt das Tempo. Im weiteren Verlauf muss man am Fennsee die Barstraße kreuzen, um das Ende des Volksparks zu erreichen, auch dort ist es unübersichtlich, trotz breiter Straße. Hier würde ein Zebrastreifen das Überqueren ebenfalls sicherer machen. Ebenfalls sollte der Zugang zum Park/Spielplatz am Wartburgplatz, im Bereich des Eingangs Gothaer Straße durch einen Zebrastreifen sicherer gemacht werden. Bitte teilt die Petition gerne mit denen, die es für unterstützenswert halten könnten. Danke!
    1.147 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Martin Brachvogel
  • "Achim-West Entwicklungsgesellschaft mbH" enteignen und auflösen!
    Wir wollen nicht dulden, dass Anwohnende, Tiere und Arten, Klima und Natur für ein Gewerbegebiet ausgebeutet werden. Mehr Informationen zu Achim-West finden Sich in der Petition der Grünen Jugend Achim: https://weact.campact.de/petitions/geplantes-gewerbegebiet-achim-west-zum-erhalt-der-natur-und-schutz-der-anwohenden-sofort-stoppen oder bei der Stadt Achim selbst: https://www.achim.de/portal/seiten/zukunftsprojekt-achim-west-902000792-20601.html Achtung: Leider werden bei der Stadt fast immer nur die positiven Seiten gezeigt ;)
    68 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Cedrick Braun Picture
  • Sonntagsfahrverbot - jetzt!
    Der Angriffskrieg in der Ukraine ist zu verachten ohne Wenn und Aber. Die Sanktionen und ein Embargo von Öl und Gas ist richtig und wichtig. Wir können doch nicht ernsthaft glauben, dass wir diese Maßnahmen ohne Einschränkungen vor und hinter unserer eigenen Haustür umsetzen können. Die Ersatzbeschaffung von Öl und Gas bei Staaten, die Terrororganisation unterstützen, Völker unterdrücken und Stellvertreterkriege führen kann doch keine Alternative zum russischen Öl sein. Wo ist die, von Frau Baerbock ausgerufene, an der Moral ausgerichtete Politik? Wir müssen schlicht weniger fossile Brennstoffe nutzen. Das können wir durch verhältnismäßig kleine Maßnahmen erreichen! Allein das Tempolimit spart 5-10% Öl. Durch Kombination weiterer Maßnahmen sind bis zu 15% Einsparung möglich! (vgl. "Greenpeace: Maßnahmen Kein Öl für Krieg" & "Umwelt Bundesamt: Tempolimit Autobahnen" & "Deutsche Umwelthilfe: Hintergrundpapier Tempolimit") Ein einfach umzusetzender Baustein ist das Sonntagsfahrverbot. Die Ölkrise 1973 hat gezeigt, dass wir gemeinsam mit konsequentem Verzicht im Bereich Verkehr wirkungsvoll handeln können. Die Einschränkungen, die wir durch die Coronapandemie mitgetragen haben, sind um ein Vielfaches höher, als weniger Autofahren und die Heizung herunterzudrehen. Es könnte so leicht sein! Sonntagsfahrverbot jetzt!
    2.620 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Jason Diedenhoven
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches ERFURT
    Die Radinfrastruktur in Erfurt ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    130 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Falko Stolp
  • B41 neu denken
    Derzeit wird die B 41 zwischen den Abfahrten Nußbaum und Bad Sobernheim vierspurig ausgebaut. Weitere Abschnitte sollen in den nächsten Jahren folgen. Jedoch gibt es für einen vierspurigen Ausbau keinerlei Notwendigkeit: Auf der jetzigen und den geplanten Ausbaustrecken sind weder Gefahren oder Behinderungen, Staus oder Verkehrsstockungen zu verzeichnen. Auch entspricht das Verkehrsaufkommen bei Weitem nicht dem, was einen vierspurigen Ausbau erforderlich macht. Die unnötigen zusätzlichen Fahrspuren verschlingen immense Summen an Steuergeldern. Dabei wären diese Gelder gut angelegt, investierte man sie sinnvoll an anderer Stelle mitunter auch an der bestehenden B41. Denke man nur an die Ortsdurchfahrt Martinstein mit ihrer enormen Belastung der Bevölkerung und an die Ortsdurchfahrt von Monzingen mit ihrer Ampel oder ihrer Möglichkeit für einen RegioBahnhof, also einer direkten Verknüpfung von Bundesstraße und Schiene als erster Baustein der Mobilitätswende im Tal. Eine immer breitere Bundesstraße 41 indes greift massiv in die Landschaft und die Umwelt ein. Streckenweise dominiert die neue B41 das Nahetal bereits derart, dass man es schon als „B41-Tal“ bezeichnen muss. Der Schaden für die ganze Region ist enorm. Gar der Unterhaltungsaufwand für diese Straße steigt deutlich. Es gibt mannigfaltige Gründe, die aus heutiger Sicht deutlich gegen diesen Ausbau der Bundesstraße 41 sprechen. Alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Petition sprengen. Einige findet man schon mal auf http://b41neuDenken.de
    291 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Peter Herrmann