• Einfach Einsteigen: Fahrscheinfreier Nahverkehr für Bremen - gut ausgebaut und attraktiv!
    Die Stadt Bremen schafft es nicht, ihre Klimaziele zu erfüllen. Ein wichtiger Grund dafür: Der öffentliche Nahverkehr ist viel schlechter ausgebaut als in anderen Städten. Nur 16 Prozent der Wege werden mit Bus & Bahn zurückgelegt. Bremen ist zwar erfolgreiche Fahrradstadt, aber nicht alle Autofahrenden werden auf das Rad umsteigen können oder wollen. Die von der Stadt geplante Parkraumbewirtschaftung kann nur dann erfolgreich den Autoverkehr reduzieren, wenn das Nahverkehrsangebot deutlich attraktiver (größeres Netz, bessere Taktung, schneller, mehr Qualität) wird. Die Einführung eines umlagenfinanzierten, fahrscheinfreien Nahverkehrs wie sie die Initiative Einfach Einsteigen vorschlägt, würde dies möglich machen. Der CO2-Ausstoß des Verkehrs würde sinken, Lärm und Feinstaub reduziert. Bremen würde zum bundesweiten Vorbild für die Verkehrswende. Durch die Umlage würden alle Bremer*innen (und die Pendler*innen) an der Finanzierung des Nahverkehrs beteiligt - auch wenn sie hauptsächlich das Auto nutzen. Schließlich profitieren alle (selbst Radfahrende) von Klimaschutz, sauberer Luft, weniger Lärm, mehr Verkehrssicherheit und reduzierten Staus. Auch die Bremer Wirtschaft und die Stadt würden deutlich profitieren. Ein so gutes und günstiges Nahverkehrsangebot würde die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit geringem Einkommen deutlich verbessern. Das Konzept für den fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehr in Bremen wurde von der Initiative Einfach Einsteigen entwickelt und durchgerechnet. Es ist offen für Anregungen und befindet sich in ständiger Diskussion und Weiterentwicklung. Nähere Informationen dazu sind hier zu finden: Basiskonzept Einfach Einsteigen https://tiny.cc/einsteigen Anmerkung: Unser Basiskonzept ist offen für Anregungen und Weiterentwicklung. Im Unterschied zum verlinkten Konzept, soll der ermäßigte Beitrag mittlerweile nicht nur für Menschen mit Grundsicherung, sondern auch bei ähnlichem geringem Einkommen gelten. Darüber hinaus halten wir auch einen prozentualen Beitrag wie bei der Sozialversicherung, der sich am Einkommen orientiert, für denkbar. Leider fehlen uns hier noch Daten und Know-How, um eine Berechnung vorzulegen. Twitter: https://twitter.com/einsteigenjetzt Instagram: https://instagram.com/einsteigen.jetzt
    3.080 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Wege, Initiative Einfach Einsteigen Picture
  • Niedersachsen-Schülerticket auch für FSJ und BFD!
    Freiwilligendienste müssen gestärkt werden! Täglich leisten über 8500 junge Menschen in Niedersachsen, bundesweit sogar über 80.000, wichtige Arbeit in sozialen Einrichtungen. Vom Altenheim bis zum Jugendkulturzentrum, überall trifft man auf Jugendliche, die sich freiwillig engagieren. Allerdings wohnt nicht jede*r Freiwillige*r im Ort der Einsatzstelle oder hat ein Auto mit dem er*sie mobil ist. Gerade in ländlichen Regionen sind ÖPNV-Monatskarten sehr teuer und können mitunter ein Grund sein, weshalb sich junge Menschen gegen einen Freiwilligendienst entscheiden. Ohne junge, engagierte Menschen auf dem Land gibt es auch weniger Kulturangebote, speziell für Jugendliche. Weniger Kulturangebote bedeuten weniger Anreize für junge Menschen auf dem Land zu leben. Um dieses Szenario zu verhindern, sollen auch FSJler*innen Niedersachsen-Schülerticket benutzen dürfen! In Hessen wurde dieses Ticket bereits eingeführt und es hat sich gezeigt, dass dies ein voller Erfolg war! Dort wurde das Ticket von knapp der Hälfte aller Schüler*Innen, FSJler*innen und Auszubildenden gekauft, was eine Steigerung von 60% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Nun gibt es sogar Überlegungen, ob man das Ticket auch für Senior*innen einführen, und damit die dringend benötigte Verkehrswende vorantreiben soll. Zu guter Letzt ist das Niedersachsen-Schülerticket auch eine gewisse Form von Anerkennung für den Dienst, den sie für unsere Gesellschaft leisten, und ein weiterer Anreiz für junge Menschen ein FSJ zu machen. Stellen Sie die Weichen Herr Althusmann, und lassen sie auch FSJler*innen mit dem Niedersachsen-Schülerticket fahren!
    2.245 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Nils Wolter
  • Keine Steuermillionen für weiteren Neubau eines BER Regierungsterminals
    Die Bundesregierung unter Finanzminister Scholz hält trotz explodierender Millionenkosten daran fest, am neuen Hauptstadtflughafen BER bald ein (weiteres) Regierungs­terminal zu errichten. Damit setzt sie sich über den Vorschlag der Ministerpräsidenten von Berlin und Brandenburg, Michael Müller und Dietmar Woidke hinweg, stattdessen das gerade extra für Regierung und Staatsgäste fertig gestellte Abfertigungsgebäude in Schönefeld zu nutzen. Der Neubau würde mindestens 344 Mio. € weitere sinnlose Neubaukosten verursachen, nach der Milliarden-Kostenexplosion am BER selbst. Dies wäre eine weitere Verschwendung wertvoller Steuergelder, die an anderer, gesellschaftspolitisch sinnvollerer Stelle bitter fehlen, wie zum Beispiel für mehr und fair bezahlte Stellen für ErzieherInnen, öko-regional beschafftes Kita- und Schulessen, sowie erschwingliche Schwimmbadeintritte. Das ist normalen Menschen nicht kommunizierbar.
    2.408 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Bickel
  • Vorfahrt für Lebensqualität und Umwelt im Neuenheimer Feld mit dem ÖPNV, Rad und zu Fuß
    Das Neuenheimer Feld ist ein bedeutender Arbeits- und Lebensraum für viele Heidelberger mit daraus resultierenden vielfältigen Anforderungen. Darüber hinaus müssen bei dessen weiterer Entwicklung die übergeordneten Ziele der Stadt und des Landes Baden-Württembergs berücksichtigt werden. Diese sind insbesondere im Klimaschutz anspruchsvoll. So will Heidelberg bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf um die Hälfte senken. Das Land Baden-Württemberg hat im Klimaschutzgesetz festgelegt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 25 Prozent zu senken, bis zum Jahr 2050 wird eine Minderung um 90 Prozent angestrebt. Die Bundesregierung will ihr Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 zu senken, so schnell wie möglich erreichen. Dem steht ein Autoverkehr entgegen, der in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich gewachsen ist, insbesondere auch als Ziel- und Quellverkehr in das und aus dem Neuenheimer Feld. Dies ist nicht nur für die Pendler, die zur Rush-Hour im Stau stehen, eine unbefriedigende Situation. Sie steht auch den oben genannten Zielen entgegen. Dem soll nach Wunsch des Landes, der Uni, einiger Nutzer des Neuenheimer Feldes und einiger politischer Gruppierungen in Heidelberg mit dem Bau neuer Straßen begegnet werden. Hier wird insbesondere der Bau einer weiteren Autobrücke von der Anschlussstelle Heidelberg-Wieblingen, quer durch den gleichnamigen Stadtteil und das Naturschutzgebiet am Neckar („5. Neckarquerung“), als auch von der A 5-Anschlussstelle Dossenheim ein neuer Zubringer („Nordzubringer“), vorgeschlagen. Der Nordzubringer würde durch eines der letzten noch zusammenhängenden, landwirtschaftlichen Gebiete in Heidelberg, dem Handschuhsheimer Feld, führen. Beide Straßenneubauten würden neben negativen klimapolitischen Folgen weitere, ökologisch nicht vertretbare Nachteile mit sich bringen und stünden im krassen Gegensatz zu den umweltpolitischen Zielen der Stadt, des Landes und des Bundes. So hat sich Heidelberg zum Ziel gesetzt, die für die Stadt wesentlichen groß- und kleinräumigen Freiflächen zu erhalten (vergleiche Stadtentwicklungsplan Heidelberg 2015). Dazu gehört zweifellos das Handschuhsheimer Feld mit seinen hochwertigen Ackerflächen, das zudem von der Heidelberger Bevölkerung als Naherholungsraum intensiv genutzt wird. Des Weiteren haben sich sowohl Baden-Württemberg als auch Deutschland zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch deutlich zu reduzieren. Der Bau weiterer Straßen wird die Auto-Verkehrsprobleme mittelfristig nicht lösen. Im Gegenteil, gemäß der Erkenntnis „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“, schaffen neue Straßen neue Anreize, das Auto zu nutzen. Sie führen damit zu noch mehr Verkehr und Belastungen für Bürger und Umwelt. Dabei gibt es längst bewährte Alternativen, die auch in Heidelberg mit erheblichen finanziellen Mitteln gefördert werden. Ein weiterer Straßenbau würde diese Bemühungen konterkarieren. Eine konsequente Politik zugunsten des Umweltverbundes bestehend aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Personennahverkehr würde dagegen die Verkehrsprobleme im Feld dauerhaft lösen und Umwelt und Anwohner, auch entlang der Zufahrtsstraßen, entlasten. Das ist eine Unterschriftensammlung des "Aktionsbündnis klimafreundliche Mobilität Neuenheimer Feld". Die Petition wird unterstützt von Greenpeace Mannheim-Heidelberg, dem Verein Ökostadt Rhein-Neckar, dem ADFC Heidelberg, dem VCD Rhein-Neckar und den Referaten für Verkehr und Ökologie des Studierendenrats an der Uni Heidelberg. Links zum Weiterlesen: https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/masterplan+100+prozent+klimaschutz.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-656386139/heidelberg/Objektdatenbank/31/PDF/Energie%20und%20Klimaschutz/31_pdf_Masterplan%20Bericht%20und%20Maßnahmen.pdf (Kostenwahrheit bei Parkgebühren!, S.44, IFEU-Endbericht, 2014) https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in-baden-wuerttemberg/ https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/entwickeln/Stadtentwicklungsplan.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-278540654/heidelberg/Objektdatenbank/12/PDF/12_pdf_Step_2015_mit_Lesezeichen_mit_Vorwort_E_Wuerzner_s.pdf https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-5
    1.370 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Martin Bösel Picture
  • Petition gegen die Variante 2 der Autobahnauffahrt Homburg Ost
    Bei der vom Stadtrat Homburg empfohlenen Variante 2 Der Autobahnauffahrt Homburg Ost müssten rund 80 Hektar Wald gefällt werden und ein um ein vielfach größeres Gebiet mit wertvollem alten Baumbestand würde für Mensch und Tier unbrauchbar. Und in Erbach müsste die Straße durch ein Wasserschutzgebiet geleitet werden, was gesetzeswidrig ist. Hiergegen hat der Nabu schon Rechtsmittel angekündigt. Wenn die Straße trotzdem durch das Wasserschutzgebiet geführt wird müssen bis zu drei Brunnen verlegt werden. Kosten pro Brunnen ca. 3,5 Millionen €. Dies müssten dann alle Homburger durch einen zukünftig deutlich höheren Wasserpreis ausgleichen. Bei Variante 1 bleibt der Wald nahezu unberührt und das Wasserschutzgebiet Erbach bleibt weiterhin unangetastet. Daher ist diese Variante sehr deutlich umweltschonender und bei zu erwartenden Kosten von rund vier Millionen € deutlich billiger als Variante 2 bei zu erwartenden Kosten von mindestens 12 Millionen € (ohne die Brunnen). Im Extremfall wird Variante 2 sogar deutlich über 20 Millionen € kosten.
    918 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürgeriniative Eichwald
  • Flensburg: Vision Zero - NULL Verkehrstote!
    Menschen zu Fuß oder mit dem Rad sollen in Flensburg gefahrlos unterwegs sein. Ein Unfall wie der, der zum Tod des 14-jährigen Paul S. geführt hat, darf sich nicht wiederholen. Paul S. wurde 2017 auf dem Schulweg von einem rechts abbiegenden LKW überfahren. Er starb an seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer wurde angeklagt, die Verhandlung fand vor kurzem statt. > Was bedeutet Vision Zero - NULL Verkehrstote? Der Verkehr soll so gestaltet werden, dass dabei keine Menschen verletzt oder getötet werden. > Was sind die Grundsätze von Vision Zero - NULL Verkehrstote? Menschen machen Fehler. Das Verkehrssystem muss so geplant sein, dass es solche Fehler verzeiht. Niemand darf dafür mit seiner Gesundheit oder dem Leben bezahlen müssen! Jede und jeder hat das Recht auf eine sichere Umgebung! > Wo gibt es Vision Zero - NULL Verkehrstote? Schweden: Hier sollen seit 1997 alle Straßen nach diesem Prinzip gestaltet werden. Inzwischen gehören sie zu den sichersten der Welt. Schweiz: Durch das Konzept Via sicura (Sichere Straße) wurde erreicht, dass es zwei Drittel weniger Verkehrstote gibt - bei weiter fallender Tendenz. (DVR, Wikipedia, Spiegel 2/19) > Wie ist es in Deutschland? Viele Städte schaffen es fast oder ganz, NULL Verkehrstote zu erreichen, z.B. Marburg, Bad Homburg, Lüneburg. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit seinen über 200 Mitgliedern, darunter Versicherungen, Verbände, Automobilclubs und Städte sowie der VCD, hat 2007 Vision Zero zur Grundlage seiner Verkehrssicherheitsarbeit gemacht. Das Motto: "Vorfahrt für Vision Zero - Keiner kommt um. Alle kommen an." > Wo steht Flensburg? In den Jahren 2009-2016 kamen in Flensburg im Straßenverkehr keine Menschen zu Tode. Wir sind auf einem guten Weg. Aber laut dem Verkehrssicherheitsbericht Schleswig-Holstein 2017 hat die Zahl der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet zugenommen. Die Zahl der Verletzten ist gestiegen. 2017 gab es zwei Tote. Jede Verletzte, jeder Tote ist ein Unglücksfall zuviel. Wir müssen uns weiter anstrengen. > Wie lässt sich Vision Zero - NULL Verkehrstote erreichen? Gefordert ist ein Bündel von Maßnahmen. Dazu gehören: - Förderung von öffentlichem Verkehr und Radverkehr - Anpassung der Höchstgeschwindigkeit - Stärkung der Verkehrsüberwachung - sichere Rad- und Fußwege - Informationskampagnen zum Schutz von Rad- und Fußverkehr Deshalb: Vision Zero - NULL Verkehrstote in Flensburg. Keiner kommt um - alle kommen sicher an!
    192 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Julia Born VCD Ortsgruppe Flensburg Picture
  • Macht Dessau-Roßlau zur Umweltstadt!
    Die Zeit drängt. Die Klimakrise wird immer brisanter, aber in Deutschland ändert sich trotzdem noch viel zu wenig. Damit sich unser Land verändert, müssen wir lokal aktiv werden. Mit dieser Petition soll der Weg zu einem nachhaltigen und ökologischen Dessau-Roßlau ausgebaut werden, dass sich den Standort Umweltbundesamt auch vom Wesen her verdient hat.
    709 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Jakob Krueger
  • Stoppt die Vertiefung der Elbe und die Zerstörung des Weltnaturerbes Wattenmeer!
    Wir wollen im Ästuar der Elbe keinen Zustand wie in der Ems. Das Emsästuar galt bis Ende der 90iger Jahre als die fischreichste Flussmündung in Deutschland. Sauerstofflöcher und hohe Schlickbelastungen durch ständiges Ausbaggern haben hier die ökologische Lebenswelt im Wasserbereich weitgehend zerstört. Im Frühjahr 2019 soll der 2-jährige Ausbau der Elbe-Fahrrinne beginnen. Es handelt sich um den wohl historisch größten Eingriff in das Ökosystem der Elbe. Rund 40 Millionen Kubikmeter Sediment sollen aus dem Flussbett gehoben werden, dreimal mehr als bei der letzten Vertiefung 1999. Dabei hat die Elbe die letzte Vertiefung noch nicht verkraftet. Denn auf den Fahrrinnenausbau folgte eine noch weiter zunehmende Unterhaltungsbaggerei. Große Bagger saugen tagtäglich den Grund des Flusses ab – und mit ihm Jungfische, Krebstiere, Würmer, Schnecken und Muscheln. Auch die Hamburger Hafenbecken müssen täglich vom Schlick befreit werden, nur dass sich hier kaum noch Leben im Boden befindet, dafür gefährliche Schadstoffe. Aufgrund von wiederkehrendem Fischsterben darf in den Sommermonaten in der Unterelbe bei Hamburg kein Baggerschlick mehr umgelagert werden. Eine Landentsorgung, so wie sie noch vor der letzten Elbvertiefung für Hamburger Hafenschlick üblich war, ist bei den gigantischen Mengen nicht mehr möglich. Deshalb haben sich Bund und Küstenländer dazu entschlossen, das Umweltproblem von der Unterelbe in die Außenelbe (Cuxhaven/Neuwerk) und in die Nordsee (Helgoland/Scharhörn) zu verlagern. Der gebaggerte Schlick aus der Unterelbe und dem Hamburger Hafen wird seitdem zunehmend in unsere Meeresgebiete (Deutsche Bucht) fernab von Hamburg verbracht. Jedes Jahr werden in der Tideelbe knapp 30 Millionen Kubikmeter Sedimente gebaggert und an anderer Stelle wieder abgeladen. Um die 10 Millionen Kubikmeter davon werden direkt am Nationalpark Wattenmeer zwischen Cuxhaven und Neuwerk entsorgt. Die Folgen sind gravierend. Priele und Rinnen, die Kinderstube zahlreicher Fischarten und Krabben, verlanden. Das feste Sandwatt wird großflächig von einer zähen sauerstoffarmen Schlickmasse überzogen. Dieses führt zu Algenbildung und einem Erstickungstod der Lebewesen im Wattboden. Die Klappstellen befinden sich parallel zum Wanderkorridor der Fische. Die Trübstoffe aus der Verklappungswolke setzen die Kiemen der Fische zu. Der Stint, eine wichtige Schlüsselart für das Ökosystem, durchquert diesen Wanderkorridor zum Laichen in die Elbe. Neueste Untersuchungen zu der Artenvielfalt in der Elbe schlagen nun Alarm. Der Stintbestand - mehr als 90% der Fische in der Elbe sind Stinte - ist massiv eingebrochen und mit ihm der Bestand seltener Brutvögel, die sich von diesem Fisch ernähren. Auch der Bestand der Schweinswale ist in Gefahr. Ein ganzes Ökosystem droht zu kollabieren. Mit weiteren Eingriffen in den Fluss könnte ein Punkt erreicht werden, an dem ein wertvolles Ökosystem schlagartig kippt. Und auch das artenreiche Wattenmeer vor Cuxhaven sehen wir in seinem Bestand massiv gefährdet, wenn die Schlickverklappungen nicht sehr bald beendet werden. Diese Petition wird unterstützt von: 1. Bürgerinitiative Rettet das Cux-Watt (Tanja Schlampp, Peter Roland) 2. Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag, Bündnis 90/Die Grünen (MdL Eva Viehoff) 3. Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag, SPD (MdL Uwe Santjer) 4. Aktionsbündnis für verantwortungsvollen AKW-Rückbau (Dr. Silke Eulenstein) 5. Aktionsgemeinschaft Unterelbe e.V. (Harald Zahrte) 6. Blaues Klassenzimmer Cuxhaven (Frauke Kruggel, Günter Kruggel, zzgl. 6 weitere Wattführer) 7. BUND Cuxhaven (Norbert Welker) 8. Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Cuxhaven (Elke Roskosch-Buntemeyer, Christof Lorenz, Christine Babacé) 9. Bürgerinitiative Hamburg für die Elbe (Paula Klingemann, Paul Henkensiefken, Axel Godenrath) 10. Deutscher Fischerei-Verband e.V. (Vizepräsident Dirk Sander) 11. Die Cuxhavener – Fraktion (Peter Altenburg) 12. Die Linke Kreis Stade-Rotenburg (Helmut-H. Doll) 13. Die Linke Kreistagsfraktion (Dietmar Buttler) 14. Die Linke Landkreis Cuxhaven (Ulrich Schröder, Heinz Rolle) 15. Elbfischer Buckow (Lothar Buckow) 16. Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer (Geschäftsführer Dirk Sander) 17. Fischereibetrieb Claus Zeeck (Walter Zeeck und Söhne Claus und Harald) 18. Förderkreis Rettet die Elbe e. V. (Dr. Klaus Baumgardt) 19. Gewässer- und Fischereibiologe Dr. Ludwig Tent 20. G.N.U. Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz e.V. (Ulrich Koth) 21. Gönn dir Watt (Thomas Lehmann) 22. Hamer Ferienappartements e.K. (Frau Janika und Herr Ingo Hamer) 23. Hotel Am Meer Cuxhaven (Ulrike und Ulrich Schmarje) 24. Kreisvorstand Cuxhaven BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN (Elke Roskosch-Buntemeyer, Wolfgang Steen, Christel Tecker) 25. Landesfischereiverband Weser-Ems e.V. (Präsident Dirk Sander) 26. NABU Cuxhaven (Dr. Hans-Joachim Ropers, Kpt. Klaus Schroh) 27. NABU Niedersachsen (Dr. Hans-Joachim Ropers) 28. Naturkunde-Niedersachsen UG (Bernd und Karina Froehlich) 29. Pinguin-Museum Cuxhaven (Birgit Berends, Stefan Kirchhoff) 30. Regionales Bündnis gegen die Elbvertiefung (Walter Rademacher) 31. Senckenberg Institut Wilhelmshafen (Prof. Dr. Georg Irion) 32. SPD CUXLAND (Uwe Santjer) 33. SPD Kreistagsfraktion (Claus Johannßen) 34. SPD Ortsverein der Stadt Cuxhaven (Oliver Ebken) 35. SPD Stadtratsfraktion (Gunnar Wegener) 36. VDKK - Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer e.V. (Vizepräsident Dirk Sander) 37. Verkehrsclub Deutschland e.V., Kreisverband Cuxhaven (Michael Glenz) 38. Wasserbau-Ingenieur (Achim Taubert, Dipl.-Ing., Dr. rer. nat.) 39. Wasserbau-Ingenieur (Walter Rademacher, Dipl. Ing.) 40. Wattenmeerbüro WWF Deutschland (Leiter Dr. Hans-Ulrich Rösner) 41. Wattführer Karl-Heinz Kramer 42. WattKAI Wattführer vor Cuxhaven/Neuwerk (Kai Uwe Ahrens) 43. Wissenschaftlicher Beirat BUND-Niedersachsen (stellv. Vors. Dr. Walter Feldt) 44. WWF Deutschland (Beatrice Claus, Referentin für Ästuare und Flusspolitik)
    4.950 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Tanja Schlampp
  • Den Bahnsinn stoppen! Für eine bezahlbare Preispolitik der Deutschen Bahn
    Jedes Jahr im Dezember kündigt die Deutsche Bahn die Neuerungen für das kommende Jahr an. Neben den gängigen Preiserhöhungen soll nun auch das von uns geliebte WET abgeschafft werden. Doch gerade für Familien, Reisende, junge Leute und Personen mit geringen finanziellen Mitteln ist dies ein sehr beliebtes Angebot, bietet es doch eine große Flexibilität zu einem moderaten Preis. Als Alternative soll das „Quer-durchs-Land-Ticket“ (QDL) das Angebot nun abdecken, welches jedoch jetzt schon teurer ist. Schaut man sich die Preiserhöhungen der Bahn in Bezug auf das WET an, kann man davon ausgehen, dass der Preis alsbald ebenfalls ansteigen wird. (Siehe dazu auch die angehängte Datei an.) Dies nahmen wir zum Anlass, die Preispolitik der Bahn im Allgemeinen genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei sind nicht nur die bekannten und oft thematisierten Verspätungen beachtlich, sondern auch die Preiserhöhungen. In den letzten Jahren sorgten diese dafür, dass Bahnfahren einem Luxus gleicht. Besonders Geringverdiener, Leistungsempfänger, Schüler, Studenten, Auszubildende und Rentner können sich Nah- und Fernverkehrsfahrkarten oft nur schwer leisten und werden dadurch teilweise ausgegrenzt. Und das, obwohl vor allem der Nahverkehr einem Grundbedürfnis gleicht und in der heutigen Zeit Flexibilität und Mobilität unabdingbar für Beruf und Sozialleben sind. Die Abschaffung des WET führt dazu, dass diese prekäre Situation verschärft wird. - Sehr viele Menschen sind insbesondere auf den ÖPNV angewiesen und können sich diesen nur schwer leisten. - Sozialangebote sind von den Verkehrsverbunden. Die Deutsche Bahn hat nur eine geringe Auswahl an vergünstigten Tickets. - Sparpreise sind stark kontingentiert und schwer erhältlich. - Abbau von Inklusivleistungen (QDL und der neue „Supersparpreis“ enthalten kein City-Ticket mehr, Umtausch- und Stornierungsmöglichkeiten schwinden, keinen Zugang mehr zur DB-Lounge), mangelnder Service und häufige Verspätungen – trotzdem werden die Preise stetig erhöht. - Wer sich ein Ticket im Zug kaufen muss, darf einen Aufschlag von 19€ entrichten oder gar ein erhöhtes Beförderungsentgelt i.H.v. 60€ mit ggf. Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen – was zudem eine Doppelbestrafung darstellt und teilweise schwerwiegende Folgen haben kann. Wir sind die Sozial- und Preispolitik der Deutschen Bahn leid und wollen etwas verändern! Die Abschaffung des WET steht für uns sinnbildlich für die Sozialpolitik der Bahn die lautet: Vergünstigungen und Gruppentickets reduzieren, Preise anheben. Vor allem auch der Nahverkehr ist für viele Menschen essenziell. Warum kostet etwas, das im besten Fall kostenfrei wäre, so viel Geld? Vielmehr sollte sich die Deutsche Bahn ihrer gesellschaftlichen Rolle endlich bewusst werden. Ob dies in Form einer Aktiengesellschaft funktioniert, bei der der Vorstand in millionenhöhe Gehälter kassiert, bleibt fraglich. Vermutlich hilft es nur, das gesamte Konstrukt neu zu überdenken. Undurchschaubarer Wirrwarr an Regelungen, Zuständigkeiten und Profitzentren müssen ein Ende haben und durch einfache, kostengünstige Regelungen ersetzt werden. Auch setzt unsere Politik auf Umweltschutz und verhängt Dieselfahrverbote. Der Zug ist eine gute und umweltfreundliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln, die auch gerade von Pendlern mehr genutzt werden sollte. Um dies zu fördern wären die Deutsche Bahn und der Bund in der Pflicht für bezahlbare Preise zu sorgen. Stattdessen fordern politische Akteure regelmäßig Vergünstigungen und Sparpreise abzuschaffen. Wie soll man sich Bahnfahrten dann noch leisten? Wen dies noch nicht überzeugt, dem sei unsere Stellungnahme ans Herz gelegt, die hier jedoch den Rahmen sprengen würde. Wir haben uns ausführlich mit der Thematik und den oben angerissenen Aspekten beschäftigt und viele wissenswerte Informationen zusammengetragen und dies auch zum Teil grafisch dargestellt. (Direktlink: https://www.dropbox.com/s/lzmxr9gvzb2n2mm/Bahntext.pdf ) Damit dies auch keine Petition ist, die im Winde verweht, haben wir uns bereits Aktionen überlegt, mit denen wir die Aufmerksamkeit der Deutschen Bahn auf uns lenken wollen. Dazu wäre es super, wenn du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrierst, um so über diese Aktionen informiert zu werden und dich beteiligen zu können. Gerne kannst du auch selbst mit deinen Freunden aktiv werden oder uns Aktionen vorschlagen. Wir brauchen so viele Unterstützer wie möglich um unseren Forderungen, die auch in deinem Sinne sein sollte, Nachdruck zu verleihen. Daher bitten wir Dich unsere Petition zu unterzeichnen, zu verbreiten und uns bei den Aktionen zu helfen. Vielen Dank für deine Unterstützung!
    1.847 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Udo AndtheGang
  • Einführung der Versandart Warensendung International für PrivatkundInnen
    Zum 1.1.2019 hat die Deutsche Post AG ihre AGB Brief International verändert. Seitdem ist der Versand von als Waren bezeichneten Gegenständen in internationalen Briefsendungen verboten. Nach den Definitionen der DPAG sind davon alle Inhalte betroffen, bei denen es sich nicht um Mitteilungen und Dokumente handelt, also z.B. auch private Geschenke wie Bücher oder CDs. Die DPAG führt diese Tarifänderung auf eine Regelung des Weltpostvereins zurück. Dieser hat jedoch lediglich die Trennung von Brief- und Warenpost angeordnet, nicht eine Abschaffung des günstigen Warenversandes für Privatpersonen. Durch die Neuregelung entstehen privaten Postnutzerinnen und Postnutzern erhebliche Mehrkosten; die günstigste Möglichkeit, beispielsweise ein Buch in die Schweiz zu verschicken, ist ein Päckchen für 16 €, in die EU immerhin auch bereits 9 €, gegenüber bisher 3,70 €. https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland/haeufige-fragen.html#WarenpostInt Firmenkundinnen und Firmenkunden der Deutschen Post AG steht demgegenüber weiterhin die günstige Versandart Warenpost international ab 3,20 € zur Verfügung. https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland/warenpost-international.html Die Benachteiligung von Privatkundinnen und Privatkunden ist nicht nachvollziehbar. Die Deutsche Post AG hat gegenüber Briefsendungen sowie gegenüber Warensendungen gewerblicher Kundinnen oder Kunden keinen erhöhten Aufwand, der einen zwei- bis vierfach höheren Preis rechtfertigen würde. Ein Blick in die Konditionen ausländischer Postunternehmen zeigt, dass es nach den Regelungen des Weltpostvereins durchaus möglich und zulässig ist, private Sendungen mit sog. Waren günstig zu befördern. In einem vereinigten Europa sowie eine globalisierten Welt ist es unangemessen, dass die Deutsche Post AG gerade Privatpersonen den preisgünstigen Austausch von Gegenständen wie Büchern, CDs und anderen kleinen Geschenken verweigert, während sie gleichzeitig gewerblichen Kundinnen und Kunden günstige Tarife hierfür einräumt.
    6.955 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Georg Litty
  • Bau des Fahrradweges Visselhövede-Jeddingen - Kirchlinteln in 2019 starten
    Durch den erneuten Todesfall eines Fahrradfahrers ist die Dringlichkeit des Vorhabens wieder in den Fokus geraten. Ich fahre selbst mit dem E-Bike die Strecke mehrmals wöchentlich zur Arbeit. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Fahrrad und Autos ist außerhalb der Ortschaften so groß, dass es oft knapp wird, wenn Gegenverkehr ein zügiges Überholen mit ausreichendem Seitenabstand zum Fahrradfahrer verhindert. Auf der Strecke gibt es zuviel Verkehr, um gefahrlos Fahrrad fahren zu können. Es gibt nur auf einer Teilstrecke eine zumutbare Alternative für Fahrradfahrer, auf Nebenstrecken, zum Fahren auf der Landesstraße. Das Fehlen des Radweges behindert den gegenseitigen wirtschaftlichen und freizeitlichen Austausch zwischen den Gemeinden Verden und Kirchlinteln einerseits und Visselhövede auf der anderen Seite. Diese Barriere sollte schleunigst beseitigt werden.
    3.141 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Hartmut Wallin
  • Für Verkehrswende statt U-Bahn-Tunnel
    Köln ist die am stärksten mit Stickoxiden und Feinstäuben belastete Stadt in NRW. Wir brauchen schnellstmöglich ein Konzept für eine Verkehrswende in ganz Köln. Der Bau eines Ost/West-U-Bahn-Tunnels (Heumarkt bis Neumarkt oder sogar bis zum Melaten-Friedhof) vo>n Stadt und KVB gehört nicht dazu. Er kostet mindestens das Vierfache einer oberirdischen Lösung und schafft nicht mehr Kapazitäten. Er bindet Kräfte in der Stadtverwaltung und bedeutet statt Entlastung über Jahre eine massive Verkehrsbehinderung und zusätzliche Feinstaubbelastung durch die Großbaustellen mitten in der Innenstadt. Wir brauchen einen schnellstmöglichen Ausbau der vorhandenen oberirdischen Ost-West-Achse durch die Anschaffung längerer Stadtbahnen, durch die Verlängerung der Haltestellen sowie durch den absoluten Vorrang der Stadtbahnen vor dem Autoverkehr. Die Stadt Köln braucht einen attraktiven Personennahverkehr für alle Stadtgebiete, nicht nur für die Ost-West-Achse. Er soll preiswert und pünktlich sein. Durch die Minderung des Autoverkehrs auf den Hauptstraßen und die Ausweitung des KVB-Netzes wird Platz geschaffen für den Rad- und Fußverkehr. Der Rat soll vor der Entscheidung über die Ost-West-Bahn eine Einwohner*innenbefragung durchführen. Die Unterschriftensammlung wird online und offline durchgeführt vom Kölner "Bündnis Verkehrswende" (URL: verkehrswende.koeln).
    2.107 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Fiete Saß
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