• Stopp! Keine ortsnahe Ostumgehung in Schrobenhausen/Mühlried
    Eine ortsnahe Umgehungsstraße in Mühlried zerstört ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Schrobenhausener Bürger. Dieses wird das ganze Jahr über von vielen Bürgern für Freizeitaktivitäten (Spazierengehen, Inlineskaten, Radfahren, mit den Kindern und Enkeln spielen) genutzt. Die Tangente würde zudem direkt neben einem vielbesuchten Kinderspielplatz verlaufen und damit zur Gefahrenquelle für die Kinder und Eltern werden. Außerdem wird durch eine Umgehung, die direkt an die aktuelle Bebauung angrenzt, dass Jahrzehnte alte Verkehrsproblem auf „Alte Dorfstraße / Mitterweg“ nicht gelöst, sondern nur einige hundert Meter weiter verlagert. Zusammengefasst die wichtigsten Punkte: Die ortsnahe Osttangente - führt direkt an einem Wohngebiet und Kinderspielplatz vorbei - zerstört ein beliebtes Naherholungsgebiet - zerstört wertvolle Naturlandschaften - Über 300 T€ wurden bisher in verschiedene Planungen einer ortsfernen Tangente investiert, ohne sinnvolle Ergebnisse. Diese Geld soll nicht noch einmal sinnlos für die Planung einer ortsnahen Umgehungsstraße ausgegeben werden. Wir fordern eine zukunftsfähige und nachhaltige Dauerlösung für die Schrobenhausener Verkehrsprobleme und keine kurzfristige Verlagerung des Problems!
    40 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Oliver Brockmann
  • Stopp A49: Nur 10 km Bundesstraße statt 30 km Autobahn!
    Eine entsprechende Petition wurde bereits vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages angenommen und wird beraten. Verantwortliche PolitikerInnen können nun den langjährigen Konflikt um die A49 mit diesem Kompromiss lösen: Nur 10 km Bundesstraße statt 30 km Autobahn! **Mit dieser WeAct-Petition soll den Forderungen Nachdruck verliehen werden:** * Die Rodungs- und Baumaßnahmen sind sofort auszusetzen (Moratorium), bis über diese Petition entschieden wurde. Brückenpfeiler im Grundwasserkörper können das Trinkwasservorkommen dauerhaft verunreinigen. * Der Weiterbau der Autobahn A49 muss gestoppt werden. Stattdessen soll eine die Natur weitaus schonendere Bundesstraße gebaut werden (Planfall 2). Diese würde zudem viele Ortschaften vom Straßenverkehr sehr gut entlasten. **Ein informativer Video-Clip zur Petition:** https://youtu.be/SQFwIJQDKQ0 „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere. (…)“ Grundgesetz, Artikel 20a. **Der Wortlaut der Petition an den Deutschen Bundestag** (Pet 1-19-12-9111-040642) Der Deutsche Bundestag möge beschließen: Beim Weiterbau der Bundesautobahn A49 wird auf den Bau des Planungsabschnittes Stadtallendorf bis Gemünden/Felda (VKE 40) zugunsten eines schnell umsetzbaren klima- und naturschutzgerechteren Kompromisses in Form einer Bundesstraße verzichtet. Begründung: In Hessen wird eine Autobahn (A49) durch ein Trinkwasserschutzgebiet, einen alten Mischwald (Dannenröder Forst) und eine europarechtlich geschützte Region (FFH-Gebiet Herrenwald) gebaut. Die A49 hat bundesweite symbolische Bedeutung erlangt, da es hier um eine Entscheidung zwischen Klimaabkommen und Verkehrswende einerseits und vor langer Zeit gefällten Entscheidungen und Versprechungen andererseits geht. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat in seinem Urteil am 23.06.2020 festgestellt, dass nach heutigen Kriterien die A49 in der jetzigen Form nicht mehr genehmigungsfähig wäre. Es gibt jedoch eine sehr gute Lösung, um aus der verfahrenen aktuellen Situation heraus-zukommen: Den Planfall 2 (P2). Dieser wurde von SSP Consult als ergänzende Variantenunter-suchung zur A49 berechnet. Der Kompromiss lautet: 9 km Bundesstraße statt 30 km Autobahn. P2 wurde 2009 im Auftrag des hessischen Verkehrsministeriums geprüft und es besteht ein weitgehendes – notfalls vollständiges – Baurecht, das zum jetzigen Stand der Dinge noch umgesetzt werden kann! Die Politik will die Umwelt in Deutschland schützen und Geld an den richtigen Stellen sparen. P2 führt zu einer deutlichen Entlastung der Umwelt und kostet trotz evtl. Konventionalstrafen vermutlich sehr viele Millionen Euro weniger. Die Klimakrise hat Vieles rasant verändert. Deshalb sollte neu bewertet werden, was im Zentrum des Allgemeinwohls steht. Die VKE 40 führt durch ein ökologisch sehr wertvolles Gebiet. Beim langjährigen Verfahren zur A49 wurden bestimmte Grundsätze nicht beachtet. Auch deshalb werden schwerwiegende, detailliert begründete Vorwürfe zum Verfahrensverlauf erhoben. Inzwischen ist auch vom BVerwG anerkannt, dass beim Planfeststellungsverfahren zur A49 die Europäische Wasserrahmenrichtlinie nicht in der erforderlichen Weise beachtet wurde. Allerdings wurde die Bestandskraft des Urteils als höherrangig eingestuft. Der ZMV ist besorgt wegen des Autobahnbaus in Wasserschutzzone II und III: "Für die mittel-hessische Wasserversorgung wird das wie eine Operation am offenen Herzen" (Hessenschau 2020). Die dort vorhandenen Grundwasserreserven tragen im wesentlich dazu bei, für eine halbe Millionen Menschen die Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Da die Möglichkeit besteht, dass aufgrund von "Defiziten im Verfahren" und neuen Erkenntnissen bezogen auf die Gefährdung des Grund- und Trinkwassers der Planfeststellungsbeschluss zur A49 für "nicht vollziehbar" erklärt wird, bitten wir zudem den deutschen Bundestag bis zur Klärung der oben genannten Punkte ein Moratorium für den Bau der VKE 40 auszusprechen. Diese Petition wird getragen von 43-jährigen profundem Sachwissen zur A49, von der generationenübergreifenden Erkenntnis, dass wir nicht mehr länger so unbedarft über unsere Verhältnisse leben dürfen sowie dem hoffnungsvollen Vertrauen der Kinder, dass die Erwachsenen das Richtige tun werden. Wir bitten um parlamentarische Unterstützung unseres Anliegens durch den Deutschen Bundestag. Anmerkung: * Ein FFH-Gebiet ist ein europarechtlich geschütztes Naturschutzgebiet zur Erhaltung natürlicher Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen nach den strengen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien der Europäischen Union. ** Die Länge der alternativen Bundesstraße wäre 9,5 km. Die ausführliche Fassung der Petition mit Anhängen und weiteren Hintergrundinfos: https://stoppa49.org/
    4.444 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von StoppA49
  • Keine neue Bundesstraße auf Kosten von Natur und Mensch! Nein zur B215n!
    Wir fordern den Stopp der Planungen für die Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen und zeitgerechte und zukunftsorientierte Verkehrslösungen für Nienburg. Bis zum Jahr 2027 möchten das Land Niedersachsen und der Bund eine inzwischen 50 Jahre alte Trassenführung für die Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen umsetzen. Durch eine dreispurige Führung mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100km/h zielt das Vorhaben vor allem darauf ab, den Verkehrsablauf und die Verkehrsqualität des Autoverkehrs zu verbessern. Dabei müssten der Bund und das Land den Autoverkehr überall zügig reduzieren – wenn sie die von der Bundesregierung beschlossenen Ziele in Sachen Klimaschutz und das Pariser Abkommen einhalten wollen. Die geplante Trassenführung nimmt riesige Flächen in Anspruch und greift massiv in Landschaft und Umwelt ein - mit erheblichen Nachteilen für Mensch und Natur. Das betroffene Gebiet verfügt aufgrund seiner vielfältigen naturräumlichen Struktur aus Wald, Hecken, Offenland und Feuchtgebiete über eine hohe Artenvielfalt. Bereits im Rahmen des im Jahre 2005 abgeschlossenen Raumordnungsverfahrens wurden zahlreiche landesweit und bundesweit bestandsgefährdete Tierarten nachgewiesen. Ausdrücklich genannt wurden die Arten Rotmilan, Heidelerche und Neuntöter, die gemäß Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie besonders geschützt sind. Seitdem konnte eine Vielzahl weiterer bestandsgefährdeter Arten, darunter streng geschützte Arten wie Eisvogel und Kranich, in den betroffenen Bereichen beobachtet werden. Einige Bereiche, die von der Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen betroffen sind, stellen nach Feststellungen des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Bereiche mit hohem Kohlenstoffgehalt dar. Der Erhalt von organischen Böden in ihrer Funktion als Kohlenstoffspeicher stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar, weshalb der Bau einer neuen Bundesstraße in diesem Gebiet auch aus diesem Grund zusätzliche Nachteile für den Klimaschutz mit sich bringt. Der immense Flächenverbrauch schadet der Bodenqualität und führt dazu, dass in einem großflächigen Bereich die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens erheblich verringert wird. Die betroffenen Gebiete zu verdichten und ihnen damit ihre natürliche Funktion als Hochwasserschutz zu nehmen, kann in Zeiten immer extremerer Wetterphänomene nur als im höchsten Maße unverantwortlich bezeichnet werden. Durch die Trassenführung wird darüber hinaus neben einem für die Stadt Nienburg bedeutsamen Naherholungsgebiet auch das im Jahr 1151 erstmals urkundlich erwähnte Bodendenkmal Wölper Burg beeinträchtigt. Die Festlegung der Trassenführung basiert auf Daten und Stellungnahmen, die im Zeitraum zwischen dem Jahr 2000 und 2004 erhoben wurden und damit in keiner Weise den heutigen Gegebenheiten entsprechen. Das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens war nur 5 Jahre, also bis 2009, gültig. Der niedersächsische Gesetzgeber hat durch die Neuregelung des Raumordnungsgesetzes im Jahr 2019 zum Ausdruck gebracht, dass das Ergebnis eines Raumordnungsverfahrens nach diesem Zeitraum in der Regel nicht mehr den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten entspricht. Das Raumordnungsverfahren für die Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen war mehr als 14 Jahre alt, weshalb die im Raumordnungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse in keiner Weise mehr belastbar sind. Statt nach einem solch langen Zeitraum die Gelegenheit zu nutzen, alternative klima- und umweltfreundliche Trassenführungen mit einem geringeren Flächenverbrauch zu prüfen, wurde von der Durchführung eines neuen Raumordnungsverfahrens abgesehen und damit de facto der Planungsstand aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zementiert. Die geplante Umgehungsvariante soll die bisher belasteten Wohngebiete entlang der Verdener Landstraße entlasten. Doch mit der geplanten Umgehung werden die Probleme nicht gelöst, zumal schon in den Planungen nur von einer Entlastungswirkung von ca. 5.000 Kfz pro Tag bei einer Gesamtbelastung von 16.000 Kfz pro Tag ausgegangen wird. Hier zeigt sich, dass nur andere Maßnahmen zu einer nachhaltigen Entlastung der betroffenen Straßen führen werden, z.B Ausbau und Nutzung vorhandener Straßen in Verbindung mit attraktiv gestalteter öffentlicher Verkehrs- und Bahnkonzepte. Inzwischen weiß man, dass breitere und neue Straßen zu mehr Verkehr führen, weshalb mit einer Zunahme vor allem des Fernschwerlastverkehrs auf der Verbindungsroute zwischen NRW und Bremen bzw. Hamburg zu rechnen ist, die zusätzlich durch die vorgelagerten – nicht für Schwerlastverkehr ausgelegten – Ortsdurchfahrten ab den Autobahnen (A7 / A27) - in hohem Maße belastet werden. Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten! LuNE - Bürgerinitiative „Gegen Lärm und für Natuschutz in Erichshagen Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auf www.buerger-lune.de oder Instagram
    1.509 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Sören Hage
  • Erhalt des Sterkrader Waldes! Verkehrswende statt Naturzerstörung!
    In Zeiten von Klimakrise und Waldkrise dürfen keine alten Wälder für neue Autobahnen gerodet werden! Das ist Verkehrspolitik von gestern! Dass beabsichtigt wird, einen wertvollen Laubwald für ein unnötiges und gestriges Straßenprojekt zu opfern, zeigt auf, was in der bundesdeutschen Verkehrspolitik noch immer falsch läuft. Noch immer werden im großen Stil Autobahnen und Bundesstraßen geplant und gebaut, ohne dabei die Belange der Umwelt und des Klimas ausreichend zu berücksichtigen. Die Bundesregierung muss endlich umdenken und ihre gesamte Infrastrukturplanung an Klima- und Umweltschutz ausrichten. Für diese Neuausrichtung haben Sie schon 2021 Gelegenheit: Mit der anstehenden Neuauflage der Bedarfspläne. Nutzen Sie die Möglichkeit und setzen Sie ein klares Zeichen in Richtung Mobilitätswende! Verzichten Sie auf den Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen. Es ist falsch, in den nächsten Jahren gewaltige Geldbeträge in Straßenneubauten zu investieren, von denen die meisten nach der unverzichtbaren Mobilitätswende nicht mehr gebraucht werden. Ihr Bau bindet dringend nötige Haushaltsmittel für die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Anforderungen des Klimawandels. Wer heute noch meint, Wälder für Straßen roden zu müssen, hat den Ernst der Lage nicht erkannt. Für die Mobilität der Zukunft benötigen wir innovative Ideen, einen besseren ÖPNV, aber sicher nicht noch mehr und größere Autobahnen, die naturnahe Wälder zerschneiden und zerstören. In Zeiten der Klimakrise brauchen wir unsere Wälder dringender denn je! Wir setzen uns nachdrücklich für den Erhalt des Sterkrader Waldes ein, aber auch die geplante Vernichtung der Grünstreifen entlang der A3, die als wichtige Grünbrücken für viele Tierarten dienen, sind aus Sicht des Naturschutzes nicht akzeptabel. Durch die Planung findet eine Zerschneidung des Waldgebietes statt. Der Biotopverbund zwischen den Schutzgebieten wird erheblich beeinträchtigt. Mit einer Gesamtfläche von 204 ha ist der Sterkrader Wald der zweitgrößte Waldbestand Oberhausens und besitzt eine hohe Bedeutung für die Region. Der Wald dient in seiner Beschaffenheit als Lebensraum für zahlreiche zum Teil gefährdete Tier- und Pflanzen-gemeinschaften. Nun sollen ca. 11 ha dieses Waldes gerodet werden – das sind ca. 5000 Bäume, darunter viele ökologisch wertvolle alte Buchen! Bei den bisherigen Planungen fehlen differenzierte und aktualisierte Bedarfsanalysen, wie z.B. aktuelle Ergebnisse von Verkehrszählungen und Angaben zu Häufigkeiten von Stauereignissen unter Berücksichtigung der Reduzierung von Berufsverkehr durch verstärkte Tätigkeit im Homeoffice (als Folge der Corona-Pandemie). Darüber hinaus müssen Alternativen zum Ausbau der Autobahn, wie z.B. Nutzung der Standspuren bei hoher Verkehrsdichte dargestellt und abgewogen werden. Unberücksichtigt bleiben bisher auch andere verkehrswirksame Maßnahmen, wie z.B. elektronische Verkehrslenkungssysteme. Es fehlen verkehrsträgerübergreifende Betrachtungen: Gütertransporte über die Schiene, z.B. die BETUWE-Linie, oder auf dem Wasserweg werden im Verkehrsgutachten überhaupt nicht berücksichtigt.
    50.657 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Schiemanowski
  • Für Klima und Wirtschaft: Die Bahnhöfe Schönow und Petershagen müssen bleiben!
    Warum ist der Erhalt der Bahnhöfe so wichtig: Klimaschutz voranbringen: - Nur mit dem massiven Ausbau des Schienenverkehrs wird Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen. Darüber besteht mittlerweile ein parteiübergreifender Konsens. Verkehrswende realisieren: - Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss eine echte Verkehrswende her. Damit Verkehr von der Straße auf die Schiene geleitet werden kann, muss ein dichtes und engmaschiges Schienennetz geschaffen werden. Die Schließung von Bahnhöfen und die damit einhergehende Verschlechterung des Angebots, ist darauf nicht die richtige Antwort! Perspektiven für die zukünftige wirtschaftlichen Entwicklung schaffen: - Durch den Ausbau der Strecke rückt die Region näher an die Ballungszenten Berlin und Stettin und wird für Pendler interessant. Dies wird die zunehmende Verarmung und Überalterung der Region stoppen und kann sie potentiell rückgängig machen. - Menschen im ländlichen Raum benötigen einen Bestandschutz im ÖPNV und einen gut funktionierenden Anschluss an die Metropolen. - Eine Anbindung an den Regionalverkehr ermöglicht den Weg zum Arbeitsplatz, zu Ärzten und Krankenhäusern sowie zu kulturellen Einrichtungen und zum Einkaufen für Menschen, die kein Auto haben. - Regionen und Orte, die vor 20-30 Jahren ihre Regionalbahnstrecken stillgelegt haben, bedauern dies heute mit dem Blick auf jene Orte, die noch einen Bahnanschluss haben: denn dort boomt die Wirtschaft, Firmen siedeln sich leichter an, und die Strecken werden in neue S-Bahn-Konzepte der Regionalzentren eingebunden. - Eine Stilllegung der Haltepunkte würde den Steuerzahler mittel- und langfristig also teurer kommen, da dauerhaft Strukturhilfen für eine abhängte Ost-Uckermark nötig wären. Grundversorgung auch im ländlichen Bereich — und dadurch dessen Entwicklung sichern: - Der öffentliche Nahverkehr ist Teil des öffentlichen Verkehrs im Rahmen der Grundversorgung. Werden die Bahnhöfe geschlossen, werden nicht nur die betroffenen Dörfer, sondern auch die Nachbargemeinden von der wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt; diese Gemeinden drohen zu veröden! - Es geht dabei nicht darum, Bahnhöfe zu schließen, sondern darum, die Verbindungen zu den bereits an das Bahnnetz angeschlossenen Orte so attraktiv zu machen, dass wieder mehr Fahrgäste mit der Bahn fahren. Auch für die nachwachsenden Generationen ist ein Standort nur attraktiv, wenn es eine Bahn-Anbindung an Schulen, Krankenhäuser, Einkaufsmöglichkeiten usw. gibt. Fremdenverkehr fördern: - Immer mehr Großstädter verzichten auf das Auto. Nur die Gemeinden, die über einen Anschluss an das Schienennetz verfügen, werden in Zukunft Chancen haben, Touristen und Gäste zu empfangen. - Der Tourismus ist in der Uckermark ein wichtiger Wirtschaftszweig, der in den letzten Jahren mehr Wachstum verzeichnet hat als der Durchschnitt. Damit diese positive Entwicklung anhält, muss der Schienenverkehr ausbaut werden! - Eine fehlende Regionalbahnanbindung verhindert jegliche Entwicklung von Klein- und Kleinstbetrieben, die sich im und um den Sektor Fremdenverkehr bereits angesiedelt haben. - Der geplante Ausbau der Strecke muss sich auch für Schönow, Petershagen und deren Nachbargemeinden lohnen, damit sie nicht von dieser positiven Entwicklung ausgeschlossen werden!
    2.116 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Zielonkowski Picture
  • Rettet unseren kleinen Urwald in Witten Annen!
    Das seit Jahren bestehende Wäldchen -ein kleiner Urwald- wird nicht mehr existieren. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet. Früher war dort sogar ein kleiner See/Teich zufinden. Um dieses Gebiet nutzen zu können, müsste es aufwendig trocken gelegt werden. Heute bietet es einen Rückzugsort für viele Insekten, Kleintiere und Vögel wie zum Beispiel Dompfaffen, Spechte und Eichelhäher. Zudem ist es in einer Zeit in der die ganze Welt über Klimaschutz redet mehr als fraglich ein solches Projekt umzusetzen und eine Vielzahl von Bäumen zu roden. Witten Annen hat andere Brachflächen, warum müssen alte Bäume weichen? Fast der gesamte Verkehr zur Schule wird dann in Zukunft über die Westfeldstraße laufen. Um den Bahnhof herum herrscht sowieso schon Chaos, wenn die Schranken unten sind. Dies wird durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in Richtung Bildungszentrum noch verstärkt. In Annen sind Volkshochschule, Quabed und Bücherei bereits als Bildungseinrichtungen angesiedelt. Ein wirklicher Bedarf für das Bildungsquartier ist für uns nicht erkennbar. Zudem sollen die Klassenräume nicht nur von den Schulkindern, sondern auch von anderen Gruppen genutzt werden. Bei dieser Mehrfachnutzung muss man damit rechnen, dass Dinge verloren gehen, zerstört werden und es zu Uneinigkeiten kommt. Zurzeit liegt die Baedekerschule in einem ruhigen Wohngebiet. Dieser geschützte Raum bietet auch an Nachmittagen vielen Kindern die Möglichkeit die Spiel- und Bewegungsangebote auf dem Schulhof zu nutzen. Demgegenüber soll das geplante Bildungsquartier von verschiedensten generationsübergreifenden Gruppen genutzt werden. Mit deiner Unterschrift könntest du dazu beitragen, dass eine Schule (nach Sanierung und Erweiterung) und ein kleines Stück Natur in Witten Annen erhalten bleibt!
    2.211 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Leona Bergmann
  • Schluss mit dem Autobahnzubringer Achterdiek!
    18.12.2020 Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Die Sonne schien. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter - vorher und – nachher. Ich wohne offiziell in einer 30-iger Zone. Inoffiziell ist das seit 4 Jahren ein Autobahnzubringer. Die Politik hat aus einer „Quasi-Einbahnstraße“ faktisch einen Autobahnzubringer gemacht. Morgens kommt man mit dem Auto kaum vom Hof. Die Kolonne drängelt sich mit ca. 45 kmh durchs Wohngebiet. Und hat Vorfahrt. Jetzt nicht mehr nur morgens , sondern auch nach Feierabend. Das Fahrradfahren habe ich schon vor Jahren aufgegeben- Beschimpfungen, Nötigungen, von ständigem Gehupe gar nicht zu sprechen. Ich habe mit der Polizei telefoniert. Sie hatten keine Zeit. Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Die Sonne schien. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter - vorher und – nachher. Als Fußgänger ist es ein Spießrutenlauf. Nicht nur vor Schulbeginn und nach Schulschluss fahren die Menschen (verständlicherweise) auf dem Fußweg. Und haben Vorfahrt. Wenn man darauf hinweist, dass es ein Fußweg ist - erntet man bestenfalls ein verlegenes Lachen. Ich habe mit den Nachbarn gesprochen und erfuhr, dass die Arbeitsergebnisse einer ehemaligen „Bürgerinitiative Achterdiek“ mit Empfehlungen für erfolgreiche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen seit Jahren dem Beirat vorliegen. Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Die Sonne schien. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter - vorher und – nachher. Ich habe vor 3 drei Jahren mit dem Ortsamtsleiter Oberneuland telefoniert. Sinngemäß: „Wer neben den Flughafen zieht, muss sich über Flugzeuge nicht wundern. Es sei eine 30iger Zone, ich sollte doch auf der Straße parken.“ Nachdem ich wüst beschimpft und mein Auto (entschuldigen Sie bitte den Ausdruck) berotzt worden ist, parke ich wieder auf dem Hof. Die Dame vom Ortsamt Horn meinte vor 3 Jahren: „Es würde sich etwas ändern, es würde nur noch dauern.“ Das stimmt. Vor vier Wochen wurden die Schlaglöcher beseitigt. Heute ist ein Kind angefahren worden. Direkt vor meiner Haustür. Ich werde den dumpfen, lauten Aufprall nicht mehr vergessen. Und das Schreien der Mütter- vorher und – nachher. .................................................. Liebe Mitbürger:innen vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, diesen Text zu lesen. Der obenstehende Bericht ist unsachlich und verschweigt viele Fakten, ist somit juristisch nicht valide. Der Bericht ist nur: persönlich und emotional. Und wahr. Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben vor Jahren soviel Lebenszeit , Kraft , Streitbarkeit und Fachwissen investiert, und so viel wirklich fundierte Entwürfe ausgearbeitet, um den Achterdiek sicherer und lebenswerter zu gestalten. Davor kann ich nur meinen Hut ziehen und muss gestehen: soviel Energie und Leidenschaft besitze ich nicht. Und dennoch bitte ich Sie- um Ihre Unterschrift. Egal, ob es hilft. Egal, wie oft Sie in dieser Sache unterschrieben haben. Egal, wie viele Unterschriften zusammen kommen. Egal, ob das dilettantisch ist. Ich bitte Sie, zu unterschreiben. Oder diesen Link zu teilen. Einfach nur, weil ich denke, das Schweigen der falsche Weg ist. Dieses Kind hat überlebt. Der Fahrradfahrer, der hier vor einiger Zeit starb, nicht. Ich kenne weder seinen Namen noch seinen Todestag. Keine Tafel erinnert an seinen Unfalltod. Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Hanna Hinze
    392 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Hanna HInze
  • Die Überführung in Zossen / Ortsteil Wünsdorf
    1.Wie wird sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass die Kommunen zukünftig besser unterstützt werden? 2.Inwieweit können die nicht durch die Deutsche Bahn AG abgedeckten baulichen Maß-nahmen durch das Land Brandenburg übernommen werden? 3.Wie bewertet die Landesregierung die Tatsache, dass die betroffenen Kommunen re-gelrecht bei den Planungen außen vorgelassen werden und nur zum Schein an der Planung teilhaben können? 4.Wie wird sichergestellt, dass die Hilfsfristen der Rettungsdienste und die Interventions-zeiten der Polizei im Ortsteil Wünsdorf eingehalten werden?
    305 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Nils Schweckendieck
  • Der Wahlkreis Böblingen sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Die Klimakrise, als größte Krise der Menschheit, wird immer noch unterschätzt! Wir müssen jetzt handeln, damit unsere Kinder und Kindeskinder noch eine gute Lebensgrundlage haben. Wie stark einige Lobbyverbände den Klimaschutz auf Bundesebene ausbremsen, zeigt das im Herbst 2019 verabschiedete "Klimapäckchen". CDU, CSU und SPD haben als aktuelle Regierungsparteien eine Hauptverantwortung für die politische Umsetzung der Maßnahmen, die notwendig sind, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Sagen wir es gemeinsam Marc Biadacz: Der Wahlkreis Böblingen will mehr Klimaschutz! Jetzt Petition unterzeichnen und teilen! Wir sind Teil der Initiative "Schwarm for Future". Wir bitten Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden wollen, in allen Wahlkreisen Deutschlands um Klima-Krisengespräche - und messen sie im Wahlkampf an ihren Taten. Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net Quellen: [1] IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2 [2] Wie viel CO2 kann Deutschland noch ausstoßen? (Prof. Stefan Rahmstorf): https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen [3] Umweltschädliche Subventionen (Tagesspiegel / Investigate Europe): https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html [4] Folgekosten von Treibhausgas-Emissionen (Umweltbundesamt): https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen
    786 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Manuel Frisch
  • Keine Autobahn durch die Leinemasch!
    ##Autoverkehr reduzieren, Radverkehr stärken, Natur und Landschaft in der Leinemasch erhalten!## Andreas Scheuer und das Bundesverkehrsministerium sind verantwortlich für den Neubau des Südschnellwegs. **Der Südschnellweg muss saniert, aber er darf nicht ausgebaut werden.** Wir fordern, für die Brücken durch die Leinemasch eine neue Planung vorzulegen, die zur Senkung der Emissionen im Verkehrsbereich beiträgt. Dafür darf der Südschnellweg maximal in der bestehenden Breite ausgebaut werden. Es braucht ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität. Der Regionspräsident, Hannovers Oberbürgermeister, der Rat der Landeshauptstadt Hannover und die Regionsversammlung müssen zu ihrem Ziel einer Verkehrswende stehen. Sie müssen sich beim Bundesverkehrsministerium für eine Gestaltung des Südschnellwegs einsetzen, die dem Ziel der Klimaneutralität entspricht! **Die Infrastruktur, die wir heute bauen, hält die nächsten 70 Jahre – sie muss zukunftsfähig sein!** ##Begründung## Die Planungen des Bundesverkehrsministeriums sehen vor, den Südschnellweg für mehr und schnelleren Autoverkehr auszubauen. **Dabei müsste der Bund den Autoverkehr überall zügig reduzieren**– wenn er die von der Bundesregierung beschlossenen Ziele in Sachen Klimaschutz und das Pariser Abkommen einhalten will. Die neue Studie, die das Wuppertal Institut im Auftrag von Fridays for Future erstellt hat (https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/5169/), zeigt: wir müssen runter auf maximal die Hälfte der heutigen Automengen! **Mehr Fahrspuren führen aber zu mehr Autoverkehr.** Zudem darf das **Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet Leinemasch** nicht durch den Bau einer überdimensionierten Schnellstraße beschädigt werden. Regionale Flora und Fauna sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt – ihr Schutz hat deshalb absolute Priorität! Der einst geplante **Radweg entlang des Südschnellwegs** ist in der aktuellen Planung weggefallen. Dabei müsste für eine hochwassersichere, schnelle und komfortable Querung der Leinemasch der Südschnellweg selbst nicht mal verbreitert werden. Eine Lösung z.B. mittels eines angehängten oder separat geführten Radwegs führt weder zu Belastungen des Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiets noch zu einer nennenswerten Kostenerhöhung. Es kann nicht sein, dass das Bundesverkehrsministerium sich hier um den Radwegbau drückt; dieser fällt mit rund 10 Mio. Euro angesichts der Gesamtkosten für den Südschnellweg von rund 380 Mio. Euro kaum ins Gewicht. Durch den Neubau der oberirdischen Strecke werden zudem die **Querungsmöglichkeiten des Südschnellwegs für den Radverkehr** verschlechtert. Stattdessen muss zukünftig auf mindestens einer Querung komfortabler und zügiger Radverkehr möglich sein. **Stadt und Region Hannover haben sich klar bekannt zum Ziel der Verkehrswende und zum Erhalt der Artenvielfalt.** In der Landeshauptstadt beginnt im nächsten Jahr der Dialog zur autofreien City – mit dem Ziel die hannoversche Innenstadt lebenswerter und als Zentrum einer ganzen Region attraktiver zu machen. Zudem soll der Radverkehr durch insgesamt 13 Velorouten in den nächsten Jahren deutlich gestärkt werden. Die Region Hannover investiert u.a. mit dem Programm Verkehrswende intensiv in den Ausbau des ÖPNV, geht mit Verkehrsversuchen neue Wege (Tempo 30 in Ortsdurchfahrten) und baut bis 2025 das Alltagsroutennetz an Kreisstraßen im Umland für den Radverkehr aus. **Der geplante Ausbau des Südschnellwegs steht im Widerspruch zu all dem.** **Bündnis gegen den Ausbau des Südschnellwegs** [ADFC Region Hannover] (https://www.adfc-hannover.de/) [ADFC Stadt Hannover] (https://hannover.adfc-nds.de/) [BUND Region Hannover] (http://region-hannover.bund.net/) [Extinction Rebellion Hannover] (https://extinctionrebellion.de/og/hannover/) [FridaysForFuture Hannover] (https://fridaysforfuture-hannover.de/) [HannovAIR Connection] (https://hannovair-connection.de/) [Hannover summt!] (https://hannover.deutschland-summt.de/home-hannover.html) [NABU Hannover] (https://www.nabu-hannover.de/) [ParentsForFuture Hannover und Region] (https://parentsforfuture.de/de/hannover) [PlatzDa!] (https://hannovercyclechic.wordpress.com/) [Transition Town Hannover] (https://www.tthannover.de/) [VCD Hannover] (https://niedersachsen.vcd.org/der-vcd-in-niedersachsen/hannover/) [VeloCityNight] (https://velocitynight.de/)
    7.951 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Bündnis gegen den Ausbau des Südschnellwegs
  • Wahlkreis Aachen 1 sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Auch lokal in der Stadt Aachen spüren wir die Folgen des Klimawandels: Im Juli 2019 wurde ein städtischer Hitzerekord seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht, allein diesen Sommer brannten 6000 Quadratmeter Aachener Wald. Die steigende Luft- und Lärmverschmutzung führt zu mehr Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien und psychischer Beeinträchtigung unserer Stadtbevölkerung. Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für die globale Gesundheit, den gesellschaftlichen Frieden und die Zukunft künftiger Generationen. Wie stark einige Lobbyverbände den Klimaschutz auf Bundesebene ausbremsen, zeigt das im Herbst 2019 verabschiedete "Klimapäckchen". Die CDU und SPD haben als aktuelle Regierungsparteien die Hauptverantwortung für die politische Umsetzung der Maßnahmen, die notwendig sind, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Wir appellieren an Rudolf Henke (MdB) und Ulla Schmidt (MdB) sowie ihre Nachfolgerin Ye-One Rhie (SPD, Kandidatin MdB): Sie sind als (künftige) Vertreter*in des Wahlkreises Aachen 1 unsere Stimmen im Bundestag. Bitte setzen Sie sich für eine echte 1,5-Grad-Politik ein, damit Aachen zukunftsfähig bleibt und jeder Öcher und jede Öcherin hier weiter gut und gern leben kann! Sagen wir es gemeinsam Ulla Schmidt, Ye-One Rhie und Rudolf Henke: Aachen 1 will mehr Klimaschutz! Jetzt Petition unterzeichnen und teilen! ----- Wir sind Teil der Initiative "Schwarm for Future". Wir bitten Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder-)gewählt werden wollen, in allen Wahlkreisen Deutschlands um Klima-Krisengespräche - und messen sie im Wahlkampf an ihren Taten. Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net ----- Quellen: [1] IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2 [2] Wie viel CO2 kann Deutschland noch ausstoßen? (Prof. Stefan Rahmstorf): https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen [3] Umweltschädliche Subventionen (Tagesspiegel / Investigate Europe): https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html [4] Folgekosten von Treibhausgas-Emissionen (Umweltbundesamt): https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen [5] aktualisierte Folgekosten von Treibhausgas-Emissionen, Stand 21.12.2020 (Umweltbundesamt): https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft
    1.131 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Theresa Krüger Picture
  • Für eine autofreie Innenstadt in Gelsenkirchen
    Die gesamte Verkehrspolitik ist bisher auf den Vorrang des Autoverkehrs ausgerichtet. Das ist unter verschiedenen Gesichtspunkten nicht mehr zeitgemäß. Ich fordere, den Innenstadtbereich von Gelsenkirchen für den privaten Autoverkehr zu sperren. In etlichen Städten gibt es bereits Modellversuche, den Autoverkehr im Innenstadtbereich zu minimieren, zu beschränken oder ganz zu verbannen. Diese Versuche bzw. Planungen oder Modellansätze dazu gibt es auch in größeren Städten, so aktuell etwa in WIEN. Der Antrag an die Stadt nach § 24 GO NRW (Anregungen und Beschwerden) wird wie folgt begründet: a) In etlichen der im Antrag genannten Bereich liegenden Straßen kommt es durch den Autoverkehr zu Staus, Gedränge, Behinderungen von Fußgängern und Radfahrern, Missachtung von Halteverboten, Überschreitungen von Parkzeiten, Parken in zweiter Reihe und anderem Fehlverhalten. Dies geht nicht nur zu Lasten der Anwohner in diesen Straßen (Lärm, Luftverschmutzung), sondern verstärkt auch die Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern, besonders Fahrradfahrern und Fußgängern. Dem kann nur durch ein konsequentes Einfahrverbot in diesen Bereich entgegengewirkt werden. b) Durch die Suche nach Parkplätzen im genannten Bereich kommt es nicht nur zu einem vermehrten Ausstoß von Schadstoffen durch Kraftfahrzeuge und ein zusätzliches Lärmaufkommen, sondern zu einer Minderung der Attraktivität dieses Bereichs für Fußgänger, die sich etwa zum Einkauf in die Innenstadt begeben. Das von Autos unbedrängte Aufsuchen des Innenstadtbereichs könnte die Attraktivität der Innenstadt erhöhen, wenn das Einfahrverbot von zusätzlichen Maßnahmen begleitet würde, die die Aufenthaltsqualität erhöhen können: etwa bisherige Parkplätze begrünen und/oder als innerstädtische Spielflächen gestalten, für Kunstaktionen freigeben, etwa für Aktionen/Gestaltungswettbewerbe mit Kindertagesstätten, Schulen usw. Die im Antrag genannten Maßnahmen sollten auch damit verbunden werden, dass das Konzept seitens der Stadt offensiv „vermarktet“ wird (Gelsenkirchen: die Innenstadt mit Aufenthaltsqualität). c) Die vorgeschlagene Maßnahme ist als Bestandteil einer Konzeption für Gelsenkirchen als Stadt nachhaltiger, klimafreundlicher und sozialer Gestaltung und innovativer Mobilität zu sehen. Meint: Die vorgeschlagene Maßnahme versteht sich als erster Schritt, Gelsenkirchen aus der „Imagefalle“ zu holen. Gelsenkirchen nimmt mit diesem Schritt zumindest regional eine Vorreiterrolle ein, weil die Stadt mit einem solchen Konzept die bisherigen verkehrsplanerischen Konzepte als überholt markiert und ihnen eine Alternative gegenüberstellt. #geinnenstadtautofrei Weiter führende links und Erläuterungen: https://magazin-herrkules.de/2020/11/01/freiraum-fuer-fussgaenger/
    250 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Heinz Niski