• #RettetdasKlima: Saubere Kreuzfahrtschiffe jetzt!
    Kreuzfahrten sind für die einen der Traum von türkisblauem Meer, für die anderen spannende Abenteuer-Reisen und für wieder andere ein Ort der Erholung und des Abschaltens. Doch nur wenige kennen die dunkle Seite: Riesige schwarze Wolken, veraltete Motoren, ungesunde Abgase: Ein Kreuzfahrtschiff stößt pro Tag so viel CO2 aus wie 84.000 Autos. Das macht Kreuzfahrten zum Klimakiller in Europa schlechthin. Die immer größer werdenden Ozeanriesen karren immer mehr Menschen zu den - angeblichen - Sehenswürdigkeiten dieser Welt. Und stoßen dabei immer mehr umweltschädliche Klimagifte in die eine Atmosphäre, die wir haben. Das muss aufhören! Die Reedereien von Kreuzfahrtschiffen machen einen enormen Gewinn: 5 Milliarden € nach Steuern allein im letzten Geschäftsjahr! Damit haben sie die Mittel, um Vorreiter für eine saubere Schiffahrt insgesamt zu sein. Zukunftsweisende Lösungen, die für Kreuzfahrtschiffe entwickelt werden, müssen zukünftig auch auf Frachtschiffen eingebaut werden. Gut, Investoren müssen eine Zeit lang auf Dividenden verzichten. Aber schließlich verpflichtet Eigentum - und zwar nicht zur Zerstörung unserer Umwelt! Dieser Verzicht ist zum Schutz des Weltklimas unerlässlich. Und es verschafft sicher auch Zufriedenheit, zum Klimaschutz entscheidend beigetragen zu haben, wenn man den Focus einmal vom Gewinn auf das lenkt, was wirklich zählt: Unsere Umwelt nicht weiter rücksichtslos auszubeuten, sondern zu ihrem Erhalt beizutragen. Denn nur so können nachfolgende Generationen auf unserem Planeten überleben! Ob auf hoher See oder im Umfeld der Küsten und Häfen: Die gesundheitlichen Schäden für Mensch und Tier sind enorm, die Langzeit-Folgen nur zu erahnen. Deshalb muss endlich Schluss sein mit dem unverantwortlichen Herausschleudern von Schmutz und Dreck! Bessere Technologien existieren bereits, es wird lediglich aufgrund von Gewinnstreben auf sie verzichtet. Neue, noch bessere Technologien können durch ernsthafte Investitionen in absehbarer Zeit geschaffen werden. Das empfindliche ökologische System "Klima" ist bereits so stark geschädigt, dass ein radikales Umdenken jetzt und sofort einsetzen muss. Nur so kann es uns gelingen, unsere Erde für zukünftige Generationen bewohnbar zu erhalten. Zwar sind die heute vorzunehmenden Einschnitte wesentlich heftiger als seinerzeit beim "sauren Regen", aber eine Alternative haben wir nicht mehr! Für sinnentleerte Diskussionen nach dem Motte "Was nützt es, wenn wir alleine..." ist keine Zeit mehr! Foto: (c)Klünder/NABU
    104.488 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Faber
  • Buchloe braucht ein unabhängiges und bürgerfreundliches städtebauliches Konzept
    Die Stadt Buchloe ist ein Verkehrsknotenpunkt mit Anschlüssen zur Autobahn und zu den Bundesstraßen B12 und B17. Durch die gute Bahnverbindung, die demnächst Dank der Elektrifizierung noch ausgebaut wird, ist Buchloe ein attraktiver Wohnort für Pendler nach Augsburg und München. Aufgrund der Immobilienpreisentwicklung in den beiden Metropolen nimmt der Zuzug nach Buchloe immer weiter zu. Der Wohnraum ist knapp und erhöht den Druck auf die Stadt zur Nachverdichtung, inklusive Straßenausbau und Infrastruktur. Die Stadt Buchloe gibt den Bauträgern aktuell viel Freiraum die Änderung der Bebauungspläne nach ihren Interessen zu gestalten. Die Sorge vieler Buchloer Bürger wird größer, dass sich die Lebensumstände durch die von der Stadt Buchloe angeführte kompromisslose Verdichtung enorm verschlechtern. Damit die Belange der Buchloer Bürger bei der Stadtverwaltung Gehör finden und die undurchsichtigen Einzelfallentscheidungen einer Gleichbehandlung für alle weichen, benötigt Buchloe eine unabhängige Bauleitplanung (u. a. Flächennutzungsplan) mit Bürgerbeteiligung.
    258 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Christiane Manthey
  • Entscheidungsrecht der Länder für Bahnsteighöhen von 55 oder 76 cm
    Die Deutsche Bahn, der Bund und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wollen eine Bahnsteighöhe von 76 cm durchsetzen. In den Staaten Österreich, Italien, Frankreich, Tschechien oder der Schweiz wird jedoch die Bahnsteighöhe von 55 cm als Standardhöhe umgesetzt. Zudem werden die Züge in den genannten Ländern sinnvollerweise für eine Bahnsteighöhe von 55 cm konstruiert. Folglich kann für Züge aus europäischen Nachbarstaaten kein barrierefreier Einstieg an vielen deutschen Bahnhöfen garantiert werden. Absurderweise sind sogar zahlreiche Züge der Deutschen Bahn wie z.B. der InterCity 2 und alle Doppelstockzüge für eine Bahnsteighöhe von 55 cm gebaut worden, die aber nicht zu der Bahnsteighöhe wie z.B. am Berliner Hauptbahnhof passen. Ein 76 cm hoher Bahnsteig ermöglicht nicht einmal einen barrierefreien Einstieg in einen ICE, da die Stufen trotzdem überwunden werden müssen. Der internationale Eisenbahnverband (UIC) gibt im Kodex/Merkblatt 741 an, dass eine Bahnsteighöhe von 55 cm auch für einen Einstieg mit 3 Stufen geeignet ist. Weiter bestehen in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordhessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern große Netze mit 55 cm hohen Bahnsteigen. Das Bahnsteighöhenkonzept 2017 wurde gegen das Interesse einiger Bundesländer entschieden und missachtet zugleich §4 des Behindertengleichstellungsgesetzes, da ein niveaugleicher Einstieg mit einem bundesweit einheitlich 76 cm hohen Bahnsteig nicht gewährleistet werden kann. Die geplante Erhöhung der Bahnsteige in den ostdeutschen Bundesländern auf 76 cm ab dem Jahr 2030 durch die Deutsche Bahn stößt somit zu Recht auf Widerstand. Mit der jetzigen Planung werden durch unnötigen Um- und Rückbau von Bahnsteigen Steuergelder verschwendet, das Bahnfahren für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität in Zukunft erschwert und entgegen der Normen der Nachbarstaaten entschieden.
    80 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Nikolai Trapp
  • Rette den Wald - Stopp den Bundesstraßen Neubau
    In Deutschland wird jeden Tag eine Fläche von 100 Fussballfeldern versiegelt. Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource. Warum gehen wir so sorglos mit unserer Erde um ? Durch den Neubau der Bundesstraße von ca. 1,5 Km länge ergeben sich folgende Auswirkungen auf Fauna und Flora: -Wald und Ackerflächen werden unwiederbringlich zerstört. -Zerschneidung von Landschaftsräumen. - Naherholungsraum wird zerstückelt Verlust biologischer Vielfalt -ca . 70 Nachgewiesene Vogelarten sind betroffen -ca 10 Fledermausarten -Blindschleiche, Eidechsen, Ringelnatter, -Frösche ,Kröten ,Molche -Dachs und Fuchs -ungezählte Ameisen,Würmer und Krabbeltiere. Die neue Bundesstraße zerschneidet die kürzeste Biotopverbindung zwischen dem Steinhuder Meer und der Leineaue. Dieser Raum gehört zum Streichgebiet des vor kurzem wieder angesiedelten europäischen Nerz. Der Neubau ist absolut unnötig ,weil die bereits seit Jahren vorhandene und gut ausgebaute Bundesstraße auch über die Bahnstrecke geführt werden kann.
    258 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Axel Egermann Picture
  • 2-prozent-ziel für rüstungsausgaben kündigen - mehr investitionen in klimaschutz
    die europawahlen vom 26. mai 2019 waren eines von vielen warnsignalen an die bundesdeutschen regierungsparteien, dass verschleppung und halbherzigkeiten beim klimaschutz von vielen nicht mehr akzeptiert werden. ein radikaler umbau der industrie und der lebensgewohnheiten (verkehr, ernährung, ...) sind nötig. einige beispiele: - dezentrale versorgung mit regenerativer energie, am besten in genossenschaften selbst organisiert - wärmedämmung bei wohnungsneubau und sanierung, solidarisch finanziert - schneller umstieg auf öffentlichen verkehr und private elektromobilität, neue chance für brennstoffzellen (zumindest im lkw- und schiffsverkehr) - massive investitionen in die eigenständige energieversorgung z.b. in afrika, weg von kohle und atomkraft. dagegen ist es eine gefährliche geldverschwendung, dass die bundesregierung im mai 2019 stolz eine erhöhung der ausgaben für "verteidigung" (1) um 5 auf 47,32 milliarden euro meldete.(2) daher fordere ich Sie auf, gemeinsam mit den unterzeichnenden: - genehmigen Sie keine weitere steigerung der militärausgaben im nächsten bundeshaushalt. - setzen Sie sich für eine offizielle kündigung der NATO-vereinbarung von 2002 ein, die militärausgaben bis 2024 auf 2 prozent des bruttoinlandsprodukts zu steigern. sie wurde zwar mehrmals verbal bekräftigt, eine realisierung durch deutschland wie die meisten NATO-staaten ist jedoch nicht in sicht. - also, statt heuchelei und zahlen schön (oder hässlich) reden: vertreten Sie geradlinig eine abrüstungs- und entspannungspolitik! - dazu passt eine starke senkung der militärausgaben. wenn noch nicht auf gewaltfreie konfliktlösung vertraut wird, müssen 0,5 % des BIP für wirkliche verteidigung genügen, etwa sicherung eines waffenstillstands mit UN-mandat, terrorabwehr oder (derzeit nicht als realistische bedrohung erscheinende) klassische landesverteidigung. - die spitze des eisbergs: stimmen Sie gegen eine teure modernisierung der in büchel/eifel stationierten US-atomwaffen und ihrer von bundeswehr-piloten gesteuerten bomber. die usa, großbritannien und frankreich dürfen gerne ebenfalls bei der atomaren abschreckung und bei sonstiger kriegsvorbereitung sparen - auf diesen "schutz" können wir verzichten! (3) - stattdessen: bringen Sie ähnlich wie 2010 eine entschließung zum ende der nuklearen teilhabe ein, verbunden mit der aufforderung an die bundesregierung, den atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterschreiben. - vertreten Sie das existenzielle thema friedliche konfliktlösung - ausstieg aus dem wieder begonnenen weltweiten atomaren wettrüsten - zivile umnutzung von militärausgaben im nächsten bundestagswahlkampf wesentlich offensiver als 2017! wählerInnen verstehen das und werden es honorieren. ausdrücklich weise ich auf die kampagne "abrüsten statt aufrüsten" [https://abruesten.jetzt/aufruf/] von dezember 2017 hin. meine petition versteht sich als aktualisierung und beispielhafte zuspitzung. johannes wollbold, erfurt (1) zugegeben, einschließlich etwa einem mir unbekannten betrag für "friedensstiftende und -erhaltende Maßnahmen aus dem Budget des Auswärtigen Amtes" (2) https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-05/nato-verteidigungsausgaben-deutschland-budgeterhoehung (3) foto oben: atomwaffenfreies picknick zwischen des zäunen des standorts büchel am 30.4.2019. an anderer stelle haben wir den zaun überwunden und den flugbetrieb verzögert. hinweise für unterzeichnerInnen: - bitte achtet darauf, dass euer wohnort korrekt eingetragen ist, damit klar ist, ob ihr direkt (oder indirekt über landesliste/bundesweites wahlergebnis) für die angesprochenen abgeordneten stimmen könnt. - über die ICAN-kampagne "atombomber? nein danke!" [https://atombomber-nein-danke.de/mailaktion/] könnt ihr diesen oder einen ähnlichen aufruf an eure eigenen bundestagsabgeordneten schicken.
    245 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Johannes Wollbold Picture
  • Autofrei-Tag Halle (Saale)
    Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir uns um unsere Gesundheit und die unserer Kinder kümmern. Wir wollen die Chance ergreifen es anderen Städten gleich zu tun und uns dafür zu entscheiden unseren ökologischen Fußabdruck anzupassen. Für einen Tag - 24 Stunden - die Emissionen unserer Autos einzusparen kann Tonnen von Treibhausgasen verhindern in die Atmosphäre zu gelangen, wo sie schädliche Konsequenzen für unsere Ökosysteme nach sich ziehen und die Gesundheit unserer Atemwege bedrohen. Dies wäre eine große Geste der Dankbarkeit gegenüber unserer Erde, für all die Nahrung und all den Platz, den wir als Spezies beanspruchen. Wir müssen jetzt handeln, so dass wir weiterhin auf diesem wunderschönen Planeten und in dieser wunderschönen Stadt leben können. Lasst uns auch ein Vorbild sein!
    837 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von FoodForest Halle e.V. Picture
  • 90-60-30
    Geringerer Energiebedarf für die Fortbewegung. Weniger Bluthochdruck durch Entschleunigung. Förderung des Bahnverkehrs durch schnellere Reisezeiten im Vergleich zum Individualverkehr. Weniger Unfalltote/Schwerverletzte. Klimaschutz durch Optimierungsmöglichkeiten bei verkleinerten Leistungsspektrum bei Verbrenner und Elektromotoren. Förderung des Radverkehrs durch ähnliche Geschwindigkeiten innerorts. Mehr Raum im gemeinsam genutzten Verkehrsraum. Weniger Kosten zur Straßeninstandhaltung. Kaum Investitionskosten nötig (nur ein paar Verkehrsschilder).
    109 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Cordes
  • Bremer Dekade des Klimanotstands
    Wer im Jahre 2019 noch eine Begründung braucht, der/die sei auf diese Links verwiesen: Hintergrundpapier von Germanwatch zur Klimakrise: https://germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/GW-Klimakrise-WEB_0.pdf Kiel beschließt Klimanotstand: https://www.deutschlandfunk.de/kiel-beschliesst-klimanotstand-wenn-wir-das-1-5-grad-ziel.1769.de.html?dram:article_id=449103 Mehrzahl der Deutschen ist unzufrieden mit der Klimapolitik: https://www.deutschlandfunk.de/studie-mehrzahl-der-deutschen-unzufrieden-mit-klimapolitik.2850.de.html?drn:news_id=1012104 UN-Bericht zum Artenschutz-"Eine Million Arten werden aussterben": https://www.zdf.de/nachrichten/heute/interview-weltbiodiversitaetsrat-bericht-100.html Klimastudie von Campact: https://blog.campact.de/2019/03/klimastudie/ Ansonsten nützen wir den Platz hier, um die Unterstützung von Instituten und Personen des öffentlichen Lebens kenntlich zu machen. Wer aufgenommen werden möchte, schreibe bitte eine Nachricht an mitmachen@dekade-des-klimanotstands. Twitter: https://twitter.com/klimanotstandhb Instagram: https://instagramm.com/klimanotstandhb
    1.239 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Wege, Initiative Einfach Einsteigen Picture
  • Einfach Einsteigen: Fahrscheinfreier Nahverkehr für Bremen - gut ausgebaut und attraktiv!
    Die Stadt Bremen schafft es nicht, ihre Klimaziele zu erfüllen. Ein wichtiger Grund dafür: Der öffentliche Nahverkehr ist viel schlechter ausgebaut als in anderen Städten. Nur 16 Prozent der Wege werden mit Bus & Bahn zurückgelegt. Bremen ist zwar erfolgreiche Fahrradstadt, aber nicht alle Autofahrenden werden auf das Rad umsteigen können oder wollen. Die von der Stadt geplante Parkraumbewirtschaftung kann nur dann erfolgreich den Autoverkehr reduzieren, wenn das Nahverkehrsangebot deutlich attraktiver (größeres Netz, bessere Taktung, schneller, mehr Qualität) wird. Die Einführung eines umlagenfinanzierten, fahrscheinfreien Nahverkehrs wie sie die Initiative Einfach Einsteigen vorschlägt, würde dies möglich machen. Der CO2-Ausstoß des Verkehrs würde sinken, Lärm und Feinstaub reduziert. Bremen würde zum bundesweiten Vorbild für die Verkehrswende. Durch die Umlage würden alle Bremer*innen (und die Pendler*innen) an der Finanzierung des Nahverkehrs beteiligt - auch wenn sie hauptsächlich das Auto nutzen. Schließlich profitieren alle (selbst Radfahrende) von Klimaschutz, sauberer Luft, weniger Lärm, mehr Verkehrssicherheit und reduzierten Staus. Auch die Bremer Wirtschaft und die Stadt würden deutlich profitieren. Ein so gutes und günstiges Nahverkehrsangebot würde die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit geringem Einkommen deutlich verbessern. Das Konzept für den fahrscheinfreien, umlagefinanzierten Nahverkehr in Bremen wurde von der Initiative Einfach Einsteigen entwickelt und durchgerechnet. Es ist offen für Anregungen und befindet sich in ständiger Diskussion und Weiterentwicklung. Nähere Informationen dazu sind hier zu finden: Basiskonzept Einfach Einsteigen https://tiny.cc/einsteigen Anmerkung: Unser Basiskonzept ist offen für Anregungen und Weiterentwicklung. Im Unterschied zum verlinkten Konzept, soll der ermäßigte Beitrag mittlerweile nicht nur für Menschen mit Grundsicherung, sondern auch bei ähnlichem geringem Einkommen gelten. Darüber hinaus halten wir auch einen prozentualen Beitrag wie bei der Sozialversicherung, der sich am Einkommen orientiert, für denkbar. Leider fehlen uns hier noch Daten und Know-How, um eine Berechnung vorzulegen. Twitter: https://twitter.com/einsteigenjetzt Instagram: https://instagram.com/einsteigen.jetzt
    3.600 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Wege, Initiative Einfach Einsteigen Picture
  • Niedersachsen-Schülerticket auch für FSJ und BFD!
    Freiwilligendienste müssen gestärkt werden! Täglich leisten über 8500 junge Menschen in Niedersachsen, bundesweit sogar über 80.000, wichtige Arbeit in sozialen Einrichtungen. Vom Altenheim bis zum Jugendkulturzentrum, überall trifft man auf Jugendliche, die sich freiwillig engagieren. Allerdings wohnt nicht jede*r Freiwillige*r im Ort der Einsatzstelle oder hat ein Auto mit dem er*sie mobil ist. Gerade in ländlichen Regionen sind ÖPNV-Monatskarten sehr teuer und können mitunter ein Grund sein, weshalb sich junge Menschen gegen einen Freiwilligendienst entscheiden. Ohne junge, engagierte Menschen auf dem Land gibt es auch weniger Kulturangebote, speziell für Jugendliche. Weniger Kulturangebote bedeuten weniger Anreize für junge Menschen auf dem Land zu leben. Um dieses Szenario zu verhindern, sollen auch FSJler*innen Niedersachsen-Schülerticket benutzen dürfen! In Hessen wurde dieses Ticket bereits eingeführt und es hat sich gezeigt, dass dies ein voller Erfolg war! Dort wurde das Ticket von knapp der Hälfte aller Schüler*Innen, FSJler*innen und Auszubildenden gekauft, was eine Steigerung von 60% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Nun gibt es sogar Überlegungen, ob man das Ticket auch für Senior*innen einführen, und damit die dringend benötigte Verkehrswende vorantreiben soll. Zu guter Letzt ist das Niedersachsen-Schülerticket auch eine gewisse Form von Anerkennung für den Dienst, den sie für unsere Gesellschaft leisten, und ein weiterer Anreiz für junge Menschen ein FSJ zu machen. Stellen Sie die Weichen Herr Althusmann, und lassen sie auch FSJler*innen mit dem Niedersachsen-Schülerticket fahren!
    5.318 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Nils Wolter
  • Keine Steuermillionen für weiteren Neubau eines BER Regierungsterminals
    Die Bundesregierung unter Finanzminister Scholz hält trotz explodierender Millionenkosten daran fest, am neuen Hauptstadtflughafen BER bald ein (weiteres) Regierungs­terminal zu errichten. Damit setzt sie sich über den Vorschlag der Ministerpräsidenten von Berlin und Brandenburg, Michael Müller und Dietmar Woidke hinweg, stattdessen das gerade extra für Regierung und Staatsgäste fertig gestellte Abfertigungsgebäude in Schönefeld zu nutzen. Der Neubau würde mindestens 344 Mio. € weitere sinnlose Neubaukosten verursachen, nach der Milliarden-Kostenexplosion am BER selbst. Dies wäre eine weitere Verschwendung wertvoller Steuergelder, die an anderer, gesellschaftspolitisch sinnvollerer Stelle bitter fehlen, wie zum Beispiel für mehr und fair bezahlte Stellen für ErzieherInnen, öko-regional beschafftes Kita- und Schulessen, sowie erschwingliche Schwimmbadeintritte. Das ist normalen Menschen nicht kommunizierbar.
    2.966 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Bickel
  • Vorfahrt für Lebensqualität und Umwelt im Neuenheimer Feld mit dem ÖPNV, Rad und zu Fuß
    Das Neuenheimer Feld ist ein bedeutender Arbeits- und Lebensraum für viele Heidelberger mit daraus resultierenden vielfältigen Anforderungen. Darüber hinaus müssen bei dessen weiterer Entwicklung die übergeordneten Ziele der Stadt und des Landes Baden-Württembergs berücksichtigt werden. Diese sind insbesondere im Klimaschutz anspruchsvoll. So will Heidelberg bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf um die Hälfte senken. Das Land Baden-Württemberg hat im Klimaschutzgesetz festgelegt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 25 Prozent zu senken, bis zum Jahr 2050 wird eine Minderung um 90 Prozent angestrebt. Die Bundesregierung will ihr Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 zu senken, so schnell wie möglich erreichen. Dem steht ein Autoverkehr entgegen, der in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich gewachsen ist, insbesondere auch als Ziel- und Quellverkehr in das und aus dem Neuenheimer Feld. Dies ist nicht nur für die Pendler, die zur Rush-Hour im Stau stehen, eine unbefriedigende Situation. Sie steht auch den oben genannten Zielen entgegen. Dem soll nach Wunsch des Landes, der Uni, einiger Nutzer des Neuenheimer Feldes und einiger politischer Gruppierungen in Heidelberg mit dem Bau neuer Straßen begegnet werden. Hier wird insbesondere der Bau einer weiteren Autobrücke von der Anschlussstelle Heidelberg-Wieblingen, quer durch den gleichnamigen Stadtteil und das Naturschutzgebiet am Neckar („5. Neckarquerung“), als auch von der A 5-Anschlussstelle Dossenheim ein neuer Zubringer („Nordzubringer“), vorgeschlagen. Der Nordzubringer würde durch eines der letzten noch zusammenhängenden, landwirtschaftlichen Gebiete in Heidelberg, dem Handschuhsheimer Feld, führen. Beide Straßenneubauten würden neben negativen klimapolitischen Folgen weitere, ökologisch nicht vertretbare Nachteile mit sich bringen und stünden im krassen Gegensatz zu den umweltpolitischen Zielen der Stadt, des Landes und des Bundes. So hat sich Heidelberg zum Ziel gesetzt, die für die Stadt wesentlichen groß- und kleinräumigen Freiflächen zu erhalten (vergleiche Stadtentwicklungsplan Heidelberg 2015). Dazu gehört zweifellos das Handschuhsheimer Feld mit seinen hochwertigen Ackerflächen, das zudem von der Heidelberger Bevölkerung als Naherholungsraum intensiv genutzt wird. Des Weiteren haben sich sowohl Baden-Württemberg als auch Deutschland zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch deutlich zu reduzieren. Der Bau weiterer Straßen wird die Auto-Verkehrsprobleme mittelfristig nicht lösen. Im Gegenteil, gemäß der Erkenntnis „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“, schaffen neue Straßen neue Anreize, das Auto zu nutzen. Sie führen damit zu noch mehr Verkehr und Belastungen für Bürger und Umwelt. Dabei gibt es längst bewährte Alternativen, die auch in Heidelberg mit erheblichen finanziellen Mitteln gefördert werden. Ein weiterer Straßenbau würde diese Bemühungen konterkarieren. Eine konsequente Politik zugunsten des Umweltverbundes bestehend aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Personennahverkehr würde dagegen die Verkehrsprobleme im Feld dauerhaft lösen und Umwelt und Anwohner, auch entlang der Zufahrtsstraßen, entlasten. Das ist eine Unterschriftensammlung des "Aktionsbündnis klimafreundliche Mobilität Neuenheimer Feld". Die Petition wird unterstützt von Greenpeace Mannheim-Heidelberg, dem Verein Ökostadt Rhein-Neckar, dem ADFC Heidelberg, dem VCD Rhein-Neckar und den Referaten für Verkehr und Ökologie des Studierendenrats an der Uni Heidelberg. Links zum Weiterlesen: https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/masterplan+100+prozent+klimaschutz.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-656386139/heidelberg/Objektdatenbank/31/PDF/Energie%20und%20Klimaschutz/31_pdf_Masterplan%20Bericht%20und%20Maßnahmen.pdf (Kostenwahrheit bei Parkgebühren!, S.44, IFEU-Endbericht, 2014) https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in-baden-wuerttemberg/ https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/entwickeln/Stadtentwicklungsplan.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-278540654/heidelberg/Objektdatenbank/12/PDF/12_pdf_Step_2015_mit_Lesezeichen_mit_Vorwort_E_Wuerzner_s.pdf https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-5
    1.619 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Martin Bösel Picture