• Für Verkehrswende statt U-Bahn-Tunnel
    Köln ist die am stärksten mit Stickoxiden und Feinstäuben belastete Stadt in NRW. Wir brauchen schnellstmöglich ein Konzept für eine Verkehrswende in ganz Köln. Der Bau eines Ost/West-U-Bahn-Tunnels (Heumarkt bis Neumarkt oder sogar bis zum Melaten-Friedhof) vo>n Stadt und KVB gehört nicht dazu. Er kostet mindestens das Vierfache einer oberirdischen Lösung und schafft nicht mehr Kapazitäten. Er bindet Kräfte in der Stadtverwaltung und bedeutet statt Entlastung über Jahre eine massive Verkehrsbehinderung und zusätzliche Feinstaubbelastung durch die Großbaustellen mitten in der Innenstadt. Wir brauchen einen schnellstmöglichen Ausbau der vorhandenen oberirdischen Ost-West-Achse durch die Anschaffung längerer Stadtbahnen, durch die Verlängerung der Haltestellen sowie durch den absoluten Vorrang der Stadtbahnen vor dem Autoverkehr. Die Stadt Köln braucht einen attraktiven Personennahverkehr für alle Stadtgebiete, nicht nur für die Ost-West-Achse. Er soll preiswert und pünktlich sein. Durch die Minderung des Autoverkehrs auf den Hauptstraßen und die Ausweitung des KVB-Netzes wird Platz geschaffen für den Rad- und Fußverkehr. Der Rat soll vor der Entscheidung über die Ost-West-Bahn eine Einwohner*innenbefragung durchführen. Die Unterschriftensammlung wird online und offline durchgeführt vom Kölner "Bündnis Verkehrswende" (URL: verkehrswende.koeln).
    2.207 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Fiete Saß
  • Flugverbot für Hobbyflieger und Flugschulen in Speyer an Sonn und Feiertagen
    Das Lärm krank macht ist hinreichend bekannt und belegt. Es wird viel zu wenig getan um die Bevölkerung von den Auswirkungen des Lärms zu schützen. Wenige frönen ihrem Hobby, viele müssen darunter leiden. Ich persönliche fühle mich sehr gestört durch den Fluglärm. Beim Radfahren, spazieren gehen oder anderen Aktivitäten in der freien Natur. Das Naturerlebnis leidet deutlich und somit auch der Erholungswert. Sitzen auf dem Balkon oder der Terrasse wird zum Stress. Auch sollte man an die Tierwelt denken und diesen Schutz gewähren.
    80 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Bodo Förstle
  • Raumordnungsverfahren Bahnlückenschluss Südthüringen
    Mit dem Bahnlückenschluss nach Südthüringen wird eine wichtige Bahnlinie wiederhergestellt, welche durch die deutsche Teilung unterbrochen wurde. Damit wird die Region Südthüringen - Oberfranken besser miteinander verbunden und Bürger aus Südthüringen erreichen den ICE-Bahnhof Coburg besser, was dessen Attraktivität erhöht. Für die Bürger aus Oberfranken und Coburg verbessern die Fahrtverbindungen Richtung Westdeutschland, da der Umweg über Würzburg eingespart wird. Die Region Coburg hat mit dem Schreiben der IHK zu Coburg, des Landkreises Coburg, der Stadt Coburg und des Kreisgruppe Coburg des ökologischen Verkehrsclubs VCD vom 15.06.2018 die Forderung des Freistaats erfüllt, Einigkeit vor Ort herzustellen. Diese Einigkeit wurde am 16.07.2018 mit einem einstimmigen Beschluss der IHK-Vollversammlung und am 26.07.2018 mit großer Mehrheit seitens des Coburger Kreistags bekräftigt. Nun ist der Freistaat am Zug, seine Zusagen einzuhalten.
    209 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Gerd Weibelzahl
  • Durchsetzung der Tempo-30 Zone Kaiserstr./Belfortstr. in Heidelberg
    Durch die umliegenden Verkehrswege ist dieser Wohnbereich bereits stark belastet. Die unmittelbar vor der Haustüre beschleunigenden KFZ verstärken diese Belastung unnötigerweise. Denn obwohl die Tempo-30 Zone bereits vorhanden ist, wird sie nicht beachtet. Ein weiterer Aspekt ist die Sicherheit auf diesen von vielen Radfahrern genutzten Straßen.
    48 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sven Pretzlaff
  • Keine neue Brücke ohne Radweg
    Wer den Fahrradverkehr ernst nimmt und das Fahrrad auch als Verkehrsmittel im Alltag eingesetzt sehen möchte, muss mehr tun als nur zu reden. Fahrradfahrende und Fußgehende müssen endlich den anderen Verkehrsteilnehmenden gleichgestellt werden. Eine ernst gemeinte Änderung der Verkehrspolitik zugunsten der Sicherheit und sauberer Luft in unserer Stadt darf keine Sonntagsrede bleiben.
    2.856 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Carl-Bernhard von Heusinger
  • Keine Gefährdung für Mensch und Natur durch den Fernradweg Berlin-Leipzig im Berliner Kiez Lankwitz
    GEGEN DIE SCHAFFUNG VON UNFALLGEFAHREN Die neue Streckenführung eröffnet neue Unfallgefahren da damit Fußgängerwege an der Straße und im Park gekreuzt. Dies betrifft vor allem Kinder und Senioren da einige Schritte entfernt im Park ein Spielplatz und eine Seniorenfreizeiteinrichtung existieren, die stark frequentiert sind, wodurch Kinder und Senioren gefährdet sind. Ein deutlich günstigerer Verlauf mit drei Unfallgefahren WENIGER bietet der ehemalige Streckenverlauf. Dieser würde über die ganze Mühlenstraße hinweg gehen und anschließend per Ampelanlage in den dort existierenden und ausgebauten kommenden, zweispurigen Radweg der Gallwitzallee münden (welches dann auch die einzige Unfallgefahr ist, sogar ampelgeregelt). FÜR DEN ERHALT DER BLÜHFLÄCHE FÜR BESTÄUBER Keine hundert Meter vom Radweg entfernt nistet eine der größten Berliner Wildbienenkolonien der sanftmütigen Fuchsroten Sandbiene, welche wir 2016 nur unter großen Aufwand vor der Zerstörung durch Baumaßnahmen bewahren konnten. In Zeiten des massiven Insektensterbens und dem damit verbundenen Sterben der Bestäuber, des Klimawandels und dem Schwund der Artenvielfalt stellen wir uns die Frage warum ausgerechnet eine Fläche zerstört werden soll, die aufgrund der Frühblüher unter anderem diese Bienen und andere Bestäuber bei der Ernährung unterstützen. GEGEN DIE WEITERE VERSIEGELUNG VON GRÜNFLÄCHEN Grade urbane Räume wie Berlin leiden unter einer stetigen Versiegelung von Böden durch Häuser, Straßen, Parkplätze und vielem mehr. Mehr Grün und Artenvielfalt in der Stadt bedeutet auch mehr StadtNatur und einen Beitrag zu einem erholsamen und strukturreichen Wohnumfeld sowohl für Bewohner als auch für Tiere. Die vorsätzliche Versiegelung von Grünflächen und wertvollen Böden mit sehr hoher Schutzwürdigkeit (Berliner Umweltatlas 2010), ist in keiner Weise nachvollziehbar wenn die Alternative in Form der alten und kürzeren Streckenführung 50 Meter entlang der Mühlenstraße bereit zur Bebauung ist. WAS BISHER GESCHAH Die Informationsgewinnung passiert seit 02/2018. Wir haben es massiv unterschätzt wie sehr unsere Bemühungen verzögert werden an Informationen zu gelangen. Wir sind zugegebenermaßen darin auch nicht sehr erfahren, aber wir lernen dazu. Bereits der Tagesspiegel, der Berliner Kurier, das Berliner Abendblatt, der Kiez.Report und die Berliner Woche haben über unser Anliegen berichtet. • Zusammenfassung der neuen Thematik (April 2019) zum Fund der Wildbienen auf der Trasse im dritten Video vom Kiez.Report: https://kiezreport.blogspot.com/2019/04/verhindern-wildbienen-doch-noch-den.html • Zusammenfassende Informationen und News-Ticker im Blog: https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/news-ticker-bauvorhaben-des-fernradweg-im-gemeindepark-lankwitz-berlin • Zusammenfassung im ersten Video vom Kiez.Report: http://kiezreport.blogspot.com/2018/05/radweg-durch-grunflache-im-gemeindepark.html • Zusammenfassung im zweiten Video vom Kiez.Report: http://kiezreport.blogspot.com/2018/06/umstrittener-radweg-wird-gebaut.html • Berichterstattung im Tagesspiegel: https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/macher/2018/06/07/47391/gestoppt-bauarbeiten-am-fernradweg-berlin-leipzig-im-gemeindepark-lankwitz-ruhen-vorerst/ • Berichterstattung im Berliner Kurier: https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/immer-aerger-mit-dem-ausbau-radweg-bringt-ganzen-kiez-auf-den-baum-30589968?dmcid=sm_fb WAS IST YOUR LITTLE PLANET? Zusammen mit meiner Frau Kathrin und weiteren fleißigen Menschen betreiben wir in Berlin ehrenamtlich Umweltbildung für Kinder und Jugendliche, aktiven Umweltschutz und starten dieses Jahr die Umwandlung artenarmer Rasenflächen auf öffentlichen Grünanlagen in artenreiche Blühwiesen. Einige Eckpunkte: • Preisträger des dm-Ehrenamtspreises 2016 der ebenfalls durch den NABU, die deutsche UNSECO-Kommission sowie den deutschen Kinderschutzbund getragen wird (https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/your-little-planet-erhaelt-auszeichnung-fuer-ehrenamtliches-engagement) • Teil des Workshops zum Thema „Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft?“ im Rahmen der SchülerUni (BNE) an der FU Berlin (https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/schueleruni-an-der-fu-berlin-und-wir-mittendrin) • Bewahrung einer sehr großen Berliner Wildbienen-Aggregation der Roten Sandbiene (Andrena fulva) vor der Zerstörung im Rahmen energetischer Sanierungsmaßnahmen (https://www.yourlittleplanet.org/de/projekte/bestaeuber-bewahren/berlin-fuchsrote-sandbienen-in-steglitz-zehlendorf) Mehr zu uns: https://www.yourlittleplanet.org/de/
    469 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Nicolas Bramke Picture
  • K-Bahn – Längere Züge und 15-Minuten-Takt im Berufsverkehr
    Auf der genannten Bahnstrecke kommt es regelmäßig zu unzumutbaren Zuständen. Zwischen Liederbach und Frankfurt, manchmal schon ab Kelkheim-Münster sind die Züge im Berufsverkehr überfüllt, selbst Stehplätze sind nicht garantiert. Das verkehrs- und umweltpolitische Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen, ist so nicht zu erreichen, schon jetzt wird die Kapazitätsgrenze häufig erreicht und überschritten. Außerdem sind die Züge dermaßen überaltert, dass es häufig zu Ausfällen kommt: Im Berufsverkehr werden dann Kurzzüge eingesetzt, oder es fährt gar kein Zug. Erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, dass für diese Linie neue, wasserstoffgetriebene Züge angeschafft werden. Es müssen aber so viele Züge sein, dass eine deutliche Kapazitätsausweitung möglich ist. In Kelkheim, Königstein und Liederbach wohnen viele Menschen, die für ihre oft täglichen Fahrten nach Frankfurt gerne den Zug nutzen würden, wenn nur die Qualität des Angebots stimmte. Das wäre ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und zur Lebensqualität in den Städten.
    1.602 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Coy Picture
  • Retten Sie Leben - Machen Sie LKW-Abbiege-Assistenten zur Pflicht!
    Es ist der Albtraum aller Mütter und Väter: Ein neunjähriges Mädchen fuhr in München auf einem Radweg, den Schulranzen auf den Rücken geschnallt. An einer Kreuzung wollte es geradeaus weiterfahren, die Ampel für den Fußgänger- und Radfahrerüberweg leuchtete nach Polizeiangaben grün. Doch genau in diesem Moment bog ein schwerer Lastwagen rechts ab, erfasste das Kind und überrollte es samt Fahrrad. Im Kinderkrankenhaus erlag es seinen schweren Verletzungen. [1] Am selben Tag wurde in Hamburg eine 33-jährige Radfahrerin von einem rechtsabbiegenden LKW überfahren. Sie hinterlässt zwei kleine Kinder. [2] Allein in den ersten Monaten 2018 wurden 15 Radfahrer/innen bei Unfällen mit Lastwagen getötet. [3] Die Unfälle weisen auf großes Problem hin: Beim Abbiegen sehen LKW-Fahrer/innen kaum, wer neben Ihnen fährt. Doch das ließe sich ändern, wenn man nur wollte, sagen Expert/innen. Es gibt nämlich längst technische Lösungen, durch die sich die meisten derartigen Unfälle vermeiden ließen. Kameras und akustische Warnsysteme könnten die LKW-Fahrer/innen auf Radfahrende oder Fußgänger/innen im toten Winkel aufmerksam machen. Zuverlässige Anlagen kosten nur etwa 1.500 Euro. Eine geringe Summe, wenn man an die Leben denkt, die damit gerettet werden könnten. Seit Jahren vertagt die Bundesregierung das Thema immer wieder und schiebt die Verantwortung nach Brüssel ab. Update Oktober 2019: Im Sommer 2018 habe ich Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) getroffen und ihm unsere Unterschriften überreicht. Doch außer der “Aktion Abbiegeassistent”, die ausschließlich auf Freiwilligkeit und Selbstverpflichtung setzt, hat der Verkehrsminister bisher nicht genug unternommen, um Radfahrer/innen und Fußgänger/innen vor Abbiege-Unfällen zu schützen. Ich bin nach wie vor der Meinung: Das reicht nicht. Wir brauchen eine gesetzliche Pflicht für LKW-Abbiege-Assistenten. Nur so können Leben gerettet werden! Anderswo in Europa ist man mutiger: Die Stadt Wien führt ab 2021 ein faktisches Fahrverbot für LKW ohne Abbiegeassistenten ein. [4] Die Möglichkeit dafür schafft eine Änderung der Straßenverkehrsordnung, die seit September 2019 in Kraft ist. Warum geht das in Österreich und nicht auch bei uns? Auch in Deutschland gibt es Überlegungen, kommunale Fahrverbote für LKW ohne Abbiegeassistenten zu erlassen. In Berlin hat dies die Grüne Fraktion im Abgeordnetenhaus nach einem tödlichen Abbiegeunfall im Februar 2019 gefordert. [5] Damit Kommunen solche Regelungen erlassen können, brauchen sie Rechtssicherheit. Eine einfache Änderung der Straßenverkehrsordnung kann dafür sorgen. [6] Genau diese Änderung fordern wir jetzt von Verkehrsminister Scheuer. ________ [1] „Mädchen wird von Lastwagen überrollt und getötet“, Süddeutsche Zeitung vom 7.5.2018 [2] „Mahnwache für tödlich verletzte Radfahrerin“, ndr.de am 7.5.2018 [3] Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahradclubs (ADFC) vom 7.5.2018 [4] “Wien: De-facto-Fahrverbot für Lkws ohne Abbiegeassistenten”, ORF am 5.9.2019 [5] “Unfall in Berlin-Mitte: Radfahrerin von Lkw getötet”, Tagesspiegel am 20.2.2019 [6] Rechtsgutachten der Grünen Bundestagsfraktion: Vorschlag Änderung § 45 StVo.
    176.705 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Janine Schulz
  • Errichtung eines Skateparks in Bad Kreuznach
    Durch die Niederstreckung sämtlicher Skateanlagen u. Spots in Bad Kreuznach stehen die Möglichkeiten für Skatebegeisterte auf dem Minimum. Was uns bewegt: Die Interesse am Skaten steigt fast täglich in Bad Kreuznach doch , um die Leidenschaft auszuüben fehlt der nötige Platz. Viele Skater sehen sich dazu gezwungen öffentliche Plätze zu nutzen ggf. diese zu beschädigen durch skaten. Vor allem junge Menschen haben weder die Möglichkeiten noch das Geld dazu ständig nach Bingen, Frankfurt etc. zu fahren um einen Skatepark auch mal von nahem zu sehen. Ein Skatepark in Bad Kreuznach bietet nicht nur für Kinder, Jugendliche und erwachsene Skatebegeisterte ihre Freizeit sinnvoll und Kreativ zu gestalten. Sondern bietet auch mehr Ruhe und mehr Ordnung in Bad Kreuznach selbst.
    531 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Andrej Dortmann
  • Natur und Ackerboden erhalten-Keine Fabrik mit umweltschädlichen Stoffen
    Durch den Bau einer großen Feuerverzinkerei auf einer Fläche über 14 Hektar, die bisher dem Ackerbau weitgehend diente und in einer besonders schützenswerten Landschaft liegt wird auf Dauer der Beste Ackerboden zerstört. Es wird eine Fläche versiegelt, die bisher wichtiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Insekten war.Das ökologische Gleichgewicht wird auf Dauer gestört. Außerdem werden die Schadstoffe unsere labile Umwelt und uns Menschen immer mehr belasten durch verschmutztes Wasser, Grundwasser, Geräuschentwicklung, Abgase, Emissionen, Autoverkehr. Vorhandene Kläranlagen werden die zusätzlichen belasteten Abwässer nicht mehr filtern können und diese gelangen so ungeklärt in Bäche und Flüsse, die jetzt schon durch vorhandene Industrie stark belastet sind. Außerdem werden die geplanten Einstellungen von 250 Arbeitskräften sich durch moderne Technik nicht bewahrheiten. Durch immer mehr Automatisierung auch in diesem Werk. Durch vernichten der Ackerböden sind wir gezwungen immer mehr Obst und Gemüse aus fernen Ländern zu beziehen. Landwirten wird ihre Tätigkeit entzogen, sie hören dann auf. Wer möchte schon vor einer Fabrik die mit Zink und Fettlöser hantiert Kartoffeln oder Getreide anbauen? Die meisten Bewohner dieser Landschaft haben von dem Werk keinen Nutzen, sondern mehr Lärm und schlechte Luft. Bei Nacht hell erleuchtet, stört es die Nachtaktiven Tiere erheblich. Die vorhandenen Werke in naher Umgebung sind jetzt schon durch Geräuschentwicklung bei Nacht für die umliegenden Häuser und Menschen sehr störend. BUND RV Heilbronn-Franken zu Layher-Plänen: Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Heilbronn-Franken, wendet sich gegen die Pläne der Firma Layher, im Zabergäu eine weitere flächenfressende Fabrik zu erstellen. Die Gerüstbau-Firma plant ein neues Werk mit Feuerverzinkerei auf 10 ha Fläche. Durch einen ideologischen aktuellen Vorschlag von NABU, Grüne, SPD und Bürgerunion werden es 14 Hektar werden. Grundlage dafür ist die Planung eines gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebiets „Langwiesen“ der Zabergäu-Gemeinden, die auf das Jahr 1969 zurückgeht, und die in den Flächennutzungsplan aufgenommen wurde. Grund dafür war die Absicht, die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Gemeinden zu bündeln. Dieser Planung ist nach Auffassung des BUND die Grundlage entzogen. „Die Zabergäu-Gemeinden haben nicht daran gedacht, sich auf die Langwiesen zu beschränken und die übrige Landschaft zu verschonen,“ kritisiert BUND-Regionalgeschäftsführer Gottfried May-Stürmer, „ganz im Gegenteil: Jede Gemeinde hat ihre eigenen Industrie- und Gewerbegebiet rund um ihre Ortsteile bebaut“. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal: Amphibien- und Vogelarten sind aus der Zaberaue verschwunden, Rückhalteräume für das Hochwasser wurden aufgeschüttet, das Landschaftsbild wurde empfindlich beeinträchtigt und hervorragende Böden wurden der Landwirtschaft entzogen. May-Stürmer weist darauf hin, dass der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Landkreis Heilbronn allein im Zeitraum zwischen 2000 und 2015 um 2,1% auf 17,5% gestiegen ist – beides liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Der BUND weist darauf hin, dass die aktuelle Planung schon über die im alten Flächennutzungsplan dargestellten Grenzen hinausgeht. „Der alte Flächennutzungsplan ist nicht in Stein gemeißelt. Anstatt noch mehr Flächen zu versiegeln als vor 50 Jahren angedacht, muss die Planung an das heutige Ziel des sparsamen Umgangs mit der Fläche angepasst werden.“ Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Planung für das Industriegebiet Langwiesen verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro, das Leitbild Agenda 21 umzusetzen: "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können". Daraus folgte der Auftrag an die Gemeinden, unter Bürgerbeteiligung ein lokales Programm zur Umsetzung dieses Leitbilds zu entwickeln. Nach Auffassung des BUND sind die überzogenen Planungen für weitere Industrieansiedlungen im Zabergäu nicht vereinbar mit den Bedürfnissen zukünftiger Generationen. „Die Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht“, betont der Regionalvorsitzende Jürgen Hellgardt, „wir brauchen endlich eine Diskussion darüber, wie qualitatives Wachstum ohne ständig zunehmenden Flächenverbrauch möglich ist“. Vorhandene Industriebrachen bieten beispielsweise die Möglichkeit zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Hellgardt betont die Bedeutung weicher Standortfaktoren: „Die im Zabergäu arbeitenden und lebenden Menschen benötigen im Ausgleich langfristig ein Minimum an Lebensqualität in einer Landschaft, die bereits jetzt einen deutlich wahrnehmbaren Verschleiß aufweist“. Neben dem übertriebenen Flächenverbrauch und der Zerstörung des Landschaftsbilds führt der BUND weitere gewichtige Argumente gegen das geplante Werk an: Emissionen in Luft und Abwasser, Zunahme des LKW-Verkehrs auf bereits hoch belasteten Straßen, Veränderung des Kleinklimas, Lichtverschmutzung, beeinträchtigte Grundwasserneubildung und Zunahme der Hochwassergefahr durch beschleunigte Abführung der Niederschläge.
    385 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert
  • Förderung und verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenzsystemen bei LKWs
    Appell an die Krefelder Bundestagsabgeordneten, den deutschen Bundestag und das EU-Parlament Schon 2011 hat eine mehrjährige Studie der UDV ergeben, dass fast jeder zweite Unfall mit Abbiege-Assistenzsystemen hätte verhindert werden können. Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) werden allein in Deutschland jährlich etwa 28 Radfahrer bei derartigen Unfällen getötet und weitere 160 schwer verletzt. Kritisiert wurde dies auch vom bayrische Landesverkehrsministerium: „Knapp zwei Drittel der Verkehrsunfälle mit Personenschäden und rund die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle wurden 2015 von Schwerverkehrsfahrern verursacht.“ Zu den häufigsten Ursachen für schwere Unfälle gehören Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen. Seit 2009 fordern Experten Abbiegeassistenten, die tödliche Unfälle verhindern könnten. Diese Abbiegeassistenten sind inzwischen erprobt, in Serienreife und finanzierbar. Die Bundesregierung könnte den Einbau, der wegen der Kosten immer noch gescheut wird, durch entsprechende Förderungen in der Anlaufphase noch günstiger machen: „ Nach zwei tödlichen Unfällen zwischen Radfahrern und abbiegenden Lastwagen in einer Märzwoche will die Bundesregierung die Lkw sicherer machen." Wir setzen uns deshalb auf internationaler Ebene für den verpflichtenden Einbau von Abbiegeassistenzsystemen ein, um die schwächeren Verkehrsteilnehmer, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, besser zu schützen", sagte der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) in der Berliner Zeitung (27.1.2018). Nicht nur im Berlin-Brandenburger Raum, sondern auch in Krefeld und vielen anderen Orten gab es tödliche Unfälle mit Radfahrenden. Wie in Brandenburg war in Krefeld ein 12-jähriges Mädchen betroffen. Auf dem Kongress der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und radfahrerfreundlicher Städte in NRW“ im Februar 2018 wurde von Günter Rosenke, Landrat des Kreis Euskirchen und Mitglied des AGFS-Präsidiums festgestellt: „Alle acht Minuten verletzt sich ein Radfahrer im Straßenverkehr. Alle 22 Stunden verunglückt ein Radfahrer tödlich.“ Häufig trage eine mangelhafte Verkehrsinfrastruktur daran Mitschuld. Daher betonte er, dass sich die AGFS ausdrücklich der Forderung nach einem verpflichtenden Abbiege-Assistenzsystem für alle Lkws anschließt. Eine Politik, die nötige schnelle Lösungen nicht schon auf nationaler Ebene angeht, sondern als „internationale Aufgabe“ verschiebt, ist für die Millionen von Radelnden und für die Fahrradwende in Deutschland kein Trost. Wir appellieren an den Vorsitzenden der EU-Verkehrskommission Cem Özdemir, an unsere Bundeskanzlerin Merkel, an den neuen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und an alle Bundestagsabgeordneten und EU-Parlamentarier, konkrete Schritte einzuleiten: 1. Attraktive staatliche Förderung bei Einbau von Abbiegesystemen in Deutschland ähnlich der Förderung bei Kauf von Elektroautos ab 2019 2. EU-weite Vereinbarung über nationale Unterstützung zur Einführung von Abbiegeassistenzsystemen ab 2020 3. EU-Vereinbarung zum verpflichtenden Einbau von Abbiegeassistenzsystemen ab 2022. Sie haben angesichts der vielen schweren und tödlichen Unfälle mit LKWs in Europa und der bevorstehenden Aufrüstung der LKW-Flotte gewiss Verständnis für unsere Ungeduld. Über eine Benachrichtigung zum Sachstand bis Ende 2018 sind wir Ihnen dankbar. Mit herzlichem Gruß Karl-Heinz Renner für den Krefelder FahrRad!AktionsKReis/ADFC Krefeld (Trägerkreis von fahrradaktiven Parteien, Verbänden, Initiativen und BürgerInnen in Krefeld) radelnkrefeld@gmail.com und www.aktionskreis-fahr-rad.de
    289 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Karl-Heinz Renner FahrRad!AktionsKReis Picture
  • Überfälliges Tempolimit auf Autobahnen
    Der momentane, sich zuspitzende Zustand auf deutschen Autobahnen wird immer unerträglicher. Zahlreiche Studien belegen: Je schneller Autofahrer unterwegs sind, desto häufiger kracht es: Rasen schadet der Gesundheit! Schwere Unfälle und Aggressionen würden daher mit einer Begrenzung bis max. 130 kmh deutlich reduziert werden. Neben weniger Gefahrensituationen würde auch deutlich weniger Feinstaub und CO2 entstehen. Die klimaschädlichen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sind direkt verknüpft mit dem Kraftstoffverbrauch. Ab 120 km/h steigt der Energieverbrauch eines Fahrzeugs überproportional, denn der Luftwiderstand wächst extrem an, das Fahrzeug muss gegen eine immer dichtere Windwand ankämpfen. Konkret: die für die Überwindung des Luftwiderstands benötigte Antriebsleistung nimmt sogar mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit zu, weswegen die benötigte Motorleistung schon bei 130 km/h rund doppelt so hoch liegt wie bei 100 km/h. Daher auch der größere Schadstoffausstoß! Die Konzentration des Atemgifts Kohlenmonoxid steigt bis zu 24%, bei Stickoxiden gibt es ein Plus bis 16 und bei Ozon bis 11 Prozent. In einem Umkreis von fünf Kilometern rund um die Autobahnen verschlechtert sich die Luftqualität durch die höheren Geschwindigkeiten daher deutlich. Weitere Schadstoffe (über die man selten spricht und doch gesundheitsschädlich sind) wie Reifenabrieb + Bremsscheibenpartikel werden ebenso übermäßig freigesetzt. Würde auf deutschen Autobahnen ab morgen ein Tempolimit von z.B. 120 km/h gelten, blieben der Atmosphäre bis 2020 mehr als zwanzig Millionen Tonnen CO2 erspart, sagt der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Weitere Effekte: Durch gleichmäßigeres Fahren entstehen deutlich weniger Staus! Die Fahrzeiten werden sich für viele Autofahrer gar nicht wesentlich verlängern. Es sind weit weniger Schäden am Fahrbahnbelag zu erwarten, es sind werden weniger Baustellen nötig sein. Dies spart zum einen deutlich Geld, was z. B. für den Ausbau des ÖPNV eingesetzt werden könnte, aber reduziert wiederum Staus und schafft mehr Gelegenheit, gleichmäßig durchzufahren, was wiederum tatsächlich p. Fahrzeit einspart. DIie gute Nachricht für Autoliebhaber: es gäbe eutlich weniger Schäden bzw. Abnutzung am Auto. Dies spart Werkstattzeiten und Geld. Immer mehr zugelassene KFZs sind SUVs, die übermotorisiert und übergewichtig sind. Das wirkt sich natürlich beim Spritverbrauch aus. Warum muss ein Mittelklassewagen über 200 km/h fahren, wenn 130 km/h der ideale Kompromiss zwischen Überholfähigkeit, Energieverbrauch, Schadstoffausstoß, Sicherheit und Fahrkomfort sind? Warum wurde nicht längst schon die Notbremse gezogen? Die Übermacht der deutschen Autoindustrie scheint groß zu sein... Unsere europäischen Nachbarn machen es uns längst vor: runter vom Gas für alle. Vernunft und sämtliche Argumente sprechen dafür. Es funktioniert. Diese Maßnahme ist bei uns längst überfällig und wäre doch so einfach umzusetzen. Beachten Sie auch diesen links: https://www.energie-lexikon.info/tempolimit.html http://www.umweltbrief.de/neu/html/Tempolimit.html Bitte knicken Sie nicht vor der Autolobby ein. Der momentane Dieselskandal darf nicht dazu führen, dass andere wichtige Maßnahmen wie die oben genannte ausgeblendet und vernachlässigt werden. Nach aktuellen Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung dafür! Also: Tempo runter, Gesundheit und Sicherheit rauf!
    532 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Bruno Bischler