• Rettet das Landschaftsschutzgebiet Attental!
    Jöhlingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Walzbachtal und liegt nordöstlich von Karlsruhe. Für diesen Bereich ist eine Ortsumgehung vorgesehen. Die geplante Trasse führt durch das Landschaftsschutzgebiet Attental. Das Attental mit seiner denkmalgeschützten Kapelle bietet Lebensraum für geschützte Tierarten wie z.B. Fledermäuse, seltene Insekten (Stichwort Insektensterben!) und dient den Jöhlinger Bürgern als Naherholungsgebiet. Wir wollen, dass dieses intakte Ökosystem erhalten bleibt und keinem 28,5 Mio € teuren Pseudo-Entlastungsprojekt geopfert wird. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, die alle bedroht sind. Seit den 50er Jahren sind die Fledermausbestände dramatisch eingebrochen weil deren Lebensgrundlage immer mehr eingeschränkt wird. Fledermäuse orientieren sich mit einer Art Echolokation über ihr Gehör. Auch ihre Beute wird eher geortet als gesehen. Bei Lärm oder Störgeräuschen, beispielsweise in Form von anhaltendem Verkehr wird es für sie immer schwieriger Beute zu orten. Dies kann sogar soweit führen, dass sie die Jagd auf ihre Beute (Insekten) einstellen. Die Gefahr ist hoch, dass diese Fledermauskolonie mittelfristig aussterben wird, mit unvorhersehbaren Folgen für alle anderen Arten. Der preisgekrönte Publizist und Tierfilmer Dirk Steffen warnt davor, dass das Verschwinden jeder Art unmittelbaren Einfluss auf den Fortbestand aller anderen Arten hat und somit das ökologische Gleichgewicht dieses Systems gefährdet. Aktuell werden in Baden-Württemberg täglich Flächen in der Größe von 5 Fußballfeldern, das sind ca. 4 Hektar, durch Baumaßnahmen verbraucht, zum großen Teil für Verkehrsprojekte. Davon wird etwa 45 % der Fläche versiegelt. In Baden-Württemberg beträgt der Versiegelungsgrad momentan etwa 15 % der Gesamtfläche. Eine übermäßige Bodenversiegelung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Regenwasser kann nicht versickern, der Grundwasserspiegel fällt, die Hochwassergefahr steigt. Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten und deshalb können sie im Sommer auch nicht mehr zur Kühlung der Luft beitragen. Die natürliche Bodenfauna wird dadurch zerstört und die Bodenfruchtbarkeit massiv beeinträchtigt. Anlässlich des 15. Weltbodentags haben internationale Forscher darauf hingewiesen, wie wichtig ausreichend gesunde Böden für die Natur und die Menschen sind. Ziel muss sein, Flächenverbrauch und Renaturierung - gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel - im Lot zu halten. Deshalb sind an Straßenbauprojekte besonders hohe Anforderungen zu stellen. Höchsten Stellenwert hat dabei die Vermeidung negativer Folgen für Mensch und Natur! Vor diesem Hintergrund stellt es einen Anachronismus dar, ein Straßenbauprojekt wie für Jöhlingen geplant ausgerechnet durch ein Landschaftsschutzgebiet führen zu wollen, insbesondere angesichts der zweifelhaften Erfolgsaussichten. Die geplante Umgehungsvariante soll das bisher belastete Wohngebiet am nordöstlichen Ortsrand entlasten. Doch mit der geplanten Umgehung werden die Probleme nicht gelöst sondern an den südlichen Ortsrand verlagert und dann noch deutlich verschärft. Gut ausgebaute Straßen ziehen den Verkehr an! Vor allem der Fernschwerlastverkehr wird massiv zunehmen und kann dann noch schneller nach Heilbronn und Stuttgart durchfahren. Eine Verkehrsentlastung sieht anders aus! Die geplante Trasse sieht den Bau einer Brücke und ein dreispurig ausgebautes Teilstück vor, ohne jeglichen Lärmschutz in geringem Abstand zum Wohngebiet. Das führt zu einer überproportionalen Zunahme der Geräusch- und Lärmemission. Aufgrund der vorherrschenden Südwestwindlage verbunden mit der Hang-und Tallage der gesamten Ortschaft sowie der erhöhten Trassenführung werden Lärm- und Schadstoffbelastung für viele Teile Jöhlingens dramatisch zunehmen. Insbesondere die Wohngebiete am gegenüberliegenden Hang werden unter der Schalleinstrahlung und -reflexion enorm zu leiden haben. Selbst das heute belastete Wohngebiet wird mit der Umgehung nicht wirklich entlastet. Durch den Rückbau der bisherigen Anbindung in Richtung Karlsruhe kommt es zu einer deutlichen Erhöhung des regionalen Verkehrs genau an diesem Teilstück! Aber damit noch nicht genug! Hinter den eigentlich zu entlastenden Häusern verläuft in geringem Abstand die neue, dreispurig ausgebaute Bundesstraße ohne Lärmschutz! Die Politik ist gefordert, Schaden von allen Bürgern fernzuhalten! Ein Gesamtkonzept, nicht nur für Jöhlingen sondern für alle Kommunen im nordöstlichen Raum um Karlsruhe ist dringend erforderlich. Die Verkehrsprobleme dürfen nicht nur aus örtlicher Sicht betrachtet werden (jeder Ort bekommt seine Umgehung) sondern erfordern eine große Lösung, die nicht zu Lasten der Bürger aber auch nicht zu Lasten der Nachbargemeinden geht. Deshalb muß auch die Entkopplung von Jöhlingen/Berghausen rückgängig gemacht werden. Nur so können die bestehenden Verkehrskonflikte mit den negativen Konsequenzen gelöst werden. Bei einer zeitgemäßen Verkehrspolitik hat die Verkehrsvermeidung und damit die Verringerung von Lärm und Schadstoffen oberste Priorität. Wir brauchen in Jöhlingen keine Paralellautobahn. Uneingeschränkter Nutznießer dieser geplanten Umgehung ist der Fernschwerlastverkehr, der im Umkehrschluss erst zur Eskalation der Verkehrsproblematik geführt hat. Eine Umgehung muss Probleme lösen ohne neue zu schaffen! Und genau das kann die geplante Umgehung nicht. Der Bau einer Umgehung darf niemals zu einer größeren Belastung für die Bürger führen und zu einem umweltzerstörenden Projekt werden. Ein erster wichtiger Schritt wäre daher ein Fahrverbot für den Schwerlastverkehr auf der gesamten B 293 und diesen auf die Autobahn A 5 und auf die B 35 als überregionale Leitstrecke zu führen. Dieses Konzept hat der Bund bereits in den 50er Jahren verfolgt. Wohngebiete wären durch diese Verkehrsführung nicht beeinträchtigt. Im Rahmen einer Gesamtlösung ist die Prüfung alternativer Trassen, bzw. Tunnellösungen unumgänglich.
    3.114 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Bernhard Blattmann
  • Die Zuschüsse für das NRW-Sozialticket müssen bleiben und erhöht werden!
    Das 2011 eingeführte Ticket ist in unserem Bundesland eine Erfolgsgeschichte. Zurzeit profitieren Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger sowie Asylbewerber. Alle Menschen, die am Existenzminimum oder darunter leben müssen. Auch diese haben ein Anrecht auf Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es ist ein Gebot der Menschenwürde, Zugang zur Mobilität zu haben, auch wenn man nicht das Glück hat, über ein Arbeitseinkommen in ausreichender Höhe zu verfügen. Der Preis, den die Verkehrsverbunde für ein Sozialticket anbieten, ist ohnehin schon zu hoch. Er liegt mehr als zehn €uro über dem Posten für Verkehr, der im Regelsatz für Hartz IV und Sozialhilfe vorgesehen ist. Sollten die Verkehrsverbunde das Sozialticket gar nicht mehr anbieten können, müssten die Betroffenen für ein vergleichbares Ticket der Preisstufe A2 dreißig oder vierzig €uro mehr im Monat ausgeben. Für viele wäre das kaum zu stemmen und der Zugang zur Mobilität blockiert. Daher ist Ihr Vorgehen aus moralischer Sicht nicht zu rechtfertigen, denn Sie tangieren damit die Menschenwürde derer, die auf Hilfe angewiesen sind.
    206 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Daniel Maximilian Rauer
  • Kohleausstieg alleine genügt nicht
    Die schnelle Zunahme extremer Wetterereignisse bekräftigt die Dringlichkeit der Pariser Klimabeschlüsse zur Dekarbonisierung. 71 Prozent der Befragten sehen den Klimawandel als die größte Gefahr, die die Menschheit bedroht. http://www.sfv.de/artikel/groesste_sorge_der_deutschen.htm Die Folgen der Extremereignisse (z.B. Elbehochwasser, schwere Waldschäden und häufige Ausfälle im Bahnverkehr) belasten die Volkswirtschaft in zunehmenden Maße. Weitere Extremereignisse erhöhen die Zahl der Klimaflüchtlinge. Deutschland soll wieder eine Vorreiterrolle in den Energiewendetechniken einnehmen.
    2.178 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Wolf von Fabeck
  • 50% Preissenkung im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn
    Alle reden vom Klimawandel, von Stinkedieseln und Dauerstaus,... ... die Deutsche Bahn hätte eine Lösung, die sie leider oft viel zu teuer verkauft. Elektromobilität, die jetzt auf der Straße zaghaft verwirklicht werden soll, gibt aber schon seit der Erfindung der ersten praxistauglichen Elektrolokomotive durch Werner-von-Siemens 1879. Elektromobilität auf der Schiene! Die Deutsche Bahn hat das Zeug, Elektromobilität für die Massen zur verwirklichen, und so die Klimaschutzziele zu erreichen! Dazu sind aber endlich massentaugliche Preise gefragt, die zum massenhaften Umstieg auf die Züge der dt. Bahn auffordern. Es muss mit der Deutschen Bahn endlich deutlich günstiger werden, monatlich zur Arbeit zu pendeln, spontan Freunde in der nächsten Stadt zu besuchen oder einen Wanderurlaub in Deutschland mit der Bahn zu verknüpfen. Wir Unterzeichner wollen einen Sparpreis* von 50% für alle, alle Verbindungen in Deutschland, ohne Ausnahmen, Tricks und Tarifdschungel! *einen Sparpreis, für den man nicht mit dem Kauf einer Bahncard erst mal in Vorleistung gehen muss.
    235 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Mario Bock
  • Lebendige Straßenränder statt lebloser Rasen! -Schutzräume für Insekten erhalten
    Insekten brauchen wieder viel mehr Bereiche der Ruhe, um zu überwintern, sich fortzupflanzen, in Ruhe leben und überleben zu können. Jede Fläche, die unnötig gemäht wird, tötet die Bestäuber unserer Nahrung. Viele Insekten bedeuten gleichzeitig auch wieder mehr Nahrung für Vögel. HessenMobil hat sehr viele wunderbare Flächen, auf denen sie herrliche Wiesen entstehen und stehen lassen können. Ein Beispiel dafür sind die Grünflächen an Autobahn-Ausfahrten und Zufahrten. Es muss jetzt ein schnelles Umdenken beginnen, sonst bestäuben wir in einigen Jahren unsere Nahrung selbst. Weg von der altbackenen und gedankenlosen Tradition, der Natur Ordnung beibringen zu müssen! Hin zu unberührter Natur an Straßen. Es ist ein Leichtes, der Natur durch Unterlassung zu helfen, den Zyklus des Lebens wiederzufinden. Lasst die Natur an möglichst vielen Stellen wieder zur Natur werden!
    2.028 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Susanne Heyne
  • Keine Gasbohrungen auf der Insel Usedom
    Das Energieunternehmen ENGIE E&P Deutschland GmbH plant, auf der Ostsee-Insel Usedom eine Erdgas-Lagerstätte zu erschließen und eine Förderanlage zu errichten. Im Oktober 2017 wurde bei der Raumordnungsbehörde Greifswald der erste entsprechende Antrag auf ein Genehmigungsverfahren eingeleitet, um das vor der Küste der Kaiserbäder gelegene Gasvorkommen durch Bohrungen vom Hinterland aus zu erschließen. Sollte das Projekt nicht verhindert werden, beginnt die Gasproduktion schon im Jahr 2022! Die Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern e.V. ist entschieden gegen dieses Vorhaben und braucht Ihre Unterstützung, um eine solche – für die Insel katastrophale Entwicklung – zu verhindern. Der Naturpark und die Tourismusregion Insel Usedom sollten für eine umweltbelastende und risikobehaftete Gasindustrie nicht zur Verfügung stehen! Das sensible und schützenswerte Ökosystem des Naturparks und die davon abhängige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus dürfen nicht den Profitinteressen eines Konzerns geopfert werden (der aktuell an den britischen Konzern Neptune Energy verkauft wird, finanziert durch die US-amerikanische Carlyle Group, CVC Capital Partners und einen souveränen, nicht benannten Investor)! Gründe: • Die Insel Usedom ist u.a. Landschaftsschutzgebiet und Naturpark, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes stehen einer Gasförderung entgegen. • Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor auf der Insel. Ein Tourismus, der der Erholung und Gesundung der Menschen dient. Eine potentiell die Umwelt gefährdende Industrie wäre ein nicht wieder gut zu machender Imageschaden für die Insel und damit auch ein wirtschaftliches Desaster. • Das Gas, welches unter den Küsten der Insel aus 3.000 m Tiefe gefördert werden soll, lagert nicht in einer Blase, sondern in Gesteinsschichten, die zunächst „aufgeschlossen“ werden müssen. Das „Aufschließen“ in sogenannten Tightgas-Lagerstätten kann zur Verunreinigung von Grundwasservorkommen führen! • Sollte sich die Gas-Fördermenge nicht als ergiebig genug erweisen, sind Frac-Behandlungen zur sog. Stimulierung obligatorisch! • Bei dem zu fördernden Gasgemisch handelt es sich um hochgiftiges Sauergas, das u.a. einen extrem hohen Schwefelwasserstoff-Gehalt aufweist. Schwefelwasserstoff, dessen Geruch an faulende Eier erinnert, ist ein Gas, das zudem stark korrosiv, ätzend, leicht entzündbar und bereits in geringen Konzentrationen extrem toxisch ist. (Die Gasindustrie verweist darauf, dass Schwefelwasserstoff bereits in Konzentrationen ab etwa 0,015 % sehr giftig ist. Gemäß den Angaben der Engie E&P GmbH hat das Gas in den Gesteinsschichten unterhalb unserer Seeheilbäder sowie des Küstenmeeres einen Schwefelwasserstoffanteil von ca. 0,5 %!) • Die geplante Gas-Förderstelle liegt in einer Trinkwasserschutzzone, es besteht ein hohes Gefährdungspotential in Bezug auf Havarien und den Eintrag wassergefährdender Stoffe in das Grundwasser, insbesondere beim Einsatz von Frac-Fluiden und einer möglichen Rückverpressung von Lagerstättenwasser in Versenkbohrungen. Die Insel Usedom verfügt nur über einen ungedeckten Grundwasserleiter in den sandführenden Schichten zur Trinkwassergewinnung. Dieses alleinige inselweite Trinkwasserreservoir darf keinesfalls beeinträchtigt werden. • Studien zeigen, dass im Bohrlochbergbau 5 % aller Bohrungen und Leitungen undicht sind, nach 30 Jahren Betrieb schon 50 %! • Bohrlochbergbau fördert NORM-Stoffe (Naturally Occurring Radioactive Material) als sich konzentrierender „Beifang“ im Abwasser und Bohrschlamm. So können z. B. Quecksilber, Schwefelwasserstoff, Benzol und radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie sind im Bereich von Bohrstellen in erhöhter Konzentration nachweisbar. • Jegliche Gasförderung birgt Restrisiken, die nicht eindeutig bestimmbar sind! Die genannten Giftstoffe können freigesetzt werden, das Trinkwasser verunreinigen und gefährliche Krankheiten auslösen. • Tektonische Störungen/Bodenabsenkungen als Folge von Bohrungen sind zu erwarten. Beispiel: das bisher zweitstärkste Erdbeben mit 3,4 auf der Richterskala am 08.01.2018 im Erdgasfeld Groningen in den Niederlanden! • Die notwendige Abscheidung des Schwefelwasserstoffs und weiterer NORM-Stoffe würden zwingend den Bau einer Chemiefabrik in der Größe von ca. 2–3 ha bzw. 3–4 Fußballfeldern erfordern. • Der Bau und Betrieb einer Gasförderanlage bedeuten einen dauerhaften, erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens durch LKW, die Schwefel, NORM-Stoffe und evtl. belastetes Lagerstättenwasser und Frac-Fluide abtransportieren. Bau- und Lieferverkehr führen zu hoher Lärm- und Staubbelastung, was insbesondere für die kleinen Inseldörfer im Hinterland katastrophale Folgen hätte. Fazit: Die südliche Ostsee ist insbesondere auf Grund ihrer geringen Ausdehnung ein besonders anfälliges Ökosystem. Das Risiko einer Verunreinigung mit entsprechenden Folgen für Natur, Umwelt und Tourismus ist unkalkulierbar und muss durch ein Verbot der Förderung von Erdgas ausgeschlossen werden! Wir kämpfen für den Erhalt Usedoms als Urlaubsregion und Naturpark. Über 80 % der Bevölkerung leben vom Tourismus, der seit 166 Jahren der Hauptwirtschaftszweig der Insel ist! Die Tourismusschwerpunkte an den Küsten Usedoms sind eingebettet in miteinander verbundene Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzgebiete. Der Erhalt und der Schutz dieser hochsensiblen Gebiete ermöglicht erst das Angebot eines hochwertigen touristischen Erholungsraums, welcher sich vor allem durch eine unbelastete Umwelt auszeichnet! Kein Gasbohren auf Usedom! Unterstützen Sie uns!
    4.751 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Andi Kühn
  • Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich
    Da die Autobahnquerung aus zwei eigenständigen Brücken gebaut wird, die nacheinander errichtet werden, kann während die erste Brücke gebaut wird, die zweite Brücke so umgeplant werden, dass dort ein Gleis für die Stadtbahnzüge der KVB- Linie 12 verlegt werden kann. Da jetzt ein Brückenneubau ansteht, kann die Stadtbahn im Synergieeffekt mit diesem Neubau jetzt viel preiswerter geschaffen werden, als in späteren Jahrzehnten. Um den Haushalt nicht unnötig zu belasten ist es daher geboten den Stadtbahnbau mit dem Neubau der Autobahnbrücke zu kombinieren. Eine solche Chance, Geld zu sparen, wird es danach für 100 Jahre nicht mehr geben. Dabei kann diese Neubaustrecke auch als S- Bahn klassifiziert werden, die nach Karlsruher Vorbild mit Stadtbahnen betrieben wird, wenn das die Förderung durch Bund und Land erleichtert. Ebenso könnte ein Teil der Linie 12, der auf eigener Trasse verläuft zur S- Bahn deklariert werden um die Fahrleistung über Regionalisierungsgelder zu finanzieren. Wir stehen im Umwelt- und Klimaschutz vor der großen Aufgabe, den Naturverbrauch und die Abgaserzeugung drastisch zu reduzieren. Die aktuellen Pläne, die A 1 um weitere Spuren zu erweitern laufen diesem Ziel entgegen. Gleichzeitig ist die Aufnahmekapazität des ÖPNV zu Spitzenzeiten schon erschöpft. Und auch der RRX wird nicht reichen, zwischen Köln und Leverkusen den Verkehr aufzunehmen, der auf die Schiene verlagert werden könnte. Die Verlängerung der Stadtbahnlinie 12 nach Leverkusen (möglichst bis in den Bahnhof Opladen) würde eine bedeutende Lücke im ÖPNV schließen, vielen PKW- Nutzern erstmals den Umstieg auf den ÖPNV ermöglichen und weitere Kapazitäten für Pendler zwischen Köln und Leverkusen schaffen. Personen ohne Auto könne viele Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen besser erreichen. Fakt ist, wer mit dem ÖPNV zur Arbeit in den Industriebetrieben an der KVB- Linie 12 fahren will, muss im Vergleich zum PKW (ca. 2 km Luftlinie) einen Umweg von 20 km fahren und zwei mal umsteigen. Eine neue Stadtbahn von Leverkusen über den Rhein nach Köln würde Pendlern aus Düsseldorf, Wuppertal, Solingen, Hilden, Benrath, Monheim, Langenfeld, Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern. Eisenbahn-Züge sind zwar schneller in Köln, als eine Stadtbahn, aber zu den Haltestellen, die die Linie 12 in Nord-Süd-Richtung in Köln bedient, muss immer ein bis zwei mal umgestiegen werden. Auch die Wege zu vielen Anschlussfahrten sind von der Linie 12 zu anderen Stadtbahnlinien oft kürzer. Auf eigenem Gleis ist die Stadtbahn auf der A 1 Rheinbrücke nicht vom Stau betroffen und damit jedem Busverkehr überlegen. In Köln Merkenich können Buslinien in weitere Kölner Ortsteile und nach Dormagen die Stadtbahn sinnvoll ergänzen. Die Kölner nutzen die Linie 12 genau umgekehrt, wie künftig die Fahrgäste aus Richtung Leverkusen. Wenn die Kölner morgens aus der Stadt in den Norden zur Arbeit fahren, sind die Bahnen der Gegenrichtung kaum nachgefragt. Neue Fahrgäste aus Richtung Leverkusen würden dann diese freien Kapazitäten nutzen. Da jetzt die Autobahnbrücke neu gebaut wird, besteht die einmalige Chance die Rheinquerung fast geschenkt zu bekommen. Eine eigene Brücke nur für eine Stadtbahn zu bauen, wäre viel teurer. Und mehrspurige Straßenbrücken mit Stadtbahngleisen gibt es in Köln und Düsseldorf genug. Die Stadtbahnrheinquerung kann eingleisig erfolgen, damit die Brücke nur minimal verändert werden muss. Eingleisigkeit ist zwar immer ein Engpass, aber angesichts der kurzen Zeit, die eine Stadtbahn zur Rheinquerung benötigt, ist das hier vertretbar und wird so auch bei der neuen Stadtbahn in Heilbronn an einem Straßenengpass ähnlich praktiziert. Eine Stadtbahn wiegt weniger als ein LKW- oder PKW- Stau und dürfte für die Brücke kein Problem sein. Die Stadtbahn sorgt im RRX für eine bessere Auslastung und bietet dem RRX gleichzeitig eine sinnvolle Entlastung. Denn durch die Stadtbahn werden mehr Pendler aus Richtung Düsseldorf nach Leverkusen fahren. Die Stadtbahn wird aber von Leverkusen nach Köln Verkehr übernehmen, der ohne Stadtbahn den RRX nehmen würde. Diese Fahrgäste machen im RRX für andere Fahrgäste Platz, die dann komfortabler Reisen können. Durch Synergien von Stadtbahn und RRX, S- Bahn oder Regionalbahn kann viel mehr Verkehr auf den ÖPNV verlagert werden. Die neue Stadtbahn / S- Bahn bietet die Chance für künftige Ausweitungen. So könnte die Balkanstrecke als Stadtbahn nach Remscheid reaktiviert werden oder die Bahnstrecke nach Hilden befahren werden, evt. bis Ratingen oder Duisburg mit Umsteigebahnhof zur S8 und Regiobahn Wir rufen Politik, Fahrgastvertretungen, Verkehrsverbünde, Umwseltgruppen und Verkehrsbetriebe auf, für diese neue Gleisverbindung über den Rhein einzutreten und schnell nach Wegen zu suchen, wie diese verwirklicht werden kann. Ein einseitiger Ausbau der Autobahn ist nicht mehr zeitgemäß und ein Vorhaben, wie der Neubau einer Autobahn- Rheinquerung sollte heute auch dem ÖPNV dienen, damit vermeidbarer Verkehr von der Autobahn geholt werden kann. Ohne diese Stadtbahn wird es nicht gelingen, die A 1 sinnvoll zu entlasten.
    1.659 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Staratschek Felix Johannes Picture
  • Klimaticket NRW für Pendler in NRW
    Mehr Menschen auf den ÖPNV, neue Bürgerbewegung, für mehr Pendler, klimafreudlich, gegen den Stau, für freie Straßen für Handel und Lieferservice, Handwerker und Pflegedienste.
    937 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Herand Müller-Scholtes
  • Saubere Stadtluft für unsere Kinder! Autoabgase stoppen!
    Diese Kampagne unterstützt die Kampagnen von BUND, Greenpeace, VCD und Deutscher Umwelthilfe. Es muss Schluss sein mit den Tricksereien zu Lasten unserer Umwelt und Gesundheit; die Kleinsten trifft es am stärksten - und sie brauchen Deine Stimme. . Ich habe die Petition gestartet, weil unsere Kinder besonders unter der schlechten Stadtluft leiden. Aber auch wir alle werden dadurch krank - z. B. ist es inzwischen erwiesen, dass Pollen dadurch agressiver werden und deshalb immer mehr Menschen an Allergien leiden. . Ich hoffe, dass wir es gemeinsam schaffen können, dass die Untätigkeit der Politik und insbesondere unseres Verkehrsministers ein Ende hat. Mein Ziel ist es, die Unterschriften in Kooperation mit BUND und Deutscher Umwelthilfe an Minister Dobrindt möglichst bald zu übergeben. Es muss eine Lösung gefunden werden, die nicht die gutgläubigen Autokäufer bestraft, aber die Bürger und insbesondere die Kinder schützt. . Hintergrundinformationen gibt es dazu unter: https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Verkehr/2017-02-14_Hintergrund_Petition_final__1_.pdf; https://www.bund.net/mobilitaet/autos/abgaswerte/; https://www.bund.net/mobilitaet/schadstoffe/stickoxide/; https://www.nabu.de/news/2016/09/21237.html; https://www.vcd.org/themen/auto-umwelt/ https://www.greenpeace.de/themen/gruppen/los-jetzt https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/mobilitat/blau-machen-fur-frische-luft Zu den Aktionen von Deutscher Umwelthilfe, VCD und BUND: https://www.duh.de/projekte/e-mail-aktion-fuer-saubere-luft/; https://aktion.bund.net/schluss-mit-schmutzig?utm_source=bundnet&utm_campaign=diesel&utm_medium=hgpage VCD: https://weact.campact.de/petitions/schadstoffe-aus-dieselmotoren-machen-krank-blaue-plakette-jetzt
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Jens Düvelshaupt
  • Unsere Ostsee und eine ganze Urlaubsregion retten!
    Mein Name ist Malin Binding. Ich bin auf der Insel Fehmarn aufgewachsen. Direkt am Strand. Meine Heimat ist jetzt massiv bedroht! Der Ostsee-Tunnel wäre die größte Baustelle und wohl auch Umweltsünde Nord-Europas. Der Bau bedroht unsere Ostsee und eine gesamte Urlaubsregion. Für einen der längsten Unterwasser-Tunnel der Welt würde der Ostseeboden von riesigen Baggern auf einer Länge von 18 Kilometern tief und breit aufgerissen werden. Die Ostsee würde sich weithin eintrüben. Die Unterwasserwelt, Schweinswale, Robben, Fischbestände: gefährdet! Das gigantische Projekt ist voller Unwägbarkeiten und daher das wohl riskanteste Bauvorhaben Europas. Rechnen wird sich der Tunnel nach Meinung von Gutachtern allerdings nie. Das Mammut-Projekt und die in Deutschland erforderlichen Bauten (Güterbahntrasse entlang von Urlaubsorten, Autobahn, Brücken) würden insgesamt mehr als 20 Milliarden Euro kosten. Im Durchschnitt aber queren heute auf den Fähren täglich nur 5.500 Fahrzeuge den Fehmarnbelt zwischen Dänemark und Deutschland. Zum Vergleich: Durch den Hamburger Elbtunnel fahren jeden Tag bis zu 145.000 Fahrzeuge. Die Fähren sind außerdem über das Jahr nur zu 40 Prozent ausgelastet. Der gigantische Tunnel ist also vollkommen überflüssig, bedeutet aber ein immenses Risiko. Der Belttunnel-Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark sieht vor: Ein Ausstieg aus dem Riesenprojekt ist möglich. Das muss jetzt geschehen! Ihre Malin Binding von Fehmarn
    14.180 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Malin Binding Picture
  • Erhalt der Bahnstrecke Adorf (Vogtl.) - Zwotental
    Im sächsischen Vogtland existieren entlang der ehemaligen Bahnstrecke Chemnitz-Aue-Adorf (CA-Linie) mit der (Teil-) Strecke Muldenberg - Schönheide Ost, der Schmalspurbahn Schönheide - Stützengrün Neulehn und dem BW Adorf am Streckenende vielfältige eisenbahnhistorische Attraktionen und Besonderheiten. Durch eine touristische Vernetzung könnte eine eisenbahnhistorische Attraktion von überregionalem Rang geschaffen werden. Für eine Tourismusregion wie das Vogtland eine ideale Ausgangssituation. Und wenn das Potential erkannt wird, eine große Chance. Der Schlüssel zu dieser Vernetzung, das fehlende Glied in der Kette, stellt die Strecke Adorf (Vogtl.) - Zwotental dar. Schnelles und beherztes bürgerliches Handeln ist gefordert, da bei fehlender Unterstützung die Strecke im Dezember 2017 stillgelegt werden wird. Somit würde eine überregional einmalige eisenbahnhistorische Konstellation für immer verloren sein. Nicht anschließend leise "schade" sagen. Handeln kann viel bewegen!
    2.249 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Christoph Kopp
  • SPD: Autobahnprivatisierung ablehnen!
    Die Autobahn-Privatisierung ist noch nicht vom Tisch. Es soll eine neue zentrale Gesellschaft gegründet werden, eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft (AG). Da gibt es viele Möglichkeiten der Privatisierung, z.B. über Tochtergesellschaften, Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP), stille Beteiligungen. Das sagt der Bundesrechnungshof. Und es bedeutet: Konzernen werden Tür und Tor zu unserem Gemeingut geöffnet, Anleger bekommen große und sichere Gewinne. Die Kosten davon tragen wir alle, über die Maut, über Steuern, über Leistungskürzungen. Umfragen zeigen: die Bevölkerung lehnt diesen Weg mehrheitlich ab. Nur wenn die SPD Privatisierung verhindert, sind wir glaubwürdig. Der Kampf um soziale Gerechtigkeit beginnt nicht erst nach Ablauf der Legislaturperiode. Gerechtigkeit beginnt damit, dass man ungerechte Geschäfte ablehnt. Der Vorschlag der Bundesregierung ist ein „ungerechtes Geschäft“, weil es mit Privatisierung und ÖPP einseitig zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger geht. Durch die Vermischung mit dem Bund-Länder-Finanzausgleich will Finanzminister Schäuble euch Abgeordnete unter Druck setzen. Ihr sollt jetzt einem „Kompromiss - Paket" zustimmen: Geld für die Länder gegen die Zustimmung zur Autobahn-Privatisierung. Doch die SPD darf sich nicht zum Helfer der Privatisierung machen. Als Sozialdemokraten müssen wir jetzt zeigen, wie verlässlich das Gerechtigkeitsversprechen der SPD im politischen Alltag ist. Ihr habt sicher auch Erfahrungen mit Privatisierung gesammelt. Ich selbst bin seit 26 Jahren Mitglied der SPD. In dieser Zeit habe ich oft gegen Privatisierung gekämpft, beim Wasser, bei der Bahn und bei öffentlichen Wohnungen. Manchmal erfolgreich, manchmal nicht. Eines kann ich euch sagen: Die SPD-Basis will Privatisierung nicht. Schon gar nicht per Grundgesetzänderung. Sigmar Gabriel hat uns SPD-Mitgliedern geschrieben: „Wir sind am Ende dessen angelangt, was man mit einer in sich zerstrittenen CDU/CSU erreichen kann.“ Warum sollte die SPD jetzt Schäuble helfen, ein Denkmal für seine Schwarze-Null-Politik zu bekommen? Schäuble spart auf unser aller Kosten, nötige Investitionen in die Infrastruktur erlaubt er nur auf dem Umweg über Privatisierung. Das ist Ideologie! Die SPD ist im Aufwind. Viele setzen ihre Hoffnungen auf Martin Schulz, der endlich soziale Gerechtigkeit einfordert. Das größte Privatisierungsvorhaben seit den Neunzigern passt da nicht dazu. Wollt ihr in Zukunft als „die Privatisierer“ gelten, die Privatisierung sogar im Grundgesetz verankert haben? Wenn Ihr diesen Brief gelesen habt, könnt Ihr auch nicht mehr sagen: "Wenn ich das gewußt hätte..." Deswegen: Stimmt mit NEIN. Lehnt die geplanten Grundgesetzänderung und die Privatisierung von Gemeingut ab! Zu dem Vorhaben gibt es ein gutes video: https://www.gemeingut.org/erklaervideo-niemand-hat-die-absicht-eine-autobahn-zu-privatisieren/.
    33.564 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Gerlinde Schermer