• Frustfreier Schülerverkehr auf der Insel Usedom
    Wir mussten erleben, dass unsere Kinder bis zu 1:30 Stunden unterwegs waren, um im Anschluss der Schule nach Hause zu kommen. Es gibt Strecken auf denen 3x umgestiegen werden muss, teilweise mit langen Wartezeiten in denen keine Betreuung der Kinder stattfinden kann. Sobald die Temperaturen sinken warten unsere Kinder zudem in der Kälte unnötig auf Bus und Bahn. Wir können und wollen das nicht hinnehmen. Jedes unserer Kinder, auch die Kinder auf dem Land, haben das Recht auf eine zumutbare Schulbeförderung ( gemäß § 113 Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern).
    232 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Andi Kühn
  • Park retten - Straßenbau stoppen!
    Der Bau einer Verbindungsstraße zur Entlastung des zukünftig steigenden Verkehrsaufkommens ist nicht nötig, da das bestehende Straßennetz, laut einem Verkehrsgutachten, den zusätzlichen Verkehr aufnehmen kann. Auch wenn derzeit keine Verbindung zur Lincolnstraße geplant ist, provoziert die neue Straße zusätzlichen Verkehr. Dieser würde das Verkehrsnetz im Falle eines Straßenausbaus zusätzlich belasten. Lasst uns zusammen den Bau der Straße stoppen! Fakten zum Projekt: - 3,5 m – 6,5 m breite und 600 m lange Straße - Fällung von 174 Gehölzen - Zerstörung von Biotopflächen - Neuversiegelung einer Fläche von ca. 2.500 – 3.500m² - Kosten: 2,3 Mio. €
    1.478 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von BUND Naturschutz München e.V.
  • Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch "Umstieg 21"!
    Das Unglück an der Tunnel-Baustelle bei Rastatt unter der Rheintal-Strecke – der Hauptverkehrsader der Deutschen Bahn – hat erneut gezeigt, wie riskant die Arbeit der Bahn auf Kante genäht ist. Unter dem Druck von Verkehrsminister Scheuer, dessen Hauptinteresse nicht ein funktionierender Bahnverkehr ist, sondern 1. lukrative Aufträge für die Wirtschaft und 2. keine Konkurrenz für’s Auto, fehlt der Bahn das Geld für das Notwendigste. So fährt die Bahn auf Verschleiß, seit Jahren: Ob Weichen, Stellwerke oder Toiletten, überall macht sich die mangelhafte Wartung bemerkbar – und das, obwohl der Bund der Bahn jedes Jahr Milliarden für den Unterhalt von Gleisen und Bahnhöfen bezahlt. Allerdings geht u.a. der Bundesrechnungshof davon aus, dass die Bahn diese Mittel zweckentfremdet, um politisch gewünschte Projekte wie Stuttgart 21 zu finanzieren. Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass die Verwendung dieser für Wartung und Instandhaltung bestimmten Gelder von Bundesregierung und Bundestag nicht kontrolliert wird.[1] Egal ob Bahn- oder Bundesgeld: Mit Projektkosten von zehn Milliarden Euro (das sind 10.000 Millionen) ist die Wirtschaftlichkeitsgrenze von Stuttgart 21 – nach eigenen Aussagen der Bahn etwa 4,8 Mrd. Euro – bei weitem überschritten. Alles Geld für Stuttgart 21 vergrößert die Verluste der Bahn und macht weder den Bahnverkehr noch den Service besser. Jeder Cent mehr für den viel zu klein geplanten Tunnelbahnhof ohne Brandschutz und ohne Fluchtwege für Behinderte, ist gutes (Steuer-)Geld, das man dem schlechten hinterherwirft – erst recht, da es mit der Alternative "Umstieg 21"[2] einen überzeugenden Weg aus der Sackgasse Stuttgart 21 gibt: Die vorhandenen Baugruben werden sinnvoll genutzt, der Kopfbahnhof wird als Verkehrsknoten ausgebaut und modernisiert. Dadurch wird eine Verspätungsfalle für den bundesweiten Bahnverkehr vermieden. Gleichzeitig kostet der Umstieg Milliarden weniger, die so für wichtige und sinnvolle Projekte im ganzen Land verwendet werden können. Und sogar der Städtebau profitiert durch die zeitnahe Erschließung neuer Flächen. Also: "Umstieg 21" erspart nicht nur Stuttgart eine teure und unansehnliche Bauruine, der Umstieg hilft auch, Verspätungen von Fernzügen im ganzen Land zu vermeiden. Und nicht zuletzt spart "Umstieg 21" viele Milliarden, die an anderer Stelle dringend gebraucht werden. -- [1] Stuttgarter-Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.streit-um-stuttgart-21-rechnungshof-prueft-geldfluss-fuer-s-21.e5b346f5-23f5-4c45-8e47-df82ecf8f4ea.html [2] Eine detaillierte Visualisierung der Vorschläge finden Sie unter: www.umstieg-21.de
    38.853 von 40.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsbündnis K21
  • Sinnvolle Förderung von E-Mobilität und Begrenzung der Luftverschmutzung
    Viele Städte und Ballungsräume haben das Problem, die Luftverschmutzung in den vorgegeben Grenzen zu halten. Diesbezüglich wurden bereits die ersten Kommunen verklagt, bis zum Ende des Jahres Konzepte vorzulegen, wie sie die Grenzwerte einhalten wollen. Es drohen erhebliche Strafzahlungen. In den Städten und Ballungsräumen sind ältere Dieselfahrzeuge vor allem Taxis als Vielfahrer unterwegs. Bei einer Kilometerleistung von 100 km/Tag (nicht gerade viel für ein Taxi) und einem CO2-Ausstoß von 150g/km werden von 55000 Taxis pro Tag 285t CO2 ausgestoßen. D.h. eine Umstellung von den Taxis auf Hybrid mit einem CO2 - Ausstoß von < 50g/km ergibt dies bei der Umsetzung eine Jahreseinsparung von ca. 200.000t / CO2 (100 km - 150g/km CO2 pro Taxi am Tag). Für Stuttgart bei 784 Taxis bringt die Umsetzung eine Einsparung des CO2-Ausstoßes von ca. 8 t/Jahr, für Hannover mit 640 Taxis ca. 6,5 t / Jahr. Das würde nicht nur für die Bewohner und Besucher der Städte eine erhebliche Verbesserung der Luftqualität bedeuten, sondern auch die Kommunen bei der Einhaltung der Grenzwerte erheblich unterstützen. Natürlich ist dieser Vorschlag nur als Ergänzung zu anderen Maßnahmen zu sehen, aber so partizipieren nicht nur die Automobilindustrie und der einzelne Käufer von den bereits beschlossenen Fördergeldern, sondern alle Menschen, die sich in den Innenstädten aufhalten.
    108 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Herbert Reiners
  • Kein Gasbohren und Fracking in HAMM! Wann, wenn nicht jetzt: Es ist soweit.
    Die Welt ist so beschaffen, dass wir nur gemeinsam überleben und leben können. Wir nutzen täglich den Vorteil unserer Zivilisation- fließend warmes Wasser aus der Leitung, warme Wohnungen und genießen unsere Freizeit mit Familie und Freunden in der Natur. Das ist alles in Gefahr sollten die Risiken, die durch das Gasbohren eintreten, wahr werden. Verseuchung von Boden und Wasser. Starke Bewegungen im Erdreich führen zu Beben. Ich sorge mich um Fauna und Flora. Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen. Lasst uns Gemeinschaften bilden, in denen wir lernen, uns gegenseitig zu helfen und an einer friedlichen Zukunft arbeiten, wo nicht die Profitmaximierung an erster Stelle steht, sondern ein Miteinander: Leben im Jetzt.
    503 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Christel Weiß
  • Kein Ausbau des Wiener Flughafens! Für eine zukunftsweisende Mobilität!
    EINE DRITTE PISTE... ...HEIZT DEN KLIMAWANDEL AN. Meint es Österreich ernst mit dem in Paris unterzeichneten Klimavertrag, so ist ein Stopp der 3. Piste unabdingbar. Es ist nur möglich, die globale Erwärmung auf 1,5- bis 2-Grad zu begrenzen und damit gravierende Klimaveränderungen zu verhindern, wenn ein sozial-ökologischer Wandel unserer Gesellschaft und Wirtschaft JETZT stattfindet – insbesondere im Bereich Mobilität. Laut Planungen soll eine dritte Piste einem steigenden Flugwachstum dienen und Schwechat zum Drehkreuz ausgebaut werden. Dadurch würden die Treibhausgasemissionen des Flugverkehrs in Schwechat gegenüber dem Basisjahr 2003 bis zum Jahr 2025 um das 2- bis 3-fache anwachsen. Zusätzlich zum CO2-Ausstoß sind bei Flügen weitere umwelt- und klimaschädliche Substanzen relevant. Obwohl nur etwa 3-7% der Weltbevölkerung fliegt, leiden alle unter den Auswirkungen des Klimawandels – ausgerechnet Menschen im Globalen Süden, die wenig fliegen. … ZERSTÖRT LEBENSRÄUME FÜR PFLANZEN UND TIERE. Rund 760 Hektar Fläche würde das Projekt 3. Piste in Anspruch nehmen. Knapp 200 Hektar müssten für Landebahn und Rollwege mit Beton und Asphalt versiegelt werden – das entspricht 8 mal der Wiener Ringstraße. Betroffen sind auch 20 Hektar Wald, der gerodet werden soll, sowie Trockenrasenflächen und Schutzgebiete von sehr seltenen, bedrohten Großtrappen und Zieseln in nächster Nähe. Die dafür vorgebrachte Scheinlösung lautet, die zerstörte Natur solle über Ausgleichsflächen woanders „wiederhergestellt“ werden. Doch Natur ist nicht gleich Natur. Statt des Ablasshandels mit Naturzerstörung sollte unnötige, nicht nachhaltige Infrastruktur gar nicht erst gebaut werden. … VERHINDERT STADTNAHE LANDWIRTSCHAFT. Durch den Ausbau würden zudem mehrere hundert Hektar Ackerfläche zerstört werden. Dies ist besonders gravierend angesichts der Tatsache, dass ohnehin schon täglich rund 20 Hektar Fläche in Österreich versiegelt werden – obwohl eine regionale und stadtnahe Landwirtschaft notwendig ist für eine zukunftsweisende erdölarme Lebensmittelversorgung. … FÜHRT ZUR ZUNAHME VON FLUGLÄRM, LUFTVERSCHMUTZUNG UND GESUNDHEITSSCHÄDEN. Der Flughafen liegt in unmittelbarer Nähe dichtverbauten Gebietes. Die 3. Piste würde den Flugverkehr genau über die Ballungszentren des Großraums Wien leiten. Direkt betroffen sind dann mindestens 350.000 Menschen. Das vom Flughafen prognostizierte Flugaufkommen würde von derzeit (2013) 240.000 Flugbewegungen auf 460.000 im Jahr 2030 ansteigen, also ca. jede Minute ein Start und eine Landung. Lärm, vor allem nachts, sowie die Luftverschmutzung durch Stickoxide und Feinstaub, verursachen physische und psychische Gesundheitsschäden. … DIENT PRIVATEN PROFITEN - ABER FÜHRT ZU SCHÄDEN FÜR DIE ALLGEMEINHEIT. Flugverkehr ist nur deshalb ein profitables Geschäft, weil sämtliche externe Kosten auf die Gesellschaft ausgelagert werden – wie Gesundheitsschäden, Klimawandel und Naturzerstörung. Gleichzeitig profitiert die Flugindustrie von einer Reihe von Steuererleichterungen: Die FWAG (Flughafen Wien Aktiengesellschaft) ist grundsteuerbefreit, die Flugabgabe sehr gering, Auslandsflüge sind von der Umsatzsteuer, Kerosin von der Mineralölsteuer befreit. Das Insolvenzrisiko der FWAG, die inzwischen zu 38% einem australischen Pensionsfonds gehört, wird auf die Steuerzahler*innen abgewälzt werden, da man die FWAG nicht in Konkurs gehen lassen kann, wenn das prognostizierte Passagieraufkommen nicht eintritt.
    818 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von System Change
  • Keine Kaufprämie für Elektroautos
    Elektroautos sind recht teuer, der Preis fängt an bei ca. 26.000€ und ist nach oben offen. Es liegt auf der Hand, dass sich jemand mit Hartz IV oder geringem bis mittlerem Einkommen den Kauf auch mit der Kaufprämie von 4.000€ nicht leisten können wird. Es ist eben nicht ökologisch: durch den Neubau eines Elektroautos wird die Umwelt tatsächlich mehr belastet, als wenn es nicht gebaut wird und man stattdessen mit einem Altwagen noch weiterfährt, auch wenn dieser mehr Schadstoffe ausstößt. Niemand hindert die Automobilindustrie, die Prämie auf den Preis aufzuschlagen,und den Preis zu erhöhen. Die Prämie landet dann im Geldbeutel des Herstellers und ist damit eine Subvention der Automobilindustrie. Da die Prämie nicht auf deutsche Hersteller begrenzt werden kann, wird durch die Förderung nichtmal die heimische Industrie gefördert, d.h. Arbeitsplätze werden dadurch nicht zwingend mehr generiert. Es ist und bleibt eine Umverteilung von unten nach oben, wie man es dreht und wendet. Mit dem Geld könnte stattdessen Schulden abgebaut werden, Kindertagesstätten ausgebaut werden, der öffentliche Nahverkehrs gefördert oder auf Elektrobusse umgestellt werden.
    822 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Daniel Bachmann
  • ÖPNV-Prämie für Bus- und Bahn-Abo bei Abmeldung des Autos
    Deutschland hat jahrzehntelangen Nachholbedarf an wirklich nachhaltiger und ressourcenschonender Mobilität durch einen leistungsstarken öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Im europäischen Vergleich ist Deutschland ist nahezu Schlusslicht bei Schieneninvestitionen. (Vergleiche: https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2015-023-pro-kopf-ranking-europa-vergleich-bei-schienen-investitionen/ ) Durch stärkere Nachfrage wächst der Anreiz für Bund, Länder und Kommunen, ausreichende Planungen und Investitionen zugunsten eines zeitgemäßen öffentlichen Personenverkehrs und der zugehörigen logistischen und technischen Entwicklungen anzugehen und langfristig sicherzustellen. Der derzeitige Fokus auf dem (E-) Auto verschlimmert die Probleme, statt sie zu lösen. Flächenfraß durch immer neue Umgehungsstraßen und Stellplätze, Stau, Zerschneidung der Städte und Dörfer durch Straßen, mangelnde Infrastruktur für Radfahrer und ÖPNV und hoher Rohstoffverbrauch in der Herstellung bleiben durch eine reine Umstellung aufs Elektroauto bestehen. Gute und barrierefreie ÖPNV-Anschlüsse und -Takte in Stadt und Land sind umweltfreundlicher, entlasten den Geldbeutel vieler Menschen von dem bisherigen Druck, ein Auto unterhalten zu müssen, und dienen der besseren Teilhabe auch minderjähriger und behinderter Menschen am Verkehr. Der Einsatz der staatlichen Finanzen muss ökologisch und sozial nachhaltig sein.
    205 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Frithjof Rittberger Picture
  • Hilfe, wir versinken im Autobahndreieck! Wir brauchen Ihre Unterstützung!
    Die A 26 Ost soll laut neuem Bundesverkehrswegesplan vordringlich gebaut werden ! Das Problem: Es gibt bereits die BAB A1, die A253, A 252, die B 4/75 (Wilhelmsburger Reichsstraße), viele Hauptverkehrsachsen, u. a. die Haupthafenroute (Kornweide) für den Schwerlastverkehr, Güter- und Hafenbahn, Nahverkehrs- und S-Bahnzüge. Hinzu kommen viele Gefahrgut- und Uranerztransporte. Die Autobahnen und der geplante Bau der A 26-Ost rauben den Anwohnern die Gesundheit. Die Lärm-, Abgas- und Feinstaubbelastung steigt dadurch um ein Vielfaches. Lungen- und Herz-Kreislaufkrankheiten treten vermehrt auf. Kinder, die an stark befahrenen Straßen aufwachsen, haben ein deutlich kleineres Lungenvolumen. Moderne Lebensqualität und Stadtentwicklung geht anders: Nicht mit einer Autobahn mitten durch Wohngebiete, keine Versiegelung der Böden, keine Überschreitung der EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe. Der Bau der A 26 Ost raubt den Bewohnern die Gesundheit. Die Elbinsel Wilhelmsburg ist ein lebens- und liebenswerter Ort, den wir erhalten möchten. Was tut die Stadt Hamburg den Menschen an, die hier leben? Wir fragen Sie: Ist diese Politik zielführend? Unsere Antwort: Nein! Daher bitten wir Sie, lokal als auch global, etwas mit uns gemeinsam zu bewirken. Unterstützen Sie diese Petition, damit wir mit einer machtvollen Stimme der Politik sagen, was wir wollen und mit Nachdruck unsere Forderung durchsetzen.
    537 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Engagierte Wilhelmsburger
  • Stoppt die Küstenautobahn A 20!
    Die geplante Küstenautobahn A 20 soll auf einer Länge von 120 km von Westerstede bis nach Drochtersen (Elbquerung) führen. Die Trasse würde einzigartige, intakte, bisher noch verkehrsarme Landschaften für immer vernichten. Sie verläuft mitten durch Moorgebiete, europäische Schutzgebiete und Streusiedlungen. Sie verbraucht rund 3.500 Hektar Fläche. Sie bedroht Existenzen. Sie trennt, versiegelt und zerstört wertvolle Landschafts – und Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie verschlingt mindestens 3 Milliarden Euro Steuergelder. Und sie hat keinen Nutzen! Neue Autobahnen schwächen den ländlichen Raum und führen zum Abbau regionaler Arbeitsplätze. Ein gutes Beispiel für derartig fatale Folgen ist die A 20 in Mecklenburg-Vorpommern. Auch für Europa ist die A 20 nutzlos: Die großen Transitströme queren Deutschland nicht etwa in Küstennähe, sondern viel weiter südlich. Für die vielzitierte Hinterlandanbindung der Seehäfen verläuft die A 20 in die falsche Richtung: Über 75 % der Warenströme aus den Seehäfen fließen nach Süden bzw. Südosten. Die A 20 aber verläuft von Westen nach Osten. Der ökologische Schaden und die Einbuße an Lebensqualität durch die A 20 wären immens: Die Trasse zerstört Biotope und Schutzgebiete. Sie widerspricht den Grundsätzen des Klima- und des Artenschutzes. Sie bedroht die Lebensgrundlage von uns allen. Mehr als die Hälfte der Trasse verläuft durch Moor- und Marschlandschaften sowie durch sensible Waldgebiete. Die Trasse verschlingt riesige Flächen: Nach Angaben der Bundesregierung hat sie hat einen Flächenbedarf von 3.448 Hektar. Das entspricht 60 landwirtschaftlichen Betrieben von durchschnittlicher Größe. In den betroffenen Regionen sinkt die Lebensqualität drastisch. Die Autobahn bringt Lärm- und Schadstoffemissionen dorthin, wo bisher noch Stille und klare Luft zum Atmen zu finden sind. Das betrifft nicht nur die Menschen vor Ort, sondern auch die Vielzahl erholungssuchender Touristen. Die A 20 ist eine Bedrohung der wertvollen und einmaligen Lebensräume im Nordwesten Deutschlands. Am 16. März 2016 hat Bundesverkehrsminister Dobrindt den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorgelegt. Danach begann die Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 2. Mai 2016 konnte jede Bürgerin und jeder Bürger Stellung dazu nehmen. Auch der Koordinationskreis der Bürgerinitiativen gegen die A20 hat eine ausführliche Stellungnahme eingereicht. Auf Grundlage der ausgewerteten Einwendungen soll der BVWP dann noch einmal überarbeitet werden, bevor er dem Bundeskabinett zum Beschluss vorgelegt wird. Machen wir dem Verkehrsminister und den Kabinettsmitgliedern jetzt deutlich, dass wir das ökonomisch und ökologisch sinnlose Groß-Projekt A20 verhindern wollen! Wir wollen dieses unsinnige Projekt nicht mit unseren Steuergeldern finanzieren! Unterschreiben Sie hier gegen die A 20! Verbreiten Sie die Aktion in ihrem Bekanntenkreis, bei ihren Freunden, in ihrer Region! Bevor das Kabinett über den BVWP beschliesst (Datum steht noch nicht fest), wollen wir die Unterschriften an den Verkehrsminister überreichen. Mehr zum Thema erfahren Sie auf: www.a22-nie.de und http://www.kompendium-a20.de/
    4.148 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Ute Bommersheim
  • Rettet die Nacht- und Autozüge
    Die Deutsche Bahn AG will bis spätestens Ende 2016 alle Nacht- und Autozüge mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen abschaffen. Stattdessen sollen ICEs, ICs und Fernbusse durch die Nacht fahren. Das bedeutet einen unakzeptablen Abbau von Service und eine Lücke im Verkehrsangebot Europas: Wer für Verbindungen wie Hamburg-Zürich oder Amsterdam-München Nachtzüge nutzt, gewinnt den Tag für Arbeit oder Freizeit. Auf längeren Strecken wie Kopenhagen-Lyon oder Berlin-Rom ersparen Nacht- und Autozüge eine Hotelübernachtung. Werden Nacht- und Autozüge abgeschafft, bedeutet das mehr Verkehr auf der Straße und mehr Kurz- und Mittelstreckenflüge. Das widerspricht den Verpflichtungen des Pariser Klimagipfels von 2015 und den selbst erklärten Klimaschutz-Zielen der DB AG. ---- Deutsche Bahn AG wants to discontinue all overnight and motorail trains with sleeping, couchette and seated cars by the end of 2016, at the latest. They will be replaced by seats-only ICE or IC trains and buses travelling overnight without any suitable sleeping accommodation. This would mean an unacceptable cutback of service and a gap in the European transport offer: By taking overnight sleeper trains for journeys such as Hamburg-Zurich or Amsterdam-Munich, people gain the day for work or leisure, making low-carbon train travel a practical and time-effective alternative to flying. On longer routes like Copenhagen-Lyon or Berlin-Rome, sleeper trains save passengers from having to stop and spend the night in a hotel. If sleeper and motorail trains are discontinued, more traffic will hit the roads and there would be more short-haul flights, in direct opposition to the obligations of the Paris Climate Summit of 2015 and the self-declared climate protection goals of Deutsche Bahn AG.
    36.896 von 40.000 Unterschriften
    Gestartet von Nicolai Meyer
  • Elektroautos ohne Grenzen
    Mit diesem Gesetz werden die Schnellfahrer auf unseren Autobahnen ein Tankstellensystem aufbauen, die Industrie bessere Elektroautos und Elektromotorräder samt neuen Batterien auf den Markt bringen, ohne dass dafür Steuergelder bereitgestellt werden müssen. Der Antrieb für die Entwicklung kommt allein von dem unbändigen Wunsch, mal richtig schnell fahren zu wollen. Der Tourismus des Schnellfahrens zahlt die Entwicklung.
    69 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Eva Sassen