• Landschaft erhalten - Weiterbau der A14 stoppen!
    Die A14 führt zur Überbauung und Zerschneidung zahlreicher Schutzgebiete, darunter die Biosphärenreservate Mittelelbe und Brandenburgische Elbtalaue, 19 Flora-Fauna-Gebiete (FFH) und 3 EU-Vogelschutzgebiete (SPA Special Protected Area). Zusätzlich zu den direkt betroffenen Flächen, droht die Beeinträchtigung und Entwertung weiterer wichtiger Schutzgebiete entlang der Trasse, darunter das FFH-Gebiet Colbitz-Letzlinger-Heide (das größte zusammenhängende Heidegebiet Mitteleuropas), das FHH- und EU-Vogelschutzgebiet Mahlpfuhler Fenn, oder das Landschaftschutzgebiet „Uchte-Tangerquellen und Waldgebiete“. Mit der parallel zur geplanten Trasse verlaufenden B189 gibt es bereits eine Fernstraße, deren Ergänzung um eine weitere Spur (2+1) sowie Ortsumfahrungen wesentlich günstiger und umweltverträglicher wäre. Auch das aktuelle Verkehrsaufkommen und die Verkehrsprognosen können den Bau einer neuen Autobahn nicht rechtfertigen. Vielmehr würde der Bau der A14 eine Zunahme des Transitverkehrs in der Region nach sich ziehen und die Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr weiter verstärken. Durch den Bau des „Hosenträgerprojektes“ werden insgesamt 6500 ha (=65km²) der land- und forstwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft versiegelt. 3550 ha Landschaft werden alleine durch den 154 Kilometer langen Neubau der A14 durch Lärm, Abgase, Licht, Reifenabrieb und Tausalz entwertet und 456 ha davon sogar direkt überbaut. Hinzu kommen tausende Hektar entlang der Trasse, denen durch geplante Industriegebiete die Versiegelung droht. Links und rechts der Trasse verlieren Immobilien ihren Wert und es erfolgt eine weiträumige Verschlechterung der Lebensqualität durch Lärm, Abgase, Licht, Reifenabrieb und Tausalz. Durch die Zerschneidungswirkung und das Verkehrsaufkommen wird der Lebensraum vieler seltener Arten zerstört und beeinträchtigt. Der Bau der A14 bindet finanzielle Mittel, die schließlich nicht mehr für alternative Verkehrsmittel, die soziale Infrastruktur, den Erhalt schon bestehender Straßen oder nachhaltige Entwicklung zur Verfügung stehen. Die Bundesregierung hat das Klimaschutzabkommen von Paris ratifiziert und sich damit verpflichtet, auch die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors zu senken. Der Bau zahlreicher neuer Autobahnen und Autobahnabschnitte verzögert jedoch die Verkehrswende und bürdet die Transformation hin zu einer CO²-neutralen Wirtschaft kommenden Generationen auf. **Helfen Sie dem Bündnis Verkehrswende-Elbe-Altmark die Kulturlandschaft zwischen Berlin und Hannover mit ihren vielen forst- und landwirtschaftlichen Flächen, Biotopen und Schutzgebieten zu erhalten!**
    6.480 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Bündnis Verkehrswende-Elbe-Altmark
  • Professionalisierung sichern im Bereich Sozialer Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung (SAGE).
    SAGE steht für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung. Berlin hat drei Hochschulen (ASH, EHB und KHSB), an denen Studierende sich für Care-Berufe in diesen Bereichen und dazugehörige Forschungsfelder qualifizieren können. An den Fachhochschulen wird – neben Lehre und Weiterbildung – geforscht, kooperiert und Politik und Praxis beraten. Junge Wissenschaftler*innen werden gefördert sowie die Organisationsentwicklung der anwachsenden Hochschulen vorangetrieben. Das alles geht nicht in überholten Hochschulstrukturen, unterfinanzierten Studiengängen und mit dem alten Lehrdeputat von 18 Semesterwochenstunden. Fachhochschulprofessor*innen haben ein doppelt so hohes Lehrdeputat wie Universitätsprofessor*innen und keine Mitarbeiter*innen. Der wachsende gesellschaftliche Bedarf an Fachkräften im sozialen und gesundheitlichen Bereich hat zu expandierenden Hochschulen (bzgl. der Anzahl der Studiengänge und der Studierenden) geführt, allerdings bei nicht adäquater Entwicklung im Bereich des hauptamtlichen Personals und der (Verwaltungs-) Strukturen – das hat eklatante Folgen für die Qualität der Bildung an den Fachhochschulen. Damit Hochschulprofessor*innen den gewachsenen Aufgaben gerecht werden können, muss das Lehrdeputat an Fachhochschulen auf 12 SWS abgesenkt werden und es braucht zusätzliche Personalressourcen, wie dies der Hochschullehrerbund hlb und Gewerkschaften schon länger fordern. Daher braucht Berlin JETZT eine Novelle der Lehrverpflichtungsordnung (LVVO)! Hochschulprofessor*innen tragen – gemeinsam mit den in den Care-Berufen Tätigen Verantwortung für die gesellschaftliche Daseinsvorsorge. Lehrende und Forschende in den SAGE-Fächern sehen sich uns der Verantwortung, soziale Fragen, gesellschaftliche Konflikte und aktuelle Krisenerscheinungen so zu bearbeiten, dass mehr soziale Gerechtigkeit geschaffen wird. Hochschulprofessor*innen haben gesicherte Existenzbedingungen, aber klärungsbedürftige Arbeitsbedingungen. Bei mehr als 50 Stunden Arbeitszeit wöchentlich sind die Arbeitsanforderungen nicht endlos steigerbar. Wir beobachten eine erhebliche Arbeitsverdichtung, verbunden mit einer Individualisierung der Überlastung. Es besteht die Gefahr einer Verschlechterung von Lehre und Forschung! Es droht ein „organisationaler Burnout“. Eine hochwertige Begleitung von Professionalisierungsprozessen sowie alle weiteren Tätigkeiten im Feld von Lehre, Ausbildung/Bildung, Forschung, Hochschulentwicklung und Praxistransfer – brauchen Zeit, mehr neue Personalressourcen und eine angemessene strukturelle Unterfütterung! Foto: luckybusiness / 123RF
    473 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Jana Seppelt Picture
  • #Schattenfamilien fordern #BildungAberSicher
    Wir haben Angst: Angst um die Gesundheit und das Leben unserer Kinder, von denen viele lebenszeitverkürzend erkrankt sind und eines besonderen Schutzes bedürfen. Angst um unsere Gesundheit und unser Leben, ständige Sorge zu erkranken und für unsere Kinder nicht da sein zu können. In der Debatte über Infektionsschutzmaßnahmen und Lockerungsforderungen finden unsere Bedürfnisse kaum Berücksichtigung. Wir werden politisch, gesellschaftlich und medial nicht wahrgenommen. Wir leben in einer Grauzone, im Schatten der Debatte, wir sind #Schattenfamilien und wir haben besondere Probleme. Während Erwachsene mit Vorerkrankungen zunehmend geimpft werden, steht die Zulassung eines Impfstoffes für Kinder und Jugendliche noch aus. Uns #Schattenfamilien ist aber die Bildung unserer Kinder genauso wichtig wie anderen Familien, die soziale Isolation ist auch für unsere Kinder eine starke Belastung. Doch schon eine Befreiung von der Präsenzpflicht an Schulen ist häufig nur nach langen Auseinandersetzungen mit den Schulleitungen möglich. Selbst nach einer Aufhebung der Präsenzpflicht stehen wir vor weiteren Problemen. In vielen Bundesländern haben Testverweigerer einen Anspruch auf Distanzunterricht. Unsere Kinder aber nicht: Sie erhalten lediglich Aufgabenzettel oder gar nur Lehrplaninhalte. Durch die Pandemie haben unsere Kinder ihr Anrecht auf Teilhabe an Bildung anscheinend verloren. Die alleinerziehenden oder einkommensschwachen Familien unter uns stehen täglich vor der schwierigen Entscheidung, entweder zusammen mit dem Kind zu Hause zu bleiben, um es vor einer Infektion zu schützen, oder aber weiter der Erwerbstätigkeit nachzugehen, um den Job nicht zu verlieren und die Familie ernähren zu können. Hort- und Kindergartengebühren müssen häufig weiter bezahlt werden, obwohl das Kind diesen Platz nicht in Anspruch nehmen kann. Alle drei Monate fallen Gebühren für die erforderlichen Atteste zur Präsenzbefreiung an. Für manche Haushalte ist das viel Geld. Mitunter sind teure Fahrten in andere Bundesländer erforderlich, da sich seit dem vergangenen Sommer Kinderärzte zunehmend weigern, Atteste auszustellen. Gleichzeitig sehen wir uns dem Vorwurf ausgesetzt, wir würden unseren Kindern die Bildung verwehren wollen, etwa durch Schulleiter, die, obwohl fachfremd, unsere Atteste anzweifeln. Es muss Schluss sein damit, dass unseren Kindern die Teilhabe an sicherer Bildung verwehrt wird. Es muss Schluss sein, dass unsere Bedürfnisse als #Schattenfamilien von der Politik ignoriert werden. Erstunterstützer*innen: #BildungAberSicher Initiative für mehr Infektionsschutz an Schulen und Kitas https://twitter.com/BildungSicher Marcus Mittermeier Schauspieler Dr. Jana Schroeder Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie, Infektologin Sigrid Beer MdL B90/Die Grünen im LT NRW, Bildungspolitikerin Dr. Christian Kröner Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Allgemeinmedizin Karoline Preisler Volljuristin, Politikerin Dr. med. Cornelia Werner Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Nina Schötzau Kinderärztin Andreas Wagner Mitglied des Bundestages, Heilerziehungspfleger Prof. Dr. Michael Meier Professur für angewandte Chemie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Jochen Ott Landtagsabgeordneter für Köln, stellv. Fraktionsvorsitzender und schulpolitischer Sprecher der SPD Fraktion NRW Eberhard Schlie Kinder- und Jugendpsychologe Irina Götz Fachärztin für innere Medizin Marc Hanefeld Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt, Facharzt für Anästhesie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement Dipl.-Päd. Cornelia Beeking Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Jasmina Kuhnke Autorin, Journalistin Dr. Peter Neumann Schriftsteller Dr. med. Sebastian Goß Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin Dr. theol. Philipp Kurowski Pastor der ev.-luth. Kirchengemeinde Großsolt-Kleinsolt Prof. Dr. Johanna Sprondel Professorin für Kommunikationswissenschaften Tommy Krappweis Autor, Regisseur, Produzent Marcus Richter Journalist & Moderator Dr. Nicolas Wöhrl Physiker, Podcaster Derya Türk-Nachbaur SPD Bundestagskandidatin für WK 286 Michael Knödler Stellvertretender Landesvorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg, Regionalrat Dr. Felix Lorang Facharzt für innere Medizin und Kardiologie, Notfallmedizin, klinische Akut- und Notfallmedizin Dr. phil. Hilmar Preuß Freier Wissenschaftler, Autor Wolfgang M. Schmitt Podcaster und YouTuber Susanne Mierau Diplom- Pädagogin, Autorin Katharina König-Preuss MdL DieLinke Thüringen Dr. Christian Siemering Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Henning Höppe Professor für Festkörperchemie und Materialwissenschaften Dr. Ing. James Daniell Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology, KIT Georg Kurz Bundessprecher Grüne Jugend Mario Sixtus Filmemacher und Autor Anke Domscheit-Berg Bundestagsabgeordnete, Die Linke Sandro Witt Gewerkschafter Sebastian Roloff Rechtsanwalt, Bundestagskandidat München-Süd Ricardo Lange Intensivkrankenpfleger Prof. Pierfrancesco La Mura, Ph.D Professor für Wirtschafts- und Informationswissenschaften Raul Krauthausen Aktivist für Inklusive und Barrierefreiheit Lara Herter Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg Annamária Fábián Wissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern, eins von ihnen mit körperlicher Behinderung Dr. Zoë Hyde, MPH, PhD Epidemiologist, University of Western Australia Natascha Strobl Politikwissenschaftlerin, Autorin, Analytikerin, Publizistin Volksverpetzer - Blog gegen Fake News und Desinformation https://twitter.com/Volksverpetzer StadtschülerInnenrat Frankfurt am Main https://twitter.com/ssrfrankfurt UnionWatch https://twitter.com/watch_union ZIVD e.V. https://twitter.com/ZIVD_eV
    2.828 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Sabine Reißig Picture
  • Städte begrünen, zukunftsfähig & klimafreundlich gestalten
    Lebendige Natur als „grüne Infrastruktur“ in unseren Städten ist die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschen und die Lebensqualität in Städten. Doch in Zukunft werden sich Städte und Orte aufgrund des Klimawandels noch schneller erhitzen, bleiben die Stadtbilder weiterhin unverändert. Studien haben gezeigt, dass die Durchschnittstemperaturen in Städten deutlich höher sind im Vergleich zu Plätzen außerhalb der Städte. Grund sind mangelnde Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas wie fehlende Grünflächen, Wasserplätze und natürliche Hausbegrünungen. Diese dienen nicht nur zur Verbesserung des Stadtklimas, vor allem während heißer Sommer, sondern auch zur Bewahrung der biologischen Vielfalt und zur allgemeinen Luft- und Schadstoffverbesserung in Städten. Speziell die durch den Verkehr und Industrie verursachten Emissionen tragen dazu bei, dass sich Städte rasanter erhitzen und natürliche Ausgleiche fehlen. Öffentliche Grünanlagen sind demnach nicht nur im Sinne der Natur, sondern vor allem dienen diese dem Menschen und dessen eigener Gesundheit. Gleichzeitig können angemessene Grünflächen als Erholungsorte für Menschen dienen und dazu beitragen, dass Artenvielfalt erhalten bleibt. Konkrete Maßnahmen und Konzepte können die „grüne Infrastruktur“ voranbringen und Bund, Länder sowie Kommunen verpflichten Mindestgrünflächenanteile in Städten durchzusetzen. * konkrete Konzept- und Umsetzungspläne für Bund, Länder und Kommunen, um Städte klimafreundlich und zukunftsfähig zu gestalten. Hierzu gehören unter anderem Maßnahmen und Ideen für die Verbesserung der Luftqualität in Städten, die Gestaltung von Stadtbildern durch Begrünungen, Rückzugsorte und Grünanlagen besonders in Großstädten mit mangelnden Grünflächen, urbaner Kleingartenanlagen, naturnahen Wasserplätzen, Pflanzung von Bäumen, insektenfreundlicher Blumenwiesen und Insektenhotels. JETZT UNTERSCHREIBEN!
    223 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Marvin Rüb Picture
  • Hundefreilauffläche
    Die Hundesteuersätze sind öffentlich einsehbar, es wird seit Jahren von den Hundehaltern Steuern bezahlt ohne etwas dafür zurück zu bekommen. Die wenigen 1000 Euro für Hundekotbeutel schlagen hier seit wenigen Jahren auch nicht gross ins Gewicht. Aber weshalb eine solche Fläche unerlässlich ist: Hunde brauchen das ganze Jahr über Freilauf und Soziale Kontakte und nicht nur von August bis März. Von April bis Juli besteht Leinenpflicht aufgrund der Brut- und Setzzeit. Rundherum ist hier wundervolle Natur, was aber auch bedeutet das die Vierbeiner in dieser Zeit selten bis gar nicht mit anderen Hunden frei spielen können oder auch nur frei ohne Leine geführt werden dürfen. Ich schlage daher eine Freilaufanlage nach dem Beispiel unzähliger anderer Gemeinden oder Kleinstädten vor. Die Fläche könnte im Randgebiet oder auch innerorts sein, eine entsprechende Einzäunung mit 1-2 Eingangszonen müssten vorhanden sein.
    17 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Nicol Dziminski
  • 550.000 Wohnungen in einer Hand ?
    In allen Ballungszentren, ob Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln oder München steigen die Mieten in rasantem Tempo. Die Wohnungsindustrie ist schon lange auf den Trichter gekommen, das es da sehr viel zu verdienen gibt, da es bislang keine gesetzliche Regelung gibt, die eine Mietsteigerung effektiv und wirksam verhindert. Schon jetzt sind die Mieten so hoch, das Menschen aus ihren Wohnungen ausziehen, da sie sich die Miete nicht mehr leisten können. Viele Menschen müssen 50% und mehr ihres Verdienstes aufbringen, um da bleiben zu können, wo sie zum Teil jahrzehntelang gelebt haben. Rentner-innen mit schmaler Rente, Geringverdienende und prekär Beschäftigte hangeln sich von Monat zu Monat und geraten dann doch in Hartz 4 oder in die Schuldenfalle. Die "großzügige" Geste einen Mietendeckel bis 2024 einzuziehen des dann größten Wohnungskonzerns, der Stadt Berlin 20.000 Wohnungen zu verkaufen, sowie das Versprechen neuen Wohnraum zu schaffen, ist das Zuckerbonbon, das die Regierenden lutschen dürfen, damit ab 2024 - wenn auch zunächst in Maßen - der neu fusionierte Konzern wieder richtig abkassieren zu kann. Die jetzigen Angebote der beiden Wohnungskonzerne sind wenig glaubhaft, zumal sich sicherlich Wege finden lassen über andere Notwendigkeiten, wie z.B. Renovierungen und Modernisierungen, dann doch zu stattlichen Gewinnen zu kommen. Und nur darum geht es: Gewinn für Aktionäre ! Der Plan der Fusion hat noch eine andere wichtige Funktion: er soll verhindern, das die Deutsche Wohnen enteignet werden kann. Die städtischen und staatlichen Kassen sind – nicht zuletzt aufgrund der Pandemie – leer. Die Steuereinnahmen fallen, da Schließungen und Lockedown zu nur geringer oder keiner Geschäftstätigkeit in weiten Bereichen geführt haben. Der nach der Fusion zur Debatte stehende Wert des Gesamtkonzerns wird derartig astronomisch hoch sein, das es sich wohl weder die Stadt Berlin noch die Bundesregierung erlauben wird und voraussichtlich auch nicht kann, die dann fällige Entschädigungssumme aufzubringen. Und: diesen Deal noch vor der Bundestagswahl durchzubringen, ergibt ebenfalls Sinn, da nicht sicher ist, ob eine Regierung unter grüner Beteiligung, diese Fusion nicht verhindern wird. Spekulation mit einer der wichtigsten Lebensgrundlagen der Menschen und die weitere Abzocke von Mietern, macht ein weiteres Mal die Menschen zu Objekten von Geschäft und Gewinnsucht. Das sollten wir gemeinsam verhindern !
    94 von 100 Unterschriften
    Gestartet von H-J Mosbach
  • Keine Steuergelder für Schlachthof in Rottenburg
    Liebe Rottenburger*innen, es betrifft uns alle. Der Gemeinderat möchte entweder den vorhandenen Schlachthof erhalten oder einen Neubau mit unseren Steuergeldern in Millionenhöhe beschließen. Für die jährlich über 6000 Tierkinder, Schweine, Lämmer, Rinder… bedeutet dies ein weiteres sinnloses Leiden und ein qualvoller Tod in Rottenburg. Die Tiermast verschmutzt unser Grundwasser mit Nitrat, gefährlichen Keimen und Resistenzen, die sich dadurch großflächig in der Umwelt verbreiten, das beweisen renommierte Studien. Wir haben ein Grundrecht auf die Reinheit unseres Wassers. Eine aktuelle Aufdeckung von Greenpeace zeigt, dass viele Schlachthäuser Ihre blutigen Abwässer in unsere Flüsse ableiten. Mit Ihnen gelangen antibiotikaresistente Keime, auch solche bei denen Resistenzen gegen das wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin nachgewiesen wurden in unser Wasser. Leider gehören Antibiotikaresistenzen genauso zur Tierhaltung wie Tierleid, die Befeuerung der Klimakrise sowie der Verlust der Artenvielfalt. Schlachthäuser unterstützen die Umweltzerstörung drastisch: Der Regenwald wird für Tierfutter abgeholzt und zerstört, der Welthunger wird unterstützt, Co2 durch Tierzucht trägt massiv zur Klimaerwärmung bei. Weitere Treibhausgase, die bei der Tierzucht entstehen, wie Methan und Lachgas haben ein hohes Treibhauspotenzial: Methan wirkt etwa 21-mal und Lachgas rund 310-mal schädlicher als CO2. Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich. Die Landwirt*innen geraten immer mehr unter Druck, da die Tiermast nur im großen Stil rentabel ist. Laut der lokalen Politik muss ein größerer Schlachthof her, um diesen Trugschluss zu erfüllen. Zu diesem Zweck hat die Stadt Rottenburg einen Bürgerrat einberufen, der aber nicht objektiv sein kann, denn in diesem Gremium sitzt kein*e einzige*r Vertreter*in der Tiere und der Umwelt. Im Gegenteil, in diesem Ausschuss finden sich nur Vertreter*innen der landwirtschaftlichen Tierhalter*innen. Ein Gemeinderatsmitglied geht sogar so weit und setzt sich mit einer groß angelegten Initiative zum Erhalt des bestehenden Schlachthofes ein. Es wurde ein Fleischproduzent dazugeholt und eine Planung erstellt. Die Stadt Rottenburg will diesen Unternehmer mit bis zu 40 % der Kosten des Neubaus unterstützen. 40 % von Millionen – finanziert von uns Steuerzahler*innen – vom Gemeinderat befürwortet. Auch die Stadt Balingen möchte sich zusätzlich mit eigenen Steuergeldern beteiligen. - Vertreter*innen der Tiere sind bei diesem Vorgehen unerwünscht - Das Töten der Tiere in der bestehenden regionalen und traditionellen Weise macht moralisch, ethisch und wirtschaftlich keinen Sinn. Was wir brauchen ist ein Wechsel zur pflanzlichen Ernährungsweise. Wir wissen es alle, der Verzehr von Fleisch ist laut WHO ungesund. Fleisch ist stark krebserregend und wird wie Tabak in Stufe 1 und Stufe 2 eingestuft. Wir müssen jetzt der Klima und Umweltkatastrophe entgegenwirken. Die vorhandene Pandemie wird nicht die letzte sein, die dadurch entstanden ist, dass Menschen Tiere und deren Milch- und Eierprodukte essen. Unsere Gesellschaft begreift, dass Tiere keine Lebensmittel sind sondern fühlende Lebewesen. Ihre Kaufentscheidung tendiert immer mehr dahingehend, sich pflanzlich zu ernähren. Der Schlachthof wird schon bald unrentabel sein. Die Initiative „Rottenburg für Tiere“ will verhindern, das Millionen unserer Steuergelder dafür eingesetzt werden um die Gewalt an Mensch und Tier weiter zu führen. Wir setzen uns für eine gewaltfreie Landwirtschaft ohne Blutvergießen, Leiden und Schmerzen, ohne Umweltzerstörung und Artensterben und ohne Krankheiten für alle Lebewesen ein. Wir appellieren an alle Fraktionsmitglieder des Gemeinderates, sich aktiv für eine zeitgemäße Bio-Vegane Landwirtschaft einzusetzen und diese zu fördern. Rottenburg setzt sich gegen Rassismus ein. Es wird Zeit, aktiv gegen den gelebten Speziesismus* in unserer Gesellschaft vorzugehen. Eine Fehlinvestition in die Zukunft unserer Kinder für die kommenden 25 Jahre muss verhindert werden! Wir brauchen ihre Unterstützung, um dem Gemeinderat aufzeigen zu können, welche grausamen Konsequenzen es für die Tiere, die Umwelt und uns Bürger*innen haben wird, wenn eine Erhaltung oder der Neubau des Schlachthofs beschlossen wird. Sollten wir mit dieser Petition und Ihrer Unterstützung die Möglichkeit zum Gespräch gewinnen, haben wir die Chance, die Entscheidung dahingehend zu beeinflussen, dass es in Rottenburg für alle Menschen und Tiere eine gewaltfreie Zukunft geben wird. Menschen und Tiere haben das Recht zu leben. Vielen Dank Initiative - Rottenburg für Tiere * moralische Diskriminierung von Lebewesen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Quellenverzeichnis: https://www.bund.net/fluesse-gewaesser/nitratstudie/ https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-recherche-schlachthoefe-verbreiten-mit-abwasser https://www.who.int/news-room/q-a-detail/cancer-carcinogenicity-of-the-consumption-of-red-meat-and-processed-meat https://www.bevela.de/ #RottenburgfürTiere - Rottenburg Animal Save https://www.facebook.com/rottenburganimalsave/
    1.334 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Initiative Rottenburg für Tiere Picture
  • Wir fordern den Plan zu überdenken und nach einer Alternative zu suchen.
    Auf einstimmige Empfehlung des Kulturausschusses hat der Verwaltungsausschuss jetzt den Weg für den Neubau der Stadtbücherei frei gemacht. Das Gremium entschied, die notwendigen Schritte für den Bau, der zwischen dem Marstall und dem neuen Kreishaus entstehen soll, sowie die Umgestaltung des Marstalls einzuleiten. Sechs Bäume müssen gefällt werden, und zwar jeweils eine Blutpflaume, Eberesche, Esche, Kastanie, Walnuss und Hainbuche. Der immer weiter voranschreitende Klimawandel macht es essentiell, dass wir Bäume erhalten. Denn als CO²-Speicher und Sauerstoff-Produzenten leisten sie einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen globale Erwärmung. Für den Bau der neuen Bibliothek neben dem Marstall werden 6 Bäume gefällt. Das finden ich und meine Mitstreiter*innen von FFF Winsen gar nicht gut. Wir fordern den Plan zu überdenken und nach einer Alternative zu suchen. Neue Flächen zu versiegeln und Bäume zu roden, während es in der Stadt einige leerstehende Gebäude (die dringend saniert werden müssten) gibt, halten wir für unangebracht.
    180 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Jakob Duden
  • Verkehrswende jetzt: Stoppt den Ausbau der A20!
    Die A 20 wurde in den 1990er Jahren als Ost-West-Verbindung von der Uckermark (Brandenburg) bis Weede (Schleswig-Holstein) gebaut. Klimaschutz spielte bei den Planungen keine Rolle – auch nicht für die 200 km lange Neubaustrecke von Weede bis Westerstede, für die bislang in noch keinem Abschnitt eine Baugenehmigung vorliegt. Dabei ist der Baustopp der A 20 auf Grund der hohen Umweltschädlichkeit, des geringen verkehrlichen Nutzens und extrem hoher Kosten besonders zwingend, denn: * Die A 20 ist das Neubauprojekt mit dem größten Schaden an unzerschnittenen Naturräumen des gesamten Bundesverkehrswegeplans (die Zerstörung umfasst 19.000 ha). * Die A 20 ist eines der Projekte, die das Umweltbundesamt zur Streichung vorgeschlagen hat, um den Flächenverbrauch zu begrenzen. Durch den Bau der A 20 würden 1.951,6 ha verbraucht - eine Fläche so groß wie 2733 Fußballplätze. * Ca. 80 % der geplanten Autobahn führt durch Marschland und Moore – ganz besonders bedeutsame CO2-Speicher. Außerdem werden Waldgebiete – wichtige Sauerstoff-Produzenten – zerschnitten, wie z.B. der Segeberger Forst, zweitgrößter Wald Schleswig-Holsteins oder die Malse im Elbe-Weser-Dreieck. * Die veranschlagten Kosten der A 20 haben sich in den letzten vier Jahren verdoppelt und sind derzeit bei 6-7 Milliarden € angesetzt. * Der verkehrliche Nutzen der A 20 ist mit prognostizierten 19.000 Fahrzeugen pro Tag so gering, dass er keinen Autobahnbau rechtfertigt – zumal ein Großteil dieser Prognose zusätzlich erzeugter Verkehr sein dürfte. **Fazit: Die A 20 ist weder aus ökologischen, finanziellen noch verkehrlichen Gründen vertretbar – deshalb: keine A 20. Alternativen sind machbar!**
    15.209 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Mester (Fridays for Future)
  • Schluss mit kostenlosen Retouren im Onlinehandel
    Im vergangenen Jahr wurden 280 Millionen Pakete und 487 Millionen Artikel nach der Bestellung wieder an den Händler zurückgeschickt. Einer Studie der Forschungsgruppe Retourenforschung an der Universität Bamberg, die bereits Ende April veröffentlicht wurde, zufolge bedeutet dies, dass jedes sechste Paket und jeder achte Artikel retourniert werden. Die Retourfreude der Deutschen verursacht den Forschern zufolge eine Umweltbelastung von 238.000 Tonnen CO2. (Diese Daten sind aus 2019! Durch Corona werden die Zahlen 2020 + 2021 deutlich höher ausfallen!). Jeder sollte natürlich selbst überlegen, ob man 3 Sweatshirts verschiedener Größen bestellen muss, um anschließend 2 nicht passende zurück zu schicken. Da wär eine Rücksendegebühr zumindest eine Hemmschwelle. Eine gesetzliche Regelung ist überfällig! Quelle: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/retourenforscher-will-ruecksendegebuehren-fuer-zurueckgeschickte-pakete-verlangen-2019-6/
    2.271 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Helge Rau
  • Der Kreis Wesel sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Das Bundesverfassungsgericht hat das Klimaschutzgesetz am 29.04.2021 als “teilweise verfassungswidrig” eingestuft, weil es die Freiheitsrechte künftiger Generationen nicht genug schützt. Das stärkt die Forderungen in unserer Petition sehr - wenn wir für unseren Wahlkreise noch lauter werden. Jetzt unterschreiben! Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” bitten wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch - und messen sie im Wahlkampf an ihren Taten. Unterschreiben Sie bitte jetzt. So sagen wir unseren Abgeordneten: Ihr Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - Umweltbundesamt (UBA) 2020: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Bundesverfassungsgericht 2021: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    263 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Hans-Peter Weiß
  • Alle Baumfällungen auf der Montabaurer-Höhe sofort stoppen!
    Stoppt das Abholzen aller gesunden und kranken Laubbäume wie z.B. Buchen! Wir brauchen sie im Zeichen des Klimawandels und um einen neuen Mischwald auf der Montabaurer Höhe entstehen zu lassen. Stoppt das Abholzen der restlichen lebenden und auch der abgestorbenen Fichten! Ihr Totholz schützt den Baumnachwuchs, dient ihm als lebensnotwendigen Wasserspeicher und Nährstofflieferant und verhindert ein Austrocknen des Waldbodens. Stoppt das "Säubern der Waldböden" von Totholz! Die "nackten" Waldböden werden von der direkten Sonneneinstrahlung aufgeheizt und trocknen aus. Das Regenwasser kann nicht mehr gespeichert werden oder verdunstet sofort an der Oberfläche, dies hat zur Folge, dass unser Grundwasser sinkt, aus dem wir unser Trinkwasser beziehen! Unterschreibt für Euren Wald, Euer Trinkwasser und ein besseres Klima!  Mit einer Unterschrift entstehen keine Verpflichtungen für den Unterschreiber, er/sie zeigt mit dieser Unterschrift lediglich, dass er/sie unsere Petition unterstützt. Wir danken allen, die uns helfen den Wald zu erhalten und ihn wieder natürlich aufzubauen, da er vielen Menschen Wasser und Erholung bietet.
    495 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Mark-Aurel Gregor