• Ausrufung des Klimanotstandes in Wiesbaden
    Durch das Ausrufen des Klimanotstands soll die Stadt Wiesbaden offiziell anerkennen, dass der menschengemachte Klimawandel eine akute und gegenwärtige Gefahr für das Leben der Menschen und vieler weiterer Lebewesen darstellt und sich darüber hinaus verpflichten, unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte und mit höchster Priorität sofortige und entschlossene Anstrengungen zum Klimaschutz zu leisten. Bei jeder Entscheidung des Stadtrats und der Stadtverwaltung ist fortan zu prüfen, ob diese mit den Klimaschutzzielen vereinbar ist. Zur Durchsetzung der Klimaschutzziele fordern wir die Einrichtung einer unabhängigen Bürgerversammlung, die mit Mitteln partizipatorischer Demokratie an der lokalen Klimapolitik teilnimmt.
    416 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Extinction Rebellion Wiesbaden Picture
  • Keine 380-kV-Freileitung in Darum und Lüstringen
    Wusstest Du schon, dass … … durch die 380-kV-Freileitung unsere Kulturlandschaft dauerhaft zerstört wird? … eine 60-80 m breite Schneise entlang der geplanten Stromtrasse entsteht, in der keine Bäume und Sträucher mehr wachsen dürfen? … eine Erdverkabelung auch über längere Strecken in diesem Abschnitt technisch möglich wäre und somit die Auswirkungen der Trasse auf unsere Natur verringern würde? … am 8.7.2019 die Frist für die Einreichung von Einwendungen betroffener Bürger gegen das geplante Vorhaben endet?
    918 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Jonathan Handt Picture
  • Besseres Klima, mehr Sicherheit: SUVs raus aus unseren Städten
    In Zeiten von Klimakatastrophe und Dürregefahr, inzwischen auch in Deutschland greifbar, zählen Taten. Diese Maßnahmen setzen wenigstens ein bescheidenes Zeichen gegen die Exzesse der Automobil-Gesellschaft und für mehr Lebensqualität. Die Nachteile der SUVs und Geländewagen in Kürze: ● Sie verursachen starke Gefühle von Unsicherheit, weil sie übermotorisiert, deutlich breiter und höher als normale Autos und doppelt so schwer wie Kleinwagen sind. Zudem ist ihr Wendekreis groß. ● Sie stoßen doppelt so viel CO2 wie Kleinwagen aus und erheblich mehr Stickoxide. ● Sie verbrauchen deutlich mehr Sprit. ● Wegen breiterer Reifen und höherem Druck auf die Straße haben sie mehr Reifenabrieb, sind deshalb lauter und hinterlassen mehr Feinstaub und Mikroplastik. ● Sie brauchen viel Platz: 130 Kleinwagen passen auf die Fläche von 100 SUVs. ● Ihre Produktion verbraucht überdurchschnittlich viel Ressourcen. Dr. Wolfgang Storz, Offenbach Claus Fokke Wermann, Frankfurt Detlef zum Winkel, Frankfurt
    662 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Storz
  • Bremer Dekade des Klimanotstands
    Wer im Jahre 2019 noch eine Begründung braucht, der/die sei auf diese Links verwiesen: Hintergrundpapier von Germanwatch zur Klimakrise: https://germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/GW-Klimakrise-WEB_0.pdf Kiel beschließt Klimanotstand: https://www.deutschlandfunk.de/kiel-beschliesst-klimanotstand-wenn-wir-das-1-5-grad-ziel.1769.de.html?dram:article_id=449103 Mehrzahl der Deutschen ist unzufrieden mit der Klimapolitik: https://www.deutschlandfunk.de/studie-mehrzahl-der-deutschen-unzufrieden-mit-klimapolitik.2850.de.html?drn:news_id=1012104 UN-Bericht zum Artenschutz-"Eine Million Arten werden aussterben": https://www.zdf.de/nachrichten/heute/interview-weltbiodiversitaetsrat-bericht-100.html Klimastudie von Campact: https://blog.campact.de/2019/03/klimastudie/ Ansonsten nützen wir den Platz hier, um die Unterstützung von Instituten und Personen des öffentlichen Lebens kenntlich zu machen. Wer aufgenommen werden möchte, schreibe bitte eine Nachricht an mitmachen@dekade-des-klimanotstands. Twitter: https://twitter.com/klimanotstandhb Instagram: https://instagramm.com/klimanotstandhb
    234 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Mark Wege, Initiative Einfach Einsteigen Picture
  • Keine Holzkohle in Europa aus Tropenholz
    Warum muss Tropenholz illegal rund um den Äquator eingeschlagen werden um Holzkohle für Europa günstig zu produzieren. Schliessen wir endlich in Europa diese Graumarkt für Holzkohle aus Tropenholz. Es gibt viele Alternative, wie man heute mit modernsten Methoden in Europa auch kostengünstig Holzkohle aus Laubholz herstellen kann und gleichzeitig noch die Abwärme nutzen kann zur Stromgewinnung und damit die Haushalte zu beheizen.
    92 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Reinhard Geißler
  • Klimanotstand ausrufen - jetzt!
    Ist der Klimanotstand ausgerufen, werden alle Vorhaben der Exekutive unter einen Vorbehalt gestellt. D.h. eine Komission aus unabhängigen Experten schaut sich an, welche Auswirkungen die Maßnahmen auf das Klima haben. Je nach dem Ergebnis der Prüfung werden die Planungen dann durchgeführt oder bei Klimaschädlichkeit verworfen.
    52 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Hans-Joachim Streicher
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Sachsen braucht mehr Jugendbeteiligung!
    Das Weltaktionsprogramm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ der UNESCO präzisiert in einer detaillierten Roadmap zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms fünf wesentliche Handlungsfelder: Eines davon (Priority Action Area 4) ist es, die Jugend zu befähigen und sie zu mobilisieren, BNE umzusetzen („Empowering and mobilizing youth“ S. 22-23 Unesco Roadmap for Implementing the Global Action Programme on Education for Sustainable Development). Dazu sollen BNE-Maßnahmen speziell für Jugendliche entwickelt werden. Die herausragende Stellung der jungen Menschen wird im Nationalen Aktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung, der am 20.06.2017 von der Nationalen Plattform (dem obersten Lenkungsgremium für die Umsetzung des Weltaktionsprogramms in Deutschland) verabschiedet wurde, präzisiert. Der NAP hebt klar hervor, dass „junge Menschen […] unverzichtbare Akteurinnen und Akteure [sind], wenn es um die Gestaltung von Zukunft und Transformation geht. Sie müssen durch wirksame Beteiligung und Mitsprache in der BNE jugendgemäß eingebunden werden. Nur so kann sich neues Handeln unter Beteiligung aller entfalten“ (Nationaler Aktionsplan BNE S.70) Sowohl das BMBF (Bildungsministerium für Bildung und Forschung) als auch das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) haben sich im NAP dazu verpflichtet, Commitments umzusetzen, um die Jugend langfristig zu beteiligen. Das BMBF hat dazu das Jugendbeteiligungsgremium youpaN finanziert, das aus 20 jungen Menschen besteht, welche in den Fachforen, der Nationalen Plattform, in bundesweiter Kooperation und direkt vor Ort an der Umsetzung von BNE arbeiten. Wir empfinden es als äußert bedauerlich, dass in dem Prozess zur Erstellung der Sächsischen Landesstrategie zu BNE junge Menschen nicht systematisch beteiligt worden sind. Außerdem ist es für uns überhaupt nicht nachvollziehbar, dass das prioritäre Handlungsfeld Jugend, das durch den NAP detailliert ausgestaltet wurde, und zu ersten langfristig angelegten Jugendbeteiligungsprozessen geführt hat, von der BNE-Landesstrategie Sachsen in keiner Weise berücksichtigt wurde. Folgerung/Forderung: Deshalb sollte die am 22.01.2019 von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedete Sächsische Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dahingehend erweitert werden, dass junge Menschen in angemessener Weise an der Umsetzung von BNE in Sachsen beteiligt werden. Wir fordern die Landesregierung Sachsen dazu auf, in Anlehnung an den NAP (insbesondere an S. 70/71) ein eigenständiges Jugendforum einzuführen, das in gleichberechtigter Weise mit anderen Stakeholdern und Expertengremien die Landesstrategie BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen umsetzt. Dieses Jugendforum soll die Möglichkeit haben, in einem von ihnen mit gestalteten Rahmen eigene Initiativen zur Umsetzung von BNE zu ergreifen, die von der Landesregierung wertschätzend aufgenommen und berücksichtigt werden. Junge Menschen sollen in sämtlichen Prozessen – angefangen von der Überarbeitung der Lehrpläne, um diese BNE-gerechter zu machen, über Gespräche mit Expert*innen zum Thema BNE bis hin zur Evaluierung von Maßnahmen zur Umsetzung von BNE – eingebunden werden und Möglichkeiten haben, ihre Sicht nicht nur zu äußern, sondern diese Prozesse aktiv mitzugestalten. Außerdem fordern wir, ähnlich zu den bereits existierenden Formaten auf Bundesebene, youcoN und youprO, regionale Konferenzen zu BNE durchzuführen, sowie Mittel für eigenständige Projekte von jungen Menschen zum Thema BNE bereitzustellen. Ferner sollte die Landesregierung die finanziellen und personellen Mittel zur Verfügung stellen, um jungen Menschen zusätzliche Möglichkeiten zu geben, an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE auf lokaler Ebene mitzuwirken, wie es auch im NAP als explizites Ziel geäußert wird. Die Erstellung eines umfassenden Jugendbeteiligungskonzeptes muss den Rahmenbedingungen in den Bundesländern angepasst werden. Bei diesem Prozess ist es unabdingbar, dass wir junge Menschen miteinbezogen werden. Das youpaN bringt dazu gerne die bereits gemachten Erfahrungen auf Bundesebene ein. Wir als junge Generation stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Wir müssen jetzt die entscheidenden Weichen stellen für eine friedliche und nachhaltige Welt. Es geht um unsere Zukunft und deshalb haben wir das Recht mitzubestimmen was wir lernen und wie zukunftsfähige Bildung aussieht!
    185 von 200 Unterschriften
    Gestartet von youpan - Jugendpanel zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung Picture
  • Kein Torfabbau im Grienenbergsmoor
    Das Grienenbergsmoor in der Gemeinde Hagen i.Br. liegt in einer uralten Flussrinne und ist eines der letzten naturnahen Regenmoore (Hochmoore) im Landkreis Cuxhaven. Trotz zeitweisen Torfabbau haben sich nahezu unberührte Flächen mit typischen Pflanzen wie Torfmoosen, Wollgräsern, Weißem Schnabelried und Sonnentau halten können. Auch seltene Tiere wie Bekassinen und Kreuzottern sind hier zu Hause. Ein weiterer (oder erneuter) Torfabbau durch die Firma Compo/Kingenta ist aber nicht ausgeschlossen und würde diesen selten gewordenen Hochmoor-Lebensraum komplett zerstören. Ein Torfabbau widerspräche allen Bemühungen zum Natur-und Klimaschutz.
    391 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Claudia Theis Picture
  • Tempolimit 120 auf der A 7
    Die Datenlage ist eindeutig und unzweifelhaft: ein Tempolimit auf Autobahnen reduziert Anzahl und Schwere von Verkehrsunfällen, reduziert die Anzahl von Staus und reduziert den Ausstoß von CO2. Der mündige Wähler weiß, dass nur aus wahltaktischen Gründen an der unbeschränkten Geschwindigkeit festgehalten wird. Klimaschutz jetzt!
    46 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Dirk Stilke
  • Kein Handelsabkommen (Mercosur) mit Brasiliens Präsident Bolsonaro
    Die Europäische Union darf, wenn sie nicht ihre eigenen Ansprüche an Ethik und Moral verraten will, keine Handelsverträge mit Regimen schließen, die genau gegen diese Wertvorstellungen verstoßen. Das Europäische Parlament hat bereits zweimal mit deutlicher Mehrheit beschlossen, dass mit Staaten, die das Pariser Klimaschutzabkommen torpedieren, keine Handelsverträge geschlossen werden dürfen. Wir müssen unsere viel beschworenen Werte auch dann verteidigen, wenn es um Arbeitsplätze und Profit geht. Die EU wird unglaubwürdig, sowohl nach außen, als auch nach innen, wenn sie in Handelsfragen ihre eigenen Grundsätze negiert. Die Menschenrechte und die Umwelt sind ein höheres Gut, als der freie Handel um jeden Preis. Wir alle wissen, spätestens seit die Friday4Future-Bewegung das Thema massiv ins öffentliche Interesse gerückt hat, und die Medien ständig darüber berichten, dass wir etwas gegen die menschengemachte Klimaveränderung und das Artensterben unternehmen müssen. Die Wissenschaft ist sich einig, dass ein "Weiter so" ins selbstgemachte Chaos führt. Es gibt konkrete Forderungen, die Natur nicht weiter über Gebühr zu belasten. Z.B. muss der CO2-Ausstoss und der Raubbau an nicht-erneuerbaren Rohstoffen massiv reduziert werden. Aber auch unser Umgang mit den nachwachsenden Rohstoffen, zu denen nicht nur der Wald sondern auch die gesamte Tierwelt zählt, muss sich grundlegend verändern. Die Menschheit versteht nur Bruchteile der Zusammenhänge in unseren Ökosystemen, greift aber massiv in diese ein, ohne die Konsequenzen abschätzen zu können. Dabei wird unsere Erde überstrapaziert, was sich nun im Klimawandel und dem Artensterben widerspiegelt. Wir wissen, was wir tun und was wir lassen müssen, doch wir handeln nicht danach. Diese Ignoranz wird uns viel Geld kosten. Mit jedem Jahr das verstreicht, ohne dass konsequent geeignete Maßnahmen gegen den Klimawandel und das Artensterben ergriffen werden, steigen die Kosten überproportional. Unwetter, Dürren, Hochwasser, Ernteausfälle, Klimaflüchtlinge usw. werden immense Kosten verursachen. Dagegen ist der Aufwand, der jetzt erforderlich wäre um die Probleme abzumildern, ein Trinkgeld. Auch die Menschenrechte werden unter dem steigenden Konkurrenzdruck noch weiter leiden. Die aktuellen Probleme belegen, dass unser Wirtschaftssystem, das auf Handel, Konsum und Wettbewerb beruht, in der jetzigen Form diesen Herausforderungen nicht gewachsen ist. Das aktuell in Verhandlung befindliche Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten zeigt, dass unter Missachtung der o.g. Rahmenbedingungen, nur der kurzfristige Anstieg des Handels im Fokus steht. Wenn der Handel gefördert werden soll, ist es nachrangig, mit wem gehandelt wird und welche Auswirkungen mit solchen Verträgen verbunden sind. Im Fall von Mercosur, und speziell von Brasilien, wird großzügig darüber hinweggesehen, dass der erwartete Zuwachs an Warenbewegungen, von Brasilien nach Europa und umgekehrt, zu Lasten der Natur (Vernichtung von Regenwald) und der indigenen Bevölkerung vor Ort (Menschenrechtsverletzungen) erfolgt. Die EU, die vorwiegend auf einen steigenden Export von Autos und Technik setzt, möchte mehr und günstiger Futtermittel und Rindfleisch aus Brasilien beziehen. Dabei ist es für Frau Malmström zweitrangig, wie dieser Zuwachs an Futtermittel, Zucker, Bioerhanol und Rindleisch erzeugt wird. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass unser Fleischkonsum die Umwelt über Gebühr belastet. Dabei ist es egal, ob das Fleisch in der EU mit Futtermittel aus Südamerika „produziert“, oder als Rindfleisch nach Europa importiert wird. Wir können nicht einerseits den Klimawandel und das Artensterben bejammern, aber andererseits alles dafür tun, dass sich möglichst nicht ändert. Ich erwarte von der EU Handelspolitik, dass sie nicht auf kurzfristige Handelserfolge setzt, die sich anschließend als die Büchse der Pandora herausstellen. Dazu gehört, dass die Handelspolitik nicht nur auf den eigenen, kurzfristigen Vorteil ausgelegt sein darf. Eine zukunftsfähige Handelspolitik muss über den Tellerrand hinausschauen, und auch die Menschenrechte und die Umwelt einbeziehen. Wir müssen den Handel wieder als ein System begreifen, das eine dienende Funktion hat. Der Handel darf nicht auf Kosten der Menschen und Umwelt zum Selbstzweck werden.
    3.065 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Dieter Murmann
  • Wissenschaft für Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie – Die Zivilklausel in NRW erhalten!
    Erstunterzeichner*innen der Kampagne: Soziale Bewegung und Kultur: • Aktionsbündnis Uni Köln • Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) • Anja Weber, Vorsitzende DGB NRW • Marlis Tepe, Bundesvorsitzende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) • Dorothea Schäfer, Vorsitzende GEW NRW • Mohamed Boudih, Vorsitzender Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) NRW • Hans Lawitzke, Europäischer Ford-Betriebsrat • GEW Studis NRW • Fachgruppe Hochschule & Forschung GEW NRW • Netzwerk Friedenskooperative • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) • Jürgen Grässlin, Bundessprecher DFG-VK • Aachener Friedenspreis e.V. • NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss) • IALANA Deutschland – Vereinigung für Friedensrecht. • Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) • Frauennetzwerk für Frieden e.V. • Lühr Henken, Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag • Dr. Dietrich Schulze, ehem. Betriebsratsvorsitzender Kernforschungszentrum Karlsruhe, Initiative gegen Militärforschung an Universitäten • Reiner Braun, Präsident vom IPB (International Peace Bureau) • Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten • Eine Welt Netz NRW • Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde, Staatssekretär a. D. • Naturfreunde NRW • Naturfreunde Jugend NRW • Fridays for Future Köln • Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. • Dr. Jürgen Münch, Attac • Stephan Brües, Ko-Vorsitzender Bund für Soziale Verteidigung • Bund für Soziale Verteidigung • Wilfried Schmickler, Kabarettist • Günter Wallraff, Publizist • Doğan Akhanlı, Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist • Volker Pispers, Kabarettist Wissenschaft: • Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Universitätspräsident i.R. • Prof. Norbert Finzsch (em.), Historiker, ehem. Prorektor, Uni Köln • Prof. Christiane M. Bongartz, Anglistische Sprachwissenschaft, Uni Köln • Prof. Heinz-J. Bontrup, Wirtschaftswissenschaftler, Westfälische Hochschule, Träger des Bundesverdienstkreuzes • Prof. Astrid Rehorek, Direktorin des Instituts für Automation & Industrial IT, TH Köln • Dr. Sharo Garip, Politikwissenschaftler, Mitunterzeichner des Aufrufs der „Akademiker für den Frieden“ in der Türkei • Prof. Christiane Rieker, Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme, TH Köln • Prof. Jörg Krone, Informatik und Naturwissenschaften, FH Südwestfalen • Prof. Jost Reinecke, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Uni Bielefeld • Prof. Armin Bernhard, Erziehungswissenschaft, Uni Duisburg-Essen • Prof. Ursula Binder, Management & Controlling und nachhaltige Entwicklung, TH Köln • Prof. Hartwig Hummel, Europapolitik & Internationale Beziehungen, Uni Düsseldorf • Prof. Christoph Dalitz, Mathematik & Informatik, Hochschule Niederrhein • Prof. Erhard Schüttpelz, Medienwissenschaft, Uni Siegen • Dr. Lena Frischlich, Kommunikationswissenschaft, Uni Münster • Prof. Dietrich Stauffer (em.), Theoretische Physik, Uni Köln • Prof. Oliver Bierhoff, Fachbereich Sozialwesen, FH Bielefeld • Prof. Daniel Bunčić, Slavistik, Uni Köln • Prof. Christoph Butterwegge (em.), Politikwissenschaft, Uni Köln • Dr. Kerstin Eppert, Interdisziplinäre Konflikt- & Gewaltforschung, Uni Bielefeld • Dr. Ute Finckh-Krämer, Mathematikerin • Prof. Manfred Frank (em.), Philosophie, Uni Bielefeld • Prof. Reinhold Hedtke, Wirtschaftssoziologie & Didaktik der Sozialwissenschaften, Uni Bielefeld • Prof. Joachim Hemberger, II. Physik, Uni Köln • Prof. Estelle Herlyn, Centrum für nachhaltige Entwicklung, FOM Düsseldorf • Dr. Klaus Herrmann (i.R), Zoologie, Personalrat, Uni Köln • PD Dr. Martin Janßen, Theoretische Physik, Uni zu Köln • Prof. Barbara Job, Linguistik romanischer Sprachen, Uni Bielefeld • Prof. Franz Kasper Krönig, Elementardidaktik & Kulturelle Bildung, TH Köln • Prof. Dieter Kelletat (em.), Geographie, Uni Duisburg-Essen • PD Dr. Rochus Klesse, Theoretische Physik, Uni Köln • Prof. Habbo Knoch, Neuere & Neueste Geschichte, Uni Köln • Dr. Anja Kootz, Afrikanistik & Ägyptologie, Uni Köln • Prof. Sigrid Leitner, Sozialpolitik, TH Köln • PD Dr. Bettina Lösch, Politikwissenschaft & politische Bildung, Uni Köln • Dr. Albert Manke, Iberoamerikanische Geschichte, Uni Bielefeld • Prof. Christoph Marx, Außereuropäische Geschichte, Uni Duisburg-Essen • PD Dr. Volker Ossenkopf-Okada, I. Physik, Uni Köln • Prof. Markus Ottersbach, Angewandte Sozialwissenschaften, TH Köln • Dr. Mirko Petersen, Center for InterAmerican Studies, Uni Bielefeld • Prof. Andrea Platte, Angewandte Sozialwissenschaften, TH Köln • Prof. Heinrich W. Schäfer, Philosophie & Theologie, Uni Bielefeld • Dr. Simone Scharbert, Deutsche Sprache & Literatur I, Uni Köln • Prof. Stephan Schlemmer, I. Physik, Uni Köln • Prof. Notker Schneider, Philosophische Anthropologie & Ethik, TH Köln • Prof. Harald Schroeter-Wittke, Evangelische Theologie, Uni Paderborn • Prof. Tim Schubert, Direktor des Instituts für Anlagen- und Verfahrenstechnik, TH Köln • Prof. Jörg Schulte, Slavisches Institut, Uni Köln • Prof. Andreas Schulz, Math-Nat Fakultät, Uni Köln • Prof. Andreas Thimmel, Wissenschaft der Sozialen Arbeit, TH Köln • Prof. Peer Ueberholz, Informatik, Hochschule Niederrhein • Prof. Anne Waldschmidt, Soziologie & Politik der Rehabilitation Disability Studies, Uni Köln • PD Dr. Edgar Weiß, Erziehungswissenschaftler & freier Publizist • Prof. Felix Wemheuer, Moderne China-Studien, Uni Köln • Ulrike Wesch, Global South Studies Center, Uni Köln • Prof. Michael Zeuske (em.), Iberische & Lateinamerikanische Geschichte, Uni Köln • Prof. Jörg Zirfas, Allgemeine Erziehungswissenschaft, Uni Köln • Prof. Isabel Zorn, Angewandte Sozialwissenschaften, TH Köln
    4.874 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Zivilklausel erhalten
  • Kochausbildung öffnen - für alle Ernährungsformen
    AUSGANGSLAGE Nach über 20 Jahren wird zur Zeit die Ausbildungsordnung für Köche/Köchinnen neu formuliert. Verantwortlich dafür ist das BIBB, welches Vertreter der Arbeitgeber (DEHOGA) und Arbeitnehmer (NGG) mit der Ausformulierung beauftragt. Eine Modernisierung der traditionell auf Fisch und Fleisch (F/F) ausgerichteten Ausbildung ist dringend notwendig - nicht nur wegen der stark geänderten Kundenwünsche oder wegen der vom hohen Fleischkonsum maßgeblich mitverursachten Klimakatastrophe. Auch die Ausbildung selbst steckt seit Jahren in der Krise: es gibt immer weniger Azubis, eine enorm hohe Abbrecherquote, und die Qualität der Ausbildung, gemessen an den Prüfungsergebnissen, sinkt kontinuierlich. Die Ende 2018 gestartete Petition "Ausbildung vegetarisch/vergane*r Koch/Köchin - Jetzt!" (www.weact.campact.de/petitions/ausbildung-vegetarischer-veganer-koch-kochin-jetzt-1) hat zwar schon fast 20.000 Stimmen erreicht, aber DEHOGA und NGG nicht beeindruckt - sie lehnen einen zusätzlichen Ausbildungsberuf ab. Auch die Einführung sog. "Wahlqualifikationen", eine Stärkung von Themen wie z.B. "Gemeinschaftsverpflegung", "Catering" oder "Vegetarisch/vegan (v/v)" wird abgelehnt. Die vorliegende Petition fordert nun keine eigene Ausbildung für v/v, sondern eine generelle Öffnung für alle Ernährungsformen. Diese Forderung ist weitergehend als die der ersten Petition - aber verblüffend einfach zu realisieren. ARGUMENTE Warum lehnen DEHOGA und NGG überhaupt eine zusätzliche Ausbildung ab? Hauptargument ist die Sorge, dass ein spezialisierter Koch womöglich nicht in allen Restaurants, Hotels und Kantinen voll einsetzbar ist - deshalb soll es bei der altmodischen, auf F/F ausgerichteten Ausbildung bleiben. Und scheinbar ist es kein Widerspruch, eine Spezialisierung abzulehnen, aber auf der unzeitgemäßen Spezialisierung auf F/F zu beharren. Die Sorge an sich ist unbegründet, denn ein gut ausgebildeter Koch kann leicht und schnell die Zubereitung neuer Produkte lernen - denn dies wird (wie übrigens in allen Berufen) ständig gefordert, z.B. wenn man die Stelle wechselt, oder ganz normal beim "lebenslangen Lernen". Und überhaupt: Die schlechteste Idee ist, gar nichts zu tun. Denn nur eine modernere und qualitativ verbesserte Ausbildung kann für junge Leute wieder interessant werden. Dazu gehört nicht nur die Abkehr von der veralteten Spezialisierung auf F/F und eine Öffnung für große Themen wie v/v, sondern auch eine Rückbesinnung aufs Wesentliche, nämlich handwerkliches Können und Kochkunst. Gibt es eine Lösung für diese Anforderungen? Ja, und sie ist erstaunlich einfach, denn alle Ziele werden durch eine minimale Ergänzung in der Ausbildungsordnung erreicht. LÖSUNG - WIE GEHT´S? In der Abschlußprüfung muss ein 3-Gang-Menu gekocht werden. Dafür stehen bestimmte Zutaten zur Verfügung, der sog. "Warenkorb". Die Art des Warenkorbs kann sich je nach Prüfungskomission unterscheiden - meist ist er unterteilt in "Pflichtzutaten" (MUSS verwendet werden), und "Wahlzutaten" (KANN verwendet werden). Zu den Pflichtzutaten gehört immer: Fisch und Fleisch. Wenn die "Pflichtzutaten" abgeschafft werden, dann besteht der Warenkorb nur aus Wahlzutaten. Das bedeutet, dass in der Prüfung ein traditionelles Menu mit F/F zubereitet werden kann, genausogut aber auch ein vegetarisches, veganes, koscheres oder Halal-Menu. Da die Regeln der Kochkunst zum Glück nicht nur für F/F, sondern für alle Zutaten gelten, braucht sich an der Ausbildung und auch an der Prüfung an sich gar nichts zu ändern. Das wird auch DEHOGA und NGG gefallen - eine "ganz normale Prüfung wie schon immer" ist weiterhin möglich. CHANCEN Der Wegfall der Pflichtzutaten F/F in der Prüfung hat zur Folge: *** Im Mittelpunkt der Prüfung - und damit der Ausbildung - stehen nicht mehr spezielle Zutaten, sondern eine fundierte und breite Grundbildung, also handwerkliches Können und Kochkunst *** Öffnung für alle Ernährungsformen im Rahmen der Kochkunst *** Der tolle Beruf, der viel zu wenig Nachwuchs hat, wird attraktiv für Menschen, die ihn sich bisher nicht vorstellen konnten - z.B. Menschen mit Interesse an v/v oder anderen Ernährungsformen *** Spezialisierte Küchen wie z.B. v/v Restaurants, die bisher keine oder nur über Umwege eine Ausbildung anbieten konnten, können dies nun problemlos tun *** Öffnung und Modernisierung der Ausbildung ohne die von DEHOGA und NGG befürchtete Spezialisierung *** Minimaler bürokratischer Aufwand WEITERGEHENDE IDEE Die vorliegende Petition sorgt für Möglichkeiten - aber nicht automatisch für eine höhere Qualität der Ausbildung. Denn in vielen Betrieben werden Azubis als billige Arbeitskraft eingesetzt, um unbeliebte oder unqualifizierte Arbeiten zu erledigen. Das Lernen kommt zu kurz und die Ausbildung wird ihrem schlechten Ruf gerecht. Begünstigt und aktiv aufrechterhalten wird dies durch die aktuelle Prüfungspraxis - denn der Inhalt des Warenkorbes wird schon Wochen vor der Prüfung bekanntgegeben. Das bedeutet: Auch Azubis, die im Betrieb nur wenig gelernt haben, können noch schnell für die Prüfung fit gemacht werden. Lösung: Wenn der Warenkorb erst zur Prüfung bekannt gegeben wird, müsste die Ausbildung viel stärker ihrem eigentlichem Auftrag gerecht werden - schwarze Schafe unter den Ausbildungsbetrieben hätten es viel schwerer, die Ausbildung würde enorm profitieren. Diese Forderung wird übrigens auch vom wichtigen VKD (Verbands der Köche Deutschland e.V.) gestellt. ANHANG *** Aktuelle Ausbildungsordnung: www.bibb.de/tools/berufesuche/index.php/regulation/4110101%20.pdf *** Positionspapier des VKD zur Erneuerung der Ausbildungsordnung: www.vkd.com/wp-content/uploads/2018/06/2018_06_Positionspapier_VKD.pdf *** Mitteilung des DEHOGA zur Erneuerung der Ausbidlungsordnung: www.gastroinfoportal.de/news/gastroinfoportal-konzepte-hotellerie/neuordnung-der-gastgewerblichen-ausbildungsberufe/
    2.907 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Biehler Picture