• Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Berlin
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    41 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Florian Kobler
  • Das Bundesberggesetz muss dem Klimaschutz angepasst werden!
    Die Klimaerwärmung schreitet schneller voran als bisher prognostiziert. Laut „World Meteorological Organization“ (WMO) wird bereits bis 2024 mit 20%iger Wahrscheinlichkeit in mindestens einem Jahr die in Paris gesetzte Obergrenze von 1,5 Grad Temperaturerhöhung gegenüber der vorindustriellen Zeit erreicht. Deutschland hat das Pariser Abkommen unterzeichnet und unterstützt es verbal, doch die Taten entsprechen dem nicht. Der Kohleausstieg kommt zu spät. Noch schlimmer ist, dass nach den Plänen der Regierung die Kohle nicht durch Erneuerbare Energien ersetzt werden soll, sondern durch Erdgas, auch in der verflüssigten Form des LNG (Liquefied Natural Gas). Dies wird damit begründet, dass durch die Erdgasflamme weniger CO2 freigesetzt wird als bei der Kohleverbrennung. Verschwiegen wird, dass im Zuge der Erdgasförderung und -aufbereitung derartige Mengen des extrem klimaschädlichen Treibhausgases Methan unverbrannt in die Atmosphäre gelangen, dass Erdgas unter dem Strich klimaschädlicher als Kohle ist. Realer Klimaschutz verlangt daher den Umstieg auf eine Energieversorgung, die in allen Sektoren zu 100% auf Erneuerbaren Energien basiert. Auch aus der Gas- und Ölverbrennung muss schnellstmöglich ausgestiegen werden. Doch das Gegenteil geschieht. Hier in unserem dicht besiedelten Deutschland, das sich international gern als Energiewende-Vorbild darstellt, werden neue Treibhausgasquellen eröffnet, indem die Bergämter die Aufsuchung von Gas und Öl mit anschließender jahrzehntelanger Förderung genehmigen müssen. Das ist reine Schizophrenie! Im gerade begonnenen Jahrzehnt haben wir die letzte Chance, das Kippen der Klimaerhitzung in die dann in keiner Weise mehr zu bremsende oder wie auch immer zu beeinflussende Selbstverstärkung zu vermeiden. Der baldige Ausstieg auch aus der Gas- und Ölverbrennung ist hierfür erforderlich, und der erste Schritt dorthin besteht im Stopp des Neuaufschlusses von Förderstellen. Dadurch frei werdende finanzielle Mittel müssen in den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung fließen. Gas- und Ölförderung verursacht auch erhebliche Umweltschäden Zusätzlich zum Klimaschutz wäre die Beendigung der Gas- und Ölförderung ein Segen für die Umwelt. Das Bundesberggesetz stammt aus einer Zeit, in der die Energieerzeugung praktisch vollständig auf fossilen Brennstoffen beruhte. Vom Klimawandel war noch nichts bekannt, und auch der Umweltschutz hatte bei weitem nicht den Stellenwert wie heute. Daher hat die Förderung der fossilen Brennstoffe auch heute noch Vorrang vor allen anderen Werten. So wird • in und unter Trinkwasserschutzgebieten, sowie in Naturschutzgebieten gefördert, teilweise unter Einsatz von Fracking, • Rohgas nach nur mangelhafter Reinigung abgefackelt, • durch Leckagen in Förder- oder Transportrohren regelmäßig Boden und Grundwasser kontaminiert, • bergbaulicher Abfall, der mit radioaktiven und krebserregenden Stoffen belastet ist, ohne Berücksichtigung des Abfall- und Atomrechtes entsorgt und hierbei Luft, Boden und Grundwasser belastet. Die Menschen in Fördergebieten sind vielfach beunruhigt durch hohe Raten von Krebserkrankungen. Die Förderunternehmen bemühen sich, jeden Zusammenhang mit der Gasförderung von der Hand zu weisen. Zwangsweise Enteignungen Die Förderung des „Bodenschatzes“ hat nach derzeitiger Gesetzeslage auch Vorrang vor dem Eigentumsrecht des Besitzers des Grundstücks, auf welchem gebohrt werden soll. Wenn alle sonstigen Voraussetzungen für die Fördererlaubnis vorliegen und der Grundbesitzer sich verweigert, wird er gewaltsam enteignet. Vom Klimaschutz über den Umweltschutz bis hin zu den Persönlichkeitsrechten widersprechen die Teile des Bundesberggesetzes, die den Bohrlochbergbau auch in Zukunft erlauben, den heute zutage getretenen fundamentalen Lebensnotwendigkeiten und müssen daher in Verbote umgewandelt werden. Da Gefahr im Verzug ist, muss auch in bereits genehmigten Aufsuchungsgebieten das Niederbringen von Bohrungen verboten werden. Diese Petition wird unterstützt von: AK Fracking Braunschweiger Land Kreisverband Die Linke Altmarkkreis Salzwedel Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ BI für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen MetropolSolar Solarverein Goldene Meile e.V. Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland Interessengemeinschaft gegen Gasbohren Tecklenburger Land (IGTL) Wittorfer für Umwelt und Gesundheit e.V. (WUG) Berliner Wassertisch Starter C. Lenz ist Sprecher der Bürgerinitiative „Saubere Umwelt & Energie Altmark“, Stellv. Sprecher des „Rat für Bürgerenergie“ im Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) und 100%iger Strom-Selbstversorger durch Photovoltaik-Inselanlage. Weitere Infos zur Klima- und Umweltschädlichkeit des Erdgases: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_Chapter08_FINAL.pdf http://www.eeb.cornell.edu/howarth/publications/Howarth_2016_methane_emissions_summary_De.pdf https://www.biogeosciences.net/16/3033/2019/bg-16-3033-2019.pdf http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Erdgasstudie_2019.pdf https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/EDFE_Vortrag_Wissenschaft_Methanemissionen_Schwietzke_10092019%20%281%29.pdf https://www.pv-magazine.de/2017/11/27/eingestaendnis-zwecks-image-politur-erdgas-industrie-gelobt-besserung/ http://www.dgs.de/news/en-detail/021118-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/news/en-detail/161118-re-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/LNG_stoppen.pdf https://www.klima-for-future.de/waermepumpe-oder-erdgas.html https://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674 https://www.youtube.com/watch?v=Ob986Ujrz3Q Siehe auch: Tony Seba, Saubere Revolution 2030
    458 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Christfried Lenz Picture
  • Treptow-Köpenick sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    36 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Heidi Lässer
  • Sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche: So billig dürfen sie nicht davon kommen!
    „Meine Ohnmacht, mich nicht wehren zu können, wird enden. Mein Ruf nach Gerechtigkeit wird gehört.“ - Godehard (69) war lange Jahre sexueller Gewalt im Internat des Pallotiner Ordens ausgesetzt. Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen: Aktuell berät die deutsche Ordensoberenkonferenz hinter verschlossenen Türen über die Zahlung von „Anerkennungsleistungen“. Darum wollen wir Druck aufbauen, damit die Forderungen der Betroffenen (wir haben sie unten nochmal angehängt) erfüllt werden. Aus unserem erfolgreichen Ringen um einen Gedenkort am katholischen Gymnasium Johanneum in Homburg/ Saar 2018 (gedenkort.net) wissen wir, dass gemeinsames Handeln viel verändern kann. Doch diesmal brauchen wir viel breitere Unterstützung. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie die Betroffenen, damit sie endlich erhört werden. Die Betroffenen fordern: (aus der PE des Vereins MOJORED vom 31.8.2020) 1. Alle Aktenbestände der Ordensgemeinschaften müssen gesichert und einer staatlich eingesetzten Kommission („Wahrheitskommission“) zur Verfügung gestellt werden, wo und wann immer es seit 1945 einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch durch Angehörige dieser Gemeinschaften gibt. 2. Die Orden müssen sich bereit erklären, an der Aufklärung und Aufarbeitung der Missbrauchsfälle aktiv mitzuwirken, andernfalls sie ihre Privilegien (z.B. den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts) gefährden. 3. Beim Missbrauch durch Geistliche darf nicht unterschieden werden, ob der Täter Diözesanpriester oder ein Ordensangehöriger war. Die Deutsche Bischofskonferenz muss sich in der Pflicht sehen, trotz aller kirchenrechtlicher Trennung zwischen Orden und Bistümern die Missbrauchsopfer gleich zu behandeln. 4. Die Mitwirkung Betroffener an den sie angehenden Entscheidungen muss zur Selbstverständlichkeit werden. 5. Die von der DOK in die Gremien des Synodalen Weges entsandten Ordensangehörigen sollen dort die öffentlich verkündeten Bereitschaften der Orden offensiv vertreten und sich für die Interessen der Betroffenen einsetzen. 6. Auch in der Entschädigungsfrage sind die Opfer aus Bistümern und Orden gleich zu behandeln. Der Verweis auf verarmte Ordensgemeinschaften darf nicht zur Ungleichbehandlung führen. 7. Eine angemessene Entschädigung hat sich zu orientieren an den Empfehlungen, die im Mai 19 von Experten/innen im Auftrag und für die Bischofskonferenz vorgelegt wurden. **Wir haben Betroffene gefragt, was eine angemessene Entschädigungszahlung für sie bedeuten würde:** „Für mich würde es Existenzdruck verringern, ohne in erniedrigenden Verfahren mit bürokratischen Hürden als Bittsteller erneut die Seele entblößen zu müssen. Da wäre schon viel getan.“ Robert (55), war Schüler als am Johanneum / Homburg / Saar sexuellen Übergriffen und psychischer Gewalt ausgesetzt. „Es würde für mich bedeuten, dass ich mir für meine immer noch andauernde Aufarbeitung mehr Zeit nehmen könnte, auch eine stationäre Traumatherapie ohne Sorgen finanzieren könnte, es wäre ein Stück heilsam.“ „Für mich wäre es ein Schmerzensgeld: Ich habe häufige, lang anhaltende Migränen (ein Sechstel meiner Lebenszeit verbringe ich mit starken Schmerzen), die auch meine Leistungsfähigkeit einschränken.“ Astrid (55), als Kommunionskind vom Gemeindepfarrer missbraucht und vergewaltigt. „Ich hatte in der Zeit der irrsinnigsten Auseinandersetzungen mit dem Orden einen Herzinfarkt. Auch dafür würde es eine Versuch der Entschädigung sein.“ - Christian, war als Schüler am Johanneum / Homburg in Schule und Internat sexuellen Übergriffen und psychischer Gewalt ausgesetzt. „Meine Ohnmacht, mich nicht wehren zu können, wird enden. Mein Ruf nach Gerechtigkeit wird gehört.“ - Godehard (69) – lange Jahre sexueller Gewalt im Internat des Pallotiner Ordens ausgesetzt. „Ich könnte den riesigen Aufwand, den ich zeitlich, materiell, intellektuell, emotional, kräftemäßig zu dem Thema leiste, als positiven Bestandteil meines Lebens integrieren, statt den Lebensabend als mit Aktivitäten angefüllt zu erleben, welche letztlich durch Verbrechen erzwungen sind.“ Karl (69) – wurde als Schüler über 4 Jahre im Collegium Josephinum in Bonn missbraucht und vergewaltigt. „Für mich wäre es eine "Entschädigung" für meine Kinder. Denn die waren klein, als mich die posttraumatische Klatsche erwischt hat; ausgelöst durch das Leugnen der Kirche, als ich 2005 endlich die Übergriffe meldete. Ich war ein Jahr lang völlig am Boden, abgemagert, schlaflos, verzweifelt, mit Selbstmord-Gedanken; meine Kinder waren da zwei und vier Jahre alt. Ein Alter, in dem man verlässliche und stabile Eltern braucht. Zudem ging noch die Ehe in die Brüche.“ -- https://gedenkort.net http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch-katholische-orden-101.html http://taz.de/Missbrauch-in-der-katholischen-Kirche/!5704545/ https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2019/2019-09-24_Anerkennung-Empfehlungen-Unabhaengige_Arbeitsgruppe_10.09.2019-final.pdf https://www.eckiger-tisch.de/wp-content/uploads/2020/08/2020-08-26_ECKIGER-TISCH_Pressemitteilung.pdf https://www.eckiger-tisch.de/2020/02/27/analyse-der-bilanzen-der-deutschen-bistuemer-sie-koennten-wenn-sie-wollten/ http://initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de/?p=194 https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/ https://www.domradio.de/themen/sexueller-missbrauch/2020-08-28/der-bericht-trieft-vor-selbstmitleid-deutliche-kritik-von-betroffenen-nach-missbrauchs-befragung-der
    3.731 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von gedenkort .net
  • Keine "Gelben Säcke" in arme Länder, kein Müllexport
    Diese Länder, meist Afrika oder Asien, sind nicht in der Lage, unseren Plastik- und Verpackungsmüll adäquat aufzubereiten, sondern ersticken in unserem Dreck, während wir glauben, mit Recycling und sortiertem Plastikmüll etwas Gutes zu tun.
    340 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Regina Goldbecker
  • Bildungsland NRW - Abitur 2021 nur für Überflieger?
    Die Lockdown-Phase für die Schulen in NRW dauerte fast drei Monate. In dieser Zeit ist es zu drastischen Beeinträchtigungen für die Schüler*innen gekommen, da Unterricht in der bisherigen Form nicht mehr möglich war, digitale Unterrichtsformen erst gefunden werden mussten und individuelle Förderung bzw. Feedback selten oder unmöglich war. Dementsprechend sind große Defizite entstanden und der Wissensstand der Schüler*innen, die nächstes Jahr Abitur machen wollen, ist sehr unterschiedlich. Darüber hinaus haben sich soziale Unterschiede wie die Möglichkeit der Unterstützung seitens der Eltern oder die digitale Ausstattung des Haushalts viel stärker als in Normalzeiten auf den Lernerfolg ausgewirkt. Somit ist auch keine Chancengleichheit mehr gegeben. Nichtsdestotrotz hält das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes Nordrhein-Westfalen am Zentralabitur und an unveränderten Lerninhalten für die Fächer fest. Dazu heißt es im Schreiben "Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahresstart 2020/2021" des MSB vom 23. Juni: "... Die Abiturprüfungen werden daher auch 2021 mit zentral gestellten Aufgaben durchgeführt, die sich auf die gesamte zweijährige Qualifikationsphase beziehen. Dazu werden fachspezifische Maßnahmen zur Gestaltung der Prüfungsaufgaben und zu einer erweiterten Aufgabenauswahl ergriffen. ... Die Abiturprüfungen 2021 werden daher um neun Unterrichtstage nach den Osterferien 2021 verschoben und beginnen erst am Freitag, dem 23. April 2021. Trotz dieser Verschiebung finden die Klausuren in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik unverändert an den langfristig bundesweit festgelegten Terminen statt, so dass auch in Nordrhein-Westfalen eine Teilnahme an den Abituraufgaben des in diesen Fächern etablierten Aufgabenpools erhalten bleibt. …“ Diese Maßnahmen sind eine Farce: Eine zusätzliche Vorbereitungszeit von gerade mal neun Tagen steht in überhaupt keinem Verhältnis zur Länge der Lockdown-Phase. Ein Festhalten an der Gesamtheit der Unterrichtsinhalte kann durch eine nicht näher erläuterte erweiterte Aufgabenauswahl nicht kompensiert werden – zumal unklar ist, worauf sich die Schüler*innen inhaltlich überhaupt einstellen müssen. Im Zweifelsfall muss also weiterhin der gesamte Stoff vorbereitet werden. Ein Unding! Anders Bayern, Niedersachsen und Sachsen: Hier wurden die Inhalte für die Abiturprüfungen bereits reduziert. Die Schüler*innen der Q2 dürfen nicht die Leidtragenden des coronabedingten Unterrichtsausfalls sein!
    194 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Indra Ghosh Picture
  • Leben retten: Abbiegeunfälle in Leverkusen verhindern!
    Kreuzungen sind Unfallschwerpunkte. Besonders gefährlich: Wenn ein LKW rechts abbiegt und dabei nicht im Blick hat, was rechts hinter ihm passiert: für viele Radfahrer*innen eine tödliche Gefahr. Abbiegeassistenten hätten schon viele Leben von Radfahrer*innen retten können, sind aber noch immer nicht verpflichtend. Und anders als in Österreich dürfen Kommunen auch keine Fahrverbote für LKW ohne Abbiegeassistent erlassen. Aber Kommunen haben trotzdem Handlungsspielräume, die noch zu wenig genutzt werden. Dazu gehört die Ausstattung eigener LKW mit Abbiegeassistenten, entsprechende Auflagen bei Auftragsvergaben und die Entschärfung von gefährlichen Abbiegesituationen durch Änderung von Ampelschaltungen und bauliche Veränderungen an Kreuzungen. Und Kommunen können Druck von unten machen, damit sich an den Regelungen auf Bundesebene endlich etwas ändert. Trauriger und jüngster Vorfall in Leverkusen: Vor ca. 10 Monaten ist eine elfjährige Schülerin auf dem Schulweg mit ihrem Fahrrad von einem Lastwagen erfasst worden. Ein sehr junges Leben, welches nicht hätte so frühzeitig beendet werden müssen. Die Mutter beklagt, dass seitens der Stadt nicht wirklich viel passiert sei. Diese Petition soll da wesentlich mehr Verbesserung herbeiführen. Wir sind durch technische Hilfsmittel in der Lage, das Risiko derartiger Unfälle deutlich zu reduzieren. Das Verhältnis von Menschenleben und die überschaubaren Kosten von zielführenden Aufrüstungen darf nicht ernsthaft in Frage gestellt werden. Zudem wird die Entwicklung solcher technischen Hilfsmittel begünstigt und die Risiken noch effektiver gemindert. Lasst uns unseren Beitrag leisten, damit kein weiteres Kind oder jeder andere Mensch auf diese vermeidbare Art vorzeitig sein Leben verliert.
    460 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Peter Pannek Picture
  • Jugendliche sind Menschen und nicht Gehirne auf Beinen!
    Menschheitsgerechtes? Da mögen Sie jetzt stutzen und sich denken,mal halb so hochtrabend junges Fräulein! Vielleicht ist das hochtraben, aber lassen Sie mir bitte die Chance Ihnen kurz und knackig erklären, warum es so wichtig ist in den Schulen Zeit für das WARUM zu haben... Hierzu ein aktuelles Beispiel aus meiner Schule: Vor ein paar Monaten sind zwei Fenster aus ihrem Rahmen gefallen. Eines davon hat einen Jungen fast erschlagen, der mit einer Platzwunde ins Krankenhaus kam. Ebenso nicht zu lange her ist, dass direkt neben unserer Chemielehrerin eine schwere Deckenplatte auf den Boden gekracht ist, welche schwer genug war eben diese ins Krankenhaus oder schlimmeres zu befördern. Ich glaube der Leser dieses Textes wird sich erschrocken fragen: "Wie ist so etwas in Deutschland möglich?". Da bist du nicht alleine, denn Ja, ich habe mich das auch gefragt. Solche Ereignisse sind es, die mich aufgeweckt haben und zeigen, dass etwas gewaltig schief läuft. Und dabei rede ich nicht nur von maroden Schulgebäuden, die das in die Schule gehen zur Gefahr machen, sondern auch von dem grundsätzlichen Ansatz des Lehrens, der in den aktuellen Klassenzimmern stattfindet. Hier führt Richard David Precht ein sehr schönes Zitat an, womit er den heutigen Lehransatz beschreibt: "Kinder wollen nicht, wie Fässer gefüllt, sondern wie Kerzen entzündet werden." Und er meint, wobei ich und viele meiner Mitschüler ihm zustimmen, dass das erste momentan stattfindet. Ja, ist es nicht seltsam, dass wir im Physikunterricht über die Auswirkungen und die Formeln zur Berechnung von Kraft lernen und dabei noch nie geklärt haben, was Kraft ist? Ist es nicht erschreckend, dass der Begriff "Bolomielernen" fast jeden Tag in der Schule fällt?, dass wir Formeln auswendig lernen, anstatt diese zu ergründen und zu verstehen? Warum ist in den Unterichtsstunden so wenig Zeit für das Warum? Einen Grund dafür sieht man zum Beispiel im Deutschen Haushaltsplan, in dem 3,81% des Bundeshaushalts für das Bundesministerium für Bildung und Forschung und 9,33%, also mehr als das doppelte für das der Verteidigung vorgesehen sind. Und hier ist die Antwort auf die Frage, warum ist die Umsetztung der oben genannten Forderungen so wichtig? Warum ist es wichtig, dass in der Schule Zeit für die Frage nach dem Warum ist? Die zukünftigen Generationen Deutschlands lernen, wie oben aufgeführt, in der Schule nicht das Verstehen und das Hinterfragen, sondern: "Wie werde ich zu einem Gehirn auf Beinen?", um dann später in der "Human Ressources" Abteilung die bestmöglichen Chancen als Ressource zu haben. Und das verletzt die Würde des Nachwuchses und schadet der gesamten Gesellschaft. Denn diese braucht Köpfe die komplexe Probleme, wie den Klimawandel, angehen können und keine stupiden Auswendiglerner. Es ist also wichtig, dass die Forderungen umgesetzt werden, weil wir Kinder nicht als Ressource betrachten dürfen. Es ist also wichtig, damit unsere Gesellschaft auch weiterhin fähig ist vielfältigen Herausforderungen zu begegnen. Es ist wichtig, da wir selbständig denkende Köpfe brauchen! Lassen Sie uns gemeinsam dafür einstehen! Mit netten und super motivierten Grüßen Isabell Pfeiffer stellv. Schülersprecherin der Carl-Bosch-Schule Heidelberg. Bildquelle: https://static.independent.co.uk/s3fs-public/thumbnails/image/2015/03/20/17/Finland_school1.jpg (stand 30.08.20 00:40 Uhr)
    45 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Isabell Pfeiffer
  • Schneller Ausstieg aus der Erdgas- und Erdölförderung
    Heute werden immer noch in Vorranggebieten zur Trinkwassergewinnung Genehmigungen zur Aufsuchung und Förderung von Erdgas und Erdöl **ohne vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und ohne Öffentlichkeitsbeteiligung** erteilt. Auch ein dauerhaftes und unabhängiges Monitoring von Wasser, Luft und Boden ist immer noch kein Standard. Es gibt immer noch kein öffentlich zugängliches Verzeichnis aller Bohrungen mit detaillierten Angaben. Weiterhin werden die Fördermengen von Bohrungen durch chemische Zusätze oder durch Bohrlochbehandlungen optimiert (z.B. Fracking). Das bei der Förderung anfallende **Lagerstättenwasser** gefährdet Menschen, Tiere und Umwelt; Lagerstättenwasser ist hoch salzig, enthält Schwermetalle wie z.B. Cadmium, Benzol und Quecksilber sowie radioaktive Stoffe. Vermehrte **Krebserkrankungen** im direkten Umfeld von Förderplätzen führten zu weitreichenden Studien, die den Zusammenhang zwischen Bohrungen und Erkrankungen bisher nicht ausschließen konnten. Die **globale Klimaentwicklung** macht es zwingend erforderlich, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern zeitnah und verbindlich erfolgen muss.
    3.909 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel Picture
  • Marzahn-Hellersdorf sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    390 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Quaschning
  • München-Nord sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    544 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Christine Trompka
  • Hamburg-Wandsbek sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    570 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Marcel H.