• Hitzealarm: Buxtehude abkühlen - für Klima und Gesundheit
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. Buxtehude baut weiter Flächen im Moor zu, was in vielerlei Hinsicht kritisch ist. Die kühlende Wirkung des Moores wird gestoppt und die Häuser heizen die Umgebung noch mehr auf, die CO2-Speicherung im Moor bleibt aus, die Häuser stehen im Überschwemmungsgebiet und ein artenreicher Lebensraum verschwindet. In vielen Bau- und Wohngebieten fehlen große schattenspendende Bäume und Schotter- und Steingärten sind oft das traurige und heiße Bild in den Vorgärten. Buxtehude muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der Hitze schützen. Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden.
    280 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Jannik Schmidt
  • NEIN zum Gewaltaufruf! NEIN zu Volksverhetzung! NEIN zu Kriegspropoganda! durch PFDJ
    Es ist bekannt, dass Eritrea am aktuellen Krieg in Nordäthiopien aktiv teilnimmt. Diese Veranstaltungen dienen insbesondere dazu, den Krieg zu verherrlichen und finanziell zu unterstützen. Als Putin Befürworter hetzt der eritreische Diktator gegen den Westen und dessen “Anti-Krieg Kampagne”. Das war auch auf den vergangenen Veranstaltungen (z.B. in Stockholm) deutlich zu hören. Kriegsparolen, patriotische Lieder und Hetze und rassistische Äußerungen gegen Menschen in Tigray sind Hauptprogramme bei der Veranstaltung. Auch Menschen in Eritrea leiden stark an dem Krieg in Tigray. Viele junge Männer und Frauen werden in den Krieg rekrutiert, überteuerte Lebensmittel werden unbezahlbar, Strom und Wasser fehlen in jedem Haushalt. Das Regime stellt sich dennoch als Gewinner da und täuscht die Menschen durch Propaganda in der Diaspora und im Land selbst. Auch wir als eritreische Gemeinschaft in Deutschland befürchten, dass sein aggressives Vorgehen gegen Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger im Ausland die Situation hier weiter spalten und zersetzen wird. Der verlängerte Arm der Diktatur reicht bis nach Deutschland und wir möchten weiterhin ein freies Leben in Deutschland führen und insbesondere den neu ankommenden Geflüchteten ermöglichen, in Deutschland eine neue Heimat zu finden, ohne Angst vor weiterer Unterdrückung und Einschüchterung empfinden zu müssen. Deshalb setzen wir alles daran, Hassreden und Gewaltverherrlichung sowie die Verfolgung und Bedrohung der eritreischen Disporacommunity in Deutschland zu bekämpfen. Wir zählen auf Ihre Unterstützung und Solidarität mit der eritreischen Community.
    2.496 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Samson Solomon
  • Abkühlung der Städteregion Aachen - Gesundheitsschutz und Beginn der Umsetzung der Klimaneutralität
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. Es darf kein einziger Baum mehr gefällt werden und die bestehenden grünen Flächen müssen dringend erweitert werden, um im Schatten der Bäume neue heranwachsen zu lassen. Jede Planung, die dem entgegensteht, muss sofort gestoppt werden. Ich weiß nicht wie viele Bebauungsmaßnahmen schon nach alten Standards beschlossen wurden und noch nicht vollzogen wurden. Mir ist aber eine bekannt, die so nicht durchgeführt werden sollte: der Bebauungsplan Broichweiden Mitte in Würselen. Auch die Region Aachen muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der unaufhaltsamen Hitze und zu befürchtenden Bränden schützen. Dazu gehört auch eine gute Planung im ländlichen Bereich, damit der ausgetrocknete Boden nicht vom nächsten Starkregen weggespült wird.
    80 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Claudine Schulz
  • SOS auf dem Mittelmeer: Seenotrettung europäisch koordinieren!
    Das zentrale Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt. **Es gibt keine europäisch koordinierte Seenotrettung.** Zivile Organisationen füllen die Lücke bei der Suche und Rettung auf See bestmöglich. Seenotfälle werden fast nur noch von der zivilen Notrufhotline Alarm Phone, zivilen Aufklärungsflugzeugen oder zivilen Rettungsschiffen entdeckt und gemeldet. **Dabei ist das schnelle und koordinierte Handeln der europäischen Küstenstaaten und ihrer Rettungsleitstellen überlebenswichtig** für Menschen in Seenot und essenziell für unsere Such- und Rettungseinsätze als zivile Seenotrettungsorganisation. In ihrem Koalitionsvertrag vom Herbst 2021 haben die Regierungsparteien angekündigt, eine „europäisch getragene und staatlich koordinierte Seenotrettung im Mittelmeer anzustreben“. Dieses Versprechen muss die deutsche Bundesregierung jetzt erfüllen! **Die Ampel-Koalition bekennt sich in ihrem Vertrag dazu, dass es eine „zivilisatorische und rechtliche Verpflichtung ist, Menschen nicht ertrinken zu lassen“.** Dennoch lassen sie es weiter Tag für Tag geschehen. Die deutsche Bundesregierung muss nun endlich handeln und darf die menschenverachtenden und todbringende Zustände an der europäischen Außengrenze zentrales Mittelmeer nicht weiter hinnehmen. **Wir fordern Innenministerin Nancy Faeser daher dazu auf, sich innerhalb der EU dafür einzusetzen, dass europäische Rettungsleitstellen ihrer Pflicht nachkommen, auf Seenotrufe zu reagieren und die Suche und Rettung von Menschen aus Seenot zu koordinieren.** Stellen Sie sicher, dass europäische Küstenstaaten alle Anstrengungen unternehmen, um Menschen in Seenot unverzüglich zu retten. Jede Verzögerung kann zwischen Leben und Tod entscheiden. Es dürfen keine Informationen zurückgehalten werden, die zivile Seenotrettungsakteur\*innen, Handels- oder andere Schiffe für die schnelle und sichere Rettung von Menschen aus Seenot benötigen. **Deutschland muss die europäischen Küstenstaaten Italien und Malta dabei unterstützen ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.** **Es braucht dringend ein effektives, durch die EU-Mitgliedstaaten finanziertes und koordiniertes Seenotrettungsprogramm**, bei dem ausreichend Schiffe zum Zweck der Seenotrettung eingesetzt werden. Das EU-Seenotrettungsprogramm sollte einzig und allein darauf ausgerichtet sein, die Sicherheit auf See zu gewährleisten und Menschenleben zu schützen. Die EU-Staaten sollten gemeinsam ein flächendeckendes und nicht-militärisches Seenotrettungsprogramm einrichten, das staatlich koordiniert und finanziert wird. ##Über SOS Humanity **Seit 2016 rettet SOS Humanity Menschen auf der Flucht im zentralen Mittelmeer.** Wir tun dies bis heute, weil wir nicht akzeptieren, dass schutzbedürftige Menschen an den Grenzen Europas ertrinken. Als Teil des europäischen Netzwerks SOS Mediterranee haben wir 34.631 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. **Ende August 2022 starten wir mit unserem neuen Rettungsschiff Humanity 1 in den Einsatz.** Wir setzen uns auf See und an Land für mehr Menschlichkeit ein. Sei dabei und fordere Nancy Faeser und die deutsche Bundesregierung auf, die Koalitionsversprechen zur Seenotrettung umzusetzen! *Copyright Petitionsbild: Kevin McElvaney*
    46.523 von 50.000 Unterschriften
    Gestartet von SOS Humanity
  • Hitzealarm: Mainz abkühlen - für Klima und Gesundheit
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. Mainz muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der Hitze schützen. Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Menschen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden.
    1.317 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Katharina Dinges
  • Hitzealarm: Dresden abkühlen - für Klima und Gesundheit
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. In der Neustadt und Friedrichstadt wird seit Jahren nichts gegen die Überhitzung getan; im Gegenteil, die Stadtteile werden immer dichter bebaut, Bäume werden gefällt und vorhandene Grün- in Bauflächen umgewandelt. Dresden muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der Hitze schützen. Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden.
    2.222 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Marie-Charlotte Lukas
  • Freiburg wird zubetoniert, bezahlbare Wohnungen abgerissen, Grünflächen zerstört
    Viele haben sich gegen die klimawandel- und mietpreismäßig unangemessenen Baupläne gewehrt, jedoch auch leider bei den Grünen u.a. Fraktionen/ Gemeinde- und Stadträten oft kein Verständnis und Hilfe gefunden, deshalb wende ich mich an die Öffentlichkeit, ich denke, in vielen anderen deutschen Städten läuft es leider genauso wie bei uns in dem bisher grünen Freiburg. Vermieter setzen Mieter unter Druck und schüchtern ein.. Wohnen ist ein Grundrecht! Das muß endlich realisiert werden! Wo sind unsere Steuern, die wir bezahlen? Wir brauchen juristischen Beistand! Wir wollen, daß Häuser unter Denkmalschutz gestellt werden...Abrisspläne in Sanierungspläne geändert werden. Wir brauchen Hilfe von Engagierten! Mitstreiter! Spenden für Anwaltshonorar! Bitte helft uns!
    66 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Andrea Friedrich
  • Hitzealarm: Achim abkühlen - für Klima und Gesundheit
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. Besonders in der Achimer Innenstadt - dem Kern Achims sowie u.a. auch dem Bahnhof, einem Ort wo das Warten auch mal länger dauern kann, steht die Luft aktuell oft und Schattenflächen fehlen. Achim muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der Hitze schützen. Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden.
    288 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Finn Steffens Picture
  • Hitzealarm: Braunschweig abkühlen - für Klima und Gesundheit
    Um 1,2°C hat sich die Erde bis jetzt erhitzt - die Folgen spüren wir deutlich. Jedes Jahr brechen die Temperaturen in Deutschland neue Rekorde. Doch auch der heißeste Sommer, den wir bisher erlebt haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig der kälteste für den Rest unseres Lebens sein. Eine weitere Aufheizung der Atmosphäre auf 2,4°C ist realistisch, wenn die Emissionen nicht sofort drastisch gesenkt werden. Zunehmende Hitzewellen sind die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Deutsche Städte sind auf Hitze-Extreme kaum vorbereitet. Allein zwischen 2018 und 2020 hat es in Deutschland schätzungsweise 19.000 Hitze-Tote gegeben. Die vielen versiegelten Flächen heizen sich auf und machen den Sommer in der Stadt unerträglich. Auch in Braunschweig ist das nicht anders. Das müssen wir ändern! Braunschweig muss dringend umsteuern und seine Bewohner*innen vor der Hitze schützen. Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden.
    1.049 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Skrollan Fides Schmidt
  • Therapiekosten-Zuschuss für unerforschte Krankheiten
    **Es gibt viele Krankheiten, bei denen die evidenzbasierte Medizin mit ihrem aktuellen Wissensstand nicht weiterhelfen kann.** Dazu gehört zum Beispiel die chronische Fatigue, die sowohl eine eigenständige Krankheit als auch ein Hauptsymptom von Long Covid ist. Für diese Krankheit, die hier stellvertretend für viele andere schlecht erforschte Krankheiten steht, gibt es keine anerkannte Therapie und kein Medikament. Gesetzliche Krankenkassen dürfen Therapien nur bezahlen, wenn sie nachweislich wirksam sind. Dies macht Sinn, solange es zumindest eine wirksame Therapie gibt. Ist das nicht der Fall, wie zum Beispiel bei chronischer Fatigue, hat das zur Folge, dass die Patient\*innen gar keine medizinische Hilfe erhalten. Obwohl diese Menschen mit ihren Beiträgen in die Krankenkassen einzahlen, erhalten sie keine Leistungen. **Sie sind darauf angewiesen, auf eigene Kosten alternative und teils experimentelle Heilverfahren auszuprobieren.** Die damit verbundenen Kosten sind schwer zu stemmen, vor allem wenn aufgrund der Krankheit kein Erwerbseinkommen mehr vorhanden ist. Wir fordern ein pauschales Budget, das die Krankenkassen Patient\*innen zur Verfügung stellen dürfen, wenn es für deren Krankheit kein anderes Heilverfahren gibt, für das die Krankenkasse die Kosten sonst übernehmen würden. Ein solidarisches Gesundheitssystem hat die Pflicht, solidarisch zu sein.
    12.486 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Corinna Oliveira
  • Beitrags-Gerechtigkeit in der Gesetzlichen Krankenkasse
    Begründung Wer heutzutage als zuvor Pflichtversicherter als Arbeitsloser ohne Leistungsbezug (i.F. abg. mit AoL) aus der GKV herausfaellt, wird in jedem Fall obligatorisch (= pflicht- bzw. zwangsversichert) per Gesetz seit dem 01. August 2013 weiterversichert gemaess SGB V §188 Absatz 4. Trotz Pflichtversicherung wird der AoL bei seiner Krankenversicherung geführt als versichert als freiwillig Versicherter. Zwischen dem 1.04.2007 und dem 01.08.2013 war ein AoL versicherungspflichtig gemaeß SGB V §5 Absatz 1 Nummer 13. Vom 1.04.2007 bis heute konnte und kann sich der AoL auch gemäß SGB V §9 Absatz 1 Nr. 1 freiwillig bei der Krankenkasse versichern. Tut/tat er es nicht, wird/wurde er pflichtversichert. Im Gegensatz zu vor dem 01.04.2007 kann ein AoL heute nur aus der Versicherung austreten, wenn er anderweitig versichert wird. Versicherte man sich vor dem 01.04.2007 nicht freiwillig selbst, so war und blieb man auch weiterhin unversichert. Ein fundamentaler Unterschied zu heute. Jemand, der heutzutage (seit dem 01.04.2007) ein AoL ist, ist plichtversichert (= zwangsversichert) und nicht etwa, wie es tatsaechlich gehandhabt wird, versichert als freiwillig Versicherter. Diese Einordnung bzw. dieser Status ist schlichtweg eher nicht der Situation des AoL entsprechend. Ein Pflichtversicherter kann nicht gleichzeitig freiwillig versichert sein. Das widerspricht sich in sich. Aber es gibt auch einen Unterschied zu dem "normalen" Pflichtversicherten, dieser pflichtversicherte AoL hat keinen Arbeitgeber und ist trotzdem nicht selbststaendig. Man sollte einen neuen Status rueckwirkend ab dem 01.04.2007 schaffen: pflichtversichert_oA (= pflichtversichert ohne Arbeitgeber). Diese andere Klassifizierung muss auch Folgen fuer den Beitrag haben. Dies ist aber nicht Gegenstand dieser Petition sondern ergibt sich zwangslaeufig aus der Neueinordnung. Was ergibt sich zwangslaeufig aus der Neueinordnung? Wie bei jedem anderen Pflichtversicherten koennen und duerfen andere Einkommen als Arbeitseinkommen nicht(!) beruecksichtigt werden. Allerdings muss der Pflichtversicherte_oA auch den Arbeitgeberbeitrag zahlen, er hat schliesslich keinen Arbeitgeber. Ein Pflichtversicherter_oA hat entweder keinen Job und somit kein Arbeitseinkommen oder einen Minijob. Strenggenommen ist nur jemand gaenzlich ohne Arbeitseinkommen ein AoL. Minijobber ohne anderweitige Versicherung z.B. Familienmitversicherung sollen eben wegen dieses Mangels trotzdem auch zu den Pflichversicherten_oA gehören, Ein Midijobber [Einkommen ab 450,01 (ab 1.10.2022 520,01) Euro] ist kein AoL; er ist ein sozialversicherungspflichtiger (AV+RV+KV+PV) Pflichtversicherter. Der Festbeitrag für einen Pflichtversicherten_oA (Einkommen zwischen 0 und 520,01 Euro) sollte der Höhe des AG- und AN-Anteil eines Midijobbers mit 520,01 Euro entsprechen. Weitere Überlegungen: Ein nicht selbsstaendiger AoL mit ohne oder nur einem geringen Einkommen (0-450,-Euro,...danach ist er kein AoL mehr sondern ein Midijobber) ist seit dem 01.04.2007 ein Pflichtversicherter (!) in der GKV und wird dort sowohl status- als auch beitragstechnisch gefuehrt als freiwillig Versicherter mit einen monatlichen (Mindest-) Beitrag (KV + PV + ZB) von ca.207 Euro. Zum Vergleich bezahlt ab dem 01.10.2022 ein Midijobber mit einem Bruttoeinkommen von 520,01 Euro der AN 0 Euro und der AG ca 160 Euro an Gesamtsozialabgaben (KV + PV + ZB + AV + RV). Andere Einkommen als Arbeitseinkommen spielen in der Berechnung keine Rolle. Dies gilt auch für jemand mit einem Jahreseinkommen von 35.000 Euro durch Verpachtung von Land an einen Windkraftanlagenbetreiber. Diese massive Ungleichbehandlung Pflichtversicherter ist abzustellen durch den veraenderten Versichertenstatus. https://www.arbeitslosohneleistungsbezug.de
    80 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Werner Freitag Picture
  • Wir fordern #SchutzFürAlle Geflüchteten aus der Ukraine!
    Auch wir sind vor dem Bombenhagel aus der Ukraine geflohen – aber als Afrikaner\*innen haben wir in Deutschland nicht die gleichen Rechte wie geflüchtete Menschen mit ukrainischem Pass. **Auf der Flucht haben wir Gewalt und Rassismus erlebt – nun droht uns die Abschiebung.** Ende August laufen unsere Aufenthaltsgenehmigungen aus. **Wir wissen buchstäblich heute nicht, wie unser Leben im September weitergehen kann.** Wir fordern gleiche Rechte und die Möglichkeit, in Deutschland Fuß zu fassen. Denn eine andere Chance haben wir nicht. ##Wer wir sind **Wir sind eine Gruppe von 101 jungen Menschen, die bis vor kurzem in der Ukraine gelebt, studiert oder gearbeitet haben.** Nun haben wir in Deutschland Zuflucht vor dem mörderischen Krieg gesucht. Die meisten von uns leben in Köln, manche an anderen Orten. Wir sind Medizinstudierende, Ärzt\*innen und Zahnärzt\*innen, Ingenieur\*innen, Projektmanager\*innen, Betriebswirtschaftler\*innen – um nur einige Beispiele zu nennen. Manche von uns absolvieren bereits ihr zweites Studium. **Wir bringen einen Reichtum an Ressourcen und Fähigkeiten mit,** der für Deutschland ein Segen sein könnte. ##Was wir erlebt haben Im Krieg war unser Leben bedroht. Wir mussten fliehen, viele von uns haben fast alles zurücklassen müssen, was sie besaßen. **Auf unserer Flucht haben wir schreckliche Erfahrungen gemacht. Wir haben Rassismus und Diskriminierung erlebt.** Einige von uns wurden aufgrund verlorener Dokumente inhaftiert, andere vergewaltigt, wiederum andere fast entführt. In den Zügen, mit denen wir geflohen sind, saßen die Menschen getrennt nach Hautfarbe, einige wurden aufgefordert, ihren Sitzplatz freizugeben oder den Zug zu verlassen. An der Grenze wurden wir nach Hautfarbe separiert und mussten stundenlang warten – im Gegensatz zu den weißen Menschen in der anderen Schlange. In Deutschland hat die rassistische Benachteiligung nicht aufgehört. Zum Glück erhalten wir Unterstützung von Hilfsorganisationen wie „Pamoja Afrika e.V. Köln“. Sie helfen uns, Traumata zu verarbeiten und unsere mentale Gesundheit wiederzuerlangen. Aber ohne eine Perspektive ist das nicht möglich. ##Was wir jetzt erleben **Ohne den Aufenthaltsstatus nach Paragraf 24 des Aufenthaltsgesetzes ist völlig unklar, wie unser Leben weitergehen kann.** Auf entwürdigende Weise werden wir von Ämtern hin- und hergeschickt – ohne Aussicht auf Erfolg. Wir leben in Angst, Verwirrung und Ungewissheit. Vielen von uns droht die Abschiebung. Doch wir können nicht einfach in unsere Länder zurück. Unsere Familien und Gemeinschaften haben teilweise ihre Existenzgrundlage aufgegeben, um uns und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Sie haben Land verkauft und ganz auf uns gesetzt. Unsere Papiere liegen teilweise unerreichbar in der Ukraine. **Wenn wir nicht in Deutschland bleiben können, platzen nicht nur unsere Träume von einer besseren Zukunft.** Wir müssten unsere Familien enttäuschen und zurückgehen in existenzielle Not. **Schuld daran sind nicht wir. Schuld ist der russische Krieg gegen die Ukraine.** *Diese Petition nahm ihren Anfang auf der Veranstaltung Positive Begegnungen der Deutschen Aidshilfe. Einige von uns haben an dieser Konferenz teilgenommen und beschlossen zu handeln. Die Deutsche Aidshilfe unterstützt diese Petition.*
    66.798 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von #SchutzFürAlle Pamoja Afrika e.V. Köln & Deutsche Aidshilfe Picture