• Immobilienspekulation verhindern - Kommunales Vorkaufsrecht nutzen!
    Wir sind hier zu Hause und wollen bleiben! Die Wichgrafstr. 11 ist eines der wenigen Häuser in Babelsberg, in denen noch Menschen aus sehr unterschiedlichen Einkommensverhältnissen wohnen: von der Servicekraft bis zum Juristen, von der Krankenschwester bis zum Verwaltungsangestellten, vom Handwerker bis zur Hochschuldozentin, vom Student bis zum Rentner – wir alle (26 Erwachsene und 12 Kinder) sind Teil einer gewachsenen Hausgemeinschaft. Uns ist diese spezielle Mischung im Haus sehr wichtig, weil wir gerade diese Unterschiedlichkeit zu schätzen gelernt haben. Wir kennen uns teilweise schon seit mehr als 20 Jahren, haben unsere Kinder zusammen groß gezogen, gute Freundschaften verlaufen kreuz und quer durchs Haus. Wir haben als Hausgemeinschaft ein starkes, solidarisches Miteinander aufgebaut und das ist für uns eine entscheidende emotionale Lebensqualität. Die soziale Spaltung, die in Potsdam aufgrund der Mietstruktur immer mehr voranschreitet, gibt es in unserem Haus (noch) nicht. Dies gilt es zu erhalten – auch, um zu zeigen, dass dies in Potsdam grundsätzlich möglich ist! Wir wollen die Chance, unser Zuhause zu sichern und an der Gestaltung der Stadt mitzuwirken.
    343 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Förderverein Wichgrafstr.11 Förderverein Wichgrafstr.11
  • Das GravityLab darf nicht sterben!
    Das GravityLab in München-Sendling, muss als einzigartiger Treffpunkt für alle sportbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Münchener Raum und Oberbayern erhalten bleiben! Es gibt, durch die einzigartige Kombination aus Skateboard-, Scooter-, BMX-/Trialbike-Rampen mit Airbags und Trampolinen keine, auch nur ansatzweise vergleichbare Einrichtung in ganz Bayern, die diese Trainings- und Sportmöglichkeiten bietet. Nun soll das GravityLab einem Bürokomplex weichen. Es gibt in München Bürogebäude zu Hunderten, in Bayern Tausende, aber keine einzige Actionsport-Halle wie das GravityLab. Bitte unterzeichnet und verbreitet diese Petition für den Erhalt dieses Refugiums für bedrohte Sportarten so weit wie möglich! Weitergehende Informationen in Auszügen aus einem Artikel von Ralf Tögel, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 06.02.2019: Gravity Lab vor dem Aus Münchens einzige Actionsporthalle soll abgerissen werden. Die letzte Hoffnung von Betreiberin Sabine Schmalschläger ist ein Einsteigen der Stadt - aber die Uhr tickt. Von Ralf Tögel Ihre gute Laune hat Sabine Schmalschläger nicht verloren, zumindest scheint es so. "Wenn nicht bald ein Wunder geschieht, dann stehe ich vor dem Aus": Sogar als die Initiatorin und Betreiberin des Gravity Lab diesen Satz sagt, kommt ihr ein Lächeln über die Lippen. Das Wörtchen "aufgeben" sieht ihr Wortschatz nicht vor, natürlich wird sie bis zum letzten Tag kämpfen, schließlich ist die erste Münchner Actionsporthalle zu ihrem Lebensinhalt geworden. Doch viel Zeit bleibt nicht mehr. Zum 30. April ist ihr Mietvertrag nach mehrmaliger Fristverlängerung gekündigt worden. Der Vermieter habe ihr eröffnet, dass die Halle abgerissen werden und einem mehrstöckigen Bürogebäude weichen solle. Dabei hätte Schmalschläger durchaus eine Idee, welche Fee ihr zur Seite springen könnte: die Stadt München. Zwar hat der Stadtrat im vergangenen Dezember Konzept und Raumprogramm für ein eigenes Actionsportzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Eggenfabrik in Pasing gebilligt, doch derzeit gibt es weder einen Betreiber noch einen genauen Zeitplan. Das Projekt befindet sich in der Planungsphase, allein angesichts der jahrelangen Vorbereitungen bis zur kürzlichen Billigung dürften weitere Jahre ins Land ziehen. Genau darauf ruht nun Schmalschlägers letzte Hoffnung: "Wenn die Stadt beim Gravity Lab als Mieter einsteigen würde, hätte sie eine Übergangslösung bis zur Realisierung der eigenen Halle. Ich würde das Lab weiter betreiben, das wäre doch eine Win-win-Situation." Die Stadt wolle ihr eigenes Actionsporthallenprojekt zwar nicht aufgeben, es habe bei einem Ortstermin und vielen Gesprächen aber durchaus positive Signale gegeben, so Schmalschläger. Doch die Mühlen einer Kommune mahlen langsam - und für das Gravity Lab tickt die Uhr gnadenlos. Dabei ist das Angebot einmalig, weit und breit gibt es keine vergleichbare Einrichtung. Auf 1700 Quadratmetern kann man neue, trendige Sportarten kennenlernen und sich in ihnen versuchen: Parkour, Tricking, Skateboarding, Slacklining. Es gibt eine 260 Quadratmeter große Trampolinlandschaft mit großem Luftkissen, eine riesige Rampe mit verschieden hohen Schanzen, eine Wave, das ist eine Kombination aus Bowl, Miniramp und Kicker, alles, was einen Skateboarder oder BMX-Fahrer glücklich macht. Dazwischen der Airbag, ein gewaltiges Luftkissen, in dem auch hohe Sprünge weich abgefedert werden. Link zum Artikel: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/trendsport-gravity-lab-vor-dem-aus-1.4317505 Bitte unterschreibt und verbreitet/teilt diese Petition so bald und so weit wie möglich! ❤️
    3.296 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Robinson Reichel
  • Milliarden für Klima- und Friedensbildung statt für Aufrüstung!
    Sehr geehrte Frau Dr. Angela Merkel, im Wahlkampf haben Sie auf Nachfrage einer jungen Frau versprochen: "Wir werden Wege finden, wie wir bis 2020 unser 40-Prozent-Ziel [Anmerkung: den deutschen Treibhausaustoß im Vergleich zu 1990 bis 2020 um 40 Prozent zu verringern] einhalten. Das verspreche ich." (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=xbgf4_52Xc0) Doch dieses Ziel wird Deutschland weit verfehlen. Sie setzen damit unsere Zukunft aufs Spiel und machen sich unglaubwürdig. Ihre politische Untätigkeit zwingt uns junge Menschen nun, durch Kampagnen, Schulstreiks und Aufrufe wie diesen auf die derzeitige Lage aufmerksam zu machen. Wir sind junge Menschen, die sich mit vollem Einsatz für den Schutz der Erde, für den Schutz des Klimas und für eine Bildungswende engagieren. Wir sind alle in diesen und weiteren Themenbereichen ehrenamtlich engagiert und bilden uns mit Unterstützung von Schützer der Erde e. V., der von der UNESCO als Lernort für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet wurde, zu change agents, zu Multiplikator*innen für BNE und Globales Lernen aus. Mit einer herausragenden Klima- und Friedensbildung können wir – wie wir aus eigener Erfahrung wissen – sehr viel erreichen und viele Menschen durch unser Vorbild anregen, ihre individuellen Handlungsmöglichkeiten zu nutzen, um den Treibhausgasausstoß zu verringern. Drastische Maßnahmen werden vom Klimarat gefordert, um die Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts zu beschränken. Im Prinzip soll die globale Mitteltemperatur die Marke von 1,5 Grad nicht überschreiten. Doch drastische Maßnahmen hält die Politik wohl für nicht durchsetzbar. Hier sind also unbedingt mehr geeignete Bildungsmaßnahmen und Informationen erforderlich. Allein durch eine Änderung der Ernährungsweise kann jeder Mensch – und zwar sofort – zu einer radikalen Reduzierung von Treibhausgasen beitragen, wie Forscher der Universität Oxford herausgefunden haben. Milliarden bis Billionen Dollar könnten eingespart und klimaschädliche Emissionen drastisch gesenkt werden. Das können Sie hier nachlesen: https://www.soaktuell.ch/index.php?page=/news/vegan-die-welt-retten-ist-das-moeglich_27533 Wenn die Verbraucher die wahren Folgekosten für klimaschädlichen Konsum tragen müssten – bei der Ernährung, beim Autofahren, beim Fliegen, bei der Nutzung fossiler Brennstoffe und Atomstrom – dann wären das „drastische Maßnahmen“, wie sie der Klimarat fordert. Um dafür die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen, braucht es gute Bildungsangebote, bei denen Menschen befähigt werden, klimafreundliche Konsum-, Lebens- und Ernährungsstile zu praktizieren. Leider finden junge Menschen herausragende Bildungsangebote der BNE nur in seltensten Fällen in Kita, Schule und Universität. Denn die Bundesregierung lobt uns junge Menschen und von der UNESCO ausgezeichnete Lernorte zwar für ihr herausragendes Engagement, stellt aber fast keine finanziellen Mittel zur Verfügung, damit wir uns – neben der Uni – zu Multiplikator*innen ausbilden und herausragende BNE erlernen können. Wenn Sie Ihre Commitments für die Nachhaltigkeitsziele (SDGs), den Nationalen Aktionsplan BNE (NAP) sowie das UNESCO Weltaktionsprogramm ernst nehmen, dann investieren Sie jetzt Milliarden in herausragende BNE! Wer seine Versprechen und Commitments nicht hält, ist kein glaubwürdiges Vorbild und zerstört dadurch die Basis menschlichen Zusammenhalts: Vertrauen. DARUM FORDERN WIR SIE AUF, IHRE VERSPRECHEN ZU HALTEN! Wir jungen Menschen wissen, dass jetzt die letzte Möglichkeit ist, den vollständigen Klimakollaps, den damit einhergehenden fortschreitenden Artenverlust sowie Millionen von Klimaflüchtlingen noch zu verhindern. Wenn wir jetzt nicht handeln und Sie Ihr Versprechen nicht einlösen, werden die Folgen Ihres Nicht-Handelns die nachfolgenden Generationen teuer zu stehen kommen. Die Folgekosten werden wesentlich teurer, als JETZT zu handeln: „Ohne stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels könnten sich die Kosten der Auswirkungen in Deutschland laut DIW bis zum Jahr 2050 auf insgesamt knapp 800 Milliarden Euro belaufen. “ Darum fordern wir Sie auf, anstatt gemäß der NATO-Vorgaben die jährlichen Rüstungsausgaben von 34 Milliarden (2016) auf 80 Milliarden Euro (bis 2024)* zu steigern, Investitionen in diesem Umfang in Klimaschutz, Klimaschutzbildung, BNE sowie in die Umsetzung des NAPs und des UNESCO Weltaktionsprogramms zu tätigen. Unsere Werte sowie eine lebenswerte Zukunft für zukünftige Generationen verteidigen wir heute nicht mit Waffen, sondern mit guter, hochwertiger Bildung für nachhaltige Entwicklung!** Mit freundlichen Grüßen Das Wandlungs(t)räume-Team Mehr über unser Team und unsere Bemühungen um hochwertige, inklusive Bildung, die Niemanden aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse ausschließt, finden Sie hier: http://wandlungstraeume.de/stipendien-fuer-engagierte https://www.startnext.com/wandlungstraeume http://wandlungstraeume.de/ueber-uns/unser-team *Quellenangabe: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/zwei-prozent-ziel-jens-stoltenberg-nato-mahnung-deutschland **2017 haben alle 29 Natostaaten zusammen 900 Milliarden jährlich für Rüstung ausgegeben, Russland dagegen nur 66,3 Milliarden. Wozu also die massive Aufrüstung der NATO, wenn doch der Klimawandel eine viel größere Bedrohung darstellt? (Quelle: http://www.bund-rvso.de/auf-ruestung-deutschland-nato-russland-ausgaben.html)
    271 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Schützer der Erde e. V. Thomas Müller-Schöll Picture
  • Finger weg vom Geld der Heim- und Pflegekinder
    Jugendliche und junge Erwachsene müssen sich mit 75% ihrer Einnahmen an den Unkosten, die für sie vom Staat erbracht werden, "beteiligen". Das, ab dem ersten Tag, an dem sie ihr eigenes Geld verdienen. Das ist eine eklatante Ungleichbehandlung gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ganz normal in ihren Familien aufwachsen können. Es nimmt den Betroffenen jeden Ehrgeiz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, da nur ein Viertel der Einnahmen für sie übrig bleibt. Sie müssen dafür zahlen, dass ihre leiblichen Eltern nicht in der Lage waren bzw. sind, sich selbst um ihre Kinder zu kümmern. Also eine doppelte Benachteiligung! Es wäre schon etwas anderes, wenn die Betroffenen, ähnlich wie beim Bafög, später einen Anteil von 25% abzahlen müssten. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: 2,75 Euro Stundenlohn - und der Rest fürs Jugendamt, Süddeutsche Zeitung, 30.12.18 https://www.sueddeutsche.de/karriere/pflegekinder-gehalt-steuern-1.4241789 Frontal 21 vom 23.10.2018 https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-vom-23-oktober-2018-100.html Bitte beachten Sie auch den Link "Webseite der Kampagne" weiter unten
    5.022 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Christoph Feuerstack
  • Verbesserung des Schulsystems
    Es ist gerade wichtig für die Schüler, bei denen die Eltern nicht helfen/unterstützen.
    50 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Chantal Kreft
  • Arbeit statt Armut
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede Alleinerziehende sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    49 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Selma Uwakwe
  • Offener Brief aus Anlass des Sondergipfels zum Thema der sexualisierten Gewalt in der Kirche
    Aufgrund der bekannten und unbekannten massenweisen sexuellen Gewalt durch Amtsinhaber der katholischen Kirche sehen wir uns zum Handeln aufgefordert. Wir glauben, dass die Struktur, die Mißbrauch begünstigt und vertuscht auch die ist, die Frauen von Amt und Weihe und damit von grundsätzlichen Entscheidungen und Kontrollmöglichkeiten in der Kirche ausschließt. Darum schreiben wir diesen offenen Brief an Papst Franziskus. Und fordern alle Frauen auf, im Mai in einen Kirchenstreik zu treten. DIE PETITION BLEIBT BIS ZUM 18. MAI, DEM ENDE DER AKTIONSWOCHE MARIA2.0, GEÖFFNET. Die Aktion heißt Maria 2.0
    6.076 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Elisabeth Kötter
  • Den Bahnsinn stoppen! Für eine bezahlbare Preispolitik der Deutschen Bahn
    Jedes Jahr im Dezember kündigt die Deutsche Bahn die Neuerungen für das kommende Jahr an. Neben den gängigen Preiserhöhungen soll nun auch das von uns geliebte WET abgeschafft werden. Doch gerade für Familien, Reisende, junge Leute und Personen mit geringen finanziellen Mitteln ist dies ein sehr beliebtes Angebot, bietet es doch eine große Flexibilität zu einem moderaten Preis. Als Alternative soll das „Quer-durchs-Land-Ticket“ (QDL) das Angebot nun abdecken, welches jedoch jetzt schon teurer ist. Schaut man sich die Preiserhöhungen der Bahn in Bezug auf das WET an, kann man davon ausgehen, dass der Preis alsbald ebenfalls ansteigen wird. (Siehe dazu auch die angehängte Datei an.) Dies nahmen wir zum Anlass, die Preispolitik der Bahn im Allgemeinen genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei sind nicht nur die bekannten und oft thematisierten Verspätungen beachtlich, sondern auch die Preiserhöhungen. In den letzten Jahren sorgten diese dafür, dass Bahnfahren einem Luxus gleicht. Besonders Geringverdiener, Leistungsempfänger, Schüler, Studenten, Auszubildende und Rentner können sich Nah- und Fernverkehrsfahrkarten oft nur schwer leisten und werden dadurch teilweise ausgegrenzt. Und das, obwohl vor allem der Nahverkehr einem Grundbedürfnis gleicht und in der heutigen Zeit Flexibilität und Mobilität unabdingbar für Beruf und Sozialleben sind. Die Abschaffung des WET führt dazu, dass diese prekäre Situation verschärft wird. - Sehr viele Menschen sind insbesondere auf den ÖPNV angewiesen und können sich diesen nur schwer leisten. - Sozialangebote sind von den Verkehrsverbunden. Die Deutsche Bahn hat nur eine geringe Auswahl an vergünstigten Tickets. - Sparpreise sind stark kontingentiert und schwer erhältlich. - Abbau von Inklusivleistungen (QDL und der neue „Supersparpreis“ enthalten kein City-Ticket mehr, Umtausch- und Stornierungsmöglichkeiten schwinden, keinen Zugang mehr zur DB-Lounge), mangelnder Service und häufige Verspätungen – trotzdem werden die Preise stetig erhöht. - Wer sich ein Ticket im Zug kaufen muss, darf einen Aufschlag von 19€ entrichten oder gar ein erhöhtes Beförderungsentgelt i.H.v. 60€ mit ggf. Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen – was zudem eine Doppelbestrafung darstellt und teilweise schwerwiegende Folgen haben kann. Wir sind die Sozial- und Preispolitik der Deutschen Bahn leid und wollen etwas verändern! Die Abschaffung des WET steht für uns sinnbildlich für die Sozialpolitik der Bahn die lautet: Vergünstigungen und Gruppentickets reduzieren, Preise anheben. Vor allem auch der Nahverkehr ist für viele Menschen essenziell. Warum kostet etwas, das im besten Fall kostenfrei wäre, so viel Geld? Vielmehr sollte sich die Deutsche Bahn ihrer gesellschaftlichen Rolle endlich bewusst werden. Ob dies in Form einer Aktiengesellschaft funktioniert, bei der der Vorstand in millionenhöhe Gehälter kassiert, bleibt fraglich. Vermutlich hilft es nur, das gesamte Konstrukt neu zu überdenken. Undurchschaubarer Wirrwarr an Regelungen, Zuständigkeiten und Profitzentren müssen ein Ende haben und durch einfache, kostengünstige Regelungen ersetzt werden. Auch setzt unsere Politik auf Umweltschutz und verhängt Dieselfahrverbote. Der Zug ist eine gute und umweltfreundliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln, die auch gerade von Pendlern mehr genutzt werden sollte. Um dies zu fördern wären die Deutsche Bahn und der Bund in der Pflicht für bezahlbare Preise zu sorgen. Stattdessen fordern politische Akteure regelmäßig Vergünstigungen und Sparpreise abzuschaffen. Wie soll man sich Bahnfahrten dann noch leisten? Wen dies noch nicht überzeugt, dem sei unsere Stellungnahme ans Herz gelegt, die hier jedoch den Rahmen sprengen würde. Wir haben uns ausführlich mit der Thematik und den oben angerissenen Aspekten beschäftigt und viele wissenswerte Informationen zusammengetragen und dies auch zum Teil grafisch dargestellt. (Direktlink: https://www.dropbox.com/s/lzmxr9gvzb2n2mm/Bahntext.pdf ) Damit dies auch keine Petition ist, die im Winde verweht, haben wir uns bereits Aktionen überlegt, mit denen wir die Aufmerksamkeit der Deutschen Bahn auf uns lenken wollen. Dazu wäre es super, wenn du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrierst, um so über diese Aktionen informiert zu werden und dich beteiligen zu können. Gerne kannst du auch selbst mit deinen Freunden aktiv werden oder uns Aktionen vorschlagen. Wir brauchen so viele Unterstützer wie möglich um unseren Forderungen, die auch in deinem Sinne sein sollte, Nachdruck zu verleihen. Daher bitten wir Dich unsere Petition zu unterzeichnen, zu verbreiten und uns bei den Aktionen zu helfen. Vielen Dank für deine Unterstützung!
    1.733 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Udo AndtheGang
  • Kohleausstieg durch zügigen Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen!
    Mit den von der Kohlekommission im Januar 2019 beschlossenen Empfehlungen für einen Kohleausstieg in Deutschland sind zahlreiche Detailfragen offen geblieben, die die Bundesregierung nun in ihrem Entwurf für ein Ausstiegs-Gesetz festschreiben muss. In diesem Gesetz müssen die Rahmenbedingungen dafür gesetzt werden, dass ehemalige Kohle-Abbauflächen schnell und unbürokratisch in Ökostrom-Anlagen umgewandelt werden können. Die bald ungenutzten Tagebauflächen könnten so Wind- und Solaranlagen Platz machen. Die dreckige Kohleverstromung würde zügig durch erneuerbare Energien ersetzt. Wichtig ist, dass diese Ökostrom-Kraftwerke möglichst in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern und in ihren Kommunen sind. So bleiben möglichst viele Jobs und Wertschöpfung in der Region und den Betroffenen wird eine direkte Teilhabe an ihrer Energie-Zukunft ermöglicht – und einstige Braunkohle-Reviere werden unabhängiger von großen Konzernen. Ein konzertierter Ausbau von erneuerbaren Energien schafft nicht nur zahlreiche neue Arbeitsplätze, sondern leistet auch zu den deutschen Klimaschutzzielen und der künftigen Versorgungssicherheit mit Strom wichtige Beiträge. Ein beispielhaftes Konzept, wie eine solche dezentrale und bürgernahe Nachnutzung ehemaliger Braunkohle-Abbauflächen durch erneuerbare Energien wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden kann, finden Sie unter www.reinrevierwende.de
    16.352 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Sönke Tangermann Picture
  • Geschlechtsneutrale Formulierungen im Handelsgesetzbuch (HGB)
    Da sitzt man in einer Universität in einem Studiengang der Wirtschaftswissenschaften und der Professor redet ausschließlich davon wie man Kaufmann wird und welche Rechte man als Kaufmann hat. Er orientiert sich dabei am Handelsgesetzbuch. Was sagt das über die Gleichstellung im Berufsleben aus, wenn selbst in Gesetzen nur vom Kaufmann gesprochen wird? Die deutsche Sprache bietet mehr Möglichkeiten. Die Position von Männern in der Berufswelt muss, meiner Meinung nach, nicht auch noch mit Formulierungen in Gesetzestexten unterstrichen werden. Unterstützt diesen kleinen Schritt in Richtung Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit.
    343 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Jennifer Reiff Picture
  • Sofortiges Rückkehr- und Bleiberecht für Familie K.
    Die unmenschliche Abschiebung, über die mehrfach in der Presse berichtet wurde, hat viele Menschen zu Recht empört. Der elfjährige Sohn wurde von der Polizei aus der Schule während des Unterrichts, die sechsjährige Schwester aus einem Kinderhaus herausgeholt. Die Eltern waren bei der Gemeindediakonie in Mannheim in einer Einrichtung beschäftigt, in der Menschen mit Behinderungen leben. Dort war man mit ihrer Arbeit sehr zufrieden und hat sich dafür eingesetzt, dass die Familie Bleiberecht erhält. Auch die beiden Kinder waren in Schule und Kinderhaus gut integriert. Obwohl es in Deutschland im Gesundheitsbereich einen großen Mangel an Fachkräften gibt, wurde die Familie, die ihren Unterhalt selbst finanzierte, abgeschoben. Am 17.12.2018 hat die Stadt Mannheim eine Presseerklärung veröffentlicht mit dem Titel „Mannheim stärkt Rechte von Kindern und Jugendlichen“. Nach Aussage der zuständigen Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb will die Stadt die UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene umsetzen! Wie passt diese gewaltsame Abschiebung mit einer „kinderfreundlichen“ Stadt zusammen?
    719 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Ursula Katharina Risch Picture
  • Keine Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland und Europa
    Der INF-Vertrag ist der zentrale Baustein der europäischen Abrüstung im nuklearen Bereich aus den späten 1980er Jahren. Wird der Vertrag gekündigt, so droht ein erneuter nuklearer Rüstungswettlauf. Eine Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Europa/Deutschland verkürzt die Vorwarn- und Reaktionszeiten (Flugzeit einer Rakete vom Startort bis zum Zielobjekt) auf unter 10 Minuten - abhängig davon, wo sie stationiert werden würden. Damit stiege die Gefahr eines unbeabsichtigten Nuklearkrieges erheblich. Europa wäre, wie auch schon im ersten Kalten Krieg, das Zentrum der nuklearen Zerstörung. Die europäischen Länder können mit der Ablehnung einer Stationierung dieses Waffensystems in Europa der US-Regierung deutlich machen, dass sie sich nicht den Vorgaben der US-Regierung unterwerfen und die einseitige Aufkündigung des INF-Vertrages praktisch ins Leere laufen lassen. In den frühen 1980er Jahren protestierten hunderttausende Menschen gegen die Stationierung der US-Mittelstreckenraketen Pershing II. Obschon seinerzeit die Stationierung 1983 trotz der Massenproteste beschlossen wurde, war der Widerstand in Deutschland ein doppelter Erfolg: Niemals zuvor sind so viele Menschen für den Frieden auf die Straße gegangen. Und Ende der 1980er Jahre wurde mit dem INF-Vertrag die vollständige Verschrottung aller Mittelstreckenraketen der USA und der damalgen UdSSR beschlossen und vollzogen.
    4.516 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Alexander S. Neu