• Gegen neue Atomanlagen in der Nähe von Ortschaften!
    **Seit 50 Jahren werden Menschen und Natur am Höhenzug Asse durch die radioaktiven Ableitungen aus der Schachtanlage Asse II belastet.** In das alte Salzbergwerk bei Braunschweig wurden von 1967 bis 1978 mehr als 125.000 Fässer mit Atommüll eingelagert. Seither treten erhebliche Mengen von radioaktivem Wasserstoff und radioaktivem Kohlenstoff aus und wehen in die Umgebung. Die Folge unter anderem: **Die Krebsrate (Leukämie und Schilddrüsenkrebs) ist in Orten an der Asse wesentlich erhöht.** Außerdem wurde von Experten festgestellt, dass in vier Orten im Umfeld der Schachtanlage Asse II von 1971 an weniger Mädchen geboren werden als statistisch zu erwarten sind. Dieses Phänomen wird als „verlorene Mädchen" bezeichnet und wird auch an anderen Atomstandorten beobachtet. **Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will die radioaktiven Belastungen an der Asse jetzt noch erhöhen.** Wir sagen: So nicht! Denn: Radioaktive Belastungen entstehen nicht nur bei Transporten von Atommüll, sondern vor allem bei der Verarbeitung und Lagerung. Dagegen helfen: Abstand und Abschirmung. Und der Untergrund muss stabil sein, um eine solche Anlage tragen zu können. Eine Studie der Planungsgemeinschaft WTI/GNS zeigt: **Der Atommüll, der aus Asse II zurückgeholt werden soll, muss nicht in direkter Nähe gelagert werden.** Bevor die BGE Fakten schafft, muss geklärt werden: Wo ist die radioaktive Belastung für Anwohner durch Atom-Anlagen und die Gefährdung durch Störfälle am geringsten? **Die BGE muss verschiedene Standorte vergleichen!** Darunter müssen auch solche sein, die mehr als vier Kilometer von den nächsten Ortschaften entfernt sind. Erst ab dieser Entfernung sinken die Belastungen bei Störfällen in der Anlage.
    2.436 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Andreas Riekeberg - Asse II-Koordinationskreis
  • Machen Sie Deutschland schnell unabhängig von russischem Gas!
    **Wenn die Bundesregierung die Maßnahmen aus der Studie schnell umsetzt, wird Deutschlands Energieversorgung sicherer und der Anstieg der Energiepreise wird gedämpft.** Hinzu kommt eine direkte massive Kostenersparnis noch im ersten Jahr – und auf Dauer! Der politische Handlungsspielraum Deutschlands wird wieder hergestellt. Nicht zuletzt ist der Beitrag zum Klimaschutz enorm und kann Deutschland wieder auf einen 1,5°-Grad-Kurs führen. **Sollte die Bundesregierung diese Chance verpassen, riskieren wir ​​​​​​​soziale Härten durch steigende Preise, kalte Wohnungen und stillstehende Industrieanlagen.** Die Folge wären soziale Spannungen, die ​​​​​​​unsere Demokratie destabilisieren. Die fortdauernde Finanzierung des brutalen Angriffskriegs ist inakzeptabel und verursacht in der Bevölkerung ein Gefühl der Machtlosigkeit, das angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit fatal wäre. Am 27.06. berichtete die Tagesschau über die Studie des ZETT: https://www.tagesschau.de/investigativ/deutschland-russland-energieimporte-101.html Die ganze Studie ist hier zu finden: ​​​​​​​https://www.zeroemissionthinktank.org/onewebmedia/Loesungsstudie__FINALBB Die Studie zeigt so konkret und greifbar was zu tun ist, dass man fast annehmen könnte, es wäre schon Wirklichkeit. Sie verlässt die eingetretenen Pfade und zeigt, wo Potenziale brach liegen und welch eine große Wirkung wir Bürgerinnen und Bürger gemeinsam entfalten können, wenn man uns die Möglichkeit dazu gibt. --- Dieses Anliegen wird u.a. unterstützt von: - BUND Hessen Arbeitsgruppe Energie - B.A.U.M. e.V. – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften --- Bitte abonniert die Updates zu dieser Petition. Wir starten hier weitere Aktionen und Initiativen wie z.B. Dämmaktionen usw... Dafür brauchen wir euch! Vielen Dank!
    4.283 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Thorsten Barth Picture
  • Rücktrittsforderung: Christian Lindner
    Herr Lindner hat jetzt bewiesen wie unfähig er als Bundespolitiker ist. Viele Bürger wissen jetzt schon nicht mehr wie sie über die Runden kommen sollen, bei einer Inflationsrate für Lebensmittel von über 11% mit steigender Tendenz. Rentner und einige andere Bevölkerungsgruppen bekommen nichts von den Entlastungspaketen, die selbst nur einen Tropfen auf den heißen Stein darstellen und nun noch die Krönung, jetzt will er die Sozialleistungen auch noch drastisch kürzen? Wie unfähig muss ein Politiker sein, um sich so etwas einfallen zu lassen, damit er seinem eigenen Klientel gerecht wird (keine Steuererhöhung für Besserverdienende und Schuldenbremse), anstatt die zu entlasten, die durch die Folgen der Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der damit verbundenen Inflation, kaum noch ihr Leben bestreiten können, während Aktionäre und Spitzenverdiener dieses kaum bemerken, ja zum Teil sogar davon profitieren, also mehr Verfehlungen für einen Bundesminister sind kaum mehr möglich. Daher bitte ich Sie, unterzeichnen Sie diese Petition und fordern Sie mit mir zusammen den Rücktritt von Christian Lindner, der wohl in die Geschichte eingehen wird, als unfähigster Politiker aller Zeiten.
    384 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Treder
  • Drohende Abschiebung trotz erfolgreicher Integration am Arbeitsmarkt
    - Um Menschen, die einen Abschluss erworben haben, eine Chance zu geben, sich vor Ort zu bewerben und sich auf dem Deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren - Dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken - Menschen, wie mir, die unter politischer Verfolgung leiden zu helfen und ihnen eine Chance zu geben
    2.569 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Samih Abdelmoneim Galal Osman
  • EU-weites Verkaufsverbot invasiver Neophyten
    Wir erleben derzeit das größte Artensterben seit dem verschwinden der Dinosaurier. Der Bestand an Fluginsekten ist um 75% zurück gegangen. Da dies auch bestäubende Insekten betrifft ist das Anliegen nicht nur essentiell für unsere Biodiversität, sondern auch für die Ernährung der Weltbevölkerung. Der finanzielle Gegenwert der Bestäubung durch Insekten beträgt 577 Mrd € muss die Bestäubung vom Menschen durchgeführt werden, werden Obst und Gemüse zum Luxusgut. Durch invasive Neophyten werden wichtige Rückzugsgebiete und Lebensräume für viele Insekten unbrauchbar, da heimische Pflanzen verdrängt werden. Die Kinderstuben unserer Schmetterlinge sind z.B. nahezu ausnahmslos auf heimischen Pflanzen zu finden. Verdrängt der "Schmetterlings-"Flieder (ein Beispiel) heimische Büsche und Sträucher, kann er noch so gut Duften, noch so attraktiv auf sie wirken, er wird keine Schmetterlinge anziehen, da sie sich nicht mehr vermehren konnten.
    215 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Marc Haddaji
  • Hilfsgüter der öffentlichen Hand für Katastrophenhilfe unbürokratisch
    Vereinzelt haben solche oben beschriebene Geräte es dennoch in die Unglücksgebiete geschafft und dort teilweise direkt zu Menscherettungen beigetragen. während diese Möglichkeit bei öffentlichen Verwaltungen als "verwaltungstechnisch nicht machbar" unbeachtet blieben.
    40 von 100 Unterschriften
    Gestartet von werner schatten
  • Echtes Bürgergeld statt Bürger-Hartz!
    **Durch die Inflation ist die seit Jahren ohnehin schon prekäre Lage der Menschen in Hartz IV untragbar geworden.** Viele müssen sich mindestens eine Mahlzeit am Tag vom Mund absparen und aus Kostengründen auch auf das Kochen verzichten. Der Regelsatz beträgt derzeit 449 € für Erwachsene, davon sind rund 5 € am Tag für Essen vorgesehen und nur 38 € im Monat für Strom. Hartz IV schafft seit seiner Einführung 2005 eine Drohkulisse. Niemand möchte in Hartz IV "abrutschen" und damit an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Es ist viel zu wenig: Menschen und Familien stürzen in extreme Existenznot bis hin zu Obdachlosigkeit und Stromsperren. **Rund 2 Mio. Kinder und Jugendliche leben in Haushalten, die auf Hartz IV angewiesen sind.** Auch sie sind akut von Armut betroffen und werden von klein an ausgegrenzt. Es mangelt ihnen an Zugang zu Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe. Das ist aus vielen Gründen problematisch: **Schlecht bezahlte Jobs und ausbeuterische Arbeitsbedingungen werden hingenommen, um nicht in Hartz IV zu landen und sich in einem System der Schikane selbst die grundlegendsten Bedürfnisse wie Heizung und gesunde Ernährung nicht mehr leisten zu können.** Zudem werden schlechte Löhne durch die Hintertür subventioniert: Viele Menschen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, müssen mit Hartz IV "aufstocken" (rund 1 Mio. in 2020). **Das bisherige System wertet Erwerbslosigkeit als individuelles Verschulden anstatt als strukturelles Problem.** Es wird übersehen, dass es schlicht Situationen gibt, in denen Personen aus verschiedenen Gründen (vorübergehend) nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Das hängt auch damit zusammen, dass 2005 die Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe einfach zusammen getan wurden und viele Menschen Hartz IV bekommen, die dem Arbeitsmarkt in Wahrheit gar nicht zur Verfügung stehen. Das “Bürgergeld” der Bundesregierung darf nicht nur eine Image-Kampagne sein. **Die Ampel-Koalition muss eine echte Reform der Grundsicherung beschließen, die Menschen ein Leben mit Perspektive und in Würde ermöglicht: Ein ECHTES Bürgergeld!**
    57.654 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Sanktionsfrei e.V. Picture
  • Hitzealarm: Berlin abkühlen für Klima und Gesundheit!
    Zwischen 2018 und 2020 hat es in Berlin und Brandenburg bereits rund 1.400 Hitze-Tote gegeben. Schon jetzt sind Hitzewellen die mit Abstand tödlichsten wetterbedingten Katastrophen in Europa. Seit Beginn dieses Jahrhunderts wurden 140.000 Todesfälle im Zusammenhang mit 83 Hitzewellen verzeichnet. Die ungebremste Klimaerhitzung bedeutet auch, dass die Temperaturen weiter ansteigen und mehr Extremwetter auf uns zukommen. Es braucht deshalb dringend konkrete und entschlossene Maßnahmen, Berlin abzukühlen und damit für die Gesundheit der Berliner und Berlinerinnen zu sorgen. Insbesondere Kinder, Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Frauen mit Babys und Kleinkindern müssen jetzt aktiv vor Klimagefahren geschützt werden. Jetzt Berlin abkühlen für Klima und Gesundheit!
    9.840 von 10.000 Unterschriften
    Gestartet von Annemarie Botzki
  • Lindners Vertragsbruch: Ausverkauf öffentlichen Eigentums stoppen!
    Um für alle gute, gesunde, regionale und bezahlbare Lebensmittel produzieren zu können, darf Boden kein Spekulationsobjekt sein. Lindners Blockade bezieht sich auf die Flächen der Bodenverwertungs und -verwaltungs Gmbh (BVVG). Diese ist eine Nachfolgegesellschaft der Treuhand, die das ehemalige Staatseigentum der DDR verwaltet und zu Höchstpreisen verkauft. Dabei geht es jetzt noch um 91.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen in den neuen Bundesländern. Die BVVG untersteht dem Bundesfinanzministerium. Deshalb ist nun Lindner gefragt, seine Verweigerungshaltung zu beenden. Denn Boden ist "unvermehrbar und unverzichtbar" (2), unser aller Lebensgrundlage und kein Anlageobjekt. PS: Die AbL MItteldeutschland hat den "Kriterienkatalog für gemeinwohlorientierte Verpachtung" erarbeitet. Dieses wunderbare Instrument für fortschrittliche Bodenverteilung und weitere Informationen findet ihr hier: https://www.abl-mitteldeutschland.de/mitmachen/gemeinwohlkampagne Quellen: (1) Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 2.4, 2019 (2) BVerwG, Urteil vom 12.01.1967, Beschluss, 1BvR 169/63
    132.956 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Dorothee Sterz & Gesine Langlotz für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
  • Polizeivergehen - Wir fordern unabhängige Ermittlungsstellen!
    Rechtsextreme Chatgruppen, Terrornetzwerke, Polizeigewalt [4], Drogendelikte und etliche unaufgeklärte Todesfälle [5] in Zusammenhang mit der Polizei – wir, die Gruppe Copservation, haben bereits hunderte dieser Fälle dokumentiert und nahezu täglich kommen neue hinzu. [6] Dabei können wir nur öffentlich bekannte Fälle erfassen. Wissenschafler:innen gehen aber davon aus, dass das Dunkelfeld allein bei Körperverletzungen fünf mal so groß ist, wie das Hellfeld. [7] Weiterhin führt nur ein Bruchteil der bekannt gewordenen Fälle zu einer Verurteilung der Täter:innen. Warum ist das so? [8] **Das Ansehen der Beamt:innen in der Justiz, schwierige Beweislagen und Polizist:innen, die in der Praxis selten gegen die eigenen Kolleg:innen aussagen (Korpsgeist), spielen dabei eine Rolle.** Zudem werden im Fall einer Anzeige oft Gegenanzeigen seitens der Polizei gestellt. Staatsanwaltschaften, die sonst eng mit der Polizei zusammenarbeiten, stehen in der Verantwortung, im Verdachtsfall gegen diese Polizeikräfte zu ermitteln. Auch hierbei sind sie auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei selbst angewiesen. Diese institutionelle Nähe der ermittelnden Personen kann zu Befangenheit führen! Bei der Polizei angesiedelte Beschwerdestellen zeigen kaum Wirkung. **So gingen bei der Beschwerdestelle in Hamburg innerhalb eines Jahres 1249 Beschwerden gegen Polizeibeamt:innen ein, von denen nur in fünf Fällen Ermittlungen eingeleitet wurden.** Drei davon wurden eingestellt, ohne dass es zu einer Anklage kam. [9] Zu oft machen Polizist:innen die Erfahrung, unangreifbar zu sein. Fast nie erleben die Betroffenen Aufklärung oder Gerechtigkeit. Die Folgen: Polizist:innen werden seltener angezeigt und die Dunkelziffer steigt weiter. [10] Politiker:innen sehen aufgrund der geringen Anzahl verurteilter Polizist:innen kein Problem innerhalb der Sicherheitsbehörde und somit auch keine Notwendigkeit genauer hinzuschauen, die Strukturen der Polizei zu hinterfragen oder zu verändern. Diesen Kreislauf wollen wir mit unserer Petition durchbrechen! ##Unsere Forderungen: Wir fordern Nancy Faeser deshalb auf, so schnell es geht eine unabhängige Beschwerdestelle für Polizeivergehen einzurichten. **In anderen Ländern ist diese Idee bereits erfolgreich umgesetzt** und sollte hier als Vorbild dienen: In Dänemark gibt es eine unabhängige Beschwerdestelle, die frühzeitig die Ermittlungen gegen Beamt:innen komplett übernimmt. Sie ist nicht nur personell und finanziell gut ausgestattet, sondern ermittelt völlig unabhängig mit staatsanwaltschaftsähnlichen Befugnissen. Anders als in Deutschland wird diese Praxis dort sogar von Vorgesetzten und polizeilichen Gewerkschaftsvertreter:innen befürwortet. [11] Initiativen für Betroffene von polizeilichem Fehlverhalten müssen in den Gesetzgebungsprozess mit aufgenommen werden. Ihre jahrelangen Erfahrungen sind essentiell bei der erfolgreichen Gestaltung einer solchen Stelle. Gleichzeitig muss die Kennzeichnungspflicht für Polizist:innen umgesetzt werden, um mögliche Täter:innen zu identifizieren. ##Wie können die Forderungen umgesetzt werden? Die Ampel-Koalition plant in Ihrem Koalitionsvertrag einen unabhängigen Polizeibeauftragten für die Polizeien des Bundes. **Doch das reicht nicht:** Auch die Polizeien der Bundesländer, die ohnehin für den Großteil der Polizeiarbeit in Deutschland verantwortlich sind, benötigen ebenfalls dringend eine effektive Aufklärung ihrer Vergehen und somit jeweils eigene unabhängige Beschwerdestellen. Diesen Moment müssen wir nutzen, denn bisher ist von einer Umsetzung nichts spürbar. Wir wollen klarmachen, dass diese Pläne erweitert werden müssen und nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen. Diese Zeit haben die Betroffenen nicht, denn es kommen täglich neue hinzu. Eine Umfrage ergab außerdem, dass sich zwei Drittel der befragten Bevölkerung für eine unabhängige Beschwerdestelle aussprechen. [12] Daher unsere Bitte: Schaffen Sie unabhängige Ermittlungsstellen und somit Aufklärung für die Betroffenen. ##Unterschreiben und verbreiten Sie jetzt gleich die Petition! ------------------------- Quellen: [1] https://www.youtube.com/watch?v=3w2qHK1AlKU [2] https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/csd-polizeigewalt-im-rechtsausschuss-100.html [3] https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-04/polizeigewalt-deutschland-un-systemversagen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F [4] https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/unveroeffentlichte-studie--12-000-verdachtsfaelle-unrechtmaessig.html [5]https://doku.deathincustody.info/ [6] www.copservation.de [7] https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-09/polizeigewalt-studie-ruhr-universitaet-bochum-betroffene-koerperverletzung-polizei [8] https://correctiv.org/aktuelles/justiz-polizei/2015/08/20/polizisten-nur-selten-vor-gericht/ [9] https://taz.de/Beschwerdestelle-der-Polizei-in-Hamburg/!5843337/ [10] https://www.fr.de/frankfurt/polizeigewalt-frankfurt-anzeige-polizei-video-twitter-schlaege-90025717.html [11] https://www.youtube.com/watch?v=3w2qHK1AlKU [12] https://taz.de/Unabhaengige-Kontrolle-der-Polizei/!5721848/
    48.806 von 50.000 Unterschriften
    Gestartet von Copservation .de Picture
  • Nutztierbestände verringern - Ernährungskrise abwenden
    **Die aktuelle Massentierhaltung hat verheerende Umwelt- und Klimafolgen.** Daher drängen Umweltverbände seit Jahren darauf, die Menge der gehaltenen Nutztiere zu verringern - insbesondere jetzt, angesichts der sich abzeichnenden weltweiten Ernährungskrise. Natürlich sind auch die Appelle an Verbraucher\*innen richtig und wichtig, den individuellen Fleischkonsum zu verringern. Und erfreulicherweise hat der Vegetarismus tatsächlich zu einem Rückgang des inländischen Fleischkonsums geführt. **Dennoch ist die Menge des inländisch produzierten Fleisches nur leicht gesunken.** Es wird stattdessen mehr exportiert. **Rein ökonomisch gesehen, ist eine Reduktion der Nutztierbestände die günstigste Variante, um dem Hunger von Millionen Menschen vorzubeugen.** Expert\*innen schätzen, dass der Einbruch der ukrainischen Getreide- und Ölsaatenexporte durch eine Verringerung des Getreideverbrauchs in der EU zur Fütterung der Viehbestände um etwa ein Drittel ausgeglichen werden könnte. Das Bundesverfassungsgericht hat in jüngster Vergangenheit das Recht auf eine intakte Umwelt bekräftigt. Ein Recht darauf an unbegrenzter Tiermast zu verdienen, gibt es hingegen nicht. **Wir brauchen jetzt Beschränkungen von Nutztierbeständen und einen verbindlichen Plan für ihre schrittweise Reduktion.** ##Erstunterzeichner\*innen: (wird laufend ergänzt) Dota Kehr, Musikerin Luisa Neubauer, Klimaaktivistin Marc-Uwe Kling, Kabarettist und Autor Maja Göpel, Politökonomin und Nachhaltigkeitsexpertin Eckhard von Hirschhausen, Fernsehmoderator Alin Coen, Sängerin Max Prosa, Musiker Max Uthoff, Kabarettist Sarah Lesch, Musikerin Jaqueline Mellein, Co-Gründerin DELTA FRAUEN Eduard Erne, Filmregisseur Paula Pröbrock, Tänzerin Fridays for Future Berlin **Quellen:** - https://www.mdr.de/wissen/ukraine-krieg-steigende-lebensmittelpreise-welthunger100.html - https://www.zeit.de/green/2022-03/gas-russland-landwirtschaft-duenger-bauern/seite-2 - https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/soja - https://www.pik-potsdam.de/en/news/latest-news/food-crisis-due-to-ukraine-war-calls-for-action-less-meat-less-waste-and-greening-eu-agricultural-policy - https://bvlk.de/news/wie-viel-fleisch-exportiert-und-importiert-deutschland.html
    115.938 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Klimaaktivist*innen und Kulturschaffenden
  • Sicherung und Weiterentwicklung partizipativer Lehrpraxis an Hochschulen
    **Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (2009) hat die Bundesrepublik Deutschland das Recht auf inklusive Bildung anerkannt.** Dieses Recht wird aber an Hochschulen bisher kaum umgesetzt. Sie sind weiterhin exklusive Orte für nur wenige, privilegierte Menschen. Neben Forschung und Lehre besteht ihre Aufgabe jedoch auch darin, Impulsgeber:in für eine inklusive Gesellschaftsentwicklung zu sein. **Hierfür muss die Hochschule ihr zentrales Problem der Ausgrenzung überwinden und soziale Verantwortung übernehmen** [1]. **Im Sinne der sozialen Öffnung [2] leistet das QuaBIS-Projekt an der Universität Leipzig dazu einen bedeutsamen Beitrag.** Hier werden seit Mai 2019 fünf Menschen zu Bildungs- und Inklusionsreferent:innen qualifiziert, die bisher von Erwerbsarbeit ausgeschlossen und in Werkstätten für behinderte Menschen tätig waren [3]. Heute liegen ihre Aufgaben darin, Hochschule eigenverantwortlich mitzugestalten. **Dabei bringen sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Transfer mit ein, insbesondere zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für die Vielfalt menschlichen Lebens** [4]. Zudem ermöglicht ihre Perspektive es, die Professionalisierung von Studierenden zu prägen und positiv weiter zu entwickeln. Vor allem bei der Ausbildung angehender Pädagog:innen sollte von ungeteilter Inklusion ausgegangen werden, damit diese später den Transformationsprozess im Bildungssektor stärken können. **Denn erst wenn man die Exklusionen versteht, kann Inklusion gedacht und auf dieser Basis angebahnt und realisiert werden** [5]. Dafür muss die von allen Akteur:innen als positiv wahrgenommene partizipative Lehre, Forschung sowie ihr Transfer über die Hochschule hinaus verstetigt werden. Uta Lorenz-Bevilacqua & Steffen Martick Mit der Unterstützung von Referat für Lehramt (Student_innenRat Universität Leipzig) FSR Erziehungswissenschaften (Universität Leipzig) Quellen [1] https://www.georg-feuser.com/wp-content/uploads/2019/04/Feuser-Universität-eine-Sonderschule-BuFaTagung-2013-Uni-München-12-2013.pdf [2] https://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_213.pdf [3] http://www.quabis.info/download/Vorstellung_QuaBIS1_NL.pdf [4] https://www.qfi-oz.de/index.php/inklusion/article/view/43/72 [5] https://www.georg-feuser.com/wp-content/uploads/2019/06/Feuser-Aus-Bildung-für-eine-inklusionskompetente-Pädagogik-Wien-31-03-2017.pdf
    2.067 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Uta Lorenz-Bevilacqua