• Giftexporte stoppen
    Auch wenn die Regulierung von Pestiziden von Land zu Land unterschiedlich streng ist: **Die Gefährlichkeit der Pestizide ist überall gleich – egal ob in Deutschland oder anderswo.** Das Risiko, Vergiftungen zu erleiden, ist in Ländern des globalen Südens allerdings besonders hoch: Hier sind die Menschen den Pestiziden oft besonders schutzlos ausgesetzt, denn viele KleinbäuerInnen haben kein Geld für Schutzbekleidung und PlantagenarbeiterInnen bekommen diese oft nicht vom ArbeitgeberInnen bereitgestellt. Und damit nicht genug: Weil die Felder oft in unmittelbarer Nähe von Gemeinden und sogar Schulen liegen, bekommen auch Menschen die schädlichen Folgen der Pestizide zu spüren, die gar nicht direkt damit arbeiten – insbesondere, wenn die Pestizide per Flugzeug ausgebracht werden. Aus Deutschland werden Jahr für Jahr mehrere Tausend Tonnen hier verbotener Pestizide in Drittländer exportiert. Während die Firmen hier gute Geschäfte machen, tragen sie zum Leid von Millionen Menschen in den Importländern bei. **Frankreich hat bereits ein Gesetz erlassen, das die Produktion, Lagerung und den Export von in der EU verbotenen Pestiziden verbietet.** Gemeinsam fordern wir von Frau Klöckner und Herrn Altmaier, ein entsprechendes Gesetz hier in Deutschland auf den Weg zu bringen. Sorgen Sie jetzt dafür, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung nachkommt und handelt: **Unterzeichnen Sie den Appell für einen Stopp der Giftexporte und gegen Doppelstandards im Pestizidhandel!**
    47.131 von 50.000 Unterschriften
    Gestartet von INKOTA Netzwerk und PAN Germany Picture
  • Der Wahlkreis Landkreis Leipzig fordert endlich Paris-kompatible Klimapolitik
    Die Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt, welche Maßnahmen in Krisenzeiten möglich sind, wenn der politische Wille vorhanden ist. Diesen politischen Willen vermissen wir bisher bei der Bekämpfung der Klimakrise. Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    248 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Almut Petschauer
  • Skateranlage für Köln Sülz
    Die Kinder und Jugendliche gehen diesem Hobby momentan auf dem Kinderheimgelände in Sülz nach. Die Lärmbelästigung und auch falsche Orte, wo die Kinder fahren, z.b. die Tiefgaragen, führen zu Konflikten vornehmlich zwischen Jung und Alt. Ein Bürger vom Kinderheimgelände hat bereits bei der Bezirksverwaltung Lindenthal eine Eingabe gemacht, das wir hier in Sülz gerne eine Skaterbahn für unsere Kinder hätten. Deshalb hier jetzt der Aufruf zu einer Unterschriftensammlung. In Höhenberg sind bei so einem Anliegen im Jahr 2019 , 900 Unterschriften zusammengekommen. Ich will mehr!!! Was mir aber wichtiger ist, ist die Beteiligung von Kindern und damit meine ich Kinder jeglichen Alters. Ich habe in Ehrenfeld schon 3-Jährigen auf Pumptracks mit ihrem Laufrad gesehen. Ich möchte alle Kinder bitten ein Dina 4 Blatt zu nehmen und aufzuschreiben oder aufzumalen, wenn sie hier in Sülz eine Skaterbahn haben wollen. Wichtig ist dabei, das dann jemand leserlich Name und Anschrift auf dem Blatt schreibt. Und die Kinder irgendwie unterschreiben. Eventuell mit Fingerabdruck oder vielleicht habt ihr noch andere Ideen. Mir wäre es wichtig, das wirklich Köln Sülz darauf steht. Damit Kinder wissen, was ich meine hier ein Video von der Salatschüssel KÖLN. https://youtu.be/ddVsletHnIU Ich würde die Petitionsunterschriften, dann sammeln. Also werft sie dann bitte kontaktfrei in unseren Briefkasten in der Nürburgstraße 6 bei Tzotschew. Teilen. Teilen. Teilen! Bitte nutzt ihr auch alle Eure Kanäle: Twitter, Instagram, Verteiler der Schulen, in Absprache mit den Direktoren, Kirchengemeinden, und was Euch sonst noch einfällt. Danke ! Schönes Wochenende zusammen !
    1.476 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Simone Tzotschew
  • Der Wahlkreis Leipzig II fordert endlich Paris-kompatible Klimapolitik
    Die Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt, welche Maßnahmen in Krisenzeiten möglich sind, wenn der politische Wille vorhanden ist. Diesen politischen Willen vermissen wir bisher bei der Bekämpfung der Klimakrise. Die Kandidierenden wollen im September 2021 in den Bundestag gewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    13 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Almut Petschauer
  • Der Wahlkreis Donau-Ries sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net (Bild von Manfi. B. / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg.Harb.JPG)
    342 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Rebele
  • Erhalt des Sterkrader Waldes! Verkehrswende statt Naturzerstörung!
    In Zeiten von Klimakrise und Waldkrise dürfen keine alten Wälder für neue Autobahnen gerodet werden! Das ist Verkehrspolitik von gestern! Dass beabsichtigt wird, einen wertvollen Laubwald für ein unnötiges und gestriges Straßenprojekt zu opfern, zeigt auf, was in der bundesdeutschen Verkehrspolitik noch immer falsch läuft. Noch immer werden im großen Stil Autobahnen und Bundesstraßen geplant und gebaut, ohne dabei die Belange der Umwelt und des Klimas ausreichend zu berücksichtigen. Die Bundesregierung muss endlich umdenken und ihre gesamte Infrastrukturplanung an Klima- und Umweltschutz ausrichten. Für diese Neuausrichtung haben Sie schon 2021 Gelegenheit: Mit der anstehenden Neuauflage der Bedarfspläne. Nutzen Sie die Möglichkeit und setzen Sie ein klares Zeichen in Richtung Mobilitätswende! Verzichten Sie auf den Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen. Es ist falsch, in den nächsten Jahren gewaltige Geldbeträge in Straßenneubauten zu investieren, von denen die meisten nach der unverzichtbaren Mobilitätswende nicht mehr gebraucht werden. Ihr Bau bindet dringend nötige Haushaltsmittel für die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Anforderungen des Klimawandels. Wer heute noch meint, Wälder für Straßen roden zu müssen, hat den Ernst der Lage nicht erkannt. Für die Mobilität der Zukunft benötigen wir innovative Ideen, einen besseren ÖPNV, aber sicher nicht noch mehr und größere Autobahnen, die naturnahe Wälder zerschneiden und zerstören. In Zeiten der Klimakrise brauchen wir unsere Wälder dringender denn je! Wir setzen uns nachdrücklich für den Erhalt des Sterkrader Waldes ein, aber auch die geplante Vernichtung der Grünstreifen entlang der A3, die als wichtige Grünbrücken für viele Tierarten dienen, sind aus Sicht des Naturschutzes nicht akzeptabel. Durch die Planung findet eine Zerschneidung des Waldgebietes statt. Der Biotopverbund zwischen den Schutzgebieten wird erheblich beeinträchtigt. Mit einer Gesamtfläche von 204 ha ist der Sterkrader Wald der zweitgrößte Waldbestand Oberhausens und besitzt eine hohe Bedeutung für die Region. Der Wald dient in seiner Beschaffenheit als Lebensraum für zahlreiche zum Teil gefährdete Tier- und Pflanzen-gemeinschaften. Nun sollen ca. 11 ha dieses Waldes gerodet werden – das sind ca. 5000 Bäume, darunter viele ökologisch wertvolle alte Buchen! Bei den bisherigen Planungen fehlen differenzierte und aktualisierte Bedarfsanalysen, wie z.B. aktuelle Ergebnisse von Verkehrszählungen und Angaben zu Häufigkeiten von Stauereignissen unter Berücksichtigung der Reduzierung von Berufsverkehr durch verstärkte Tätigkeit im Homeoffice (als Folge der Corona-Pandemie). Darüber hinaus müssen Alternativen zum Ausbau der Autobahn, wie z.B. Nutzung der Standspuren bei hoher Verkehrsdichte dargestellt und abgewogen werden. Unberücksichtigt bleiben bisher auch andere verkehrswirksame Maßnahmen, wie z.B. elektronische Verkehrslenkungssysteme. Es fehlen verkehrsträgerübergreifende Betrachtungen: Gütertransporte über die Schiene, z.B. die BETUWE-Linie, oder auf dem Wasserweg werden im Verkehrsgutachten überhaupt nicht berücksichtigt.
    6.173 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Schiemanowski
  • Oldenburg-Ammerland sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    758 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Kistner
  • Der Wahlkreis Leipzig I fordert endlich Paris-kompatible Klimapolitik
    Die Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt, welche Maßnahmen in Krisenzeiten möglich sind, wenn der politische Wille vorhanden ist. Diesen politischen Willen vermissen wir bisher bei der Bekämpfung der Klimakrise. Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net Hinweis: Während Jens Lehmann erneut für den Bundestag als Direktkandidat der CDU kandidiert, wird Daniela Kolbe nicht erneut antreten.
    725 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Ingmar Rövekamp
  • Klimaschutz statt Thermenbau
    Der Bau und Betrieb der Therme ist mit weit größeren wirtschaftlichen Risiken behaftet als Investitionen in die unumgänglichen Anpassungsmaßnahmen zur Abmilderung der menschengemachten Klimaveränderung. Deutschland ist im Umbau seines nachhaltigen Handelns im internationalen Vergleich, weit zurückgefallen. Wir haben das finanzielle und klimatische Potential eine solare Energiewirtschaft aufzubauen - wir nennen uns „die Toskana Deutschlands“. Wir können in Windkraftanlagen in der weiteren Region investieren und unsere Mobilität CO2-neutral gestalten – wenn wir der Situation angepasste Entscheidungen treffen.
    138 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Gerhard Rügauf
  • Medizinstudierende fordern Freiversuch für das M1 (Physikum) für das Frühjahr 2021
    **Das Physikum gilt unter Mediziner*innen als die schwerste Prüfung im Studium** und berechtigt bei Bestehen den Vorklinker*innen zum Eintritt in den klinischen Teil des Studiums. Diese Prüfung findet nach Abschluss des 4. Semesters in Form von zwei Multiple-Choice-Klausuren mit insgesamt 320 Fragen zu allen vorklinischen Fächern (Anatomie, Physiologie, Biochemie, Psychologie/Soziologie, Histologie, Biologie, Chemie und Physik) und einer mündlichen Prüfung am Präparat in Anatomie, sowie in Physiologie und Biochemie statt. Dafür ist ein enormer monatelangen Lernaufwand nötig. Nicht selten sitzt man 10-12 Stunden am Tag während der Lernphasen in der Bibliothek oder am Schreibtisch, bespricht komplizierte biochemische Synthese- und Abbauwege bei Treffen mit der Lerngruppe oder studiert Präparate von Körperspendern im Präpariersaal. **All dies ist jedoch seit November nicht mehr möglich.** Bibliotheken haben entweder geschlossen, oder sind nur in kleinen Zeitfenstern für eine handverlesene Anzahl Studierender zugänglich. Die Präpariersäle sind ebenfalls seit November geschlossen, somit ist eine gezielte Vorbereitung am Präparat unmöglich. Gleichzeitig können Eltern ihre Kinder während des Lockdowns nicht mehr in Kitas bringen und müssen sich somit um die Kinder kümmern, anstatt die Zeit für das Lernen nutzen zu können. Die Kontaktbeschränkungen verbieten es zudem sich in Lerngruppen zu treffen, sodass jeder Student in seiner Vorbereitung auf sich allein gestellt ist. **Wir Medizinstudierende nehmen die Coronasituation sehr ernst und sehen uns auch in einer Vorbildfunktion.** Natürlich ist es somit auch nicht verwunderlich, dass sich viele bereit erklärt haben in Krankenhäusern und Kliniken auf Station oder in Gesundheitsämtern bei der Bewältigung der Situation zu helfen. All diese Fakten machen es uns schwer, eine gute Prüfungsvorbereitung zu gewährleisten. Für das Bestehen der Prüfung stehen uns nur 3 Versuche zur Verfügung und im Falle des dreimaligen Scheiterns wird einem die Studienberechtigung im Fach Medizin in Deutschland entzogen. Es ist nur logisch, dass der Druck auf uns derzeit enorm ist, und das ohne die Möglichkeit auf einen Ausgleich in dieser lebenseinschränkenden Phase . Kurzum: **unsere Situation ist nicht mit der vorangegangen Physikumsprüfungen vergleichbar!** Wir möchten gehört werden und verlangen nicht, die Prüfung einfacher zu gestalten, denn auch wir wollen unsere gute Qualität beweisen, um bald den Patienten als gute Mediziner*innen zur Seite stehen zu können. Das einzige **was wir fordern, ist, dass uns in dieser schweren Situation der Druck genommen wird, bei nicht-Bestehen einen Prüfungsversuch zu verlieren** und das ist gerade in dieser besonderen Situation faire Lösung für alle und nicht zu viel verlangt!
    6.898 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Malte Gerhardt
  • Forderung nach Online-Klausuren an der TU Kl in Zeiten der Pandemie
    - Es besteht eine sehr hohe Infektionsgefahr, da Student*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen Inzidenzwerten und zudem mit öffentlichen Verkehrsmittel für die Klausuren anreisen müssen, was viele Student*innen als eine Verletzung des Grundrechts auf ihre körperliche Unversehrtheit ansehen ! - Außerdem besteht eine drastische Abnahme des Konzentrationsvermögens und der Denkleistung durch starke Ablenkung aufgrund von Feuchtigkeit unter der Maske, beschlagene Brillen usw. was wir als unzumutbaren Zustand um Leistung abzurufen ansehen. - Die Chancengleichheit wird nicht gewahrt, Student*innen mit Vorerkrankungen oder aus Risikogebieten sind durch Präsenzklausuren an der Teilnahme gehindert. - Präsenzklausuren stehen im Widerspruch zu Online-Lehre und weiteren Corona-Maßnahmen wie Home-Office Pflicht, Homeschooling/E-Learning/Online Lehre, starken Kontaktbeschränkungen, eingeschränktem Bewegungsraum aufgrund hoher Inzidenzwerte in manchen Gebieten. - Wieso werden beispielsweise Seminare mit max. 30 Teilnehmern nur online angeboten, Klausuren mit über 100 Teilnehmern sollen aber im Präsenzformat stattfinden? - Das Gewährleisten der Abstandsregeln bei der An- und Abreise zu den Prüfungen, sowie bei dem Aufenthalt auf dem Campus kurz vor Beginn der Klausur ist teilweise unmöglich - Gefährdung von Familienmitgliedern, die Risikopatient*innen sind, da ein Attest nur für betroffene Stundet*innen akzeptiert wird. - Die Möglichkeit von Klausuren im Online-Format anzubieten, wird in Prüfungsordnungen sogar explizit erwähnt, beispielsweise für integrative Sozialwissenschaften §14 (7) - Durch die Notwendigkeit E-Klausuren in einem Format anzubieten, wo das vorhandene Wissen angewandt werden muss, statt einer reinen Wissensabfrage (sog. Bulimielernen), wird nachhaltiges Lernen gefördert und Betrug während der E-Klausur wäre gänzlich erfolglos, wenn der Inhalt nicht tatsächlich auch erfasst wurde.
    365 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Mel Mitscherli
  • Schützt auch Erzieher*innen vor Corona
    Sehr geehrter Herr Bouffier, sehr geehrter Herr Klose, wir, die Berufsgruppe der Erzieher\*innen, halten seit Beginn der Pandemie die Stellung. Wir geben alles, um die Betreuung der Kinder und somit die Berufstätigkeit der Eltern zu sichern. Wir tun dies unter für uns besonders erschwerten und riskanten Umständen! Wie Ihnen bekannt ist, fehlten in den meisten Einrichtungen schon vor der Pandemie etliche Fachkräfte. Trotzdem leisten wir unsere Arbeit bestmöglich!! Die hohe psychische Belastung, die mit dem Wissen einhergeht, sich am eigenen Arbeitsplatz ohne adäquaten Schutz aufgrund der Unverhältnismäßigkeit des Tragens von Mund-Nasen-Masken bei der Arbeit mit Kleinkindern mit dem Coronavirus zu infizieren und somit möglicherweise auch die eigenen Familienangehörigen in Gefahr zu bringen, macht die Situation noch schwieriger. Viele von uns haben deswegen ihre Kontakte auf das allergrößte Minimum verringert! **Die Berufsgruppe der Erzieher\*innen wird seit Beginn der Pandemie sowohl durch die Berichterstattung der Medien, als auch durch die Maßnahmen der hessischen Landespolitik immer wieder vergessen.** Die Weitergabe von Corona unter Kindern und Fachpersonal wird heruntergespielt oder teilweise geleugnet!! Dabei hat das RKI bereits gemeldet, dass die Infektionszahlen unter pädagogischen Fachkräften die höchsten sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen!!! Uns wundert das nicht, sind wir doch permanent mit allen gerade umgehenden Infektionskrankheiten belastet. Seit Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes unter Pandemiebedingungen im Juli letzten Jahres leben wir ständig unter diesem Druck. Die Entwicklung der Infektionszahlen in ganz Deutschland beobachten wir mit größter Besorgnis, besonders im Hinblick auf die Mutationen. Auch deshalb ist die Aussage, dass die Kitas geöffnet bleiben und nur mit der BITTE an die Eltern versehen wird, ihre Kinder in einer anderen Form zu betreuen als in Kitas, ein Schlag ins Gesicht für alle in Kindertageseinrichtungen Beschäftigte in Hessen. **Das Abgeben der Verantwortung in der Frage, wo Kinder betreut werden an die Eltern ist ein komplettes Versagen der Politik und lässt einen ganzen Berufsstand im Regen stehen.** (Übrigens ist es auch ein im Regen stehen lassen der Eltern!!! Viele Arbeitgeber weisen berufstätige Eltern darauf hin, dass die Kitas ja geöffnet seien und somit die Eltern keine Ansprüche stellen könnten!!!) Diese BITTE an die Eltern hat vielerorts nur geringe Effekte auf die Zahl der Kinder, die weiterhin die Kitas besuchen. Dieses Handeln ist Respektlosigkeit vor der Berufsgruppe der Erzieher*innen und dem täglichen Risiko, das wir für die Gesellschaft tragen. Wir fordern, dass Sie, Herr Bouffier und Herr Klose hier auch Verantwortung den pädagogischen Fachkräften gegenüber übernehmen! Durch die momentane Teststrategie (nur testen bei Symptomen und erst Kinder/Personal unter Quarantäne stellen, wenn ENDLICH nach Tagen das positive Testergebnis einer K1 in der Kita ankommt. In dieser Zeit hatte der Virus schöne Möglichkeiten, weiter zu wandern!) wird ständig die Möglichkeit von unerkannten Dunkelziffern hingenommen von der Politik. Wir Erzieher*innen erleben ein großes Gefühl von Machtlosigkeit und Missachtung unserer Gesundheit. Auch fällt es schwer, die notwendigen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich nachzuvollziehen, wenn wir zeitgleich in unseren Einrichtungen schutzlos und gedankenlos zigfachen Kontakten ausgesetzt sind. Diese Doppelmoral, wonach Einschränkungen nur im Privaten gelten, in der Arbeitsstätte aber darauf gepfiffen werden kann, macht uns besonders wütend! **Unter den derzeitigen Maßnahmen müssen auch in den Kindertageseinrichtungen die Kontakte stark reduziert werden!** Zumal der gemeinsame Beschluss der Bundesländer mit der Kanzlerin die SCHLIESSUNG DER KITAS mit beinhaltet!! Durch welche Maßnahmen werden WIR geschützt? An welcher Stelle können WIR über den Schutz unserer Gesundheit entscheiden, um uns dem steigenden Risiko zu entziehen? **Wir fordern Sie hiermit auf, ENDLICH auch den Schutz unserer Gesundheit in Ihre Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung mit einzubeziehen!!!**
    27.735 von 30.000 Unterschriften
    Gestartet von Michaela Gringmuth-Endraß