• Für menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingskindern und -Jugendlichen
    Das sind wir unserem Land Deutschland schuldig. Wir können nicht einfach wegsehen vor diesem Elend. Uns geht es doch noch immer vergleichsweise gut und dafür sollten wir uns erkenntlich zeigen und dankbar sein.
    2 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Irene Konstanzer
  • Moria evakuieren
    Dieses Lager insbesondere ist ein Schandmal für ganz Europa und straft alle gutgemeinten Worte Lügen. Einer schiebt die Verantwortung auf den anderen. Christliches Abendland! Deutschland muss den Anfang machen!
    6 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Susanne Krusche
  • Die Neonatolgie muss im Helios Klinikum Velbert erhalten bleiben
    Mein Sohn war selber ein Frühstarter kam in 32 + 0 Schwangerschaftswoche auf die Welt & ohne die kompetente Betreuung durch das Pflege- uund Ärzteteam wäre vermutlich einiges anders gelaufen. Damals haben sie uns geholfen, jetzt ist die Zeit das sie etwas zurück bekommen
    5.025 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Corinna Rieck
  • Beschäftigungsverhältnisse in der häuslichen Betreuung jetzt legalisieren!
    Osteuropäische Wanderarbeitnehmer/-innen arbeiten in Deutschland in vielen Branchen zu menschenunwürdigen Bedingungen, ohne (gültige) Arbeitsverträge, als Scheinselbstständige, in Leiharbeit oder mit Werksverträgen. Neben Betrieben z.B. in der Fleischindustrie und der Landwirtschaft ist hier besonders der häusliche Pflege- und Betreuungssektor betroffen. - Jetzt in der Corona-Krise mit ihren Restriktionen bedeutet dies, dass viele Live-ins (in Betreuung und häuslicher Pflege tätige Wanderarbeitnehmer/-innen) ihrer Arbeit nicht nachgehen können, da sie zurück in ihr Heimatland mussten, weil sie zumeist kein legales Beschäftigungsverhältnis bei uns hatten. Die Einreise aus den EU-Staaten ist ausländischen Pflege- und Betreuungskräften gestattet. Sie müssen dazu einen Arbeitsvertrag oder Auftragsunterlagen vorlegen. Die Ausreise aus den meisten osteuropäischen EU -Staaten ist gestattet. Daher fordern wir, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die betroffenen Personen, die in der häuslichen Pflege tätig sind, sozialversicherungspflichtig und klar arbeitsrechtlich abgesichert arbeiten können. Dazu bedarf es regelmäßiger Kontrollen zur Verhinderung der Scheinselbstständigkeit und der Einhaltung der arbeitsvertraglichen Regelungen. Die Live-ins brauchen dazu eine breite öffentliche Unterstützung. Bündnispartner für diese Petition sind: • AMOS eG gegen Armut und Arbeitslosigkeit • Betriebsseelsorge im Bistum Aachen • Bündnis für Menschenwürde und Arbeit • DGB (NRW Süd-West) • Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen • Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband im Bistum Aachen • Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Diözesanverband Aachen • Selbsthilfenetzwerk „Respekt“ für die Live Ins • Stiftung Volksverein Mönchengladbach • Steyler Missionsschwestern, Treff am Kapellchen (TaK), Mönchengladbach • Verantwortlich: Respekt-Selbsthilfeinitiative der Live-ins, Hans-Werner Quasten (Aufsichtsratsvorsitzender der AMOS eG), Am Birnbaum 16 in 52525 Heinsberg Begründung, weitere Informationen und Quellen: Tagesschau vom 8. April 2020: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pfleger-coronavirus-101.html Projekt Respekt: https://kab-aachen.de/unsere-projekte/respekt/ Beschluss des Bundesverbandstags der KAB Carifair und respekt Arbeitsvertrag online
    6 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sozialbündnis "RESPEKT"
  • Keine Steuergelder für die Automobilindustrie
    Die Deutsche Wirtschaft muß wettbewerbsfähig bleiben, beziehungsweise wieder wettbewerbsfähiger werden und dies erreicht man nicht indem mit Einmaleffekten die Konzernergebnisse durch Steuergelder verbessert werden
    34 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sven Lund
  • Absage der Abschlussprüfungen in Niedersachsen
    Die Schüler sind teilweise extrem belastet durch die Lage in der Pandemie, sie machen sich Sorgen über Freunde, Bekannte und Familie. Die Hygienebedingungen in den Schulen sind extrem unzulänglich und gefährden damit auch die Gesundheit der Schüler und Lehrer sowie deren Familien. Zumal können Schüler aus Risikogruppen nicht am Unterricht teilnehmen, was einen noch größeren Nachteil mit sich bringt.
    1.374 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Benedikt von Görbitz
  • Keine Buswendeschleife im Wohngebiet An den Eichen
    Hier spielen Kinder im unmittelbar angrenzenden Spielplatzbereich. Diese werden einer enormen Gefahr ausgesetzt durch den stark ansteigenden Verkehr großer ÖPVN Busse. Auch die Belastung der direkt aber auch indirekt betroffenen Anwohner steigt enorm.
    135 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Caroline Epheser
  • Der DFB muss Testkapazitäten der Allgemeinheit überlassen
    Corona-Tests sind das wichtigste Mittel, Daten zur realen Verbreitung des Virus zu erheben. Damit werden "Hotspots" entdeckt und somit Erleichterungen für die Entscheidung von Maßnahmen geschaffen. Wenn weltweit und auch in Deutschland nicht soviel Tests zur Verfügung stehen, um flächendeckend zu prüfen, wieviele Menschen infiziert sind, ist es moralisch und rechtlich unmöglich, Events dieser Art durchzuführen. Sollte die Bundesregierung die Öffnung der Bundesliga dulden, unterstützt sie damit den Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte. Dann müssen andere Wege gesucht werden, um "Brot & Spiele" zu praktizieren. So allmählich muß unsere Gesellschaft zur Besinnung kommen.
    12 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Robert Meßmer
  • Maskenpflicht - Jetzt! Deutschlandweit!
    Damit wir es schaffen, das Coronavirus schnell einzudämmen. Und das "normale Leben" wieder weitestgehend beginnen kann. Sobald wir in Deutschland insgesamt weniger als 100 Neuinfektionen pro Tag haben, kann die Lage wieder kontrolliert werden. Dann können Maßnahmen zum "Containment" wieder umgesetzt werden, d.h. eine Nachverfolgung von jedem einzelnen Fall und eine Unterbrechung der Infektionsketten. Bei einer Halbierung der Fallzahlen pro Woche, würde es in Deutschland weniger als zwei Monate dauern, um das zu erreichen! Es sollte anschließend auch eine Tracking-App freiwillig genutzt werden können. Offenbar dauert die Entwicklung hierzulande noch viele Wochen. Daher empfehle ich den Einsatz der App aus Südkorea, welche offenbar gut funktioniert.
    22 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Benjamin Siegler
  • Das schwächste Glied der Kette
    Gemäß Artikel 6 des Grundgesetztes stehen Ehe und Familien unter dem besonderen Schutz des Staates. In der Corona Krise kommt der Staat dem aus Artikel 6 des Grundgesetzes auferlegten Auftrag nicht länger nach. Im Gegenteil bürdet die Regierung dem schwächsten Glied in der Kette, den Familien mit Kindern unter 12 Jahren, die Hauptlast der Krise auf und verstößt damit massiv gegen Artikel 6 des Grundgesetzes. Den Eltern werden unmenschliche Anstrengung abverlangt, da diese zu den ohnehin schon enormen Herausforderungen im täglichen Leben mit Kindern nun 24 Stunden pro Tag die Kinderbetreuung sicherstellen müssen und zusätzliche die Vermittlung von Schulstoff– das sogenannte „Homeschooling“ übernehmen sollen. Ausgehend von 5,5 Mio. Kindern unter 12 Jahren leisten die Eltern, insbesondere Mütter (bei geschätzten 3. Mio. Haushalten und 6 zusätzlichen Betreuungsstunden täglich) derzeit pro Tag! geschätzte 18.000.000 zusätzliche Betreuungsstunden. Viele der Eltern erbringen dabei die vereinbarte Arbeitszeit aus Angst vor einer Kündigung, wegen betrieblicher Belange oder einfach nur aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus weiterhin regulär (z.B. aus dem Homeoffice) und schultern die Betreuung zusätzlich. Die eigenen Belange werden dabei regelmäßig bis zur totalen Erschöpfung zurückgestellt. Physische und psychische Schäden bei Eltern und Kindern durch die andauernde Extrembelastung sind wahrscheinlich und werden vom Staat billigend in Kauf genommen. Zuletzt wurden diverse Lockerungen von Corona bedingten Einschränkungen beschlossen. Diese beziehen sich ausschließlich auf die Interessenslage und Belange von Erwachsenen und Unternehmen. Die Interessen von Familien und Kindern werden nicht berücksichtigt. Beispielsweise Dänemark hat im Vergleich hierzu seine Lockerungsmaßnahmen primär auf die Belange von Kindern und Familien ausgerichtet. Die Maßnahmen zur Wiederaufnahme des Schulunterrichtes gehen an der primär betroffenen Zielgruppe vorbei. Die Schüler, für die der Präsenzunterricht in Kürze wieder beginnen soll, wären von Ihrem Entwicklungsstand -eine entsprechende digitale Infrastruktur vorausgesetzt- am Ehesten in der Lage, digitalen Unterricht zu erhalten. Dadurch könnte zugleich das Infektionsrisiko bei Schülern und Lehrern drastisch reduziert werden. Die Gruppe der Grundschüler, die am ehesten auf einen Präsenzunterricht angewiesen ist, soll z.T. noch monatelang vom schulischen Präsenzunterricht ausgeschlossen bleiben. Homeschooling stellt jedoch bei Grundschülern keinen angemessenen Ersatz für den Präsenzunterricht dar.
    15 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Marc Völker
  • Konsequenter Klimaschutz bei der Corona-Förderung
    Aufruf: Den Klimaschutz nicht vergessen – aus der Corona-Krise lernen. Zur Zeit sind wir alle vollkommen von der Corona-Pandemie eingenommen und haben kaum noch Kapazitäten für anderes frei. Aber der Klimawandel wartet nicht. Dabei gilt hier wie dort: Wir dürfen keine Zeit verlieren. Der Umgang in Deutschland mit dem Corona-Ausbruch macht mir Hoffnung: Die Entscheidungsträger hören auf die Wissenschaft. Sie reagieren (einigermaßen) schnell und verordnen harte Maßnahmen; und die Bevölkerung macht zum großen Teil mit! Meine Bitte an alle verantwortungsbewussten Menschen: Ruft alle Menschen dazu auf, diese Zeit der Corona-Krise zu nutzten, um den Umbau hin zu einem Klima-verträglichen Leben vorzubereiten – im privaten Verhalten als einzelne Person, aber auch als Entscheidungsträger*in in Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft, Verkehr und Handel und …. Welche Maßnahmen, politischen Vorgaben, privaten Aktivitäten,... können diesen Prozess unterstützen? Alle können, sollen und müssen jetzt schon überlegen und planen, wie wir als Gesellschaft und jede/r einzeln den Neustart anders und CO2-neutral gestalten können, sonst verpassen wir die Zukunft. Hört auch beim Klimawandel auf die Wissenschaft und handelt jetzt und wirkungsvoll. In der Corona-Krise ist uns das ja auch gelungen! Der Grund für meinen Aufruf ist Folgendes: Die aktuelle verständliche große Sorge um die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, den sozialen Zusammenhalt macht mir Angst, wenn ich an die Zeit denke, in der die aktuelle Krise sich langsam stabilisiert. Wer denkt dann, wenn das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder angefahren werden kann, noch an den Klimaschutz. Ich befürchte, dass dann erstmal alles wieder so schnell wie möglich hochgefahren wird, ohne an die Zukunft zu denken, ohne den Umbau der Produktion, des Verkehrswesen, der Energiewirtschaft in Angriff zu nehmen, mit dem Ziel, diese so zukunftsfähig und nachhaltig und Klima-neutral wie möglich zu gestalten. Dann wird wieder wertvolle Zeit verschwendet! Aber das dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Wie in bei der Entwicklung der Corona-Pandemie ist der Zeitpunkt der Gegenmaßnahmen auch beim Klimaschutz so immens wichtig. Das sollten wir jetzt gelernt haben! Jede Verzögerung erschwert die Situation, vergrößert die Probleme und kostet Menschenleben: beim Coronavirus SARS-CoV-2 durch die Lungenkrankheit COVID-19 und beim Klimawandel durch Dürre- und Hitzeperioden, durch Hurrikans, durch Überschwemmungen, durch Nahrungsmangel nach Artensterben und nach dem 'Umkippen' von Ozeanregionen, und, und, und ….. Es gibt zwei Unterschiede zwischen den beiden Krisen: der erste liegt in den relevanten Zeitskalen: In der Corona-Pandemie sind es Tage, um die es geht, beim Klimawandel handelt es sich um Jahre, was die 'Dringlichkeit' nicht so sichtbar werden lässt, scheinbar ist ja noch Zeit, aber das ist falsch! Zu Beginn der der Corona-Krise hatten wir einige Tage verloren, durch Unsicherheit und Verzögerungen, bevor wirkungsvolle Maßnahmen eingeleitet wurden; beim Klimawandel haben wir jetzt schon 30 Jahre vertan, in denen viel zu wenig zum Klimaschutz getan wurden. Der zweite Unterschied ist noch entscheidender: Es gibt die realistische Chance, dass wir in 1 bis 2 Jahren eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 haben werden, vielleicht gibt es schon vorher hilfreiche Medikamente. Beim Klimawandel wird es nie eine 'Schutzimpfung' geben, auch keine 'Medikamente' – der Klimawandel ist im Wesentlichen unumkehrbar: Es wird kein Zurück geben! Jedenfalls nicht in für uns relevanten Zeiträumen.≠ Deshalb: Wir dürfen uns keine weitere Verzögerung erlauben! 08.04.2020 Hartmut Voigt weitere Informationen zu demHintergrund: https://www.klima-allianz.de/news/detail/corona-transformationsfonds-fuer-solidarischen-und-oekologischen-neustart-der-wirtschaft/
    461 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Hartmut Voigt
  • Keine Abschlussprüfungen für das Jahr 2020
    1. Unsere Gesundheit! - Auch, wenn Schutzmaßnahmen getroffen werden, sitzen viele Prüflinge in einem Raum, nicht jeder verfügt über eine Schutzmaske, wir nutzen alle die gleichen Toiletten, gehen alle durch die gleiche Tür. Viele reisen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen sich Viren sammeln, durch die zahlreichen Berührungspunkte (Türen, Haltegriffe, schlechter Luftaustausch, etc.) entsteht eine Art Schneeballsystem. Am Ende trägt nicht nur Einer die Viren aus seinen Verkehrsmitteln in die Prüfung, sondern alle anderen Prüflingen ebenso. - Einige Prüflinge sind selber im Falle einer Infektion risikobehaftet und müssen sich diesem Risiko aussetzen, um einen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus steht mittlerweile fest, dass auch nicht-Risikogruppen an dem Virus sterben können. - Virologen konnten bereits beweisen, dass das Virus SARS-Covid 19, mehrere Tage auf Oberflächen überleben kann und dann immer noch infektiös ist. - Nicht alle Prüflinge sind Verantwortungsbewusst und halten sich an die Vorgaben der Regierung und bringen dadurch ein zusätzliches Risiko mit in den Prüfungsraum. 2. Die Gesundheit unserer Familien- und Haushaltsmitgliedern - Die wenigsten Prüflinge leben alleine. Viele leben in einem Haushalt mit Kindern und/oder Eltern und/oder Großeltern, wenn man nach den Prüfungen nach Hause kehrt, muss man damit rechnen, seine Familien-, und Haushaltsmitglieder in Gefahr zu bringen (eventuell sogar mit schweren bis tödlichen Folgen) - wer verantwortet das?? - Die psychische Belastung durch die Pandemie, die schwierige Prüfungsvorbereitung und der zusätzlichen familiären / gesellschaftlichen Last ist enorm. 3. Erschwerte Lernbedingungen - Abgesehen von der Tatsache, dass wir momentan weitaus mehr zu bewältigen haben, als die Prüfungen. Zum Beispiel die Unterstützung von Familie, Nachbarn und älteren Menschen, die auf Grund des hohen Risikos eingeschränkt sind. - Viele von uns haben Angst. Unsere Familien geraten in Existenznot und wir sind mit unseren „Prüfungsvorbereitungen“ mittendrin. Nichts ist wie zuvor. - Durch den Unterrichtsausfall fehlt uns eine präsente Prüfungsvorbereitung, die Medien sind häufig eingeschränkt und ein PC muss von allen Betroffenen des Haushalts genutzt werden. - Des Weiteren leiden auch unsere sozialen Kontakte, hier ist bereits ein Defizit entstanden, was unsere Nerven und unsere Psyche zusätzlich belastet. - Lerngruppen oder das Lernen in einer Bibliothek ist uns untersagt. Da momentan alle zuhause sind kann auch das Lernen im trauten Heim unmöglich werden. Zudem fehlt der direkte Austausch mit Lehrer*innen und/oder Dozent*innen. 4. Kinderbetreuung - Heutzutage ist es nichts außergewöhnliches mehr, als alleinerziehendes Elternteil ein/e Studium/Ausbildung/Umschulung zu absolvieren oder einen Schulabschluss nachzuholen, wie sollen Prüflinge die Betreuung ihrer Kinder zu dieser Zeit sicherstellen, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind und die Kinder nirgends anders hin dürfen? - Viele von uns leisten gerade Zuhause einen enormen Beitrag, der eine zusätzliche Belastung darstellt. Wir beschäftigen unsere Kinder, betreuen unsere hilfebedürftigen Angehörigen, gehen einkaufen, organisieren Dinge und unterstützen unser Umfeld. 5. Die Relevanz der Prüfungen - Ein häufiges Argument für die Durchsetzung der Prüfungen ist der vermeintliche Nachteil auf dem Arbeitsmarkt, sagen aber unsere Leistungen über den gesamten Ausbildungs-, Schul-, Umschulung- und Studienzeitraum, sowie unsere Bewertungen aus der Praxis nicht viel mehr über unser Können aus? Ist die Prüfungsnote einer Abschlussprüfung, für die man eben einmal gepaukt hat wirklich so relevant uns aussagekräftig, dass es alles andere in den Hintergrund stellt? Für uns nicht. (Und möchte man wirklich bei jemandem arbeiten, der kein Verständnis dafür hat, dass die Prüfungen in einer solchen Situation ausgesetzt werden?) - Auf Grund der erheblichen Lerneinschränkungen für die Prüfungen, ist abzusehen, dass die Abschlussprüfungen unter diesen Umständen ohnehin schlechter ausfallen, als sie es sonst tun würden, verbessert das unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirklich? 6. Gerechtigkeit - Es ist nicht abzustreiten, dass die Situation nicht gerecht enden kann, entweder ist es für jenigen die ungerecht, die ihre Prüfungen absolvieren mussten und müssen werden oder eben für die Prüflinge diesen Jahres, die unter extrem bis zur Unmöglichkeit erschwerten Bedingungen Lernen müssen. Hier sollten die Sicherstellung der Gesundheit und das hohe, vermeidbare Risiko mehr als ausreichend sein, um die Prüfungen dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. 7. Was wollen wir erreichen? - Wir möchten, dass die Prüfungen aus den oben genannten Gründen abgesagt werden. Stattdessen können Noten aus der Praxis und/oder aus den vorgegangen Zeugnissen als Richtwert dienen oder zu einer "Prüfungsnote" zusammengestellt werden. - Jeder Prüfling erhält einen Abschluss auf Basis der schulischen Leistungen. - Bei einer erwünschten Verbesserung der Note, kann eine mündliche Leistung erbracht werden (zum Beispiel per Online-Videocall). Aus dieser Vielzahl an Gründen bitten wir euch diese Petition zu unterschreiben um gemeinsam etwas zu erreichen - Zusammen schaffen wir das!
    47 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Nisa Demirci