• Steuerschlupflöcher für Großkonzerne schließen
    Weil unser solidarisches Gemeinwesen diese offenkundige Ungerechtigkeit nicht verträgt. Wichtige soziale Leistungen wie Arbeitslosengeld, Leistungen der Krankenkassen, Unterhaltung von Krankenhäusern, Rentenzahlungen werden immer weiter gekürzt oder mit Eigenbeiträgen versehen, weil dem Staat die dringend benötigten und ihm eigentlich zustehenden Steuereinnahmen (nicht nur für die aufgeführten Projekte) durch die international angewandten Methoden der Steuerverkürzung bewusst vorenthalten werden.
    177 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Klaus Fuchs-Geimer
  • Verbot von Plastikverpackungen!
    Die Dokumentation "Plastic Planet" ist so informativ wie erschütternd zugleich... jährlich werden 240 Millionen Tonnen Plastik produziert! Plastik (verbunden mit u.a. Schwermetallen und hormonähnlichen Stoffen) reichert sich in unserer Umwelt und auch in unserem Körper an und macht uns und unsere Kinder krank! Der Umstieg auf längst vorhandene, alternative, ungiftige (Verpackungs-) Materialien ist unabdingbar für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Umwelt- und Gesundheitspolitik!
    308 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Susanne Raschke-Ostermann
  • Verkehrswende in Hildesheim
    Hildesheim ist nach der Zerstörung im 2.Weltkrieg als Autofahrer-Stadt wieder aufgebaut worden: Breite, oft vierspurige Straßen durchschneiden die Wohngebiete, die Lärmbelastung durch den Individualverkehr ist hoch. Verkehrskonzepte verschwinden jedoch jahrelang in der Schublade, werden von der Autolobby blockiert. Es ist höchste Zeit, hier etwas zu ändern.
    18 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Cathrin Greves
  • Sofort-Maßnahmen zur Luftverbesserung in Stuttgart
    Bereits seit Jahrzehnten liegt die Feinstaub-Belastung im Stuttgarter Talkessel weit über den zulässigen Grenzwerten - welche ja schon recht hoch angesetzt sind. Der Politik ist dies seit langem auch bekannt - zu konkreten Maßnahmen sehen sich die Verantwortlichen trotz mehrfach angedrohter Strafzahlungen durch die zuständige EU-Kommission indes nicht veranlaßt. Stattdessen wird mit absurder Flickschusterei - wie etwa einem angeblich Wunder wirkenden Spezial-Aspahalt-Kleber auf bestimmten Straßenabschnitten - sowie vor allem gebetsmühlenartig wiederholten Lippenbekenntnissen versucht, die Bürger ruhig zu stellen. Daß man dabei deren Gesundheit riskiert - was wiederum zu hohen Folgekosten führt - wird billigend in Kauf genommen. Ein deutlich erhöhtes Aufkommen an Krebsekrankungen im Umfeld der am stärksten betroffenen Straßenabschnitte ist bereits nachgewiesen; darüber hinaus klagen Anwohner über chronische Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen, Übelkeit, usw. Es ist ein Unding, daß seitens der Stadtverwaltung, welche auch für eine lebenswerte Stadt und damit das Wohlergehen ihrer Bürger verantwortlich ist, absolut nichts getan wird, um die extreme Verkehrsbelastung zu verbessern. Daß dies durchaus möglich ist, wird indes in verschiedenen vergleichbaren Großstädten Europas bereits seit längerem vorexerziert. Somit müßte es auch in Stuttgart - trotz seiner Kessellage - machbar sein.
    98 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Holger Hendel
  • Stoppt den gläsernen Patienten
    Als Vertragsarzt (Kassenarzt) werde ich schon jetzt gezwungen, meine Abrechnung online der Kassenärztlichen Vereinigung zu übermitteln. Die Datensätze werden zwar verschlüsselt, aber es ist für mich nicht nachvollziehbar, was da übermittelt wird. Sind es nur für die Abrechnung relevante Daten oder mehr? Noch hängt meine Praxis-EDV nicht am Netz. Künftig ist es ZWINGENDE Voraussetzung, dass beim Einlesen der eGK (deren aufgedrucktes Foto in den seltensten Fällen auf korrekte Identität mit dem Antragsteller geprüft wird, was auch gar nicht vorgesehen ist!) eine Abfrage der Versichertendaten durchgeführt wird. Dazu muss sich die Praxis-EDV in einem virtuellen, persönlichen Netzwerk befinden (VPN), deren Adresse (IP-Adresse) noch nicht einmal vom Arzt vergeben, sondern fest installiert von außen vorgegeben wird. Damit hat der Arzt keinerlei Kontrolle mehr über den Datenaustausch aus seinem PC. Diese Daten (persönliche Geschichten des Patienten, Diagnosen, Therapien etc.) vagabundieren dann durch die Weiten des Internet. Am Beispiel sei verdeutlicht, dass Fehler fatale Folgen haben können: eine Frau stellt sich bei Ihrem Frauenarzt wegen eines Knotens in der Brust vor. Der kann sie beruhigen. Ist etwas Gutartiges. Diagnose: D48 (gutartiger Brusttumor). Bei der Eingabe wird ein Fehler gemacht oder etwas falsch verstanden. Es wird B48 eingegeben. Und dieser Diagnosenschlüssel steht für AIDS. Das im Internet bei Krankenkasse, Behörde und denjenigen, die Adress- und Patientendaten aufkaufen? Da ist dann so eine Irrtumsdiagnose nicht mehr zu korrigieren. Retten Sie das Arztgeheimnis. Schützen Sie Ihre eigene Person vor den fatalen Folgen von Datenmissbrauch. Unterschreiben Sie diese Petition.
    113 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Herbert Meuser
  • Wormser Wort - Nein zu den Abbau- und Umbauprozessen der Evangelischen Kirche
    1. Der Reformprozess ist ein Um- und Abbauprozess. „Kirche der Freiheit“ wurde 2006 von der EKD als Reformprogramm eingeführt. Tatsächlich handelt es um einen tiefgreifenden Umbau: die evangelischen Kirchen werden hierarchisiert, zentralisiert, bürokratisiert, ökonomisiert. Sie verlieren ihren Kern. Die Flut der seitdem gleichzeitig in Gang gesetzten „Jahrhundertprojekte“ Doppik/NKF, Fusionen auf allen Ebenen, Kompetenzverlagerungen von der Basis auf die Mittlere Ebene und der Zentralisierung führte zu einer bis dahin unbekannten Selbstbeschäftigung. Viel zu wenig Ressourcen, viel zu wenig Zeit bleibt für den eigentlichen Auftrag: die Kommunikation des Evangeliums. 2. Scheitern ist vorprogrammiert. Auch aus Managementsicht sind die Umbauprozesse höchst fragwürdig. Sie basieren auf einer fragwürdigen Strategie des Gesundschrumpfens (Downsizing). Die wiederum auf einer aus den 90er Jahre stammenden, simplifizierenden Annahme beruht: bis 2030 schrumpfe die Zahl der Kirchenmitglieder um 30 Prozent, die Finanzen würden sich im selben Zeitraum gar halbieren. Die Fakten sprechen dagegen: Es gibt keine direkte Korrelation zwischen Mitgliederzahlen und Kirchensteueraufkommen. Die Kirchensteuereinnahmen sind langfristig gesehen bisher real konstant und nominal sogar beträchtlich steigend. Aufgrund der von Langzeitprognosen abgeleiteten falschen Strategie musste der Umbauprozesss zwangsläufig in die Irre laufen. Selbst die Versprechen ökonomischer Effizienz können nicht eingehalten werden: die Ausgaben für die genannten Maßnahmen sind immens, die Wirkungen äußerst bescheiden. Die Kosten-Nutzen-Relation des Umbauprozesses ist negativ. 3. Die Mitarbeitenden werden demotiviert. Motiviertes Personal war ein entscheidendes Potential der Kirche. Der Umbauprozess von „Kirche der Freiheit“ leitet den Personalabbau ein, der namentlich im Bereich von Gemeindepädagogen und PfarrerInnen schon heute, vor der Pensionierungswelle der geburtenstarken Jahrgänge, seine Wirkungen zeigt. Die Personalführung ist bedenklich: übliche Grundsätze, wie der, wonach Arbeitsaufträge so zu gestalten sind, dass sie den Mitarbeitenden erfolgreiches Arbeiten ermöglichen, werden sträflich verletzt. Die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden wurde beschnitten, die Selbstregulierungskräfte gelähmt. Demotivation und Frust waren vorprogrammiert. Qualität und Wirksamkeit kirchlicher Arbeit haben darunter gelitten. Das schwächt die Kirchen enorm. 4. Der Mensch gerät aus dem Blick. In den letzten drei Jahrzehnten erleben wir eine zunehmende Beherrschung aller Lebensbereiche durch die Ökonomie und ihrer Gesetze. Mit den Umbauprozessen drangen sie auch in die Kirchen ein. Durch die Unterwerfung unter die Normen des „freien“ Marktes gerät aber die Arbeit der Kirche in Gefahr. Denn wo nur die Normen des heutigen „freien“, nicht aber sozialen Marktes regieren, gerät der Mensch ins Abseits. Die Verkürzung des Menschen auf seine ökonomischen Funktionen widerspricht dem christlichen Selbstverständnis. Wo bleibt der Glaube, der Lebenssinn? Wo sind die protestantische Kirchen mit ihrer „großen Erzählung“, die Denkfreiheit ermöglicht ? Der Reichtum der Kirche beruht nicht in erster Linie auf Kapital, sondern auf Gemeinsinn, Köpfen und Konzepten. 5. Die Kirche verliert ihr Fundament. Die Kirche gründet im Wort Gottes. Dieses Fundament ist in Gefahr. Die Kirche lebt nicht mehr aus der Freiheit des Wortes, sondern unterwirft sich dem Gesetz und der fremden Logik des Marktdenkens und wird so zu einem Religionskonzern. Im kirchlichen Umbauprozess wird die Strategie kirchlichen Handelns nicht aus einer theologischen Argumentation abgeleitet, sondern aus Algorithmen und Finanzprognosen. 6. Die Kirche verliert ihre Glaubwürdigkeit. Die Reformen wurden mit hochtrabenden Versprechungen beworben. Diese haben sich in der Praxis als unhaltbar erwiesen. Mit schönen Worten wird verschleiert, mit Zahlen und mathematischen Formeln wird getrickst. So wird zwar Transparenz beschworen, aber wie im Falle des sog. "Erweiterten Solidarpakts" Geheimhaltung praktiziert. Dadurch fühlen sich Menschen getäuscht, sowohl Mitarbeitende als auch Kirchenmitglieder. 7. Umkehr ist nötig. Die Lage ist ernst. Die Mitarbeiterschaft ist enttäuscht, frustriert, demotiviert. Gut ist hingegen die wirtschaftliche Lage der Kirchen: sieben fette Jahre liegen hinter uns. Leider wurde diese gute finanzielle Lage nicht sinnvoll genutzt: weder wurde in die Kommunikation des Evangeliums investiert, noch die Verwaltung im Sinne einer dienenden Serviceeinrichtung modernisiert. Heute müssen wir zehn Jahre Umbauprozesse beklagen, die die Kirchen geschwächt haben. Verlorenes Vertrauen muss wieder gewonnen werden. Wir brauchen ein Moratorium, um den aktuellen Status schonungslos offen zu legen und zur Besinnung zu kommen. Umkehr ist nötig.
    1.288 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Wort-Meldungen e.V. www.wort-meldungen.de