• Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Wiesbaden
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort "nein" lautet, dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können, wollen und sollen auch aus gesundheitlicher und entwicklungstechnischer Sicht selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    982 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Verena Klaus
  • Nein zur Schließung des Krankenhauses in Dudweiler/Saar
    Das Krankenhaus ist kein überflüssiger Luxus, es ist ein notwendiger und wichtiger Teil der Gesundheits- und Notfallversorgung in Dudweiler und im Umland und zudem beliebt bei den Patienten und ihren Angehörigen. Noch vor einem Jahrzehnt wurden für den Aus- und Umbau 14 Millionen Euro investiert, davon knapp 5 Millionen aus Steuermitteln. Jetzt soll das Krankenhaus dem Profit geopfert werden. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, was schief läuft im Gesundheitssystem - fehlendes und schlecht bezahltes Personal, Versorgungslücken in vielen Bereichen; Pharmakonzerne, die mehr als zuvor ihre Geschäfte mit der Gesundheit machen. Gesundheit ist ein öffentliches Gut und gehört in öffentliche Hand.
    2.192 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Hagenhofer
  • Nürnberg-Süd sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    417 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Stefanie Lösch
  • VERBOT des "privaten Silvesterfeuerwerks" - Ein generelles und ganzjähriges Verbot
    Gründe: - Es werden dabei Menschen, Tiere und auch Sachen verletzt und/oder beschädigt --- Teilweise auch mit erheblichen seelischen Beschwerden. - Extreme Feinstaubbelastung in der Sylvesternacht - Es entlaufen und sterben immer wieder Tiere aller Art durch Feuerwerk - Es entstehen Unmengen an Müll - Millionenschäden durch Brände, Sachbeschädigungen, Verletzungen und vorsätzliches Zünden von Feuerwerkskörpern in Briefkästen, Zigarettenautomaten, Containern usw. - Es wird keine Rücksicht genommen, auf Menschen, Umwelt und Tiere
    75 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Andrea Pilkiewicz
  • Bamberg sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    493 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Ole Littke
  • Primark: Betriebsratsvorsitzender Ralf Sander muss bleiben! Union Busting stoppen!
    Betriebsräte und aktive Gewerkschafter sind die demokratischen Instanzen im Betrieb. Der Angriff auf die Betriebsräte bei Primark ist der Versuch die Vertretung der Interessen der Beschäftigten im Unternehmen zu schwächen. In Hannover wird der Betriebsratsvorsitzende Ralf Sander durch fristlose Kündigung bedroht. Mit viel Courage und Engagement haben er und seine KollegInnen seit 2014 einen engagierten Betriebsrat mit einer starken gewerkschaftlichen Verankerung aufgebaut. Verbesserung der Arbeits- und somit Lebensbedingungen sind nach wie vor ihr höchstes Ziel. Der gemeinsame Einsatz der Beschäftigten in Hannover hat letztlich zur Anerkennung der Tarifbindung durch Primark für alle Filialen in Deutschland geführt. Für Ralf endet sein gewerkschaftlicher Einsatz nicht an den Grenzen eines Landes: Seit Jahren setzt er sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette ein - in den Textil-Produktionsstätten in Indien (1) , Sri Lanka (2) und Bangladesch. Internationale Solidarität ist für ihn unverzichtbar, um überall die Beschäftigten zu stärken. Dass nun ausgerechnet der Datenschutz zum Vorwand genommen wird, um Ralf auf die Straße zu setzen, ist geradezu eine Realsatire: Es waren Ralf und seine Betriebsratskolleg_Innen, die dafür sorgten, dass 67 von 128 Überwachungskameras (3) in der Hannoveraner Filiale abgebaut wurden! Auch die Arbeitszeitaufzeichnung durch Erfassung von biometrischen Daten der Beschäftigten hat der Betriebsrat beendet. Angebliche Datenschutzverstöße wurden sowohl in Hannover gegenüber Ralf Sander, als auch in Berlin gegen über dem Betriebsratsmitglied Andreas Eichstädt als Grund zur fristlosen Kündigung angegeben. Auch im Primark Store Weiterstadt hat der Arbeitgeber kürzlich über Datenschutzvorwürfe versucht, den dortigen Betriebsrat massiv unter Druck zu setzen. Datenschutz dient bei Primark offensichtlich als juristisches Vehikel, um engagierte Betriebsräte und aktive Gewerkschafter_Innen deutschlandweit einzuschüchtern und loszuwerden. Der Versuch, Ralf fristlos zu kündigen ist offensichtlich politisch motiviert. Der ihm vorgeworfenen „Datenschutzverstoß“ steht im Zusammenhang mit der Tätigkeit in einer Einigungsstelle (betriebsverfassungsrechtliche Schlichtungsstelle) zu Arbeitszeiten. Ralf versandte einen Regelungsvorschlag zur Arbeitszeitgestaltung an die berechtigten Empfänger eben dieser Einigungsstelle. Die Daten gerieten dabei nicht in Umlauf an Unberechtigte, sodass überhaupt kein Schaden entstehen konnte. Nach Aufklärung des Sachverhalts haben auch die zuständigen Datenschutzbeauftragten des Unternehmens erklärt, dass kein meldepflichtiger Datenschutzverstoß vorliegt. Dennoch wird gegen Ralf ein Kündigungsverfahren geführt. Dieser Frontalangriff gegen die Interessenvertretungen der Beschäftigten durch Primark geht uns alle etwas an! Es werden nicht nur einzelne Kollegen in ihrer Existenzgrundlage beraubt. Das soll auf die Belegschaft wirken, die vorhandene Solidarität, die dort erfolgreich praktiziert wird, soll eingedämmt werden, um einen aktiven Betriebsrat und Gewerkschafter zu beseitigen. Ralf Sander ist ein Symbol dafür, was Primark mit Allen vorhat, die sich engagiert für die Interessen der Mitarbeiter einsetzen. Doch Solidarität und gewerkschaftliches Handeln, lassen sich nicht so einfach rausschmeißen. Das zeigen schon jetzt viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Primark Store Hannover und darüber hinaus über eine Foto-Aktion (4). Am 19. Mai 2021 findet die Verhandlung vor dem Arbeitsgericht in Hannover (5) statt. Hier wird es um die Frage gehen, ob die fristlose Kündigung ausgesprochen werden darf. Wir stehen solidarisch vor Ralf und gehen mit ihm und seinem Betriebsrat - falls notwendig - durch alle Rechtsinstanzen. Wir wehren uns gemeinsam mit Ralf Sander und den Beschäftigten gegen diesen Angriff auf einen demokratisch gewählten Betriebsrat, die aktiven ver.di-Mitglieder und letztlich die gesamte Belegschaft. Was können Sie tun? Unterstützen Sie diese Petition und mit Ihrer Unterschrift! Sie machen damit deutlich, dass Demokratie niemals an der Tür zum Arbeitsplatz enden darf, und dass wir keine Unternehmen wollen, die betriebsrats- und gewerkschaftsfeindlich sind, wie es gerade offenkundig bei Primark der Fall ist. Wir fordern gemeinsam von der Geschäftsleitung von Primark: Nehmen Sie unverzüglich das Kündigungsbegehren gegen Ralf Sander zurück! Beenden Sie sofort die Kampagne gegen engagierte Betriebsräte und aktive Gewerkschafter_Innen! Arbeiten Sie vertrauensvoll mit den Interessenvertretungen der Primark-Belegschaften zusammen! #händewegvonralf Quellen: 1) http://www.exchains.org/exchains_newsletters/2019/exchains_NL_02_2019_screen.pdf 2) http://www.exchains.org/exchains_newsletters/2020/exchains_NL_11_2020_screen_dt.pdf 3) https://www.test.de/Mutmacher-Ralf-Sander-Betriebsrat-bei-Primark-5082468-0/ 4) https://www.facebook.com/pg/verdihandelndshb/photos/?tab=album&album_id=4553049638054821&ref=page_internal 5) https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Keine-Einigung-im-Streit-um-Primark-Betriebsrat
    1.951 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Sebastian Triebel
  • Braunschweig sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    519 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Manuel Hauss
  • Gegen den Verein „Riederich Zigeuner-Hexen“ e.V.
    Liebe Mitmenschen. Der Alltags Rassismus ist immer noch ein Riesen Problem. Das bekommen viele von uns immer wieder zu spüren. Ich bin auf einen Verein gestoßen der sich „Riederich Zigeuner-Hexen“ nennt. Das Z Wort ist ein Schimpfwort das eigentlich ziehender Gauner bedeutet durch diese Beschimpfung werden alle Sinti und Roma auf genau diese Aussagen herabgestuft. Damals im 2. Weltkrieg wurde dieses Wort meinen Vorfahren in die Haut gebrannt als Stigmatisierung. Im Mittelalter wurden tausende Sinti Frauen als „zigeuner Hexen“ verbrannt. Dieser Verein macht sich mit ihrem Namen über diesen fürchterlichen Brauch lustig und benutzt es als Name für eine Narrenzunft. Ich als deutsche Sinti bin darüber zutiefst schockiert und verletzt. Ich kann nicht verstehen, dass es 2021 erlaubt ist einen Verein unter diesem beleidigenden Namen zu führen. Ich verlange dass der Name umgehen geändert wird und der Verein sich öffentlich für diese Beleidigung entschuldigt. Ich hoffe wir stehen gerade jetzt in dieser schweren Zeit zusammen und machen uns stark gegen jegliche Form von Rassismus. Jede Unterschrift bringt uns dem Ziel ein normales Leben zu führen weiter, ohne dass wir aufgrund ethnischer Herkunft diskriminiert und beleidigt werden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Samira Reinhardt aus Freiburg
    39 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Samira Reinhardt
  • Inklusive Spielplätze in Berlin: Hindernisse abschaffen, Zugang für alle Kinder!
    Obwohl die Gesellschaft zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit sehr sensibilisiert ist und es mehrere Gesetze, Normen und Richtlinien dafür gibt, bleiben Kinder mit Behinderung in Berlin leider weiter diskriminiert, solange das Design für alle bei allen Spielplätzen nicht eingesetzt wird. Spielplätze spielen eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung und Sozialisierung von Kindern. Warum werden denn Kinder mit Behinderung davon ausgeschlossen? Haben sie kein Recht auf den Genuss der Freizeit wie alle anderen Kinder? Ist es so schwierig, einen Hashaltposten der Berliner Senatsverwaltung dafür zuzuweisen? Wie viel kostet die Freude von Kindern mit Behinderung?
    37 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Julia Lopez Sobrino
  • Lasst uns unsere Bücherbox, lasst den Bienen die Bäume!
    Eine weithin bekannte Attraktion der Marktgemeinde - die Bücherbox - soll entfernt werden um den Sportplatz zu vergrößern. Für die angrenzenden Schulen reicht die Größe des Platzes jedoch völlig aus. Eine dringend notwendige Sanierung der Sportanlage unterstützen wir voll und ganz. Wir bitten aber, von der Erweiterung zu Lasten der Bücherbox und des Baumbestandes abzusehen. Wir haben Hunderte Leser, die ihre Möglichkeit Bücher zu tauschen gerne behalten möchten. Die Bücherbox ist durch uns ehrenamtliche Betreuer ortsgebunden und kann leider nicht weiter weg verlegt werden. Die Bäume sind zudem für die Natur unersetzlich wichtig. Wir möchten, dass die Natur mit ihren über 50 Jahre alten Linden erhalten bleibt, Linden sind wichtige Trachtpflanzen für Honigbienen und viele weitere Arten. Neben Nektar und Pollen sammeln die Tiere an Linden auch Honigtau. Und wir möchten auch weiterhin die Bücherbox, die dauerhaft zwischen 1000 bis 2000 Bücher zum Tausch anbietet, nutzen können!
    224 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Angelika Göth
  • Holzkraftwerk Cuxhaven? NEIN danke!
    Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. Um die Erderwärmung auf max. 1,5 Grad zu begrenzen, sind die kommenden sechs Jahre entscheidend. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Emissionen massiv reduziert, aber auch die Bindung von co2 erhöht werden. Die Verbrennung von Holz setzt nicht nur co2 frei - die für das Holz gefällten Bäume hätten, wären sie stehen geblieben, aber auch noch weiteres co2 binden können! Hinzu kommen Auswirkungen auf das sensible Ökosystem Wald. Auch sogenanntes Totholz ist wichtig für die Biodiversität und den Artenschutz. Der Lebensraum Wald ist wichtig für tausende Lebewesen und darf nicht durch weiteren Holzbedarf gefährdet werden. Die Betreiber sprechen von 100.000 Tonnen Holz, die pro Jahr in dem Kraftwerk verbrannt werden sollen. Einige Kritiker aber auch von deutlich mehr... Würde das HKW in Cuxhaven nicht in Betrieb genommen werden, würden in den kommenden 20 Jahren tausende Bäume weiter Lebensraum spenden, Sauerstoff produzieren und co2 binden können. Die Betreiber meinen zum co2-Problem: Da Bäume wieder nachwachsen, sei die Stromerzeugung klimaneutral. Mit dieser Aussage verschweigen sie aber bewusst den zeitlichen Faktor. Ein neu gepflanzter Baum benötigt mindestens 40 Jahre um die Menge co2, die ein verbrannter Baum abgibt, wieder zu binden. Leider haben wir diese Zeit nicht mehr um die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen. Zu den Emissionen durch die Verbrennung kommen die für den Transport hinzu. Da es im näheren Umkreis von Cuxhaven keine ausreichend zu bewirtschaftenden Waldflächen gibt, soll das Holz aus Skandinavien und dem Baltikum mit dem Schiff, aus Deutschland mit der Bahn und dem LKW transportiert werden. Außerdem sollte man wissen, dass Nachhaltigkeitszertifikate länderspezifisch sehr unterschiedlich zu bewerten sind. So ist die Lage der Wälder und darin lebenden Arten sowohl in großen Teilen Skandinaviens, als auch des Baltikums schon jetzt äußerst dramatisch! Der Transportaufwand wird umso unverständlicher, wenn man betrachtet, dass 85% der erzeugten Energie Strom ist. Insofern ist schon der Name Holzheizkraftwerk nicht korrekt. Wärme fällt nur als Nebenprodukt an. Hauptsächlich geht es um Strom. Diesen könnte man in Cuxhaven und Umgebung auch viel günstiger und ohne Abgase zu verursachen durch neue Windkraftanlagen erzeugen. Dies scheint den Betreibern aber zu lange zu dauern. Das Kraftwerk wird so geplant, dass es mit 49,9 MW knapp unter der Grenze von 50 MW Leistung bleibt. Ab 50 MW hätten die Bürger*innen nämlich beteiligt werden müssen! Leider gab es auch keinerlei Bemühungen der Stadtverwaltung oder der Stadtratsfraktionen das Bauvorhaben in irgendeiner Art und Weise frühzeitig der Öffentlichkeit bekannt zu machen, geschweige denn es zu verhindern. Politiker und Verwaltung verweisen auf die Zuständigkeit des niedersächsischen Gewerbeaufsichtsamtes und halten sich ansonsten bedeckt. Wir finden, damit machen es sich vor allem die gewählten Bürgervertreter*innen zu einfach. Wir erwarten von Verwaltung und Politik ehrliche Aufklärung, sowie ernstgemeintes Engagement um die Fertigstellung des HKW zu verhindern. Denn die Bürger*innen und Besucher*innen der Urlaubsstadt Cuxhaven sind es, die mit den Nebenwirkungen des HKW wie Abgasen, Gerüchen, Lärm und Verkehrsbeeinträchtigungen, sowie den Langzeitwirkungen, wie eben den Folgen des beschleunigten Klimawandels, u. a. dem steigenden Meeresspiegel, werden leben müssen. Bäume und Wälder leisten einen wichtigen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz. Wenn sie schon zur Holzproduktion genutzt werden, dann bitte nur, wenn das gebundene co2 auch gebunden bleibt. Wie in der Baubranche. Der derzeitige Holzmangel bereitet Zimmerer- und Tischlerbetrieben große Probleme. Diese werden durch zusätzliche Konkurrenz aus der Energiebranche noch verstärkt. Somit sind Holzkraftwerke schlecht für´s Klima, Natur und Mensch, sowie für die Wirtschaft! Also mehr als genug Gründe um sie und speziell das in Cuxhaven zu verhindern.
    1.330 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Julia Müller
  • Cuxhaven - Stade II sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    351 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Marei Beckermann