• Notbetreuung für alle Kinder in Baden-Württemberg
    Die bisherigen Regelungem orientieren sich überwiegend an Fragen der Präsenzpflicht am Arbeitsplatz. Sie lassen die individuelle Situation der Eltern und Kinder außer Acht. Für fast jede Familie gibt es gute Gründe für eine schnellstmögliche “Notbetreuung“ der Kinder: Vorschulkinder, die im Übergang zur Schule begleitet wrden sollten. Kinder, die sehr beengt wohnen. Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist. Kinder, deren Eltern den aktuellen Anforderungen psychisch oder physisch nicht gewachsen sind. Kinder, deren Eltern (trotz Homeoffice) sehr viel arbeiten müssen. Kinder, deren Eltern im häuslichen Umfeld keinen strukturierten Alltag aufrechterhalten können. Kinder, deren einzige gesunde Mahlzeit durch die fehlende Betreuung entfallen ist. Kinder, deren Eltern sich noch um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Kinder, deren Eltern übermüdet sind, da sie nun Nachts arbeiten, um tagsüber für die Kinder dazusein. Kinder von Alleinerziehenden, die sich ohne Pause und Entlastung durch den Alltag kämpfen. Hinzu kommen noch zahlreiche weitere individuelle Gründe. Der wahrscheinlich wichtigste Grund ist jedoch, dass die Kinder selbst unter dem plötzlichen Verlust ihres gewohnten Umfeldes und ihrer Freunde leiden.
    104 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Sarah Schirling
  • „Jugend musiziert“ 2020 soll stattfinden
    Die Teilnahme bei „Jugend musiziert“ ist für die jungen Musiker*innen ein großer Höhepunkt in ihrer musikalischen Laufbahn. Sie haben sich lange und intensiv mit großem Engagement und Zeitaufwand darauf vorbereitet. Ebenso haben sich Lehrer*innen und Eltern engagiert. Die ersatzlose Streichung hat eine große Enttäuschung bei allen Beteiligten ausgelöst. Für Jugendliche im Alter von 16 – 18 Jahren ist die diesjährige Austragung die letzte Teilnahmemöglichkeit, da die Kategorien der Instrumentenkombinationen jährlich wechseln, so dass die Betroffenen erst wieder in drei Jahren antreten könnten. Dann sind viele über 20 Jahre alt, stehen bereits in einer Berufsausbildung oder studieren und wohnen nicht mehr an ihren Heimatorten. Auf dem Weg zu einer berufliche Laufbahn auf musikalischem Gebiet ist eine erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend musiziert“ ein mitentscheidender Faktor. Ein gutes Ergebnis im Wettbewerb öffnet viele Türen und ist wie das Abitur der Musik. Herausragende Punktzahlen im Bundeswettbewerb können die Begabtenprüfung ersetzen und stellen ein gutes Beiwerk für die Bewerbung an Musikhochschulen dar.
    45 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Sabine H.
  • Transformation zur Nachhaltigkeit jetzt!
    Die Corona-Krise ist gerade das Thema, dem sich kaum einer entziehen kann. Wissenschaftler haben das Problem, das auf uns zukommt, früh genug erkannt. Das mathematische Wissen über exponentielles Wachstum wurde weltweit aufgefrischt. Eine ungebremste Ausbreitung des Corona Virus würde unser Gesundheitssystem überlasten, die Mehrheit der Bevölkerung hat das verstanden und handelt dementsprechend. Alle politisch notwendigen Entscheidungen wurden innerhalb von kurzer Zeit gefasst, Politiker vieler Parteien sind sich darüber einig, was getan werden muss. Unsre Demokratie hat diese Bewährungsprobe sehr gut gemeistert. Das sonst als langsam und debattenreich bekannte demokratische System hat gezeigt, dass es handlungsfähig ist und in Notsituationen ein schnelles und entschlossenes Handeln möglich ist. Gleichzeitig existiert eine ganz ähnliche Krise, die Klima-Krise. Die mathematische Grundlage ist dabei identisch, bei exponentiell wachsendem Ressourcenverbrauch wird zwangsläufig unser Ökosystem überlastet werden. Laut den Lehren ist unser Wirtschaftssystem auf Wachstum angewiesen. Damit dieses Wachstum nicht unsere Lebensgrundlage vernichtet, müssen begrenzte unwiederbringliche Ressourcen schnell effektiv geschützt werden. Damit das Wirtschaftssystem dann trotz Ressourcenverknappung weiter wachsen kann, müssten Effizienzsteigerungen, Recycling und Langlebigkeit an die Stelle von einfachen Umsatzsteigerungen treten. Auf diese Weise könnte unser aktuelles Wirtschaftssystem zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem transformiert werden. Gerade für Deutschland und die EU mit wenigen Bodenschätzen ist Nachhaltigkeit auch ein Schlüssel für Unabhängigkeit.
    91 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Hartwig Rückert
  • Das Unheil über unseren Köpfen! - Die ignorierte Gefahr der Emissionen im Luftverkehr
    Die „Nicht-CO2-Emissionen“ im Luftverkehr sind aus folgenden Gründen besonders klimaschädlich: 1. Die Nicht-CO2-Effekte werden durch Emissionen von Partikeln, Wasserdampf, Schwefel- und Stickoxiden ausgelöst. Die Emissionen wirken teils direkt, wie der Wasserdampf, größtenteils jedoch indirekt, d. h. durch physikalische Prozesse und chemische Umwandlungen in der Atmosphäre entstehen erst die strahlungsverändernden Substanzen. 2. Die Höhe der Nicht-CO2-Effekte ist keineswegs proportional zur Höhe der CO2-Emissionen! 3. Die gesamte Strahlungsverstärkung entspricht etwa dreimal der des CO2, was ca. 4,9 % der gesamten anthropogenen Strahlungsverstärkung entspricht. 4. Da es sich bei dem Übereinkommen von Paris (ÜvP) um ein Temperatur-Ziel handelt, sind grundsätzlich alle Emissionen und klimaverändernden Effekte zu berücksichtigen und damit neben dem CO2 auch die Nicht-CO2-Effekte des Luftverkehrs. 5. Triebwerken mit höherem Druckverhältnis wird ein höherer spezifischer NOx-Ausstoß zugestanden. Das liegt daran, dass höhere Drücke und Temperaturen in der Brennkammer des Triebwerks die Bildung von Stickoxiden begünstigen. 6. Die Nicht-CO2-Effekte des Luftverkehrs treten selbst beim Einsatz alternativer postfossiler Kraftstoffe auf. 7. Zur Einhaltung des 2°C-Ziels und erst recht des 1,5°C-Ziels sind daher ambitioniertere Minderungsmaßnahmen notwendig als bisher beschlossen, und zwar für alle Klimaeffekte des Luftverkehrs. 8. Der Anteil des Luftverkehrs an der gesamten anthropogenen Strahlungsverstärkung wird darüber hinaus überproportional zunehmen, da die anderen Sektoren voraussichtlich deutlich früher und weitergehend ihre CO2-Emissionen mindern werden. Wo kann man das nachlesen? Die oben aufgeführten Erläuterungen sind Auszüge und Zitate aus der neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) mit dem Titel: TEXTE 130/2019 „Umweltschonender Flugverkehr“. Siehe unter: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2019-11-06_texte-130-2019_umweltschonender_luftverkehr_0.pdf Diese 150-seitige Studie vom 06. Nov. 2019 bietet erstmalig eine solide Zusammenfassung des über Jahrzehnte weltweit angesammelten Wissens über die Auswirkungen des Flugverkehrs auf das globale Klima. Es werden konkrete umwelt- und verkehrspolitische Ziele für die Jahre 2030 und 2050 für den Luftverkehr beschrieben und Maßnahmen zur Zielerreichung aufgezeigt. • Die „Nicht-CO2-Effekte“ nehmen in dieser Studie zwar einen breiten Raum ein, aber „zwischen den Zeilen“ wird auch die Brisanz und Ambivalenz dieses Themas deutlich. Sind die Erkenntnisse über die destruktive Wirkung der „Nicht-CO2-Emissionen“ neu? - Nein, keineswegs! Bereits 1988 kam ein interdisziplinäres Expertenteam auf einer Tagung der Evangelischen Akademie in Bad Boll zu der Erkenntnis, dass die „Nicht-CO2-Emissionen“ das größte Problem in der Luft- und Raumfahrt darstellen und ein dringender politischer Handlungsdarf besteht. Die Beiträge der Fachleute wurden anschließend in einem Buch mit dem Titel „Unheil über unseren Köpfen?“ (Hg: Martin Pfeiffer/Manfred Fischer) zusammengefasst. Herr Wolf-Dieter Garber als damaliger Vertreter des Umweltbundesamtes schilderte auf dieser Tagung die Probleme beispielsweise wie folgt (Zitate): • Es unterliegt keinem Zweifel, dass NOx-Emissionen Auswirkungen auf die Ozonschicht haben. • In größeren Höhen (abhängig vom Breitengrad und Jahreszeit) wird Ozon abgebaut (Ozonloch), in niedrigen Höhen wird Ozon produziert (Treibhauseffekt). • Dieser Ozonabbau, der zum Ozonabbau durch Fluorkohlenwasserstoff (FCKW) hinzukäme, tritt daher bei den größeren Flughöhen auf, in denen z.B. Überschallflugzeuge fliegen würden. Dies muss schon aus Vorsorgegründen, z.B. durch eine Flughöhenbegrenzung, verhindert werden. Die aktuellen Prognosen der Luftfahrtindustrie in der Corona-Krise: Die globale Luftfahrtindustrie hat erklärtermaßen das Ziel, nach der Corona-Krise mit allen Mitteln schnellstmöglich auf den alten exponentiellen Wachstumspfad zurückzukehren. Die Prognosen der Luftfahrtorganisationen ICAO, IATA und der Flugzeughersteller Airbus und Boeing gehen von einer weiteren Verdoppelung der Passagierzahlen auf ca. 8 Mrd. in 14 bis 16 Jahren aus. Hinzu kommt, dass es ab 2026 auch wieder Überschallflüge im Passagier- und Frachtverkehr geben soll. Bei alledem wird sich diese seit Jahrzehnten hochsubventionierte Branche nicht genieren, erneut milliardenschwere Staatshilfen in Anspruch zu nehmen und eine Reduzierung der Umweltauflagen zu fordern, da man ja zu den systemrelevanten Unternehmen zählt. • Absolute Priorität hat jedoch unser Klima, das mit Abstand das relevanteste System ist und als solches behandelt und geschützt werden muss! Fazit • Wenn es misslingt, die globalen „Nicht-CO2-Emissionen“ auf ein klimaverträgliches Maß nachhaltig einzugrenzen, verspielen wir die Chance, den Kollaps der sensiblen Regelsysteme der Symbiose Atmosphäre/Erde zu verhindern. • In der Verantwortung für unsere nachfolgenden Generationen dürfen wir ein erneutes „Weiter so“ nicht zulassen – erst recht nicht nach der Corona-Pandemie. In diesem Sinne bitte ich Sie/Euch, diese Petition zu unterstützen. Herzlichen Dank.
    312 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Alfred M. Linneberg
  • EU Handelsembargo gegen Bolsonaro
    Der Amazonas könnte laut Experten in wenigen Jahren einen Tipping Point erreichen und sich unwiederbringlich in eine Savanne verwandeln (https://news.mongabay.com/2020/05/climate-tipping-point-ecosystem-collapses-may-come-faster-than-thought-studies/?fbclid=IwAR0CnOfXppphJ1_n9_OEMFrB2QnN9ILr2872e3TAUYoM3TBDUwMFXZG56Fg). Durch die verheerenden Brände im letzten Sommer 2019 sowie durch die systematische Schwächung der staatlichen Institutionen und der Indigenen durch Brasiliens faschistischer Regierung ist er bereits sehr geschwächt. Es droht der unwiederbringliche Verlust des größten noch intakten Ökosystems und unseres wichtigsten Verbündeten zur Eindämmung des Klimawandels.
    192 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Jonathan schulze
  • Lagerpflicht für Geflüchtete abschaffen!
    Social Distancing funktioniert nicht in Sammelunterkünften! Gemeinsames Badezimmer. Gemeinsame Küche. Kantinen. Gemeinsame Mehrbettzimmer. Die Folgen zeigen sich in tragischer Weise an drei Todesfällen: Am 20. April ist ein 60-jähriger Geflüchteter aus dem unterfränkischen ANKER-Zentrum Geldersheim bei Schweinfurt an Covid-19 verstorben. Am 26. April starb ein 35-jähriger Asylsuchender aus einer Münchener Unterkunft im Krankenhaus an Covid-19, nachdem er wohl nicht rechtzeitig gesundheitlich versorgt wurde. Wenig später, am 3. Mai, ist ein 26-jähriger Asylsuchender, der ebenfalls in einer staatlichen Unterkunft in München lebte, im Krankenhaus an dem Virus gestorben. Immer wieder wird berichtet, dass in zahlreichen Unterkünften nicht einmal Dinge wie Seife, Desinfektionsmittel oder Trockentücher ausreichend bereitgestellt werden, durch die zumindest ein Grundmaß an Hygienevorkehrungen getroffen werden kann. Anstatt auf die Probleme der Menschen in den Massenunterkünften einzugehen, setzt die Staatsregierung auf Abschottung und Ausgrenzung. Ganze Unterkünfte werden unter Quarantäne gestellt, mit Bauzäunen isoliert und Sicherheitsdiensten ausgestattet, statt die infizierten Menschen zu verlegen und medizinisch zu versorgen. In einigen Unterkünften wird trotz positiver Fälle darauf verzichtet, auch alle anderen Bewohner*innen auf das Coronavirus zu testen. Personen, die einer Risikogruppe angehören, werden nicht ausreichend geschützt und meist nur innerhalb der Unterkunft in separaten Gebäuden untergebracht. Dass dies bei weitem nicht ausreicht, zeigt das Beispiel des ANKER-Zentrums Geldersheim bei Schweinfurt, das mittlerweile unter Endlosquarantäne steht. Die Bewohner*innen befinden sich seit Wochen in einem psychischen Ausnahmezustand. Die zwangsweise Unterbringung von Geflüchteten in Sammelunterkünften ist nicht erst seit der Corona-Pandemie problematisch. Bereits seit Jahren kritisieren Bewohner*innen, Organisationen und Aktivist*innen die bayerische Unterbringungspolitik für Asylsuchende. Mangelnde Privatsphäre, beengte Unterbringung von vielen Menschen auf zu wenig Wohnraum, fehlende Gemeinschaftsräume, gesellschaftliche Isolation und teils katastrophale hygienische Zustände sind Alltag in den bayerischen Asylunterkünften. Spätestens jetzt muss den Verantwortlichen klar werden, welche Folgen die Verpflichtung, in diesen Unterkünften zu wohnen, für die Betroffenen hat. Aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive ist es unhaltbar, alle Menschen zu gefährden, indem weiterhin Massenveranstaltungen in Form von Massenunterkünften existieren. Diese Petition wurde gestartet von folgenden Organisationen: Bayerischer Flüchtlingsrat (BFR), Münchner Flüchtlingsrat (MFR), LeTRa Lesbenberatung, Refugee Struggle for Freedom.
    5.721 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Bay. Flüchtlingsrat, Münchner Flüchtlingsrat, Refugee Struggle for Freedom, LeTRa
  • Für eine ECHTE Finanztransaktionssteuer
    Für mehr (Steuer-) Gerechtigkeit Einkommen verteilt sich in unserer Gesellschaft zunehmend ungleich. Finanzspekulanten und Hedgefonds-Manager verdienen oft tausendfach mehr als Menschen in systemrelevanten Berufen wie Krankenschwestern, Pfleger oder Supermarktkassierer*innen. Die reine Geldvermehrung, die gemäß der Verfassungen vieler Länder nicht Zweck des Wirtschaftens ist, dient nicht der Allgemeinheit. Die ECHTE Finanztransaktionssteuer soll dieser Ungleichheit entgegenwirken, wie z.B. schon seit 2010 vom Bündnis https://www.steuer-gegen-armut.org/ und auf EU-Ebene von über 100 Organisationen gefordert. Im Unterschied zu Finanzminister Olaf Scholz' aktueller Gesetzesvorlage mit Namen „Finanztransaktionssteuer" will die ECHTE FTS alle Finanztransaktionen besteuern. Die ECHTE FTS bringt mehr Steuereinnahmen, die für öffentliche Güter zur Verfügung stehen, v.a. zur Armutsbekämpfung und für Klimaschutzmaßnahmen: geschätzt ca. 12 Mrd. Euro für Deutschland, anstatt 1,5 Mrd. Euro bei Minister Scholz' Vorschlag, nur Aktienkäufe und diese höher zu besteuern. Sie ist eine Umsatzsteuer für die Finanzmärkte, und mit Steuersätzen zwischen 0,1% und 0,01% keine spürbare Last für Normalbürger*innen bzw. Kleinanleger*innen, die mit Aktien für ihre Zukunft vorsorgen. Nur mit der ECHTEN FTS werden spekulierende Hochfrequenzhändler, Daytrader und Derivate-Handel belastet. Die ECHTE FTS sorgt für mehr Steuergerechtigkeit, da bisher zwar jeder Kauf einer Banane besteuert wird, jedoch keinerlei Finanzgeschäfte. Und sie dämmt hoch-spekulative Finanzgeschäfte ein, die zu Finanzkrisen führen. Daher unterschreibt bitte diese Kampagne, und außerdem Petition 110217 beim Deutschen Bundestag, die genau diese ECHTE Finanztransaktionssteuer fordert: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_04/_24/Petition_110217.nc.html Quellen: - https://www.steuer-gegen-armut.org/fileadmin/Dateien/Kampagnen-Seite/PM_Steuer_gegen_Armut_04122018Website.pdf - https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/finanztransaktionssteuer-olaf-scholz-zerstoert-eine-gute-idee-a-1301113.html - https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5539512/Steuergeld-vernichtet_Finanztransaktionssteuer-vor-dem-Aus - Folgendes Forschungsgutachten, im Auftrag der SPD-Fraktion erstellt, erklärt die ECHTE FTS und wie sie erhoben werden kann: https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.405812.de/diwkompakt_2012-064.pdf. Weitere Expertenaussagen finden sich im Protokoll der öffentlichen Anhörung im Bundestag s. hier: https://www.steuer-gegen-armut.org/fileadmin/Dateien/Kampagnen-Seite/Unterstuetzung_Wissenschaft/Fachkonferenzen/Auswertung_Protokoll.pdf - Zweck des Wirtschaftens: "Das gute Leben für alle anstatt Profitstreben" ist Grundlage der Gemeinwohlökonomie, s. https://web.ecogood.org/de/ - Titelbild von Steve Buissinne auf Pixabay
    110 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Dowie
  • Biergärten auf - Schulen zu? Das ist Schmu! Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe
    Der Schutz der Gesundheit von Kindern kann sich nicht auf Maßnahmen zum Schutz vor einer Virusinfektion beschränken. Kinder brauchen Bewegung, frische Luft, Anregung und Schutz vor übermäßigem Gebrauch digitaler Medien. Wissenschaftliche Studien zeigen nicht nur, dass Kinder kaum gefährdet sind, an Covid-19 schwer zu erkranken. Es gibt auch viele seriöse Hinweise, zuletzt zusammengefasst im Deutschen Ärzteblatt, dass sie weniger infektiös sind als Erwachsene. Das heißt, sie stecken andere Personen seltener an, auch wenn sie selbst infiziert sind. Das gilt sogar innerhalb des Haushalts. Doch während Erwachsene sich längst wieder frei bewegen dürfen, haben manche KInder laut Plan noch genau zwei Tage Schule bis zu den Sommerferien. Digitale Schule kann das gemeinsame Lernen vor Ort nicht ersetzen! Kinder haben ein Recht auf Bildung durch qualifizierte Lehrer*innen, sie brauchen die Motivation durch echte Ansprechpartner und den Austausch und Spaß mit Gleichaltrigen. Erstunterzeichner*innen: Dr. Silke Mettlin (Frauenärztin, bekommt täglich in ihrer Praxis mit, wie sehr Mütter und Kinder unter dem Wegfall von Schule und Kita leiden und belastet sind), Sandra Reuse (hat sich früh wissenschaftsjournalistisch mit der Infektiosität von Kindern im Zusammenhang mit Covid-19 befasst), Udo Kriegsmann (Erzieher, Umwelt-Pädagoge, Netzwerk freier Schülerläden), Carl Waßmuth (Mitbegründer von Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB), Bauingenieur und Autor, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac), Beatrice Durst (Ergotherapeutin und Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde) weitere Informationen: www.lernen-aus-corona.de
    2.777 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Sandra Reuse
  • Keine Enteignung von selbst erzeugtem Strom!
    Die Macht kann von der Öl-, Gas-, Kohle- und Atomindustrie zurückgeholt werden, die alles blockiert, was ihre Interessen gefährdet. Denn die EE-RL vom 21.12.2018 KANN "völlig neue Voraussetzungen schaffen und Einzelpersonen, Gemeinschaften und Kommunen das Recht geben, selbst Energie zu erzeugen, zu speichern, zu verbrauchen und zu handeln - ein neues, gesetzlich verankertes EU-Bürgerrecht. Mit Garantien, die Investitionen absichern", Fußnote 1). Bürokratische Hindernisse werden abgebaut. Schon Ende 2019 hätte die Bundesregierung der EU einen Umsetzungsplan für die EE-RL in Deutschland vorlegen müssen. Auf KEINEN Fall jedoch darf die Bundesregierung die mögliche Variante 'AGGREGATOR' der EE-RL (Art.21 (2), S.39 und S.40 c) - Fußnoten 2 +3) umsetzen, mit der Betreiber von PV-Anlagen den Eigenstrom ZWANGSWEISE ins Netz einspeisen müssen. Damit würden Eigenverbrauch und individueller Stromhandel unmöglich gemacht. Eine FAKTISCHE ENTEIGNUNG privater und genossenschaftlicher PV-Anlagen. Der international anerkannte PV-Pionier Prof. Dr. Eike Weber, ehemals Direktor des bekannten Fraunhofer Instituts für Sonnenenergie in Freiburg: "Die Bundenetzagentur will, dass in Zukunft Strom, den man selbst produziert, komplett ins Netz eingespeist wird. Der Bürger/ Gewerbetreibende darf sich den Strom teuer zurückkaufen.* Der Eigenverbrauch wird so unwirtschaftlich gemacht." *) Hier kommt der 'Aggregator' als 3. Marktteilnehmer ins Spiel, der die Sahne abschöpft. Fußnote 4) Und, Zitat: "Der Hauptvorteil von Eigenstromerzeugung wird mit den vorgeschlagenen Modellen der BundesNetzagentur zerstört. Nicht nur für Altanlagen, auch für Neuanlagen.“ Siehe Video mit Prof. Eike Weber in "Das Ende der Bürgerenergiewende", Fußnote 5). Lasst uns für die bürgerfreundliche Umsetzung der europäischen EE-RL kämpfen. Auf keinen Fall darf die der Energiewirtschaft genehme Variante der Beschlagnahmung des BürgerInnen-Stroms umgesetzt werden! Verbreitet diese Information und Petition überall hin, an Freunde, BI’s, Vereine, Institutionen. DENN NUR ZUSAMMEN SIND WIR STARK! Fußnoten: 1) Broschüre „Europa entfesselt“: https://www.buendnis-buergerenergie.de/fileadmin/user_upload/Community_Energy_booklet_German_v4-screen_pages_lo.pdf, S. 4) 2) Erneuerbare Energien-Richtlinie EE-RL: https://www.dwv-info.de/wp-content/uploads/2019/04/20181221-RED-II-DE.pdf Art. 21 (2) und Art. 22 (2) c 3) DGS, Klaus Oberzig und Nicole Lauckner, 'Prosumermodell mit Aggregatoren – wer füllt diese Lücke?' https://www.dgs.de/news/en-detail/010520-prosumermodell-mit-aggregatoren-wer-fuellt-diese-luecke/ Und: DGS, Klaus Oberzig: 'Ohne demokratische Rechte geht nichts voran' https://www.dgs.de/news/en-detail/150520-ohne-demokratische-rechte-geht-gar-nichts/ 4) Erneuerbare Energien-Richtlinie EE-RL: https://www.dwv-info.de/wp-content/uploads/2019/04/20181221-RED-II-DE.pdf Art.2, Punkt 18. 5) Gespräch mit Prof. Eike Weber in: ‚‚Das Ende der Bürgerenergiewende". Ab Min. 9.45 werden die Modelle der BNetzA erläutert. https://www.youtube.com/watch?time_continue=32&v=9MbV2oIdHtw&feature=emb_logo Zusatz: attac-D, 'Die Wachstumsmaschine': https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=v6SNGTCtIL8&feature=emb_logo
    501 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Barbara Kern und Ulrich Jochimsen Picture
  • Wir wollen keine Almosen
    Die Corona-Soforthilfe ist eine gut gemeinte, aber in der Folge in den meisten Fällen nicht greifende Hilfe. Die meisten Solo- Selbstständigen können keine, oder wenige Betriebskosten geltend machen. Sie haben ihr Büro Zuhause, fahren mit ihrem Privat-PKW und haben keine Investitionskredite abgeschlossen. Der Gedanke hinter meiner Petition ist, dass diese Hilfe nicht geschenkt wird, aber trotzdem hilft. Der Künstler, etc. kann seinen Lebensunterhalt bestreiten und kommt so trotz „Auftrittsverbot“ zurecht und kann später ( in einem Zeitraum von vielleicht 5 Jahren ) die Zahlung in Form seiner Arbeit vergelten, also der Musiker gibt ein öffentliches Konzert, Der Fotograf erledigt einen Fotoauftrag für seine Gemeinde, etc. So gibt es nach überstandener Krise einen Kultur-Boom, der durch diese Hilfe ausgelöst wird. Die Menschen bekommen „etwas zurück“, der Staat kann sich als Förderer der Kunst zeigen und die vielen selbstständigen „Kleinunternehmer“ sind zumindest für einen gewissen Zeitraum versorgt. Ich denke, dass die meisten Betroffenen, so wie ich selbst, diese Lösung dem momentanen Wirrwar um Rückzahlungen, Subventionsbetrug, etc. vorziehen und dass es auch in der Öffentlichekeit dafür eine grosse Akzeptanz geben wird. Kurzum: Alle sind zufriedener als mit der gut gemeinten Soforthilfe in der bisherigen Form.
    65 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Hans-Joachim Schröder
  • Sofortiger Rücktritt von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer
    Deutschland braucht einen Bundesverkehrsminister, der keine Steuergelder verschwendet, und der bereit ist, die dringend notwendige Wende in der Verkehrspolitik unabhängig von der Autolobby in die Wege zu leiten, und der zu den von ihm mitgetragenen Gesetzesänderungen zur Verbesserung der Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer steht, und nicht bereits nach 2 Wochen auf Druck von Lobbyisten wieder zurückrudert.
    339 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Hermann Behrens
  • Wir brauchen jetzt ein Recht auf solare Eigenversorgung! Hausgemachte Energie für alle!
    **Ein starkes Recht auf Eigenversorgung durch lokalen Solarstrom in Verbindung mit Speichern würde zu einem starken Ausbau von Solaranlagen auf allen geeigneten Dächern und Flächen führen.** Heute ist Strom aus Wind und Sonne die bei Weitem günstigste Form der Energieerzeugung. Lokal erzeugter Sonnenstrom muss neben der Windkraft das Rückgrat eines sauberen Energiesystems werden. **Nicht nur wenige, sondern sehr viele Menschen könnten dadurch bei der Gestaltung des Energiesystems von morgen mitreden – das ist soziale Gerechtigkeit und gelebte Demokratie!** Zudem würden statt Energiekonzernen lokale Wirtschaftskreisläufe gestärkt. Wichtig auch, gerade für unsere Zeit: ein dezentral gestaltetes Energiesystem ist – richtig strukturiert – deutlich robuster gegenüber Störungen und bietet damit eine höhere Versorgungssicherheit. Doch die Spielregeln im Energiesystem benachteiligen den Ausbau des lokalen Sonnenstroms, indem Eigenversorgung auf allen Ebenen behindert wird. Diese Fesseln müssen gesprengt werden! **Wenn wir ein starkes Recht auf Eigenversorgung erkämpfen, profitieren das Klima und wir alle gemeinsam davon!** ** Die Petition wird unterstützt von:** Krapp und Schmitz GbR Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. ( DGS e.V.) Umweltfreundliche Energien Wadersloh eG EnergieNetz Hamburg eG Solarinput e.V. Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten (AGU) Klima- und Umweltbündnis Stuttgart Solarverein Petersberg-Marbach e.V.
    77.634 von 100.000 Unterschriften
    Gestartet von BBEn Ratsmitglied und SFV-Mitglied Volker Quaschning Picture