• Niedersachsen-Schülerticket auch für FSJ und BFD!
    Freiwilligendienste müssen gestärkt werden! Täglich leisten über 8500 junge Menschen in Niedersachsen, bundesweit sogar über 80.000, wichtige Arbeit in sozialen Einrichtungen. Vom Altenheim bis zum Jugendkulturzentrum, überall trifft man auf Jugendliche, die sich freiwillig engagieren. Allerdings wohnt nicht jede*r Freiwillige*r im Ort der Einsatzstelle oder hat ein Auto mit dem er*sie mobil ist. Gerade in ländlichen Regionen sind ÖPNV-Monatskarten sehr teuer und können mitunter ein Grund sein, weshalb sich junge Menschen gegen einen Freiwilligendienst entscheiden. Ohne junge, engagierte Menschen auf dem Land gibt es auch weniger Kulturangebote, speziell für Jugendliche. Weniger Kulturangebote bedeuten weniger Anreize für junge Menschen auf dem Land zu leben. Um dieses Szenario zu verhindern, sollen auch FSJler*innen Niedersachsen-Schülerticket benutzen dürfen! In Hessen wurde dieses Ticket bereits eingeführt und es hat sich gezeigt, dass dies ein voller Erfolg war! Dort wurde das Ticket von knapp der Hälfte aller Schüler*Innen, FSJler*innen und Auszubildenden gekauft, was eine Steigerung von 60% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Nun gibt es sogar Überlegungen, ob man das Ticket auch für Senior*innen einführen, und damit die dringend benötigte Verkehrswende vorantreiben soll. Zu guter Letzt ist das Niedersachsen-Schülerticket auch eine gewisse Form von Anerkennung für den Dienst, den sie für unsere Gesellschaft leisten, und ein weiterer Anreiz für junge Menschen ein FSJ zu machen. Stellen Sie die Weichen Herr Althusmann, und lassen sie auch FSJler*innen mit dem Niedersachsen-Schülerticket fahren!
    4.812 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Nils Wolter
  • Erhalt "Graffiti Weltoffenheit und Dialog"
    Das Graffiti hat sich in 2 Jahren zu einem Erkennungsmerkmal für die Stadt und das Gebiet am Unteren Graben entwickelt. Es ist zudem davon auszugehen, dass das Gebäude nur noch auf Zeit steht und dem neuen Universitätscampus weichen muss. Ein Übermalen ist unter diesem Aspekt völlig absurd.
    2.623 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Marcel Baur Picture
  • Stoppen Sie die Holzoffensive! Für naturnahe Wälder.
    In den letzten Jahren hat Baden-Württemberg seine Wälder auf breiter Front durchforstet und massiv abgeholzt. Mit unseren Wäldern soll schnelles Geld verdient werden. Durch die "Holz(bau)offensive” des Landes wird sehr viel mehr Holz eingeschlagen als unsere Wälder verkraften können. Das ist insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden Klimaveränderungen sehr problematisch, da die Bäume so wesentlich anfälliger für Trockenstress werden! Wir brauchen jetzt ein nachhaltiges Konzept für unsere Wälder: Das bereits bewährte “Lübecker Modell” von Lutz Fähser und Knut Sturm ist ein solches. Damit werden die natürlichen Abläufe in den Wäldern weitgehend zugelassen bzw. im Sinne der Wirtschaftsziele mitbenutzt. Das macht auch ökonomisch Sinn, da so mit und nicht gegen die Natur gearbeitet wird. So kann der Einsatz von Menschen und Maschinen (und damit Kosten) reduziert werden. In den Stadtwäldern der Städte Lübeck, Göttingen, Meiningen & Schwerte und der saarländischen Landesforstverwaltung wird es bereits seit Jahren erfolgreich angewandt. Die wirtschaftliche Überlegenheit des Modells zeigt sich erst nach einigen Jahre, aber dann sind die Unterschiede gravierend, wie man beim Vergleich der Zahlen von Lübeck (ökologisch-naturnah wirtschaftend) und Lauenburg (konventionell wirtschaftend) sehen kann: Vergleich der wichtigen Kennzahlen (aus dem Jahr 2011) der Forstämter Lübeck & Lauenburg im Vergleich (beide Forstämter sind vom Standort her vergleichbar). Lübeck - Lauenburg Fläche: 4.300 ha - 10.000 ha Hiebsatz: 11.800 Fm - 47.702 Fm Umsatz: 1,45 Mio. € - 2,8 Mio. € Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass der Lübecker Stadtwald offensichtlich deutlich profitabler ist als Lauenburg. Das Holz aus Lübeck ist mehr als doppelt so wertvoll wie das aus Lauenburg. Nachhaltigkeit und Umweltschutz zahlt sich also aus! Wir wollen das Lübecker Modell auch für Baden-Württemberg!
    4.034 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Wieland Harms
  • Abwasservertrag stoppen - alternative Lösungen finden
    Durch die Stadt Strausberg wurde mit Hilfe von Mitteln des Landes ein Gutachten zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes in Auftrag gegeben. Das Gutachten soll im März 2020 fertig sein. Aufgabenstellung ist u.a. dass die Gutachter Handlungsempfehlungen geben, mit welchen Maßnahmen der Wasserhaushalt in der Region stabilisiert werden kann. Sollte dann die Empfehlung kommen, dass es besser wäre, das Abwasser dem Grundwasser wieder zuzuführen, kann dann nicht gehandelt werden, da der WSE bis dahin Millionen in das Klärwerk Münchehofe investiert und sich vertraglich verpflichtet hat, das Abwasser dort hinzuleiten. Damit wären wichtige Mittel gebunden, die man in alternative Maßnahmen stecken könnte. Das könnten beispielsweise Biokläranlagen in kleineren Ortsteilen sein, wo dann das geklärte Abwasser vor Ort versickert. Mit dieser Petition wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Verbandsmitglieder auch eine Verantwortung in dieser Hinsicht haben und auch für zukünftige Generationen verantwortlich sind. So wurde am 08.04.2019 in den Medien darauf hingewiesen, dass in Brandenburg die Temperaturen weiter ansteigen könnten(2). Hier muss bereits heute nachgedacht werden, wie wir zukünftig handeln wollen. Bitte verteilen Sie diese Petition auch in Ihrer Gemeinde, denn die Wasserproblematik wird irgendwann alle Verbandsmitglieder treffen. Vielen Dank! Die Verbandsmitglieder des WSE: Ahrensfelde für den OT Mehrow Bürgermeister Wilfried Gehrke Altlandsberg Bürgermeister Arno Jaeschke Erkner Bürgermeister Henryk Pilz Fredersdorf-Vogelsdorf Bürgermeister Thomas Krieger Gosen-Neu Zittau Amtsdirektor Hans Joachim Schröder Grünheide (Mark) für die OT Grünheide, Kagel, Kienbaum und den OT Freienbrink Bürgermeister Arne Christiani Hoppegarten Bürgermeister Karsten Knobbe Neuenhagen bei Berlin Bürgermeister Ansgar Scharnke Petershagen/Eggersdorf Bürgermeister Marco Rutter Rehfelde, Garzau-Garzin, Oberbarnim für den OT Klosterdorf Amtsdirektor Marco Böttche Rüdersdorf bei Berlin Bürgermeister André Schaller Schöneiche bei Berlin Bürgermeister Ralf Steinbrück Strausberg Bürgermeisterin Elke Stadeler Woltersdorf Bürgermeisterin Margitta Decker (1) https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1720327/ (2) http://www.maz-online.de/Brandenburg/Klimawandel-So-extrem-wird-sich-das-Wetter-in-Brandenburg-und-Berlin-aendern
    2.012 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Jens Knoblich
  • Keine Steuermillionen für weiteren Neubau eines BER Regierungsterminals
    Die Bundesregierung unter Finanzminister Scholz hält trotz explodierender Millionenkosten daran fest, am neuen Hauptstadtflughafen BER bald ein (weiteres) Regierungs­terminal zu errichten. Damit setzt sie sich über den Vorschlag der Ministerpräsidenten von Berlin und Brandenburg, Michael Müller und Dietmar Woidke hinweg, stattdessen das gerade extra für Regierung und Staatsgäste fertig gestellte Abfertigungsgebäude in Schönefeld zu nutzen. Der Neubau würde mindestens 344 Mio. € weitere sinnlose Neubaukosten verursachen, nach der Milliarden-Kostenexplosion am BER selbst. Dies wäre eine weitere Verschwendung wertvoller Steuergelder, die an anderer, gesellschaftspolitisch sinnvollerer Stelle bitter fehlen, wie zum Beispiel für mehr und fair bezahlte Stellen für ErzieherInnen, öko-regional beschafftes Kita- und Schulessen, sowie erschwingliche Schwimmbadeintritte. Das ist normalen Menschen nicht kommunizierbar.
    2.867 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulrike Bickel
  • "Naturnaher Bürgerwald" statt Holzplantage!
    Dr. Lutz Fähser und Knut Sturm haben 1994 mit dem Lübecker Konzept ein naturnahes Waldkonzept mit umfassenden Nachhaltigkeitskriterien entwickelt, das für die Bewirtschaftung von Wäldern wegweisend ist und weltweit Nachahmer findet. Durch den mit diesem Konzept praktizierten "Prozess-Schutz" (Schutz der natürlichen Prozesse) können Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden. In den letzten Jahren wurden Wälder (nicht nur) in Baden-Württemberg auf breiter Front durchforstet und massiv aufgelichtet. Es wurde sehr viel mehr Holz eingeschlagen als ein naturnahes Waldsystem verkraften kann. Das ist insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden Klimaveränderungen sehr problematisch, da die Bäume so wesentlich anfälliger für Trockenstress werden! Über die Hälfte des eingeschlagenen Holzes wird nicht zu langlebigen Produkten wie Möbeln oder Bauholz verarbeitet, sondern wird energetisch verwendet (verbrannt) und in der Zellulose-Industrie verarbeitet! Die europäischen Energiekonzerne stellen ihre Kohlekraftwerke nicht ab. Sie stellen sie um. Statt Kohle verbrennen sie jetzt Holz! Aus Holz erzeugte Elektrizität gilt in der EU ausnahmslos als Ökostrom. Die Mitgliedstaaten zahlen dafür hohe Subventionen an die Energiekonzerne. Durch Verbrennung gelangt das dort eingelagerte CO2 in die Atmosphäre und trägt zur Klimaerwärmung bei. Wir brauchen also mehr und nicht weniger Bäume! Wald ist aber noch mehr als gespeichertes CO2. Naturnaher Wald ist ein komplexes Ökosystem! Er ist grüne Lunge, Lebensraum, Naherholungsraum, Wasserspeicher u.v.m.. Er steht aber auch im Spannungsverhältnis zwischen ökologischen Erfordernissen sowie Naherholungs- und wirtschaftlichen Interessen. Leider dominieren letztere. Die konventionelle Forstwirtschaft behauptet von sich, sie sei nachhaltig. Ihr Nachhaltigkeitsbegriff ist aber viel zu eng definiert. Nachhaltigkeit entsteht noch nicht dadurch, dass die eingeschlagene Holzmenge wieder nachwächst. Mittlerweile werden aus Deutschland Buchen und Eichen nach China exportiert, weil China seine eigenen Wälder weitgehend abgeholzt hat. Das ist sicher nicht nachhaltig! Echte Nachhaltigkeit heißt Naturnähe! In Deutschland gibt es nur 2,8 % naturnahe Wälder. Diese für viele Tiere wichtigen Refugien sind viel zu klein und zu wenig zusammenhängend. Mit dem "Lübecker Modell" und der Zertifizierung nach den strengen ökologischen Naturland-Kriterien kann sowohl den wirtschaftlichen als auch den ökologischen Erfordernissen Rechnung getragen werden. Das bedeutet, dass die natürlichen Abläufe in den Wäldern weitgehend zugelassen, bzw. im Sinne der Wirtschaftsziele mitbenutzt werden. Dies macht auch ökonomisch Sinn, da so mit und nicht gegen die Natur gearbeitet wird und der Einsatz von Menschen und Maschinen (und damit Kosten) reduziert werden können. Vergleich der wichtigen Kennzahlen (aus dem Jahr 2011) der Forstämter Lübeck & Lauenburg im Vergleich (beide Forstämter sind vom Standort her vergleichbar): Lübeck - Lauenburg Fläche: 4.300 ha - 10.000 ha Hiebsatz: 11.800 Fm - 47.702 Fm Umsatz: 1,45 Mio. € - 2,8 Mio. € Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass der Lübecker Stadtwald offensichtlich deutlich profitabler ist als Lauenburg. Das Holz aus Lübeck ist mehr als doppelt so wertvoll wie das aus Lauenburg! Dies erklärt sich u.a. durch das Zielstärkenkonzept mit hohen Mindestdurchmessern für die Ernte. Nachhaltigkeit und Umweltschutz zahlen sich also aus! Wir wollen das Lübecker Modell daher auch in Tübingen!
    223 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Wieland Harms
  • Für einen wöchentlichen ZDF/ARD Talk zur Klimakrise
    Nicht zuletzt die Reden Greta Thunbergs auf der Klimakonferenz in Katowice und die Fridays for Future Schulstreiks in bereits über 120 Ländern haben deutlich gemacht: Business as usual ist zu einer ernsten Bedrohung geworden. Alle Instanzen der Gesellschaft müssen die globale Erwärmung und andere Symptome eines unbeherrschten globalen Stoffauschtausches als die - letztlich - für alle existenzbedrohende Krise behandeln, die sie tatsächlich sind. Die mit dem Industriezeitalter einsetzende Verstärkung des Treibhauseffektes hat bereits zu einer Erwärmung von 1 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau geführt, und schon sind die Folgen nicht mehr zu übersehen. Ab 1,5 Grad wird nach dem heutigen Stand der Wissenschaft mit dem Absterben der Korallenriffe gerechnet mit unübersehbaren Konsequenzen für die Entwicklung der Fischpopulation. Jedes Zehntelgrad verstärkt die Gefahr des Überschreitens von Kipppunkten, die nicht mehr beherrschbare Rückkopplungen in Gang setzen, in dessen Verlauf etwa der Meeresspiegel um mehrere Meter steigen könnte. Das mit dem Abkommen von Paris beschlossene Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad möglichst 1,5 Grad zu begrenzen, ist schon ein Kompromiss zwischen Notwendigkeit und politischer Opportunität. Die öffentlich rechtlichen Anstalten haben seit Beginn der öffentlichen Diskussion um den anthropogenen Treibhauseffekt gegen Ende der 1980er Jahre einiges zur Aufklärung geleistet. Talkshows aber haben das Thema fast vollkommen ausgeklammert oder haben, einem schematischen Verständnis von Ausgewogenheit folgend, die Gefahr herunter geredet. Das muss sich ändern.
    1.378 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Hans-Hermann Hirschelmann Picture
  • Stopp dem Abbau der Eifelvulkane
    Die Vulkaneifel ist eine der faszinierendsten Landschaften Deutschlands, die jedes Jahr tausende Besucher anzieht. Jedoch werden ihre charakteristischen Berge seit Jahrzehnten immer weiter industriell abgebaut, um billig Lava und Basalt vor allem für den Straßenbau zu gewinnen. Das Maß des Zumutbaren ist längst überschritten. In den kommenden Monaten soll über das weitere Ausmaß des zukünftigen Abbaus der Vulkanberge in der Eifel entschieden werden. Deshalb richten wir uns an alle poltisch Veranwortlichen, entschieden für den Schutz der einzigartigen Vulkaneifel einzutreten Damit einige wenige Unternehmen schnellen Profit machen können, darf man von politischer Seite nicht bereit sein, langfristige Arbeitsplätze auch zukünftiger Generationen im Tourismus, in der Wasser-, Land- und Forstwirtschaft zu opfern. Mehr Informationen auf: https://eifelvulkane.wordpress.com Unterstützen Sie uns! Tragen Sie sich in die Petition zum Schutz der Eifelvulkane ein!
    1.182 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Lydia Schend (für IG Eifelvulkane)
  • Stoppen Sie unnötiges Wildtiersterben durch Luftballons!
    Mit Helium befüllte Luftballons sind bei vielen Festen beliebt. Doch nachdem sie aus unserem Blickfeld verschwunden sind, landen Luftballons in Wäldern, Wiesen und Seen. Schlimmstenfalls werden sie über Flüsse ins Meer getrieben. Tiere können das Plastik nicht von Nahrung unterscheiden und fressen es. Je weicher das Plastik ist, desto wahrscheinlicher bleibt es im Magen Darm Trakt hängen, woran die Tiere verhungern oder an daraus resultierenden Infektionen sterben. (1) Auch das in Deutschland die meisten Ballons aus Naturlatex bestehen, macht hier leider keinen Unterschied. Lisann Sander vom Naturschutzbund sagt dazu: ,,Naturlatex ist hauptsächlich für die direkte Anwendung - also wenn etwa Kinder einen Luftballon in den Mund nehmen, dass dann keine Schadstoffe übertragen werden. Aber ansonsten bleibt das Leid für die Tiere das Gleiche. Wenn der Ballon in der Natur landet und die Tiere ihn aufnehmen, dann verhungern sie daran.'' Problematisch ist zudem die Schnur, die an den Luftballons hängt. Die Tiere können sich darin verfangen, ihre Bewegungsfreiheit wird erheblich eingeschränkt und erschwert ihnen die Nahrungssuche. (2) Für die Forscherin Lauren Roman sind Luftballons ,,der tödlichste Müll im Meer". Sie untersuchte mit ihrem Team 1.733 verstorbene Seevögel. Dabei fanden sie heraus, dass jeder dritte Vogel Müll gefressen hatte. Bei nur 5% des verschluckten Mülls handelte es sich um weiches Plastik wie Ballons oder Ballonreste, sie waren aber für 40% der Todesfälle verantwortlich. Fast jeder fünfte Vogel, der Ballons oder Ballonreste verschluckte, starb daran. ,,Wenn wir verhindern wollen, dass Seevögel Plastik verschlucken und daran sterben, müssen wir den Abfall in ihrer Umgebung, insbesondere Luftballons, reduzieren und entfernen." (1) 1: https://www.sciencedaily.com/releases/2019/03/190301084847.htm 2: https://www.mdr.de/wissen/umwelt/luftballons-toedlichster-muell-meer-100.html Bild: http://www.imas.utas.edu.au/news/news-items/balloons-the-1-marine-debris-risk-of-mortality-for-seabirds (Rechte: Lauren Roman)
    1.423 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Svenja Preuster Picture
  • Strausberg vs Hoppegarten: Schulneubau da, wo die Schüler sind!
    Landrat Gernot Schmidt favorisiert derzeit einen Standort in Strausberg, wo drei Grundstücke für einen Schulneubau zur Verfügung stünden. Er hat dem Bauausschuss drei Kriterien genannt, die ein Standort erfüllen müsse und meint einzig die Grundstücke in Strausberg kämen hier in Frage. Dabei wurde außer acht gelassen, dass auch Hoppegarten alle Kriterien erfülle. Aus baulichen Gesichtspunkten wäre demnach noch alles offen. Nicht betrachtet wurde allerdings bisher, wie sich die Schülerzahlen entwickelt haben und vermutlich zukünftig entwickeln werden. Der Landrat will mit seinem Vorhaben den ländlichen Raum stärken und sieht hier scheinbar größeres Potential, als im berlinnahen Raum. Aber worauf beruht diese Annahme? Auf einem Bauchgefühl? Solche Investitionsentscheidungen, die das Wohl der Kinder im Landkreis betreffen, sollten aber faktenbasiert getroffen werden. Es reicht nicht, bauliche Gegebenheiten zu prüfen, sondern es muss dort gebaut werden, wo die Schüler sind und sein werden. Die Bedarfszahlen, auf die sich der Kreis derzeit beruft, sind aber veraltet. Wir verstehen das Ziel des Landkreises, die positive Entwicklung im Berliner Umland weiter Richtung Osten auszudehnen. Wir sind aber NICHT der Meinung, dass man mit einem Schulneubau Regionalentwicklung betreiben sollte, wenn in anderen Teilen des Landkreises real existierende Kinder zu wenige Plätze in weiterführenden Schulen angeboten werden können. Daher fordern wir, dass der Kreistag vor seiner Entscheidung für einen Standort die Prüfung der Schulbedarfsplanung an den Bildungsausschuss verweist und erst nach Vorliegen dieser Studie im Gremium über den künftigen Standort entscheidet.
    3.341 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Faina Dombrowski
  • Vorfahrt für Lebensqualität und Umwelt im Neuenheimer Feld mit dem ÖPNV, Rad und zu Fuß
    Das Neuenheimer Feld ist ein bedeutender Arbeits- und Lebensraum für viele Heidelberger mit daraus resultierenden vielfältigen Anforderungen. Darüber hinaus müssen bei dessen weiterer Entwicklung die übergeordneten Ziele der Stadt und des Landes Baden-Württembergs berücksichtigt werden. Diese sind insbesondere im Klimaschutz anspruchsvoll. So will Heidelberg bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf um die Hälfte senken. Das Land Baden-Württemberg hat im Klimaschutzgesetz festgelegt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 25 Prozent zu senken, bis zum Jahr 2050 wird eine Minderung um 90 Prozent angestrebt. Die Bundesregierung will ihr Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 zu senken, so schnell wie möglich erreichen. Dem steht ein Autoverkehr entgegen, der in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich gewachsen ist, insbesondere auch als Ziel- und Quellverkehr in das und aus dem Neuenheimer Feld. Dies ist nicht nur für die Pendler, die zur Rush-Hour im Stau stehen, eine unbefriedigende Situation. Sie steht auch den oben genannten Zielen entgegen. Dem soll nach Wunsch des Landes, der Uni, einiger Nutzer des Neuenheimer Feldes und einiger politischer Gruppierungen in Heidelberg mit dem Bau neuer Straßen begegnet werden. Hier wird insbesondere der Bau einer weiteren Autobrücke von der Anschlussstelle Heidelberg-Wieblingen, quer durch den gleichnamigen Stadtteil und das Naturschutzgebiet am Neckar („5. Neckarquerung“), als auch von der A 5-Anschlussstelle Dossenheim ein neuer Zubringer („Nordzubringer“), vorgeschlagen. Der Nordzubringer würde durch eines der letzten noch zusammenhängenden, landwirtschaftlichen Gebiete in Heidelberg, dem Handschuhsheimer Feld, führen. Beide Straßenneubauten würden neben negativen klimapolitischen Folgen weitere, ökologisch nicht vertretbare Nachteile mit sich bringen und stünden im krassen Gegensatz zu den umweltpolitischen Zielen der Stadt, des Landes und des Bundes. So hat sich Heidelberg zum Ziel gesetzt, die für die Stadt wesentlichen groß- und kleinräumigen Freiflächen zu erhalten (vergleiche Stadtentwicklungsplan Heidelberg 2015). Dazu gehört zweifellos das Handschuhsheimer Feld mit seinen hochwertigen Ackerflächen, das zudem von der Heidelberger Bevölkerung als Naherholungsraum intensiv genutzt wird. Des Weiteren haben sich sowohl Baden-Württemberg als auch Deutschland zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch deutlich zu reduzieren. Der Bau weiterer Straßen wird die Auto-Verkehrsprobleme mittelfristig nicht lösen. Im Gegenteil, gemäß der Erkenntnis „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“, schaffen neue Straßen neue Anreize, das Auto zu nutzen. Sie führen damit zu noch mehr Verkehr und Belastungen für Bürger und Umwelt. Dabei gibt es längst bewährte Alternativen, die auch in Heidelberg mit erheblichen finanziellen Mitteln gefördert werden. Ein weiterer Straßenbau würde diese Bemühungen konterkarieren. Eine konsequente Politik zugunsten des Umweltverbundes bestehend aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Personennahverkehr würde dagegen die Verkehrsprobleme im Feld dauerhaft lösen und Umwelt und Anwohner, auch entlang der Zufahrtsstraßen, entlasten. Das ist eine Unterschriftensammlung des "Aktionsbündnis klimafreundliche Mobilität Neuenheimer Feld". Die Petition wird unterstützt von Greenpeace Mannheim-Heidelberg, dem Verein Ökostadt Rhein-Neckar, dem ADFC Heidelberg, dem VCD Rhein-Neckar und den Referaten für Verkehr und Ökologie des Studierendenrats an der Uni Heidelberg. Links zum Weiterlesen: https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/masterplan+100+prozent+klimaschutz.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-656386139/heidelberg/Objektdatenbank/31/PDF/Energie%20und%20Klimaschutz/31_pdf_Masterplan%20Bericht%20und%20Maßnahmen.pdf (Kostenwahrheit bei Parkgebühren!, S.44, IFEU-Endbericht, 2014) https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in-baden-wuerttemberg/ https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/entwickeln/Stadtentwicklungsplan.html https://www.heidelberg.de/site/Heidelberg_ROOT/get/documents_E-278540654/heidelberg/Objektdatenbank/12/PDF/12_pdf_Step_2015_mit_Lesezeichen_mit_Vorwort_E_Wuerzner_s.pdf https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-5
    1.410 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Martin Bösel Picture
  • Petition gegen die Variante 2 der Autobahnauffahrt Homburg Ost
    Bei der vom Stadtrat Homburg empfohlenen Variante 2 Der Autobahnauffahrt Homburg Ost müssten rund 80 Hektar Wald gefällt werden und ein um ein vielfach größeres Gebiet mit wertvollem alten Baumbestand würde für Mensch und Tier unbrauchbar. Und in Erbach müsste die Straße durch ein Wasserschutzgebiet geleitet werden, was gesetzeswidrig ist. Hiergegen hat der Nabu schon Rechtsmittel angekündigt. Wenn die Straße trotzdem durch das Wasserschutzgebiet geführt wird müssen bis zu drei Brunnen verlegt werden. Kosten pro Brunnen ca. 3,5 Millionen €. Dies müssten dann alle Homburger durch einen zukünftig deutlich höheren Wasserpreis ausgleichen. Bei Variante 1 bleibt der Wald nahezu unberührt und das Wasserschutzgebiet Erbach bleibt weiterhin unangetastet. Daher ist diese Variante sehr deutlich umweltschonender und bei zu erwartenden Kosten von rund vier Millionen € deutlich billiger als Variante 2 bei zu erwartenden Kosten von mindestens 12 Millionen € (ohne die Brunnen). Im Extremfall wird Variante 2 sogar deutlich über 20 Millionen € kosten.
    942 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürgeriniative Eichwald