• Gas befeuert Klimawandel - EU-Parlament muss Subventionsliste stoppen
    Die Europäische Union hat sich – zu Recht – sehr ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. [2] Darüber hinaus hat das Europäische Parlament Ende 2019 den Klimanotstand ausgerufen.[3] Der Grüne Deal und das Europäische Klimagesetz sollen ebenfalls bald vorgestellt werden.[4] Wenn die EU jetzt auf Gas setzt, widerspricht sie ihren eigenen Zielen im Klimaschutz. Im Zeitraum 10. – 13. Februar wird das Europäische Parlament erneut über die Liste der „Vorhaben im gemeinsamen Interesse” [5] (Englisch: Projects of Common Interest, abgekürzt PCI) abstimmen. Diese Vorhaben sollen zur Verwirklichung der energie- und klimapolitischen Ziele der EU beitragen, d. h. eine Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit nachhaltiger Energie sowie die langfristige Umstellung auf eine Wirtschaft mit geringen CO2-Emissionen gemäß dem Übereinkommen von Paris garantieren. [6] Ohne die Erfüllung dieser Vorgaben dürfen Projekte nicht auf die PCI-Liste gesetzt werden und hätten damit auch keinen grundsätzlichen Anspruch auf öffentliche Fördermittel und beschleunigte Umweltverträglichkeitsprüfungen. Während der Sitzung des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie am 17.10.2019 gab der stellvertretende Generaldirektor DG ENER Klaus-Dieter Borchardt zu, dass die EU Kommission – entgegen der eigenen Vorgaben – niemals eine Klimaverträglichkeitsprüfung für die fossilen Gasprojekte auf der Liste durchgeführt habe.[7] Eine aktuelle Studie zur vierten PCI-Liste verdeutlicht, dass Europa keine neue Gasinfrastruktur braucht, um die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten. Der Bericht warnt eindringlich vor dem berechtigten Risiko, dass bis zu 29 Milliarden Euro für die unnötigen Gasprojekte auf der aktuellen Liste verschwendet werden könnten.[8] Außerdem kommt eine Rechtsanalyse von ClientEarth, einem Zusammenschluss aus JuristInnen und UmweltexpertInnen zu dem Schluss, dass die 4. PCI Liste nicht mit dem EU-Rechtsrahmen, dem Pariser Klimaschutzabkommen und dem Europäischen Green Deal in Einklang steht. Zudem seien auch Vorgaben der TEN-E Verordnung bei der Aufstellung der 4. PCI-Liste ignoriert worden. [9] Die Brüsseler NRO Food & Water Europe hat im Dezember 2019 offiziell den Antrag für eine interne Überprüfung der Aufstellung der aktuellen Liste beantragt. [10} Die Förderung des Ausbaus bzw. des Neubaus von Gasinfrastruktur mit einer Lebenszeit von 30 – 50 Jahren mit öffentlichen Mitteln, riskiert das Kreieren von Lock-In-Effekten über den Zeitpunkt der vollständig benötigten Dekarbonisierung hinaus bzw. generiert Investitionsruinen mit der möglichen Folge einer neuen Finanzkrise. Der Ausbau von zusätzlichen Infrastrukturen für Gas (wie z.B. Pipelines oder LNG-Terminals) und der Gebrauch von Gas als Rohstoff für die petrochemische Industrie muss verhindert werden, um das Entstehen von Lock-In-Effekten bei der Nutzung fossiler Energieträger zu vermeiden. [1] https://www.research.manchester.ac.uk/portal/en/publications/natural-gas-and-climate-change(c82adf1f-17fd-4842-abeb-f16c4ab83605).html / http://www.howarthlab.org/ https://theicct.org/sites/default/files/publications/Climate_implications_LNG_marinefuel_01282020.pdf [2] https://ec.europa.eu/clima/policies/strategies/2030_de [3] https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20191121IPR67110/europaisches-parlament-ruft-klimanotstand-aus [4] https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20191203IPR68087/green-deal-fur-europa-reaktionen-des-europaparlaments [5] https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/DieBundesnetzagentur/Internationales/Energie/PCI/pci.html [6] https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:bEsRh9dLmj8J:https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/de/memo_17_4708/MEMO_17_4708_DE.pdf+&cd=3&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d [7] https://www.youtube.com/watch?v=hQqF_YtNQ1w&feature=youtu.be [8] https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/milliardenausgaben-fuer-unnoetige-gasprojekte/ [9] https://www.documents.clientearth.org/wp-content/uploads/library/2020-01-29-clientearth-non-compliance-with-the-4th-pci-list-ce-en.pdf [10] https://www.foodandwatereurope.org/pressreleases/ngos-accuse-eu-commission-of-breaking-climate-rules-over-shannon-lng/
    6.953 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Andy Gheorghiu
  • Kostenlose Fahrkarten für angehende Abiturienten
    Schüler/Innen in Niedersachsen bekommen bis zum 10. Jahrgang Fahrkarten für den ÖPNV gestellt. Jedoch wird dieses Angebot nicht für Schüler ab dem 11. Jahrgang weiter gewährleistet. Es ist nicht angemessen die Schüler bis zu 100€ für Monatskarten zahlen zu lassen, obwohl sie nach wie vor zur Schule gehen.
    73 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Henri Becker
  • Der 8. Mai muss Feiertag werden! #DieBefreiungfeiern
    Wir glauben, es ist Zeit zu zeigen, dass die Bewohner*innen der Bundesrepublik bereit sind, eine Erinnerungskultur aus vielfältigen Perspektiven zu schaffen, um am 8. Mai gemeinsam die Befreiung zu feiern. Bietet doch dieser Tag die Gelegenheit, »über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken«, wie Esther Bejarano schreibt: »Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - und Schwesterlichkeit.« Damit Auschwitz nie wieder sei – und dieses Land sich ändert! … DIE VIELEN e.V. | www.dievielen.de | mail@dievielen.de| Mariannenplatz 2 |10997 Berlin
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    Gestartet von Die Vielen e. V.
  • Die Klimakrise schreitet immer schneller voran
    Die Klimakrise schreitet immer schneller voran. Auch in der Region Mannheim ist sie mittlerweile spürbar. Unsere Landwirtschaft, der Odenwald und das Stadtklima sind durch den Klimawandel bereits heute akut bedroht. Trotzdem stammt noch immer ein Großteil der Fernwärme aus extrem klimaschädlicher Steinkohle, die im Großkraftwerk Mannheim (GKM) verbrannt wird. Mit jährlich 6,8 Mio. Tonnen CO2-Emissionen heizt das Kraftwerk das Klima weiter an. Dies entspricht knapp zehn Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Baden-Württembergs. Das GKM trägt nicht nur zur globalen Temperaturerhöhung bei, sondern belastet auch die Gesundheit der Mannheimer Bürger*innen durch Emissionen von Stickoxiden, Schwefel, Feinstäuben und Quecksilber! Um das Pariser Klimaziel von 1.5° maximaler Erderwärmung zu verhindern, müssen zeitnah Block 6,7 und 8 abgeschaltet werden, Block 9 muss spätestens 2030 vom Netz. Die Bahn hat bereits angekündigt die Verträge mit dem GKM für den Bahnstrom nicht zu verlängern. Ein guter Schritt, wann zieht Mannheim bei der Fernwärme nach? Deswegen muss Mannheim endlich seiner Verantwortung für Mensch und Umwelt gerecht werden und in 100% erneuerbare Fernwärme und Energie einsteigen! Machen Sie Mannheim beim Klimaschutz zum Vorbild!
    866 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Mannheim Kohlefrei
  • Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren
    Jede Kilowattstunde Strom aus Erneuerbaren Energien kann Fossil- und Atomstrom aus dem Stromnetz verdrängen. Wir können es uns in Zeiten einer rasant fortschreitenden Klimakrise nicht leisten, auf Solarstrom aus intakten und leistungsfähigen Anlagen zu verzichten. Es ist deshalb nicht hinzunehmen, dass noch immer kein wirtschaftlich zuverlässiges und nachhaltiges Anschlusskonzept für Solarstromanlagen besteht, die nach 20 Jahren aus der Vergütung fallen. ## Unterstützende Organisationen, Vereine und Verbände (Stand 28.2.2020): Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. Bund der Energieverbraucher e.V. Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Bündnis Bürgerenergie e.V. Arbeitsgemeinschaft Bayerischer SolarInitiativen Sonnenkraft Freising DGS München Oberbayern S4F Rosenheim Landesnetzwerk Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz e.V. (LaNEG e.V.) EnergieWende e.V. Verein für Klimaschutz regen e.V. Wuppertal Energiewendegruppe Münster Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland/ Landesverband Hessen – Ortsverband Ober-Mörlen SVH Sonnenstromverein Hessen (Sitz Butzbach) und EBV Energiebildungsverein (Sitz Rockenberg) Energiegenossenschaft LauterStrom eG BüfA Regensburg n.e.V. Artists for Future Aachen Hambi Support Aachen Samos Solarförderverein Regensburg e.V. Mittelhessische Energiegenossenschaft (MiEG) Regionales Energieforum Isny e.V. terra-solar e.V. Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK) Friedensinitiative Nottuln e.V. RauEE-Stiftung - Erneuerbare Energien Sonneninitiative e.V. - Verein zur Förderung privater Sonnenkraftwerke Solarfreunde Moosburg e.V. Solarverband Bayern e.V. LENA e.V. Wawiso e.G. Rhein-Westerwald Energiegenossenschaft EnergieGenossenschaft Schwalmtal eG Grüner Strom Label e.V. Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. Solarinitiative Ludwigsburg e.V. AntiAtomBonn e.V. Solar Cluster Baden-Württemberg e.V. Anti-Atom-Bündnis in Berlin und Potsdam Caretta-Umweltschutzgruppe der NAJU Potsdam VERBAND BAUBIOLOGIE SolarInput e.V. MetropolSolar Fossil Free Karlsruhe Arbeitskreis Energiewende jetzt und hier Iserlohn BUND Naturschutz in Bayern e. V. Landesnetzwerk Bürger-Energiegenossenschaften Hessen e.V. ( LaNEG Hessen e.V.) renergie Allgäu e.V. PBU – PULHEIMER BÜRGERINITIATIVE GEGEN ULTRANET E.V Netzwerk Energiewende jetzt e.V. Bürgerenergiegenossenschaft BENG eG Forum Ökologie Traunstein e. V. Ettenheimer Bürgerenergie eG ByeByeBiblis - Energiewende in der Region e. V. Solare Zukunft e.V. Solarverein Petersberg-Marbach e.V. Umweltfreundliche Energien Wadersloh eG NaturFreunde Deutschlands SOL Förderverein für solare Energie und Lebensqualität der Sonnensiedlung Gelsenkirchen Bismarck e.V. Solarenergieverein Osnabrück e.V. Vorstand EENA eG ÖKOSTADT Koblenz e.V. Klima-Pakt autofreies-Deutschland Sonnenenergie Erlangen e.V. Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz Krapp und Schmitz GbR Isnyer Solarstrom GbR Hallertauer Leasing GmbH PV Jogi GmbH Green City AG
    115.566 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Susanne Jung (Solarenergie-Förderverein) Picture
  • Kageler Streuobstwiese in Grünheide retten
    In Zeiten von C02 -Steuern, Klimaänderungen und von Ihnen forcierten Waldabholzungen ist es wichtig, ein kleines Gemeindeareal für Bienen, Insekten, Vögel und für uns, dieses gewachsene Kleinod im Dorf ohne Bebauung zu erhalten. Hildegard Vera Kaethner Bündnis Kultur-Land und Tier, Kagel
    319 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Hildegard Vera Kaethner Picture
  • Für eine Türkeipolitik im Sinne des Friedens und der Menschenrechte!
    Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner Doğan Akhanlı, Schriftsteller Günter Wallraff, Schriftsteller und Journalist Andreas Zumach, Journalist und UNO-Korres­pon­dent Jürgen Grässlin, Bundessprecher Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) Wolfgang Landgraeber, Fern­seh­journalist und Filmemacher Volker Lösch, Regisseur Sina Kloke, Pianistin Thomas Baumgärtel, Aktionskünstler Hans Mörtter, Pfarrer Lutherkirche Köln Prof. Christoph Butterwegge, Uni Köln Sevim Dağdelen, MdB Sven Lehmann, MdB Heidi Merk, Landesministerin von Niedersachsen a. D. Dr. h. c. Her­bert Schmalstieg, OB von Hanno­ver a. D. Jürgen Roters, OB von Köln a. D. Andreas Wolter, Kölner Bürgermeister Heike Hänsel, MdB Andrej Hunko, MdB Berivan Aymaz, MdL NRW Dr. Sharo Garip, Aka­demiker für den Frieden Adil Demirci, Sozialwissen­schaftler und Journalist Kris­tin Steffen, Ensemblemitglied Schauspiel Köln Agit Keser, Schauspieler Rich­ard Bargel, Musiker und Schauspieler Markus Stockhausen, Musiker Eva Schaaf, Pfarrerin Eva-Maria Zimmermann, Gewerkschafts­se­kre­tärin GEW Köln Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Köln (GEW) Prof. Kathinka Beckmann, Uni Koblenz Britta Ra­be, Dirk Vogelskamp und Michèle Winkler, Komitee für Grundrechte und Demokratie Dr. Gisela Pente­ker, Türkeibeauftragte der IPPNW – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Albrecht Kie­ser, Journalist Dario Azzellini, Autor und Dokumen­tar­fil­mer Cemil Özdemir, Kriegsdiensverwei­ge­rer Ulrich Delius, Direktor der Ge­sell­schaft für bedrohte Völker Clemens Ron­ne­feldt, Internationaler Versöhnungsbund Martin Sin­ge, Pax Christi Reiner Schmidt, Köln gegen Rechts Memo Şahin, Dialog-Kreis „Die Zeit ist reif für eine politische Lösung im Konflikt zwischen Türken und Kurden“ Dilan Yazıcıoğlu, Menschenrechtsverein Türkei-Deutschland (Tüday) Prof. Dr. med. Ulrich Gottstein, Gründungsmitglied der IPPNW Dr. Bettina Lösch, Uni Köln Dr. Carolin Butterwegge, Uni Köln, ehem. MdL NRW Prof. Andreas Arndt, HU Berlin Prof. Dr. Barbara Dietrich Kerem Schamberger, LMU München Prof. Wolf-D. Bukow, Uni Köln Pater Wolfgang Jungheim, Pax Christi Ingeborg Wick, ehem. Südwind-Institut Kristina Wydra, Kulturmanagerin und Dramaturgin Claus-Ulrich Prölß, Kölner Flüchtlingsrat Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat NRW e. V. Osman Okkan, Dokumentarfilmer, KulturForum TürkeiDeutschland
    10.964 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Frieden und Menschenrechte in der Türkei!
  • Langzeitschäden durch Fluorchinolone - gängige Antibiotika mit irreversiblen Nebenwirkungen
    Fluorchinolone können irreversible Schäden an Sehnen, Muskeln, Gelenken, Augen, Herz und dem Nervensystem verursachen und bei Betroffenen zu, die Lebensqualität stark beeinträchtigenden Nebenwirkungen bis hin zur dauerhaften Bettlägerigkeit und vollständigen Immobilisierung führen. Teilweise treten diese Nebenwirkungen erst Wochen, Monate oder gar Jahre nach der Einnahme als Spätschäden auf, so dass viele Betroffenen den Zusammenhang mit diesen tödlichen Medikamenten überhaupt nicht erkennen und im Stillen leiden. Außerdem werden Fluorchinolone in Verbindung mit der Entstehung von Asthma Bronchiale, chronischer Atemschwäche, diversen Allergien und Diabetes gebracht. Fluorchinolon-Antibiotika induzierte Panikattcken, Angstzustände und Depressionen gehen noch heute mit einem erheblichen Suizidrisiko einher. Mangels fehlender Forschung bezüglich möglicher Therapieoptionen von aufgetretenen Langzeitschäden und eines fehlenden Diagnoseschlüssels sind Betroffene völlig auf sich alleine gestellt und ärztliche Leistungen müssen aus eigener Kasse bezahlt werden. Da diese Medikamente in vielen Fällen zur andauernden Arbeitsunfähigkeit führen fehlen vielen Geschädigten dafür die finanziellen Mittel, was den Teufelskreis verstärkt und keine Hilfe in Aussicht stellt. Fluorchinolone werden ohne Warnung und Aufklärung verordnet und obwohl sie als Reserveantibiotika eingestuft werden, gehören sie zu den meist verordneten Antibiotika in Deutschland. Da sie jedoch in einigen Fällen und in lebensgefährlichen Situationen lebensrettend sein können, sollten sie in solchen Fällen und nur nach eindeutiger Abwägung des Nutzen-Risiko Verhältnisses, weiterhin Anwendung finden. Tausende Menschen sind allein in Deutschland betroffen und viele Mediziner streiten, trotz Warnungen des BfArM, die Nebenwirkungen weiterhin ab. Daher fordern wir eine adäquate Schulung für Ärzte, sowie Krankenhäuser und seitens der Hersteller eine ausreichende Hinweisung auf mögliche Gefahren durch Fluorchinolon-Antibiotika. Die Folgen dieser Medikamente sind ohne ausreichende Indikation nicht zu verantworten! Als neunzehnjährige Betroffene liegt es mir sehr am Herzen mich für mich und andere leidende Menschen in dieser Welt einzusetzen, damit wir wieder Hoffnung schöpfen und zukünftig ordnungsgemäß entschädigt, sowie Hilfe vom Staat erhalten können. Ziel dieser Petition sind 10000-20000 Unterschriften - jede Stimme zählt!
    398 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Larissa Scriba
  • Tempo 30 für die Veteranenstraße
    Mein Name ist Karina Gmelin, ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern. Wir wohnen am Zionskirchplatz und bewältigen seit fast 3 1/2 Jahren täglich zu Fuß den Weg zu unserem Kindergarten in der Veteranenstraße 10. Trotz des relativ kurzen Weges ist es jeden Tag eine Herausforderung meine Kinder sicher in den Kindergarten und nach Hause zu bringen. Das Ziel der Verkehrssicherheit, das im neuen Mobilitätsgesetz steht, ist hier noch lange nicht erfüllt. Denn die Gegend rund um den Zionskirchplatz und die Veteranenstraße ist durch parkende Autos, Umgehungsverkehr, den beschleunigenden Verkehr aufgrund des Bergs sowie die Straßenbahn M12 extrem unübersichtlich und dadurch gefährlich für Fußgänger, insbesondere Kinder. Verkehrsschilder, wie „Achtung Fußgänger“ sind nicht sichtbar genug angebracht. Radfahrer werden an gehupt, weil sie nicht schnell genug den Berg hoch fahren. Der Zebrastreifen in der Fehrbelliner Straße /Ecke Veteranenstraße wird regelmäßig „überfahren“, auch auf Grund der sehr unübersichtlichen Kreuzungssituation, mit der Anfahrt am Berg und der schräg einbiegenden Straße vom Zionskirchplatz. Die Verkehrssituation besonders in dieser Gegend ist nicht tragbar. Hunderte Kinder spielen täglich auf dem Spielplatz „blaue Berge“, in der direkten Umgebung müssen jeden Tag mehr als 1000 Kinder ihren Weg zur Schule oder zum Kindergarten bewältigen. Und jeden Tag erlebe ich, welcher Gefahr sie ausgesetzt sind sicher ans Ziel zu gelangen. Bis jetzt scheint es ein Wunder zu sein, dass noch nichts Schlimmeres als mal ein Blechschaden oder unzählige Schreckmomente passiert sind. Anstatt diesen Situationen weiter zu zusehen, starte ich hiermit diese Petition.
    701 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Karina Gmelin Picture
  • Finanzielle Mittel zur Friedensförderung und Konfliktprävention
    Friedensförderung und Gewaltkonfliktvermeidung muß deutlich mehr unterstützt werden. Die Ausgaben für Militär pp lassen sich deutlich senken, wenn man im Vorfeld Konflikte ausräumt.
    123 von 200 Unterschriften
    Gestartet von F Lothar Winkelhoch
  • Stoppt Werbung für angebliche Kindernahrungsmittel!
    Als Ärztin, Mutter und Großmutter ärgere ich mich über die Bewerbung von ungesunden Lebensmitteln bei Kindern. Slogans wie "Naschen und Vitamine" sollen auch die Eltern überzeugen – und vermitteln dreisterweise den Eindruck von gesunden Snacks. "Perfide Marketing-Methoden" (Zitat FoodWatch) und eine bewusste Täuschung: "Kinderlebensmittel" wie Capri-Sonne oder Kinderschokolade sind voller Zucker und Fett. Und sie werden aggressiv beworben – in Werbespots im Kinderfernsehen oder sogar mit Sponsoring von Kinderfesten. "Verantwortungslos", nennt das Thomas Fischbach. Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte fordert auch: Werbung für Süßigkeiten wie Milchschnitte, Kinderschokolade und Co. muss verboten werden. Ich sehe es in meiner eigenen Hausarztpraxis: Der Konsum kann schwerwiegende Folgen haben. Gut ein Sechstel der Kinder zwischen 3 und 17 Jahren in Deutschland ist übergewichtig oder sogar fettleibig. So kann eine "Krankheitskarriere" beginnen, die man als erwachsener Adipöser und Diabetiker fortsetzt. Das Essverhalten zu ändern, wird immer schwieriger. Es gibt Hinweise, dass über eine Änderung der Darmflora Botenstoffe an das Gehirn gelangen, die "verlangen", genau diese Lebensmittel vorrangig zu konsumieren. Und dann sehen wir in unseren Hausarztpraxen – auch ich in meiner – junge Menschen, die schon 130kg und mehr wiegen. Das hat Folgen für die Gelenke, den Stoffwechsel und das Herzkreislaufsystem – und steht dem Bewegungsdrang im Wege. Eine neue Studien zeigt außerdem, dass Werbung das Essverhalten von Kindern sogar mehr beeinflusst als das Vorbild der Eltern. So macht Werbung sogar Bemühungen von Eltern und Pädagogen für eine gesunde Kinderernährung zunichte. Die Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Christine Lambrecht (SPD), muss sich jetzt dafür einsetzen, dass diese dreiste und manipulative Werbung verboten wird. Quellen: - "Kinderernährung - Wie die Industrie aus Kindern Junkfood-Junkies macht", FoodWatch, 13. Juli 2016 - "Ärzte fordern Werbeverbot für angebliche Kindernahrungsmittel", Spiegel Online, 30. Oktober 2019 - "Werbung ist stärker als das Vorbild der Eltern", Ärzte Zeitung, 25. November 2019 - "Prävention: Gegen eine Krankheitskarriere", Deutsches Ärtzeblatt, 48/2019
    43.153 von 45.000 Unterschriften
    Gestartet von Beatrix Dr, Wiemer
  • Kisdorfwohlder wollen Tempo 30 zurück!
    Durch den Wegfall der Geschwindigkeitsreduzierung am 30.Oktober 2019 im Ellernbrook hat sich das Gefahrenpotenzial um ein vielfaches erhöht. Muss denn erst etwas passieren damit etwas passiert ?
    301 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Erik Herklotz