• Jetzt Sozialgeld an hohe Lebenshaltungskosten anpassen!
    Die in den letzten Wochen enorm gestiegenen Kosten bedrohen die Existenz der armen Bevölkerung. Lebensmittelrettung und Tafeln sind völlig überfordert. Um die Sicherheit in Deutschland zu gewährleisten ist es notwendig, die Existenz der Menschen abzusichern. Dies muss, entweder durch die Anpassung der Sozialleistungen an die tatsächlichen Begebenheiten oder durch die Einführung eines ebenfalls ausreichend hohem emanzipatorischen bedingungsfreien Grundauskommen, erreicht werden. Die erhöhten Strom- und Heizkosten, die spätestens zum Jahresende auf uns zukommen, sind noch nicht mal abzusehen und schüren, gerade bei Familien mit kleinen Kindern, große Ängste. Sich hier mit einer Einmalzahlung, seitens der Bundesregierung, aus der Affäre zu ziehen, ist bestenfalls kurzsichtig, aber auf jeden Fall grob fahrlässig und anmaßend. Wenn Sie Volksaufstände und Massenwohnungslosigkeit, mit all seinen Folgen vermeiden wollen, fordere ich Sie und die gesamte Bundesregierung hiermit auf, umgehend die Leistungen den realen Begebenheiten anzupassen, sie nicht wieder künstlich kleinzurechnen und sie immer den Preissteigerungen direkt anzupassen. Aufgrund dessen, dass die Bundesregierung, nicht in der Lage ist, für jeden Bundesbürger eine gut bezahlte Arbeit zu garantieren, kann Sie froh sein, dass so viele Bundesbürger bereit sind, für so wenig Geld zu Hause zu bleiben. Zumindest so lange, wie es noch möglich ist, davon zu leben. -------------------------------------------- Liebe Unterzeichner*innen: Bitte helfen Sie, die Petition und zu verbreiten um das Leben der Ärmsten in diesem Land zu sichern und somit die Sicherheit auf deutschen Straßen zu behalten. Vielen Dank!
    1.470 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Esther Radke
  • CO2 sparen im Garten: Kein Torf in Pflanzenerde!
    Klimaschutz sollte in allen möglichen Bereichen vorangebracht werden. Torfabbau führt zu Emissionen, grade im Bereich des eigenen Gartens können diese recht einfach vermieden werden. Durch den Torfabbau werden ca. 7 % der Emissionen in Deutschland erzeugt. Heute wird ein Großteil des Torfs importiert, deshalb würde auch ein Verbot des Torfabbaus in Deutschland nicht ausreichen sondern es muss auch zu einem Umdenken kommen, der zu einem Wandel in der Nachfrage führt. Diese Petition soll neben dem Ziel den Anteil torffreier Blumenerde im Einzelhandel zu erhöhen, die öffentliche Wahrnehmung in diesem Bereich schärfen. Vielen ist der klimaschädliche Aspekt nicht bekannt, deshalb ist eine Kennzeichnung und eine Alternative in den Supermärkten/Baumärkten sinnvoll. Quellen( Aufgerufen am 6.5.2022): https://www.bund-niedersachsen.de/themen/natur-landwirtschaft/moore/fokusthemen/torfabbau-stoppen/ https://www.br.de/radio/bayern1/warum-torffreie-erde-100.html Bild: Das Bild zeigt eine Moorfläche als Symbolbild für die vielen schützenswerten Moorflächen.
    2.039 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Max Kunze
  • N*-Wort ächten - Für ein rassismuskritisches Oldenburg!
    Aufgrund seiner historischen Belastung wird das N*-Wort von vielen Schwarzen Menschen (Schwarz wird als politische Selbstbezeichnung groß geschrieben) und People of Color (PoC) mit Leid, Diskriminierung, Gewalt, Ungleichheit und Entmenschlichung verbunden. Als europäisches Konstrukt der Kolonialzeit wurde das N*-Wort verwendet, um eine rassistische Unterscheidung herzustellen, Machtverhältnisse zu untermauern und unterdrückende Strukturen zu festigen. Dies führte zu generationsübergreifenden Traumata. Insofern ist das N*-Wort mit einer Vielzahl von rassistischen Stereotypen verbunden. (vgl. Eli Abeke, Vorstandvorsitzender des Vereins Bündnis 14 Afrika e.V.) Auch die UN (United Nations/Vereinte Nationen) hat sich dem Kampf gegen Rassismus verschrieben und die Dekade (das Jahrzehnt) für Menschen afrikanischer Abstammung 2015 ausgerufen. Die Ziele dieser Dekade sind es: • die Förderung der Achtung, des Schutzes und der Einhaltung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten, • die Förderung einer besseren Kenntnis und Achtung des vielfältigen Erbes, der Kultur und des Beitrags von Personen afrikanischer Herkunft zur Gesellschaftsentwicklung, • der Schutz vor Rassismus und Diskriminierung. Oldenburg soll ein Raum frei von Rassismus und Diskriminierungen werden. Die Ächtung des N*-Worts soll der erste Schritt hierzu sein und eine diskriminierungssensible Sprache ist ein Aspekt dessen. Wer unterstützt die Petition? Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus - UnitedAgainstRacism Oldenburg - FridaysForFuture Oldenburg - Seebrücke Oldenburg - BecomeAmical e.V. - Vasudeva e.V. - Integration e.V. - Verdi Jugend Oldenburg - Constanze Schnepf (Antidiskriminierungsstelle Oldenburg) - Deutsch-Afghanisches Kulturzentrum Oldenburg e. V. - Lena Nzume (Beratendes Mitglied im Integrationsausschuss Oldenburgs) - Amira Mohamed Ali (Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Die Linke) - JANUN e.V. - Greenpeace Oldenburg Erfolge und weitere Petitionen: 1) https://taz.de/Unternehmerin-ueber-Antirassismus/!5839944/ (Bericht über Ratsantrag in Wilhelmshaven) 2) https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0051.asp?__kvonr=94279 (Ratsbeschluss Köln) 3) https://www.kassel.de/pressemitteilungen/februar/aechtung-des-n-wortes.php (Pressemitteilung Ratsbeschluss Kassel) 4) https://mittendrin-kassel.de/falsche-glaubenssaetze-aufloesen/ 5) https://www.google.com/amp/s/m.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-stadtverordnete-beschliessen-die-aechtung-von-zwei-woertern-17928711.amp.html (Bericht Ratsbeschluss Frankfurt a. M.) 6) https://openlettermwortabschaffen.noblogs.org/ (Offener Brief des Bündnis M*-Wort abschaffen Halle) 7) https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?JAHR=2022&JAHR_O=gr%F6%DFer+gleich&DATUM=31.12.2022&DATUM_O=kleiner+gleich&TEXT=WORT&TEXT_O=beinhaltet+%28und%29&FORM_C=und&DOKUMENTTYP=BESC&FORMFL_OB=SORTFELD&FORM_SO=Absteigend&?1?1
    399 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Seedy Saidykhan Picture
  • Mehr Fördergelder für die Erforschung von Chronischer Erschöpfung
    Menschen mit Chronischer Erschöpfung (CFS) leiden unter einem permanenten Krankheitsgefühl, das sich nach geringer Anstrengung sofort verstärkt. Dazu kommen Schmerzen, unglaubliche Erschöpfung, Konzentrations- und Merkschwierigkeiten (brain fog), um nur einige Symptome zu nennen. Deshalb sind sie nicht in der Lage, ein Leben zu führen, das für uns selbstverständlich ist. **Obwohl sie hochmotiviert sind und Lust auf Arbeit, Freizeit und Aktivität haben, sind sie gezwungen, den größten Teil des Tages im Bett liegend zu verbringen.** Einen Beruf auszuüben ist nicht möglich, da schon kleine Alltagstätigkeiten große Anstrengung bedeuten. Selbst zwischen Frühstück und Duschen ist eine Pause nötig und soziale Kontakte sind schlicht zu anstrengend. **Da bislang keine eindeutigen Marker als Nachweis für diese Erkrankung bekannt sind, leiden die Betroffenen nicht nur unter der Krankheit, sondern werden zudem sowohl von der Gesellschaft als auch von Behörden häufig als Simulanten stigmatisiert.** Oft wird die Erkrankung trotz eines Ärztemarathons nicht erkannt, da das Krankheitsbild nur wenigen Ärzten bekannt ist. **Obwohl der Leidensdruck der Betroffenen extrem hoch ist, ist in der medizinischen Forschung CFS eklatant unterrepräsentiert.** Während Wissenschaftler Krankheiten wie MS, die rheumatoide Arthritis oder Lupus seit den 1990 Jahren verstärkt und intensiv erforschen, wurden im gleichen Zeitraum nur wenige wissenschaftliche Paper über ME/CFS veröffentlicht. https://www.mecfs.de/daten-fakten/ . Zwar profitiert die CFS-Forschung auch von der Long-Covid-Forschung, jedoch ist es wichtig, parallel dazu die Forschung zu CFS voranzutreiben, da für CFS auch andere Ursachen als Corona-Viren bekannt sind (Grippeviren, Eppstein-Barr-Viren, Rückenmarksentzündung,…). Durch den Mangel an Fördergeldern können Versuchsreihen entweder gar nicht oder nur mit zu geringen Medikamentendosen durchgeführt werden, was wiederum zu verfälschten Ergebnissen führt. **Daher fordere ich als Mutter eines seit 4 Jahren an CFS erkrankten 19-jährigen:** Mehr Fördergelder für die Erforschung von CFS und Anerkennung der Erkrankung als Schwerstbehinderung und somit für Betroffene • eine Chance auf Heilung oder zumindest Besserung ihres Zustands • die Hoffnung darauf, wieder am Leben teilnehmen zu können • gesellschaftliche Akzeptanz der Erkrankung
    8.443 von 9.000 Unterschriften
    Gestartet von Tanja Ullrich
  • Geplantes Gewerbegebiet "Achim-West" zum Erhalt der Natur und Schutz der Anwohnenden sofort stoppen!
    Das Gewerbegebiet Achim-West leistet seinen Anteil an der Klimakatastrophe. Dies darf NICHT mutwillig in Kauf genommen werden! Es passt nicht mehr in eine Zeit, in der die Klimakatastrophe längst spürbar in unserem Lebensalltag ist. Die Flutkatastrophe in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit über 140 Toten hat uns gezeigt, wie tiefgreifend die Folgen für uns werden können. Gleichzeitig sind unmittelbare Folgen wie Umweltbelastung, Lärm und verstärkt Überschwemmungen zu befürchten. Auch viele Tierarten werden durch das Achim-West vertrieben werden. Während die Ampel-Koalition in der Bundesregierung die Verkehrswende fordert und anstrebt, will die Stadt Achim eine zusätzliche Autobahnauffahrt errichten. Die Auffahrt wird mehr PKW- und LKW-Verkehr ergeben und leistet damit keinen positiven Beitrag zur Verkehrswende. Ein neues Gewerbegebiet in der Größe von ca. 90ha, also etwas mehr als 126 ganze Fußballfelder, ist 2022 nicht mehr verantwortbar.
    569 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Finn Steffens Picture
  • Keine Kehrtwende bei Glyphosat!
    Glyphosat steht schon lange im Verdacht krebserregend zu sein und schädigt nachweislich die Umwelt. Goldsteig hatte sich 2018 verpflichtet darauf zu verzichten, möchte es nun aber wieder zulassen. Das wäre ein massiver Rückschritt auf Kosten von Umwelt und Verbrauchern.
    229 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Sarah Honemann
  • Bundesweiter Wegfall der Mindestabstände für Photovoltaik-Dach-Anlagen
    Viele Kommunen haben bereits den Klimanotstand ausgerufen und den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Klimakrise erkannt. **Dabei spielt die Energieerzeugung und insbesondere das Thema Photovoltaik auf Dächern eine zentrale Rolle:** • Die Photovoltaik ist eine der umweltfreundlichsten Arten der Energieerzeugung und genießt hohe Akzeptanz in der Bevölkerung • Die Nutzung der Dächer verhindert eine unnötige Versiegelung weiterer Flächen • Der Strom wird nahe am Verbraucher erzeugt und kann daher verlustfreier genutzt werden • Neu errichtete Anlagen werden heute meist in Verbindung mit Batteriespeichern gebaut und werden daher immer netzdienlicher • Die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen bezieht die Bürger aktiv in die Energiewende ein und wird mehr und mehr zum öffentlichen Interesse wie die jüngsten politischen Entwicklungen zeigen **Den meisten Reihenhausbesitzern ist Stand heute die Installation einer wirtschaftlich sinnvollen Anlage nicht möglich und die Kommunen habe keine Chance ihre Klimaziele zu erreichen.** Aufgrund des sehr geringen Brandrisikos (0,006 % bei rund 2 Mio PVAs) sind die bestehenden Abstandsregelungen nicht mehr zeitgemäß. Die Gefahren eines Brandrisikos werden regelmäßig vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) aktualisiert. In der letzten Fassung vom 04.02.2022 heißt es: „Die Einhaltung der bestehenden Regeln durch qualifizierte Fachkräfte ist der beste Brandschutz. 0,006 Prozent der Photovoltaikanlagen verursachten bisher einen Brand mit größerem Schaden. In den letzten 20 Jahren gab es 350 Brände, an denen die Solaranlage beteiligt war, bei 120 war sie Auslöser des Brandes. In 75 Fällen war der Schaden größer, in 10 dieser Fälle brannte ein Gebäude ab." https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf Selbst die Feuerwehren sehen durch die Installation von PVAs keine erhöhten Brandgefahren wie auch das folgende Interview mit Dr. Markus Pulm, Pressesprecher der Feuerwehr Karlsruhe zeigt: https://www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft/solaranlage-brandgefahrlich-was-die-feuerwehr-rat/ Und nebenbei: In Deutschland gibt es pro Jahr im Schnitt 180.000 Brände. In nur 0,003% der Fälle sind Photovoltaik-Anlagen die Brandursache. Im folgenden öffentlichen Ordner gibt es die Präsentation "Photovoltaik-Dach-Anlagen_auf_Reihenhäusern.pptx" zum Thema: https://drive.google.com/drive/folders/15ul7ZxFNFpH_pnPSGdRJrlj2DLl2fLwB
    47.632 von 50.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Wilkes
  • Für ein kinder- und fahrradfreundliches ERFURT
    Die Radinfrastruktur in Erfurt ist für Kinder und Jugendliche sehr schlecht. „Würde ich mein Kind allein Radfahren lassen?“ Die Frage wird durchweg mit „Nein!“ beantwortet. Das „Elterntaxi“ ist in aller Munde. Bewegungsradius und motorische Fähigkeiten von Kindern sinken. Dabei wollen sie eigenständig mobil sein. Dazu braucht es sichere Radwege. Politik und Verwaltung fehlt es an positiver Resonanz aus der breiten Bevölkerung. Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Das Format hat Kinder und nachhaltige Mobilität im Fokus und setzt sich für lebenswerte Städte ein. Mehr Infos zu Kidical Mass gibt es hier: kinderaufsrad.org
    130 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Falko Stolp
  • Gelbe Tonne für den Landkreis Rosenheim
    Jährlich werden in Deutschland pro Kopf etwa 22 kg Plastikmüll weggeworfen. In vielen Städten und Landkreisen wird dieser Müll bereits durch das sogenannte Holsystem entsorgt. Das bedeutet, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Plastikmüll in einem dafür vorgesehenen Behälter – der sogenannten gelben Tonne, (bzw. dem gelben Sack) – bei sich zuhause sammelt. Die Behälter werden dann in der Regel alle zwei Wochen geleert. In Rosenheim gibt es dieses System bereits für den Restmüll; beim Plastikmüll gilt weiterhin das Bringsystem. Zudem wurden nun kürzlich noch Sammelstellen für Dosen und Glas von zentralen Stellen entfernt. Die Menschen müssen ihren Müll also selbst zu Sammelstellen oder Wertstoffhöfen bringen. Jeder einzeln mit dem Auto, alle die kein Auto haben oder denen es aus anderen Gründen nicht möglich ist regelmäßig zum Wertstoffhof zu fahren, werfen nun alles ungetrennt in den Restmüll. Dadurch werden dem Rohstoffkreislauf wertvolle Ressourcen entzogen – Ressourcen, die im schlimmsten Fall einfach verbrannt oder auf riesige Müllhalden geladen werden, obwohl sie eigentlich wieder verwendbar sind. Könnte man Plastikmüll schnell und einfach vor der Haustür in der gelben Tonne entsorgen, würden vermutlich viel mehr Menschen ihren Müll vorschriftsmäßig trennen. In Zeiten, in denen sich nahezu alle (politischen) Parteien und BürgerInnen Gedanken über Nachhaltigkeit machen, sollte es jedem so einfach wie möglich gemacht werden, einen einfachen Beitrag zu leisten. Deshalb fordern wir, die Unterzeichnenden, dass der Rosenheimer Landrat Otto Lederer und der Kreistag Rosenheim das Bringsystem zu den Wertstoffhöfen zu einem Holsystem der gelben Tonnen verändert. Ersteller Bild: CHRIS/SCHAEFER, Credit: Chris - stock.adobe.com Urheberrecht: Chrisd Text: Enya Csengeri
    6.158 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Nina Weinland
  • #IfSGnachbessern, denn solidarischer Corona-Infektionsschutz bedeutet mehr Freiheit für alle!
    Es ist unter Expert:innen unstrittig, dass das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen eine einfache, aber sehr effektive Schutzmaßnahme gegen das Corona-Virus ist, insbesondere gegen hochinfektiöse Varianten, wie das derzeit vorherrschende Omikron. Anders als etwa Ausgangssperren während des ersten Lockdowns 2020 stellen eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen ebenso wie eine Testpflicht oder das Home Office-Gebot keine tiefgreifenden Eingriffe in Freiheitsrechte dar, die nur in Ausnahmesituationen bei der Überlastung des Gesundheitssystems zulässig wären. **Vielmehr können derartige milde Corona-Gegenmaßnahmen – da sind sich Rechtsexpert:innen einig – auch angewandt werden, um eine Eindämmung der Infektionszahlen zum Schutz von vulnerablen Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.** Zu den Risikogruppen, die zur Erhaltung ihrer Gesundheit auf solche Eindämmungsmaßnahmen angewiesen sind, zählen in Deutschland viele Millionen Menschen - neben Vorerkrankten zum Beispiel auch ein Gutteil der älteren Bevölkerung, deren Immunsystem trotz Impfung weniger widerstandsfähig ist. Kinder unter fünf Jahren konnten zudem bislang gar nicht geimpft werden, und auch unter älteren Kindern verfügt bisher nur eine Minderheit über einen vollständigen Impfschutz. **Dazu ist auch für gesunde dreifach Geimpfte ein ungebremst hohes Corona-Infektionsgeschehen nicht zuträglich, da die Impfung nur vor Hospitalisierung schützen kann.** Ein sogenannter „milder“ Krankheitsverlauf bedeutet aber nicht selten eine äußerst unangenehme Erkrankung, von der sich Patient:innen oft erst nach Wochen erholen. Reinfektionen sind dazu bei Omikron deutlich wahrscheinlicher als bei früheren Virus-Varianten. Zudem verbleibt das Risiko einer längerfristigen Gesundheitsbeeinträchtigung etwa durch LongCovid, wovor u.a. auch der Bundesgesundheitsminister warnt. **Unsere Forderungen:** **Aus diesen Gründen ist es in der derzeitigen Hochinzidenz-Phase der Pandemie weiterhin geboten, wirksame Corona-Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie anzuwenden.** Wir fordern eine rasche Nachbesserung des Infektionsschutzgesetzes, damit die Bundesländer geeignete Instrumente künftig wieder situationsbedingt und unkompliziert anwenden können: **1.** Den Ländern muss ermöglicht werden, die S3-Leitlinie für die Schulen umzusetzen. **2.** Die Maskenpflicht in Schulen und öffentlichen Innenräumen muss wieder einfach möglich sein. **3.** Deshalb müssen FFP2-Masken in den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, damit Infektionsschutz für Schüler:innen nicht eine Frage des Geldbeutels ist. **4.** Die Testpflicht muss insbesondere auch in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen bestehen bleiben. **5.** Home-Office muss weiter Priorität haben. \#WirWerdenLaut, https://www.wirwerdenlaut.org/ **Weitere mitunterstützende Gruppen:** AG Luftfilter Köln, kontakt@luftfilter-koeln.de BildungSicherDE, https://www.twitter.com/BildungSicherDE Bundeseltern, http://www.bundeseltern.de/ Eltern in der Krise, https://www.elterninderkrise.de/ Initiative #ProtectTheKids, https://www.LuftfilterJetzt.de/presse/ Initiative Risikohaushalte, https://www.twitter.com/risikohaushalte/ Initiative Sozialarbeit für sichere Schulen, https://www.twitter.com/SozialarbeitNRW \#SicherOffenBleiben - Elterninitiative für sicher geöffnete Bildungseinrichtungen, https://www.openpetition.de/!sicheroffenbleiben ZeroCovid Deutschland/Österreich/Schweiz, https://www.zero-covid.org/
    4.445 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Robert Sontag #WirWerdenLaut Picture
  • B41 neu denken
    Derzeit wird die B 41 zwischen den Abfahrten Nußbaum und Bad Sobernheim vierspurig ausgebaut. Weitere Abschnitte sollen in den nächsten Jahren folgen. Jedoch gibt es für einen vierspurigen Ausbau keinerlei Notwendigkeit: Auf der jetzigen und den geplanten Ausbaustrecken sind weder Gefahren oder Behinderungen, Staus oder Verkehrsstockungen zu verzeichnen. Auch entspricht das Verkehrsaufkommen bei Weitem nicht dem, was einen vierspurigen Ausbau erforderlich macht. Die unnötigen zusätzlichen Fahrspuren verschlingen immense Summen an Steuergeldern. Dabei wären diese Gelder gut angelegt, investierte man sie sinnvoll an anderer Stelle mitunter auch an der bestehenden B41. Denke man nur an die Ortsdurchfahrt Martinstein mit ihrer enormen Belastung der Bevölkerung und an die Ortsdurchfahrt von Monzingen mit ihrer Ampel oder ihrer Möglichkeit für einen RegioBahnhof, also einer direkten Verknüpfung von Bundesstraße und Schiene als erster Baustein der Mobilitätswende im Tal. Eine immer breitere Bundesstraße 41 indes greift massiv in die Landschaft und die Umwelt ein. Streckenweise dominiert die neue B41 das Nahetal bereits derart, dass man es schon als „B41-Tal“ bezeichnen muss. Der Schaden für die ganze Region ist enorm. Gar der Unterhaltungsaufwand für diese Straße steigt deutlich. Es gibt mannigfaltige Gründe, die aus heutiger Sicht deutlich gegen diesen Ausbau der Bundesstraße 41 sprechen. Alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Petition sprengen. Einige findet man schon mal auf http://b41neuDenken.de
    291 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Peter Herrmann
  • Uns gehört die Straße! Wir brauchen ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht
    Das neue Straßenverkehrsgesetz muss erstens die Schutzbedürftigkeit von Kindern in den Mittelpunkt stellen und Vision Zero – null Verkehrstote – zum Ziel haben. Zweitens muss es die selbstständige Mobilität der Kinder ermöglichen. **Städte und Gemeinden müssen die Freiheit erhalten, kinder- und fahrradfreundliche Maßnahmen nicht nur an einzelnen Gefahrenstellen umzusetzen, sondern im gesamten Stadtgebiet.** Das umfasst z.B.: * geschützte oder baulich getrennte, breite Radwege an Hauptverkehrsstraßen sowie geschützte Kreuzungen (nach niederländischem Vorbild) * Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen innerorts * Schulstraßen und Zonen ohne Autoverkehr (temporäre Kfz-Durchfahrtsverbote) * Fahrradstraßen und Fahrradzonen als flächendeckendes Netz und Grundlage für ein sicheres Schulwegenetz * Straßen ohne Durchgangsverkehr in Wohngebieten (Bsp. Kiezblocks Berlin, Superblocks Barcelona) In kinderfreundlichen, grünen Städten und Gemeinden gibt es viele und vielfältige Freiräume zum Spielen und für ein soziales Miteinander zwischen allen Generationen. Die Bundesregierung kann dafür die Grundlagen schaffen. ###Was braucht es noch? Neben der Reform des Straßenverkehrsrechts braucht es dringend **mehr und stetige Investitionen sowie Personal** für den Ausbau von sicheren, kinderfreundlichen Rad- und Fußwegen. Außerdem muss es **konkrete Zielvorgaben für den Vorrang von Rad- und Fußverkehr** geben, die die Kommunen umsetzen müssen. ###Startschuss noch in diesem Jahr! Wir fordern Bundesverkehrsminister Wissing dazu auf, noch in diesem Jahr die Reform des Straßenverkehrsrechts auf den Weg zu bringen. Parallel zur Überarbeitung des Straßenverkehrsgesetzes soll er frühzeitig das **Gespräch mit den Ländern** suchen, um **2023 die Umsetzung** der neuen Gesetzesziele sicherzustellen. ###Kidical Mass-Demonstrationen am 14./15. Mai und am 24./25. September 2022 Wir bringen unsere Forderungen mit einer großen Kidical Mass-Demonstration am 14./15. Mai 2022 und am 24./25 September 2022 auf die Straße.  Unter dem Motto **„Uns gehört die Straße“** werden wir in ganz Deutschland, Europa und rund um den Globus für fahrrad- und kinderfreundliche Orte demonstrieren. **Familie und Freunde. Ob 0 oder 99 Jahre. Seid dabei!** Alle Aktionsorte findet Ihr hier: https://kinderaufsrad.org/ Herzstück des Kidical Mass-Aktionsbündnisses sind über 250 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk, dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt von den Partner\*innen: - [ADFC](https://www.adfc.de/) - Campact - [Changing Cities](https://changing-cities.org/) - [Deutsches Kinderhilfswerk](https://www.dkhw.de/) - [Greenpeace](https://www.greenpeace.de/) - [VCD](https://www.vcd.org/startseite)
    86.608 von 100.000 Unterschriften
    Gestartet von Simone - Kidical Mass Picture