• Hilfe für Moria
    Deutschland ist das größte und reichste Mitglied der EU (21,3 % des BIP der gesamten EU) und hat somit die Möglichkeit und daher auch die Pflicht zu helfen. Es darf nicht passieren, dass ein so hilfsbedürftiger EU-Mitgliedsstaat wie Griechenland mit einer solchen humanitären Katastrophe alleine gelassen wird. In solch einer Notlage darf Deutschland sich nicht auf Abkommen, wie zum Beispiel das Dublinabkommen berufen dürfen und so jegliche Verantwortung von sich weisen. Formalien dürfen nicht dazu führen, dass Menschen sterben!!!
    116 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Lisa Blubb
  • Wil hat Platz!
    Moria ist abgebrannt. Ein Lager, das ursprünglich auf der griechischen Insel Lesbos für rund 2800 Menschen ausgelegt wurde. Dort lebten seit 2015 rund 13'000 Flüchtende unter schwierigsten Bedingungen. Jetzt sind sie auf der Strasse, unter ihnen mehr als 400 unbegleitete Minderjährige. Moria muss evakuiert werden und zwar jetzt. Das ist eine Schande für ganz Europa, inklusive der Schweiz.
    115 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Aktion Solidarisches Wil
  • Moria is burning - wir haben Platz
    Moria ist abgebrannt. Ein Lager, das ursprünglich auf der griechischen Insel Lesbos für rund 2800 Menschen ausgelegt wurde. Dort lebten seit 2015 rund 13'000 Asylsuchende unter schwierigsten Bedingungen. Jetzt sind sie auf der Strasse, unter ihnen mehr als 400 unbegleitete Minderjährige.
    529 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Aktion solidarisches St.Gallen Picture
  • Tempo 30 in Wilkenburg einführen!
    Die Situationen auf der OD Wülfeler Straße und der OD Alte Dorfstraße in Wilkenburg sind schon lange nicht mehr akzeptabel. Wülfeler Straße: Radfahrer und Fußgänger müssen sich streckenweise einen schmalen Fußweg teilen, es gibt auf weiten Teilen keinen Bordstein/keine ersichtliche Begrenzung zur Fahrbahn (was insbesondere für Kinder gefährlich ist), die Autos fahren in beiden Richtungen oft deutlich zu schnell, manche Grundstücke sind nicht über einen Gehweg, sondern nur über die Fahrbahn erreichbar, die Verkehrsinsel am Friedhof ist falsch herum gebaut (Verengung der Fahrbahn Richtung Ortsausgang statt Ortseingang), sodass die Autos ungebremst in den Ort hineinfahren, die Lärmbelastung ist enorm, uvm. Es gibt immer wieder Unfälle auf den Strecken - auch mit Kindern! Alte Dorfstraße: Die Autos fahren in beiden Richtungen oft deutlich zu schnell, vor allem bei der Kurve Richtung Harkenbleck. Gerade diese Kurve muss man überqueren, um zur Turnhalle zu gelangen. Auf einer Straßenseite gibt es keinen Bürgersteig, d.h. von manchen Grundstücken aus steht man direkt auf der Straße, was vor allem mit Kindern gefährlich ist. Die Kinder aus den Häusern ohne Gehweg müssen die Straße zudem zweimal überqueren, um in die Kita bzw. zum Schulbus zu kommen. Die Lärmbelastung ist enorm. Noch einmal: Wir sorgen uns um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen und vor allem der Kinder! Das muss endlich ernst genommen werden. Der Mensch sollte im Mittelpunkt des Interesses stehen, nicht das Auto. Lassen Sie uns auch hier in Wilkenburg die Verkehrswende aktiv mitgestalten!
    329 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Lea Römer
  • München-Ost sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    968 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Anna Schick
  • Untersagung privater Silvesterfeuerwerke in Berlin und ganz Deutschland
    Wichtig, weil die Gefahr der Klimaerwärmung und die zunehmende Umweltverschmutzung offensichtlich und jeden Tag spürbar sind. Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß das und wir müssen einhalten, wo es nur geht, mit sinnloser Umweltverschmutzung. Die Lebensgrundlagen aller Menschen sind sehr gefährtet.
    191 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Friedrich Vieth
  • Karlsruhe-Land sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    458 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Adelheid Blaich
  • Unsere Wälder sterben! Nationalen Wiederbewaldungsplan beschließen! Klimaschutzgesetz jetzt!
    Ein 5 min. Film über das Sterben der Wälder: https://youtu.be/-m3EjS7vXyg Alle Wälder, auch unsere Laubmischwälder sind schwerkrank, sie können die überlebenswichtigen Ökosystemleistungen (Sauerstoffproduktion, Wasserreinigung, CO2 Bindung) kaum noch erbringen. Sie kommen mit Dürre und Hitze schon jetzt nicht mehr klar, niemand weiß wirklich welche Baumarten überhaupt noch eine Zukunft haben. Waldbauern, und die Gesellschaft, verlieren was in vielen Jahrzehnten gewachsen ist, ein immenser Rückschlag auch für den Klimaschutz. Das tote Holz bringt fast keine Einnahmen, Waldbesitzer können die sehr teure und wegen der regelmäßigen Trockenzeiten besonders schwierige Wiederbewaldung nicht alleine stemmen. Auch die Landwirtschaft leidet schon jetzt oft existenzbedrohend an der strukturellen mehrjährigen Trockenheit, Missernten häufen sich, viele Höfe können die Verluste nicht mehr ausgleichen. Der Wald kann als Standbein für tausende Höfe kaum mehr zum Einkommen beitragen, was das Höfesterben gerade in den Mittelgebirgen verschärft. Zehntausende Arbeitsplätze in der Waldwirtschaft und Holzindustrie sind akut bedroht. Die Schäden sind nun schon im zweistelligen Milliardenbereich angekommen. RWE betreibt in NRW mit der Braunkohleverstromung die grösste CO2 Quelle Europas. Die klimazerstörende Kohle und Flugindustrie werden mit sehr vielen Milliarden gestützt, unsere überlebenswichtigen und absolut systemrelevanten Wälder bekommen nur ein unwürdiges Sterbegeld für den totalen Verlust. Prof. Schellnhuber, Klimaforscher, Potsdam Institut: "Wir sind momentan dabei, uns aus der Umwelt herauszukatapultieren, welche die menschliche Zivilisation überhaupt ermöglicht hat." Zur Eröffnung der Klimakonferenz von Madrid sagte UN-Generalsekretär Guterres: "Die Wissenschaft zeigt, dass die Erderwärmung und ihre dramatischen Folgen schneller voranschreitet als erwartet. Zurzeit zerstört die Menschheit wissentlich die Ökosysteme, die sie am Leben erhalten. Und: "Wir sind auf dem Weg der Kapitulation." Hans Friedrich Meiercord, Förster des Stadtwaldes Lemgo: "Das derzeitige Waldsterben zeigt nur „die Spitze des Eisberges“ bei der Schädigung der Natur und letztlich auch unserer Lebensgrundlagen durch den rasch fortschreitenden Klimawandel, der ja schon vor 40 Jahren so prognostiziert wurde und dessen Ende ich nicht erkennen kann." Waldsterben 2.0: Der deutsche Wald trocknet aus - ZDFheute https://www.zdf.de/nachrichten/politik/waldsterben-die-waelder-trocknen-aus-100.html
    4.027 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulf Allhoff-Cramer
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Berlin
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    1.611 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Florian Kobler
  • Das Bundesberggesetz muss dem Klimaschutz angepasst werden!
    Die Klimaerwärmung schreitet schneller voran als bisher prognostiziert. Laut „World Meteorological Organization“ (WMO) wird bereits bis 2024 mit 20%iger Wahrscheinlichkeit in mindestens einem Jahr die in Paris gesetzte Obergrenze von 1,5 Grad Temperaturerhöhung gegenüber der vorindustriellen Zeit erreicht. Deutschland hat das Pariser Abkommen unterzeichnet und unterstützt es verbal, doch die Taten entsprechen dem nicht. Der Kohleausstieg kommt zu spät. Noch schlimmer ist, dass nach den Plänen der Regierung die Kohle nicht durch Erneuerbare Energien ersetzt werden soll, sondern durch Erdgas, auch in der verflüssigten Form des LNG (Liquefied Natural Gas). Dies wird damit begründet, dass durch die Erdgasflamme weniger CO2 freigesetzt wird als bei der Kohleverbrennung. Verschwiegen wird, dass im Zuge der Erdgasförderung und -aufbereitung derartige Mengen des extrem klimaschädlichen Treibhausgases Methan unverbrannt in die Atmosphäre gelangen, dass Erdgas unter dem Strich klimaschädlicher als Kohle ist. Realer Klimaschutz verlangt daher den Umstieg auf eine Energieversorgung, die in allen Sektoren zu 100% auf Erneuerbaren Energien basiert. Auch aus der Gas- und Ölverbrennung muss schnellstmöglich ausgestiegen werden. Doch das Gegenteil geschieht. Hier in unserem dicht besiedelten Deutschland, das sich international gern als Energiewende-Vorbild darstellt, werden neue Treibhausgasquellen eröffnet, indem die Bergämter die Aufsuchung von Gas und Öl mit anschließender jahrzehntelanger Förderung genehmigen müssen. Das ist reine Schizophrenie! Im gerade begonnenen Jahrzehnt haben wir die letzte Chance, das Kippen der Klimaerhitzung in die dann in keiner Weise mehr zu bremsende oder wie auch immer zu beeinflussende Selbstverstärkung zu vermeiden. Der baldige Ausstieg auch aus der Gas- und Ölverbrennung ist hierfür erforderlich, und der erste Schritt dorthin besteht im Stopp des Neuaufschlusses von Förderstellen. Dadurch frei werdende finanzielle Mittel müssen in den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung fließen. Gas- und Ölförderung verursacht auch erhebliche Umweltschäden Zusätzlich zum Klimaschutz wäre die Beendigung der Gas- und Ölförderung ein Segen für die Umwelt. Das Bundesberggesetz stammt aus einer Zeit, in der die Energieerzeugung praktisch vollständig auf fossilen Brennstoffen beruhte. Vom Klimawandel war noch nichts bekannt, und auch der Umweltschutz hatte bei weitem nicht den Stellenwert wie heute. Daher hat die Förderung der fossilen Brennstoffe auch heute noch Vorrang vor allen anderen Werten. So wird • in und unter Trinkwasserschutzgebieten, sowie in Naturschutzgebieten gefördert, teilweise unter Einsatz von Fracking, • Rohgas nach nur mangelhafter Reinigung abgefackelt, • durch Leckagen in Förder- oder Transportrohren regelmäßig Boden und Grundwasser kontaminiert, • bergbaulicher Abfall, der mit radioaktiven und krebserregenden Stoffen belastet ist, ohne Berücksichtigung des Abfall- und Atomrechtes entsorgt und hierbei Luft, Boden und Grundwasser belastet. Die Menschen in Fördergebieten sind vielfach beunruhigt durch hohe Raten von Krebserkrankungen. Die Förderunternehmen bemühen sich, jeden Zusammenhang mit der Gasförderung von der Hand zu weisen. Zwangsweise Enteignungen Die Förderung des „Bodenschatzes“ hat nach derzeitiger Gesetzeslage auch Vorrang vor dem Eigentumsrecht des Besitzers des Grundstücks, auf welchem gebohrt werden soll. Wenn alle sonstigen Voraussetzungen für die Fördererlaubnis vorliegen und der Grundbesitzer sich verweigert, wird er gewaltsam enteignet. Vom Klimaschutz über den Umweltschutz bis hin zu den Persönlichkeitsrechten widersprechen die Teile des Bundesberggesetzes, die den Bohrlochbergbau auch in Zukunft erlauben, den heute zutage getretenen fundamentalen Lebensnotwendigkeiten und müssen daher in Verbote umgewandelt werden. Da Gefahr im Verzug ist, muss auch in bereits genehmigten Aufsuchungsgebieten das Niederbringen von Bohrungen verboten werden. Diese Petition wird unterstützt von: AK Fracking Braunschweiger Land Kreisverband Die Linke Altmarkkreis Salzwedel Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ BI für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen MetropolSolar Solarverein Goldene Meile e.V. Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland Interessengemeinschaft gegen Gasbohren Tecklenburger Land (IGTL) Wittorfer für Umwelt und Gesundheit e.V. (WUG) Berliner Wassertisch Starter C. Lenz ist Sprecher der Bürgerinitiative „Saubere Umwelt & Energie Altmark“, Stellv. Sprecher des „Rat für Bürgerenergie“ im Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) und 100%iger Strom-Selbstversorger durch Photovoltaik-Inselanlage. Weitere Infos zur Klima- und Umweltschädlichkeit des Erdgases: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_Chapter08_FINAL.pdf http://www.eeb.cornell.edu/howarth/publications/Howarth_2016_methane_emissions_summary_De.pdf https://www.biogeosciences.net/16/3033/2019/bg-16-3033-2019.pdf http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Erdgasstudie_2019.pdf https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/EDFE_Vortrag_Wissenschaft_Methanemissionen_Schwietzke_10092019%20%281%29.pdf https://www.pv-magazine.de/2017/11/27/eingestaendnis-zwecks-image-politur-erdgas-industrie-gelobt-besserung/ http://www.dgs.de/news/en-detail/021118-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/news/en-detail/161118-re-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/LNG_stoppen.pdf https://www.klima-for-future.de/waermepumpe-oder-erdgas.html https://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674 https://www.youtube.com/watch?v=Ob986Ujrz3Q Siehe auch: Tony Seba, Saubere Revolution 2030
    2.428 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Christfried Lenz Picture
  • Sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche: So billig dürfen sie nicht davon kommen!
    „Meine Ohnmacht, mich nicht wehren zu können, wird enden. Mein Ruf nach Gerechtigkeit wird gehört.“ - Godehard (69) war lange Jahre sexueller Gewalt im Internat des Pallotiner Ordens ausgesetzt. Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen: Aktuell berät die deutsche Ordensoberenkonferenz hinter verschlossenen Türen über die Zahlung von „Anerkennungsleistungen“. Darum wollen wir Druck aufbauen, damit die Forderungen der Betroffenen (wir haben sie unten nochmal angehängt) erfüllt werden. Aus unserem erfolgreichen Ringen um einen Gedenkort am katholischen Gymnasium Johanneum in Homburg/ Saar 2018 (gedenkort.net) wissen wir, dass gemeinsames Handeln viel verändern kann. Doch diesmal brauchen wir viel breitere Unterstützung. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie die Betroffenen, damit sie endlich erhört werden. Die Betroffenen fordern: (aus der PE des Vereins MOJORED vom 31.8.2020) 1. Alle Aktenbestände der Ordensgemeinschaften müssen gesichert und einer staatlich eingesetzten Kommission („Wahrheitskommission“) zur Verfügung gestellt werden, wo und wann immer es seit 1945 einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch durch Angehörige dieser Gemeinschaften gibt. 2. Die Orden müssen sich bereit erklären, an der Aufklärung und Aufarbeitung der Missbrauchsfälle aktiv mitzuwirken, andernfalls sie ihre Privilegien (z.B. den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts) gefährden. 3. Beim Missbrauch durch Geistliche darf nicht unterschieden werden, ob der Täter Diözesanpriester oder ein Ordensangehöriger war. Die Deutsche Bischofskonferenz muss sich in der Pflicht sehen, trotz aller kirchenrechtlicher Trennung zwischen Orden und Bistümern die Missbrauchsopfer gleich zu behandeln. 4. Die Mitwirkung Betroffener an den sie angehenden Entscheidungen muss zur Selbstverständlichkeit werden. 5. Die von der DOK in die Gremien des Synodalen Weges entsandten Ordensangehörigen sollen dort die öffentlich verkündeten Bereitschaften der Orden offensiv vertreten und sich für die Interessen der Betroffenen einsetzen. 6. Auch in der Entschädigungsfrage sind die Opfer aus Bistümern und Orden gleich zu behandeln. Der Verweis auf verarmte Ordensgemeinschaften darf nicht zur Ungleichbehandlung führen. 7. Eine angemessene Entschädigung hat sich zu orientieren an den Empfehlungen, die im Mai 19 von Experten/innen im Auftrag und für die Bischofskonferenz vorgelegt wurden. **Wir haben Betroffene gefragt, was eine angemessene Entschädigungszahlung für sie bedeuten würde:** „Für mich würde es Existenzdruck verringern, ohne in erniedrigenden Verfahren mit bürokratischen Hürden als Bittsteller erneut die Seele entblößen zu müssen. Da wäre schon viel getan.“ Robert (55), war Schüler als am Johanneum / Homburg / Saar sexuellen Übergriffen und psychischer Gewalt ausgesetzt. „Es würde für mich bedeuten, dass ich mir für meine immer noch andauernde Aufarbeitung mehr Zeit nehmen könnte, auch eine stationäre Traumatherapie ohne Sorgen finanzieren könnte, es wäre ein Stück heilsam.“ „Für mich wäre es ein Schmerzensgeld: Ich habe häufige, lang anhaltende Migränen (ein Sechstel meiner Lebenszeit verbringe ich mit starken Schmerzen), die auch meine Leistungsfähigkeit einschränken.“ Astrid (55), als Kommunionskind vom Gemeindepfarrer missbraucht und vergewaltigt. „Ich hatte in der Zeit der irrsinnigsten Auseinandersetzungen mit dem Orden einen Herzinfarkt. Auch dafür würde es eine Versuch der Entschädigung sein.“ - Christian, war als Schüler am Johanneum / Homburg in Schule und Internat sexuellen Übergriffen und psychischer Gewalt ausgesetzt. „Meine Ohnmacht, mich nicht wehren zu können, wird enden. Mein Ruf nach Gerechtigkeit wird gehört.“ - Godehard (69) – lange Jahre sexueller Gewalt im Internat des Pallotiner Ordens ausgesetzt. „Ich könnte den riesigen Aufwand, den ich zeitlich, materiell, intellektuell, emotional, kräftemäßig zu dem Thema leiste, als positiven Bestandteil meines Lebens integrieren, statt den Lebensabend als mit Aktivitäten angefüllt zu erleben, welche letztlich durch Verbrechen erzwungen sind.“ Karl (69) – wurde als Schüler über 4 Jahre im Collegium Josephinum in Bonn missbraucht und vergewaltigt. „Für mich wäre es eine "Entschädigung" für meine Kinder. Denn die waren klein, als mich die posttraumatische Klatsche erwischt hat; ausgelöst durch das Leugnen der Kirche, als ich 2005 endlich die Übergriffe meldete. Ich war ein Jahr lang völlig am Boden, abgemagert, schlaflos, verzweifelt, mit Selbstmord-Gedanken; meine Kinder waren da zwei und vier Jahre alt. Ein Alter, in dem man verlässliche und stabile Eltern braucht. Zudem ging noch die Ehe in die Brüche.“ -- https://gedenkort.net http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch-katholische-orden-101.html http://taz.de/Missbrauch-in-der-katholischen-Kirche/!5704545/ https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2019/2019-09-24_Anerkennung-Empfehlungen-Unabhaengige_Arbeitsgruppe_10.09.2019-final.pdf https://www.eckiger-tisch.de/wp-content/uploads/2020/08/2020-08-26_ECKIGER-TISCH_Pressemitteilung.pdf https://www.eckiger-tisch.de/2020/02/27/analyse-der-bilanzen-der-deutschen-bistuemer-sie-koennten-wenn-sie-wollten/ http://initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de/?p=194 https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/ https://www.domradio.de/themen/sexueller-missbrauch/2020-08-28/der-bericht-trieft-vor-selbstmitleid-deutliche-kritik-von-betroffenen-nach-missbrauchs-befragung-der
    4.511 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von gedenkort .net
  • Keine "Gelben Säcke" in arme Länder, kein Müllexport
    Diese Länder, meist Afrika oder Asien, sind nicht in der Lage, unseren Plastik- und Verpackungsmüll adäquat aufzubereiten, sondern ersticken in unserem Dreck, während wir glauben, mit Recycling und sortiertem Plastikmüll etwas Gutes zu tun.
    437 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Regina Goldbecker