• Offenburg sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyist:innen und Bremser:innen in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    448 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Anke Hofmann
  • Bildungsland NRW - Abitur 2021 nur für Überflieger?
    Die Lockdown-Phase für die Schulen in NRW dauerte fast drei Monate. In dieser Zeit ist es zu drastischen Beeinträchtigungen für die Schüler*innen gekommen, da Unterricht in der bisherigen Form nicht mehr möglich war, digitale Unterrichtsformen erst gefunden werden mussten und individuelle Förderung bzw. Feedback selten oder unmöglich war. Dementsprechend sind große Defizite entstanden und der Wissensstand der Schüler*innen, die nächstes Jahr Abitur machen wollen, ist sehr unterschiedlich. Darüber hinaus haben sich soziale Unterschiede wie die Möglichkeit der Unterstützung seitens der Eltern oder die digitale Ausstattung des Haushalts viel stärker als in Normalzeiten auf den Lernerfolg ausgewirkt. Somit ist auch keine Chancengleichheit mehr gegeben. Nichtsdestotrotz hält das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes Nordrhein-Westfalen am Zentralabitur und an unveränderten Lerninhalten für die Fächer fest. Dazu heißt es im Schreiben "Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahresstart 2020/2021" des MSB vom 23. Juni: "... Die Abiturprüfungen werden daher auch 2021 mit zentral gestellten Aufgaben durchgeführt, die sich auf die gesamte zweijährige Qualifikationsphase beziehen. Dazu werden fachspezifische Maßnahmen zur Gestaltung der Prüfungsaufgaben und zu einer erweiterten Aufgabenauswahl ergriffen. ... Die Abiturprüfungen 2021 werden daher um neun Unterrichtstage nach den Osterferien 2021 verschoben und beginnen erst am Freitag, dem 23. April 2021. Trotz dieser Verschiebung finden die Klausuren in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik unverändert an den langfristig bundesweit festgelegten Terminen statt, so dass auch in Nordrhein-Westfalen eine Teilnahme an den Abituraufgaben des in diesen Fächern etablierten Aufgabenpools erhalten bleibt. …“ Diese Maßnahmen sind eine Farce: Eine zusätzliche Vorbereitungszeit von gerade mal neun Tagen steht in überhaupt keinem Verhältnis zur Länge der Lockdown-Phase. Ein Festhalten an der Gesamtheit der Unterrichtsinhalte kann durch eine nicht näher erläuterte erweiterte Aufgabenauswahl nicht kompensiert werden – zumal unklar ist, worauf sich die Schüler*innen inhaltlich überhaupt einstellen müssen. Im Zweifelsfall muss also weiterhin der gesamte Stoff vorbereitet werden. Ein Unding! Anders Bayern, Niedersachsen und Sachsen: Hier wurden die Inhalte für die Abiturprüfungen bereits reduziert. Die Schüler*innen der Q2 dürfen nicht die Leidtragenden des coronabedingten Unterrichtsausfalls sein!
    571 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Indra Ghosh Picture
  • Leben retten: Abbiegeunfälle in Leverkusen verhindern!
    Kreuzungen sind Unfallschwerpunkte. Besonders gefährlich: Wenn ein LKW rechts abbiegt und dabei nicht im Blick hat, was rechts hinter ihm passiert: für viele Radfahrer*innen eine tödliche Gefahr. Abbiegeassistenten hätten schon viele Leben von Radfahrer*innen retten können, sind aber noch immer nicht verpflichtend. Und anders als in Österreich dürfen Kommunen auch keine Fahrverbote für LKW ohne Abbiegeassistent erlassen. Aber Kommunen haben trotzdem Handlungsspielräume, die noch zu wenig genutzt werden. Dazu gehört die Ausstattung eigener LKW mit Abbiegeassistenten, entsprechende Auflagen bei Auftragsvergaben und die Entschärfung von gefährlichen Abbiegesituationen durch Änderung von Ampelschaltungen und bauliche Veränderungen an Kreuzungen. Und Kommunen können Druck von unten machen, damit sich an den Regelungen auf Bundesebene endlich etwas ändert. Trauriger und jüngster Vorfall in Leverkusen: Vor ca. 10 Monaten ist eine elfjährige Schülerin auf dem Schulweg mit ihrem Fahrrad von einem Lastwagen erfasst worden. Ein sehr junges Leben, welches nicht hätte so frühzeitig beendet werden müssen. Die Mutter beklagt, dass seitens der Stadt nicht wirklich viel passiert sei. Diese Petition soll da wesentlich mehr Verbesserung herbeiführen. Wir sind durch technische Hilfsmittel in der Lage, das Risiko derartiger Unfälle deutlich zu reduzieren. Das Verhältnis von Menschenleben und die überschaubaren Kosten von zielführenden Aufrüstungen darf nicht ernsthaft in Frage gestellt werden. Zudem wird die Entwicklung solcher technischen Hilfsmittel begünstigt und die Risiken noch effektiver gemindert. Lasst uns unseren Beitrag leisten, damit kein weiteres Kind oder jeder andere Mensch auf diese vermeidbare Art vorzeitig sein Leben verliert.
    502 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Peter Pannek Picture
  • Jugendliche sind Menschen und nicht Gehirne auf Beinen!
    Menschheitsgerechtes? Da mögen Sie jetzt stutzen und sich denken,mal halb so hochtrabend junges Fräulein! Vielleicht ist das hochtraben, aber lassen Sie mir bitte die Chance Ihnen kurz und knackig erklären, warum es so wichtig ist in den Schulen Zeit für das WARUM zu haben... Hierzu ein aktuelles Beispiel aus meiner Schule: Vor ein paar Monaten sind zwei Fenster aus ihrem Rahmen gefallen. Eines davon hat einen Jungen fast erschlagen, der mit einer Platzwunde ins Krankenhaus kam. Ebenso nicht zu lange her ist, dass direkt neben unserer Chemielehrerin eine schwere Deckenplatte auf den Boden gekracht ist, welche schwer genug war eben diese ins Krankenhaus oder schlimmeres zu befördern. Ich glaube der Leser dieses Textes wird sich erschrocken fragen: "Wie ist so etwas in Deutschland möglich?". Da bist du nicht alleine, denn Ja, ich habe mich das auch gefragt. Solche Ereignisse sind es, die mich aufgeweckt haben und zeigen, dass etwas gewaltig schief läuft. Und dabei rede ich nicht nur von maroden Schulgebäuden, die das in die Schule gehen zur Gefahr machen, sondern auch von dem grundsätzlichen Ansatz des Lehrens, der in den aktuellen Klassenzimmern stattfindet. Hier führt Richard David Precht ein sehr schönes Zitat an, womit er den heutigen Lehransatz beschreibt: "Kinder wollen nicht, wie Fässer gefüllt, sondern wie Kerzen entzündet werden." Und er meint, wobei ich und viele meiner Mitschüler ihm zustimmen, dass das erste momentan stattfindet. Ja, ist es nicht seltsam, dass wir im Physikunterricht über die Auswirkungen und die Formeln zur Berechnung von Kraft lernen und dabei noch nie geklärt haben, was Kraft ist? Ist es nicht erschreckend, dass der Begriff "Bolomielernen" fast jeden Tag in der Schule fällt?, dass wir Formeln auswendig lernen, anstatt diese zu ergründen und zu verstehen? Warum ist in den Unterichtsstunden so wenig Zeit für das Warum? Einen Grund dafür sieht man zum Beispiel im Deutschen Haushaltsplan, in dem 3,81% des Bundeshaushalts für das Bundesministerium für Bildung und Forschung und 9,33%, also mehr als das doppelte für das der Verteidigung vorgesehen sind. Und hier ist die Antwort auf die Frage, warum ist die Umsetztung der oben genannten Forderungen so wichtig? Warum ist es wichtig, dass in der Schule Zeit für die Frage nach dem Warum ist? Die zukünftigen Generationen Deutschlands lernen, wie oben aufgeführt, in der Schule nicht das Verstehen und das Hinterfragen, sondern: "Wie werde ich zu einem Gehirn auf Beinen?", um dann später in der "Human Ressources" Abteilung die bestmöglichen Chancen als Ressource zu haben. Und das verletzt die Würde des Nachwuchses und schadet der gesamten Gesellschaft. Denn diese braucht Köpfe die komplexe Probleme, wie den Klimawandel, angehen können und keine stupiden Auswendiglerner. Es ist also wichtig, dass die Forderungen umgesetzt werden, weil wir Kinder nicht als Ressource betrachten dürfen. Es ist also wichtig, damit unsere Gesellschaft auch weiterhin fähig ist vielfältigen Herausforderungen zu begegnen. Es ist wichtig, da wir selbständig denkende Köpfe brauchen! Lassen Sie uns gemeinsam dafür einstehen! Mit netten und super motivierten Grüßen Isabell Pfeiffer stellv. Schülersprecherin der Carl-Bosch-Schule Heidelberg. Bildquelle: https://static.independent.co.uk/s3fs-public/thumbnails/image/2015/03/20/17/Finland_school1.jpg (stand 30.08.20 00:40 Uhr)
    94 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Isabell Pfeiffer
  • Schneller Ausstieg aus der Erdgas- und Erdölförderung
    Heute werden immer noch in Vorranggebieten zur Trinkwassergewinnung Genehmigungen zur Aufsuchung und Förderung von Erdgas und Erdöl **ohne vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und ohne Öffentlichkeitsbeteiligung** erteilt. Auch ein dauerhaftes und unabhängiges Monitoring von Wasser, Luft und Boden ist immer noch kein Standard. Es gibt immer noch kein öffentlich zugängliches Verzeichnis aller Bohrungen mit detaillierten Angaben. Weiterhin werden die Fördermengen von Bohrungen durch chemische Zusätze oder durch Bohrlochbehandlungen optimiert (z.B. Fracking). Das bei der Förderung anfallende **Lagerstättenwasser** gefährdet Menschen, Tiere und Umwelt; Lagerstättenwasser ist hoch salzig, enthält Schwermetalle wie z.B. Cadmium, Benzol und Quecksilber sowie radioaktive Stoffe. Vermehrte **Krebserkrankungen** im direkten Umfeld von Förderplätzen führten zu weitreichenden Studien, die den Zusammenhang zwischen Bohrungen und Erkrankungen bisher nicht ausschließen konnten. Die **globale Klimaentwicklung** macht es zwingend erforderlich, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern zeitnah und verbindlich erfolgen muss.
    6.148 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel Picture
  • Marzahn-Hellersdorf sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    413 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Quaschning
  • München-Nord sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    577 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Christine Trompka
  • Hamburg-Wandsbek sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    610 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Marcel H.
  • Kinderkrankengeld auch mit 12+
    Die Regelung des Gesetzgebers bedeutet für mich, dass ein Kind mit 12 Jahren sich im Krankheitsfall selbst versorgen könnte. Auch bei 40 Grad Fieber? Bei durchgängigem Erbrechen? Die Familien erhalten hier keinen adäquaten Schutz. Berufstätige müssen auf etwaige Ressourcen wie vorhandene Urlaubstage, Überstunden zurückgreifen oder gar unbezahlten Urlaub nehmen. Dies ist sozial ungerecht. Bei selbständig tätigen Eltern auch nicht unerheblich!
    59 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Daniela Vaessen
  • bitte Entziehen Sie endgültig die Betriebserlaubnis des Tierversuchslabors LPT in Hamburg
    Kurzer Überblick Ich bin tief schockiert. Die aktuellen Recherchen der SOKO Tierschutz und Cruelty Free International zum Laboratory of Pharmacology (LPT) zeigen erneut in schrecklichen Bildern und Videoaufnahmen, dass in meiner Stadt Tiere gequält und misshandelt werden. Tierquälerei im Namen der Forschung. Misshandlung wehrloser Lebewesen als Testobjekte für Industrie- und Landwirtschaftschemikalien. Mit dieser Petition erhebe ich nun meine Stimme für all die Tiere, die hinter den Mauern des Versuchslabors vor sich hin vegetieren und qualvoll sterben. Mein Name ist Jakob Duden, ich bin 25 Jahre alt und wohne in Winsen/Luhe. Als Tierschützer kann ich bei diesen schrecklichen Bildern einfach nicht wegsehen – und will es auch nicht. Am 11.10.2019 wurden von der SOKO Tierschutz und Cruelty Free International Bildmaterialien und Ermittlungen über das Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) veröffentlicht. Das LPT ist ein Versuchslabor in dem rund 12.000 Tiere (darunter Beagle, Affen, Katzen und Kaninchen) systematisch gequält und missbraucht werden. Somit ist es eines der größten Tierversuchslabore der EU. Durch die Aufnahmen der SOKO Tierschutz wissen wir: Die Affen werden in kleinen Käfigen gehalten ohne Beschäftigungsmöglichkeiten, viele von Ihnen haben Zwangshandlungen entwickelt und drehen sich nur noch ununterbrochen im Kreis. Sie werden an ihren Köpfen für Versuche fixiert und mit äußerster Grobheit bestraft, sodass Sie blutige Verletzungen erleiden. Die Beagle bekommen Menschen nur zu Gesicht, wenn Fütterungszeiten sind oder sie für die Versuche abgeholt werden. Und selbst dann noch wedeln sie freudig mit ihrem Schwanz, so sehr sehnen sie sich nach der menschlichen Fürsorge. Die restliche Zeit vegetieren sie in ihren Zwingern, welche blutverschmiert sind durch die Vergiftungssymptome der Tiere, bis zu dem Moment an dem sie einsam und qualvoll sterben. Der Großteil dieser Studien endet mit dem Tod, nach welchem viele von ihnen regelrecht geschlachtet werden und in Müllsäcken landen. Das LPT agiert seit Jahren unter größter Geheimhaltung, Blicke von außen sowie Besuche waren unerwünscht und wurden uncharmant abgelehnt. Wir alle wissen nun wieso! Wenn ich daran denke, wie jetzt in diesem Moment hinter den Mauern des LPT Tiere leiden müssen und die Hölle auf Erden erleben, zieht sich in mir alles zusammen. Kein Lebewesen hat es verdient so behandelt zu werden und so zu sterben! Es war ein Erfolg, das Tierversuchslabor LPT geschlossen zu haben. Nun wollen sie diesen Erfolg auf Kosten von Mensch und Tier zu nichte machen. Das im Februar nach scharfer Kritik geschlossene Tierversuchslabor Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) in Hamburg-Neugraben darf unter Auflagen Ende August wieder öffnen. Das Labor muss künftig genau nachweisen, wie es den Versuchstieren geht. Außerdem sollen die Kontrollen verschärft werden, teilte die Verbraucherschutzbehörde mit. Die Auflagen betreffen auch personelle Veränderungen und die Sachkunde des Personals. Die "Soko Tierschutz", die nach eigenen Angaben die Missstände bei LPT im Oktober 2019 mit aufgedeckt hatte, sprach von einem Skandal. SOKO Tierschutz verurteilt die Wiederaufnahme der Tierversuche im Skandallabor LPT auf das schärfste. Das LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) mit seinen drei Tierversuchslaboren in Hamburg Neugraben, Minenbüttel (Niedersachsen) und Löhndorf (Schleswig-Holstein) gilt seit den Aufdeckungen durch SOKO Tierschutz und Cruelty Free International im Jahr 2019 weltweit als Inbegriff des Leids der Versuchstiere. SOKO Tierschutz konnte mittels einer 4 Monate andauernden undercover Recherche und mit Hilfe von 4 Whistleblowern aus allen drei Laboren des LPT belegen, dass in den Laboren Tierqual, die Verfälschung von Studien und Chaos herrschten. Die Behörden waren über Jahre unfähig oder unwillig diese Machenschaften zu enttarnen. Die SOKO Ermittlungen bewiesen zum Beispiel, dass der grausame Tod eines Affen in einer Tierversuchsstudie vertuscht wurde. Nach den größten Tierschutzprotesten der deutschen Geschichte mit 15.000 Demonstrierenden und zahlreichen Strafverfahren wurden die Labore in Hamburg und Niedersachsen geschlossen. „Dass sich Hamburg von billigen Personalrochaden des LPT offenbar beschwichtigen lässt und nicht einmal die Strafverfahren, insbesondere wegen über ein Jahrzehnt lang, mutmaßlich gefälschten Tierversuchsstudien abwartet, ist ein Skandal. Das zeigt, dass im rot grünen Hamburg der Profit mit überholten Tierversuchen vor dem Schutz der Menschen und Tiere steht. Das LPT vor Gericht geht war klar, mit Mut, Kreativität und Tatkraft hätte die Regierung dieses Desaster dennoch verhindern können. So wäre ein Vorstoss für deutlich bessere Haltungsrichtlinien für Labortiere möglich gewesen. Denn die Ausbeutung dieser Tiere ist nur unter bestimmten Befingungen möglich und rentabel. Aber dann würde man die eigenen Pläne für ein Mega Tierlabor am UKE mit gefährden und dazu ist man in Hamburg nicht bereit.“, fasst Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz die aktuelle Situation zusammen. Damit steigt auch die Gefahr, dass in absehbarer Zeit erneut Hunde, Katzen und Affen in den grausamen und sinnlosen Versuchen leiden und sterben. Die nun angekündigten „Verbesserungen“ im Labor werden von SOKO Tierschutz als reine Kosmetik betrachtet um die weltweit entsetze Öffentlichkeit davon abzulenken, dass Hamburg Politik für die Tierversuchsindustrie macht. Ich fordere Sie auf, bitte Entziehen Sie endgültig die Betriebserlaubnis des Tierversuchslabors LPT in Hamburg
    764 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Jakob Duden
  • KEINE Verlängerung der Amtszeit der Pflegekammer Rheinland-Pfalz bis Ende 2021
    Wahlen sind ein wichtiges, essentielles Element unseres demokratischen Zusammenlebens und daher besonders schützenswert, ebenso sind Amtszeiten und Mandate nicht grundlos zeitlich limitiert. Ursprünglich sollte bereits im 4. Quartal 2020 eine neue Vertreterversammlung der Landespflegekammer RLP gewählt werden, diese wurde jedoch aufgrund der Corona-Pandemie in den April 2021 verschoben und die per Gesetz maximal mögliche Ausdehnung der Legislatur ausgenutzt. Konnte man diesen Schritt noch nachvollziehen, da er entsprechend verantwortlich in einer Zeit der Ungewissheit getroffen wurde, so erstaunt der nun vorliegende Gesetzesentwurf mit der nachfolgenden Begründung: "Das Ende der Amtszeit einiger Kammerorgane fällt in eine Zeitspanne, in der die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl neuer Kammerorgane aufgrund der pandemischen Lage nicht sichergestellt werden kann.". Bereits 2015 wurde die Wahl zur Vertreterversammlung - wie im Kammerwesen üblich - per Brief durchgeführt und der Wahlkampf in einem nicht unwesentlichen Umfang digital abgehalten, da es auch ohne Pandemie für die allermeisten Kandidaten*innen logistisch schwierig bis unmöglich ist, das Wahlgebiet zu bereisen und sich persönlich zu präsentieren (siehe hierzu exemplarisch "Duell der Listen" https://www.youtube.com/watch?v=_D0hX7D672Q und https://www.youtube.com/watch?v=9zsjRppAS7g). 2021 stehen die Landtagswahl Rheinland-Pfalz sowie die Bundestagswahl auf dem Tableau, diese finden ohne Diskussion unter den gegebenen Umständen statt. Somit sollte die Durchführung einer Kammerwahl problemlos möglich sein, zumal durch die bereits erfolgte Verschiebung alle Gruppierungen ausreichend Zeit hatten und haben, sich an die neuen Umstände zu adaptieren und es völlig ungewiss ist, wie sich die Pandemie zukünftig entwickelt. Demokratie STÄRKEN, Wahlen DURCHFÜHREN!
    1.152 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Sebastian Czech
  • Eine neue Skateanlage für Endingen am Kaiserstuhl
    Endingen braucht einen solchen Platz, weil sich hier Jugendliche auch mal abseits eines Sportvereines ganz zwanglos treffen und gemeinsam Sport machen können. Zudem trägt er der großen Beliebtheit von Scootern und Inlinern bei den Kids Rechnung. Die Kids tummeln sich aktuell auf Supermarktparkplätzen (auch unter der Woche :/). Und zu guter Letzt haben hier die Kleinsten am Wochenende mit ihren Eltern ein Ziel in Endingen um sich auf ihren Bikes auszuprobieren. Warum diese Sammlung, was passiert noch und wie gehts weiter? Durch Anfrage bei der Stadtverwaltung wurde klar, dass es grundsätzlich ein offenes Ohr an dieser Stelle gibt. Verständlicherweise aber nur bei „breitem Bürgerinteresse“. So kam die Idee dieser Unterschriftensammlung. Parallel dazu wird aktuell eine solche Unterschriftensammlung (allerdings analog ;)) von den Klassensprechern der Grundschule am Erle vorbereitet. Beide Listen wollen wir der Verwaltung und dem Stadtrat vorlegen, um hoffentlich Gehör zu finden.
    367 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Fabi Surber