• Umweltfreundliche Verpackungen in Supermärkten
    Der Haushaltsmüll ist zwischen 2005 und 2016 um knapp 11 Prozent enorm gestiegen [2]. Jeder Deutsche produziert im Durchschnitt fast eine 2/3 Tonne Müll pro Jahr [3]! Auch wenn ein Großteil des Mülls sich mittlerweile besser recyceln lässt: Die Überverpackung von Waren und Lebensmitteln ist völlig unnütz, verbraucht Ressourcen, schadet als Müll der Umwelt und nervt daher letzten Endes viele Verbraucher. Denn eigentlich wollen wir Konsumenten ja ein bestimmtes Produkt kaufen, und nicht die viele unnötige Verpackung. Dabei wäre es eigentlich so einfach, einen ansehnlichen Teil des anfallenden Verpackungsmülls zu vermeiden! Warum sich diese Petition nun gerade an Lidl richtet, hat folgende Gründe: (1) Lidl hat sich auf die Fahne geschrieben, der "nachhaltigste Discounter in Deutschland zu werden" [4] und sich dafür selbst Ziele gesteckt [5], die sich im Bereich der Verpackungsverminderung allerdings auf die Eigenmarken zu beschränken scheint und auch erst bis 2025 vollständig umzusetzen sind. Da Lidl also ohnehin nachhaltiger werden möchte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Forderungen der Petition umgesetzt werden, hoch. (2) Lidl ist der größte Lebensmittelhändler Europas [6]. Wenn Lidl also die Verpackungen verbessert, wirkt sich das europaweit positiv aus. Es ist davon auszugehen, dass die anderen Supermarktketten aus Imagegründen irgendwann nachziehen. Quellen: [1] https://www.duh.de/getraenkekartons/ [2],[3] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/abfall-in-deutschland-die-muellberge-wachsen-weiter-15548309.html [4] https://www.lidl.de/de/lebensmittelverluste-und-verpackungen/s7375443 [5] https://www.lidl-nachhaltigkeit.de/nachhaltigkeitsbericht-20162017/nachhaltigkeit-bei-lidl/strategie-und-management/ [6] https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl--aldi-und-co--ranking-der-groessten-lebensmittelhaendler-europas-7955026.html
    84.010 von 100.000 Unterschriften
    Gestartet von Antje Naumburger
  • Burscheid: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede Alleinerziehende sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt (und das ihrer Kinder) zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, (Meine alte Arbeit konnte ich nach dem Elternjahr nicht weiterausführen. Die Arbeitszeiten waren nicht mit der Kinderbetreuung vereinbar, habe im Einzelhandel gearbeitet. Jetzt absolviere ich nochmal eine Ausbildung zur Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung; ich verkürze und bin Ende Januar/Februar fertig - der Termin der mündlichen Prüfung steht noch nicht fest) - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder (Ich selbst befinde mich in einer Ausbildung und um rechtzeitig in der Berufsschule sein zu können brauche ich eine Randbetreuung am Morgen. Mir fehlt nur eine halbe Stunde am Morgen! ) - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    64 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Yvonne Fabian
  • Fröndenberg und der Kreis Unna: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede Alleinerziehende sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief oder im persönlichem Gespräch mit Silke Löwner unter Telefon 02373-7571362.
    123 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Silke Löwner
  • Gütersloh: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede Alleinerziehende sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    112 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Iris Heyen
  • Kreis Warendorf: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede/r Alleinerziehende/r sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    37 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Judith Urban
  • Rheinberg: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede/r Alleinerziehende/r sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können um selbständig den Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    230 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Thomas von Thenen
  • Bochum: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede Alleinerziehende sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    583 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Ute Durchholz
  • Düsseldorf: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen
    Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede Alleinerziehende sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können und selbständig ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren: - Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können. - Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. - Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht. Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten: - einer Erwerbstätigkeit nachgehen, - eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, - Arbeit suchend sind, - sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder - Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten. Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück." Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief
    468 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Ute Zimmermann
  • Eine Flagge für die AQUARIUS
    Die MV AQUARIUS wird seit 2016 für SOS Mediterranee mit Unterstützung von MSF at Sea im zentralen Mittelmeerraum für SAR-Operationen eingesetzt. In diesem Zeitraum wurden in 230 Rettungseinsätzen 29.523 Menschen aus Seenot gerettet. In den letzten Monaten war die SAR-Misson der MV AQUARIUS Gegenstand gezielter politischer Manöver, die darauf abzielten, sie zu beenden. Innerhalb eines Monats wurde der MV AQUARIUS zweimal aufgrund von politischem Druck durch europäische Regierungen die Flagge entzogen: zuerst von Gibraltar, nun von Panama. Indem die MV AQUARIUS im Hafen festgehalten wird, werden weitere Menschen vor den Toren Europas sterben, viele ungesehen, während Europa seine Augen schließt. Wie wir gestern bei der gemeinsamen Pressekonferenz von SOS Mediterranee, Jasmund Shipping und Seebrücke Bremen erfahren haben, ist schon im Vorfeld sicher, dass die Frage nach einem deutschen Flaggenzertifikat für die MV AQUARIUS nicht den normalen administrativen Verlauf nehmen, sondern ein ministerialer Vorgang wird. Aus diesen Gründen fordern wir die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung dringend auf, die notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die MV AQUARIUS ihre lebensrettende Mission so bald wie möglich wieder aufnehmen kann, indem sie sich dafür einsetzen, dass sie eine neue weiße Flagge bekommt und wenn von Jasmund Shipping gewünscht, die deutsche. In den vergangenen Monaten haben die Besatzungen ziviler Rettungsschiffe und auch Helfer*innen an Land politische Entwicklungen im zentralen Mittelmeer erlebt, die mit internationalem und Seerecht unvereinbar sind. Zivile Rettungsboote sind in ihrer Mission verhindert. Die Verpflichtung, auf See zu helfen, wird nicht mehr eingehalten. Solidarität und Menschlichkeit werden sowohl auf See wie auch an Land kriminalisiert. Aus diesen Gründen fordern wir die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung nachdrücklich auf, die Verpflichtung zu respektieren, Menschen in Seenot zu helfen und Maßnahmen zur Kriminalisierung von Rettungskräften und humanitären Helfer*innen anzuprangern. Angesichts des Versagens der europäischen Staaten, auf die humanitäre Tragödie im zentralen Mittelmeer, auf der gefährlichsten Migrationsroute der Welt, zu reagieren, setzte die MV AQUARIUS ihre Rettungseinsätze neben anderen Rettungsschiffen fort. Rettungsmittel werden immer noch dringend benötigt, um denjenigen zu helfen, die ihr Leben riskieren, indem sie aus Libyen fliehen, wo ihre Rechte systematisch verletzt werden. Außerdem gibt es seit Juni kein operatives System mehr, um die Überlebenden in einem sicheren Hafen zu landen. Aus diesen Gründen fordern wir die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung nachdrücklich auf, ihre Verantwortung zu übernehmen, indem sie ein europäisches Rettungsmodell im Mittelmeerraum schaffen, einschließlich berechenbarer und nachhaltiger Regelungen für die Landung von Überlebenden in einem sicheren Hafen. Die Mitglieder des Deutschen Bundestags fordern wir auf, im Sinne der oben genannten Forderungen auf die Bundesregierung einzuwirken. Menschen sterben. Die MV AQUARIUS versucht mit Unterstützung der Zivilgesellschaft, sie zu retten. Unterstützen Sie uns, indem Sie diese Petition unterzeichnen, um uns zu helfen, die Werte der Menschlichkeit und der Solidarität auf See zu verteidigen. Danke!
    1.191 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Maier Picture
  • WEHR DICH!
    Am 27.09.2018 erreichte mich ein Schreiben der Bundeswehr. In Postkartenformat, mit dem typischen Bundeswehr Muster, was man aus der Werbung kennt. Statt „Mach, was wirklich zählt!“ steht auf der Postkarte mein Nachname. Es ist übergriffig genug, von der Bundeswehr eine Karte zu bekommen, in der ich angeworben werde. Doch meinen Namen in die Bundeswehrwerbung zu retuschieren, ist eine Verletzung meiner Würde. Auf der Rückseite der Karte steht folgender Text: „Bereit für den Dienst? Du in Uniform? Bei der Bundeswehr? Warum eigentlich nicht? Im freiwilligen Wehrdienst oder als Soldat/-in auf Zeit findest du deine Stärken und entwickelst dich persönlich weiter. Wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt und welche überraschenden Möglichkeiten sich auch in Zivil bieten, dann informiere dich unter: (...)“ Abgesehen davon, dass der Text wie eine Parodie auf sich selbst wirkt, wird der Beruf eines/r Soldat/-in komplett verharmlost. Durch die ersten beiden Fragen „Bereit für den Dienst?“ und „Du in Uniform“ wird die Aufmerksamkeit auf das absolut Oberflächliche gelegt, nämlich der Arbeitskleidung eines/r Soldat/-in. Dass es beim Wehrdienst nicht um das Outfit geht, ist eigentlich jedem bewusst. Die vierte Frage wird sehr rhetorisch gestellt, jedoch gibt es auf die Frage „Warum eigentlich nicht?“ genügend Antworten. Beispielsweise, weil Gewalt nur Gegengewalt erzeugt, oder weil wir immer noch den geltenden Artikel 4, Absatz 3 in unserem Grundgesetz stehen haben, der besagt, dass niemand zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden kann. Unter er Internetadresse der Bundeswehr steht kleingedruckt ein Datenschutzhinweis. Gemäß § 58c des Soldatengesetzes darf die Bundeswehr anscheinend meine Adresse und meinen Namen für Werbezwecke nutzen. Aber was steht wirklich in diesem Gesetz? „Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr darf die Daten nur dazu verwenden, Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften zu versenden.“ (§ 58c SG) Doch jetzt frage ich mich, wo genau sind jetzt die Informationen über Tätigkeiten der Streitkräfte? Wo sind überhaupt die Informationen auf der Merchandise Karte? Das Einzige, mit dem sich herausgeredet werden kann, ist die Internetadresse der Bundeswehr, die unter dem obigen Text steht. Halbwegs guten Willens bin ich nun auf diese Internetseite gegangen und habe versucht endlich herauszufinden, was man denn nun macht, außer eine Uniform anzuziehen. Auf der besagten Internetseite gibt es wenig Text, dafür aber viele Videos von Bundeswehrmitgliedern. Niemand sagt direkt, was letztendlich sein Job ist, aber ich höre sehr oft die Begriffe „Zusammenhalt“, „Selbstbewusstsein“, „über meine Grenzen gehen“, „viel fürs Leben lernen“ und „abwechslungsreich“. Außerdem fielen mir folgende Sätze im geschriebenen Text auf: „Über den Freiwilligen Wehrdienst hinaus kannst du dich in der Mannschaftslaufbahn auch langjährig verpflichten. Dein monatliches Gehalt ist deutlich höher als das von Freiwillig Wehrdienstleistenden.“ und „Auch ohne Waffe für Frieden und Freiheit kämpfen?“ In Anbetracht dessen, dass der Text minimal gehalten ist, die Hälfte aus Fragen besteht und ein weiterer Teil aus Phrasen wie: „Und erfährst viel über dich selbst und deine Talente.“ oder „Hier gehst du an deine Grenzen und mit gutem Beispiel voran. Mach, was wirklich zählt.“, fällt auf, dass anstatt Informationen über den tatsächlichen Beruf eines/r Soldat/-in lieber über das Gehalt berichtet wird. Denn bekanntlich zählt bei einem Job auch nur die Bezahlung. Der Satz „Auch ohne Waffe für Frieden und Freiheit kämpfen?“ setzt voraus, dass der Kampf mit Waffe zwangsläufig ein Kampf für Frieden und Freiheit sein muss. Das ist sehr Undifferenziert und sehr pauschal. Denn was ist schon Frieden und Freiheit? Und ich halte es für sehr paradox, von Frieden zu sprechen und es gleichzeitig zu unterstützen, andere Menschen zu töten. Auch Freiheit ist ein wenig widersprüchlich, wenn die Freiheit schon bei individueller Kleidung aufhört. Alles in allem ist die Website sowie die Postkarte schnell durchschaubare Propaganda. Das Wort „Information“ ist im Bezug darauf komplett falsch und daher ist auch die Werbekarte nicht gesetzlich vertretbar. Mit meinem Namen in ihrer Werbung, hat die Bundeswehr alleine meine Freiheit eingeschränkt, gegen sie zu sein. Sie hat meinen Namen instrumentalisiert und mich somit unfreiwilligerweise zu einem Teil von ihr gemacht. Hilf mit, dem Verteidigungsministerium Druck zu machen, dass der Bundeswehr verboten wird Minderjährigen ihre Propaganda zuzuschicken.
    128 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Lilith K
  • Irene bleibt! Hände weg von Morschenich!
    https://www.facebook.com/100001116451413/posts/1877711625609368/ https://www.sat1nrw.de/aktuell/frau-muss-wegen-rwe-rodungen-umziehen-187274/ https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/irene-gipp-ist-eine-der-letzten-im-braunkohle-dorf-am-hambacher-forst-57459242.bild.html#fromWall RWE muß menschlich werden, zur Menschlichkeit zurückfinden. Nach dem Urteil aus Münster kein business as usual. Das verbietet gerade in diesem Fall, die Menschlichkeit. RWE muss jetzt die Zeit nutzen, die Alternativen zur Braunkohleverfeuerung auszuloten. Zum Beispiel die Möglichkeit eines Gigawatt-Windkraftwerks auf der Sophienhöhe mit angeschlossenem Pumpspeicherwerk. Der Kohlestopp ist unausweichlich und muß jetzt eingeleitet werden.
    629 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Jan Henin
  • WINDRETTER werden und für Speicher stimmen
    Für den Erfolg der Energiewende muss die Regierung eine intelligente Regelung für die Nutzung von erneuerbarem Strom, der nicht mehr ins öffentliche Netz passt, finden – und das sektorenübergreifend auch für Wärme und Mobilität. Mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) wollte der Gesetzesgeber Investitionen in Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen fördern. Das ist gelungen. Allerdings schreibt dieses Gesetz auch eine feste Vergütung für den Strom vor, der wegen Abregelung gar nicht produziert wurde. Refinanziert wird diese Vergütung durch alle Verbraucher. Hinzukommt, dass Energiespeicher, die diesen Strom retten könnten, mit diversen Abgaben und Entgelten belegt werden. Deshalb bietet die aktuelle Gesetzeslage keine Anreize für eine sinnvolle Nutzung von nicht bedarfsgerecht erzeugten Strom. Dieser könnte aber vielfältig, z.B. in elektrischen Fahrzeugen, zur Erzeugung von Wärme oder natürlich für eine spätere, sinnvolle Nutzung zum Einsatz kommen. Alleine im letzten Jahr hätte der abgeschaltete Strom fast 3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent einsparen können. Mehr Infos hier: www.windretter.info
    4.132 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Sybille Riepe Picture