• STEUER GERECHTIGKEIT
    Vorhaben der EU-Kommission ist, das sogenannte Country-by-Country-Reporting öffentlich zu machen. Mit dieser länderspezifischen Berichterstattung sind Unternehmen verpflichtet, den Behörden Daten zum Umsatz, Gewinn und zu Steuerzahlungen aufgeschlüsselt nach Staaten vorzulegen. Das soll den Finanzämtern ermöglichen, Firmen dort zu besteuern, wo der Gewinn erwirtschaftet wird. Die Bundesregierung lehnt aber den Vorschlag der EU-Kommission ab, dass Steuerinformationen zugänglich gemacht werden. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuertransparenz-eu-country-by-country-reporting-1.4339940 Die Bundesregierung muss dem Vorschlag der EU-Kommission zustimmen.
    121 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Werner Stark
  • LAHR sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    405 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Jochen Walter
  • Flächenfraß in Wiesbaden stoppen
    Nicht nur das Ostfeld ist betroffen, ebenfalls ist die Bebauung des Wäldchens an der HSK, die Bebauung des Osthafens in Schierstein, die Perspektivfläche West, die Hammermühle und viele andere Projekte geplant. Die Folge von steigender Flächenversiegelung ist, dass Regenwasser kaum in den Erdboden gelangen kann. Der Grundwasserspiegel sinkt langfristig, dagegen können Überschwemmungen deutlich heftiger ausfallen. Tiere und Pflanzen trifft die Versiegelung der Naturflächen besonders hart. Für ganze Arten kann der Verlust ihrer Lebensräume das Aus bedeuten. Flächen sind endlich auf dieser Welt und wir wollen nicht auf einem Betonklotz wohnen. Bitte helfen Sie mit, dass wir Gehör bei der Stadt Wiesbaden erhalten und unterschreiben Sie. Dieser Bauwahn muss gestoppt werden und die vorhandenen, bereits versiegelten Flächen, wie leerstehende Häuser oder Bürogebäude, müssen besser genutzt werden. Vielen Dank, Workers4Future WiMz / Klimaliste Wiesbaden
    1.047 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Tatjana Lieser
  • Aufarbeitung, Hilfe und Entschädigung für die Opfer sexueller Gewalt in der Kirche!
    Nur wer die Verbrechen und Versäumnisse der Vergangenheit aufarbeitet, tut das notwendige, um Kinder heute besser zu schützen. Wie diese umfassende Aufarbeitung der zumeist verjähren Verbrechen an Kindern und Jugendlichen im Kontext der katholischen Kirche aber auch anderer Kirchen und Institutionen sichergestellt werden kann, wie den tausenden Opfern Hilfe zugänglich gemacht wird und die Entschädigung für das institutionelle Versagen der Amtsträger in der Kirche erfolgt, ist jedoch bis heute nicht geklärt. Eine Wahrheits- und Gerechtigkeitskommission auf gesetzlicher Basis wäre ein Weg, den andere Staaten, bereits gegangen sind. Nach der Aufdeckung des sog. Missbrauchsskandals 2010 hat die Politik einen Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch eingerichtet, doch sich danach an die Seitenlinie begeben. Trotz der Einrichtung der Stelle eines Missbrauchsbeauftragten, einer untergesetzlichen Aufarbeitungskommission seit 2016 sowie einer wissenschaftlichen Untersuchung (MHG-Studie 2018) sind so bis heute die Verantwortlichkeiten für die tausenden von Missbrauchsverbrechen an Kindern und Jugendlichen nicht wirklich geklärt. Für Aktenzugang, Zeugenvernehmung, Veröffentlichung von Ergebnissen usw. gibt es keine gesetzliche Grundlage, was oft zu Konflikten etwa um den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte von Beschuldigten in solchen Aufarbeitungsprojekten führt. Vor allem aber warten die Opfer seit nunmehr zehn Jahren auf eine angemessene Entschädigung nicht nur für die an ihnen begangenen Missbrauchsverbrechen, sondern für die systematische Verdunkelung dieser Taten und den Schutz der Täter. Kinder wurden oft fahrlässig in Gefahr gebracht, weil Täter nur versetzt wurden. Mit der Bewältigung der Folgen des erlittenen sexuellen Missbrauchs wurden die Opfer allein gelassen, weil die Verbrechen von den Vorgesetzten der Täter nicht aufgedeckt, sondern vielmehr vertuscht und verheimlicht wurden. Damit wurde den Opfern vielfach der Weg zu Hilfe und therapeutischer Bearbeitung ihrer Traumata erschwert. Mit symbolischen Anerkennungszahlungen wie sie die Kirche immer wieder anbietet, ist vielen Betroffenen nicht geholfen. Eine angemessene Entschädigung sollte sich an den von einer unabhängigen Arbeitsgruppe unter Mitwirkung von Expertinnen und Experten, darunter auch Betroffene, im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erarbeiteten Empfehlungen vom September 2019 orientieren. Es darf dabei keine erneute traumatisierende Belastung der Opfer geben und auch keine Demütigung durch einseitig verordnete symbolische Beträge. Das Parlament sollte sich an die Seite der Betroffenen stellen und als „ehrlicher Makler“ einen Ausgleich suchen. Die Betroffenen haben ein Recht auf Aufklärung und auf Entschädigung. Sie brauchen auch in Zukunft Hilfe, Beratung und Unterstützung. Ein „Opfergenesungswerk“, das dauerhaft einen Beitrag für die Gesundung der Opfer leistet, könnte beispielgebend für den Umgang auch mit anderen Opfergruppen in unserer Gesellschaft werden. http://www.eckiger-tisch.de/ https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/ http://www.betroffeneninitiative-hildesheim.de/ http://www.selbsthilfe-missbrauch-muenster.de/ https://www.selbsthilfe-rhede.de/ http://initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de/ https://missbit.de/ https://www.albertinum-gerolstein.de/ https://www.betroffeneninitiative-sueddeutschland.de/ http://do-bo-berlin.de/
    28.923 von 30.000 Unterschriften
    Gestartet von Eckiger Tisch e.V. Picture
  • Vogtlandkreis sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihrer Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    145 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Julia Gogolewska
  • Zwickau sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    50 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Kirstin Zimmermann
  • Keine neue Bundesstraße auf Kosten von Natur und Mensch! Nein zur B215n!
    Wir fordern den Stopp der Planungen für die Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen und zeitgerechte und zukunftsorientierte Verkehrslösungen für Nienburg. Bis zum Jahr 2027 möchten das Land Niedersachsen und der Bund eine inzwischen 50 Jahre alte Trassenführung für die Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen umsetzen. Durch eine dreispurige Führung mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100km/h zielt das Vorhaben vor allem darauf ab, den Verkehrsablauf und die Verkehrsqualität des Autoverkehrs zu verbessern. Dabei müssten der Bund und das Land den Autoverkehr überall zügig reduzieren – wenn sie die von der Bundesregierung beschlossenen Ziele in Sachen Klimaschutz und das Pariser Abkommen einhalten wollen. Die geplante Trassenführung nimmt riesige Flächen in Anspruch und greift massiv in Landschaft und Umwelt ein - mit erheblichen Nachteilen für Mensch und Natur. Das betroffene Gebiet verfügt aufgrund seiner vielfältigen naturräumlichen Struktur aus Wald, Hecken, Offenland und Feuchtgebiete über eine hohe Artenvielfalt. Bereits im Rahmen des im Jahre 2005 abgeschlossenen Raumordnungsverfahrens wurden zahlreiche landesweit und bundesweit bestandsgefährdete Tierarten nachgewiesen. Ausdrücklich genannt wurden die Arten Rotmilan, Heidelerche und Neuntöter, die gemäß Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie besonders geschützt sind. Seitdem konnte eine Vielzahl weiterer bestandsgefährdeter Arten, darunter streng geschützte Arten wie Eisvogel und Kranich, in den betroffenen Bereichen beobachtet werden. Einige Bereiche, die von der Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen betroffen sind, stellen nach Feststellungen des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Bereiche mit hohem Kohlenstoffgehalt dar. Der Erhalt von organischen Böden in ihrer Funktion als Kohlenstoffspeicher stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar, weshalb der Bau einer neuen Bundesstraße in diesem Gebiet auch aus diesem Grund zusätzliche Nachteile für den Klimaschutz mit sich bringt. Der immense Flächenverbrauch schadet der Bodenqualität und führt dazu, dass in einem großflächigen Bereich die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens erheblich verringert wird. Die betroffenen Gebiete zu verdichten und ihnen damit ihre natürliche Funktion als Hochwasserschutz zu nehmen, kann in Zeiten immer extremerer Wetterphänomene nur als im höchsten Maße unverantwortlich bezeichnet werden. Durch die Trassenführung wird darüber hinaus neben einem für die Stadt Nienburg bedeutsamen Naherholungsgebiet auch das im Jahr 1151 erstmals urkundlich erwähnte Bodendenkmal Wölper Burg beeinträchtigt. Die Festlegung der Trassenführung basiert auf Daten und Stellungnahmen, die im Zeitraum zwischen dem Jahr 2000 und 2004 erhoben wurden und damit in keiner Weise den heutigen Gegebenheiten entsprechen. Das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens war nur 5 Jahre, also bis 2009, gültig. Der niedersächsische Gesetzgeber hat durch die Neuregelung des Raumordnungsgesetzes im Jahr 2019 zum Ausdruck gebracht, dass das Ergebnis eines Raumordnungsverfahrens nach diesem Zeitraum in der Regel nicht mehr den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten entspricht. Das Raumordnungsverfahren für die Verlegung der B215 zwischen Nienburg und Rohrsen war mehr als 14 Jahre alt, weshalb die im Raumordnungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse in keiner Weise mehr belastbar sind. Statt nach einem solch langen Zeitraum die Gelegenheit zu nutzen, alternative klima- und umweltfreundliche Trassenführungen mit einem geringeren Flächenverbrauch zu prüfen, wurde von der Durchführung eines neuen Raumordnungsverfahrens abgesehen und damit de facto der Planungsstand aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zementiert. Die geplante Umgehungsvariante soll die bisher belasteten Wohngebiete entlang der Verdener Landstraße entlasten. Doch mit der geplanten Umgehung werden die Probleme nicht gelöst, zumal schon in den Planungen nur von einer Entlastungswirkung von ca. 5.000 Kfz pro Tag bei einer Gesamtbelastung von 16.000 Kfz pro Tag ausgegangen wird. Hier zeigt sich, dass nur andere Maßnahmen zu einer nachhaltigen Entlastung der betroffenen Straßen führen werden, z.B Ausbau und Nutzung vorhandener Straßen in Verbindung mit attraktiv gestalteter öffentlicher Verkehrs- und Bahnkonzepte. Inzwischen weiß man, dass breitere und neue Straßen zu mehr Verkehr führen, weshalb mit einer Zunahme vor allem des Fernschwerlastverkehrs auf der Verbindungsroute zwischen NRW und Bremen bzw. Hamburg zu rechnen ist, die zusätzlich durch die vorgelagerten – nicht für Schwerlastverkehr ausgelegten – Ortsdurchfahrten ab den Autobahnen (A7 / A27) - in hohem Maße belastet werden. Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten! LuNE - Bürgerinitiative „Gegen Lärm und für Natuschutz in Erichshagen Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auf www.buerger-lune.de oder Instagram
    1.529 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Sören Hage
  • Gebt die Impfstoffpatente frei!
    Wir alle haben ein Recht auf Gesundheit. In einer Pandemie sollten Forschung und Technologien auf einer breiten Ebene schnell und weltweit miteinander geteilt werden. Ein privates Unternehmen sollte nicht die Macht haben zu entscheiden, wer Zugang zu Behandlungen oder Impfstoffen hat und zu welchem Preis. Patente geben einem einzigen Unternehmen die Monopolkontrolle über wesentliche pharmazeutische Produkte. Dies begrenzt ihre Verfügbarkeit und erhöht ihre Kosten für diejenigen, die sie brauchen. Die SteuerzahlerInnen haben für die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen gezahlt. Was von den BürgerInnen bezahlt wurde, sollte auch in den Händen der BürgerInnen bleiben. Wir können nicht zulassen, dass große Pharmaunternehmen wichtige Gesundheitstechnologien privatisieren, die mit öffentlichen Mitteln entwickelt wurden. Entwicklung und Produktion von Impfstoffen sollten in der aktuellen Krise zügig entkoppelt werden. Dazu müssen die Impfstofflizenzen gegen eine großzügige Vergütung in ein Gemeingut überführt und die Produktion marktwirtschaftlich organisiert werden. Das wäre kein unzulässiger Markteingriff. Im Gegenteil: Es geht gerade darum, die Möglichkeiten des Marktes bei der Impfstoffproduktion voll auszuschöpfen. Es würde also auf mehr Markt, nicht weniger, hinauslaufen. Der eigentliche Markteingriff sind Lizenzen und Patentschutz. Auch der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt eindringlich: «Die Welt steht am Rand eines katastrophalen moralischen Versagens»: Während in den wohlhabenden Staaten die Impfkampagnen gegen das Coronavirus auf Hochtouren laufen, ist die Zahl der gespritzten Dosen in ärmeren Ländern verschwindend gering. Die Freigabe von Patenten könnte nicht nur in Europa, sondern auch international die Verfügbarkeit von Impfstoffen drastisch erhöhen. Für einen Kontinent, der so sehr vom internationalen Austausch lebt wie Europa, sollte das eine strategische Priorität sein. Das Lizenzmodell ist kurzfristig wirtschaftlich ineffizient. In normalen Zeiten akzeptieren wir das, weil es Anreize für Forschung und Entwicklung schafft. In der jetzigen Krise jedoch geht es um die Gesundheit von Milliarden Menschen. Jede Verzögerung richtet weiteren wirtschaftlichen und sozialen Schaden an. In dieser Situation ist das unflexible Lizenzmodell schlicht inakzeptabel. Quellen: https://noprofitonpandemic.eu/de/ https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2021-02/51941307-who-chef-tedros-appelliert-an-reiche-laender-gebt-impfstoff-ab-016.htm https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/coronavirus-impfstoff-produktion-astrazeneca-eu-kommission-lizenzmodell https://taz.de/Corona-und-die-Vereinten-Nationen/!5750316/
    2.756 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Red Kerif
  • Wahlkreis Görlitz sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    +++ UPDATE vom 29.04.2021: Das Bundesverfassungsgericht stuft das alte Klimaschutzgesetz als "teilweise verfassungswidrig" ein, weil es die Freiheitsrechte künftiger Generationen nicht genug schützt. Das stärkt die Forderungen in unserer Petition sehr! Unsere Erfolgschancen auf echte 1,5-Grad-Politik steigen - wenn wir für unseren Wahlkreise noch lauter werden. Jetzt unterschreiben! +++ Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Das geht nur mit echter 1,5-Grad-Politik. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis Görlitz will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft In einer früheren Version dieser Petition waren Folgeschäden jeder Tonne CO₂ nach Berechnungen des UBA mit mindestens 180 Euro angegeben. Am 21.12.2020 veröffentlichte das UBA die aktualisierte Zahl von 195 Euro. - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    327 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Juliane Göbel Picture
  • Schluss mit dem Corona-Klausuren-Chaos an der RWTH!
    --- English version below --- Studierende sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Die Kontaktbeschränkungen schwächen das für den Studienerfolg so wichtige soziale Netz, die Studienfinanzierung steht häufig auf Grund der Schließung der Gastronomie und weiteren Bereichen auf der Kippe und der Ausgleich zum harten Studientag fehlt. In Anbetracht dessen ist es essentiell, dass die Hochschulen größte Anstrengungen unternehmen, um zumindest die Rahmenbedingungen des Studiums zu verbessern. Während einige Hochschulen, beispielsweise die FH Aachen und die KatHo hier schon im Sommersemester gute Arbeit geleistet haben, schafft es die RWTH auch im Wintersemester nicht, ihrem elitären Anspruch gerecht zu werden. Um den Studierenden Planungssicherheit zu geben, ist es wichtig, dass Klausuren langfristig geplant werden. Dazu gehört es, dass Präsenzklausuren langfristig abgesagt werden. Die Möglichkeit einer kurzfristigen Absage wirkt für viele Studierende sehr demotivierend, denn wer möchte schon für eine Klausur lernen, die eventuell abgesagt wird? Darüber hinaus bedeutet eine kurzfristige Absage, dass die Klausur auf einen Termin Monate später verschoben wird und dann erneut gelernt werden muss. Die dafür benötigte Zeit fehlt dann häufig an anderer Stelle, zum Beispiel in einem Job, der die Studienfinanzierung sicherstellt. Idealerweise sollten sogar alle Klausuren online angeboten werden, da nur so eine wirkliche Planbarkeit sichergestellt werden kann und da auch nur so Studierende, die aufgrund von Reisebeschränkungen in ihrem Heimatland festsitzen, an Klausuren teilnehmen können. Für Online-Klausuren müssen darüber hinaus spezielle Rahmenbedingungen gelten. Vor allem die von der RWTH geplante Online-Klausuren mit umfassender Überwachung durch eine Webcam halten wir für sehr problematisch. Zum Einen stellt dies einen großen Eingriff in die Privatsphäre dar, insbesondere in großen Klausuren bekommt eine unübersichtliche Zahl an unbekannten Menschen einen Einblick in das eigene Zimmer. Zum Anderen werden Studierende von Prüfungen ausgeschlossen, die keine ausreichende Infrastruktur, z.B. eine Webcam und einen schnellen Internetanschluss, besitzen. Um auch Studierenden mit schlechter Infrastruktur die Teilnahme an Prüfungen zu ermöglichen, muss die RWTH Prüfungsplätze in der Universität sowie auf formlosen Antrag Laptops anbieten. Auch bei der Planung der kommenden Semester muss die RWTH mit anderen Hochschulen gleichziehen. Es ist für die Studierenden sehr wichtig, schon im Voraus zu wissen, ob die kommenden Semester wieder digital stattfinden werden, da das Online-Semester für viele Studierende ein großes Hindernis für den Studienerfolg darstellt. Planungssicherheit würde den Studierenden ermöglichen, ihre Zeit mit anderen Projekten effizienter und sinnvoll zu nutzen. Auch ist diese Information für die Wahl des Wohnorts notwendig. Schlussendlich muss sich die RWTH auch mit anderen Prüfungsformaten beschäftigen. Module, in denen Abgaben gemacht und bewertet werden, sollten Studierenden auch bei Ausfall der Klausur als bestanden werten lassen können, da eine Überprüfung der Kenntnisse der Lerninhalte ja schon während dem Semester vorgenommen wurde. Gegebenenfalls ließe sich dieses Format auch auf weitere Veranstaltungen übertragen. Hier ist es höchste Zeit, dass die RWTH sich diesem Thema annimmt. Uns Studierenden ist der Erfolg im Studium sehr wichtig. Genau deshalb ist es an der Zeit, das Corona-Klausuren-Chaos an der RWTH endlich zu beenden! --- English version --- Students are particularly affected by the corona pandemic. The contact restrictions weaken the social network that is so important for academic success, the financing of studies is often on the line due to the closure of gastronomy and other areas, and the balance to the hard everyday study life is missing. Considering this, the universities must make every effort to at least improve the general conditions for studying. While some universities, for example, the FH Aachen and the KatHo, have already done a good job in this regard during the last summer semester, the RWTH is still not able to live up to its elitist claim in the current winter semester. To give students some security for planning, examinations must be planned for the long term. This includes that in-person exams are canceled in the long term. The possibility of a cancellation at short notice has a very demotivating effect on many students, because who wants to study for an exam that might be canceled? Furthermore, a cancellation at short notice means that the exam is postponed to a date months later and then has to be studied again. The time needed for this is then often lacking elsewhere, for example in a job that ensures the financing of studies. Ideally, all exams should even be offered online, as this is the only way to ensure that students can plan ahead and also the only way that students who are stuck in their home countries due to travel restrictions can take part in exams. Furthermore, special conditions must apply to online exams. In particular, we consider the online exams using extensive monitoring by a webcam to be very problematic. On one hand, this represents a major invasion of privacy, especially in large exams where a large number of unknown people get a glimpse into one's private space. On the other hand, students who do not have sufficient infrastructure, e.g. a webcam and a fast Internet connection, are excluded from exams. To enable students with poor infrastructure to take part in exams, RWTH must offer exam places at the university as well as notebooks upon informal request. ... continuation in comments
    1.959 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Samuel Krämer
  • Gleiche Chancen für alle Schüler*innen in Baden-Württemberg
    Es beginnt wieder die Zeit der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen. Hierbei können Altklausuren eine entscheidende Rolle spielen, da sie einen realistischen Eindruck vermitteln, wie eine Prüfung abläuft und was es zu beachten gibt. Daher greifen viele Schüler*innen zu teuren Vorbereitungsbüchern, welche die alten Aufgaben mit Lösungen veröffentlichen. So ein Buch kostet oftmals 15€, was bei mehreren Prüfungen sehr schnell teuer wird. [1] Die Verlage, welche die Prüfungen veröffentlichen, bereichern sich an der Leistung von Lehrer*innen, welche die Aufgaben erarbeiten müssen. Wir alle finanzieren die Erstellung der Aufgaben durch unsere Steuermittel und müssen dann bezahlen, um damit zu lernen. Das kann nicht richtig sein! Ein Verlag hatte die Idee, dass Kultusministerien Schullizenzen kaufen könnten. So sollte Schüler*innen geholfen werden, welche sich die Bücher nicht leisten können. Anstatt ein zweites mal Geld in diese Aufgaben zu stecken, sollten die Ministerien ihre eigenen Aufgaben einfach selbst veröffentlichen. Damit wäre am besten geholfen. [2] Das deutsche Bildungssystem kommt im OECD-Vergleich nicht gut weg. Die Chancen auf gute Bildung sind stark abhängig vom Einkommen der Eltern. Das kann gerade mit Blick auf diese Situation gut beobachtet werden. Wer nicht viel Geld hat, kann sich keine realistische Prüfungsvorbereitung leisten und schneidet somit schlechter ab. Solange die Altklausuren jedoch kaum einsehbar sind, ist es nur schwer möglich diese Ungerechtigkeiten abzubauen. Bildung darf aber niemals eine Frage der finanziellen Situation sein. Daher müssen alle zentralen Altklausuren leicht zugänglich veröffentlicht werden. [3] Gemäß dem Motto “öffentliches Geld, öffentliches Gut” müssen die Prüfungsaufgaben endlich kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. In diesem System werden zugunsten der Profite von einzelnen Verlagen Schüler*innen absichtlich fallen gelassen und ihnen der Zugang zu vielen Berufen und Chancen im Leben verwehrt. Das kann so nicht bleiben. Frau Eisenmann darf sich nicht zum Spielball von Kapital und Konzernen machen, sondern sollte, als Bildungsministerin, Politik für Schüler*innen machen. Dazu gehört es, Bildungschancen für alle zu schaffen und die Altklausuren endlich leicht zugänglich zu veröffentlichen. Einige Bundesländer, wie Niedersachsen [4] und Bremen [5], sind schon deutlich weiter. Sie stellen die Altklausuren im Netz kostenlos zur Verfügung. Und auch andere Länder machen sich Gedanken. Schleswig-Holstein zeigt Ambitionen, die Aufgaben zu veröffentlichen, und Thüringen und Brandenburg arbeiten an der rechtlichen Umsetzung. Das alles zeigt, dass es Möglichkeiten zur Veröffentlichung gibt, und dass Frau Eisenmann endlich den Anstoß dazu geben muss. Gerade ein großes Bundesland wie Baden-Württemberg darf bei einem so wichtigen Thema wie der Bildung kein Schlusslicht sein und muss mit gutem Beispiel vorangehen. Quellen: [1]: https://www.stark-verlag.de/schueler/schuelerprodukte/abiturprufung-baden-wurttemberg-mathematik-m-cd-rom [2]: https://netzpolitik.org/2021/fragdenstaat-und-wikimedia-deutschland-fordern-veroeffentlichung-von-abschlusspruefungen/ [3]: https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/12727.pdf [4]: https://www.iqb.hu-berlin.de/abitur/ [5]: https://bildung.bremen.de/pruefungsunterlagen-226880
    2.425 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Fabian Wilmes
  • Schluss mit der Tierquälerei beim "Dschungelcamp"
    Genauso lange wie die Sendung, die auf Niedrig-Niveau unterhalten möchte, gibt es auch Diskussionen über den Umgang mit lebenden Tieren in der Sendung. In sogenannten "Dschungelprüfungen" werden Reptilien, Vögel, Spinnentiere, Avertebraten und auch Säugetiere als Staffage, Dekoration oder „Angstmacher“ benutzt, um Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen zu ekeln, zu entsetzen oder auch zu ängstigen. Natürlich sind diejenigen, die darunter leiden, die Tiere, und nicht die zum Teil hochbezahlten „Prominenten“, die freiwillig an solchen Spielen teilnehmen. Tierschützer schlagen seit Jahren Alarm, bisher jedoch ohne Erfolg. Laut der Tierschutzorganisation PETA kommen während der Sendung Jahr für Jahr hunderte Tiere zu Tode. Bisher leider ohne Folgen. Jedes Jahr werden die Mitarbeiter der Auffangstation für Reptilien von besorgten Tierliebhabern und –besitzern gebeten, doch etwas gegen diese unsagbaren Missstände zu unternehmen. Und jedes Jahr mussten wir entgegnen, dass wir aufgrund des Drehortes Australien und dem dort völlig anders gehandhabten Tierschutzes nichts unternehmen können. 2021 wird diese „Unterhaltungssendung“ pandemiebedingt allerdings in einem Studio in Deutschland gedreht. Schon in der ersten Folge konnte man erkennen, dass in einer der Prüfungen verschiedene Tiere unter massiven Stress gesetzt wurden – darunter Kaimane, kleine Würgeschlangen und Wasseragamen. Die Tiere wurden in wassergefüllte Behälter gesetzt, und die „Prominenten“ mussten in selbige steigen um Fingerübungen zu absolvieren. Für die Reptilien gab es keinerlei Möglichkeit, sich festzuhalten, zu verstecken, oder gar das Wasser zu verlassen. Die hektischen Bewegungen und das Geschrei der Teilnehmer, die Beengtheit der Behälter, keine Fluchtmöglichkeit…all das stresst die Tiere sichtlich. Bei sehr genauem Hinsehen fällt auf, dass nach einer Weile eine der Wasseragamen reglos auf dem Rücken liegend auf der Wasseroberfläche treibt. Im restlichen Zusammenschnitt des „Spiels“ ist die Agame dann nicht mehr zu sehen (unter diesem offiziellen RTL-Link gut zu erkennen, Minute 3:14: https://www.youtube.com/watch?v=p8LqDRcfZf0) Aufgrund der Bilder haben wir uns mit anderen Tierschutzorganisationen koordiniert und haben zusammen mit Deutschen Tierschutzbund (LV Bayern) Anzeige erstattet. Aufgrund des Drehortes Köln ist das Umweltministerium NRW und damit Umweltministerin Ursula Heinen-Esser nun in der Pflicht, die Vorgänge aufzuklären und diese Tierquälerei sofort zu stoppen!
    1.053 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Auffangstation für Reptilien