• Liebe Gewerkschaft, bitte Klimaschutz ernst nehmen
    Gewerkschaften haben die wichtige Aufgabe, Arbeitnehmer zu schützen. Eine andere Sache ist es allerdings, die Politik unter Druck zu setzen, damit Betriebe weitergeführt werden, die die Allgemeinheit stark schädigen, und dies nur, um für eine kleine Gruppe von Arbeitnehmern Arbeitsplätze zu erhalten. Das trifft auf Kohleabbau und -kraftwerke zu. Beide heizen massiv den Klimawandel an. Die Klimakatastrophen betreffen besonders Arbeiter und arme Menschen auf der ganzen Welt. Wissenschaftler warnen, dass wir nur wenige Jahre Zeit haben, um den CO2 Ausstoss massiv zu senken und unter den kritischen 1.5 Grad Erwärmung zu bleiben. Dafür müssen wir unsere Energieversorgung zügig umstellen. Trotzdem setzt die IG BCE vor allem die SPD unter Druck, die Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen. Damit gewichtet Sie die Arbeitsplätze von wenigen höher als die Sicherheit von Milliarden Menschen weltweit. Deutschland war Vorbild für die Welt, denn wir haben gezeigt, dass ein schneller Aufbau der Erneuerbaren möglich ist. Nun können wir auch beweisen, dass der Abbau von schädlichen Technologien sozialverträglich machbar ist. Die IG BCE könnte das Zünglein an der Waage sein, damit SPD und CDU den Klimaschutz auch in einer GroKo ernst nehmen. Wir fordern daher ein klares Bekenntnis zum schnellen Kohleausstieg. DANKE für eure Unterschrift rechts oben. Jede Unterschrift zählt !! Idealerweise schreibt jeder selber ein Mail an seinen BezirksleiterIn. Text und Adressen findet ihr unter NEUIGKEITEN unten.
    629 von 800 Unterschriften
    Gestartet von fossil-free Kohleausstieg
  • Sofortige Freisprechung von Mesale Tolu
    Mesale Tolu war bis 2006 Schülerin an unserem Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm. Wir Lehrer schätzten sie als eine nachdenkliche und engagierte Schülerin und sind sehr betroffen über ihre Inhaftierung. Ihre Zivilcourage und ihr jetziges Eintreten für Freiheit und Demokratie entspricht auch unserem Wertekanon und unseren schulischen Bildungszielen. Mesale Tolu hat als Journalistin in Istanbul für eine regierungskritische Organisation gearbeitet. Sie setzt sich für Menschen- und Frauenrechte in der Türkei ein. Alle ihre Aktivitäten geschahen in nicht verbotenen Organisationen oder Veranstaltungen. Nun wird ihr, wie so vielen anderen Journalisten, Mitgliedschaft in einer terroristischen Gruppe vorgeworfen. Dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage, Mesale Tolu hat kein Unrecht begangen. Es geht um das Recht der freien Meinungsäußerung, um freien Journalismus. Am 18. 12. 2017 war ihre zweite Gerichtsverhandlung. Wir fordern ihre sofortige Freisprechung und die Einstellung des Verfahrens.
    112.201 von 200.000 Unterschriften
  • Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffenverbot!
    US-Präsident Donald Trump gefährdet das Atom-Abkommen mit dem Iran und droht Nordkorea mit der „totalen Vernichtung“. Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un wiederum rüstet auf und zündet eigene Atombomben. Zwei Regierungschefs nehmen damit die ganze Welt in Geiselhaft: Die Gefahr eines Atomkriegs ist so hoch wie schon lange nicht mehr. Solange es Atomwaffen gibt, bedroht die nukleare Abschreckung gekoppelt mit irrationalem Verhalten von Politikern die gesamte Menschheit. Gleiches gilt für mögliche Irrtümer über einen vermeintlichen Angriff des Gegners. Deshalb gehören Atomwaffen geächtet und abgeschafft. Im Juli 2017 haben bei den Vereinten Nationen 122 Staaten einen Verbotsvertrag beschlossen. Die Bundesregierung spricht zwar gerne vom Ziel einer atomwaffenfreien Welt, doch wenn es konkret wird, beugt sie sich dem Druck der USA und boykottiert dieses wichtige Abkommen. Mehr noch: mit der Modernisierung des US-Atomwaffenarsenals in Büchel (Rheinland-Pfalz) steckt Deutschland mitten drin in der nuklearen Aufrüstungsspirale der USA. Die Regierung muss diese Doppelmoral beenden! Der Vertrag erklärt den Einsatz und die Drohung mit Atomwaffen für absolut inakzeptabel. Gleichzeitig enthält er ganz konkrete Vorgaben und Kontrollmaßnahmen: Wenn Deutschland beitritt, müssen beispielsweise die US-Atomwaffen aus Büchel abgezogen werden und Bundeswehrsoldaten dürfen nicht mehr den Abwurf dieser Bomben üben. Wollen wir Abrüstung, so dürfen wir nicht auf die Atommächte warten. Wenn Deutschland als wichtiger NATO-Staat dem Verbot beitritt, kann das der Durchbruch sein und weitere Länder werden folgen. Wenn Deutschland jedoch weiter blockiert, stützt das die Eskalationspolitik von Donald Trump und Kim Jong-Un. Die Bundesrepublik muss sich daher von der Atomwaffenpolitik der USA emanzipieren und das Völkerrecht stärken. Das Nobelpreiskomitee sieht in dem Atomwaffenverbot eine historische Chance und würdigt daher den Einsatz der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) mit dem Friedensnobelpreis. Die neue Bundesregierung hat die Gelegenheit, einen Wandel in der Nuklearpolitik einzuleiten und sich für das Verbot und gegen Atomwaffen in Deutschland einzusetzen. ***** Dies ist eine Aktion von ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen), IPPNW Deutschland (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) und der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“, in Kooperation mit dem Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen“. Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem Verbotsvertrag: http://bit.ly/2iv231Q Vollständiger Vertragstext (pdf): http://bit.ly/2yKsTr8
    102.499 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Xanthe Hall Picture
  • CO2 Betäubung ist gesetzwidrig
    Viele Menschen in Deutschland wissen nicht, dass Schlachttiere so in ihrem Land betäubt werden. Das Tier hat weder Schmerzen noch leiden, so stellen sie sich eine Betäubung vor. CO2 Betäubung ist genau das Gegenteil. Diese Betäubungsmethode ist die schlimmste tierquälerische Praxis am Schlachttier und nicht nur für Vegetarier und Veganer, sondern auch für Fleisch-Konsumenten kaum zu ertragen. Kohlenstoffdioxid verursacht bei den Tieren ein grausames Erstickungsgefühl. Sie schreien laut, überschlagen sich und versuchen verzweifelt dem Gas aus den Gondeln zu entkommen. Diese Qual dauert ca. 20 Sekunden bis endlich die Bewusstlosigkeit eintritt. Das ist eine Ewigkeit , wenn man um Luft ringt. Die schrillen Schreie und das Leiden der Tiere sind erschütternd.[2] Aufnahmen aus einer CO2 Grube wurden auf einem Tierärzte-Kongress gezeigt - mit heftigen Reaktionen: die anwesenden Tierärzte waren entsetzt! [1] Es gibt Alternativen. Quelle: [1] Video ARD Tagesthemen - Besser Schlachten mit Helium Edelgas: https://m.youtube.com/watch?v=vVfUAL7R_Yk [2] Video - grausames ersticken in der CO2 Grube, Höllenqualen für Schweine: https://m.youtube.com/watch?v=QimwUmvF6aQ Was Sie noch tun können: Kaufen Sie kein Fleisch (auch Biofleisch) von Tieren, die mit CO2 betäubt wurden. Diese Methode wird vor allem an großen Schlachthöfen angewandt. Lassen Sie sich beim Fleischer den Schlachthof nennen und fragen Sie dort nach. Oder verlangen Sie vom Fleischer beharrlich, dass er sich nach der Art der Betäubung erkundigt.
    1.013 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Carola Laars-Higl
  • Benennung von Stürmen & Orkanen nach Unternehmen, die Klimaschutz behindern
    Das Klimaschutz wichtig ist, streitet inzwischen kein vernünftiger Mensch mehr ab. Es sind dringend Maßnahmen nötig, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Einzelne Personen, aber insbesondere Unternehmen sabotieren seit Jahren wirksame Maßnahmen und Beschlüsse zum Klimaschutz um des Profites willen. Es ist an der Zeit diese Akteure an die Öffentlichkeit zu zerren und deren Namen mit der Zerstörungsgewalt von Stürmen und Orkanen in Verbindung zu bringen. Die Zahl und Intensität dieser Extremwetterereignissen nimmt in Folge des Klimawandels immer mehr zu und wird weiter zunehmen, wenn nicht etwas dagegen unternommen wird. Gerade Meteorologinnen und Meteorologen sollten für dieses Thema bedingt durch ihre Nähe zum Thema sehr sensibilisiert sein und trotz dem es sich um ein heikles Vorgehen handelt, den Kampf für mehr Klimaschutz hiermit unterstützen.
    830 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Mark Peter Wege
  • Vertikale Begrünung fördern
    Abgesehen von dem praktischen Nutzen für die tägliche Ernährung, den eine vertikale Bepflanzung / Begrünung haben kann, ist es hinreichend erwiesen, dass eine vertikale Begrünung erheblichen ökologischen Nutzen für eine Stadt haben kann, z.B. durch die Anpflanzung bestimmter Moose zur Luftverbesserung. Auf diese Weise kann aber auch verloren gegangener Lebensraum an Bienen, Hummeln oder verschiedenste Insekten zurückgegeben werden, ohne Pestizide usw.. Oder es geht einfach nur darum, sich an der Farbenvielfalt von Blumen zu erfreuen. Erklärungen zum Bild: Glasböden sind inzwischen überall auf der Welt als architektonisches Bauelement anzutreffen. Schätzungsweise 80% der Lichteinstrahlung würden so im Gegensatz zu herkömmlichen Balkonen bei höher liegenden Bepflanzungen erhalten bleiben, vorausgesetzt, die Absturzsicherungen sind möglichst filigran konstruiert und die Glasböden nicht unnötig dick. Bei tiefer liegenden Bepflanzungen einer vertikalen Begrünung kann durch den Schrägstand der Sonne vermutlich ebenso viel Sonnenlicht die Pflanzen erreichen, wie bei horizontalen Bepflanzungen. Bei Arbeiten an den Bepflanzungen sind Glasböden leicht zu schützen. Nach den Arbeiten kann die volle Lichteinstrahlung durch Entfernen der Schutzschicht ( z.B. aufrollbare Gummimatten) wieder den darunter liegenden Bepflanzungen zur Verfügung gestellt werden. Verschiedene Formen des Sturm- und Hagelschutzes sind im Zweifelsfalle schnell zu installieren oder wieder zu entfernen. Dieses Beispiel trägt ein "Sommer- und Winterkleid", bei dem im Wechsel der Jahreszeiten die Winterisolierung und die vertikale Begrünung getauscht werden. Wie selbstverständlich tauschen wir bei uns selbst Winter- und Sommerkleidung oder Winter- und Sommerreifen am Auto, -----warum nicht eine Hausfassade den Temperaturen anpassen?--- Zur Lagerung von Isolierungsplatten von 20 cm Dicke würde bei diesem Beispiel im Sommer zwei Quadratmeter Fläche im Keller ausreichen. Für die Lagerung der Pflanzungsbehälter in den Wintermonaten würde dieser Raumbedarf auch nicht überschritten. Die gegenwärtig grassierende " Schiessschartenarchitektur" mit extrem dicker, ganzjähriger Isolierung , womöglich noch Styropor als Dämmstoff, statt z.B. Hanf ( Umweltpreis 2013) und tief versenkten Fenstern mit dadurch ganzjährig reduzierter Lichteinstrahlung nach innen und Sichtbehinderung nach außen, halte ich nicht für die optimale architektonische Lösung und für absolut unzeitgemäß. Fakt ist: Die Winter werden kürzer und milder, die Sommer regenreicher und / oder heißer. Ein dicke , ganzjährige Isolierung sollte stattdessen im Sommer durch eine eigenständig klimkatisierende Außenfassade abgelöst werden. Auch wenn es auf den ersten Blick sehr umständlich und arbeitsintensiv erscheint, würde ich den Zeitaufwand für einen Wechsel an der Fassade meiner Wohnung vorziehen, wenn dadurch die genannten Nachteile zu vermeiden wären und die Möglichkeit zur vertikalen Begrünung eröffnet wäre. Außerdem bliebe für den Tausch ein Zeitfenster von mehreren Wochen in den jahreszeitlichen Übergangsphasen.
    69 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Allgemeines Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen
    Ich sorge mich um unsere Umwelt, nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder und Enkel. Die geführten Diskussionen und Schuldzuweisungen der Industrie und Politik wirken in ihrer geführten Form abstoßend, aus diesem Grund sollten wir einfache Lösungen suchen, die nicht immer am Profit scheitern. Da unsere Ressourcen endlich sind, sind wir alle zum Handeln aufgefordert und müssen unseren Unmut kundtun. --------------------------------------------------------------------------------------------------- Ist-Situation: Auf den 12.300 Kilometern Autobahn in Deutschland werden rund ein Drittel aller PKW-Kilometer gefahren. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) gilt – ohne Berücksichtung baustellenbedingter Limits – auf einem Drittel der Autobahnen ein dauerhaftes oder zeitlich begrenztes Tempolimit. Zwei Drittel der Strecken haben also keine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung. Der Anteil des Verkehrssektors an den klimaschädlichen CO2-Emissionen beträgt 20 %. Tempolimit reduziert Spritverbrauch Wer ernsthaft Klimaschutz betreiben will, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, muss konsequent alle Maßnahmen verfolgen, die zu CO2-Einsparungen führen – besonders wenn diese Maßnahmen sehr schnell und mit wenig Aufwand durchzuführen wären. Das Tempolimit auf Autobahnen ist eine solche Maßnahme. Ein Tempolimit von 120 km/h würde den CO2-Ausstoß von PKW auf Autobahnen direkt um mindestens 9 % verringern. (Diese Zahl stammt aus der Studie "Umweltauswirkungen von Geschwindigkeitsbeschränkungen" des Umweltbundesamtes von 1999. Sie rechnet mit einer 80-%igen Befolgung des Tempolimits im Bezugsjahr 1997.) Umgerechnet in Spritverbrauch wäre das soviel wie alle in Deutschland betriebenen Busse in einem Jahr verbrauchen. Innerhalb des Verkehrssektors gibt es keine andere Maßnahme, die so einfach und schnell einen so großen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Quelle: http://www.greenpeace-freiburg.de/wissenswertes/110-tempolimit-120
    705 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Norbert Weitkus
  • Algen verstofflichen CO2 wesentlich effektiver als jede Landpflanze !
    Da bei uns die Fichte ohnehin unter dem Klimawandel extrem leidet, könnten auch in Deutschland an tektonisch günstigen Standorten größere Flächen zur Algenproduktion genutzt werden. Verschiedene Kiefernmonokulturen in den neuen Bundesländern böten sich meiner Meinung nach ebenfalls für eine Umnutzung an, genau, wie wenig ergiebige Weideflächen. Die ( wünschenwerte) Verlagerung der Algenproduktion in absolut unfruchtbare Landstriche (Nordafrika) ist technisch machbar ( vgl. Algae World News 18.04 2017 oder Prof. Thomas Brück- TU München), ebenso der CO2 Transport dorthin mit Schiffen und der Rücktransport der Biokohle / des Synthesegases / Bio-fuels aus Algen. Die Wachstumsbedingungen in Deutschland ließen sich durch die Nutzung unserer durchaus vorhandenen geothermischen Möglichkeiten (Erdwärmepupen) und ganzjährigem Betrieb mit Gewächshauskonstruktionen wesentlich verbessern. Es entstünde keine Notwendigkeit, Flächen der bisherigen Nahrungsmittelproduktion in Anspruch zu nehmen.---Die Dimension dieser Möglichkeit entspräche von der Größenordnung her nicht nur der Dimension des CO2 -Problems, sondern auch der Möglichkeit, die inzwischen äußerst vielfältigen Produkte der Algentechnologie einer wachsenden Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich entstünden zahllose Arbeitsplätze, die in unmittelbarer Beziehung zum Agrarbereich den Hunger in der Welt reduzieren könnten. Die technischen Möglichkeiten Altplastik im großen Maßstab zu recyclen sind genauso vorhanden, wie aus CO2 Polycarbonat herzustellen. In Verbindung mit Glas bestünde somit die Möglichkeit, ohne aufwendige Forschung und Zeitverzug, großflächig Algenzucht zu betreiben. Ferner dürfte es gut möglich sein, aus recycletem Kunststoff Pipelinerohre für die Wasserversorgung ( Meerwasser) für eine Algenproduktion in einiger Entfernung von der Küste herzustellen. Zu zahlreichen möglichen Produkten aus der gewonnen Biomasse zählten z.B. auch gut zu transportierende Pallets. Die produzierten Algenpallets ( natürlich nur unter CO2- Abscheidung verbrannt) hätten ungefähr den Brennwert von Braunkohle und wären auf Grund ihrer Lager-und Transportfähigkeit eine gute Ergänzung zu volatilen Stromquellen wie Sonne oder Wind . Warum kein CCS ? ---Der im CO2 enthaltenen Sauerstoff, der den größten Teil des Moleküls ausmacht, sollte der Biosphäre jetzt und nicht evtl. irgendwann zurück gegeben werden. Die schätzungsweise bis jetzt verpressten 25 Millionen Tonnen CO2 bestanden zu rund 3/4 aus Sauerstoff und 1/4 aus Kohlenstoff. Diesen Sauerstoff irgendwo zu verpressen, anstatt ihn den zahllosen notleidenden Meeresgebieten zurück zu geben halte ich absolut für falsch. Es fehlt hier der Platz, um sich mit den geologischen Unwägbarkeiten und den Besonderheiten von überkritischem Kohlendioxid auseinanderzusetzen. Aber es steht jedem frei, sich zu informieren. Schiffe, die zum Transport des CO2 von Deutschland für die CO2 - Verpressung nach Norwegen unter dem Meeresboden gedacht sind, gibt es bereits. Warum sollten diese Schiffe nicht so konstruiert werden können, dass sie gleichzeitig in der Lage wären, die oben angedachten Energieträger zurück zu transportieren, nachdem sie vorher das verflüssigte CO2 und die Nährstoffe für die Algen und weitere Produkte zum Verarbeitungsort nach Südeuropa oder Nordafrika gebracht haben. Von kleineren Kernkraftwerken, wie sie z. Zt. überall auf der Welt entstehen oder geplant sind, halte ich genau so wenig, wie auf das Warten auf funktionierende Fusionsreaktoren. Abgesehen von den immer heruntergerechneten Kosten, ist mir bis jetzt noch keine wirkliche Lösung der Atommüllproblematik bekannt. Die anvisierte Wasserstoffwirtschaft scheint die sauberste Lösung bereit zu halten. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass reiner Wasserstoff als Energieträger nicht so einfach zu handhaben ist. Ganz besonders der Transport und die notwendige Bereitstellung von sehr gefragten, relativ seltenen Metallen in Zusammenhang mit dessen Nutzung, sind äußerst anspruchsvoll und kostenintensiv und damit auch in Vergleich zu anderen Techniken zu setzen. -Anders beurteile ich die Lage z.B. bei E-fuels, die ich in einigen Punkten für die bessere Option halte, den z.B. mit Sonnernenergie erzeugten und chemisch integrierten Wasserstoff, als Energieträger zu transportieren und zu nutzen. Im Zusammenhang mit der Wasserstofftechnik wird oft argumentiert, dass die Effizienz der photosynthetischen Energieumwandlung mit geschätzten 7% deutlich unter dem Wert der Solarzellen mit rund 20% und mehr liegt. Abgesehen davon, dass nur bestenfalls 85% dieser Energie dann in Wasserstoff umgewandelt werden kann, haben organische Wertstoffe aber einen wenig vergleichbaren Eigenwert. Genau diesen Eigenwert besitzt auch der rückgewonnene Sauerstoff, der sich in der Abluft von Algenreaktoren / Open Ponds befindet und meiner Meinung nach auch entsprechend bewertet / vergütet werden sollte. Das Thema CO2 -Abscheidung hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Fahrt gewonnen. ---Natürlich bisher meist in Verbindung mit CCS.--- Die Entwicklung bei den Katalysatoren als Schlüsseltechnologie zeigt aber, dass auch im Bereich der CO2 Nutzung Recycling Möglichkeiten bestehen, die zu Recht CO2 als Rohstoff beschreiben und CCS eher als schon wieder veraltete Technik erscheinen lassen . Ich gehe davon aus, dass sich in absehbarer Zeit auch bei Verbrennungsmotoren eine CO2- Abscheidung , mit danach verflüssigtem CO2, allgemein bekannt werden wird. Diese Technik ließe sich schnell in das bestehende Tankstellensystem integrieren. Die Frage, was der schnellste Weg ist, den CO2 -Gehalt der Atmosphäre zu senken, müsste dann evtl. neu diskutiert werden. I
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Wolfgang Protz
  • Keine Gasbohrungen auf der Insel Usedom
    Das Energieunternehmen ENGIE E&P Deutschland GmbH plant, auf der Ostsee-Insel Usedom eine Erdgas-Lagerstätte zu erschließen und eine Förderanlage zu errichten. Im Oktober 2017 wurde bei der Raumordnungsbehörde Greifswald der erste entsprechende Antrag auf ein Genehmigungsverfahren eingeleitet, um das vor der Küste der Kaiserbäder gelegene Gasvorkommen durch Bohrungen vom Hinterland aus zu erschließen. Sollte das Projekt nicht verhindert werden, beginnt die Gasproduktion schon im Jahr 2022! Die Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern e.V. ist entschieden gegen dieses Vorhaben und braucht Ihre Unterstützung, um eine solche – für die Insel katastrophale Entwicklung – zu verhindern. Der Naturpark und die Tourismusregion Insel Usedom sollten für eine umweltbelastende und risikobehaftete Gasindustrie nicht zur Verfügung stehen! Das sensible und schützenswerte Ökosystem des Naturparks und die davon abhängige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus dürfen nicht den Profitinteressen eines Konzerns geopfert werden (der aktuell an den britischen Konzern Neptune Energy verkauft wird, finanziert durch die US-amerikanische Carlyle Group, CVC Capital Partners und einen souveränen, nicht benannten Investor)! Gründe: • Die Insel Usedom ist u.a. Landschaftsschutzgebiet und Naturpark, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes stehen einer Gasförderung entgegen. • Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor auf der Insel. Ein Tourismus, der der Erholung und Gesundung der Menschen dient. Eine potentiell die Umwelt gefährdende Industrie wäre ein nicht wieder gut zu machender Imageschaden für die Insel und damit auch ein wirtschaftliches Desaster. • Das Gas, welches unter den Küsten der Insel aus 3.000 m Tiefe gefördert werden soll, lagert nicht in einer Blase, sondern in Gesteinsschichten, die zunächst „aufgeschlossen“ werden müssen. Das „Aufschließen“ in sogenannten Tightgas-Lagerstätten kann zur Verunreinigung von Grundwasservorkommen führen! • Sollte sich die Gas-Fördermenge nicht als ergiebig genug erweisen, sind Frac-Behandlungen zur sog. Stimulierung obligatorisch! • Bei dem zu fördernden Gasgemisch handelt es sich um hochgiftiges Sauergas, das u.a. einen extrem hohen Schwefelwasserstoff-Gehalt aufweist. Schwefelwasserstoff, dessen Geruch an faulende Eier erinnert, ist ein Gas, das zudem stark korrosiv, ätzend, leicht entzündbar und bereits in geringen Konzentrationen extrem toxisch ist. (Die Gasindustrie verweist darauf, dass Schwefelwasserstoff bereits in Konzentrationen ab etwa 0,015 % sehr giftig ist. Gemäß den Angaben der Engie E&P GmbH hat das Gas in den Gesteinsschichten unterhalb unserer Seeheilbäder sowie des Küstenmeeres einen Schwefelwasserstoffanteil von ca. 0,5 %!) • Die geplante Gas-Förderstelle liegt in einer Trinkwasserschutzzone, es besteht ein hohes Gefährdungspotential in Bezug auf Havarien und den Eintrag wassergefährdender Stoffe in das Grundwasser, insbesondere beim Einsatz von Frac-Fluiden und einer möglichen Rückverpressung von Lagerstättenwasser in Versenkbohrungen. Die Insel Usedom verfügt nur über einen ungedeckten Grundwasserleiter in den sandführenden Schichten zur Trinkwassergewinnung. Dieses alleinige inselweite Trinkwasserreservoir darf keinesfalls beeinträchtigt werden. • Studien zeigen, dass im Bohrlochbergbau 5 % aller Bohrungen und Leitungen undicht sind, nach 30 Jahren Betrieb schon 50 %! • Bohrlochbergbau fördert NORM-Stoffe (Naturally Occurring Radioactive Material) als sich konzentrierender „Beifang“ im Abwasser und Bohrschlamm. So können z. B. Quecksilber, Schwefelwasserstoff, Benzol und radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie sind im Bereich von Bohrstellen in erhöhter Konzentration nachweisbar. • Jegliche Gasförderung birgt Restrisiken, die nicht eindeutig bestimmbar sind! Die genannten Giftstoffe können freigesetzt werden, das Trinkwasser verunreinigen und gefährliche Krankheiten auslösen. • Tektonische Störungen/Bodenabsenkungen als Folge von Bohrungen sind zu erwarten. Beispiel: das bisher zweitstärkste Erdbeben mit 3,4 auf der Richterskala am 08.01.2018 im Erdgasfeld Groningen in den Niederlanden! • Die notwendige Abscheidung des Schwefelwasserstoffs und weiterer NORM-Stoffe würden zwingend den Bau einer Chemiefabrik in der Größe von ca. 2–3 ha bzw. 3–4 Fußballfeldern erfordern. • Der Bau und Betrieb einer Gasförderanlage bedeuten einen dauerhaften, erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens durch LKW, die Schwefel, NORM-Stoffe und evtl. belastetes Lagerstättenwasser und Frac-Fluide abtransportieren. Bau- und Lieferverkehr führen zu hoher Lärm- und Staubbelastung, was insbesondere für die kleinen Inseldörfer im Hinterland katastrophale Folgen hätte. Fazit: Die südliche Ostsee ist insbesondere auf Grund ihrer geringen Ausdehnung ein besonders anfälliges Ökosystem. Das Risiko einer Verunreinigung mit entsprechenden Folgen für Natur, Umwelt und Tourismus ist unkalkulierbar und muss durch ein Verbot der Förderung von Erdgas ausgeschlossen werden! Wir kämpfen für den Erhalt Usedoms als Urlaubsregion und Naturpark. Über 80 % der Bevölkerung leben vom Tourismus, der seit 166 Jahren der Hauptwirtschaftszweig der Insel ist! Die Tourismusschwerpunkte an den Küsten Usedoms sind eingebettet in miteinander verbundene Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzgebiete. Der Erhalt und der Schutz dieser hochsensiblen Gebiete ermöglicht erst das Angebot eines hochwertigen touristischen Erholungsraums, welcher sich vor allem durch eine unbelastete Umwelt auszeichnet! Kein Gasbohren auf Usedom! Unterstützen Sie uns!
    4.769 von 5.000 Unterschriften
  • dm: Mikroplastik raus aus dem Sortiment!
    Sehr kleine Plastikpartikel und flüssiger Kunststoff, genannt Mikroplastik, werden von dm in zahlreichen Produkten, wie Bodylotion, Duschgel und Peelings, verwendet. Dieses industriell hergestellte Plastik ist ökologisch nicht abbaubar und verschmutzt daher unsere Umwelt. Dabei präsentiert sich dieser Drogeriekonzern als umweltbewusstes Unternehmen, das auf ökologische Verträglichkeit achtet. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, erklärt: "Nachhaltigkeit ist für uns bei dm [...] Teil unseres Selbstverständnisses." (https://www.dm.de/unternehmen/) dm hat sich selbst dazu verpflichtet auf Mikroplastik zu verzichten. Trotz dieses Versprechens vor ein paar Jahren, haben aktuelle Untersuchungen des BUND gezeigt, dass weiterhin Kunststoffe in balea-Produkten verwendet werden! Durch die alltägliche Anwendung dieser Produkte gelangen die kleinen Plastik-Partikel in unser Wasser. Diese Plastikteilchen sind teils so klein, dass Kläranlagen sie nicht rausfiltern können. Somit kann nicht verhindert werden, dass Mikroplastik im Trinkwasser und im Meer landet. Dort ziehen diese Partikel vermehrt Schadstoffe an und werden dann von Fischen, Robben, Muscheln etc. gefressen, was zu erhöhten Sterberaten und Tumorbildungen bei diesen Lebewesen führt. Die Plastik-Partikel gefährden dementsprechend nicht nur Tiere und Umwelt, sondern auch uns Menschen, die über die Nahrungskette und Umwelteinflüsse ebenso davon betroffen sind. Prof. Gerd Liebezeit, der seit Jahren Mikroplastik und seine Folgen erforscht, argumentiert: "Das Gefährliche ist, dass diese Teilchen Schadstoffe wie Pestizide oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anlagern können. Und wenn diese Teilchen dann von Organismen wie Muscheln oder Fischen aufgenommen werden, dann können diese Schadstoffe wieder in den Organismus gelangen und auf diese Weise gelangen die Schadstoffe dann letztendlich auch wieder zu uns, wenn wir diese Fische zum Beispiel verzehren." (http://www.swr.de/marktcheck/mikroplastik-wenn-die-creme-zum-risiko-wird/-/id=100834/did=18084738/nid=100834/fsdwts/index.html) dm führt momentan ca. 75 verschiedene balea-Produkte mit Mikroplastik in seinem Sortiment. Davon sind Peelings, Gesichtsreiniger, Augenpflege, Duschgel, Shampoo, Rasierschaum usw. betroffen. Eine Liste aller Produkte, die Mikroplastik beinhalten, findet man hier: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf Quellen: http://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/ https://www.bund.net/meere/mikroplastik/
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  • Keine Naturzerstörung – für den Erhalt eines „NATÜRLICHEN Schierke“
    - Bereits 2015 wurde durch das Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt die Feststellung getroffen, dass der Bau der Seilbahn in diesem Bereich gegen das Umweltrecht verstößt - Auf einer Fläche von 20 ha soll Wald (ca. 30 000 Bäume) gerodet und - Moor vernichtet werden, sowie damit der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen. - Streng geschützter Moorwald ginge unwiederbringlich verloren – Moorwälder entwickeln sich über lange Zeiträume, somit ist kein Ersatz möglich, keine Ausgleichsmaßnahme würde in irgendeiner Art und Weise Ersatz schaffen können. - Das FFH-Gebiet ist ausgewiesen worden, um eine Vielzahl von Lebensräumen, Tieren ( wie z.B. verschiedene Fledermausarten, Schwarzstorch und Wildkatze) sowie seltene Pflanzen zu schützen und nicht, um eine massentouristische Anlage hineinzubauen ! - Vom eigentlichen Projekt mit seinen Baumaßnahmen und einem riesigen künstlichen Gewässer abgesehen, würden tiefe Einschnitte in die Natur entlang der Zufahrtstraßen vorgenommen werden, um die nötigen Besucherzahlen auf den Berg zu bekommen. - Auf Grund des Klimawandels ist ein solcher Bau mit Wintersportanlagen auch ökonomisch unsinnig - ein Einsatz von Fördergeldern für dieses Projekt wäre Fördermittelmissbrauch. - Erfahrungsgemäß ist die Kunstschneeproduktion auf diesen Höhen durch die unsicheren klimatischen Bedingungen sehr problematisch und dadurch nicht sicher - trotz gegenteiliger Behauptungen. - Der nötige Wasserentzug aus der Kalten Bode für die Beschneiungsanlage greift in das ökologische System des Gewässers ein und beeinflusst somit ebenfalls dessen Flora und Fauna. - Der Erholungswert in wirklich natürlicher Umwelt am Nationalpark würde unwiederbringlich verloren gehen, ein nachhaltiger Tourismus ist auf diese Weise im Raum Schierke nicht mehr möglich und die Chance dafür langfristig verbaut. - Eine intakte Natur ist sehr rar geworden, dabei ist sie eine der wichtigsten und wertvollsten „Attraktionen“ für den Tourismus. Dies beweisen auch die Übernachtungszahlen von 1,15Mio. sowie 3,8Mio. Tagestouristen pro Jahr für den Bereich Wernigerode/ Schierke (Zahlen steigend). - Keine finanzielle Gewinnmaximierung auf Kosten unseres Lebensraumes und der Steuerzahler! Die Zukunft der Nationalparkgemeinde Schierke liegt im nachhaltigen Tourismus MIT dem Nationalpark Harz und nicht in der Zerstörung der Lebensräume nahe seiner Grenzen! Foto: Dr. H. Fischer
    7.508 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Diana Harnisch
  • Rettet den Süntel - Nein zum Kahlschlag im Naturschutzgebiet
    Große Teile des Süntels sind ein naturnaher schützenswerter Waldmeister-Buchenwald. Es gibt Karstquellen, natürliche Höhlen, Erdfälle und Dolinen. Dieser Wald ist der Ursprung der Süntelbuchen und Heimat für viele seltene und streng geschützte Tiere wie Mopsfledermaus, Haselmaus, Wildkatze und Luchs. Auch Amphibien wie Gelbbauchunke und Kammmolch haben hier ihren Lebensraum. Viele Vogelarten, z. B. Uhu, Rotmilan, Schwarzstorch, Grünspecht, brüten hier und ziehen jedes Jahr erfolgreich ihren Nachwuchs auf. Seit gut 100 Jahren frisst sich der Steinbruch in den Berg und vernichtet diese wertvollen Lebensräume. Da die Rohstoffe nun ausgebeutet sind, soll der Steinbruch um weitere 12 Hektar erweitert werden! Dabei stört auch nicht, dass ein Teil der Fläche FloraFaunaHabitat-Gebiet ist. Durch den Abbau bis direkt an die Grenzen der umliegenden Natur- und Vogelschutzgebiete werden diese stark gefährdet (Erdrutsche, Wasserverknappung, Windwurf). FFH-würdige Flächen werden unwiederbringlich zerstört. Setzen Sie sich ein für den Erhalt dieser Lebensräume - auch für den Menschen als wichtiges Erholungsgebiet! Mehr Informationen und Aktuelles auf unserer Webseite www.rettet-den-suentel.de !
    15.219 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Maike Klein Picture