Für Seenotrettung im Mittelmeer!

Es ist grausam: Tausende Menschen ertrinken zur Zeit im Mittelmeer, weil Europa den freiwilligen Seenotretter/innen das Helfen verbietet. Jeden Tag können weitere Menschen sterben.

Über 200.000 Menschen appellieren schon jetzt auf WeAct an Außenminister Heiko Maas:
Mit allem Nachdruck soll er von seinen Amtskolleg/innen aus Italien und Malta verlangen, dass die Boote und Flugzeuge der Helfer/innen wieder Menschen retten dürfen!

Außerdem fordern die Oberbürgermeister/innen von Köln, Düsseldorf und Bonn Bundeskanzlerin Merkel auf, das Sterben auf dem Mittelmeer zu beenden - die Seenotretter/innen sollen nicht länger festgehalten werden. Im Gegenzug bieten sie dafür an, die Geretteten aus dem Mittelmeer in ihren Städten aufzunehmen. Ein starkes Signal gegen das Sterbenlassen auf hoher See!

Dieses Signal kann auch Ihre Stadt setzen:
Starten Sie jetzt eine Petition an Ihre/n Bürgermeister/in und fordern Sie:

Unsere Stadt soll sich dem Appell von Köln, Düsseldorf und Bonn an die Bundeskanzlerin anschließen! Fordern Sie ein sofortiges Ende des Sterbens auf dem Mittelmeer! Starten Sie jetzt Ihre eigene Petition und machen Sie Ihre Stadt zum sicheren Hafen für Gerettete!

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(20) Kampagnen

  • Lüneburg zum Sicheren Hafen! Jetzt!
    Auch während Corona gibt es immer noch Menschen an Europas Außengrenzen, die vor Terror und Armut geflohen sind. Für die meisten Geflüchteten bedeutet die aktuelle Pandemie eine noch größere Gefahr, da Hygienestandards und medizinische Versorgung in den Unterkünften an den EU-Außengrenzen nicht gewährleistet werden können. Solidarität ist umso wichtiger in Zeiten einer globalen Pandemie und wir sagen: Solidarität kennt keine Grenzen! Gemeinsam können wir Lüneburg zum Sicheren Hafen erklären und uns gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU richten! Mit diesem Aufruf zeigen wir, dass unsere Stadt keine menschenverachtende Gleichgültigkeit toleriert! Jede Unterschrift zählt! Lasst uns zusammen zeigen: Wir haben Platz! Für weitere Informationen: Was ist ein Sicherer Hafen?: https://seebruecke.org/sichere-haefen/ueberblick/ Wer sind wir? Seebrücke Lüneburg: http://seebruecke-lueneburg.de/ Flüchtlingsrat Niedersachen: https://www.nds-fluerat.org/ LeaveNoOneBehind Kampagne: https://leavenoonebehind2020.org/
    934 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Hannah Grunow
  • Essen: Für Seenotrettung und einen sicheren Hafen
    Wenn wir die Werte der Aufklärung und die kulturelle Errungenschaft der UN-Menschenrechtscharta und/oder unser Selbstverständnis als christlich geprägtes Abendland noch ansatzweise ernst nehmen, müssen wir jetzt handeln. Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören. Die Praxis der Abschottung und des bewussten Sterbenlassens an der EU-Außengrenze widerspricht allen Prinzipien der Humanität und der Menschenrechte.
    933 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Dominik Posern
  • Duisburg: Für Seenotrettung und einen sicheren Hafen
    Wir sind fassungslos angesichts des schrecklichen Sterbens vor den Toren Europas. Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören. Die Praxis der Abschottung und des bewussten Sterbenlassens an der EU-Außengrenze widerspricht allen Prinzipien der Humanität und der Menschenrechte. Duisburg ist eine multikulturelle Stadt. Sehr viele Bürger*innen engagieren sich seit Langem ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Willkommensfeste wurden organisiert, die Spendenbereitschaft für Flüchtlingsinitiativen war groß und rassistische Hetze sowie Pegida konnten in Duisburg nicht Fuß fassen. An der Seebrücken-Demo am 01.09.2018 haben ca. 2.500 Menschen teilgenommen. Ein breites Bündnis aus Parteien, Organisationen, DGB, Kirchen, Diakonie u.v.m. hat sich an dem Aufruf beteiligt. Die Hilfsbereitschaft in Duisburg kennt keine Obergrenze. Die Zahl der Flüchtenden, die in der Sahara zu Tode kommen, wo sie ohne Lebensmittel und Wasser ausgesetzt werden, kennt niemand. Das Mittelmeer ist bereits jetzt die tödlichste Grenze der Welt. Währenddessen schottet sich Europa weiter ab und kriminalisiert die Seenotrettung. Auch Deutschland beteiligt sich an dieser unmenschlichen und grausamen Politik. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer diffamiert Seenotretter*innen und verhöhnt Geflüchtete. Die Forderung von europäischen Regierungen, die Geflüchteten nach Libyen zurückzubringen, wo ihnen Folter, Versklavung, Vergewaltigung und Mord drohen, werden immer lauter. Dabei gäbe es für Geflüchtete, die vor Krieg, Hunger oder Perspektivlosigkeit fliehen, hier in Europa genügend sichere Häfen. Es ist an der Zeit, dass sich europäische Städte gegen den Rechtsruck innerhalb der EU positionieren und nicht tatenlos zuschauen, wie Menschen im Mittelmeer sterben.
    915 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Initiative Seebrücke Duisburg Picture
  • Oldenburg Appell: Für Seenotrettung und einen sicheren Hafen
    Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören. Die Praxis der Abschottung und des bewussten Sterbenlassens an der EU-Außengrenze widerspricht allen Prinzipien der Humanität und der Menschenrechte.
    653 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Sven Lichterfeld
  • Erfurt Appell: Für Seenotrettung und einen sicheren Hafen
    Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören. Die Praxis der Abschottung und des bewussten Sterbenlassens an der EU-Außengrenze widerspricht allen Prinzipien der Humanität und der Menschenrechte.
    591 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Kathrin Warnecke
  • Kreis Pinneberger Appell: Für Seenotrettung und sichere Häfen
    Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören. Die Praxis der Abschottung und des bewussten Sterbenlassens an der EU-Außengrenze widerspricht allen Prinzipien der Humanität und der Menschenrechte. Wir brauchen dringend den berühmten „Aufstand der Anständigen“, der zeigt: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger steht für ein geeintes Europa, für Demokratie und für Menschlichkeit.
    415 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Seebrücke Kreis Pinneberg Picture
  • Für die Stadt Wangen als sicheren Hafen!
    Dass die Einreise nach Deutschland auch trotz Corona möglich sein kann, hat die Bundesregierung bewiesen, indem sie a) weit über 100.000 deutsche Staatsbürger*innen innerhalb kürzester Zeit zurück nach Deutschland holte, und sie b) innerhalb weniger Tage die Einreise von 40.000 Erntehelfer*innen aus Rumänien organisierte, damit die Spargelernte trotzdem (fast) wie gewohnt stattfinden kann. Es ist also möglich, wenn der Wille da ist. Aber der Wille, die 40.000 Menschen aus den griechischen Lagern zu evakuieren, fehlt. Diese bewusste Verletzung der Menschenrechte darf nicht länger toleriert werden! --- Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Das sind unter anderem Alte, Arme, Obdachlose, Immunschwache und auch geflüchtete Menschen an unseren Außengrenzen. Wie lange kann es ein Mensch unter unmenschlichen Bedingungen an der EU-Außengrenze aushalten? Die Zustände in den Lagern auf den griechischen Inseln spitzen sich seit Jahren zu. Schutzsuchende auf den griechischen Inseln und an der Grenze sind massiver Gewalt und systematischer Willkür ausgesetzt. Griechenland und die EU haben in den letzten Wochen grundlegende Menschenrechte und das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft. Menschen auf der Flucht werden beschossen, die Bedingungen in Camps wie Moria bleiben absichtlich menschenunwürdig, weil die EU Schutzsuchende abschrecken will. Es herrscht dort Rechtlosigkeit, wo Solidarität und Menschlichkeit am dringendsten gebraucht wird. Die Situation in den überfüllten Lagern ist katastrophal, es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Denn Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich. Wir haben keine Zeit mehr: Wir müssen sofort die Menschen aus den Lagern evakuieren. Wenn die EU und die Regierungen jetzt nicht handeln, wird die schon jetzt herrschende Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten. Wir können und dürfen nicht zulassen, dass dieses Verbrechen in unserem Namen geschieht! Mit besten Grüßen, Vertreter*innen der Seebrücke Wangen Kontakt: seebrueckewangen@riseup.net https://seebruecke.org/lokalgruppen/wangen/ Unterstützer*innen des Antrags: - Bündnis Seebrücke Wangen - Netzwerk Asyl Wangen - Fridays for Future Wangen - Jugendzentrum Tonne Wangen - Bündnis Seebrücke Kempten - SJZ rect!OR Kempten - Initiative gegen Rassismus Westallgäu
    395 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Seebrücke Wangen Picture
  • Darmstadt Appell: Für Seenotrettung und einen sicheren Hafen
    Das Sterben auf dem Mittelmeer muss aufhören. Die Praxis der Abschottung und des bewussten Sterbenlassens an der EU-Außengrenze widerspricht allen Prinzipien der Humanität und der Menschenrechte.
    376 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Olaf Brand
  • Schleswig-Flensburg soll sicherer Hafen werden!
    2018 sind mehr als 2200 Menschen auf ihrer Flucht übers Mittelmeer ertrunken, darunter etliche Kinder. NGO-Organisationen wird es zusehens erschwert Menschen aus Lebensgefahr zu retten. Daher sind zurzeit kaum Rettungsschiffe mehr auf dem Mittelmeer unterwegs. Darüber hinaus müssen die Retter*innen und flüchtenden Menschen Angst haben, dass die EU-Staaten ihnen den Einlass in einen sicheren Hafen verwehren. Stattdessen wird damit gedroht, die in Not leidenen Menschen zurück nach Libyen zu bringen - ein Land, in dem Menschenrechte missachtet werden, Menschen willkürlich inhaftiert, gefoltert, misshandelt und versklavt (!) werden. Wir als Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Flensburg machen deutlich, dass dies nicht in unserem Namen geschieht!
    223 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Philipp Wilhelm Kranemann
  • Seebrücke - Besigheim zum sicheren Hafen machen!
    Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt die Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen. Lasst nicht zu, dass die Werte der Menschlichkeit abgeschafft werden, sondern setzt Euch mit uns dafür ein, dass niemand mehr auf der Flucht im Meer, auf Lesbos oder in der Wüste sterben muss. Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln! Barcelona, Palermo, Bonn, Düsseldorf und Köln sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen. Sie haben ihre Städte zu sicheren Häfen erklärt. Dem sollte sich die Stadt Besigheim anschließen. #SafeThem #LeaveNoOneBehind #SeebrückeBesigheim
    211 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Lukas Geisler Picture