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An: Bundes Kartellamt

550.000 Wohnungen in einer Hand ?

550.000 Wohnungen in einer Hand ?

Die geplante Fusion der beiden großen deutschen Wohnungskonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen, öffnet weiteren Mieterhöhungen und den Spekulationen mit Wohnraum, einer wichtigen Lebensgrundlage der Menschen, Tor und Tür. Dies gilt es zu verhindern !

Warum ist das wichtig?

In allen Ballungszentren, ob Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln oder München steigen die Mieten in rasantem Tempo. Die Wohnungsindustrie ist schon lange auf den Trichter gekommen, das es da sehr viel zu verdienen gibt, da es bislang keine gesetzliche Regelung gibt, die eine Mietsteigerung effektiv und wirksam verhindert. Schon jetzt sind die Mieten so hoch, das Menschen aus ihren Wohnungen ausziehen, da sie sich die Miete nicht mehr leisten können. Viele Menschen müssen 50% und mehr ihres Verdienstes aufbringen, um da bleiben zu können, wo sie zum Teil jahrzehntelang gelebt haben. Rentner-innen mit schmaler Rente, Geringverdienende und prekär Beschäftigte hangeln sich von Monat zu Monat und geraten dann doch in Hartz 4 oder in die Schuldenfalle.

Die "großzügige" Geste einen Mietendeckel bis 2024 einzuziehen des dann größten Wohnungskonzerns, der Stadt Berlin 20.000 Wohnungen zu verkaufen, sowie das Versprechen neuen Wohnraum zu schaffen, ist das Zuckerbonbon, das die Regierenden lutschen dürfen, damit ab 2024 - wenn auch zunächst in Maßen - der neu fusionierte Konzern wieder richtig abkassieren zu kann.
Die jetzigen Angebote der beiden Wohnungskonzerne sind wenig glaubhaft, zumal sich sicherlich Wege finden lassen über andere Notwendigkeiten, wie z.B. Renovierungen und Modernisierungen, dann doch zu stattlichen Gewinnen zu kommen. Und nur darum geht es: Gewinn für Aktionäre !

Der Plan der Fusion hat noch eine andere wichtige Funktion: er soll verhindern, das die Deutsche Wohnen enteignet werden kann. Die städtischen und staatlichen Kassen sind – nicht zuletzt aufgrund der Pandemie – leer. Die Steuereinnahmen fallen, da Schließungen und Lockedown zu nur geringer oder keiner Geschäftstätigkeit in weiten Bereichen geführt haben.
Der nach der Fusion zur Debatte stehende Wert des Gesamtkonzerns wird derartig astronomisch hoch sein, das es sich wohl weder die Stadt Berlin noch die Bundesregierung erlauben wird und voraussichtlich auch nicht kann, die dann fällige Entschädigungssumme aufzubringen.

Und: diesen Deal noch vor der Bundestagswahl durchzubringen, ergibt ebenfalls Sinn, da nicht sicher ist, ob eine Regierung unter grüner Beteiligung, diese Fusion nicht verhindern wird.

Spekulation mit einer der wichtigsten Lebensgrundlagen der Menschen und die weitere Abzocke von Mietern, macht ein weiteres Mal die Menschen zu Objekten von Geschäft und Gewinnsucht.
Das sollten wir gemeinsam verhindern !

Neuigkeiten

2021-08-07 10:36:03 +0200

... und wie zu erwarten, der nächste Versuch zur Übernahme läuft bereits !

2021-08-01 13:22:38 +0200

Auch wenn die Fusion zunächst als gescheitert gelten darf: mitnichten ist der Drops gelutscht ! Es fehlten nur 3% Anteile zur Übernahme und er nächste Versuch ist bereits geplant. Den Kuchen wollen sich die "Großkopferten" sicherlich nicht entgehen lassen. Und da auch "Black Rock" (einer der weltweit größten Investmentfonds, siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock) dabei ist, darf mensch noch mit Überraschungen rechnen.

2021-06-28 19:16:29 +0200

50 Unterschriften erreicht

2021-06-01 22:18:52 +0200

25 Unterschriften erreicht

2021-05-28 11:35:45 +0200

https://www.miet-check.de/mietspiegel/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1885/umfrage/mietpreise-in-den-groessten-staedten-deutschlands/

2021-05-27 11:42:49 +0200

10 Unterschriften erreicht

2021-05-26 13:11:27 +0200

Zur weiteren Information: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/vonovia-deutsche-wohnen-miter-aktionaere-101.html