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An: Verbandsversammlung des Wasserverbandes Strausberg-Erkner

Abwasservertrag stoppen - alternative Lösungen finden

Abwasservertrag stoppen - alternative Lösungen finden

Der bestehende Vertrag mit den Berliner Wasserbetrieben, sämtliches Abwasser aus dem Verbandsgebiet des WSE in Münchehofe zu reinigen und dann in die Spree zu leiten, soll für 25 Jahre verlängert werden.(1)

Momentan wird ein Gutachten zum Wasserhaushalt der Region erstellt. Es ist abzusehen, dass auch eine der Lösungen, den Wasserhaushalt zu stabilisieren, sein wird, das Abwasser möglichst in der Region zu reinigen und zu versickern.
Wenn ein Vertrag nun über 25 Jahre geschlossen und gleichzeitig ca. 6 Mio Euro des Wasserverbandes in Münchehofe investiert werden sollen, dann werden von vornherein alternative Lösungen zunichte gemacht.
Wir fordern deshalb, dass der WSE einen Abwasservertrag über maximal 6 Jahre schließen soll und dass die Investitionen in Münchehofe gestoppt und für alternative Maßnahmen verwendet werden.

Warum ist das wichtig?

Durch die Stadt Strausberg wurde mit Hilfe von Mitteln des Landes ein Gutachten zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes in Auftrag gegeben.
Das Gutachten soll im März 2020 fertig sein. Aufgabenstellung ist u.a. dass die Gutachter Handlungsempfehlungen geben, mit welchen Maßnahmen der Wasserhaushalt in der Region stabilisiert werden kann.
Sollte dann die Empfehlung kommen, dass es besser wäre, das Abwasser dem Grundwasser wieder zuzuführen, kann dann nicht gehandelt werden, da der WSE bis dahin Millionen in das Klärwerk Münchehofe investiert und sich vertraglich verpflichtet hat, das Abwasser dort hinzuleiten.
Damit wären wichtige Mittel gebunden, die man in alternative Maßnahmen stecken könnte. Das könnten beispielsweise Biokläranlagen in kleineren Ortsteilen sein, wo dann das geklärte Abwasser vor Ort versickert.
Mit dieser Petition wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Verbandsmitglieder auch eine Verantwortung in dieser Hinsicht haben und auch für zukünftige Generationen verantwortlich sind. So wurde am 08.04.2019 in den Medien darauf hingewiesen, dass in Brandenburg die Temperaturen weiter ansteigen könnten(2). Hier muss bereits heute nachgedacht werden, wie wir zukünftig handeln wollen.
Bitte verteilen Sie diese Petition auch in Ihrer Gemeinde, denn die Wasserproblematik wird irgendwann alle Verbandsmitglieder treffen.
Vielen Dank!

Die Verbandsmitglieder des WSE:
Ahrensfelde für den OT Mehrow
Bürgermeister Wilfried Gehrke

Altlandsberg
Bürgermeister Arno Jaeschke

Erkner
Bürgermeister Henryk Pilz

Fredersdorf-Vogelsdorf
Bürgermeister Thomas Krieger

Gosen-Neu Zittau
Amtsdirektor Hans Joachim Schröder

Grünheide (Mark) für die OT Grünheide, Kagel,
Kienbaum und den OT Freienbrink
Bürgermeister Arne Christiani

Hoppegarten
Bürgermeister Karsten Knobbe

Neuenhagen bei Berlin
Bürgermeister Ansgar Scharnke

Petershagen/Eggersdorf
Bürgermeister Marco Rutter

Rehfelde, Garzau-Garzin, Oberbarnim für den OT Klosterdorf
Amtsdirektor Marco Böttche

Rüdersdorf bei Berlin
Bürgermeister André Schaller

Schöneiche bei Berlin
Bürgermeister Ralf Steinbrück

Strausberg
Bürgermeisterin Elke Stadeler

Woltersdorf
Bürgermeisterin Margitta Decker

(1) https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1720327/
(2) http://www.maz-online.de/Brandenburg/Klimawandel-So-extrem-wird-sich-das-Wetter-in-Brandenburg-und-Berlin-aendern

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Neuigkeiten

2019-04-29 22:28:08 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2019-04-29 14:45:29 +0200

500 Unterschriften erreicht

2019-04-15 13:16:48 +0200

100 Unterschriften erreicht

2019-04-15 08:00:36 +0200

50 Unterschriften erreicht

2019-04-14 13:32:51 +0200

25 Unterschriften erreicht

2019-04-13 20:59:59 +0200

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