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An: Bürgermeister Frank Tatzel, Dezernentin Fachbereich Jugend und Soziales Rosemarie Kaltenbach, Jugendamtsleiterin Monika Giesen, Geschäftsführer Jobcenter Kreis Wesel Michael Müller

Rheinberg: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen

Rheinberg: Arbeit statt Armut - Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen

Sehr geehrter Herr Tatzel,

auch Rheinberg muss die Kinderbetreuung in Randzeiten sicherstellen. Viele Kinderbetreuungsangebote decken nur die Zeiten von 8-16:30 Uhr ab – es bleiben große Betreuungslücken, die es Eltern im Schichtdienst oder im Einzelhandel unmöglich machen, zu arbeiten.

Die Kinderbetreuung in Randzeiten erlaubt Eltern auskömmlich zu arbeiten und rettet Kinder vor der Armut. Die Stadt Essen hat vorgemacht, wie dank der Kinderbetreuung in Randzeiten aus Hartz IV-Empfängerinnen gesuchte Fachkräfte werden.

Deshalb fordern wir Sie auf, in die Kinderbetreuung in Randzeiten zu investieren.

Warum ist das wichtig?

Mit 48 Prozent tragen Alleinerziehende das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Warum? Weil viele Alleinerziehende nicht existenzsichernd arbeiten können. Jede/r Alleinerziehende/r sollte die Chance bekommen, arbeiten gehen zu können um selbständig den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Außerdem lohnt es sich für uns alle, wenn die Kommunen jetzt in die ergänzende Kinderbetreuung investieren:

- Für die Eltern, weil sie selbständig ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihren Kindern ein Vorbild sein können.

- Für die Kinder, weil sie nicht mehr von Armut bedroht sind und erleben, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen.

- Für die Gesellschaft, weil sie dringend gesuchte Fachkräfte ausbildet und Menschen Teilhabe am Leben ermöglicht.

Im Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, § 24, Absatz 2 heißt es: Der örtliche Träger der Jugendhilfe hat die rechtliche Verpflichtung (...), ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsplätzen und ergänzender Förderung bereitzuhalten, wenn die Erziehungsberechtigten:
- einer Erwerbstätigkeit nachgehen,

- eine Erwerbstätigkeit aufnehmen,

- Arbeit suchend sind,

- sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder

- Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II § 16 erhalten.

Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, hat nachgerechnet: „Jeder Euro, der in die ergänzende Kinderbetreuung investiert wird, kommt sechsfach zurück."

Weitere Informationen finden Sie hier: https://vamv-nrw.de/brandbrief

Kategorie

Neuigkeiten

2019-05-02 10:10:38 +0200

Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung im Februar die Stadtverwaltung Rheinberg dazu aufgefordert eine Bedarfsermittlung bezüglich der Randzeitenbetreuung für Kinder jeden Alters durchzuführen. Diese Befragung soll in Form einer Online-Befragung stattfinden. Wie allerdings alle Eltern (egal ob Ein- oder Zweielternfamilien) in Rheinberg dazu aufgefordert werden sollen an dieser Befragung teilzunehmen, kann man leider in der Niederschrift der Jugendhilfeausschusssitzung vom 06.02.2019 nicht erkennen.

2019-01-28 20:49:17 +0100

Es wird am Dienstag, den 29.01.2019 einen Bericht in der Rheinischen Post über meine Situation und diese Petition geben: Schaut mal hier: https://rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/rheinberg-alleinerziehender-vater-thomas-von-thenen-hat-eine-petition-gestartet-und-sucht-unterstuetzer_aid-35950201

2019-01-21 08:46:06 +0100

Ich habe eine Email von Friedhelm Kung, Mitglied der SPD Fraktion in Rheinberg und Sprecher der SPD im Jugendhilfeausschuss bekommen. Er wird in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses einen Prüfungsantrag an die Stadtverwaltung stellen, mit der Aufforderung den Bedarf für eine Randzeitenbetreuung zu ermitteln. Laut Aussage des Jugendamtes decken die Tagesmütter / -väter die Randzeitenbetreuung in der Regel ab. Da habe ich leider andere Erfahrungen gemacht.
Endlich kommt ein wenig Bewegung in die Sache!!!

2019-01-18 10:22:09 +0100

Am Montag den 14.01.2018 hatten wir (5 Alleinerziehende Mütter und Väter, sowie 2 Vertreter des VAMV NRW) ein Gespräch über die alltäglichen Probleme bei Alleinerziehenden, mit dem Landtagsabgeordneten Rene Schneider (SPD) in Kamp-Lintfort. Herr Schneider sagte zu, dass er auf jeden Fall etwas versuchen werde in die Wege zu leiten. Dabei geht es ihm vordergründlich um die Themen Randzeitenbetreuung der Kinder und Familienermäßigung für Veranstaltungen auch für Alleinerziehende. Dieses Gespräch war meiner Meinung nach sehr wertvoll.

2019-01-09 09:46:50 +0100

Wir tun was gegen Kinderarmut in Rheinberg! Alleinerziehende aus dem ganzen Kreis Wesel werden Mitte Januar der Einladung vom SPD-Landtagsabgeordneten Rene Schneider nach Kamp-Lintfort zu einem Gespräch folgen. Das Thema: Kinderbetreuung in Randzeiten - denn auch Alleinerziehende wollen ihren Lebensunterhalt ohne staatliche Hilfe sicherstellen.
Ich habe in Rheinberg alle Fraktionen, Altenheime und das Psychiatrische Krankenhaus angeschrieben, um noch einmal auf das Thema Kinderarmut, Randzeitenbetreuung und Fachkräftemangel aufmerksam zu machen. Leider hat dabei nur 1 Fraktion aus Rheinberg reagiert: Die Linke (durch Klaus Overmeyer). Ich kann es nicht verstehen und möchte es auch nicht akzeptieren, das es den Menschen scheinbar egal ist, was aus unseren Kindern wird.

2018-12-20 16:10:01 +0100

Der angehängte Beitrag zeigt, um was es in meiner Petition geht: Um die Möglichkeit überhaupt und auskömmlich arbeiten zu können. Um eine Chance, aus Hartz IV zu kommen und selbständig für seinen Lebensunterhalt aufzukommen. Es geht nicht darum, mehr zu arbeiten oder das Kind abzuschieben. Viele Berufstätige, ob alleinerziehend oder nicht, brauchen die Kinderbetreuung in Randzeiten. Teilt den Link zu meiner Petition, damit in Rheinberg eine fehlende Kinderbetreuung kein Grund ist, nicht arbeiten zu können. (ab 21:30 min)
https://www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/menschen-die-uns-praegen-muetter-102.html?fbclid=IwAR2TYfKBoh-e0HGA4NgwgM9kcV_e2qhoOCZcreL5wewFaVl08fLeaw45D6Q

2018-10-29 11:57:45 +0100

100 Unterschriften erreicht

2018-10-18 16:45:44 +0200

50 Unterschriften erreicht

2018-10-12 15:01:43 +0200

25 Unterschriften erreicht

2018-10-11 08:39:34 +0200

10 Unterschriften erreicht