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An: Gemeinsamer Bundesauschuss (G-BA), Krankenkassen, Bundesminister für Gesundheit

Arzneimittel für Kinder fördern!

Arzneimittel für Kinder fördern!

Wir fordern, dass die Kosten für Arzneimittel, die speziell für Säuglinge und Kleinkinder entwickelt wurden, von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Wir fordern, dass der zuständige Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der über die Erstattungsfähigkeit von Arzneimitteln entscheidet, den Eltern und Ärzten die Therapie der kleinen Patienten ermöglicht. Wir fordern die Förderung der Entwicklung von Darreichungsformen, die eine kindgerechte Dosierung von Wirkstoffen für Säuglinge und Kleinkinder erleichtert.

Warum ist das wichtig?

Der G-BA hat in seiner Sitzung am 1. November 2018 (https://www.g-ba.de/downloads/39-261-3549/2018-11-01_AM-RL-XII_Hydrocortison_D-359_BAnz.pdf )die Erstattungsfähigkeit für ein Arzneimittel abgelehnt, das Hydrocortison in einem Granulat enthält. Diese Form ermöglicht die exakte Dosierung des Wirkstoffs auch in sehr kleinen Mengen. Dieses Arzneimittel wurde als Ersatztherapie bei Nebenniereninsuffizienz bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen (ab der Geburt bis unter 18 Jahre) im Februar 2018 von der zuständigen Europäischen Arznemittelbehörde EMA zugelassen (https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/alkindi-epar-product-information_en.pdf). Die Ablehnung der Erstattungsfähigkeit ist ein Skandal und muss unverzüglich revidiert werden. Die Folge einer Ablehnung zeigt den Arzneimittelherstellern deutlich, dass sich die Entwicklung von Arzneimitteln in kindgerechter Darreichungsform und Dosierung finanziell nicht trägt. Die Schwächsten unserer Gesellschaft sind die Leidtragenden.

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2019-03-22 01:05:46 +0100

10 Unterschriften erreicht