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An: René Benko, Arndt Geiwitz, Dr. Frank Kebekus, Miguel Mühlenbach, Thomas Wanke, Dr. Stefan Seitz

Beschäftigte von Karstadt Sports nicht im Regen stehen lassen!

Beschäftigte von Karstadt Sports nicht im Regen stehen lassen!

Im Rahmen des laufenden Kahlschlags bei Galeria Karstadt Kaufhof sollen mehr als die Hälfte aller Karstadt-Sports-Filialen geschlossen werden. Das macht uns fassungslos, nicht nur, weil wir dort hochwertige Sportartikel erwerben können. Die Filialen beleben auch die Einkaufsstraßen und sind Anlaufstelle für sportliche Events in den Innenstädten und für Vereine.

Mit Entsetzen haben wir außerdem erfahren, dass den fast 700 Mitarbeiter*innen in den zur Schließung vorgesehenen Filialen nicht einmal eine Transfergesellschaft finanziert werden soll. Für die Beschäftigten der Galeria- Karstadt-Kaufhof-Warenhäuser und der Lebensmittelabteilungen, die Sie kündigen, haben Sie eine Transfergesellschaft finanziert. Dadurch fallen die Betroffenen nach der Kündigung nichts ins bodenlose, sondern werden durch den Übergang in die Transfergesellschaft aufgefangen und für neue Tätigkeiten und berufliche Herausforderungen qualifiziert. Sind Ihnen die Beschäftigten von Karstadt Sports weniger wert?

Auch in einer Insolvenz haben Unternehmer, Generalbevollmächtigte und Sachwalter eine moralische Verantwortung für langjährigen Mitarbeiter*innen, die ihren Job verlieren! Viele der Beschäftigten haben Jahrzehnte dort gearbeitet und wesentlich zu Ihrem unternehmerischen Erfolg beigetragen. Menschen jetzt mit verkürzten Kündigungsfristen einfach auf die Straße zu setzen, ist skandalös!

Wir fordern Sie auf, den Mitarbeiter*innen von Karstadt Sports eine Transfergesellschaft zu finanzieren, damit sie die Möglichkeit haben, sich auf dem Arbeitsmarkt wieder gut zu etablieren.

Warum ist das wichtig?

Der vom Eigentümer, der Geschäftsführung und dem Sachwalter betriebene Kahlschlag bei Galeria Karstadt Kaufhof hat für die Beschäftigten dramatische Auswirkungen, ihnen drohen Erwerbslosigkeit und eine unsichere Zukunft. Um das zumindest teilweise aufzufangen, hat ver.di in den Tarifverhandlungen mit dem Unternehmen die Einrichtung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG) durchgesetzt. Die Vergütung der betroffenen Beschäftigten der Warenhäuser und von Karstadt Feinkost wird dort zusätzlich zum Transferkurzarbeitergeld (Transfer-KUG) um 13 Prozent vom letzten Netto aufgestockt, so dass sie 73 bzw. 80 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens erhalten. Ein vorzeitiges Ausscheiden gegen eine Prämie ist ebenfalls möglich. Dagegen weigert sich das Unternehmen, den Beschäftigten von Karstadt Sports eine solche Aufstockung ebenfalls zu ermöglichen, so dass sie nach Schließung ihrer Filialen mit nur noch 60 bzw. 67 Prozent ihres letzten Nettoverdienstes auskommen müssen. Zudem kann die BQG ohne ausreichende finanzielle Ausstattung ihre Aufgabe nicht erfüllen.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Die Mitarbeiter wurden lange hingehalten. Das ist keine Art, mit zum Teil langjährigen Angestellten, umzugehen. Karstadt Sport hatte immer die Artikel, die ich benötigt habe.
  • Es wurde vor Jahren angefangen an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sparen. Gehaltsverzicht um das Unternehmen zu sanieren. Und, was hat es gebracht? Außer die düstere Gewissheit mit einem Tritt in die Arbeitslosigkeit bei niedrigem ALG geschickt zu werden! Karstadt Sport ist am Ende der Spirale angekommen und wir von GKK haben Fahrt in diese Richtung aufgenommen. Vielen Dank für gar nichts!
  • Wieder gewinnen nur die Investoren!

Neuigkeiten

2020-07-28 12:37:42 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-07-25 23:00:20 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-07-24 21:15:56 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-07-24 19:57:04 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-07-24 19:06:38 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-07-24 18:02:42 +0200

10 Unterschriften erreicht